BasisBibel (BB)
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Gottes Gericht über die Völker

Jesaja 13,1–27,13

Gerichtsworte gegen Babylonien

Jesaja 13,1–14,23

Die Stadt Babylon wird zerstört

131Diese Botschaft über Babylon13,1 Babylon: Hauptstadt Babyloniens. Nach der Eroberung Jerusalems 586 v. Chr. wurden viele Bewohner dorthin verschleppt. empfing Jesaja,der Sohn des Amoz, in einer Vision13,1 Vision: Eine Erscheinung, in der Gott zu verstehen gibt, was er vorhat. Mehr ….

2Gott spricht:»Stellt auf einem kahlen Berg ein Feldzeichen13,2 Feldzeichen: Eine militärische Signalstange, die den Truppen Marschrichtung und Sammelplatz anzeigt. Mehr … auf!Ruft mit ganzer Kraft und winkt Soldaten herbei:Sie sollen zu den Toren der prächtigen Stadt13,2 prächtige Stadt: Meint Babylon, die Hauptstadt Babyloniens. Nach der Eroberung Jerusalems 586 v. Chr. wurden viele Bewohner dorthin verschleppt. kommen.3Ich selbst versammle die zum Kampf,die sich mir geweiht haben.Ich rufe meine tapferen Helden zusammen,um mein Zorngericht13,3 Gericht, verurteilen: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott der Richter, der am Ende der Zeit ein Urteil über sie spricht. Mehr … zu vollstrecken.Sie sind es, die über meine Größe jubeln.«4Was ist das für ein Lärm auf den Bergen!Es klingt wie eine große Menschenmenge.Man hört das Getöse von Soldaten,die aus vielen Königreichen und Völkernzusammengekommen sind.Der Herr Zebaot13,4 Zebaot: Der Beiname bedeutet übersetzt »(Gott) der himmlischen Heere« und bringt die Fülle von Gottes Macht zum Ausdruck. Mehr … mustert sein Heer.5Sie kommen aus fernen Ländern,so weit entfernt, wie der Himmel reicht.Der Herr rückt mit seinen Truppen heran,um die ganze Erde zu verwüsten.

6Jammert, denn der Tag des Herrn13,6 Tag des HERRN: Der von Gott festgelegte Gerichtstag, an dem er gegen seine Feinde vorgehen wird. ist nahe!Machtvoll kommt die Verwüstung,der Allmächtige13,6 der Allmächtige: Hebräisch Schaddaj. Titel für Gott, in dem seine überlegene Macht zum Ausdruck kommt. bewirkt sie.7Dann werden alle Hände kraftlos,die Menschen verlieren den Mut.8Sie winden sich wie eine Frau bei der Geburt,gepackt von entsetzlichen Krämpfen und Schmerzen.Mit glühenden Gesichtern starren sie einander an.9So kommt der grausame Tag des Herrnvoller Wut und glühendem Zorn.Er verwandelt die Erde in eine Wüsteund lässt die Sünder13,9 Sünder: Menschen, die sich von Gott abgewandt haben und seinen Willen missachten. von ihr verschwinden.10Dann erlöschen die Sterne am Himmel,die Sternbilder hören auf zu leuchten.Die Sonne verfinstert sich,kaum dass sie aufgegangen ist.Der Mond verliert seinen Glanz.

11Gott spricht: »Ich ziehe die ganze Weltfür ihre Bosheit zur Rechenschaftund die Frevler13,11 Frevler: Menschen, die Gottes Gebote missachten und ihre eigenen Interessen gewaltsam durchsetzen. Mehr … für ihre Schuld.Dem Hochmut der Überheblichen mache ich ein Ende,die Gewaltherrscher demütige ich in ihrem Stolz.12Nur wenige lasse ich übrig.Man findet einen Menschen seltener als feines Gold,seltener sogar als Gold aus Ofir13,12 Ofir: Ort im Süden der arabischen Halbinsel, der für sein Goldvorkommen bekannt war..13Dann bringe ich den Himmel zum Zittern,die Erde bebt und gerät ins Wanken.«Das geschieht an dem Tag,an dem der Herr Zebaot13,13 Zebaot: Der Beiname bedeutet übersetzt »(Gott) der himmlischen Heere« und bringt die Fülle von Gottes Macht zum Ausdruck. Mehr …seinem glühenden Zorn freien Lauf lässt.

14Die Menschen laufen davonwie aufgescheuchte Gazellen13,14 Gazelle: Scheues Herdentier, das sich anmutig bewegt. Seine Schnelligkeit und Sprungkraft sind in der Bibel sprichwörtlich.,wie eine Schafherde, die niemand zusammenhält.Jeder macht sich auf zu seinem Volk,jeder flieht in seine Heimat.15Wer entdeckt wird,der wird erstochen.Wer aufgegriffen wird,fällt dem Schwert zum Opfer.16Ihre Kinder werden vor ihren Augen zerschmettert,ihre Häuser ausgeraubt und ihre Frauen vergewaltigt.

17Gott spricht: »Ich stachle die Meder13,17 Meder: Volk, das im Gebirge im Norden des heutigen Iran lebte. Gemeinsam mit den Persern eroberten sie 539 v. Chr. die Stadt Babylon. gegen sie auf.Die wollen von Silber nichts wissen,mit Gold lassen sie sich nicht besänftigen.18Mit ihren Bogen strecken sie junge Männer nieder.Sie haben kein Erbarmen mit Neugeborenenund nehmen keine Rücksicht auf Kinder.19Babylon13,19 Babylon: Hauptstadt Babyloniens. Nach der Eroberung Jerusalems 586 v. Chr. wurden viele Bewohner dorthin verschleppt., die Perle aller Königreiche,der ganze Stolz der Babylonier13,19 Babylonier: Wörtlich »Chaldäer«. Im Alten Testament werden die Menschen, die in Babylonien wohnen, häufig Chaldäer genannt., wird vernichtet.Es wird von Gott zerstört wie einst Sodom und Gomorra13,19 Sodom, Gomorra: Die Städte wurden vernichtet, weil ihre Bewohner sich von Gott abgewandt hatten; vgl. 1. Mose/Genesis 19. Mehr …

20Die Stadt wird nie mehr besiedelt,sondern bleibt für alle Zeiten unbewohnt.Nicht einmal ein Beduine schlägt dort sein Zelt auf,kein Hirte lässt seine Herde dort lagern.21Nur wilde Tiere hausen an diesem Ort.Die Häuser werden von Eulen bevölkert,Straußenhennen wohnen dort,Bocksgeister13,21 Bocksgeister: Dämonische Wesen in Gestalt von Ziegen- oder Schafböcken. springen umher.22In den verlassenen Palästen heulen die Hyänen,in den Lustschlössern die Schakale13,22 Schakal: Nachtaktiver Wildhund, der in der unbewohnten Steppe lebt..Babylons13,22 Babylon: Hauptstadt Babyloniens. Nach der Eroberung Jerusalems 586 v. Chr. wurden viele Bewohner dorthin verschleppt. letzte Stunde hat geschlagen,seine Tage sind gezählt.
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Israels Spottlied über den König von Babylonien

141Der Herr wird sich erbarmenüber die Nachkommen Jakobs14,1 Nachkommen Jakobs: Bezeichnung für das Volk Israel. Der Stammvater Jakob wird in 1. Mose/Genesis 32,29 in Israel umbenannt.und Israel14,1 Israel: Nachkommen der zwölf Söhne Jakobs. Gott hat mit Israel einen Bund geschlossen. Mehr … noch einmal erwählen.Er wird sie in Ruhe in ihrem Land wohnen lassen.Sogar Fremde14,1 Fremder: Person, die nicht zur Gemeinschaft Israels gehört und häufig wirtschaftlich schlechter gestellt war. Fremde sind durch das Gastrecht geschützt. Mehr … suchen ihre Gemeinschaftund schließen sich ihnen an.2Andere Völker werden die verschleppten Israelitenwieder in ihr Land zurückbringen.Dann wird das Volk Israel im Land des HerrnFremde als Knechte und Mägde besitzen.Sie werden die gefangen nehmen,von denen sie selbst gefangen gehalten wurden.Sie werden ihre Unterdrücker beherrschen.3Es kommt eine Zeit, Israel,da lässt der Herr dich zur Ruhe kommen.Er befreit dich aus Leid und Not,aus der harten Knechtschaft14,3 harte Knechtschaft: Nach der Zerstörung Jerusalems durch die Babylonier 586 v. Chr. wurden viele Bewohner in die Verbannung nach Babylonien verschleppt., die du erduldet hast.4Dann wirst du ein Spottliedüber den König von Babylonien anstimmen:

Wie still ist der Treiber14,4 Treiber: Gemeint ist der König, der die Israeliten unterdrückte. geworden,er tobt und unterdrückt keinen mehr!5Der Herr hat den Knüppel der Frevler14,5 Frevler: Menschen, die Gottes Gebote missachten und ihre eigenen Interessen gewaltsam durchsetzen. Mehr … zerbrochen,der Stock des Tyrannen trifft uns nicht mehr.6In seiner Wut schlug er damit die Völker,verpasste ihnen Schlag um Schlag.Er trat sie nieder in seinem Zorn,verfolgte sie schonungslos.7Doch jetzt hat die ganze Welt Ruhe,darum brechen alle in Jubel aus.8Selbst die Zypressen14,8 Zypresse: Immergrüner Nadelbaum von säulenartiger Gestalt, der eine Höhe von 9–15 m erreicht. Mehr … freuen sich über dich,auf dem Libanon14,8 Libanon: Gebirgszug nördlich von Israel mit bis zu 3000 m hohen, dicht bewaldeten Bergen. Mehr … jubeln die Zedern14,8 Zeder: Bis zu 30 m hoher Gebirgsbaum, der vor allem im Libanon wächst. Mehr …:»Seitdem du am Boden liegst,kommt keiner herauf und fällt uns.«9Das Totenreich14,9 Totenreich: Aufenthaltsort der Verstorbenen, der unter der Erde liegt. Mehr … wird unruhig,es wartet sehnlichst darauf,dass du kommst.Es erweckt die Schatten derer zum Leben,die einmal mächtig waren auf Erden.Sogar die Könige der Völkererheben sich von ihren Thronen.10Sie alle stehen auf und sagen:»Jetzt hat auch dich die Macht verlassen,du bist genauso schwach wie wir.«11Ins Totenreich hinabgestürzt ist deine Pracht,der Ton der Harfen ist verklungen.Nun bettest du dich auf Maden,mit Würmern deckst du dich zu.

12Wie kommt es, dass du vom Himmel fielst,du strahlender Morgenstern14,12 strahlender Morgenstern: Titel einer fremden Gottheit, der hier zum Spott auf den König von Babylonien übertragen wird.?Einst hast du die Völker besiegt und vernichtet,jetzt liegst du selbst zerschmettert am Boden.13Du sprachst zu dir selbst:»Zum Himmel hinauf will ich steigen,über Gottes Sternen errichte ich meinen Thron.Ich will sitzen im Rat der Götter,auf dem Berg der Götter14,13 Berg der Götter: Versammlungsort der Götter. Der Tradition nach lag er nördlich von Israel. im äußersten Norden.14Ich fahre hinauf auf dem Rücken der Wolken,dem Höchsten werde ich gleich.«15Doch jetzt fährst du ins Reich der Toten14,15 Totenreich: Aufenthaltsort der Verstorbenen, der unter der Erde liegt. Mehr …,du stürzt hinab in die äußerste Tiefe.16Wer dich dort liegen sieht,starrt dich an und fragt sich erstaunt:»Ist das da der Mann,der die Erde in Schrecken versetzteund Königreiche erzittern ließ?17War er es, der die Erde zur Wüste machte?War er es, der ganze Städte in Trümmer legteund Gefangene nicht in die Freiheit entließ?«18Alle Herrscher der Völker ruhen in Ehren,jeder in seinem Grab.19Doch du hast kein Grab, man wirft dich wegwie einen Zweig, den niemand beachtet.Unter Steinen14,19 unter Steinen: Leichen mit Steinen zu bedecken galt als Zeichen der Entehrung. liegst du begraben,bedeckt mit Kriegern, die das Schwert erschlug.Deine Leiche wird achtlos zertreten.20Du wirst nicht bestattet im Grab deiner Väter.Denn du hast dein Land ins Verderben gestürzt,sogar dein eigenes Volk hast du ermordet.Diese Sippe von bösen Verbrechernwird man für alle Zeiten vergessen.

21Bringt die Söhne des Königs14,21 Söhne des Königs: Mit dem Tod der Prinzen wird das gesamte Königshaus ausgelöscht. her und schlachtet sie ab.Sie werden für die Schuld ihrer Väter bestraft.Nie mehr machen sie sich auf, um die Welt zu erobern.Nie mehr übersäen sie die Erde mit Städten.22So lautet der Ausspruch des Herrn14,22 Ausspruch des HERRN: Formelhafter Ausdruck, der vor allem in den Prophetenbüchern ein Gotteswort kennzeichnet. Zebaot14,22 Zebaot: Der Beiname bedeutet übersetzt »(Gott) der himmlischen Heere« und bringt die Fülle von Gottes Macht zum Ausdruck. Mehr …:Ich werde gegen sie einschreiten.Ich werde Babylon14,22 Babylon: Hauptstadt Babyloniens. Nach der Eroberung Jerusalems 586 v. Chr. wurden viele Bewohner dorthin verschleppt. restlos vernichten,es wird keinerlei Nachkommen und Erben haben.– Ausspruch des Herrn23Ich mache es zu einem Sumpfgebiet,in dem die Eulen hausen.Mit eisernem Besen fege ich es weg und vernichte es.– So lautet der Ausspruch des Herrn Zebaot.

Gerichtsworte gegen andere Völker

Jesaja 14,24–21,17

Gottes Plan mit Assyrien und der ganzen Welt

24Ja, der Herr Zebaot14,24 Zebaot: Der Beiname bedeutet übersetzt »(Gott) der himmlischen Heere« und bringt die Fülle von Gottes Macht zum Ausdruck. Mehr … hat geschworen:»Was ich mir vorgenommen habe, das geschieht auch.Was ich geplant habe, das kommt auch zustande.25Ich zerbreche die Macht der Assyrer14,25 Assyrer: Militärische Großmacht, deren Kerngebiet im heutigen Irak lag. Mehr … in meinem Land14,25 mein Land: 722 v. Chr. zerstörten die Assyrer das Nordreich Israel. 701 v. Chr. eroberten sie das Südreich Juda und belagerten die Hauptstadt Jerusalem. Hier droht Gott ihnen das Gericht an.,auf meinen Bergen werde ich sie zertreten.Dann liegt ihr Joch14,25 Joch: Holzbalken, der Tieren über den Nacken gelegt wird, um einen Wagen oder Pflug zu ziehen. Hier Bild für die assyrische Fremdherrschaft. nicht mehr auf meinem Volk.Die drückende Last wird ihm von der Schulter genommen.«26Das ist Gottes Plan für die ganze Welt.Seine Hand ist drohend über alle Völker erhoben.27Wenn der Herr Zebaot etwas beschlossen hat –wer kann es dann noch abwenden?Wenn er seine Hand drohend erhoben hat –wer kann sie dann noch zur Seite stoßen?

Drohung gegen die Philister

28In dem Jahr, als König Ahas14,28 Ahas: König des Südreichs Juda (741–725 v. Chr.). starb,wurde diese Botschaft verkündet:29Freut euch nicht zu früh, ihr Philister14,29 Philister: Nachbarvolk Israels im Westen. Ihr Siedlungsgebiet lag vor allem in der südlichen Küstenebene am Mittelmeer. Mehr …!Der Stock, der euch schlug14,29 der Stock, der euch schlug: Bild für den assyrischen König Tiglat-Pileser III., der im selben Jahr starb wie König Ahas., ist zwar zerbrochen.Doch wie ein Trieb aus einer Wurzel,geht aus einer Schlange eine giftige Viper14,29 Viper: Schlange, deren Gift tödlich für einen Menschen sein kann. hervor.Und daraus wächst ein fliegender Drache14,29 fliegender Drache: Wörtlich »geflügelte Schlange«. Hier Bild für den assyrischen König, der Tiglat-Pileser III. auf den Thron folgt..30Dann finden die Ärmsten der Armen in Israel Nahrung,die Elenden leben in Sicherheit.Euch Philister aber lasse ich vor Hunger sterben,und wer noch übrig bleibt, wird umgebracht.31Jammert, ihr Wächter in den Toren!Ruft um Hilfe, ihr Bewohner der Stadt!Zittert vor Angst, all ihr Philister!Denn von Norden14,31 von Norden: Meint Feinde, die aus dem Norden anrücken. Die Heerstraßen aus Assyrien und Babylonien erreichten Israel von Norden her. her zieht eine Rauchwolke heran.Es ist ein geschlossenes Heer,von dem sich keiner absetzt.

32Was soll man den Boten der Philister14,32 Philister: Nachbarvolk Israels im Westen. Ihr Siedlungsgebiet lag vor allem in der südlichen Küstenebene am Mittelmeer. Mehr … antworten?»Der Herr selbst hat Zion14,32 Zion: Tempelberg von Jerusalem, aber auch Bezeichnung für die ganze Stadt. Mehr … gegründet.Dort finden die Armen seines Volkes Zuflucht.«
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Moab beklagt seine Verwüstung

151Das ist die Botschaft über Moab15,1 Moab: Nachbarstaat Israels im Ostjordanland. Mehr …:In der Nacht, als Ar15,1 Ar, Kir: In der ersten Hälfte des Kapitels werden verschiedene Städte im nördlichen Teil Moabs genannt. verwüstet wurde,war es um Moab geschehen.In der Nacht, als Kir15,1 Kir: Stadt im nördlichen Teil Moabs. verwüstet wurde,war es um Moab geschehen.2Man steigt zum Tempel hinauf,zu den Kultplätzen15,2 Kultplatz: Lokales Heiligtum auf einer Anhöhe oder Bezeichnung für einen Ort, an dem fremde Götter verehrt werden. von Dibon, um zu weinen.Moab jammert über Nebo und Medeba15,2 Nebo, Medeba: Städte im nördlichen Teil Moabs..Alle Köpfe sind kahl geschoren15,2 Köpfe kahl geschoren: Gehört zu den Trauerbräuchen.,alle Bärte abgeschnitten15,2 Bärte abgeschnitten: Gehört zu den Trauerbräuchen..3Auf den Straßen tragen die Leute Trauerkleider15,3 Trauerkleider: Kleidung aus rauem Leinen, auch Sack genannt. Man trägt sie zum Zeichen der Trauer auf der nackten Haut..Auf den Dächern und Plätzen jammern sieund lassen ihren Tränen freien Lauf.4Heschbon15,4 Heschbon: Stadt im Ostjordanland, 25 km östlich der Mündung des Jordan ins Tote Meer im heutigen Jordanien. und Elale schreien um Hilfe,bis nach Jahaz ist es zu hören.Darum zittern Moabs Krieger,ganz Moab bangt um sein Leben.

5Ich bin erschüttert und schreie um Hilfe für Moab15,5 Moab: Nachbarstaat Israels im Ostjordanland. Mehr ….Seine Bewohner fliehen bis nach Zoar15,5 Zoar, Eglat-Schelischija: Zoar und die folgenden Ortschaften liegen im südlichen Teil Moabs.und nach Eglat-Schelischija15,5 Eglat-Schelischija: Stadt im südlichen Teil Moabs..Unter Tränen steigen sie die Anhöhe von Luhit hinauf.Auf dem Weg nach Horonajimhört man das Geschrei über die Zerstörung.6Die Gewässer von Nimrim trocknen aus.Das Gras ist verdorrt, die Pflanzen verwelkt,alles Grün ist verschwunden.7Darum nehmen sie die Vorräteund alles, was ihnen blieb,und bringen es über den Pappelbach.8Das Geschrei macht in ganz Moab die Runde.Bis nach Eglajim und Beer-Elim hört man das Jammern.9Die Gewässer von Dimon15,9 Dimon: Stadt im südlichen Teil Moabs. sind voller Blut.Gott sagt: »Ich bringe noch mehr Unglück über Dimon.Löwen werden sich auf die Überlebenden Moabs stürzen,die im Land übrig geblieben sind.«