BasisBibel (BB)
441So lautet der Ausspruch des Herrn4,1 Ausspruch des HERRN: Formelhafter Ausdruck, der vor allem in den Prophetenbüchern ein Gotteswort kennzeichnet.:»Wenn du, Israel, umkehrst,dann komm zu mir zurück!Wenn du deine abscheulichen Götzen4,1 Götze: Abfällige Bezeichnung für eine fremde Gottheit oder ihr Standbild. wegschaffst,musst du nicht länger vor mir fliehen.2Wenn du schwörst: ›Beim Leben des Herrn‹,dann lass dich von Recht und Gerechtigkeit4,2 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach dem Willen Gottes. Mehr … leiten!Dann wird er4,2 er: Meint Abraham, dem Gott verheißen hat, dass durch ihn die Völker gesegnet werden; vgl. 1. Mose/Genesis 12,3. zu einer Quelle des Segens4,2 Segen: Gott will den Menschen Kraft, Leben und Wohlergehen schenken. Durch Israel soll all das auch den anderen Völkern geschenkt werden. für die Völker,und sie werden ihn4,2 ihn: Könnte Gott, Abraham oder Israel meinen. rühmen.«

3So spricht der Herr4,3 so spricht der HERR: Typische Einleitung eines Gotteswortes, vor allem in prophetischen Büchern.zu den Männern von Juda4,3 Juda: Bezeichnung für das Königreich im Süden mit Jerusalem als Hauptstadt. Mehr … und zu Jerusalem4,3 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr …:»Pflügt einen neuen Acker4,3 pflügt einen neuen Acker: Bild für einen kompromisslosen Neuanfang. ganz umund sät nicht unter die Dornen!4Öffnet eure Herzen für den Herrn!Entfernt die Vorhaut von euren Herzen4,4 Vorhaut von euren Herzen entfernen: Das Entfernen der Vorhaut vom männlichen Glied gilt als Bundeszeichen zwischen Gott und seinem Volk. Wenn hier die Vorhaut der Herzen entfernt werden soll, soll der Bund mit Gott das Leben von innen heraus bestimmen.,ihr Männer von Juda und ihr Bewohner Jerusalems!Denn sonst kommt mein Zorn4,4 Zorn Gottes: Sein Wille, Gericht zu halten. Mehr … über euch,wie ein Feuer verbrennt er alles.Das lässt sich dann nicht mehr löschen,weil ihr zu viel Böses getan habt.«

Der Feind aus dem Norden

Jeremia 4,5–6,30

Jeremia sieht den Feind kommen

5Meldet es in Juda4,5 Juda: Bezeichnung für das Königreich im Süden mit Jerusalem als Hauptstadt. Mehr … und lasst es Jerusalem4,5 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr … wissen!Warnt sie und blast ins Widderhorn4,5 Widderhorn: Hebräisch schofar. Ein Musik- und Signalinstrument, das aus dem Horn eines Widders hergestellt wird. Mehr …,schreit es laut heraus und schreckt alle auf:»Sammelt euch!Bringt euch in Sicherheit in den befestigten Städten!«6Markiert den Fluchtweg nach Zion4,6 Zion: Tempelberg von Jerusalem, aber auch Bezeichnung für die ganze Stadt. Mehr …,flieht und bleibt nicht stehen!Denn Unheil bringe ich von Norden her4,6 von Norden her: Die beiden Großmächte, die Israel die verheerendsten Niederlagen zufügten, fielen beide von Norden aus über das Land her. 722 v. Chr. besiegten die Assyrer das Nordreich Israel. 586 v. Chr. eroberten die Babylonier Jerusalem und zerstörten Stadt und Tempel.den völligen Zusammenbruch.7Der Löwe ist aufgesprungenund verlässt seinen Ruheort im Gebüsch:Der Zerstörer der Völker hat sich aufgemacht.Er hat seine Heimat verlassen,um dein Land zu verwüsten.Deine Städte werden verfallen,niemand wird mehr darin wohnen.8Deshalb zieht Trauerkleider4,8 Trauerkleider: Kleidung aus rauem Leinen, auch Sack genannt. Man trägt sie zum Zeichen der Trauer auf der nackten Haut. an!Heult und klagt:»Der glühende Zorn des Herrn4,8 Zorn Gottes: Sein Wille, Gericht zu halten. Mehr … ist immer noch gegen uns!«

Gott kündigt den Untergang an und Jeremia reagiert darauf

9So lautet der Ausspruch des Herrn4,9 Ausspruch des HERRN: Formelhafter Ausdruck, der vor allem in den Prophetenbüchern ein Gotteswort kennzeichnet.:»Der Tag wird kommen, an dem das alles passiert:Dann wird das Herz des Königs mutlos werden,ebenso das Herz der führenden Männer.Auch die Priester4,9 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr … werden entsetzt seinund die Propheten4,9 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Mehr … starr vor Schreck.«

10Ich antwortete4,10 ich antworte: Jeremia reagiert auf die Botschaft, die er von Gott empfangen hat.: »Ach, mein Herr und Gott!Du hast dieses Volk und Jerusalem4,10 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr … schwer getäuscht!Du hast versprochen: ›Ihr sollt Frieden4,10 Frieden: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft, der aus der Beziehung mit Gott hervorgeht. Mehr … haben!‹ –dabei sitzt uns das Schwert schon im Nacken!«

Gott bestätigt seine Ankündigung und das Volk reagiert darauf

11Dann wird man diesem Volk und Jerusalem sagen:»Ein heißer Wind wird aus der Wüste kommen.Von den kahlen Höhen stürzt er sich herabauf die Tochter meines Volkes4,11 Tochter meines Volkes: Meint die Stadt Jerusalem..Es ist kein Wind,der die Spreu4,11 Spreu: Hülsen und Strohreste von Getreide. Nach dem Dreschen wird das Getreide in die Luft geworfen. Die leichte Spreu wird vom Wind davongetragen, die Körner dagegen fallen wieder auf den Boden. Mehr … vom Weizen trennt und reinigt4,11 reinigen: Das Reinigen des Getreides ist ein Bild für das Gericht Gottes: Das Schlechte wird entfernt, um mit dem Guten weitermachen zu können..12Auf meinen Befehl hin kommt ein Wind4,12 Wind: Bild für einen grausamen Feind.,der viel heftiger wüten wird:Denn jetzt spreche ich das Urteil über sie!«

13»Seht doch!4,13 Seht doch!: Hier sprechen die Israeliten selbst. Wie Wolken zieht er4,13 er: Meint den in Vers 12 als Wind angekündigten Feind. auf!Wie ein Sturm brausen seine Streitwagen4,13 Streitwagen: Ein für den Krieg ausgerüsteter Wagen mit zwei oder drei Mann Besatzung. Mehr … heran,seine Pferde sind schneller als Adler4,13 Adler: Großer Greifvogel, der sich kraftvoll und frei in die Luft schwingt. Er steht sinnbildlich für Kraft und Stärke. Mehr …!Weh uns! Wir sind verloren!«

Gottes Aufforderung zur Umkehr

14Jerusalem4,14 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr …, wasch dein Herz4,14 Herz: Sitz des Verstandes und des Willens. rein vom Bösen!Nur so kannst du gerettet werden!Wie lange noch soll dein Inneres voller Übel sein?Wie lange sollen unheilvolle Gedanken in dir wohnen?15Aus Dan4,15 Dan: Stadt im Norden des Landes. Aus dem Norden kommt der Feind, den Gott seinem Volk als Strafe schickt; vgl. Jeremia 4,6. erstattet man schon Berichtund vom Gebirge Efraim4,15 Efraim: Gebirgszug im mittleren Westjordanland. Der Name kommt vom Stamm Efraim, der dort sein Siedlungsgebiet hatte. kommt die Unheilsbotschaft.16Erinnert die Völker daran,berichtet ihnen aus Jerusalem:»Feinde aus einem fernen Land sind im Anmarsch.Gegen die Städte Judas4,16 Juda: Bezeichnung für das Königreich im Süden mit Jerusalem als Hauptstadt. Mehr …erheben sie schon ihr Kriegsgeschrei.17Wie Wächter, die ein Feld bewachen,umstellen sie Jerusalem.Denn die Stadt hat sich gegen mich aufgelehnt.– So lautet der Ausspruch des Herrn4,17 Ausspruch des HERRN: Formelhafter Ausdruck, der vor allem in den Prophetenbüchern ein Gotteswort kennzeichnet.18Das kommt von deinem Verhalten und deinen Taten.Deine eigene Bosheit fällt auf dich zurück4,18 zurückfallen auf jemanden: Ein Mensch wird von seiner bösen Tat eingeholt und muss die Verantwortung dafür tragen..Bitter wird es nun für dich, Jerusalem.Der Schmerz dringt tief in dein Herz.

Jerusalems Qualen und Gottes Antwort

19»Mein Bauch, mein Bauch – ich winde mich vor Schmerzen!Herzrasen – mein Herz pocht in mir!Ich kann nicht schweigen.Denn ich habe das Unglück gehört:den Klang des Widderhorns4,19 Klang des Widderhorns: Musikinstrument, das im Krieg zum Geben von Signalen eingesetzt wurde. Hier bedeutet sein Klang: Der Feind ist da. und den Kriegslärm.20Überall hört man Rufe: Zusammenbruch!Nichts als Zusammenbruch!Das ganze Land ist verwüstet.Auch meine Zelte4,20 meine Zelte: Bild für die Häuser in Jerusalem, die der Feind so leicht zerstört wie Zelte. sind auf einmal zerstört,meine Zeltdecken in einem Augenblick zerfetzt.21Wie lange muss ich das Feldzeichen4,21 Feldzeichen: Eine militärische Signalstange, die den Truppen Marschrichtung und Sammelplatz anzeigt. Mehr … noch sehen,wie lange den Klang des Widderhorns noch hören?«

22»Wie dumm mein Volk doch ist!Sie kennen mich nicht.Kinder sind sie, ohne Einsicht und Verstand.Wie man Böses tut, darin kennen sie sich aus.Aber wie man Gutes tut, wissen sie nicht.«

Jeremias Vision des verwüsteten Landes

23Ich sah das Land: Es ist wüst und leer4,23 wüst und leer: Mit diesen Worten wird die Welt am Anfang der Schöpfung beschrieben, vgl. 1. Mose/Genesis 1,1..Ich sah den Himmel: Da sind keine Lichter4,23 Lichter: Meint Sonne und Mond als die Lichter, die Gott bei der Schöpfung an den Himmel setzt; vgl. 1. Mose/Genesis 1,16. mehr.24Ich sah die Berge: Sie beben.Auch die Hügel beben.25Ich sah mich um: Da ist kein Mensch.Auch alle Vögel sind fortgeflogen.26Ich sah den Boden: Gartenland ist jetzt eine Wüste.Alle Städte liegen in Trümmern.Der Herr lässt es zu,sein glühender Zorn zerstört alles.

27Denn so spricht der Herr4,27 so spricht der HERR: Typische Einleitung eines Gotteswortes, vor allem in prophetischen Büchern.:»Das ganze Land wird verwüstet werden,aber völlig vernichten will ich es nicht.28Deswegen wird die Erde Trauer tragenund der Himmel sich schwarz kleiden:Ich habe es angekündigt und bereue es nicht.Ich habe es beschlossen und nehme es nicht zurück.«

Die letzte Mahnung an Jerusalem

29Alle im Land sind auf der Flucht,weil man Reiter und Bogenschützen4,29 Bogen: Waffe für die Jagd oder den Krieg, mit der Pfeile abgeschossen werden können. hört.Die Menschen verstecken sich im Gebüschund klettern auf Felsen.Jede Stadt ist verlassen,niemand wohnt mehr darin,kein Mensch.30Du wirst untergehen, Jerusalem4,30 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr ….Doch was machst du?Du kleidest dich in Purpur4,30 Purpur: Intensiver rot-violetter Farbstoff, mit dem in der Antike Stoffe und Wolle gefärbt wurden. Purpur ist sehr kostbar und war hauptsächlich den Reichen und Mächtigen vorbehalten. Mehr …,schmückst dich mit Goldund betonst mit Schminke deine Augen.Doch du machst dich vergeblich schön!Deine Liebhaber haben dich sattund trachten jetzt nach deinem Leben.31So wird es dir ergehen:Ich höre Schreie wie von einer Frau,die in Wehen liegt.Wie die Schmerzen vor der ersten Geburt klingt es.So schreit die Tochter Zion4,31 Tochter Zion: Poetische Bezeichnung für die Stadt Jerusalem. und stöhnt.Verzweifelt streckt sie die Hände aus:»Weh mir! Sie bringen mich um!«
5

Gott fordert zur Suche nach Gerechten auf

51Durchstreift die Gassen Jerusalems5,1 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr …und haltet eure Augen offen!Seht auf den Plätzen der Stadt nach!Sucht, ob ihr jemanden findet,der sich an das Recht hält,der ehrlich und wahrhaftig ist!Gibt es überhaupt so jemanden?Nur dann bin ich bereit, der Stadt zu vergeben.2Wenn sie auch schwören: »Beim Leben des Herrn!«,lügen sie doch und begehen einen Meineid5,2 Meineid: Eine Lüge, die mit einem Schwur bekräftigt wird..

Jeremia muss Gott zustimmen

3Herr, du beobachtest diese Menschen genau.Du willst, dass sie ehrlich und wahrhaftig sind!Du hast sie gestraft –aber der Schmerz ließ sie kalt.Du hast sie fast vernichtet –aber sie wollten daraus nichts lernen.Sie haben keine Miene verzogen,wie an den härtesten Felsen prallte alles an ihnen ab.Sie weigerten sich umzukehren.

4Ich aber dachte:»So machen es nur die einfachen, armen Leute.Sie wissen nichts von dem Weg des Herrn5,4 Weg des HERRN: Bild für eine Lebensweise nach dem Willen Gottes.,das Recht ihres Gottes kennen sie nicht.5Also will ich zu den Großen und Einflussreichen gehenund mit ihnen sprechen.Denn sie wissen von dem Weg des Herrn,und das Recht ihres Gottes kennen sie.«

Doch auch sie haben das Joch5,5 Joch: Holzbalken, der Tieren über den Nacken gelegt wird, um einen Wagen oder Pflug zu ziehen. Hier Bild für die Verpflichtungen Gott gegenüber. zerbrochenund haben die Stricke zerrissen.6Deshalb wird der Feind sie schlagen:Der Löwe aus dem Wald hat sie schon angegriffen.Bald schon wird der Wolf aus der Steppe zupacken.Der Panther schleicht bereits um ihre Städte herum.Jeder, der die Stadt verlässt,wird in Stücke gerissen werden.Denn zahllos sind ihre Vergehen,so oft haben sie sich von Gott abgewandt!

Gott schließt Vergebung aus

7Weshalb sollte ich dir, Israel5,7 Israel (Vers 7): Nachkommen der zwölf Söhne Jakobs. Gott hat mit Israel einen Bund geschlossen., vergeben?Auch deine Söhne verlassen mich.Sie schwören im Namen von Götzen5,7 Götze: Abfällige Bezeichnung für eine fremde Gottheit oder ihr Standbild.,die doch nicht Gott sind.Dabei habe ich sie satt gemacht!Aber sie haben Ehebruch5,7 Ehebruch: Das Verhältnis zwischen Gott und Israel wird in der Bibel oft als Ehe beschrieben. begangenund rennen scharenweise in die Häuser der Huren.8Wie fette, geile Hengste sind sie geworden:Jeder wiehert nach der Frau des anderen.9Soll ich so ein Verhalten nicht strafen?Soll ich an so einem Volk nicht Rache nehmen?– So lautet der Ausspruch des Herrn5,9 Ausspruch des HERRN: Formelhafter Ausdruck, der vor allem in den Prophetenbüchern ein Gotteswort kennzeichnet..

Gott erteilt den Auftrag zu strafen

10Steigt hinauf in die Weinberge5,10 Weinberg: Ein mit einer Mauer umgebener Garten, in dem Wein angebaut wird. In Israel war das ein wertvoller Besitz. Mehr … und verwüstet sie!Aber zerstört sie nicht völlig!Reißt nur ihre Ranken weg,weil sie nicht für den Herrn gewachsen sind.11Denn die Leute von Israel5,11 Israel (Vers 11): Bezeichnung für das Königreich im Norden (926–722 v. Chr.). und Juda5,11 Juda: Bezeichnung für das Königreich im Süden mit Jerusalem als Hauptstadt. Mehr …haben sich mir gegenüber treulos verhalten.– So lautet der Ausspruch des Herrn5,11 Ausspruch des HERRN: Formelhafter Ausdruck, der vor allem in den Prophetenbüchern ein Gotteswort kennzeichnet..12Sie haben mich, den Herrn, verleugnet und behauptet:»So ist er nicht!Er wird schon kein Unheil über uns kommen lassen.Krieg und Hungersnot wird es nicht geben.«13Die Propheten5,13 Propheten: Echte Propheten verkünden, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. sind windige Gestalten geworden.Sie empfangen keine Botschaft von Gott.Es soll ihnen wie dem Wind ergehen – flüchtig ist er.

14So spricht der Herr5,14 so spricht der HERR: Typische Einleitung eines Gotteswortes, vor allem in prophetischen Büchern., der Gott Zebaot5,14 Zebaot: Der Beiname bedeutet übersetzt »(Gott) der himmlischen Heere« und bringt die Fülle von Gottes Macht zum Ausdruck. Mehr …:»Weil diese Leute solche Worte geredet haben,lege ich meine Worte in deinen Mund, Jeremia.Sie werden die Kraft des Feuers habenund dieses Volk wie Brennholz verzehren.15Seht her, ihr Leute von Israel:Schon lasse ich den Feind über euch kommen.Das Volk kommt von weit her.Ausspruch des Herrn5,15 Ausspruch des HERRN: Formelhafter Ausdruck, der vor allem in den Prophetenbüchern ein Gotteswort kennzeichnet.Dieses Volk hat Bestand5,15 dieses Volk hat Bestand: Die Assyrer, die 722 v. Chr. das Nordreich Israel zerstörten, wurden 612 v. Chr. von den Babyloniern vernichtend geschlagen. Die neue politische Großmacht im Alten Orient blickt bereits auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück. und eine lange Geschichte.Ihr kennt seine Sprache nichtund versteht nicht, was sie sagen.16Die Pfeile aus ihren Köchern5,16 Köchern: Behältnis für das Mitführen von Pfeilen. bringen den Tod.Sie alle sind heldenhafte Krieger.17Dieses Volk wird euch alles wegnehmen:Es wird eure Ernte und eure Vorräte fressen,eure Söhne und Töchter, eure Schafe und Rinder.Auch die Trauben an euren Weinstöcken5,17 Weinstock: Bezeichnung für die einzelne Weinpflanze. Mehr …und die Feigen5,17 Feigen: Wichtiges Nahrungsmittel im östlichen Mittelmeerraum, das getrocknet als Vorrat für die obstlose Zeit diente. Mehr … an den Bäumen wird es fressen.Es wird eure befestigten Städte zerstören,auf deren Schutz ihr euch verlasst.Das Schwert wird unter euch wüten.

18Doch wenn es so weit ist,will ich euch nicht völlig zerstören.– So lautet der Ausspruch des Herrn5,18 Ausspruch des HERRN: Formelhafter Ausdruck, der vor allem in den Prophetenbüchern ein Gotteswort kennzeichnet..19Ihr werdet dann fragen:›Warum hat uns der Herr, unser Gott, das angetan?‹Darauf sollst du, Jeremia, ihnen antworten:›Eure Strafe entspricht eurem Vergehen5,19 zurückfallen auf jemanden: Ein Mensch wird von seiner bösen Tat eingeholt und muss die Verantwortung dafür tragen.:Ihr habt mich, den Herrn, verlassenund fremden Göttern5,19 Götter: Götter, die von anderen Völkern verehrt werden. Israel hat nur einen einzigen Gott. Mehr … in eurem eigenen Land gedient5,19 dienen: Meint hier andere Götter anbeten und ihnen Opfer darbringen..So werdet ihr fremden Menschen als Sklaven dienenin einem Land, das euch nicht gehört.‹«

Gott lässt dem Volk ins Gewissen reden

20Verkündet es den Nachkommen Jakobs5,20 Nachkommen Jakobs: Bezeichnung für das Volk Israel. Der Stammvater Jakob wird in 1. Mose/Genesis 32,29 in Israel umbenannt.und lasst diese Nachricht in Juda5,20 Juda: Bezeichnung für das Königreich im Süden mit Jerusalem als Hauptstadt. Mehr … hören:21»Hör doch endlich zu,du dummes Volk ohne Herz und Verstand!Ja, sie haben Augen, aber sie sehen nicht!Sie haben Ohren, aber sie hören nicht!22Ausspruch des Herrn5,22 Ausspruch des HERRN: Formelhafter Ausdruck, der vor allem in den Prophetenbüchern ein Gotteswort kennzeichnet.:Wollt ihr denn keine Ehrfurcht vor mir haben?Wollt ihr etwa nicht vor mir erzittern?Ich habe dem Meer das Ufer als Grenze gegeben,die es nicht übertreten darf.Für immer habe ich das so festgesetzt.Soll das Meer doch toben – es richtet doch nichts aus.Sollen die Wellen doch tosen –sie überschreiten diese Grenze niemals.23Doch dieses Volk begreift es nicht,sein Herz5,23 Herz: Sitz des Verstandes und des Willens. ist störrisch und ungehorsam.Es hat sich von mir abgewandt und ging davon.24In ihren Herzen reifte nicht der Entschluss:›Wir wollen Ehrfurcht5,24 Ehrfurcht: Eine Haltung größter Hochachtung gegenüber Gott, die sowohl Bewunderung als auch Erschrecken zum Ausdruck bringt. Mehr … haben vor dem Herrn!Er ist doch unser Gott, der uns Regen schenkt.Im Herbst und im Frühjahr5,24 im Herbst und im Frühjahr: Jahreszeiten, in denen auf den Feldern gesät wird und die Pflanzen Wasser brauchen, damit etwas wächst. lässt er es regnen,zur richtigen Zeit.So legt er die Wochen fest, in denen wir ernten können.Für uns bewahrt er diese Ordnung.‹

25Durch eure Schuld5,25 Schuld: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Mehr … wird diese Ordnung gestörtund eure Sünden5,25 Sünden: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Mehr … halten das Gute von euch fern.26Denn in meinem Volk finden sich Frevler5,26 Frevler: Menschen, die Gottes Gebote missachten und ihre eigenen Interessen gewaltsam durchsetzen. Mehr ….Sie liegen auf der Lauer, geduckt wie Vogelfänger.Sie stellen Fallen auf, um Menschen zu fangen.27Wie ein Käfig voller Vögel ist,so sind ihre Häuser voller Betrug.Dadurch sind sie mächtig und reich geworden.28Dick und fett sind sie.Ihre Bosheit kennt keine Grenzen.Das Recht setzen sie nicht durch –nicht einmal den Rechtsanspruch der Waisen5,28 Rechtsanspruch der Waisen: Elternlose Kinder stehen unter besonderem Schutz Gottes, vgl. 5. Mose/Deuteronomium 24,17-22.,die darauf angewiesen sind.Auch das Recht der Armen zählt bei Gericht nicht.29Soll ich sie ungestraft davonkommen lassen?Soll ich keine Rache nehmen an so einem Volk?– So lautet der Ausspruch des Herrn5,29 Ausspruch des HERRN: Formelhafter Ausdruck, der vor allem in den Prophetenbüchern ein Gotteswort kennzeichnet..

30Entsetzlich und abscheulich ist,was in diesem Land geschieht:31Verlogen sind die Propheten,und die Priester suchen ihren eigenen Vorteil.Ja, mein Volk liebt es sogar so!Was werdet ihr denn tun,wenn das alles ein Ende hat?«
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Gott kündigt Jerusalem das Kommen des Feindes an

61Flieht, ihr Leute von Benjamin6,1 Benjamin: Das Gebiet von Benjamin liegt unmittelbar nördlich von Jerusalem. Der aus dem Norden kommende Feind wird dort zuerst zuschlagen.!Fort von Jerusalem!Blast das Widderhorn6,1 Widderhorn: Hebräisch schofar. Ein Musik- und Signalinstrument, das aus dem Horn eines Widders hergestellt wird. Mehr … in Tekoa6,1 Tekoa: Ortschaft etwa 20 km südlich von Jerusalem.und stellt ein Fluchtsignal über Bet-Kerem auf!Denn von Norden her6,1 von Norden her: Die beiden Großmächte, die Israel die verheerendsten Niederlagen zufügten, fielen beide von Norden aus über das Land her. 722 v. Chr. besiegten die Assyrer das Nordreich Israel. 586 v. Chr. eroberten die Babylonier Jerusalem und zerstörten Stadt und Tempel. droht Unheil,der große Zusammenbruch steht bevor.2Die Tochter Zion6,2 Tochter Zion: Poetische Bezeichnung für die Stadt Jerusalem. ist schön und verwöhnt.3Aber es werden Hirten mit ihren Herden6,3 Hirten mit ihren Herden: Bild für die fremden Könige, die mit ihren Armeen gegen Jerusalem ziehen. kommen,die schlagen rings um sie her ihre Zelte auf.Sie weiden Stück für Stück abund rufen einander zu:4»Macht euch bereit6,4 bereit machen: Wörtlich »sich für den Krieg heiligen«. Kriege wurden damals im Namen einer Gottheit geführt.! Auf zum Kampf gegen sie!«»Ja! Lasst uns am Mittag losschlagen!«»O nein, zu spät! Der Tag ist fast um.Die Schatten werden schon lang.«5»Dann lasst uns eben in der Nacht angreifenund ihre Paläste zerstören! Los!«

6Denn so spricht der Herr Zebaot6,6 Zebaot: Der Beiname bedeutet übersetzt »(Gott) der himmlischen Heere« und bringt die Fülle von Gottes Macht zum Ausdruck. Mehr …:»Fällt Bäume6,6 Bäume fällen: Das Holz wurde für Belagerungsgeräte verwendet.und schüttet eine Rampe6,6 Rampe: Aufschüttung aus Erde, die den Angreifern half, näher an die Stadtmauer zu gelangen, um sie zu zerstören. gegen Jerusalem auf!Sie ist die Stadt, die Strafe verdient hat:Überall nur Unterdrückung!7Wie aus einer Quelle Wasser sprudelt,so sprudelt aus ihr lauter Bosheit:Man hört von Unrecht und Misshandlung,ständig muss ich Gewalt und Quälerei sehen.8Lass dich doch warnen, Jerusalem,sonst wende ich mich noch ganz von dir ab!Dann mache ich eine Wüste aus dir,ein Land, in dem niemand mehr wohnt.«

Ein Gespräch zwischen Gott und Jeremia über das Ausmaß der Strafe

9So spricht der Herr Zebaot6,9 Zebaot: Der Beiname bedeutet übersetzt »(Gott) der himmlischen Heere« und bringt die Fülle von Gottes Macht zum Ausdruck. Mehr …:»Am Rest Israels6,9 Rest Israels: Gruppe von Menschen, die Gottes Gericht überleben. Gott sammelt sie und schenkt ihnen eine neue Zukunft. soll man Nachlese6,9 Nachlese: Was von der Ernte auf dem Feld übrig blieb, durfte von der ärmeren Bevölkerung eingesammelt werden; vgl. 3. Mose/Levitikus 19,9-10. halten,wie man am Weinstock6,9 Weinstock: Bezeichnung für die einzelne Weinpflanze. Mehr … gründlich Nachlese hält!Wie die Hand des Weinbauerns durch die Reben geht,so soll deine Hand nach den Übriggebliebenen suchen!«

10»Herr, zu wem soll ich denn reden?Wen soll ich warnen?Wer hört mir noch zu?Ihre Ohren sind zugewachsen6,10 zugewachsene Ohren: Wörtlich »unbeschnitten«. Die Beschneidung des männlichen Glieds gilt als Bundeszeichen zwischen Gott und seinem Volk. Durch »unbeschnittene« Ohren kann Gottes Botschaft nichts ins Innere des Menschen dringen.,sie können nichts hören.Was du, Herr, ihnen sagen willst,klingt in ihren Ohren wie Spott.Es gefällt ihnen nicht.11Darum bin ich voll Zorn, voll Zorn des Herrn6,11 Zorn Gottes: Sein Wille, Gericht zu halten. Mehr …,und ich kann ihn nicht länger zurückhalten!«

»Dann gieß deinen Zorn aus, Jeremia,über die Kinder auf der Straßeund über die jungen Männer, die zusammensitzen!Denn sie werden alle gefangen weggeführt werden:Männer und Frauen, Alte und Hochbetagte.12Andere werden ihre Häuser in Besitz nehmen,auch ihre Felder und Frauen.Denn ich werde meine Hand zum Schlag erhebengegen die Bewohner des Landes.Ausspruch des Herrn6,12 Ausspruch des HERRN: Formelhafter Ausdruck, der vor allem in den Prophetenbüchern ein Gotteswort kennzeichnet.13Vom Kleinsten bis zum Größtenwollen sich alle nur bereichern.Und vom Propheten bis zum Priester6,13 vom Propheten bis zum Priester: Religiöse Führer des Volkes, die hier nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind.betrügen alle das Volk.14Nur oberflächlich heilen sie mein Volk,das doch schwer geschädigt ist.Sie verkünden: ›Friede! Friede!‹Dabei ist gar kein Frieden!15Schämen sollten sie sich,weil sie Abscheuliches getan haben.Doch sie schämen sich nicht,sie wissen ja nicht einmal, was Scham ist.Deshalb werden sie zusammen mit den anderen fallen.Und wenn ich kommen werde, um zu strafen,werden sie stürzen.– So lautet der Ausspruch des Herrn

Gott schildert die Ablehnung des Volkes

16So spricht der Herr6,16 so spricht der HERR: Typische Einleitung eines Gotteswortes, vor allem in prophetischen Büchern.:Ich habe sie immer wieder aufgefordert:»Stellt euch an die Wege und seht euch um!Fragt nach den Pfaden, die ewig bestehen:Welches ist der Weg zum Glück6,16 Weg zum Glück: Lebensweise, die zu einem Leben im Einklang mit Gottes Willen und seinen Geboten führt.? Den geht!So werden eure Seelen6,16 Seele: Ausdruck für die Empfindsamkeit, Sehnsucht und Lebendigkeit des Menschen. Mehr … Ruhe finden.«Sie aber sagten: »Wir gehen ihn nicht!«17Immer wieder habe ich Wächter6,17 Wächter: Bild für die Aufgabe der Propheten, die in Gottes Auftrag das Gericht Gottes ankündigen. beauftragt,die sie ermahnt haben:»Hört doch auf den Klang des Widderhorns6,17 Widderhorn: Hebräisch schofar. Ein Musik- und Signalinstrument, das aus dem Horn eines Widders hergestellt wird. Mehr …Sie aber sagten: »Wir hören nicht hin!«18Deshalb hört her, ihr versammelten Völker,und gebt acht, was mit ihnen geschieht!19Höre, Land, und sieh her:Schon bringe ich Unheil über dieses Volk.Das ist die Folge6,19 zurückfallen auf jemanden: Ein Mensch wird von seiner bösen Tat eingeholt und muss die Verantwortung dafür tragen. ihrer eigenen Gedanken.Denn auf mein Wort haben sie nicht gehört,meine Weisung6,19 Weisung: Hebräisch Tora. Sie umfasst die schriftliche und mündliche Mitteilung von Gottes Willen. Mehr … haben sie verachtet.20Was soll ich denn mit Weihrauch6,20 Weihrauch: Harz des Weihrauchbaums. Es wird beim Räucheropfer in bronzenen Pfannen verbrannt und verbreitet einen wohlriechenden Duft. Mehr … aus Saba6,20 Saba: Land und Volk in Südarabien, durch seinen Handel mit Gold und Weihrauch bekannt.und mit edlen Gewürzen aus fernen Ländern?Eure Brandopfer6,20 Brandopfer: Das geschlachtete Opfertier wird mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt. Mehr … gefallen mir nicht,mit euren Schlachtopfern6,20 Schlachtopfer: Fett und Innereien wurden als Dank für Gott verbrannt, während das Fleisch von den Opfernden gegessen wurde. Mehr … macht ihr mir keine Freude.21So spricht der Herr: Seht doch!Ich lege diesem Volk Hindernisse in den Weg.Darüber werden sie stürzen –Väter mit den Söhnen, ein Nachbar mit dem anderen.Sie alle werden umkommen.

Ein Gespräch zwischen Gott und dem Volk über den Feind

22So spricht der Herr6,22 so spricht der HERR: Typische Einleitung eines Gotteswortes, vor allem in prophetischen Büchern.:Es kommt ein Volk aus dem Norden6,22 Volk aus dem Norden: Aus dem Norden kommt der Feind und dorthin wird Israel in die Verbannung geführt. Gemeint ist Babylon.,ein mächtiges Volk erhebt sich vom Ende der Erde.23Sie kommen mit Bogen6,23 Bogen: Waffe für die Jagd oder den Krieg, mit der Pfeile abgeschossen werden können. und Krummschwert6,23 Krummschwert: Schwert, das wie eine Sichel gebogen ist und im Nahkampf eingesetzt wurde.,sie sind grausam und kennen kein Erbarmen.Es klingt wie das Tosen des Meeres:Auf Pferden kommen sie geritten, gerüstet zum Kampf –zum Kampf gegen dich, du Tochter Zion6,23 Tochter Zion: Poetische Bezeichnung für die Stadt Jerusalem..

24Als wir in Jerusalem6,24 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr … davon gehört haben,sind unsere Hände kraftlos geworden.Angst und Not sind über uns gekommenwie die Wehen über eine Schwangere.25Geht ja nicht hinaus aufs Feld, nicht auf die Straße!Denn dort erwartet euch das Schwert des Feindes –Schrecken ringsum!

26Tochter meines Volkes6,26 Tochter meines Volkes: Hier sind die Bewohner Jerusalems gemeint., zieh die Trauerkleider anund wälz dich in der Asche6,26 in der Asche wälzen: Außergewöhnlich starker Ausdruck von Trauer. Üblicherweise streute man sich die Asche nur auf den Kopf.!Trauere wie um den einzigen Sohn und weine bitterlich:»Wie plötzlich kommt der Zerstörer über uns!«

Jeremia erhält den Auftrag, den Wert des Volkes zu prüfen

27Ich habe dir, Jeremia, einen Auftrag6,27 Auftrag: Wie ein Gutachter bei der Metallgewinnung soll Jeremia das Volk prüfen. gegeben:Prüfen6,27 prüfen: Bei der Metallgewinnung werden die Metalle voneinander getrennt und ihr Wert beurteilt. Dabei wird das Material erhitzt. Abhängig vom Schmelzpunkt trennen sich die Metalle dabei voneinander. sollst du mein Volk und sein Verhalten beurteilen.

28Herr, sie sind allesamt störrische Aufrührer!Verleumder6,28 Verleumder: Das Verbot, Lügen über andere zu verbreiten, steht in 3. Mose/Levitikus 19,16. sind sie durch und durch!Sie sind wie Kupfer,das sich nicht vom Eisen trennen lässt!Sie sind allesamt Verbrecher!29Der Blasebalg6,29 Blasebalg: Erhöht bei der Metallgewinnung die Temperatur im Schmelzofen, damit die Metalle nacheinander schmelzen und vom Gutachter geprüft werden können. schnaubte –das Blei6,29 Blei: Metall mit niedrigem Schmelzpunkt , das bei der Metallgewinnung sehr schnell flüssig wird. sollte herausfließen.Aber vergeblich war alle Mühe:Das Böse ließ sich nicht ausscheiden.30»Silber zum Wegwerfen« werden sie Israel6,30 Israel: Nachkommen der zwölf Söhne Jakobs. Gott hat mit Israel einen Bund geschlossen. Mehr … nun nennen,denn der Herr hat es verworfen.