BasisBibel NT+Ps (BB)
7

Melchisedek – ein Priester wie der Sohn Gottes

71Nun zu Melchisedek7,1 Melchisedek: Der hebräische Name bedeutet »König der Gerechtigkeit«. Nach 1 Mose/Genesis 14,18 war er zur Zeit Abrahams König von Salem (= Jerusalem).:Er war König von Salemund Priester7,1 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten. des höchsten Gottes.Er ging Abraham7,1 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. entgegen,als dieser von seinem Sieg über die Könige7,1 Sieg über die Könige: Die Erzählung vom Sieg über die Könige steht in 1. Mose/Genesis 14,17-20. zurückkehrte.Er segnete7,1 Segen, segnen: Besondere Zuwendung Gottes zu seinen Geschöpfen, durch die er ihnen Kraft, Leben und Wohlergehen schenkt. ihn,2und Abraham7,2 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. gab ihm den zehnten Teil von allemals seinen Anteil.Der Name »Melchisedek7,2 Melchisedek: Der hebräische Name bedeutet »König der Gerechtigkeit«. Nach 1 Mose/Genesis 14,18 war er zur Zeit Abrahams König von Salem (= Jerusalem).« bedeutet zum einen»König der Gerechtigkeit7,2 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes.«.Zum andern bedeutet er aber auch »König von Salem7,2 Salem: Eine Stadt in Kanaan, wahrscheinlich Jerusalem.«,das heißt: »König des Friedens7,2 Friede: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft.«.3Man weiß weder etwas über seinen Vaternoch über seine Mutteroder seinen Stammbaum –und auch nichts über Anfang oder Ende seines Lebens.In all dem ist er dem Sohn Gottes7,3 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. ähnlich.So bleibt er Priester7,3 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten. für alle Zeit.

Melchisedek steht über Abraham und den Priestern aus seinen Nachkommen

4Beachtet doch,wie bedeutend Melchisedek7,4 Melchisedek: Der hebräische Name bedeutet »König der Gerechtigkeit«. Nach 1 Mose/Genesis 14,18 war er zur Zeit Abrahams König von Salem (= Jerusalem). ist:Abraham7,4 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. , der Stammvater7,4 Stammväter: Abraham, Isaak und Jakob; die Israeliten verstehen sich als Nachkommen dieser drei »Stammväter«.,gab ihm den zehnten Teil der Beute.5Zwar haben auch die Nachkommen von Levi7,5 Leviten: Die Leviten haben bestimmte Aufgaben im Gottesdienst zu erfüllen. Sie gelten ebenso wie die Priester als Nachkommen des Stammvaters Levi.,denen das Priesteramt7,5 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten. übertragen wurde,ein entsprechendes Gebot:Nach dem Gesetz7,5 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.nehmen sie den zehnten Teil7,5 zehnter Teil: Der zehnte Teil vom jährlichen Ernteertrag (Korn, Wein, Öl) gehörte Gott und musste an den Tempel abgegeben werden. vom Volk –das heißt von ihren Brüdern und Schwestern7,5 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. ,obwohl die genauso von Abraham7,5 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. abstammen.6Melchisedek7,6 Melchisedek: Der hebräische Name bedeutet »König der Gerechtigkeit«. Nach 1 Mose/Genesis 14,18 war er zur Zeit Abrahams König von Salem (= Jerusalem). dagegen stammte nicht von ihnen7,6 von ihnen: D. h. von den Nachkommen von Levi. ab,dennoch nahm er von Abraham7,6 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. den zehnten Teil7,6 zehnter Teil: Der zehnte Teil vom jährlichen Ernteertrag (Korn, Wein, Öl) gehörte Gott und musste an den Tempel abgegeben werden. .Außerdem segnete er ihn.Dabei hatte Abraham7,6 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. doch Gottes Versprechen7,6 Versprechen: Gemeint ist das Versprechen, dass Abraham zahlreiche Nachkommen haben wird, vgl. 1. Mose/Genesis 22,1-17. bekommen.7Es ist aber unbestritten,dass stets der Niedrigerevom Höhergestellten gesegnet7,7 Segen, segnen: Besondere Zuwendung Gottes zu seinen Geschöpfen, durch die er ihnen Kraft, Leben und Wohlergehen schenkt. wird.8Außerdem nehmen im ersten Fall7,8 im ersten Fall: Bei den Leviten, vgl. Hebräer 7,5.sterbliche Menschen den zehnten Teil.Im zweiten Fall7,8 im zweiten Fall: Bei Melchisedek, vgl. Hebräer 7,6. dagegen einer,von dem die Heilige Schrift7,8 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind. bezeugt,dass er lebt.9Mit Abraham7,9 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. wurde also sozusagender zehnten Teil7,9 zehnter Teil: Der zehnte Teil vom jährlichen Ernteertrag (Korn, Wein, Öl) gehörte Gott und musste an den Tempel abgegeben werden. von Levi gefordert,der sonst selbst den zehnte Teil7,9 zehnter Teil: Der zehnte Teil vom jährlichen Ernteertrag (Korn, Wein, Öl) gehörte Gott und musste an den Tempel abgegeben werden. nimmt.10Denn durch seinen Stammvater Abraham7,10 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. war Levi bereits mit anwesend7,10 war Levi bereits mit anwesend: Wörtlich heißt es in Vers 10: »Er war noch in der Lende des Vorfahren.«,als Melchisedek7,10 Melchisedek: Der hebräische Name bedeutet »König der Gerechtigkeit«. Nach 1 Mose/Genesis 14,18 war er zur Zeit Abrahams König von Salem (= Jerusalem). diesem entgegenging.

Das Priestertum der Nachkommen von Levi wird abgelöst

11Nehmen wir an,das Volk hätte durch das Priestertum7,11 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten. der Leviten7,11 Leviten: Die Leviten haben bestimmte Aufgaben im Gottesdienst zu erfüllen. Sie gelten ebenso wie die Priester als Nachkommen des Stammvaters Levi.schon die Vollendung erreicht.Auf dieser Grundlage beruht ja das Gesetz,das das Volk erhalten hat.Wozu wäre es dann noch nötig,einen anderen Priester7,11 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten. einzusetzen –einen wie Melchisedek7,11 Melchisedek: Der hebräische Name bedeutet »König der Gerechtigkeit«. Nach 1 Mose/Genesis 14,18 war er zur Zeit Abrahams König von Salem (= Jerusalem). und nicht wie Aaron7,11 Aaron: Bruder von Mose. Aaron gilt als der erste Oberste Priester, von dem die gesamte jüdische Priesterschaft abstammt. ?12Denn sobald sich die Art und Weise des Priestertums7,12 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten. ändert,muss sich notwendigerweise auch das Gesetz7,12 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. ändern.13Tatsächlich gehört der,von dem hier die Rede ist,zu einem anderen Stamm7,13 Stämme Israels: Israel versteht sich als Verband von zwölf Stämmen, die auf die Nachkommen der Söhne Jakobs zurückgehen..Aus diesem Stamm7,13 Stämme Israels: Israel versteht sich als Verband von zwölf Stämmen, die auf die Nachkommen der Söhne Jakobs zurückgehen. hat noch niejemand den Dienst am Altar7,13 Altar: Eine Art Tisch oder Podest, an dem einer Gottheit die für sie bestimmten Gaben übereignet bzw. verbrannt wurden. verrichtet.14Es ist ja bekannt,dass unser Herr7,14 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. aus dem Stamm Juda7,14 Juda: Einer der zwölf Söhne von Jakob, dem Stammvater des Volkes Israel. kam.Und über Priester7,14 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten. aus diesem Stammhat Mose7,14 Mose: Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament. nichts gesagt.15Noch viel offensichtlicher ist das Ganze,wenn ein anderer Priester7,15 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten. eingesetzt wird,der mit Melchisedek7,15 Melchisedek: Der hebräische Name bedeutet »König der Gerechtigkeit«. Nach 1 Mose/Genesis 14,18 war er zur Zeit Abrahams König von Salem (= Jerusalem). vergleichbar ist.16Einer,der nicht durch eine vergängliche Gesetzesvorschrift7,16 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.Priester7,16 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten. geworden ist.Sondern weil er die Macht des unzerstörbaren Lebens hat.17Die Heilige Schrift7,17 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind. bezeugt7,17 bezeugt: Das Zitat stammt aus Psalm 110,4. über ihn:»Du bist Priester7,17 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten. für alle Zeit –Priester und König in einer Person7,17 Priester und König in einer Person: »Priester und König in einer Person« ist erklärender Zusatz.,wie es nur Melchisedek7,17 Melchisedek: Der hebräische Name bedeutet »König der Gerechtigkeit«. Nach 1 Mose/Genesis 14,18 war er zur Zeit Abrahams König von Salem (= Jerusalem). gewesen ist!«18Das frühere Gebot wird außer Kraft gesetzt,weil es schwach und nutzlos war.19Denn das Gesetz7,19 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. hat ja nichts zur Vollendung gebracht.An seiner Stelle wird die bessere Hoffnung eingeführt,durch die wir Gott nahekommen können.

Das neue Priestertum des Sohnes Gottes

20Diese Einführung7,20 Einführung: Die Einführung der besseren Hoffnung anstelle des Gesetzes. Sie geschieht dadurch, dass Jesus zum Obersten Priester eingesetzt wird. geschah nicht ohne Eid.Die Nachkommen von Levi7,20 Leviten: Die Leviten haben bestimmte Aufgaben im Gottesdienst zu erfüllen. Sie gelten ebenso wie die Priester als Nachkommen des Stammvaters Levi. sind nämlich Priester7,20 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten. geworden,ohne dass Gott einen Eid geschworen hat.21Dagegen wurde der neue Priester7,21 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten.mit einem Eid in sein Amt eingesetzt.Gott hat ihn abgelegt,als er zu ihm sagte7,21 sagte: Das Zitat stammt aus Psalm 110,4.:»Der Herr7,21 Herr (für Gott): Bezeichnung für Gott. Sie bringt zum Ausdruck, dass er allen menschlichen Herrschern und allen Göttern, die von anderen Völkern verehrt wurden, unendlich überlegen ist. hat es geschworen.Seine Zusage bereut er nicht:Du bist Priester7,21 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten. für alle Zeit!«22Dementsprechend ist auch der Bund7,22 Bund: Eine gegenseitige Verpflichtung zwischen zwei Partnern, die durch einen förmlichen Vertrag geregelt sein kann. besser,für den Jesus7,22 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. bürgt.

23Bei den Nachkommen von Levi7,23 Leviten: Die Leviten haben bestimmte Aufgaben im Gottesdienst zu erfüllen. Sie gelten ebenso wie die Priester als Nachkommen des Stammvaters Levi.gab es außerdem eine Vielzahl von Priestern7,23 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten..Denn sie wurden durch den Tod daran gehindert,im Amt zu bleiben.24Jesus7,24 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. dagegen bleibt für alle Zeit.Deshalb ist sein Priesteramt7,24 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten. unvergänglich.25Daher kann er auch allen die vollständige Rettung bringen,die durch ihn vor Gott treten.Denn er lebt für immerund tritt bei Gott für sie ein.

Lobpreis auf Jesus als Obersten Priester

26Das ist ein Oberster Priester7,26 Oberster Priester: Er hatte die Aufsicht über alles, was den Tempel, den Gottesdienst und den Dienst der Priester betraf.,wie wir ihn brauchen:heilig7,26 heilig: Heilig ist in der Bibel alles, was zu Gott gehört und mit ihm in Verbindung steht.,unschuldig,rein,getrennt von allen,die Schuld7,26 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. auf sich geladen haben,und über alle Himmelshöhen7,26 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. erhoben.27Er hat es nicht nötig,wie die Obersten Priester7,27 Oberster Priester: Er hatte die Aufsicht über alles, was den Tempel, den Gottesdienst und den Dienst der Priester betraf. sonstTag für Tag Opfer7,27 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch, Geschenke) für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer schafft Gemeinschaft mit Gott. In der Regel wird das Opfer auf einem Altar verbrannt. darzubringen –zuerst für seine eigene Schuld7,27 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet.,dann für die Schuld7,27 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. des Volkes:Das hat er nämlich ein für alle Mal getan,als er sich selbst als Opfer7,27 als Opfer: Bei seinem Tod am Kreuz. darbrachte.28Das Gesetz7,28 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. setzt Menschen als Oberste Priester7,28 Oberster Priester: Er hatte die Aufsicht über alles, was den Tempel, den Gottesdienst und den Dienst der Priester betraf. ein,die Schwächen haben.Aber das Wort,das Gott geschworen hat,setzt den Sohn7,28 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. ein –und zwar lange nach dem Gesetz7,28 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose..Und der Sohn7,28 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. ist für immer vollkommen.
8

Der alte und der neue Priesterdienst

81Bei dem Gesagten kommt es vor allem auf eines an:Wir haben einen solchen Obersten Priester8,1 Oberster Priester: Er hatte die Aufsicht über alles, was den Tempel, den Gottesdienst und den Dienst der Priester betraf..Er hat sich an die rechte Seite8,1 rechte Seite: Der Platz rechts neben einem Herrscher ist für seinen Stellvertreter bestimmt. Gottes gesetzt –auf den Thron der göttlichen Majestät,der im Himmel8,1 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. steht.2Dort verrichtet er den Priesterdienst im Heiligtum –in dem wahren Heiligen Zelt8,2 Heiliges Zelt: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten während der Zeit, als sie durch die Wüste zogen.,das der Herr8,2 Herr (für Gott): Bezeichnung für Gott. Sie bringt zum Ausdruck, dass er allen menschlichen Herrschern und allen Göttern, die von anderen Völkern verehrt wurden, unendlich überlegen ist. errichtet hatund nicht ein Mensch.

3Jeder Oberste Priester wird eingesetzt,um Gaben und Opfer8,3 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch, Geschenke) für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer schafft Gemeinschaft mit Gott. In der Regel wird das Opfer auf einem Altar verbrannt. darzubringen.Daher muss auch unser Oberster Priester8,3 Oberster Priester: Er hatte die Aufsicht über alles, was den Tempel, den Gottesdienst und den Dienst der Priester betraf. etwas haben,das er darbringen kann.4Wäre er nun auf der Erde,dann könnte er gar kein Priester8,4 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten. sein.Denn hier gibt es bereits Priester8,4 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten.nach den Vorschriften des Gesetzes8,4 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.,die Opfer8,4 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch, Geschenke) für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer schafft Gemeinschaft mit Gott. In der Regel wird das Opfer auf einem Altar verbrannt. darbringen.5Dabei dienen sie einer Nachbildung,einem Schatten der himmlischen Gegebenheiten.Diese Nachbildung entspricht genau der Anweisung,die Mose8,5 Mose: Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament. erhielt,als er das Heilige Zelt8,5 Heiliges Zelt: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten während der Zeit, als sie durch die Wüste zogen. errichten sollte.Denn da sagte8,5 sagte: Das Zitat stammt aus 2. Mose/Exodus 25,40. Gott zu ihm:»Achte darauf,alles nach dem Vorbild anzufertigen,das ich dir auf dem Berg8,5 Berg: Berge gelten als Orte, wo die Menschen Gott besonders nahe sind und Gott zu ihnen spricht. gezeigt habe.«6Nun hat unser Oberster Priester8,6 Oberster Priester: Er hatte die Aufsicht über alles, was den Tempel, den Gottesdienst und den Dienst der Priester betraf. aberein weit höheres Priesteramt8,6 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten. angetreten.Er ist ja auch der Vermittlereines besseren Bundes8,6 Bund: Eine gegenseitige Verpflichtung zwischen zwei Partnern, die durch einen förmlichen Vertrag geregelt sein kann. ,der durch weitreichendere Versprechen in Kraft gesetzt wurde.

Der alte und der neue Bund

7Denn der erste Bund8,7 Bund: Eine gegenseitige Verpflichtung zwischen zwei Partnern, die durch einen förmlichen Vertrag geregelt sein kann. war nicht fehlerlos.Sonst hätte Gott nicht nach einer Möglichkeit gesucht,ihn durch einen zweiten zu ersetzen.8Er zieht sein Volk nämlich zur Rechenschaftund sagt8,8 sagt: Das Zitat stammt aus Jeremia 31,31-34.:»›Seht doch!‹,spricht der Herr8,8 Herr (für Gott): Bezeichnung für Gott. Sie bringt zum Ausdruck, dass er allen menschlichen Herrschern und allen Göttern, die von anderen Völkern verehrt wurden, unendlich überlegen ist..›Es kommen Tage,da werde ich einen neuen Bund8,8 Bund: Eine gegenseitige Verpflichtung zwischen zwei Partnern, die durch einen förmlichen Vertrag geregelt sein kann. schließen –mit dem Volk Israel8,8 Israel: Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk. und mit dem Volk Juda8,8 Juda: Einer der zwölf Söhne von Jakob, dem Stammvater des Volkes Israel. .9Er wird nicht so sein wie der Bund8,9 Bund: Eine gegenseitige Verpflichtung zwischen zwei Partnern, die durch einen förmlichen Vertrag geregelt sein kann. ,den ich damals mit ihren Vorfahren geschlossen habe.Das war an dem Tag,als ich sie an der Hand nahm.Denn ich wollte sie aus dem Land Ägypten8,9 Ägypten: Land am Nil, eine der ältesten Stätten menschlicher Kultur. herausführen.Sie haben nämlich nicht an meinem Bund8,9 Bund: Eine gegenseitige Verpflichtung zwischen zwei Partnern, die durch einen förmlichen Vertrag geregelt sein kann. festgehalten.Und ich habe mich nicht mehr um sie gekümmert‹,spricht der Herr8,9 Herr (für Gott): Bezeichnung für Gott. Sie bringt zum Ausdruck, dass er allen menschlichen Herrschern und allen Göttern, die von anderen Völkern verehrt wurden, unendlich überlegen ist..10›Denn das ist der Bund8,10 Bund: Eine gegenseitige Verpflichtung zwischen zwei Partnern, die durch einen förmlichen Vertrag geregelt sein kann. ,den ich nach diesen Tagenmit dem Volk Israel8,10 Israel: Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk. schließen werde‹,spricht der Herr8,10 Herr (für Gott): Bezeichnung für Gott. Sie bringt zum Ausdruck, dass er allen menschlichen Herrschern und allen Göttern, die von anderen Völkern verehrt wurden, unendlich überlegen ist.:›Ich werde meine Gesetze8,10 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. in ihren Sinn legenund sie in ihre Herzen8,10 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. schreiben.Ich werde ihr Gott sein,und sie werden mein Volk sein.11Niemand wird mehr seinen Mitbürger belehrenoder zu seinem Bruder8,11 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. oder seiner Schwester8,11 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. sagen:Lerne den Herrn8,11 Herr (für Gott): Bezeichnung für Gott. Sie bringt zum Ausdruck, dass er allen menschlichen Herrschern und allen Göttern, die von anderen Völkern verehrt wurden, unendlich überlegen ist. kennen!Denn sie alle werden mich kennen,die einfachen Leute wie die Mächtigen.12Dann werde ich gnädig umgehen mit ihrem Unrecht.An ihre Schuld8,12 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. werde ich nicht mehr denken.‹«13Wenn Gott von einem neuen Bund8,13 Bund: Eine gegenseitige Verpflichtung zwischen zwei Partnern, die durch einen förmlichen Vertrag geregelt sein kann. spricht,erklärt er damit zugleich den ersten Bund8,13 Bund: Eine gegenseitige Verpflichtung zwischen zwei Partnern, die durch einen förmlichen Vertrag geregelt sein kann. für veraltet.Was aber veraltet istund sich überlebt hat,das wird bald verschwinden.
9

Der Gottesdienst im ersten Bund

91Nun gibt es auch im ersten Bund9,1 Bund: Eine gegenseitige Verpflichtung zwischen zwei Partnern, die durch einen förmlichen Vertrag geregelt sein kann. Vorschriften für den Gottesdienstund das irdische Heiligtum.2Man richtet ein Zelt9,2 Heiliges Zelt: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten während der Zeit, als sie durch die Wüste zogen. ein.Im vorderen Teil befinden sich der Leuchter9,2 Leuchter: Dabei handelt es sich um den siebenarmigen Leuchter, der in 2. Mose/Exodus 25,31-39 beschrieben ist.,der Tisch9,2 Tisch: Er ist in 2. Mose/Exodus 25,23-29 beschrieben. und die Brote, die Gott geweiht sind9,2 Brote, die Gott geweiht waren: Nach einer Vorschrift in 2. Mose/Exodus 25,30 mussten im Tempel ständig zwölf Laib Brot auf einem besonderen Tisch bereit gehalten werden. Die Brote waren Gott geweiht und durften nur von den Priestern gegessen werden..Diesen Teil nennt man das »Heiligtum«.3Hinter dem zweiten Vorhang aber liegt der Teil des Zeltes9,3 Heiliges Zelt: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten während der Zeit, als sie durch die Wüste zogen.,den man das »Allerheiligste« nennt.4Dort befinden sich der goldene Räucheraltar9,4 Räucheraltar: Spezieller kleiner Altar, auf dem Räucheropfer abgebrannt wurden.und die Bundeslade9,4 Bundeslade: Ein an Stangen tragbarer hölzerner »Kasten« mit goldener Deckplatte, die als Fußschemel vor dem Thronsitz des unsichtbaren Gottes gedeutet werden kann. ,die ringsum mit Gold überzogen ist.Sie enthält das goldene Gefäß,in dem das Manna9,4 Manna, Brot vom Himmel: Nahrung, die auf wundersame Weise vom Himmel kommt. Mit ihr versorgte Gott die Israeliten auf ihrem Weg durch die Wüste, vgl. 2. Mose/Exodus 16. aufbewahrt wird.Außerdem den Stab Aarons9,4 Stab Aarons: Die Geschichte vom Stab Aarons, der wieder Blätter bekam, steht in 4. Mose/Numeri 17,16-26.,der wieder Blätter bekommen hat,und die Bundestafeln9,4 Bundestafeln: Die Steintafeln, auf denen Mose am Berg Sinai die Zehn Gebote geschrieben hat (vgl. 5. Mose/Deuteronomium 10,1-5)..5Über der Bundeslade befinden sich die Keruben9,5 Keruben: Engelwesen mit einem Löwenkörper und zwei Flügeln. Im Allerheiligsten des Tempels von Salomon standen zwei Keruben, deren Flügel den Thron Gottes bildeten. Vor ihnen stand die Bundeslade, die zugleich als Fußschemel für Gott diente.mit ihrer Herrlichkeit9,5 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor..Sie breiten ihre Flügel ausüber dem Ort der endgültigen Versöhnung9,5 Ort der endgültigen Versöhnung: Der Ort, an dem man sich die Gegenwart Gottes im Tempel vorstellte. Wahrscheinlich ist damit die Deckelplatte der Bundeslade gemeint..Aber davon soll jetzt nicht im Einzelnen die Rede sein.

6So ist also das Heilige Zelt9,6 Heiliges Zelt: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten während der Zeit, als sie durch die Wüste zogen. eingerichtet.Die Priester9,6 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten., die den Gottesdienst vollziehen,betreten immer nur den vorderen Teil des Zeltes9,6 Heiliges Zelt: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten während der Zeit, als sie durch die Wüste zogen..7Den hinteren Teil dagegenbetritt allein der Oberste Priester9,7 Oberster Priester: Er hatte die Aufsicht über alles, was den Tempel, den Gottesdienst und den Dienst der Priester betraf.,und nur ein einziges Mal im Jahr.Er betritt ihn nicht ohne das Blut9,7 Blut: Im Blut ist nach biblischer Auffassung das Leben enthalten. Alles Blut gehört in besonderer Weise Gott, weil er allein Leben schaffen kann. ,das er für sich selbst darbringt –und für die Schuld9,7 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet.,die das Volk unwissentlich auf sich geladen hat.8Damit macht der Heilige Geist9,8 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. deutlich:Der Weg zum eigentlichen Heiligtumsteht noch nicht offen –so lange nicht,wie der vordere Teil des Zeltes9,8 Heiliges Zelt: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten während der Zeit, als sie durch die Wüste zogen. bestehen bleibt.9Das ist ein Sinnbild für die gegenwärtige Zeit:Es werden zwar Gaben und Opfer9,9 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch, Geschenke) für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer schafft Gemeinschaft mit Gott. In der Regel wird das Opfer auf einem Altar verbrannt. dargebracht.Aber die können das Gewissen desjenigen,der den Gottesdienst hält,nicht vollständig rein9,9 rein, unrein: Bei den Juden ist Reinheit die Voraussetzung, dass Gegenstände oder Menschen in Gottes Nähe kommen dürfen. machen.10Es geht dabei nur um Speisen und Getränkeund verschiedene Reinigungsbäder.Das sind lauter irdische Vorschriften9,10 irdische Vorschriften: Wörtlich heißt es in Vers 10: »Das sind Vorschriften des Fleisches«..Sie gelten bis zu der Zeit,wenn die wahre Ordnung in Kraft tritt.

Der Gottesdienst im neuen Bund

11Christus9,11 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. aber ist als Oberster Priester9,11 Oberster Priester: Er hatte die Aufsicht über alles, was den Tempel, den Gottesdienst und den Dienst der Priester betraf. gekommenund hat uns die wahren Heilsgüter gebracht.Sein Weg führte ihndurch das wahre Heilige Zelt9,11 Heiliges Zelt: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten während der Zeit, als sie durch die Wüste zogen. hindurch.Es ist größer und vollkommener als das irdische.Denn es ist nicht von Menschenhand gemachtund gehört nicht zu dieser Schöpfung.12Er verwendete nicht das Blut9,12 Blut: Im Blut ist nach biblischer Auffassung das Leben enthalten. Alles Blut gehört in besonderer Weise Gott, weil er allein Leben schaffen kann. von Ziegenböckenund Kälbern.Sondern er hat sein eigenes Blut vergossen9,12 er hat sein eigenes Blut vergossen: Wörtlich heißt es in Vers 12: »Sondern durch sein eigenes Blut ist er ein für allemal eingetreten in das Heiligtum«..So ist er ein für alle Malin das wahre Heiligtum eingetretenund hat die ewige Erlösung erwirkt.

13Wenn Menschen unrein9,13 rein, unrein: Bei den Juden ist Reinheit die Voraussetzung, dass Gegenstände oder Menschen in Gottes Nähe kommen dürfen. geworden sind,besprengt man sie gewöhnlichmit Blut9,13 Blut: Im Blut ist nach biblischer Auffassung das Leben enthalten. Alles Blut gehört in besonderer Weise Gott, weil er allein Leben schaffen kann. von Böcken oder Stieren.Und man streut die Asche einer jungen Kuh über sie.Das genügt, um ihren Leib rein9,13 rein, unrein: Bei den Juden ist Reinheit die Voraussetzung, dass Gegenstände oder Menschen in Gottes Nähe kommen dürfen.und sie wieder heilig9,13 heilig: Heilig ist in der Bibel alles, was zu Gott gehört und mit ihm in Verbindung steht. zu machen.14Wie viel mehr bewirkt dann das Blut9,14 Blut: Im Blut ist nach biblischer Auffassung das Leben enthalten. Alles Blut gehört in besonderer Weise Gott, weil er allein Leben schaffen kann. von Christus9,14 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. !Geführt vom ewigen göttlichen Geist9,14 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt.hat er sich selbst als makelloses Opfer9,14 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch, Geschenke) für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer schafft Gemeinschaft mit Gott. In der Regel wird das Opfer auf einem Altar verbrannt. für Gott dargebracht.So reinigt er unser Gewissen von den Werken,die dem Tod gleichkommen.Dann können wir den wahren Gottesdienst vollziehenfür den lebendigen Gott.

Der neue Bund wird rechtskräftig durch den Tod und das Blut von Jesus

15Deshalb ist Christus9,15 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. auchder Vermittler eines neuen Bundes9,15 Bund: Eine gegenseitige Verpflichtung zwischen zwei Partnern, die durch einen förmlichen Vertrag geregelt sein kann. .Der Eintritt seines Todes bedeutet für unsdie Erlösung von den Übertretungenaus der Zeit des ersten Bundes9,15 Bund: Eine gegenseitige Verpflichtung zwischen zwei Partnern, die durch einen förmlichen Vertrag geregelt sein kann. .Dadurch können alle, die berufen sind,das versprochene ewige Erbe erhalten.

16Soll ein Testament9,16 Testament: Das griechische Wort bedeutet sowohl »Testament« als auch »Bund«. in Kraft treten,muss der Tod dessen nachgewiesen werden,der es aufgesetzt hat.17Denn ein Testament wird erst nach dem Tod rechtskräftig.Es hat keine Bedeutung,solange derjenige noch lebt,der es aufgesetzt hat.

18Deshalb wurde auch schon der erste Bund9,18 Bund: Eine gegenseitige Verpflichtung zwischen zwei Partnern, die durch einen förmlichen Vertrag geregelt sein kann. nicht ohne Blut9,18 Blut: Im Blut ist nach biblischer Auffassung das Leben enthalten. Alles Blut gehört in besonderer Weise Gott, weil er allein Leben schaffen kann. in Kraft gesetzt:19Zunächst verkündete Mose9,19 Mose: Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament. dem ganzen Volkalle Gebote,wie es im Gesetz9,19 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. vorgesehen ist.Dann nahm er das Blut9,19 Blut: Im Blut ist nach biblischer Auffassung das Leben enthalten. Alles Blut gehört in besonderer Weise Gott, weil er allein Leben schaffen kann. von Kälbern und Ziegenböckenund vermischte es mit Wasser.Er gab scharlachrote Wolle und Ysop9,19 Ysop: Name, der in der Bibel für verschiedene Pflanzen gebraucht wird. dazu.Damit besprengte er sowohl das Buch9,19 Buch: Gemeint ist die Urkunde des Bundes, vgl. 2. Mose/Exodus 24,7. Der Inhalt dieser Urkunde steht in 2. Mose/Exodus 20,22–23,33.als auch das ganze Volk.20Dabei sagte er:»Das ist das Blut9,20 Blut: Im Blut ist nach biblischer Auffassung das Leben enthalten. Alles Blut gehört in besonderer Weise Gott, weil er allein Leben schaffen kann. ,das für den Bund9,20 Bund: Eine gegenseitige Verpflichtung zwischen zwei Partnern, die durch einen förmlichen Vertrag geregelt sein kann. steht,den Gott für euch angeordnet hat.«21Ebenso besprengte Mose mit dem Blut9,21 Blut: Im Blut ist nach biblischer Auffassung das Leben enthalten. Alles Blut gehört in besonderer Weise Gott, weil er allein Leben schaffen kann. auch das Heilige Zelt9,21 Heiliges Zelt: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten während der Zeit, als sie durch die Wüste zogen. und alle Geräte für den Gottesdienst.22Nach dem Gesetz9,22 Blut: Im Blut ist nach biblischer Auffassung das Leben enthalten. Alles Blut gehört in besonderer Weise Gott, weil er allein Leben schaffen kann. wird fast alles mit Blut9,22 Blut: Im Blut ist nach biblischer Auffassung das Leben enthalten. Alles Blut gehört in besonderer Weise Gott, weil er allein Leben schaffen kann. reingewaschen9,22 rein, unrein: Bei den Juden ist Reinheit die Voraussetzung, dass Gegenstände oder Menschen in Gottes Nähe kommen dürfen..Und ohne Ausgießen von Blut gibt es keine Vergebung.

Christus ist das einmalige und endgültige Opfer

23Die Abbilder dessen, was im Himmel9,23 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. ist,müssen also auf die beschriebene Weiserein9,23 rein, unrein: Bei den Juden ist Reinheit die Voraussetzung, dass Gegenstände oder Menschen in Gottes Nähe kommen dürfen. gemacht werden.Die himmlischen9,23 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. Gegebenheiten selbsterfordern dagegen bessere Opfer9,23 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch, Geschenke) für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer schafft Gemeinschaft mit Gott. In der Regel wird das Opfer auf einem Altar verbrannt.,als es die irdischen Opfer9,23 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch, Geschenke) für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer schafft Gemeinschaft mit Gott. In der Regel wird das Opfer auf einem Altar verbrannt. sind.

24Christus9,24 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. ging ja nichtin ein von Menschenhand errichtetes Abbilddes wahren Heiligtums.Sondern er ging in den Himmel9,24 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. selbst.Dort tritt er jetzt vor Gott für uns ein.25Er ist auch nicht hineingegangen,um sich selbst immer wieder als Opfer9,25 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch, Geschenke) für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer schafft Gemeinschaft mit Gott. In der Regel wird das Opfer auf einem Altar verbrannt. darzubringen –so wie der irdische Oberste Priester9,25 Oberster Priester: Er hatte die Aufsicht über alles, was den Tempel, den Gottesdienst und den Dienst der Priester betraf.jedes Jahr mit fremdem Blut9,25 fremdes Blut: Das Blut der Opfertiere. in das Heiligtum hineingeht.26Sonst hätte Christus9,26 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. seit der Erschaffung der Weltimmer wieder leiden müssen.Nein, jetzt, am Ende der Zeiten,ist er ein einziges Mal erschienen.Und durch sein Opfer9,26 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch, Geschenke) für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer schafft Gemeinschaft mit Gott. In der Regel wird das Opfer auf einem Altar verbrannt. hat er die Sünde9,26 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. aufgehoben.

27Bei den Menschen ist es ja ähnlich:Sie müssen nur einmal sterbenund kommen dann vor das Gericht9,27 Gericht, verurteilen: Gemeint ist das Gericht Gottes: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott auch der Richter, der am Ende der Zeit das Urteil über sie zu sprechen hat..28Genauso wurde auch Christus9,28 Christen: Bezeichnung für die Anhänger von Jesus Christus, die zunächst nur von Außenstehenden gebraucht wurde. nur einmal als Opfer9,28 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch, Geschenke) für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer schafft Gemeinschaft mit Gott. In der Regel wird das Opfer auf einem Altar verbrannt. dargebracht,um die Schuld9,28 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. der Vielen wegzunehmen.Wenn er das zweite Mal erscheint,geschieht das nicht wegen der Sünde9,28 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck..Sondern es geschieht,um alle zu retten,die auf ihn warten.