BasisBibel (BB)
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Die Reichen nicht bevorzugen

21Meine Brüder und Schwestern2,1 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. Mehr …!Ihr glaubt doch an unseren Herrn2,1 Herr: Titel für Jesus Christus. Im griechischen Alten Testament steht das Wort »Herr« an den Stellen, an denen im hebräischen Text der Gottesname steht. Wenn Jesus Christus so genannt wird, kommt darin zum Ausdruck: In ihm begegnet Gott selbst den Menschen. Mehr … Jesus Christus2,1 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr …,der in Herrlichkeit2,1 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Gottes Herrlichkeit stellt man sich auch als strahlenden Lichtglanz vor. Mehr … regiert.Dann beurteilt andere nicht nach ihrem Ansehen.2Stellt euch vor,in eure Versammlung kommt ein Mann.Er hat ein prächtiges Gewand anund trägt an seinen Fingern goldene Ringe.Es kommt aber auch ein Mann,der arm ist und schmutzige Kleidung trägt.3Ihr kümmert euch um den,der prächtig gekleidet ist, und sagt zu ihm:»Setz dich hierher, auf den guten Platz!«Zu dem Armen aber sagt ihr:»Bleib da stehen!«,oder:»Du kannst dich neben meinen Fußschemel setzen.«4Legt ihr da nicht unterschiedliche Maßstäbe anund werdet so zu Richtern,die bewusst Fehlurteile fällen?

5Hört zu, meine lieben Brüder und Schwestern2,5 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. Mehr …!Hat Gott nicht gerade die Armen in der Welt erwählt,die reich sind im Glauben2,5 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt und sich in konkreten Taten zeigt.?Sie sollen das Reich2,5 Reich: Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. erben2,5 Erbe: Ursprünglich der Anteil der Israeliten an dem Land, das Gott ihnen gibt. Im Neuen Testament bedeutet es ein Leben im Reich Gottes, in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm.,das er denen versprochen hat, die ihn lieben.6Ihr aber habt den Armen verachtet.Sind es nicht die Reichen, die euch unterdrückenund die euch vor die Gerichte zerren?7Sind es nicht auch sie, die den guten Namenin den Schmutz ziehen –den Namen2,7 Name: »Name« steht stellvertretend für den Herrschaftsbereich der Person, die den Namen trägt. Wer im Namen von Jesus Christus getauft wird, tritt in seinen Herrschaftsbereich und unterstellt sich seiner Fürsorge., der bei der Taufeauf euch gelegt wurde?

Der richtige Umgang mit dem Gesetz

8In der Heiligen Schrift steht2,8 in der Heiligen Schrift steht: Zitat aus 3. Mose/Levitikus 19,18.:»Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!«Wenn ihr dieses königliche Gebot wirklich befolgt,handelt ihr richtig.9Wenn ihr andere aber nach ihrem Ansehen beurteilt,macht ihr euch schuldig.Und das Gesetz2,9 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. Mehr … deckt eure Übertretung auf.10Denn wer das ganze Gesetz befolgt,aber ein einziges Gebot übertritt,hat gegen alle Gebote verstoßen.11Von Gott kommt das Gebot2,11 das Gebot: Die beiden Gebote, die in Vers 11 zitiert werden, gehören zu den Zehn Geboten, die sich in 2. Mose/Exodus 20,1-17 finden.:»Du sollst nicht ehebrechen2,11 Ehebruch: Außerehelicher Geschlechtsverkehr von Verheirateten. Mehr …Er hat auch gesagt: »Du sollst nicht töten!«Wenn du also keinen Ehebruch begehst,aber einen Menschen tötest,hast du das ganze Gesetz übertreten.

12Redet und handelt wie Leute, von denen gilt:Gott wird sie nach dem Gesetz2,12 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. Mehr … richten,das uns frei macht.13Denn ein unbarmherziges Urteil erwartet den,der selbst kein Erbarmen gehabt hat.Wer aber barmherzig gewesen ist, für den gilt:Die Barmherzigkeit triumphiert im Gericht2,13 Gericht, verurteilen: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott der Richter, der am Ende der Zeit ein Urteil über sie spricht. Mehr ….

Der Glaube führt zu Taten

14Meine Brüder und Schwestern2,14 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. Mehr …!Was nützt es, wenn jemand behauptet zu glauben,sich der Glaube2,14 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt und sich in konkreten Taten zeigt. aber nicht in Taten zeigt?Kann ihn dann der Glaube retten?15Stellt euch vor,ein Bruder oder eine Schwester hat nichts anzuziehen.Es fehlt ihnen sogar das tägliche Brot.16Nun sagt einer von euch zu ihnen:»Geht in Frieden,ihr sollt es warm haben und euch satt essen.«Ihr gebt ihnen aber nicht,was sie zum Leben brauchen. –Was nützt das?17So ist es auch mit dem Glauben:Wenn er sich nicht in Taten zeigt,bleibt er für sich allein und ist tot.18Es könnte nun jemand einwenden:»Du hast den Glauben, und ich habe die Taten.«Dem würde ich antworten:Zeig du mir doch deinen Glauben,der ohne Taten bleibt.Ich kann dir an meinen Taten zeigen,was der Glaube bewirkt.19Du glaubst an den einen Gott? Das ist gut so!Sogar die Dämonen2,19 Dämon: Eine böse Macht, die man sich in der Antike als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt einen Menschen ganz in Besitz. Mehr … glauben an ihnund zittern vor Angst.

20Du Dummkopf! Verstehst du denn nicht:Ein Glaube2,20 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt und sich in konkreten Taten zeigt., der sich nicht in Taten zeigt, ist nutzlos!21Ist nicht Abraham2,21 Abraham: Stammvater des Volkes Israel, vgl. 1. Mose/Genesis 12–25. Mehr …, unser Stammvater,wegen seiner Taten von Gott für gerecht erklärt worden?Er legte seinen Sohn Isaak2,21 Isaak: 1. Mose/Genesis 22 erzählt, dass Abraham von Gott den Auftrag erhält, seinen einzigen Sohn als Opfer darzubringen. Abraham vertraut auf Gottes Versprechen, ihm eine große Nachkommenschaft zu schenken, und bereitet das Opfer vor. Bevor es zur Opferung kommt, greift Gott erneut ein. auf den Altar2,21 Altar: Eine Art Tisch oder Podest, auf dem einer Gottheit Opfergaben dargebracht wurden. Mehr …,um ihn als Opfer2,21 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch) für Gott, die Gemeinschaft mit ihm schafft. In der Regel wird das Opfer oder Teile davon auf dem Altar verbrannt. Mehr … darzubringen.22Daran siehst du:Der Glaube und sein Handeln haben zusammengewirkt.Erst durch das Handeln wurde der Glaube vollkommen.23Damit erfüllte sich, was die Heilige Schrift sagt2,23 die Heilige Schrift sagt: 1. Mose/Genesis 15,3-6 erzählt, dass Abraham auf Gottes Versprechen vertraut, ihm einen Sohn zu schenken, obwohl er und seine Frau schon alt sind. Als Abraham dazu bereit ist, auf Gottes Befehl hin seinen Sohn zu opfern, setzt er dieses Vertrauen in die Tat um.:»Abraham glaubte Gott,und das rechnete ihm Gott als Gerechtigkeit2,23 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach dem Willen Gottes. Mehr … an.«Und er wurde »Freund Gottes2,23 Freund Gottes: Diese Bezeichnung für Abraham findet sich beispielsweise in 2. Chronik 20,7 und Jesaja 41,8.« genannt.24Ihr seht also: Aufgrund seiner Tatenwird der Mensch von Gott für gerecht erklärt.Der Glaube allein genügt nicht.25War es bei der Prostituierten Rahab2,25 Rahab: Josua 2 erzählt, dass Rahab den Kundschaftern hilft, die Stadt Jericho auszuspionieren, um sie später zu erobern. Deswegen werden sie und ihre Familie bei der Eroberung Jerichos verschont, vgl. Josua 6,22-25. nicht genauso?Aufgrund ihres Handelns wurde sie für gerecht erklärt.Sie nahm die Kundschafter Israels bei sich auf –und ließ sie auf einem anderen Weg aus der Stadt hinaus.26Ohne den Geist ist der Körper tot.Genauso ist auch der Glaube tot,wenn er sich nicht in Taten zeigt.
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Die Macht der Worte

31Meine Brüder und Schwestern3,1 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. Mehr …!Es sollten nicht so viele von euch Lehrer3,1 Lehrer: Menschen, die die biblischen Schriften besonders gut kannten und für andere auslegten. Sie haben daher eine besondere Verantwortung und werden an strengeren Maßstäben gemessen. werden.Ihr wisst doch:Wir Lehrer haben im Gericht3,1 Gericht, verurteilen: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott der Richter, der am Ende der Zeit ein Urteil über sie spricht. Mehr …ein besonders strenges Urteil zu erwarten.2Wir alle machen ja immer wieder etwas verkehrt.Wer nie ein verkehrtes Wort sagt,der ist ein vollkommener Mensch.Denn wer seine Zunge im Zaum hält,kann auch seinen Körper beherrschen.3Wir legen den Pferden das Zaumzeug ins Maul,damit sie uns gehorchen.So können wir ihren ganzen Körper lenken.4Oder seht euch die Schiffe an:Sie sind groß und werden von starken Winden getrieben.Doch ein kleines Ruder reicht aus,um sie dahin zu lenken,wohin der Steuermann sie führen will.5Genauso ist auch die Zunge nur ein kleiner Körperteil.Und doch prahlt sie damit, große Dinge zu vollbringen.Seht doch: Schon ein winziges Feuerkann einen großen Wald in Brand setzen.6Solch ein Feuer ist die Zunge!Von all unseren Körperteilen steht gerade die Zungefür eine Welt voller Ungerechtigkeit.Sie macht den ganzen Menschen schmutzig,ja, sie setzt den Lauf des Lebens in Brand.Ihr Feuer wird von der Hölle entzündet.

7Die Menschen bändigen alle Arten von Tieren:Wildtiere und Vögel, Kriechtiere und Meerestiere –sie alle sind gezähmt worden.8Aber kein Mensch kann die Zunge zähmen.Sie ist ein rastloses Übel voll tödlichen Gifts.9Mit ihr loben wir den Herrn3,9 Herr: Bezeichnung für Gott. Das griechische Alte Testament verwendet das Wort »Herr« an den Stellen, an denen im hebräischen Text der Gottesname steht. Mehr … und Vater3,9 Vater: Vertrauensvolle Anrede oder Bezeichnung für Gott. Mehr ….Mit ihr verfluchen wir aber auch die Menschen,die nach dem Bild Gottes geschaffen3,9 nach dem Bild Gottes geschaffen: 1. Mose/Genesis 1,27 erzählt, dass Gott die Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen hat. sind.10Aus ein und demselben Mund kommen Segen3,10 Segen, segnen: Wer einen anderen Menschen segnet, bittet Gott, dem Gesegneten Kraft, Leben und Wohlergehen zu schenken. Mehr … und Fluch3,10 Fluch: Ein Unheil bringendes Wort, durch das die Lebenskraft oder das Wohlergehen des Verfluchten gemindert werden soll. Mehr ….Das darf nicht so sein, meine Brüder und Schwestern3,10 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. Mehr …!11Lässt denn eine Quelle aus derselben Öffnunggleichzeitig süßes und bitteres Wasser sprudeln?12Kann denn, meine Brüder und Schwestern,ein Feigenbaum Oliven tragenoder ein Weinstock Feigen?Genauso wenig kann eine salzige Quellesüßes Wasser hervorbringen.

Anweisungen für das Leben in der Gemeinde

Jakobus 3,13–5,6

Die Weisheit, die von Gott kommt

13Wer von euch ist weise und klug?Der soll es durch seinen guten Lebenswandel zeigenund in weiser Bescheidenheit handeln.14Es könnte aber auch sein,dass ihr bitteren Neid und Streitsuchtin euren Herzen tragt.Dann sollt ihr nicht mit eurer Weisheit3,14 Weisheit: Lebenspraktisches Wissen oder handwerkliches Können, das durch Erfahrung erworben oder von Gott geschenkt wird. Mehr … prahlenund damit die Wahrheit3,14 Wahrheit: Wahr ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Als Mensch ist Jesus Zeuge für diese Wahrheit, als Sohn Gottes, der von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. Mehr … verfälschen.15Solch eine Weisheit kommt nicht von Gott.Sie ist weltlich und menschlichund von dämonischer3,15 Dämon: Eine böse Macht, die man sich in der Antike als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt einen Menschen ganz in Besitz. Mehr … Natur.16Denn wo Neid und Streitsucht herrschen,da gibt es Unfriede und alle Arten von bösen Taten.17Anders aber ist die Weisheit, die von Gott kommt:Sie ist zuerst einmal rein.Dann ist sie friedlich, gütigund bereit, sich etwas sagen zu lassen.Sie ist auch voller Barmherzigkeitund bringt gute Früchte hervor.Und sie ist unparteiisch und aufrichtig.18Die Frucht aber, die aus der Gerechtigkeit hervorgeht,wird in Frieden gesät.Sie kommt denen zugute, die Frieden stiften.
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Warnung vor Streit

41Woher kommen die Kämpfe unter euchund woher die Streitigkeiten?Kommen sie nicht aus euren Leidenschaften,die in eurem Innern miteinander streiten?2Ihr verlangt alles und bekommt nichts.Ihr geht über Leichen, seid gierig vor Neid,doch ihr erreicht dadurch nichts.Ihr kämpft und führt Kriege.Aber ihr habt nichts,weil ihr Gott nicht bittet.3Und selbst wenn ihr bittet,bekommt ihr nichts.Denn ihr bittet in böser Absicht,um es für eure Leidenschaften zu verschwenden.4Ihr Treulosen!4,4 Ihr Treulosen!: Wörtlich »Ihr Ehebrecherinnen!« In der Bibel wird das Verhältnis zwischen Gott und Israel oft als Ehe beschrieben, in der das Volk Gott untreu wird. Wisst ihr denn nicht,dass Freundschaft mit dieser Welt4,4 Welt, diese Welt: Die von griechischer Kultur geprägte Umwelt der frühen Gemeinden, die sich nicht an christlichen Maßstäben orientierte. Mehr …Feindschaft gegen Gott bedeutet?Wer ein Freund dieser Welt sein will,macht sich zum Feind Gottes.5Meint ihr etwa, die Schrift sagt4,5 die Schrift sagt: Der Brief zitiert aus einem Text, der uns heute nicht mehr bekannt ist. ohne Grund:»Der Geist, den er in uns wohnen lässt,verlangt nach Neid«?6Doch Gott schenkt größere Gnade4,6 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. Mehr ….Darum heißt es4,6 heißt es: Zitat aus der griechischen Übersetzung von Sprichwörter 3,34.:Gott stellt sich den Hochmütigen entgegen,aber den Bedürftigen schenkt er seine Gnade.

7Ordnet euch also Gott unter.Dem Teufel4,7 Satan, Teufel: Gegenspieler Gottes. Er versucht, die Menschen zu einem Verhalten zu bewegen, das Gottes Willen widerspricht. Mehr … aber leistet Widerstand,dann wird er vor euch fliehen.8Sucht Gottes Nähe,dann wird er euch nahe sein.Wascht die Schuld von euren Händen, ihr Sünder4,8 Sünder: Menschen, die sich von Gott abgewendet haben und seinen Willen missachten.!Reinigt eure Herzen, ihr Unentschlossenen!9Beklagt euer Elend, trauert und weint!Euer Lachen soll sich in Trauer verwandelnund eure Freude in Niedergeschlagenheit.10Erniedrigt euch vor dem Herrn4,10 Herr: Bezeichnung für Gott. Das griechische Alte Testament verwendet das Wort »Herr« an den Stellen, an denen im hebräischen Text der Gottesname steht. Mehr …,dann wird er euch erhöhen.

Verurteilt niemanden!

11Redet nicht schlecht übereinander,Brüder und Schwestern4,11 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. Mehr …!Wer schlecht über seinen Bruder redetoder seinen Bruder verurteilt,spricht schlecht über das Gesetz4,11 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. Mehr …und verurteilt so das Gesetz.Wenn du aber das Gesetz verurteilst,handelst du nicht nach dem Gesetz.Vielmehr erhebst du dich zum Richter.12Doch es gibt nur einen Gesetzgeber und Richter: Gott.Er hat die Macht, zu retten oder zu vernichten.Wer aber bist du,dass du deinen Mitmenschen verurteilst?

Gott bestimmt über unsere Lebenszeit

13Nun zu euch, die ihr sagt:»Heute oder morgen werden wirin die und die Stadt reisen.Dort wollen wir ein Jahr bleiben,Geschäfte machen und Gewinne erzielen.«14Dabei wisst ihr doch nicht,was morgen sein wird.Was ist schon euer Leben?Rauch seid ihr,der für kurze Zeit sichtbar ist und dann vergeht!15Sagt stattdessen lieber: »Wenn der Herr4,15 Herr: Bezeichnung für Gott. Das griechische Alte Testament verwendet das Wort »Herr« an den Stellen, an denen im hebräischen Text der Gottesname steht. Mehr … es will,werden wir am Leben bleiben und dieses oder jenes tun.«16Nun seid ihr auch noch stolz auf eure Überheblichkeit.Aber es ist schlecht, darauf stolz zu sein.17Wer also weiß, wie er Gutes tun kannund es nicht tut,der macht sich schuldig4,17 Schuld: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Mehr ….