BasisBibel NT+Ps (BB)
3

Mose und Jesus

31Brüder und Schwestern3,1 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. ,ihr seid Heilige3,1 Heilige: Bezeichnung für die Anhänger von Jesus Christus..Ihr habt teil an der Berufung in die himmlische3,1 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. Welt.Seht daher auf Jesus3,1 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. !Er ist der Vermittler und der Oberste Priester3,1 Oberster Priester: Er hatte die Aufsicht über alles, was den Tempel, den Gottesdienst und den Dienst der Priester betraf.,wie es in unserem Bekenntnis3,1 Glaubensbekenntnis: Schon zu Lebzeiten von Jesus, aber v. a. in der Zeit nach Ostern gehört zum Glauben auch das »Glaubensbekenntnis«. heißt.2Er ist dem treu,der ihn dazu gemacht hat –so treu wie Mose3,2 Mose: Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament. es im ganzen Haus Gottes3,2 Haus Gottes: Gemeint ist das Volk Israel. war.3Ihm steht größere Herrlichkeit3,3 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. zu als Mose3,3 Mose: Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament..So gilt schließlich auch der Erbauer eines Hauses mehrals das Haus.4Jedes Haus wird ja von jemand erbaut.Aber es ist Gott, der alles erbaut hat.5Mose war treu im ganzen Haus Gottes3,5 Haus Gottes: Gemeint ist das Volk Israel.nämlich als Diener.Damit bezeugte er,was erst in Zukunft verkündet werden sollte.6Dagegen ist Christus3,6 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. als Sohn3,6 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt.über Gottes Haus gestellt.Dieses Haus sind wir –wenn wir an der Zuversichtund dem Stolz festhalten,den unsere Hoffnung uns verleiht.

Der Ort der Ruhe für Gottes Volk

7Darum gilt,was der Heilige Geist3,7 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. sagt3,7 sagt: Das Zitat stammt aus Psalm 95,7-11.:»Wenn ihr heute seine Stimme hört,8dann seid nicht so starrsinnig3,8 seid nicht so starrsinnig: Wörtlich heißt es in Vers 8: »verschließt euer Herz nicht«.so wie beim Aufstand3,8 Aufstand: Nach dem Auszug aus Ägypten lehnte das Volk Israel sich in der Wüste gegen Gott auf, weil es Angst hatte zu verdursten (vgl. 2. Mose/Exodus 17,1-7; 4. Mose/Numeri 20,1-13). an dem Tag,als ihr in der Wüste3,8 Wüste: Im Land der Bibel gibt es mehrere Wüsten- oder Steppengebiete, z. B. die Wüste Juda, die sich östlich und südöstlich von Jerusalem erstreckt. auf die Probe gestellt wurdet.9Damals widersetzten sich eure Vorfahren.Damals stellten sie mich auf die Probe,obwohl sie meine Taten gesehen hatten –10ganze 40 Jahre lang!Deshalb war ich angewidert von dieser Generationund ich sagte:›In ihrem Herzen3,10 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. sind sie irregeleitetund meine Wege haben sie nicht erkannt.‹11So habe ich in meinem Zorn geschworen:Nie sollen sie zu meinem Ruheplatz3,11 Ruheplatz: Der Zion und damit der Tempelberg von Jerusalem, auf dem Gott seinen Wohnsitz genommen hat, vgl. Psalm 132. kommen!«

12Gebt acht, Brüder und Schwestern3,12 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. ,dass niemand von euchein böses und ungläubiges Herz3,12 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. hat –und sich so von dem lebendigen Gott abwendet!13Ihr sollt euch vielmehr jeden Taggegenseitig ermahnen,solange das »Heute« noch gilt.Niemand von euchsoll sich Gott gegenüber verschließen,weil er von der Sünde3,13 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. irregeleitet ist.14Denn wir haben teil an dem,was Christus3,14 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. gehört –vorausgesetzt wir halten bis zuletztdie Grundlage3,14 sichere Grundlage: Gemeint ist wahrscheinlich die Taufe. für verbindlich,die wir am Anfang bekommen haben.

15Zurück zu der Stelle,an der es heißt3,15 heißt: Das Zitat stammt aus Psalm 95,7-8.:»Wenn ihr heute seine Stimme hört,dann seid nicht so starrsinnig3,15 seid nicht so starrsinnig: Wörtlich heißt es in Vers 8: »verschließt euer Herz nicht«.so wie beim Aufstand3,15 Aufstand: Nach dem Auszug aus Ägypten lehnte das Volk Israel sich in der Wüste gegen Gott auf, weil es Angst hatte zu verdursten (vgl. 2. Mose/Exodus 17,1-7; 4. Mose/Numeri 20,1-13).«:16Wer waren denn diejenigen,die seine Stimme gehörtund trotzdem einen Aufstand angezettelt haben?Waren das nicht alle,die unter der Führung von Mose3,16 Mose: Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament.aus Ägypten3,16 Ägypten: Land am Nil, eine der ältesten Stätten menschlicher Kultur. ausgezogen waren?17Und von wem war Gott 40 Jahre lang angewidert?Waren das nicht alle,die Schuld3,17 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. auf sich geladen hatten –und die dann totin der Wüste3,17 Wüste: Im Land der Bibel gibt es mehrere Wüsten- oder Steppengebiete, z. B. die Wüste Juda, die sich östlich und südöstlich von Jerusalem erstreckt. liegen geblieben waren?18Wem hat Gott denn geschworen,dass sie niemals zu seinem Ruheplatz3,18 Ruheplatz: Der Zion und damit der Tempelberg von Jerusalem, auf dem Gott seinen Wohnsitz genommen hat, vgl. Psalm 132. kommen werden?Wem denn sonst als denen,die ungehorsam gewesen waren!19Wir sehen also:Sie konnten nicht ans Ziel gelangen,weil sie nicht glaubten3,19 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott..
4

Die Sabbatruhe für das Volk Gottes

41Lasst uns deshalb um eines besorgt sein:Bei keinem von euch soll sich herausstellen,dass er nicht ans Ziel gekommen ist.Noch gilt ja das Versprechen,in den Ort der Ruhe Gottes einziehen zu können.2Die Gute Nachricht4,2 Gute Nachricht: Griechisch »euangelion«; häufig mit »Evangelium« wiedergegeben. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff: »Gute Botschaft«, »Gute Nachricht«. ist uns genauso verkündet wordenwie den Menschen damals.Aber ihnen hat die Botschaft,die sie gehört haben,nichts genutzt.Denn sie hat sich bei ihren Hörernnicht mit dem Glauben4,2 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. verbunden.3Wir können aber nur als Glaubendein die Ruhestätte einziehen.Gott hat ja gesagt4,3 gesagt: Das Zitat stammt aus Psalm 95,11.:»So habe ich in meinem Zorn geschworen:Nie sollen sie zu meinem Ruheplatz4,3 Ruheplatz: Der Zion und damit der Tempelberg von Jerusalem, auf dem Gott seinen Wohnsitz genommen hat, vgl. Psalm 132. kommen!«

Dabei sind die Werke der Schöpfung4,3 Werke der Schöpfung: Dazu gehört auch die endgültige Ruhestätte für Gottes Volk.doch seit der Erschaffung der Welt abgeschlossen.4An einer Stelle sagt er ja selbstüber den siebten Tag4,4 Sabbat: Der letzte Tag der jüdischen Woche. An diesem Tag wird Gottesdienst gefeiert und keine Arbeit verrichtet.:»Am siebten Tag4,4 Sabbat: Der letzte Tag der jüdischen Woche. An diesem Tag wird Gottesdienst gefeiert und keine Arbeit verrichtet. ruhte Gottvon allen seinen Werken.«5Und an der vorherigen Stelle sagt er:»Nie sollen sie zu meinem Ruheplatz4,5 Ruheplatz: Der Zion und damit der Tempelberg von Jerusalem, auf dem Gott seinen Wohnsitz genommen hat, vgl. Psalm 132. kommen!«6Es bleibt also dabei:Einige Menschen werden in den Ort seiner Ruhe einziehen.Denjenigen, die zuerst die Gute Nachricht4,6 Gute Nachricht: Griechisch »euangelion«; häufig mit »Evangelium« wiedergegeben. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff: »Gute Botschaft«, »Gute Nachricht«. gehört haben,ist es allerdings nicht gelungen.Denn sie haben Gott nicht gehorcht.

7Darum setzt Gott noch einmal einen Tag fest,ein neues »Heute«.Durch David4,7 Durch David: D. h. im zitierten Psalm 95. sagt4,7 sagt: Das Zitat stammt aus Psalm 95,7-8. er lange Zeit später,was bereits oben4,7 oben: In Hebräer 3,7-8. angeführt4,7 angeführt: Das Zitat stammt aus Psalm 95,7-8. wurde:»Wenn ihr heute seine Stimme hört,dann seid nicht so starrsinnig4,7 seid nicht so starrsinnig: Wörtlich heißt es in Vers 8: »verschließt euer Herz nicht«.8Hätte Josua4,8 Josua: Als Nachfolger von Mose führte er das Volk Israel ins Land Kanaan. sieschon in den Ort der Ruhe gebracht,dann würde Gott nicht von einem anderen,späteren Tag sprechen.9Es bleibt also dabei:Die endgültige Sabbatruhe4,9 Sabbat: Der letzte Tag der jüdischen Woche. An diesem Tag wird Gottesdienst gefeiert und keine Arbeit verrichtet.steht für das Volk Gottes noch aus.10Denn wer in den Ort der Ruhe Gottes eingezogen ist,der ruht sich aus von seinen Werken –so wie Gott selbst esvon seinen eigenen Werken getan hat.11Wir wollen uns also anstrengen,in jenen Ort der Ruhe einzuziehen.Denn niemand soll wie in dem Beispiel von damalszu Fall kommen,weil er ungehorsam war.

Die Macht des Wortes Gottes

12Das Wort Gottes ist lebendig und wirksam.Es ist schärfer als jedes zweischneidige Schwert4,12 Schwert: Unter einem Schwert hat man sich in biblischer Zeit einen zweischneidigen Kurzdolch vorzustellen.und dringt durch und durch –bis auf den Grund von Seele und Geist.Und es schneidet durch Mark und Bein.Es urteilt über die Gedankenund die Einstellung des Herzens4,12 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln..13Deshalb kann sich niemand vor Gott verbergen.Nackt und bloß liegt alles offenvor den Augen dessen,dem wir Rechenschaft schuldig sind.

Jesus ist unser Oberster Priester

4,14–10,18

Jesus, der Oberste Priester

14Wie gesagt:Wir haben einen Obersten Priester4,14 Oberster Priester: Er hatte die Aufsicht über alles, was den Tempel, den Gottesdienst und den Dienst der Priester betraf.von einzigartiger Bedeutung,der in die Himmel gelangt4,14 durchschritten: Gemeint ist die Aufnahme von Jesus in den Himmel. ist:Es ist Jesus4,14 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. , der Sohn Gottes4,14 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt..Lasst uns also an dem Bekenntnis4,14 Glaubensbekenntnis: Schon zu Lebzeiten von Jesus, aber v. a. in der Zeit nach Ostern gehört zum Glauben auch das »Glaubensbekenntnis«. zu ihm festhalten!15Er ist kein Oberster Priester4,15 Oberster Priester: Er hatte die Aufsicht über alles, was den Tempel, den Gottesdienst und den Dienst der Priester betraf.,der unsere Schwachheit nicht mit uns erleiden könnte.Er wurde genau wie wirin jeder Hinsicht auf die Probe gestellt.Nur blieb er ohne Schuld4,15 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet..16Lasst uns also voller Zuversichtvor den Gnadenthron4,16 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. treten.Dort werden wir Mitleid empfangenund Gnade4,16 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. finden.Und wir werden Hilfe bekommen,wann immer wir sie brauchen.
551Jeder Oberste Priester5,1 Oberster Priester: Er hatte die Aufsicht über alles, was den Tempel, den Gottesdienst und den Dienst der Priester betraf. wird aus den Menschen ausgewähltund für die Menschen eingesetzt.Er tritt vor Gott für sie ein,indem er Gaben und Opfer5,1 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch, Geschenke) für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer schafft Gemeinschaft mit Gott. In der Regel wird das Opfer auf einem Altar verbrannt. darbringt,damit ihre Schuld5,1 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. vergeben wird.2Er besitzt die Fähigkeit,mit den unwissenden und irregeleiteten Menschenverständnisvoll mitzuleiden.Denn auch er selbstist der menschlichen Schwachheit unterworfen.3Ihretwegen muss er auch für sich selbstOpfer5,3 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch, Geschenke) für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer schafft Gemeinschaft mit Gott. In der Regel wird das Opfer auf einem Altar verbrannt. zur Vergebung der Schuld5,3 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. darbringen –genauso wie er es für das Volk tut.4Und niemand kann sich selbstdieses ehrenvolle Amt verleihen.Sondern man wird von Gott dazu berufen,wie es auch bei Aaron5,4 Aaron: Bruder von Mose. Aaron gilt als der erste Oberste Priester, von dem die gesamte jüdische Priesterschaft abstammt. der Fall war.5So hat auch Christus5,5 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. sich nicht selbstmit der Würde eines Obersten Priesters5,5 Oberster Priester: Er hatte die Aufsicht über alles, was den Tempel, den Gottesdienst und den Dienst der Priester betraf. geschmückt.Sondern er hat sie von dem empfangen,der zu ihm gesagt5,5 gesagt: Das Zitat stammt aus Psalm 2,7. hat:»Du bist mein Sohn5,5 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt.,heute habe ich dich geboren5,5 geboren: Das Bild beschreibt die Einsetzung als König. Die Thronbesteigung wird als Geburtstag des Königs gefeiert. Gott hat ihn als seinen Sohn angenommen.6An einer anderen Stelle sagt5,6 sagt: Das Zitat stammt aus Psalm 110,4. er außerdem:»Du bist Priester5,6 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten. für alle Zeit –Priester und König in einer Person5,6 Priester und König in einer Person: »Priester und König in einer Person« ist erklärender Zusatz.,wie es nur Melchisedek5,6 Melchisedek: Der hebräische Name bedeutet »König der Gerechtigkeit«. Nach 1 Mose/Genesis 14,18 war er zur Zeit Abrahams König von Salem (= Jerusalem). gewesen ist.«

7In den Tagen seines irdischen Lebens5,7 irdischen Lebens: Wörtlich heißt es in Vers 7: »in den Tagen seines Fleisches«. hat Jesus5,7 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. seine Gebete5,7 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. und sein Flehen vor Gott gebracht.Mit lautem Rufen und unter Tränenbrachte er sie vor Gott.Denn der konnte ihn aus dem Tod retten.Und aufgrund seiner Ehrfurcht vor Gottist er erhört worden.8Obwohl er der Sohn5,8 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. war,musste er durch das, was er gelitten hat,den Gehorsam lernen.9So wurde er zur Vollendung gebracht.Seitdem ist er für alle, die ihm gehorsam sind,der Urheber ihrer ewigen Rettung geworden.10Gott nannte ihn ja»Oberster Priester5,10 Oberster Priester: Er hatte die Aufsicht über alles, was den Tempel, den Gottesdienst und den Dienst der Priester betraf.,wie es nur Melchisedek5,10 Melchisedek: Der hebräische Name bedeutet »König der Gerechtigkeit«. Nach 1 Mose/Genesis 14,18 war er zur Zeit Abrahams König von Salem (= Jerusalem). gewesen ist«.

Mahnung an die Empfänger des Briefes

11Dazu hätten wir noch viel zu sagen.Es ist aber schwierig zu erklären,weil ihr so begriffsstutzig seid.12Eigentlich müsstet ihr nach der langen Zeitlängst selbst Lehrer5,12 Lehrer: Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde. sein.Aber ihr braucht wohl erst einmal jemand,der euch die Grundbegriffe von Gottes Wort5,12 Wort (Gottes): Die Botschaft, dass Jesus der Christus ist. beibringt.Ihr braucht sozusagen wieder Milchund keine feste Nahrung!13Wer noch Milch trinkt,ist nicht in der Lage,die Botschaft von der Gerechtigkeit5,13 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. zu verstehen.Er ist nämlich wie ein kleines Kind.14Feste Nahrung ist dagegen etwas für Erwachsene –für vollkommene Menschen,deren Sinne durch täglichen Gebrauch darin geübt sind,Gut und Böse zu unterscheiden.