BasisBibel (BB)
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Die Urgeschichte

1. Mose/Genesis 1,1–11,32

Von der Erschaffung der Welt und der Menschen

1. Mose/Genesis 1,1–3,24

Die Erschaffung der Welt

11Am Anfang erschuf Gott Himmel und Erde1,1 Himmel und Erde: Bezeichnet die ganze Welt..2Die Erde war wüst und leer1,2 wüst und leer: Wörtlich »Tohuwabohu«. Meint das urzeitliche Chaos vor der Schöpfung.,und Finsternis lag über dem Urmeer1,2 Urmeer: Wasser, das am Anfang die ganze Erde bedeckte. Es steht für das Chaos, das Gott bei der Erschaffung der Welt in seine Schranken weist..Über dem Wasser schwebte Gottes Geist1,2 Geist Gottes: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt..3Gott sprach: »Es soll Licht werden!«Und es wurde Licht.4Gott sah, dass das Licht gut war,und Gott trennte das Licht von der Finsternis.5Er nannte das Licht »Tag« und die Finsternis »Nacht«.Es wurde Abend und wieder Morgen – der erste Tag.

6Gott sprach:»Ein Dach1,6 Dach: Meint eine Art Platte, die auf den Bergen am äußeren Rand der Erde aufliegt. Sie bildet den Boden des Himmels und gleichzeitig das Dach der Erde. soll sich wölben mitten im Urmeer1,6 Urmeer: Wasser, das am Anfang die ganze Erde bedeckte. Es steht für das Chaos, das Gott bei der Erschaffung der Welt in seine Schranken weist.!Es soll das Wasser daruntervon dem Wasser darüber trennen.«Und so geschah es1,6 und so geschah es: In der griechischen Übersetzung steht der Satz an dieser Stelle. Im hebräischen Text folgt er am Ende von Vers 7..7Gott machte das Dachund trennte das Wasser unter dem Dachvon dem Wasser über dem Dach.8Gott nannte das Dach »Himmel«.Es wurde Abend und wieder Morgen – der zweite Tag.

9Gott sprach:»Das Wasser unter dem Himmelsoll sich an einem Ort sammeln,damit das Land sichtbar wird!«Und so geschah es.10Gott nannte das Land »Erde«und das gesammelte Wasser »Meer«.Und Gott sah, dass es gut war.

11Gott sprach:»Die Erde soll frisches Grün sprießen lassenund Pflanzen, die Samen tragen!Sie soll auch Bäume hervorbringenmit eigenen Früchten und Samen darin!«Und so geschah es.12Die Erde brachte frisches Grün hervorund Pflanzen, die Samen tragen.Sie ließ auch Bäume wachsenmit eigenen Früchten und Samen darin.Und Gott sah, dass es gut war.13Es wurde Abend und wieder Morgen – der dritte Tag.

14Gott sprach:»Lichter sollen am Himmelsdach entstehen,um Tag und Nacht voneinander zu trennen!Sie sollen als Zeichen dienen,um die Feste, die Tage und Jahre zu bestimmen.15Als Leuchten sollen sie am Himmelsdach stehenund der Erde Licht geben.«Und so geschah es.16Gott machte zwei große Lichter1,16 zwei große Lichter: Meint Sonne und Mond..Das größere Licht sollte den Tag beherrschenund das kleinere die Nacht.Dazu kamen noch die Sterne.17Gott setzte sie an das Himmelsdach,um der Erde Licht zu geben.18Sie sollten am Tag und in der Nacht herrschenund das Licht von der Finsternis trennen.Und Gott sah, dass es gut war.19Es wurde Abend und wieder Morgen – der vierte Tag.

20Gott sprach:»Das Wasser soll von Lebewesen wimmeln,und Vögel1,20 Vögel: Meint alle fliegenden Lebewesen, von Insekten bis hin zu Fledermäusen. sollen fliegen über der Erde und am Himmel!«21Gott schuf die großen Seeungeheuerund alle Arten von Lebewesen,von denen das Wasser wimmelt.Er schuf auch alle Arten von Vögeln.Und Gott sah, dass es gut war.22Gott segnete1,22 Segen, segnen: Besondere Zuwendung Gottes zu seinen Geschöpfen. Gott schenkt durch seinen Segen Leben, Kraft und Wohlergehen. sie und sprach:»Seid fruchtbar, vermehrt euchund füllt das ganze Meer!Auch die Vögel sollen sich vermehren auf der Erde!«23Es wurde Abend und wieder Morgen – der fünfte Tag.

24Gott sprach:»Die Erde soll Lebewesen aller Art hervorbringen:Vieh, Kriechtiere und wilde Tiere!«Und so geschah es.25Gott machte die wilden Tiere und das Viehund alle Kriechtiere auf dem Boden.Er machte sie alle nach ihrer eigenen Art.Und Gott sah, dass es gut war.

26Gott sprach:»Lasst uns1,26 uns: Gott bespricht sich mit der himmlischen Ratsversammlung. Menschen machen – unser Ebenbild1,26 Ebenbild: Damit wird gesagt, dass die Menschen als Gottes Stellvertreter auf der Erde geschaffen sind.,uns gleich sollen sie sein!Sie sollen herrschen über die Fische im Meerund die Vögel am Himmel,über das Vieh und die ganze Erde,und über alle Kriechtiere auf dem Boden.«27Gott schuf den Menschen nach seinem Bild.Als Gottes Ebenbild schuf er ihn,als Mann und Frau schuf er sie.28Gott segnete1,28 Segen, segnen: Besondere Zuwendung Gottes zu seinen Geschöpfen. Gott schenkt durch seinen Segen Leben, Kraft und Wohlergehen. sie und sprach zu ihnen:»Seid fruchtbar und vermehrt euch!Bevölkert die Erde und nehmt sie in Besitz!Herrscht über die Fische im Meerund die Vögel am Himmelund über alle Tiere, die auf dem Boden kriechen!«

29Gott sprach:»Als Nahrung gebe ich euch alle Pflanzen auf der Erde,die Samen hervorbringen –dazu alle Bäume mit Früchten und Samen darin.30Die grünen Pflanzen sollen Futter für die Tiere sein:für die Tiere auf der Erde, die Vögel am Himmelund alle Kriechtiere auf dem Boden.«Und so geschah es.31Gott sah alles an, was er gemacht hatte:Es war sehr gut.Es wurde Abend und wieder Morgen – der sechste Tag.
221So wurden Himmel und Erde2,1 Himmel und Erde: Bezeichnet die ganze Welt. vollendetmit allem, was darin ist.2Am siebten Tag vollendete Gott sein Werk,das er gemacht hatte.An diesem Tag ruhte er2,2 er ruhte: Mit dieser Aussage wird in den Zehn Geboten das Gebot begründet, den Ruhetag einzuhalten; vgl. 2. Mose/Exodus 20,8-11. aus von all seiner Arbeit,die er getan hatte.3Gott segnete den siebten Tagund erklärte ihn zu einem heiligen Tag.Denn an diesem Tag ruhte Gott ausvon all seinen Werken,die er geschaffen und gemacht hatte.4Das ist die Entstehungsgeschichtevon Himmel und Erde:So wurden sie geschaffen.

Die Menschen im Paradies

Zu der Zeit, als Gott der Herr2,4 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. Erde und Himmel machte,5wuchs noch nichts auf der Erde.Es gab keine Sträucher auf dem Feldund auch sonst keine Pflanzen.Denn Gott der Herr hatte noch keinen Regenauf die Erde fallen lassen.Es gab auch keinen Menschen,der den Erdboden bearbeitete.6Wasser stieg aus der Erde aufund tränkte den ganzen Erdboden.7Da formte Gott der Herrden Menschen aus Staub vom Erdboden2,7 Erdboden: Im Hebräischen klingen die Worte für Mensch (adam) und Erdboden (adama) ähnlich..Er blies ihm den Lebensatem2,7 Lebensatem: Gott haucht dem Menschen Atem ein und macht ihn dadurch lebendig, vgl. 1. Mose/Genesis 2,7. in die Nase,und so wurde der Mensch ein lebendiges Wesen.

8Dann legte Gott der Herr2,8 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. einen Garten an –im Osten, in der Landschaft Eden2,8 Garten Eden: Name für das Paradies. Eden bezeichnet die fruchtbare und wasserreiche Landschaft, in der die ersten Menschen lebten..Dorthin brachte er den Menschen,den er geformt hatte.9Gott der Herr ließ aus dem Erdbodenalle Arten von Bäumen emporwachsen.Sie sahen verlockend aus,und ihre Früchte schmeckten gut.In der Mitte des Gartens aberwuchsen zwei besondere Bäume:der Baum des Lebens2,9 Baum des Lebens: Steht im Paradies. Wer von seinen Früchten isst, wird niemals sterben.und der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse.

10In Eden2,10 Garten Eden: Name für das Paradies. Eden bezeichnet die fruchtbare und wasserreiche Landschaft, in der die ersten Menschen lebten. entspringt ein Strom,der den Garten bewässert.Von dort teilt er sich in vier Flüsse2,10 vier Flüsse: Bild dafür, dass das Leben spendende Wasser aus Eden die ganze Welt bewässert.:11Der erste heißt Pischon.Er fließt um das ganze Land Hawila herum,wo es Gold gibt.12Das Gold dieses Landes ist besonders rein.Dort gibt es auch kostbares Harzund den Edelstein Karneol.13Der zweite Strom heißt Gihon.Er fließt um das ganze Land Kusch herum.14Der dritte Strom heißt Tigris.Er fließt östlich von Assur.Der vierte Strom ist der Eufrat.

15Gott der Herr2,15 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. nahm den Menschenund brachte ihn in den Garten Eden2,15 Garten Eden: Name für das Paradies. Eden bezeichnet die fruchtbare und wasserreiche Landschaft, in der die ersten Menschen lebten..Er sollte ihn bearbeiten und bewahren.16Und Gott der Herr gebot dem Menschen:»Von jedem Baum im Garten darfst du essen.17Aber vom Baum der Erkenntnis von Gut und Bösedarfst du nicht essen.Sobald du davon isst, wirst du sterben.«

18Gott der Herr2,18 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. sprach:»Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist.Ich will ihm eine Hilfe machen –ein Gegenüber, das ihm entspricht.«19Gott der Herr formte aus dem Erdbodenalle Tiere auf dem Feld und alle Vögel am Himmel.Dann brachte er sie zu dem Menschen,um zu sehen, wie er sie nennen würde.Jedes Lebewesen sollte so heißen,wie der Mensch es nannte.20Also gab der Mensch ihnen Namen:allem Vieh, den Vögeln am Himmelund allen Tieren auf dem Feld.Aber es war keine Hilfe für den Menschen dabei –kein Gegenüber, das ihm entsprach.

21Da versetzte Gott der Herrden Menschen in einen tiefen Schlaf.Er nahm eine von seinen Rippen2,21 seine Rippe: Wörtlich »seine Seite«. Mit diesen Worten wird die einzigartige Zusammengehörigkeit und ursprüngliche Verbundenheit von Mann und Frau zum Ausdruck gebracht.und verschloss die Stelle mit Fleisch.22Aus der Rippe, die er vom Menschen genommen hatte,bildete Gott der Herr eine Frau.Die brachte er zum Menschen.23Da sagte der Mensch:»Sie ist es! Sie ist von meinem Fleisch und Blut.›Frau‹2,23 Frau, Mann: Im Hebräischen klingen die Worte für Frau (ischa) und Mann (isch) sehr ähnlich. soll sie heißen und ich ›Mann‹2,23 Mann, Frau: Im Hebräischen klingen die Worte für Mann (isch) und Frau (ischa) sehr ähnlich..Von mir ist sie genommen, wir gehören zusammen.«24Darum verlässt ein Mann seinen Vater und seine Mutterund verbindet sich mit seiner Frau.Sie sind dann eins mit Leib und Seele.25Der Mann und seine Frau waren beide nackt,doch sie schämten sich nicht voreinander.
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Die Verbannung aus dem Paradies

31Die Schlange war schlauerals alle anderen Tiere des Feldes,die Gott der Herr3,1 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. gemacht hatte.Sie sagte zu der Frau:»Hat Gott wirklich gesagt,dass ihr von keinem der Bäume im Garten3,1 Garten Eden: Name für das Paradies. Eden bezeichnet die fruchtbare und wasserreiche Landschaft, in der die ersten Menschen lebten. essen dürft?«2Die Frau erwiderte der Schlange:»Von den Früchten der Bäume im Gartendürfen wir essen.3Nur die Früchte von dem Baum,der in der Mitte des Gartens steht,hat Gott uns verboten.Er hat gesagt:›Esst nicht davon,berührt sie nicht einmal,sonst müsst ihr sterben!‹«4Die Schlange entgegnete der Frau:»Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben.5Denn Gott weiß:Sobald ihr davon esst,gehen euch die Augen auf.Ihr werdet wie Gott seinund wissen, was Gut und Böse ist.«6Da sah die Frau, dass dieser Baum zum Essen einlud.Er war eine Augenweide und verlockend,weil er Klugheit versprach.Sie nahm eine Frucht und biss hinein.Dann gab sie ihrem Mann davon, und auch er aß.7Da gingen den beiden die Augen auf,und sie erkannten, dass sie nackt waren.Sie banden Feigenblätter3,7 Feigenbaum: Obstbaum mit großen Blättern, die in der Mittagshitze reichlich Schatten spenden. Die Früchte gehören im östlichen Mittelmeerraum zu den Grundnahrungsmitteln. zusammenund machten sich Lendenschurze.

8Als am Abend ein kühler Wind blies,ging Gott der Herr im Garten3,8 Garten Eden: Name für das Paradies. Eden bezeichnet die fruchtbare und wasserreiche Landschaft, in der die ersten Menschen lebten. umher.Der Mann und seine Frau hörten ihn kommen.Da versteckten sie sich vor Gott dem Herrnzwischen den Bäumen im Garten.9Gott der Herr rief den Menschenund fragte: »Wo bist du?«10Der Mensch antwortete:»Ich habe dich im Garten gehört und Angst bekommen.Ich habe mich versteckt, weil ich nackt bin.«11Gott fragte:»Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist?Hast du von dem verbotenen Baum gegessen?«12Der Mensch entgegnete:»Die Frau, die du mir zur Seite gestellt hast,hat mir davon gegeben, und ich habe gegessen.«13Da fragte Gott der Herr die Frau:»Was hast du getan?«Die Frau erwiderte:»Die Schlange hat mich dazu verführt,und ich habe gegessen.«

14Da sagte Gott der Herr zur Schlange:»Weil du das getan hast, sollst du verflucht3,14 Fluch: Ein Unheil bringendes Wort, durch das die Lebenskraft oder das Wohlergehen des Verfluchten gemindert werden soll. sein –unter allem Vieh und allen Tieren auf dem Feld!Auf dem Bauch wirst du kriechenund Staub fressen dein Leben lang.15Ich stifte Feindschaft zwischen dir und der Frau,zwischen ihrem und deinem Nachwuchs.Er wird dir den Kopf zertreten,und du wirst ihn in die Ferse beißen.«

16Zur Frau sagte er:»Jedes Mal, wenn du schwanger bist,wirst du große Mühen haben.Unter Schmerzen wirst du Kinder zur Welt bringen.Es wird dich zu deinem Mann hinziehen,aber er wird über dich bestimmen.«17Und zum Mann sagte er:»Du hast auf deine Frau gehörtund von dem Baum gegessen.Ich hatte dir aber verboten, davon zu essen.Daher soll der Erdboden deinetwegen verflucht sein!Dein Leben lang musst du dich abmühen,um dich von ihm zu ernähren.18Dornen und Disteln wird er hervorbringen,du musst aber von den Pflanzen des Feldes leben.19Im Schweiße deines Angesichts wirst du Brot essen,bis du zum Erdboden zurückkehrst3,19 zum Erdboden zurückkehren: Im Hebräischen klingen die Worte für Mensch (adam) und Erdboden (adama) ähnlich. Mit der Rückkehr zum Erdboden ist der Tod gemeint..Denn aus ihm bist du gemacht:Staub bist du und zum Staub kehrst du zurück.«

20Der Mensch, Adam3,20 Adam: Name des ersten Menschen. Das Wort kann im Hebräischen auch einen einzelnen Menschen oder die Menschheit bezeichnen., gab seiner Frau den Namen Eva,das heißt: Leben.Denn sie wurde die Mutter aller Lebenden.21Gott der Herr machte für Adam und seine FrauKleider aus Fellen.Die zog er ihnen an.22Dann sprach Gott der Herr:»Nun ist der Mensch wie einer von uns gewordenund weiß, was gut und böse ist.Er soll seine Hand nicht ausstreckenund auch noch Früchte vom Baum des Lebens3,22 Baum des Lebens: Steht im Paradies. Wer von seinen Früchten isst, wird niemals sterben. pflücken.Er darf sie nicht essen, sonst lebt er für immer.«23Da schickte Gott der Herr ihn aus dem Garten Eden3,23 Garten Eden: Name für das Paradies. Eden bezeichnet die fruchtbare und wasserreiche Landschaft, in der die ersten Menschen lebten. weg.Er musste von nun an den Ackerboden bearbeiten,aus dem er gemacht war.24Gott jagte den Menschen fort.Östlich des Gartens Edenstellte er Kerubim3,24 Kerubim: Himmlische Wesen mit einem menschlichen Gesicht, Flügeln und einem Löwenkörper. Ihre Abbilder im Heiligtum tragen den Thron Gottes. und das lodernde Flammenschwert auf.Die sollten den Zugang zum Baum des Lebens bewachen.