BasisBibel NT+Ps (BB)
2

Mahnung, die große Rettungstat nicht zu missachten

21Deshalb ist es notwendig,dass wir uns umso genauer an das halten,was wir gehört haben.Sonst treiben wir am Ziel vorbei.2Nun war ja schon das Wort2,2 Wort: Gemeint ist das Gesetz, das Mose nach jüdischer Tradition durch Engel übermittelt worden war. verbindlich,das durch Engel2,2 Engel: Das Wort »Engel« kommt vom griechischen »angelos« und bedeutet »Bote/Gesandter« Gottes. verkündet worden war.Und jeder, der es übertrat oder ungehorsam war,hat seine gerechte Strafe bekommen.3Wie sollen wir dann erst davonkommen,wenn wir die große Rettungstat missachten?Ihr Anfang liegt schließlich darin,dass der Herr2,3 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. selbst sie verkündet hat.Das wurde uns von Ohrenzeugen zuverlässig bestätigt.4Und Gott selbst beglaubigt siedurch Zeichen2,4 Wunder, Zeichen: Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen. , Wunder2,4 Wunder, Zeichen: Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen. und verschiedene machtvolle Taten –und dadurch,dass er nach seinem Ermessenden Heiligen Geist2,4 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. zuteilt.

Der eine Gottessohn und die vielen Kinder Gottes

5Die künftige Welt,von der hier die Rede ist,hat Gott ja nicht den Engeln2,5 Engel: Das Wort »Engel« kommt vom griechischen »angelos« und bedeutet »Bote/Gesandter« Gottes. unterstellt.6Vielmehr wird an einer Stelle2,6 Stelle: Das Zitat stammt aus Psalm 8,5-7. der Heiligen Schrift2,6 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind. bezeugt:»Was ist der Mensch,dass du an ihn denkst?Wie wertvoll ist der Menschensohn2,6 Menschensohn: Eine himmlische Gestalt. Der Begriff bringt die besondere Bedeutung von Jesus zum Ausdruck.,dass du dich um ihn kümmerst?7Du hast ihn für kurze Zeitgeringer gestellt als die Engel2,7 Engel: Das Wort »Engel« kommt vom griechischen »angelos« und bedeutet »Bote/Gesandter« Gottes..Du schmückst ihn mit einer Krone2,7 Krone: Ein goldener Reif, der auf dem Kopf getragen wird. Er weist seinen Träger als König aus.sie verleiht ihm Herrlichkeit2,7 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. und Ehre2,7 Ehre, ehren: Das Ansehen bzw. die Bedeutung Gottes oder eines Menschen. Jemanden ehren heißt, ihn so zu behandeln, wie es diesem Ansehen entspricht..8Alles hast du ihm zu Füßen gelegt.«

Als Gott ihm alles zu Füßen gelegt hat,hat er davon nichts ausgenommen.Wir sehen jetzt allerdings noch nicht,dass ihm alles zu Füßen gelegt ist.9Aber wir sehen den,den Gott für kurze Zeitgeringer gestellt hat als die Engel2,9 Engel: Das Wort »Engel« kommt vom griechischen »angelos« und bedeutet »Bote/Gesandter« Gottes.:Jesus!Er trägt Ehre2,9 Ehre, ehren: Das Ansehen bzw. die Bedeutung Gottes oder eines Menschen. Jemanden ehren heißt, ihn so zu behandeln, wie es diesem Ansehen entspricht. und Herrlichkeit2,9 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. als Krone2,9 Krone: Ein goldener Reif, der auf dem Kopf getragen wird. Er weist seinen Träger als König aus.,weil er den Tod erlitten hat.Denn Gott wollte in seiner Gnade2,9 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu.,dass sein Tod uns zugute kommt.

10So entspricht es dem Wesen Gottes,der Ursache und Ursprung von allem ist:Er will ja viele Kinder in seine Herrlichkeit2,10 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. bringen.Deshalb hat er den,der sie zur Rettung führen sollte,durch Leiden zur Vollendung gebracht.11Denn er, der heilig2,11 heilig: Heilig ist in der Bibel alles, was zu Gott gehört und mit ihm in Verbindung steht. macht,und sie, die heilig2,11 heilig: Heilig ist in der Bibel alles, was zu Gott gehört und mit ihm in Verbindung steht. gemacht werden,stammen alle von dem Einen2,11 der Eine: Gemeint ist Gott. ab.Aus diesem Grund schämt er sich auch nicht,sie Brüder oder Schwestern2,11 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. zu nennen.12Er sagt2,12 sagt: Das Zitat stammt aus Psalm 22,23. ja:»Ich will meinen Schwestern und Brüdern2,12 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. von deinem Namen2,12 Name: Der Name steht in biblischer Zeit für den Träger des Namens selbst. Wer im Namen von jemandem handelt, handelt nicht nur in seinem Auftrag oder mit seiner Vollmacht. Durch ihn handelt vielmehr der Auftraggeber selbst. erzählen.Im Kreis der Gemeinde will ich dich loben.«13Und an anderer Stelle2,13 Stelle: Das Zitat stammt aus Jesaja 8,17.:»Ich werde mein Vertrauen auf Gott setzen.«Und wieder an anderer Stelle2,13 Stelle: Das Zitat stammt aus Jesaja 8,18.:»Sieh doch,da bin ich mit den Kindern,die Gott mir gegeben hat.«14Weil die Kinder Menschen aus Fleisch und Blut sind,ist er ein Mensch genauso wie sie geworden2,14 ist er ein Mensch genauso wie sie geworden: Wörtlich heißt es in Vers 11: »hat er unter den gleichen Bedingungen gelebt«..Denn er sollte durch seinen Tod den vernichten,der Macht über den Tod hat.Das ist der Teufel2,14 Satan, Teufel: Der Gegenspieler Gottes. Sein Ziel ist das Verderben der Menschen..15Und er sollte die Menschenaus der Angst vor dem Tod befreien.Denn die hielt sie ihr Leben lang in Knechtschaft.

16Es ist also klar:Es sind nicht die Engel2,16 Engel: Das Wort »Engel« kommt vom griechischen »angelos« und bedeutet »Bote/Gesandter« Gottes.,um die er sich kümmert,sondern die Nachkommen Abrahams2,16 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. .17Darum war es notwendig,dass er in jeder Hinsichtden Brüdern und Schwestern2,17 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. gleich wurde.Denn er sollte ein barmherzigerund treuer Oberster Priester2,17 Oberster Priester: Er hatte die Aufsicht über alles, was den Tempel, den Gottesdienst und den Dienst der Priester betraf. werden.Er sollte vor Gott für sie eintreten,um für die Schuld2,17 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. des VolkesVergebung zu erlangen.18Denn er selbst wurde jadurch sein Leiden auf die Probe gestellt.Deshalb kann er den Menschen helfen,die auf die Probe gestellt werden.
3

Mose und Jesus

31Brüder und Schwestern3,1 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. ,ihr seid Heilige3,1 Heilige: Bezeichnung für die Anhänger von Jesus Christus..Ihr habt teil an der Berufung in die himmlische3,1 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. Welt.Seht daher auf Jesus3,1 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. !Er ist der Vermittler und der Oberste Priester3,1 Oberster Priester: Er hatte die Aufsicht über alles, was den Tempel, den Gottesdienst und den Dienst der Priester betraf.,wie es in unserem Bekenntnis3,1 Glaubensbekenntnis: Schon zu Lebzeiten von Jesus, aber v. a. in der Zeit nach Ostern gehört zum Glauben auch das »Glaubensbekenntnis«. heißt.2Er ist dem treu,der ihn dazu gemacht hat –so treu wie Mose3,2 Mose: Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament. es im ganzen Haus Gottes3,2 Haus Gottes: Gemeint ist das Volk Israel. war.3Ihm steht größere Herrlichkeit3,3 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. zu als Mose3,3 Mose: Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament..So gilt schließlich auch der Erbauer eines Hauses mehrals das Haus.4Jedes Haus wird ja von jemand erbaut.Aber es ist Gott, der alles erbaut hat.5Mose war treu im ganzen Haus Gottes3,5 Haus Gottes: Gemeint ist das Volk Israel.nämlich als Diener.Damit bezeugte er,was erst in Zukunft verkündet werden sollte.6Dagegen ist Christus3,6 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. als Sohn3,6 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt.über Gottes Haus gestellt.Dieses Haus sind wir –wenn wir an der Zuversichtund dem Stolz festhalten,den unsere Hoffnung uns verleiht.

Der Ort der Ruhe für Gottes Volk

7Darum gilt,was der Heilige Geist3,7 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. sagt3,7 sagt: Das Zitat stammt aus Psalm 95,7-11.:»Wenn ihr heute seine Stimme hört,8dann seid nicht so starrsinnig3,8 seid nicht so starrsinnig: Wörtlich heißt es in Vers 8: »verschließt euer Herz nicht«.so wie beim Aufstand3,8 Aufstand: Nach dem Auszug aus Ägypten lehnte das Volk Israel sich in der Wüste gegen Gott auf, weil es Angst hatte zu verdursten (vgl. 2. Mose/Exodus 17,1-7; 4. Mose/Numeri 20,1-13). an dem Tag,als ihr in der Wüste3,8 Wüste: Im Land der Bibel gibt es mehrere Wüsten- oder Steppengebiete, z. B. die Wüste Juda, die sich östlich und südöstlich von Jerusalem erstreckt. auf die Probe gestellt wurdet.9Damals widersetzten sich eure Vorfahren.Damals stellten sie mich auf die Probe,obwohl sie meine Taten gesehen hatten –10ganze 40 Jahre lang!Deshalb war ich angewidert von dieser Generationund ich sagte:›In ihrem Herzen3,10 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. sind sie irregeleitetund meine Wege haben sie nicht erkannt.‹11So habe ich in meinem Zorn geschworen:Nie sollen sie zu meinem Ruheplatz3,11 Ruheplatz: Der Zion und damit der Tempelberg von Jerusalem, auf dem Gott seinen Wohnsitz genommen hat, vgl. Psalm 132. kommen!«

12Gebt acht, Brüder und Schwestern3,12 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. ,dass niemand von euchein böses und ungläubiges Herz3,12 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. hat –und sich so von dem lebendigen Gott abwendet!13Ihr sollt euch vielmehr jeden Taggegenseitig ermahnen,solange das »Heute« noch gilt.Niemand von euchsoll sich Gott gegenüber verschließen,weil er von der Sünde3,13 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. irregeleitet ist.14Denn wir haben teil an dem,was Christus3,14 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. gehört –vorausgesetzt wir halten bis zuletztdie Grundlage3,14 sichere Grundlage: Gemeint ist wahrscheinlich die Taufe. für verbindlich,die wir am Anfang bekommen haben.

15Zurück zu der Stelle,an der es heißt3,15 heißt: Das Zitat stammt aus Psalm 95,7-8.:»Wenn ihr heute seine Stimme hört,dann seid nicht so starrsinnig3,15 seid nicht so starrsinnig: Wörtlich heißt es in Vers 8: »verschließt euer Herz nicht«.so wie beim Aufstand3,15 Aufstand: Nach dem Auszug aus Ägypten lehnte das Volk Israel sich in der Wüste gegen Gott auf, weil es Angst hatte zu verdursten (vgl. 2. Mose/Exodus 17,1-7; 4. Mose/Numeri 20,1-13).«:16Wer waren denn diejenigen,die seine Stimme gehörtund trotzdem einen Aufstand angezettelt haben?Waren das nicht alle,die unter der Führung von Mose3,16 Mose: Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament.aus Ägypten3,16 Ägypten: Land am Nil, eine der ältesten Stätten menschlicher Kultur. ausgezogen waren?17Und von wem war Gott 40 Jahre lang angewidert?Waren das nicht alle,die Schuld3,17 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. auf sich geladen hatten –und die dann totin der Wüste3,17 Wüste: Im Land der Bibel gibt es mehrere Wüsten- oder Steppengebiete, z. B. die Wüste Juda, die sich östlich und südöstlich von Jerusalem erstreckt. liegen geblieben waren?18Wem hat Gott denn geschworen,dass sie niemals zu seinem Ruheplatz3,18 Ruheplatz: Der Zion und damit der Tempelberg von Jerusalem, auf dem Gott seinen Wohnsitz genommen hat, vgl. Psalm 132. kommen werden?Wem denn sonst als denen,die ungehorsam gewesen waren!19Wir sehen also:Sie konnten nicht ans Ziel gelangen,weil sie nicht glaubten3,19 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott..
4

Die Sabbatruhe für das Volk Gottes

41Lasst uns deshalb um eines besorgt sein:Bei keinem von euch soll sich herausstellen,dass er nicht ans Ziel gekommen ist.Noch gilt ja das Versprechen,in den Ort der Ruhe Gottes einziehen zu können.2Die Gute Nachricht4,2 Gute Nachricht: Griechisch »euangelion«; häufig mit »Evangelium« wiedergegeben. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff: »Gute Botschaft«, »Gute Nachricht«. ist uns genauso verkündet wordenwie den Menschen damals.Aber ihnen hat die Botschaft,die sie gehört haben,nichts genutzt.Denn sie hat sich bei ihren Hörernnicht mit dem Glauben4,2 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. verbunden.3Wir können aber nur als Glaubendein die Ruhestätte einziehen.Gott hat ja gesagt4,3 gesagt: Das Zitat stammt aus Psalm 95,11.:»So habe ich in meinem Zorn geschworen:Nie sollen sie zu meinem Ruheplatz4,3 Ruheplatz: Der Zion und damit der Tempelberg von Jerusalem, auf dem Gott seinen Wohnsitz genommen hat, vgl. Psalm 132. kommen!«

Dabei sind die Werke der Schöpfung4,3 Werke der Schöpfung: Dazu gehört auch die endgültige Ruhestätte für Gottes Volk.doch seit der Erschaffung der Welt abgeschlossen.4An einer Stelle sagt er ja selbstüber den siebten Tag4,4 Sabbat: Der letzte Tag der jüdischen Woche. An diesem Tag wird Gottesdienst gefeiert und keine Arbeit verrichtet.:»Am siebten Tag4,4 Sabbat: Der letzte Tag der jüdischen Woche. An diesem Tag wird Gottesdienst gefeiert und keine Arbeit verrichtet. ruhte Gottvon allen seinen Werken.«5Und an der vorherigen Stelle sagt er:»Nie sollen sie zu meinem Ruheplatz4,5 Ruheplatz: Der Zion und damit der Tempelberg von Jerusalem, auf dem Gott seinen Wohnsitz genommen hat, vgl. Psalm 132. kommen!«6Es bleibt also dabei:Einige Menschen werden in den Ort seiner Ruhe einziehen.Denjenigen, die zuerst die Gute Nachricht4,6 Gute Nachricht: Griechisch »euangelion«; häufig mit »Evangelium« wiedergegeben. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff: »Gute Botschaft«, »Gute Nachricht«. gehört haben,ist es allerdings nicht gelungen.Denn sie haben Gott nicht gehorcht.

7Darum setzt Gott noch einmal einen Tag fest,ein neues »Heute«.Durch David4,7 Durch David: D. h. im zitierten Psalm 95. sagt4,7 sagt: Das Zitat stammt aus Psalm 95,7-8. er lange Zeit später,was bereits oben4,7 oben: In Hebräer 3,7-8. angeführt4,7 angeführt: Das Zitat stammt aus Psalm 95,7-8. wurde:»Wenn ihr heute seine Stimme hört,dann seid nicht so starrsinnig4,7 seid nicht so starrsinnig: Wörtlich heißt es in Vers 8: »verschließt euer Herz nicht«.8Hätte Josua4,8 Josua: Als Nachfolger von Mose führte er das Volk Israel ins Land Kanaan. sieschon in den Ort der Ruhe gebracht,dann würde Gott nicht von einem anderen,späteren Tag sprechen.9Es bleibt also dabei:Die endgültige Sabbatruhe4,9 Sabbat: Der letzte Tag der jüdischen Woche. An diesem Tag wird Gottesdienst gefeiert und keine Arbeit verrichtet.steht für das Volk Gottes noch aus.10Denn wer in den Ort der Ruhe Gottes eingezogen ist,der ruht sich aus von seinen Werken –so wie Gott selbst esvon seinen eigenen Werken getan hat.11Wir wollen uns also anstrengen,in jenen Ort der Ruhe einzuziehen.Denn niemand soll wie in dem Beispiel von damalszu Fall kommen,weil er ungehorsam war.

Die Macht des Wortes Gottes

12Das Wort Gottes ist lebendig und wirksam.Es ist schärfer als jedes zweischneidige Schwert4,12 Schwert: Unter einem Schwert hat man sich in biblischer Zeit einen zweischneidigen Kurzdolch vorzustellen.und dringt durch und durch –bis auf den Grund von Seele und Geist.Und es schneidet durch Mark und Bein.Es urteilt über die Gedankenund die Einstellung des Herzens4,12 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln..13Deshalb kann sich niemand vor Gott verbergen.Nackt und bloß liegt alles offenvor den Augen dessen,dem wir Rechenschaft schuldig sind.

Jesus ist unser Oberster Priester

4,14–10,18

Jesus, der Oberste Priester

14Wie gesagt:Wir haben einen Obersten Priester4,14 Oberster Priester: Er hatte die Aufsicht über alles, was den Tempel, den Gottesdienst und den Dienst der Priester betraf.von einzigartiger Bedeutung,der in die Himmel gelangt4,14 durchschritten: Gemeint ist die Aufnahme von Jesus in den Himmel. ist:Es ist Jesus4,14 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. , der Sohn Gottes4,14 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt..Lasst uns also an dem Bekenntnis4,14 Glaubensbekenntnis: Schon zu Lebzeiten von Jesus, aber v. a. in der Zeit nach Ostern gehört zum Glauben auch das »Glaubensbekenntnis«. zu ihm festhalten!15Er ist kein Oberster Priester4,15 Oberster Priester: Er hatte die Aufsicht über alles, was den Tempel, den Gottesdienst und den Dienst der Priester betraf.,der unsere Schwachheit nicht mit uns erleiden könnte.Er wurde genau wie wirin jeder Hinsicht auf die Probe gestellt.Nur blieb er ohne Schuld4,15 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet..16Lasst uns also voller Zuversichtvor den Gnadenthron4,16 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. treten.Dort werden wir Mitleid empfangenund Gnade4,16 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. finden.Und wir werden Hilfe bekommen,wann immer wir sie brauchen.