BasisBibel NT+Ps (BB)
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Die Gute Nachricht und das Gesetz

Die Gute Nachricht stimmt mit der Heiligen Schrift überein

Die Galater wenden sich von der Guten Nachricht ab

31Oh, ihr verblendeten Galater3,1 Galatien: Landschaft in Kleinasien, heute Zentralanatolien in der Türkei.!Wer hat euch so verhext?Ist euch denn Jesus3,1 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus3,1 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. nicht eindrücklich genugals Gekreuzigter3,1 Kreuz, Kreuzigung: Grausame Hinrichtungsart, die von den Römern an Sklaven, Räubern und Aufrührern vollstreckt wurde. vor Augen gestellt worden?2Ich möchte nur eines von euch wissen:Warum habt ihr denn den Heiligen Geist3,2 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. empfangen?Weil ihr das Gesetz3,2 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. befolgtoder weil ihr die Botschaft des Glaubens3,2 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. gehört habt?3Seid ihr wirklich so begriffsstutzig?Angefangen habt ihr aus der Kraft3,3 aus der Kraft: Wörtlich heißt es in Vers 3: »Angefangen habt ihr im Geist. Und jetzt wollt ihr im Fleisch zum Ziel kommen?« des Heiligen Geistes3,3 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt..Und jetzt wollt ihr aus eigener Kraft3,3 aus eigener Kraft: Wörtlich heißt es in Vers 3: »Angefangen habt ihr im Geist. Und jetzt wollt ihr im Fleisch zum Ziel kommen?« zum Ziel kommen?4Habt ihr etwas so Großartiges umsonst erfahren?– Wenn es denn wirklich umsonst war! –5Also:Gott gibt euch den Heiligen Geist3,5 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt.und lässt bei euch Wunder3,5 Wunder, Zeichen: Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen. geschehen.Tut er das,weil ihr das Gesetz3,5 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. befolgtoder weil ihr die Botschaft des Glaubens3,5 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. gehört habt?

Die Gute Nachricht gründet in dem Versprechen an Abraham

6Von Abraham3,6 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. heißt3,6 heißt: Das Zitat stammt aus 1. Mose/Genesis 15,6. Vgl. auch Römer 4,3. es:»Er glaubte Gott,und das rechnete ihm Gott als Gerechtigkeit3,6 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. an.«7Seht es doch ein:Die wahren Nachkommen Abrahams3,7 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. sind diejenigen,die glauben3,7 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott..8Die Heilige Schrift3,8 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind. hat es von vornhereingesehen:Gott wird die Heiden3,8 Heiden: In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben. als gerecht anerkennen3,8 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben.,weil sie an ihn glauben3,8 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott..Schon im Voraus hat Gott dem Abraham3,8 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. diese Gute Nachricht verkündet3,8 verkündet: Das Zitat stammt aus 1. Mose/Genesis 12,3.:»Durch dich sollen alle Völker Segen3,8 Segen, segnen: Besondere Zuwendung Gottes zu seinen Geschöpfen, durch die er ihnen Kraft, Leben und Wohlergehen schenkt. empfangen.«9Alle Glaubenden3,9 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. werden alsozusammen mit dem glaubenden3,9 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. Abraham3,9 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. Segen3,9 Segen, segnen: Besondere Zuwendung Gottes zu seinen Geschöpfen, durch die er ihnen Kraft, Leben und Wohlergehen schenkt. empfangen.

Durch das Gesetz kann niemand vor Gott als gerecht gelten

10Dagegen stehen alle,die auf die Erfüllung des Gesetzes3,10 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. bauen,unter einem Fluch.In der Heiligen Schrift3,10 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind. steht3,10 steht: Das Zitat stammt aus 5. Mose/Deuteronomium 27,16; vgl. auch Jakobus 2,10. nämlich:»Verflucht ist jeder,der nicht alles einhält,was im Buch des Gesetzes3,10 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. vorgeschrieben ist.«11Durch die Befolgung des Gesetzes3,11 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.wird niemand vor Gott als gerecht gelten3,11 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben..Das ist ganz offensichtlich!Denn es heißt3,11 heißt: Das Zitat stammt aus Habakuk 2,4.:»Aufgrund seines Glaubens3,11 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.wird der Gerechte3,11 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. das Leben3,11 Leben, neues Leben: Das von Gott geschenkte, unvergängliche Leben. erlangen.«12Beim Gesetz3,12 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. dagegenkommt es nicht auf den Glauben3,12 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. an.Hier3,12 Hier: Das Zitat stammt aus 3. Mose/Levitikus 18,5. gilt vielmehr:»Wer seine Vorschriften befolgt,wird durch sie das Leben3,12 Leben, neues Leben: Das von Gott geschenkte, unvergängliche Leben. erlangen.«13Christus3,13 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. hat uns von dem Fluch freigekauft,unter dem wir aufgrund des Gesetzes3,13 aufgrund des Gesetzes: Weil wir das Gesetz nicht einhalten können, vgl. Galater 3,10. stehen.Denn er hat für uns den Fluch auf sich genommen.Es heißt3,13 heißt: Das Zitat stammt aus 5. Mose/Deuteronomium 21,23. ja in der Heiligen Schrift3,13 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind.:»Verflucht ist jeder,der am Holz3,13 Holz: Holz wird hier als Hinweis auf das Kreuz verstanden. hängt.«14Durch Jesus3,14 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus3,14 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. sollten die Heiden3,14 Heiden: In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben.Anteil an dem Segen3,14 Segen, segnen: Besondere Zuwendung Gottes zu seinen Geschöpfen, durch die er ihnen Kraft, Leben und Wohlergehen schenkt. bekommen,den Gott Abraham3,14 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. zugesagt3,14 zugesagt: Vgl. Galater 3,8. hatte.So wurde es möglich,dass wir aufgrund des Glaubens3,14 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.den Heiligen Geist3,14 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. empfangen.

Gottes Versprechen ist älter als das Gesetz

15Brüder und Schwestern3,15 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. ,ich will es euch an einem alltäglichen Beispiel3,15 alltäglichen Beispiel: Wörtlich heißt es in Vers 15: »ich will es euch nach Menschenart sagen.«erklären:Nehmen wir an,jemand macht eine Schenkung3,15 Schenkung: Im jüdischen Recht in neutestamentlicher Zeit eine besondere Form der Übereignung eines Gegenstandes. Der Gegenstand geht sofort in das Eigentum des Beschenkten über, der Schenkende behält jedoch ein lebenslanges Nutzungsrecht.und sie wird rechtskräftig.Dann kann sie niemand mehr außer Kraft setzenoder eine Klausel hinzufügen.16Nun wurde Abraham3,16 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. und seinem Nachkommenvon Gott ein Versprechen gegeben.Er sagt nicht:»und den Nachkommen«,als ob damit viele gemeint wären.Nein, es geht nur um einen3,16 einen: Paulus spielt hier auf 1. Mose/Genesis 12,7 an. Vgl. auch Römer 4,13.:»dein Nachkomme«.Und das ist Christus3,16 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. .17Was ich sagen will:Gott hat eine rechtskräftige Schenkung3,17 Schenkung: Im jüdischen Recht in neutestamentlicher Zeit eine besondere Form der Übereignung eines Gegenstandes. Der Gegenstand geht sofort in das Eigentum des Beschenkten über, der Schenkende behält jedoch ein lebenslanges Nutzungsrecht. gemacht.Das Gesetz3,17 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.,das erst 430 Jahre später entstanden ist,kann dieses Versprechen nicht aufheben.18Denn wenn der Erbbesitz3,18 Erbbesitz: Der Anteil jedes einzelnen Israeliten am gesamten Land eines Stammes. Er kann nicht veräußert werden, da er sonst dem Gesamteigentum des Stammes verloren geht. vom Gesetz3,18 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. abhängt,verdankt er sich nicht mehr dem damaligen Versprechen.Gott hat Abraham3,18 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. aber eben durch dieses Versprechenseine Gnade3,18 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. erwiesen.

Das Gesetz gilt nur für eine begrenzte Zeit

19Warum gibt es dann das Gesetz3,19 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.?Es wurde erlassen,damit deutlich wird3,19 damit deutlich wird: Wörtlich heißt es in Vers 19: »Es wurde erlassen wegen der Verstöße dagegen«.:Wir leben gegen Gottes Willen3,19 Wir leben gegen Gottes Willen: Wörtlich heißt es in Vers 19: »Es wurde erlassen wegen der Verstöße dagegen«..Das Gesetz3,19 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. gilt so lange,bis der Nachkomme da ist,auf den sich das Versprechen Gottes bezieht.Im Übrigen wurde es nur3,19 nur durch Engel: und nicht direkt durch Gott. durch Engel3,19 Engel: Das Wort »Engel« kommt vom griechischen »angelos« und bedeutet »Bote/Gesandter« Gottes. angeordnetund von einem Mittelsmann3,19 Mittelsmann: Gemeint ist Mose. überbracht20Ein Einzelner braucht keinen Mittelsmann.Und Gott ist doch nur Einer.

21Steht dann das Gesetz3,21 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.im Widerspruch zum Versprechen Gottes?Auf keinen Fall!Das wäre anders,wenn ein Gesetz3,21 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. erlassen worden wäre,das Leben3,21 Leben, neues Leben: Das von Gott geschenkte, unvergängliche Leben. schenken kann.Dann könnte die Befolgung des Gesetzes3,21 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. dazu führen,von Gott als gerecht anerkannt3,21 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. zu werden.22Nun sagt aber die Heilige Schrift3,22 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind.,dass die ganze Welt schuldig geworden ist3,22 dass die ganze Welt schuldig geworden ist: Wörtlich heißt es in Vers 22: »Deshalb schloss die Heilige Schrift alles unter Schuld zusammen.«.Umso mehr gilt das Versprechen,das die Glaubenden3,22 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. erhalten haben:Es genügt der Glaube3,22 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. an Jesus3,22 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus3,22 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. !

Wir sind nicht mehr Sklaven, sondern Kinder Gottes

23Bevor die Zeit des Glaubens3,23 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. kam,waren wir der Aufsicht des Gesetzes3,23 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. unterstellt.Wir sollten in Gewahrsam bleiben,bis sichtbar wurde,worauf der Glaube3,23 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. sich bezieht.24Das Gesetz3,24 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. war also unser Erzieher3,24 Erzieher: Ein Lehrer, oft ein Sklave, der für die Unterweisung eines Kindes zuständig war. Die Unterweisung geschah in der Regel durch Wiederholung und Strafe.,bis Christus3,24 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. kam.Denn aufgrund des Glaubens3,24 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. sollten wir freigesprochen werden.25Aber seit die Zeit des Glaubens3,25 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. gekommen ist,sind wir nicht mehr dem Erzieher3,25 Erzieher: Ein Lehrer, oft ein Sklave, der für die Unterweisung eines Kindes zuständig war. Die Unterweisung geschah in der Regel durch Wiederholung und Strafe. unterstellt.26Ihr seid jetzt nämlich alle Kinder3,26 Sohn: Der Begriff bezeichnet sowohl das leibliche Kind als auch jemand, der einem Menschen in besonderer Weise nahe steht. Gottes –weil ihr durch den Glaubenmit Christus3,26 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus3,26 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. verbunden seid.27Denn ihr alle,die ihr getauft3,27 Taufe: Taufen bedeutet vom Wortsinn her »in Wasser eintauchen«. Die Handlung steht zeichenhaft für das Abwaschen von Schuld. worden seidund dadurch zu Christus3,27 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. gehört,habt Christus angezogen3,27 habt Christus angezogen: d. h. seid in ein neues Leben in enger Verbindung mit Christus »hineingeschlüpft« wie in ein neues Kleid..28Es spielt keine Rolle mehr,ob ihr Juden3,28 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. seid oder Griechen3,28 Grieche: Gemeint sind Menschen aus den Ländern rings um Israel, die keine Juden waren und Griechisch sprachen. Griechisch war im gesamten Osten des römischen Reichs gemeinsame Sprache.,unfreie Diener3,28 Dienerin, Diener: Das griechische Wort für »Diener« bezeichnet Männer und Frauen, die für einen Herrn arbeiteten und in dessen Haus lebten. oder freie Menschen,Männer oder Frauen.Denn durch eure Verbindung mit Christus3,28 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus3,28 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. seid ihr alle wie ein3,28 ein: Vgl. das Bild von der Gemeinde als dem Leib von Christus (1. Korinther 12,13; Römer 12,4-5) und als dem einen neuen Menschen (Kolosser 3,10-11; Epheser 2,15-16). Mensch geworden.29Wenn ihr aber zu Christus3,29 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. gehört,dann seid ihr Abrahams3,29 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. Nachkommen.Damit bekommt ihr auch das Erbe,das Gott ihm versprochen hat.
441Ich will damit sagen:Solange der Erbe ein unmündiges Kind ist,unterscheidet ihn nichts von einem Sklaven.Dabei gehört ihm eigentlich alles.2Aber bis zu dem Zeitpunkt,den der Vater festgesetzt hat,ist er von Vormündern und Verwaltern abhängig.

3So verhält es sich auch bei uns.Solange wir unmündig wie Kinder waren,wurden wir von den Elementen4,3 Elemente: Feuer, Wasser, Luft und Erde, die man in der Antike für die Grundstoffe des Weltalls hielt. Bei Paulus Mächte, die im Gegensatz zu Christus stehen. dieser Welt4,3 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. beherrscht.4Aber als die Wartezeit erfüllt war,sandte Gott seinen Sohn4,4 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt..Er wurde von einer Frau geborenund war dem Gesetz4,4 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. unterstellt.5Dadurch wollte Gott alle freikaufen,die dem Gesetz4,5 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. unterworfen waren.Auf diese Weise wollte Gott unsals seine Kinder annehmen.

6Weil ihr nun seine Kinder seid,hat Gott den Geist4,6 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. seines Sohnes4,6 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt.in unsere Herzen4,6 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. gesandt.Der ruft: »Abba4,6 Abba: Aramäisch für »lieber Vater«. , Vater«!7Du bist also kein Sklave mehr,sondern ein mündiges Kind.Wenn du aber Kind bist,dann bist du auch Erbe.Dazu hat Gott dich bestimmt.

Paulus macht sich Sorgen um die Gemeinde

8Früher,als ihr Gott noch nicht kanntet,habt ihr Göttern gedient,die gar keine Götter sind.9Jetzt aber kennt ihr Gott –besser gesagt:Gott kennt euch.Wie könnt ihr euch da wiederdiesen schwachen und armseligen Elementen4,9 Elemente: Feuer, Wasser, Luft und Erde, die man in der Antike für die Grundstoffe des Weltalls hielt. Bei Paulus Mächte, die im Gegensatz zu Christus stehen. zuwenden?Wollt ihr euch ihnen von Neuem unterwerfen?10Ihr beachtet4,10 beachtet: Gemeint ist die Beachtung bestimmter Tage oder Zeiten wie Neumond oder Neujahr. Das gehörte für eine bestimmte Gruppe im Judentum zur Zeit des Paulus zur gewissenhaften Beachtung des Gesetzes. bestimmte Tage und Monate,Festzeiten und besondere Jahre.11Ich mache mir Sorgen um euch!Habe ich mich etwa vergeblich mit euch abgemüht?

12Ich bitte euch, liebe Brüder und Schwestern4,12 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. :Werdet wie ich.Ich bin ja damals4,12 damals: Als Paulus das erste Mal bei den Galatern war und bei ihnen wie ein Heide gelebt hat. auch so geworden,wie ihr wart –frei gegenüber dem Gesetz4,12 frei gegenüber dem Gesetz: »Frei gegenüber dem Gesetz« ist ein erklärender Zusatz, vgl. 1. Korinther 9,21..Ihr habt mir bisher nie Unrecht getan.13Ihr erinnert euch sicher noch an das erste Mal,als ich euch die Gute Nachricht4,13 Gute Nachricht: Griechisch »euangelion«; häufig mit »Evangelium« wiedergegeben. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff: »Gute Botschaft«, »Gute Nachricht«. verkündete.Damals war ich krank.14Mein Zustand stellte euch auf eine harte Probe.Trotzdem habt ihr mich nicht zurückgewiesenoder vor mir ausgespuckt.Ihr habt mich vielmehr aufgenommenwie einen Engel4,14 Engel: Das Wort »Engel« kommt vom griechischen »angelos« und bedeutet »Bote/Gesandter« Gottes. Gottes –ja wie Christus4,14 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus4,14 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. selbst.15Was ist aus dem Glück geworden,das ihr damals empfunden habt?Ich kann es bezeugen:Wenn es möglich gewesen wäre,hättet ihr euch sogar ein Bein für mich ausgerissen4,15 ein Bein für mich ausgerissen: Wörtlich heißt es in Vers 15: »Wenn es möglich gewesen wäre, hättet ihr euch sogar die Augen ausgerissen und sie mir gegeben.«.16Bin ich jetzt etwa euer Feind geworden,weil ich euch die Wahrheit sage?

17Diese Leute bemühen sich um euch,aber nicht in rechter Weise.Im Gegenteil:Sie wollen euch doch nuraus unserem gemeinsamen Glauben4,17 aus unserem gemeinsamen Glauben: »Aus unserem gemeinsamen Glauben« ist ein erklärender Zusatz. ausschließen,damit ihr euch um sie bemüht.18Es ist ja gut,wenn man sich um euch bemüht –aber in rechter Weise!Und das immer,und nicht nur,wenn ich bei euch bin.19Meine Kinder!Ich leide wegen euch noch einmal Geburtswehen,bis Christus4,19 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. bei euch Gestalt angenommen hat.20Ich wünschte,ich könnte jetzt bei euch seinund eindringlicher mit euch reden.Denn ich bin ratlos,was ich wegen euch noch tun soll.

Die beiden Söhne Abrahams

21Ihr wollt euch also dem Gesetz4,21 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. unterwerfen.Sagt mir:Hört ihr denn nicht,was das Gesetz4,21 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. sagt?22In der Heiligen Schrift4,22 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind. steht doch:Abraham4,22 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. hatte zwei Söhne,den einen von der unfreien Dienerin4,22 unfreie Dienerin: Gemeint ist seine Dienerin Hagar.,den anderen von der freien Frau4,22 freie Frau: Gemeint ist seine Frau Sara..23Der Sohn der unfreien Dienerin4,23 unfreie Dienerin: Gemeint ist seine Dienerin Hagar. wurde auf natürliche Weise gezeugt.Der Sohn der freien Frau4,23 freie Frau: Gemeint ist seine Frau Sara. dagegen,weil Gott es versprochen hatte.24Das ist bildlich gemeint:Die beiden Frauen stehen für zwei Bünde4,24 Bund: Eine gegenseitige Verpflichtung zwischen zwei Partnern, die durch einen förmlichen Vertrag geregelt sein kann. .Der eine Bund4,24 Bund: Eine gegenseitige Verpflichtung zwischen zwei Partnern, die durch einen förmlichen Vertrag geregelt sein kann. wurde am Berg Sinai geschlossenund bringt Unfreie hervor.Dafür steht Hagar4,24 Hagar: Ägyptische Dienerin von Sara. Da Sara als unfruchtbar galt, zeugte Abraham mit ihr seinen ersten Sohn Ismael..25»Hagar4,25 Hagar: Ägyptische Dienerin von Sara. Da Sara als unfruchtbar galt, zeugte Abraham mit ihr seinen ersten Sohn Ismael.« bezeichnet also den Berg Sinai4,25 Sinai, Horeb: Gottesberg in der Wüste, auf dem Gott im Gewittersturm erscheint; vgl. 2. Mose/Exodus 19,16. in Arabien4,25 Arabien: Gebiet südöstlich von Damaskus. .Sie entspricht aber dem heutigen Jerusalem4,25 Jerusalem: Hauptstadt des Königreichs Juda und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David. ,denn Jerusalem4,25 Jerusalem: Hauptstadt des Königreichs Juda und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David. lebt mit seinen Kindern in Unfreiheit.26Das Jerusalem im Himmel4,26 himmlisches Jerusalem, neues Jerusalem: Sinnbild für die neue Schöpfung, in der Not und Leiden durch Gottes Gegenwart endgültig überwunden sind. dagegen ist frei.Das ist unsere Mutter.27Denn in der Heiligen Schrift4,27 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind. steht4,27 steht: Das Zitat stammt aus Jesaja 54,1.:»Freu dich, du Unfruchtbare,obwohl du keine Kinder bekommst.Juble laut,obwohl du keine Wehen hast.Denn die verlassene Frau hat viele Kinder –mehr als die Frau,die einen Mann hat.«

28Brüder und Schwestern4,28 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. !Ihr gehört wie Isaak4,28 Isaak: Einziger Sohn von Abraham und Sara. zu den Kindern,die zur Welt kamen,weil Gott es versprochen hat.29Es ist aber genau wie damals:Der Sohn,der auf natürliche Weise gezeugt wurde,verfolgt den anderen –den, der mithilfe des Heiligen Geistes4,29 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. zur Welt kam.30Doch was steht4,30 steht: Das Zitat stammt aus 1. Mose/Genesis 21,10. dazu in der Heiligen Schrift4,30 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind.?»Jage die unfreie Dienerin4,30 unfreie Dienerin: Gemeint ist seine Dienerin Hagar. und ihren Sohn fort.Denn der Sohn der Unfreien4,30 unfreie Dienerin: Gemeint ist seine Dienerin Hagar. darf nichtzusammen mit dem Sohn der freien Frau4,30 freie Frau: Gemeint ist seine Frau Sara. erben.«31Brüder und Schwestern4,31 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. ,das alles zeigt doch:Wir sind nicht Kinder der unfreien Dienerin4,31 unfreie Dienerin: Gemeint ist seine Dienerin Hagar..Im Gegenteil:Wir sind Kinder der freien Frau4,31 freie Frau: Gemeint ist seine Frau Sara.!
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Die Gute Nachricht des Paulus bedeutet Freiheit

Paulus warnt die Gemeinde: Unterwerft euch nicht wieder dem Gesetz!

51Christus5,1 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. hat uns befreit,damit wir endgültig frei sind.Bleibt also standhaftund unterwerft euch nicht wiederdem Joch5,1 Joch: Ein Holzbalken, der Tieren über den Nacken gelegt wird, um einen Wagen oder Pflug zu ziehen. der Knechtschaft!

2Seht doch!Ich, Paulus5,2 Paulus: Bedeutender Apostel, der die gute Nachricht von Jesus weit über das Land der Bibel hinaus bekannt machte., sage euch:Wenn ihr euch beschneiden5,2 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. lasst,wird Christus5,2 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. euch nichts nützen.3Ich sage es noch einmal jedem,der sich beschneiden5,3 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. lässt,in aller Deutlichkeit:Er ist dann verpflichtet,das ganze Gesetz5,3 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. einzuhalten.4Ihr habt dann mit Christus5,4 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. nichts mehr zu tun.Jeder, der durch das Gesetz5,4 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.vor Gott als gerecht gelten5,4 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. will,hat damit die Gnade5,4 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. verspielt.5Wir aber dürfen durch den Heiligen Geist5,5 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. hoffen,aufgrund des Glaubens5,5 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. vor Gott als gerecht zu gelten5,5 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben..6Denn wenn wir zu Christus5,6 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus5,6 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. gehören,spielt es keine Rolle,ob jemand beschnitten5,6 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. istoder nicht.Es zählt nur der Glaube5,6 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.,der sich in Liebe auswirkt.

7Ihr kamt so gut voran!Wer hat euch denn gehindert,der Wahrheit weiter zu folgen?8Das, was man euch einreden will,kommt nicht von dem,der euch beruft.9Schon ein wenig Sauerteig5,9 Sauerteig: Eine kleine Menge gegorener Teig, der beim Brotbacken nötig ist, damit der Teig zu einem großen Laib »aufgeht«.macht den ganzen Teig sauer.10Ich verlasse mich ganz auf den Herrn5,10 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet..Deshalb vertraue ich darauf,dass ihr zu keiner anderen Überzeugung kommen werdet.Doch wer immer euch aufhetzt,wird seine Strafe bekommen –ganz egal, wer es ist.

11Brüder und Schwestern5,11 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. ,wenn ich noch immer die Beschneidung5,11 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. fordern würde,warum werde ich dann weiter verfolgt?Dann wäre doch der Anstoß beseitigt,den das Kreuz5,11 Kreuz, Kreuzigung: Grausame Hinrichtungsart, die von den Römern an Sklaven, Räubern und Aufrührern vollstreckt wurde. erregt!12Die Leute,die bei euch Unruhe stiften5,12 Unruhe stiften: Indem sie die Beschneidung fordern.,sollten sich am besten gleich kastrieren lassen!

Das Leben in Freiheit

Die Gegenspieler: Menschliche Selbstsucht und Liebe aus der Kraft des Geistes

13Brüder und Schwestern5,13 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. ,ihr seid zur Freiheit berufen!Allerdings nicht zu einer Freiheit,die nur den Vorwand liefert für eure irdische Gesinnung5,13 eure irdische Gesinnung: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist..Dient euch vielmehr gegenseitig in Liebe.14Denn das ganze Gesetz5,14 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. ist erfüllt,wenn ein einziges Gebot befolgt wird.Nämlich folgendes5,14 folgendes: Das Zitat stammt aus 3. Mose/Levitikus 19,18. Vgl. auch Markus 12,31-33; Matthäus 19,19; Matthäus 22,39; Lukas 10,27.:»Liebe deinen Mitmenschenwie dich selbst!«15Aber wenn ihr einander wie wilde Tiere beißtund gegenseitig auffresst,dann passt auf!Sonst wird am Ende noch einer vom andern verschlungen.

16Damit will ich sagen:Lasst euer Leben vom Geist Gottes5,16 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. bestimmt seinund richtet es danach aus.Dann werdet ihr nichteuren selbstsüchtigen irdischen5,16 irdischen: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist. Wünschen nachgeben.17Denn eure irdische Gesinnung5,17 irdische Gesinnung: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist. kämpft gegen den Geist Gottes5,17 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt.und der Geist Gottes5,17 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. gegen eure irdische Gesinnung5,17 irdische Gesinnung: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist..Diese beiden ringen ständig miteinander,sodass ihr nie tun könnt,was ihr eigentlich wollt.18Aber wenn ihr euch vom Geist Gottes5,18 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. leiten lasst,untersteht ihr nicht dem Gesetz5,18 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose..

19Im Übrigen ist es ja offensichtlich,was eure irdische Gesinnung5,19 eure irdische Gesinnung: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist. hervorbringt:Unzucht, Unsittlichkeit und Zügellosigkeit,20Götzendienst, Zauberei5,20 Zauberei: Praktiken und Methoden, um Ereignisse, Menschen oder Gegenstände auf übernatürliche Art und Weise zu beeinflussen. ,Feindschaft, Streit, Eifersucht, Wut,Eigennutz, Uneinigkeit, Lagerbildung,21Neid,Besäufnis, Fressgelage und Ähnliches.Ich warne euch,wie ich es schon früher getan habe:Wer sich so verhält,wird keinen Anteil am Reich Gottes5,21 Reich Gottes: Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«. erhalten.

22Der Geist5,22 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. dagegen bringt als Ertrag:Liebe, Freude und Frieden,Geduld, Güte und Großzügigkeit, Treue,23Freundlichkeit und Selbstbeherrschung.Gegen all das hat das Gesetz5,23 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. nichts einzuwenden.24Nun, wer zu Christus5,24 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus5,24 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. gehört,hat seine irdische Gesinnung5,24 seine irdische Gesinnung: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist.ans Kreuz5,24 Kreuz, Kreuzigung: Grausame Hinrichtungsart, die von den Römern an Sklaven, Räubern und Aufrührern vollstreckt wurde. genagelt –mit allen Leidenschaften und Begierden.25Wenn wir durch den Geist Gottes5,25 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. das Leben haben,dann gilt:Aus diesem Geist5,25 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. herauswollen wir auch unser Leben führen.26Wir sollen nicht überheblich auftreten,einander nicht herausfordernund nicht neidisch aufeinander sein.