BasisBibel (BB)
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Gericht über Edom und Israels Heimkehr

Jesaja 34,1–35,10

Gottes Gericht über Edom und die Völker

341Tretet näher, ihr Völker, und hört zu!Kommt her und passt gut auf!Die ganze Welt soll zuhören,die Erde mit allem, was auf ihr lebt:2Der Herr ist wütend auf alle Völker.Sein Zorn34,2 Zorn Gottes: Sein Wille, Gericht zu halten. Mehr … richtet sich gegen ihre Heeresmacht.Er hat sie dem Untergang geweiht34,2 dem Untergang weihen: Meint die vollständige Vernichtung von Kriegsbeute und Gefangenen durch Gott oder im Auftrag Gottes. Das Volk hat keinen Anspruch darauf, weil Gott allein den Sieg ermöglicht.und zum Schlachten freigegeben.3Man wirft die Getöteten achtlos weg,von den Leichen steigt Verwesungsgeruch auf.Ihr Blut durchtränkt die Berge.4Alle Gestirne am Himmel verschwinden,der Himmel rollt sich zusammen wie eine Schriftrolle34,4 Schriftrolle: Vorläufer des Buchs. Sie besteht aus aneinandergenähten Lederstücken, auf die der Text in Spalten nebeneinandergeschrieben wurde. Mehr ….Die Sterne verwelken wie dürres Weinlaub,wie verkümmerte Früchte am Feigenbaum.

5Gott sagt: Mein Schwert erscheint34,5 erscheint: Die Übersetzung folgt einer hebräischen Textfassung, die in Qumran gefunden wurde. In anderen Texten steht hier »sich (am Blut) berauschen«. am Himmel.Dann fährt es nieder auf Edom34,5 Edom: Nachbarstaat Israels im Süden.,das Volk, das ich dem Untergang geweiht34,5 dem Untergang weihen: Meint die vollständige Vernichtung von Kriegsbeute und Gefangenen durch Gott oder im Auftrag Gottes. Das Volk hat keinen Anspruch darauf, weil Gott allein den Sieg ermöglicht. habe.An ihm vollstrecke ich das Gericht.6Der Herr hält ein Schwert in der Hand.Es ist blutverschmiertwie beim Schlachten von Lämmern und Böcken.Es trieft von Fett wie ein Schlachtermesser,an dem Fett von den Nieren der Widder klebt.Der Herr feiert ein Opferfest in Bozra34,6 Bozra: Hauptstadt Edoms, etwa 40 km südöstlich des Toten Meers.,im Land Edom ist ein großer Schlachttag.7Auch wilde Stiere fallen ihm zum Opfer,junge Bullen und starke Büffel.Das Land ist durchtränkt von ihrem Blut,und der Boden trieft von ihrem Fett.8Ja, es kommt der Tag der Abrechnung34,8 Tag der Abrechnung: Der von Gott festgelegte Gerichtstag, an dem er gegen seine Feinde vorgehen wird..Es kommt das Jahr, in dem der Herr Vergeltung übtund Zion zu seinem Recht verhilft.9Dann verwandeln sich Edoms Bäche in Pech,und sein Boden wird zu Schwefel.Das ganze Land steht in Flammen.10Das Feuer brennt Tag und Nacht,unaufhörlich steigt Rauch auf.Das Land liegt für alle Zeiten in Trümmern,nie wieder durchquert es jemand.

11Eulen und Igel nehmen es in Besitz,Uhus und Raben hausen dort.Gott misst das Land mit der Messschnur34,11 Messschnur: Eine Schnur, die man zum Bauen und Landvermessen verwendet.und grenzt es mit dem Senkblei34,11 Senkblei: Bleigewicht an einer langen Schnur. Damit kann man beispielsweise prüfen, ob eine Wand senkrecht steht. ab.Es soll für immer verwüstet und unbewohnbar bleiben.12Es gibt keine vornehmen Leute mehr,die einen König ausrufen könnten.Alle führenden Männer sind verschwunden.13In Edoms34,13 Edom: Nachbarstaat Israels im Süden. Palästen wachsen Dornensträucher,in den Festungen Unkraut und Disteln.Schakale34,13 Schakal: Nachtaktiver Wildhund, der in der unbewohnten Steppe lebt. bevölkern das Land,junge Strauße siedeln sich dort an.14Wildkatzen treffen auf Hyänen,Bocksgeister34,14 Bocksgeister: Dämonische Wesen in Gestalt von Ziegen- oder Schafböcken. begegnen einander.Sogar das Nachtgespenst34,14 Nachtgespenst: Wortspiel mit dem hebräischen Wort für Nacht (lajlah) und dem Namen eines weiblichen Dämons (Lilit). ruht sich dort ausund findet eine Bleibe für sich.15Die Pfeilschlange34,15 Pfeilschlange: Das hebräische Wort bezeichnet wahrscheinlich eine Schlange aus der Familie der Nattern, die in Steppen, Geröll oder Ruinen zu finden ist. nistet dort und legt ihre Eier.Die brütet sie aus und lässt die Jungen liegen.Auch die Geier34,15 Geier: Großer Greifvogel, der Aas frisst und deshalb in der Bibel zu den unreinen Tieren zählt. Typisch ist sein meist kahler Kopf und Hals. versammeln sich in Scharen.16Forscht und lest nach34,16 forscht und lest nach: Die Angeredeten sollen entdecken, dass sich die genannten Tiere auch an anderen Stellen im Buch Jesaja und in der Bibel finden. So erkennen sie die Zuverlässigkeit der prophetischen Worte. im Buch des Herrn:Nicht eines von diesen Tieren fehlt dort,man vermisst kein einziges von ihnen.Denn der Herr selbst hat es befohlen,sein Geist hat sie zusammengeführt.17Er hat ihnen das Land zugelost34,17 zugelost: 4. Mose/Numeri 26,52-56 erzählt, dass das Land durch ein Losverfahren an die Stämme Israels verteilt wird.und es eigenhändig mit der Messschnur eingeteilt.Sie werden es für immer besitzenund für alle Zeiten darin wohnen.
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Die Befreiten kehren heim

351Die Wüste und das dürre Land werden fröhlich sein.Die Steppe wird jubeln und blühen wie eine Lilie.2Sie steht in voller Blüte und jubelt,sie jubelt und jauchzt vor Freude.Sie wird so herrlich sein wie der Libanon35,2 Libanon, Karmel, Scharon-Ebene: Fruchtbare Gebiete an den Grenzen von Israel.,so prächtig wie der Karmel35,2 Karmel: Waldreiches Gebirge an der Mittelmeerküste südlich des heutigen Haifa. und die Scharon-Ebene35,2 Scharon-Ebene: Fruchtbares Küstengebiet, zwischen dem Karmel und dem heutigen Tel Aviv gelegen..Alle werden die Herrlichkeit35,2 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Gottes Herrlichkeit stellt man sich auch als strahlenden Lichtglanz vor. Mehr … des Herrn sehen,die Pracht unseres Gottes erblicken.

3Macht die müden Hände wieder starkund die weichen Knie wieder fest.4Sagt denen, die den Mut verloren haben:»Seid stark und habt keine Angst!Seht, das ist euer Gott!Er übt Vergeltung und schafft Recht.Er selbst kommt, um euch zu befreien.«

5Dann gehen den Blinden die Augen auf,und die Ohren der Tauben werden geöffnet.6Der Gelähmte springt wie ein Hirsch,der Stumme jubelt aus vollem Hals.In der Wüste brechen Quellen auf,und Bäche bewässern die Steppe.7Der glühende Sand wird zu einem Teich,in der Dürre sprudeln frische Wasserquellen.Wo einst die Schakale35,7 Schakal: Nachtaktiver Wildhund, der in der unbewohnten Steppe lebt. hausten,wachsen Gras, Schilf35,7 Schilf: Pflanze mit dünnem Stängel, die mehrere Meter hoch werden kann. Daher gerät sie leicht ins Schwanken oder knickt um. und Papyrus35,7 Papyrus: Pflanze, die vor allem an Flüssen wächst und bis zu 5 m hoch wird..

8Eine Straße35,8 Straße: Gedacht ist an eine Verbindungsstraße zwischen Babylon und Jerusalem, auf der die Juden, die in der Verbannung in Babylonien lebten, in ihre Heimat zurückkehren können. wird dort verlaufen,die wird man den »heiligen Weg« nennen.Kein Unreiner35,8 unrein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die aus unterschiedlichen Gründen nicht dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein. wird sie betreten.Sie gehört denen, die auf dem rechten Weg sind.Selbst Unwissende gehen nicht in die Irre.9Auf dieser Straße gibt es keinen Löwen,kein Raubtier ist auf ihr zu finden.Nur die erlösten Menschen sind dort unterwegs.10Alle, die der Herr befreit hat,kehren jubelnd zum Berg Zion35,10 Zion: Tempelberg von Jerusalem, aber auch Bezeichnung für die ganze Stadt. Mehr … zurück.Grenzenlose Freude steht ihnen ins Gesicht geschrieben.Jubel und Freude stellen sich ein,Sorgen und Seufzen sind für immer verschwunden.
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Erzählungen über Jesaja und König Hiskija

Jesaja 36,1–39,8

Die Assyrer belagern Jerusalem

361Im 14. Regierungsjahr von König Hiskija36,1 Hiskija: König des Südreichs Juda (725–697 v. Chr.), der bedeutende Reformen durchführte.unternahm der assyrische König Sanherib36,1 Sanherib: König von Assyrien (704–681 v. Chr.), der 701 v. Chr. Juda eroberte und Jerusalem belagerte.einen Feldzug gegen Juda36,1 Juda: Bezeichnung für das Königreich im Süden mit Jerusalem als Hauptstadt. Mehr ….Er eroberte alle befestigten Städte.2Damals sandte der assyrische Königseinen Feldherrn von Lachisch36,2 Lachisch: Stadt 44 km südwestlich von Jerusalem und wichtiger Militärstützpunkt. auszu König Hiskija nach Jerusalem36,2 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr ….Der Feldherr trug den Titel Rabschake36,2 Rabschake: Übersetzt bedeutet der Name »Obermundschenk«. In Assyrien war das ein Titel für hohe zivile oder militärische Beamte..Mit einem starken Heer bezog er Stellungan der Walkerfeldstraße36,2 Walkerfeldstraße: Liegt im Südosten Jerusalems und führt zu dem Ort, an dem die Weber ihre Stoffe im Wasser reinigten und durch »Walken«, das heißt durch Kneten und Schlagen, geschmeidig machten.,bei der Wasserleitung zum oberen Teich.3Da kam der Palastverwalter Eljakim,der Sohn des Hilkija, zu ihm heraus.In seiner Begleitung waren der Staatsschreiber36,3 Staatsschreiber: Beamter für alle Verwaltungsaufgaben. Schebnaund der Staatssekretär36,3 Staatssekretär: Überwacht die Ausführung der Befehle des Königs und unterrichtet den König über Vorgänge im Volk. Joach, der Sohn des Asaf.

4Der Rabschake36,4 Rabschake: Übersetzt bedeutet der Name »Obermundschenk«. In Assyrien war das ein Titel für hohe zivile oder militärische Beamte. sagte zu ihnen:»Richtet Hiskija36,4 Hiskija: König des Südreichs Juda (725–697 v. Chr.), der bedeutende Reformen durchführte. aus:So spricht der assyrische Großkönig36,4 Großkönig: Titel des assyrischen Königs. Hier ist von Sanherib die Rede..Worauf setzt du eigentlich dein Vertrauen?5Du meinst wohl, bloße Versprechungenersetzen Planung und Stärke im Krieg!Auf wen vertraust du nur so sehr,dass du einen Aufstand gegen mich anzettelst?6Vertraust du etwa auf Ägypten36,6 Ägypten: Fruchtbares Land am Nil und Großmacht, die das politische Geschehen im Alten Orient beeinflusste. Mehr …?Ägypten ist doch nicht mehrals ein zerbrochenes Schilfrohr36,6 Schilf: Pflanze mit dünnem Stängel, die mehrere Meter hoch werden kann. Daher gerät sie leicht ins Schwanken oder knickt um..Wer sich darauf stützt,dem fährt es in die Hand und durchbohrt sie.So geht es allen, die auf den Pharao,den König von Ägypten vertrauen.7Oder wollt ihr mir sagen:›Wir vertrauen auf den Herrn, unseren Gott‹?Dessen Kultplätze und Altäre36,7 Altar: Eine Art Tisch oder Podest, auf dem einer Gottheit Opfergaben dargebracht wurden. Mehr …hat Hiskija doch beseitigt36,7 beseitigt: Von König Hiskijas Reformen berichtet 2. Könige 18,3-5.!Er hat in Juda36,7 Juda: Bezeichnung für das Königreich im Süden mit Jerusalem als Hauptstadt. Mehr … und Jerusalem36,7 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr … angeordnet:›Allein vor diesem Altar in Jerusalemsollt ihr Gott anbeten!‹8Mein Herr, der König von Assyrien,bietet dir eine Wette an:›Ich gebe dir 2000 Pferde,wenn du die Reiter dazu stellen kannst.‹9Dabei kannst du ja nicht einmal einen einzigen,unbedeutenden Hauptmann zurückschlagen,der meinem Herrn dient.Deshalb musstest du auf Ägypten vertrauen,das so viele Streitwagen und Reiter hat.10Nun frage ich dich:Bin ich etwa ohne Erlaubnis des Herrngegen dieses Land gezogen, um es zu verwüsten?Nein, der Herr selbst hat zu mir gesagt:›Zieh gegen dieses Land und verwüste es!‹«

11Da baten Eljakim, Schebna und Joach den Rabschake36,11 Rabschake: Titel für hohe zivile oder militärische Beamte in Assyrien. Übersetzt bedeutet der Name »Obermundschenk«.:»Sprich doch bitte Aramäisch36,11 Aramäisch: Sprache, die im assyrischen Reich gesprochen wurde.mit deinen Knechten36,11 Knecht: Selbstbezeichnung von Menschen, die ihr Gegenüber damit als ihren Herrn anerkennen., das verstehen wir.Sprich nicht Hebräisch mit uns,denn die Leute auf der Stadtmauer hören zu.«12Der Rabschake antwortete:»Hat mich mein Herr mit seiner Botschaftdenn nur zu euch und eurem Herrn gesandt?Nein, er hat mich auch zu den Leuten gesandt,die auf der Mauer sitzen.Die müssen bald ihren eigenen Kot essenund ihren eigenen Urin mit euch trinken.«

13Dann trat der Rabschake36,13 Rabschake: Übersetzt bedeutet der Name »Obermundschenk«. In Assyrien war das ein Titel für hohe zivile oder militärische Beamte. noch weiter vorund rief laut auf Hebräisch:»Hört, was euch der assyrische Großkönig36,13 Großkönig: Titel des assyrischen Königs. Hier ist von Sanherib die Rede. zu sagen hat!14So spricht der König:Lasst euch von Hiskija36,14 Hiskija: König des Südreichs Juda (725–697 v. Chr.), der bedeutende Reformen durchführte. nicht täuschen.Er kann euch nicht retten.15Lasst euch von Hiskija nicht dazu verleiten,auf den Herrn zu vertrauen.Hört nicht auf ihn, wenn er sagt:›Der Herr wird uns bestimmt retten.Diese Stadt wird dem König von Assyriennicht in die Hände fallen.‹16Hört nicht auf Hiskija!So spricht der König von Assyrien:Kommt heraus und schließt Frieden mit mir!Dann kann jeder von seinem Weinstockund seinem Feigenbaum essen.Und jeder kann Wasseraus seiner eigenen Zisterne36,16 Zisterne: In den Boden geschlagene Kammer oder Beckenanlage zum Sammeln und Speichern von Regenwasser. Mehr … trinken.17Später komme ich und hole euch in ein Land,das eurem ähnlich ist.Dort gibt es Getreide36,17 Getreide: Getreide, vor allem Weizen, war ein Grundnahrungsmittel, das hauptsächlich zum Backen von Brot verwendet wurde. Mehr … und Most36,17 Most: Vorstufe von Wein. Der Prozess, der den im Fruchtsaft enthaltenen Zucker in Alkohol umwandelt, hat begonnen.,Kornfelder und Weinberge36,17 Weinberg: Ein mit einer Mauer umgebener Garten, in dem Wein angebaut wird. In Israel war das ein wertvoller Besitz. Mehr ….18Deshalb lasst euch von Hiskija nichts vormachen,wenn er sagt: ›Der Herr wird uns retten.‹Haben etwa die Götter der anderen Völkerihre Länder vor dem König von Assyrien gerettet?19*36,19 Vers 19: Die in diesem Vers aufgezählten Städte wurden zur Zeit Jesajas von den Assyrern erobert. Wo sind denn die Götter von Hamat und Arpad?Wo sind die Götter von Sefarwajim?Haben sie Samaria36,19 Samaria: Hauptstadt des Nordreichs Israel, das 722 v. Chr. von den Assyrern erobert wurde. vor mir gerettet?20Welcher von den Göttern all dieser Länderhat sein Land vor mir gerettet?Wieso sollte ausgerechnet der Herr das könnenund Jerusalem36,20 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr … vor mir retten?«

21Da schwiegen die Hofbeamtenund gaben ihm keine Antwort.Denn König Hiskija36,21 Hiskija: König des Südreichs Juda (725–697 v. Chr.), der bedeutende Reformen durchführte. hatte ihnen befohlen:»Gebt ihm keine Antwort!«22Da kehrten die drei Beamten zu Hiskija zurück:der Palastverwalter Eljakim, der Sohn des Hilkija,der Staatsschreiber36,22 Staatsschreiber: Beamter für alle Verwaltungsaufgaben. Schebnaund der Staatssekretär36,22 Staatssekretär: Überwacht die Ausführung der Befehle des Königs und unterrichtet den König über Vorgänge im Volk. Joach, der Sohn des Asaf.Mit zerrissenen Kleidern36,22 zerrissene Kleider: Ausdruck tiefer Betroffenheit, beispielsweise bei Trauer, Wut oder Verzweiflung. traten sie vor den Königund berichteten ihm, was der Rabschake36,22 Rabschake: Übersetzt bedeutet der Name »Obermundschenk«. In Assyrien war das ein Titel für hohe zivile oder militärische Beamte. gesagt hatte.