BasisBibel NT+Ps (BB)
661Deshalb können wirdie Grundbegriffe der Lehre von Christus6,1 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. hier übergehen.Wir wollen uns gleich dem zuwenden,was für vollkommene Menschen bestimmt ist.Die Grundlage müssen wir nicht noch einmal legen:die Abkehr von Werken, die dem Tod gleichkommen6,1 Werke, die zum Tod führen: Gemeint ist der Götzendienst.,und der Glaube6,1 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. an Gott.2Außerdem die Lehre von den Taufbräuchen6,2 Taufe: Taufen bedeutet vom Wortsinn her »in Wasser eintauchen«. Die Handlung steht zeichenhaft für das Abwaschen von Schuld.,das Auflegen der Hände6,2 Handauflegung: Rituelle Geste, bei der eine höherstehende Person einer anderen Person die Hände auf den Kopf legt und dadurch bestimmte Rechte überträgt, einen Nachfolger einsetzt oder eine Person für eine Aufgabe bestimmt.,die Auferstehung6,2 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. der Totenund das ewige Gericht6,2 Gericht, verurteilen: Gemeint ist das Gericht Gottes: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott auch der Richter, der am Ende der Zeit das Urteil über sie zu sprechen hat..3Ja, so wollen wir vorgehen,wenn Gott es zulässt.

Eindringliche Warnung

4Eines allerdings ist nicht möglich.Das betrifft die Menschen,die bereits von seinem Licht erfüllt worden sind.Sie haben das himmlische Geschenk schon genossenund haben teil an den Gaben des Heiligen Geistes6,4 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt..5Und sie haben bereits einen Vorgeschmack erhaltenauf das gute Wort Gottes –und auf seine machtvolle Wirkung in der künftigen Welt.6Wenn sie trotzdem wieder rückfällig werden,können sie nicht noch einmal zur Umkehr gebracht werden.Damit schlagen sie den Sohn Gottes6,6 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt.zu ihrem eigenen Schadengleichsam noch einmal ans Kreuz6,6 Kreuz, Kreuzigung: Grausame Hinrichtungsart, die von den Römern an Sklaven, Räubern und Aufrührern vollstreckt wurde..Sie machen ihn öffentlich zum Gespött.7Es ist wie beim Ackerboden:Er nimmt den Regen auf,der reichlich auf ihn fällt.Wenn er dann nützliche Pflanzen hervorbringtfür die Menschen, die ihn bestellen,empfängt er Gottes Segen6,7 Segen, segnen: Besondere Zuwendung Gottes zu seinen Geschöpfen, durch die er ihnen Kraft, Leben und Wohlergehen schenkt..8Wenn er aber Dornbüsche6,8 Dornbusch: Strauchartige Wüstenpflanze mit Dornen. und Disteln6,8 Distel: Disteln sind im Land der Bibel sehr häufig. Sie wachsen in dichten Streifen auf kultivierten oder brachliegenden Böden. hervorbringt,ist er wertlos.Ihm droht der Fluch6,8 Fluch: Ein Unheil bringendes Wort, durch das die Lebenskraft oder das Wohlergehen des Verfluchten gemindert werden soll.,und am Ende wird er abgebrannt.

Ermutigung zum Durchhalten

9Auch wenn wir so reden,meine Lieben,sind wir davon überzeugt:Auf euch trifft das Bessere zuund ihr werdet gerettet werden.10Gott ist ja nicht ungerecht.Er vergisst nicht,was ihr getan habt.Ihr habt eure Liebe zu ihm6,10 zu ihm: Wörtlich heißt es in Vers 10: »Ihr habt eure Liebe zu seinem Namen bewiesen«. bewiesen.Denn ihr habt die Heiligen6,10 Heilige: Bezeichnung für die Anhänger von Jesus Christus. unterstütztund unterstützt sie auch weiter.11Wir haben aber einen sehnlichen Wunsch.Jeder von euch soll den gleichen Eifer vorweisen,wenn es um das eine geht:nämlich bis zum Ende mit voller Überzeugungan der Hoffnung festzuhalten.12Tut doch nicht so begriffsstutzig.Nehmt euch vielmehr die zum Vorbild,die durch Glauben6,12 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. und Ausdauerdas versprochene Erbe erhalten.

Die Zuverlässigkeit und Treue Gottes

13Als Gott dem Abraham6,13 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. sein Versprechen6,13 Versprechen: Gemeint ist das Versprechen, dass Abraham zahlreiche Nachkommen haben wird, vgl. 1. Mose/Genesis 22,1-17. gab,schwor er bei sich selbst.Denn er konnte ja bei niemand Größerem schwören.14Er versprach:»Ich will dich mit meinem Segen segnenund dir zahlreiche Nachkommen6,14 zahlreiche Nachkommen: Wörtlich heißt es in Vers 14: »und dich zu großer Zahl heranwachsen lassen.« geben.«15So wartete Abraham6,15 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. geduldigund erhielt die versprochene Gabe.

16Menschen schwören ja bei einem Größeren.Der Eid dient ihnen zur Bekräftigungund lässt jeden Einwand verstummen.17Deshalb hat Gott sich mit einem Eid verbürgt.Er wollte denen,die das versprochene Erbe erhalten,ganz deutlich zeigen,dass sein Wille unumstößlich ist.18Diese beiden unumstößlichen Tatsachen,bei denen Gott unmöglich lügen kann,sollen uns einen starken Ansporn geben.Wir haben unsere Zuflucht ja schon gefunden.Entsprechend sollen wir an der Hoffnung festhalten,die uns in Aussicht gestellt ist.19Sie ist für unser Leben wie ein sicherer und fester Anker6,19 Anker: Schiffsgerät aus Holz und Eisen, in der Regel ein Balken mit zwei Armen und einem Querbalken, mit dem das Schiff auf dem Meeresboden festgemacht wird. .Er reicht hinein bis ins innerste Heiligtum6,19 innerstes Heiligtum: Gemeint ist das Allerheiligste im Tempel. Es gilt als Ort, an dem Gott gegenwärtig ist, und durfte normalerweise nicht betreten werden.hinter dem Vorhang6,19 Vorhang: Gemeint ist der Vorhang, der im Tempel das Allerheiligste vom übrigen Tempel trennt..20Dort ist Jesus6,20 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. als Wegbereiter für uns eingezogen –er, der wie Melchisedek6,20 Melchisedek: Der hebräische Name bedeutet »König der Gerechtigkeit«. Nach 1 Mose/Genesis 14,18 war er zur Zeit Abrahams König von Salem (= Jerusalem).für immer zum Obersten Priester6,20 Oberster Priester: Er hatte die Aufsicht über alles, was den Tempel, den Gottesdienst und den Dienst der Priester betraf. geworden war.
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Melchisedek – ein Priester wie der Sohn Gottes

71Nun zu Melchisedek7,1 Melchisedek: Der hebräische Name bedeutet »König der Gerechtigkeit«. Nach 1 Mose/Genesis 14,18 war er zur Zeit Abrahams König von Salem (= Jerusalem).:Er war König von Salemund Priester7,1 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten. des höchsten Gottes.Er ging Abraham7,1 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. entgegen,als dieser von seinem Sieg über die Könige7,1 Sieg über die Könige: Die Erzählung vom Sieg über die Könige steht in 1. Mose/Genesis 14,17-20. zurückkehrte.Er segnete7,1 Segen, segnen: Besondere Zuwendung Gottes zu seinen Geschöpfen, durch die er ihnen Kraft, Leben und Wohlergehen schenkt. ihn,2und Abraham7,2 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. gab ihm den zehnten Teil von allemals seinen Anteil.Der Name »Melchisedek7,2 Melchisedek: Der hebräische Name bedeutet »König der Gerechtigkeit«. Nach 1 Mose/Genesis 14,18 war er zur Zeit Abrahams König von Salem (= Jerusalem).« bedeutet zum einen»König der Gerechtigkeit7,2 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes.«.Zum andern bedeutet er aber auch »König von Salem7,2 Salem: Eine Stadt in Kanaan, wahrscheinlich Jerusalem.«,das heißt: »König des Friedens7,2 Friede: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft.«.3Man weiß weder etwas über seinen Vaternoch über seine Mutteroder seinen Stammbaum –und auch nichts über Anfang oder Ende seines Lebens.In all dem ist er dem Sohn Gottes7,3 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. ähnlich.So bleibt er Priester7,3 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten. für alle Zeit.

Melchisedek steht über Abraham und den Priestern aus seinen Nachkommen

4Beachtet doch,wie bedeutend Melchisedek7,4 Melchisedek: Der hebräische Name bedeutet »König der Gerechtigkeit«. Nach 1 Mose/Genesis 14,18 war er zur Zeit Abrahams König von Salem (= Jerusalem). ist:Abraham7,4 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. , der Stammvater7,4 Stammväter: Abraham, Isaak und Jakob; die Israeliten verstehen sich als Nachkommen dieser drei »Stammväter«.,gab ihm den zehnten Teil der Beute.5Zwar haben auch die Nachkommen von Levi7,5 Leviten: Die Leviten haben bestimmte Aufgaben im Gottesdienst zu erfüllen. Sie gelten ebenso wie die Priester als Nachkommen des Stammvaters Levi.,denen das Priesteramt7,5 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten. übertragen wurde,ein entsprechendes Gebot:Nach dem Gesetz7,5 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.nehmen sie den zehnten Teil7,5 zehnter Teil: Der zehnte Teil vom jährlichen Ernteertrag (Korn, Wein, Öl) gehörte Gott und musste an den Tempel abgegeben werden. vom Volk –das heißt von ihren Brüdern und Schwestern7,5 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. ,obwohl die genauso von Abraham7,5 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. abstammen.6Melchisedek7,6 Melchisedek: Der hebräische Name bedeutet »König der Gerechtigkeit«. Nach 1 Mose/Genesis 14,18 war er zur Zeit Abrahams König von Salem (= Jerusalem). dagegen stammte nicht von ihnen7,6 von ihnen: D. h. von den Nachkommen von Levi. ab,dennoch nahm er von Abraham7,6 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. den zehnten Teil7,6 zehnter Teil: Der zehnte Teil vom jährlichen Ernteertrag (Korn, Wein, Öl) gehörte Gott und musste an den Tempel abgegeben werden. .Außerdem segnete er ihn.Dabei hatte Abraham7,6 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. doch Gottes Versprechen7,6 Versprechen: Gemeint ist das Versprechen, dass Abraham zahlreiche Nachkommen haben wird, vgl. 1. Mose/Genesis 22,1-17. bekommen.7Es ist aber unbestritten,dass stets der Niedrigerevom Höhergestellten gesegnet7,7 Segen, segnen: Besondere Zuwendung Gottes zu seinen Geschöpfen, durch die er ihnen Kraft, Leben und Wohlergehen schenkt. wird.8Außerdem nehmen im ersten Fall7,8 im ersten Fall: Bei den Leviten, vgl. Hebräer 7,5.sterbliche Menschen den zehnten Teil.Im zweiten Fall7,8 im zweiten Fall: Bei Melchisedek, vgl. Hebräer 7,6. dagegen einer,von dem die Heilige Schrift7,8 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind. bezeugt,dass er lebt.9Mit Abraham7,9 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. wurde also sozusagender zehnten Teil7,9 zehnter Teil: Der zehnte Teil vom jährlichen Ernteertrag (Korn, Wein, Öl) gehörte Gott und musste an den Tempel abgegeben werden. von Levi gefordert,der sonst selbst den zehnte Teil7,9 zehnter Teil: Der zehnte Teil vom jährlichen Ernteertrag (Korn, Wein, Öl) gehörte Gott und musste an den Tempel abgegeben werden. nimmt.10Denn durch seinen Stammvater Abraham7,10 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. war Levi bereits mit anwesend7,10 war Levi bereits mit anwesend: Wörtlich heißt es in Vers 10: »Er war noch in der Lende des Vorfahren.«,als Melchisedek7,10 Melchisedek: Der hebräische Name bedeutet »König der Gerechtigkeit«. Nach 1 Mose/Genesis 14,18 war er zur Zeit Abrahams König von Salem (= Jerusalem). diesem entgegenging.

Das Priestertum der Nachkommen von Levi wird abgelöst

11Nehmen wir an,das Volk hätte durch das Priestertum7,11 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten. der Leviten7,11 Leviten: Die Leviten haben bestimmte Aufgaben im Gottesdienst zu erfüllen. Sie gelten ebenso wie die Priester als Nachkommen des Stammvaters Levi.schon die Vollendung erreicht.Auf dieser Grundlage beruht ja das Gesetz,das das Volk erhalten hat.Wozu wäre es dann noch nötig,einen anderen Priester7,11 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten. einzusetzen –einen wie Melchisedek7,11 Melchisedek: Der hebräische Name bedeutet »König der Gerechtigkeit«. Nach 1 Mose/Genesis 14,18 war er zur Zeit Abrahams König von Salem (= Jerusalem). und nicht wie Aaron7,11 Aaron: Bruder von Mose. Aaron gilt als der erste Oberste Priester, von dem die gesamte jüdische Priesterschaft abstammt. ?12Denn sobald sich die Art und Weise des Priestertums7,12 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten. ändert,muss sich notwendigerweise auch das Gesetz7,12 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. ändern.13Tatsächlich gehört der,von dem hier die Rede ist,zu einem anderen Stamm7,13 Stämme Israels: Israel versteht sich als Verband von zwölf Stämmen, die auf die Nachkommen der Söhne Jakobs zurückgehen..Aus diesem Stamm7,13 Stämme Israels: Israel versteht sich als Verband von zwölf Stämmen, die auf die Nachkommen der Söhne Jakobs zurückgehen. hat noch niejemand den Dienst am Altar7,13 Altar: Eine Art Tisch oder Podest, an dem einer Gottheit die für sie bestimmten Gaben übereignet bzw. verbrannt wurden. verrichtet.14Es ist ja bekannt,dass unser Herr7,14 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. aus dem Stamm Juda7,14 Juda: Einer der zwölf Söhne von Jakob, dem Stammvater des Volkes Israel. kam.Und über Priester7,14 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten. aus diesem Stammhat Mose7,14 Mose: Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament. nichts gesagt.15Noch viel offensichtlicher ist das Ganze,wenn ein anderer Priester7,15 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten. eingesetzt wird,der mit Melchisedek7,15 Melchisedek: Der hebräische Name bedeutet »König der Gerechtigkeit«. Nach 1 Mose/Genesis 14,18 war er zur Zeit Abrahams König von Salem (= Jerusalem). vergleichbar ist.16Einer,der nicht durch eine vergängliche Gesetzesvorschrift7,16 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.Priester7,16 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten. geworden ist.Sondern weil er die Macht des unzerstörbaren Lebens hat.17Die Heilige Schrift7,17 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind. bezeugt7,17 bezeugt: Das Zitat stammt aus Psalm 110,4. über ihn:»Du bist Priester7,17 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten. für alle Zeit –Priester und König in einer Person7,17 Priester und König in einer Person: »Priester und König in einer Person« ist erklärender Zusatz.,wie es nur Melchisedek7,17 Melchisedek: Der hebräische Name bedeutet »König der Gerechtigkeit«. Nach 1 Mose/Genesis 14,18 war er zur Zeit Abrahams König von Salem (= Jerusalem). gewesen ist!«18Das frühere Gebot wird außer Kraft gesetzt,weil es schwach und nutzlos war.19Denn das Gesetz7,19 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. hat ja nichts zur Vollendung gebracht.An seiner Stelle wird die bessere Hoffnung eingeführt,durch die wir Gott nahekommen können.

Das neue Priestertum des Sohnes Gottes

20Diese Einführung7,20 Einführung: Die Einführung der besseren Hoffnung anstelle des Gesetzes. Sie geschieht dadurch, dass Jesus zum Obersten Priester eingesetzt wird. geschah nicht ohne Eid.Die Nachkommen von Levi7,20 Leviten: Die Leviten haben bestimmte Aufgaben im Gottesdienst zu erfüllen. Sie gelten ebenso wie die Priester als Nachkommen des Stammvaters Levi. sind nämlich Priester7,20 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten. geworden,ohne dass Gott einen Eid geschworen hat.21Dagegen wurde der neue Priester7,21 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten.mit einem Eid in sein Amt eingesetzt.Gott hat ihn abgelegt,als er zu ihm sagte7,21 sagte: Das Zitat stammt aus Psalm 110,4.:»Der Herr7,21 Herr (für Gott): Bezeichnung für Gott. Sie bringt zum Ausdruck, dass er allen menschlichen Herrschern und allen Göttern, die von anderen Völkern verehrt wurden, unendlich überlegen ist. hat es geschworen.Seine Zusage bereut er nicht:Du bist Priester7,21 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten. für alle Zeit!«22Dementsprechend ist auch der Bund7,22 Bund: Eine gegenseitige Verpflichtung zwischen zwei Partnern, die durch einen förmlichen Vertrag geregelt sein kann. besser,für den Jesus7,22 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. bürgt.

23Bei den Nachkommen von Levi7,23 Leviten: Die Leviten haben bestimmte Aufgaben im Gottesdienst zu erfüllen. Sie gelten ebenso wie die Priester als Nachkommen des Stammvaters Levi.gab es außerdem eine Vielzahl von Priestern7,23 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten..Denn sie wurden durch den Tod daran gehindert,im Amt zu bleiben.24Jesus7,24 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. dagegen bleibt für alle Zeit.Deshalb ist sein Priesteramt7,24 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten. unvergänglich.25Daher kann er auch allen die vollständige Rettung bringen,die durch ihn vor Gott treten.Denn er lebt für immerund tritt bei Gott für sie ein.

Lobpreis auf Jesus als Obersten Priester

26Das ist ein Oberster Priester7,26 Oberster Priester: Er hatte die Aufsicht über alles, was den Tempel, den Gottesdienst und den Dienst der Priester betraf.,wie wir ihn brauchen:heilig7,26 heilig: Heilig ist in der Bibel alles, was zu Gott gehört und mit ihm in Verbindung steht.,unschuldig,rein,getrennt von allen,die Schuld7,26 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. auf sich geladen haben,und über alle Himmelshöhen7,26 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. erhoben.27Er hat es nicht nötig,wie die Obersten Priester7,27 Oberster Priester: Er hatte die Aufsicht über alles, was den Tempel, den Gottesdienst und den Dienst der Priester betraf. sonstTag für Tag Opfer7,27 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch, Geschenke) für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer schafft Gemeinschaft mit Gott. In der Regel wird das Opfer auf einem Altar verbrannt. darzubringen –zuerst für seine eigene Schuld7,27 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet.,dann für die Schuld7,27 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. des Volkes:Das hat er nämlich ein für alle Mal getan,als er sich selbst als Opfer7,27 als Opfer: Bei seinem Tod am Kreuz. darbrachte.28Das Gesetz7,28 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. setzt Menschen als Oberste Priester7,28 Oberster Priester: Er hatte die Aufsicht über alles, was den Tempel, den Gottesdienst und den Dienst der Priester betraf. ein,die Schwächen haben.Aber das Wort,das Gott geschworen hat,setzt den Sohn7,28 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. ein –und zwar lange nach dem Gesetz7,28 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose..Und der Sohn7,28 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. ist für immer vollkommen.
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Der alte und der neue Priesterdienst

81Bei dem Gesagten kommt es vor allem auf eines an:Wir haben einen solchen Obersten Priester8,1 Oberster Priester: Er hatte die Aufsicht über alles, was den Tempel, den Gottesdienst und den Dienst der Priester betraf..Er hat sich an die rechte Seite8,1 rechte Seite: Der Platz rechts neben einem Herrscher ist für seinen Stellvertreter bestimmt. Gottes gesetzt –auf den Thron der göttlichen Majestät,der im Himmel8,1 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. steht.2Dort verrichtet er den Priesterdienst im Heiligtum –in dem wahren Heiligen Zelt8,2 Heiliges Zelt: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten während der Zeit, als sie durch die Wüste zogen.,das der Herr8,2 Herr (für Gott): Bezeichnung für Gott. Sie bringt zum Ausdruck, dass er allen menschlichen Herrschern und allen Göttern, die von anderen Völkern verehrt wurden, unendlich überlegen ist. errichtet hatund nicht ein Mensch.

3Jeder Oberste Priester wird eingesetzt,um Gaben und Opfer8,3 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch, Geschenke) für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer schafft Gemeinschaft mit Gott. In der Regel wird das Opfer auf einem Altar verbrannt. darzubringen.Daher muss auch unser Oberster Priester8,3 Oberster Priester: Er hatte die Aufsicht über alles, was den Tempel, den Gottesdienst und den Dienst der Priester betraf. etwas haben,das er darbringen kann.4Wäre er nun auf der Erde,dann könnte er gar kein Priester8,4 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten. sein.Denn hier gibt es bereits Priester8,4 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten.nach den Vorschriften des Gesetzes8,4 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.,die Opfer8,4 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch, Geschenke) für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer schafft Gemeinschaft mit Gott. In der Regel wird das Opfer auf einem Altar verbrannt. darbringen.5Dabei dienen sie einer Nachbildung,einem Schatten der himmlischen Gegebenheiten.Diese Nachbildung entspricht genau der Anweisung,die Mose8,5 Mose: Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament. erhielt,als er das Heilige Zelt8,5 Heiliges Zelt: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten während der Zeit, als sie durch die Wüste zogen. errichten sollte.Denn da sagte8,5 sagte: Das Zitat stammt aus 2. Mose/Exodus 25,40. Gott zu ihm:»Achte darauf,alles nach dem Vorbild anzufertigen,das ich dir auf dem Berg8,5 Berg: Berge gelten als Orte, wo die Menschen Gott besonders nahe sind und Gott zu ihnen spricht. gezeigt habe.«6Nun hat unser Oberster Priester8,6 Oberster Priester: Er hatte die Aufsicht über alles, was den Tempel, den Gottesdienst und den Dienst der Priester betraf. aberein weit höheres Priesteramt8,6 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten. angetreten.Er ist ja auch der Vermittlereines besseren Bundes8,6 Bund: Eine gegenseitige Verpflichtung zwischen zwei Partnern, die durch einen förmlichen Vertrag geregelt sein kann. ,der durch weitreichendere Versprechen in Kraft gesetzt wurde.

Der alte und der neue Bund

7Denn der erste Bund8,7 Bund: Eine gegenseitige Verpflichtung zwischen zwei Partnern, die durch einen förmlichen Vertrag geregelt sein kann. war nicht fehlerlos.Sonst hätte Gott nicht nach einer Möglichkeit gesucht,ihn durch einen zweiten zu ersetzen.8Er zieht sein Volk nämlich zur Rechenschaftund sagt8,8 sagt: Das Zitat stammt aus Jeremia 31,31-34.:»›Seht doch!‹,spricht der Herr8,8 Herr (für Gott): Bezeichnung für Gott. Sie bringt zum Ausdruck, dass er allen menschlichen Herrschern und allen Göttern, die von anderen Völkern verehrt wurden, unendlich überlegen ist..›Es kommen Tage,da werde ich einen neuen Bund8,8 Bund: Eine gegenseitige Verpflichtung zwischen zwei Partnern, die durch einen förmlichen Vertrag geregelt sein kann. schließen –mit dem Volk Israel8,8 Israel: Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk. und mit dem Volk Juda8,8 Juda: Einer der zwölf Söhne von Jakob, dem Stammvater des Volkes Israel. .9Er wird nicht so sein wie der Bund8,9 Bund: Eine gegenseitige Verpflichtung zwischen zwei Partnern, die durch einen förmlichen Vertrag geregelt sein kann. ,den ich damals mit ihren Vorfahren geschlossen habe.Das war an dem Tag,als ich sie an der Hand nahm.Denn ich wollte sie aus dem Land Ägypten8,9 Ägypten: Land am Nil, eine der ältesten Stätten menschlicher Kultur. herausführen.Sie haben nämlich nicht an meinem Bund8,9 Bund: Eine gegenseitige Verpflichtung zwischen zwei Partnern, die durch einen förmlichen Vertrag geregelt sein kann. festgehalten.Und ich habe mich nicht mehr um sie gekümmert‹,spricht der Herr8,9 Herr (für Gott): Bezeichnung für Gott. Sie bringt zum Ausdruck, dass er allen menschlichen Herrschern und allen Göttern, die von anderen Völkern verehrt wurden, unendlich überlegen ist..10›Denn das ist der Bund8,10 Bund: Eine gegenseitige Verpflichtung zwischen zwei Partnern, die durch einen förmlichen Vertrag geregelt sein kann. ,den ich nach diesen Tagenmit dem Volk Israel8,10 Israel: Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk. schließen werde‹,spricht der Herr8,10 Herr (für Gott): Bezeichnung für Gott. Sie bringt zum Ausdruck, dass er allen menschlichen Herrschern und allen Göttern, die von anderen Völkern verehrt wurden, unendlich überlegen ist.:›Ich werde meine Gesetze8,10 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. in ihren Sinn legenund sie in ihre Herzen8,10 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. schreiben.Ich werde ihr Gott sein,und sie werden mein Volk sein.11Niemand wird mehr seinen Mitbürger belehrenoder zu seinem Bruder8,11 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. oder seiner Schwester8,11 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. sagen:Lerne den Herrn8,11 Herr (für Gott): Bezeichnung für Gott. Sie bringt zum Ausdruck, dass er allen menschlichen Herrschern und allen Göttern, die von anderen Völkern verehrt wurden, unendlich überlegen ist. kennen!Denn sie alle werden mich kennen,die einfachen Leute wie die Mächtigen.12Dann werde ich gnädig umgehen mit ihrem Unrecht.An ihre Schuld8,12 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. werde ich nicht mehr denken.‹«13Wenn Gott von einem neuen Bund8,13 Bund: Eine gegenseitige Verpflichtung zwischen zwei Partnern, die durch einen förmlichen Vertrag geregelt sein kann. spricht,erklärt er damit zugleich den ersten Bund8,13 Bund: Eine gegenseitige Verpflichtung zwischen zwei Partnern, die durch einen förmlichen Vertrag geregelt sein kann. für veraltet.Was aber veraltet istund sich überlebt hat,das wird bald verschwinden.