BasisBibel (BB)
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Das Ende Israels ist da

71Das Wort des Herrn kam7,1 das Wort des HERRN kam: Typische Redewendung in prophetischen Büchern. Sie verdeutlicht, dass die Propheten in ihren Worten Gottes Willen weitergeben. zu mir:2Du Mensch7,2 du Mensch: Anrede Gottes für den Propheten, die nur im Buch Ezechiel verwendet wird., so spricht Gott, der Herr,zum Land Israels:Das Ende ist gekommen,das Ende über alle vier Enden der Erde.3Jetzt kommt das Ende über dich7,3 dich: Meint das im vorherigen Vers genannte Land Israels, das stellvertretend für seine Bewohner steht..Ich werde meinen Zorn7,3 Zorn Gottes: Sein Wille, Gericht zu halten. Mehr … auf dich loslassenund dich nach deinem Verhalten richten.Für deine ganzen Schandtaten werde ich dich bestrafen.4Ich werde dich schonungslos behandelnund kein Mitleid mit dir haben.Dein Verhalten lasse ich auf dich selbst zurückfallen7,4 zurückfallen auf jemanden: Ein Mensch wird von seiner bösen Tat eingeholt und muss die Verantwortung dafür tragen.,deine Schandtaten wirst du nicht los.Dann wirst du erkennen, dass ich der Herr bin.

5So spricht Gott, der Herr7,5 so spricht der HERR: Typische Einleitung eines Gotteswortes, vor allem in prophetischen Büchern.: Unheil über Unheil!Sieh her, es ist gekommen.6Das Ende ist gekommen, gekommen ist das Ende,das Ende über dich.Sieh her, es ist gekommen.7Der Untergang ist über dich gekommen,du Bewohner des Landes.Der Zeitpunkt kommt, der Tag7,7 der Tag: Meint den Tag des Herrn, den von Gott festgelegten Gerichtstag, an dem er gegen seine Feinde vorgehen wird. ist nahe –es gibt keinen Jubel mehr auf den Bergen,sondern nur noch Geschrei.8Schon bald werde ich meinen Zorn7,8 Zorn Gottes: Sein Wille, Gericht zu halten. Mehr … über dich ausgießen,du wirst meine Wut7,8 Wut: Ausdruck der Leidenschaft, mit der Gott handelt. zu spüren bekommen.Ich werde dich nach deinem Verhalten richtenund dich für deine ganzen Schandtaten bestrafen.9Ich werde schonungslos seinund kein Mitleid mit dir haben.Dein Verhalten lasse ich auf dich selbst zurückfallen7,9 zurückfallen auf jemanden: Ein Mensch wird von seiner bösen Tat eingeholt und muss die Verantwortung dafür tragen.,deine Schandtaten wirst du nicht los.Dann wirst du erkennen, dass ich der Herr bin.

Die Schrecken des Untergangs

10Weiter sagte Gott: Der Tag7,10 der Tag: Meint den Tag des Herrn, den von Gott festgelegten Gerichtstag, an dem er gegen seine Feinde vorgehen wird. ist da!Sieh her, er ist gekommen. Der Untergang bricht an.Das Unrecht blüht auf, der Hochmut erblüht.11Die Frevler7,11 Frevler: Menschen, die Gottes Gebote missachten und ihre eigenen Interessen gewaltsam durchsetzen. Mehr … ziehen mit Gewalt die Macht an sich.Doch nichts von ihnen wird bleiben –weder von ihrem Reichtum, noch von ihrem Lärm,auch nichts von ihrer Pracht.

12Die Zeit kommt, der Tag7,12 der Tag: Meint den Tag des Herrn, den von Gott festgelegten Gerichtstag, an dem er gegen seine Feinde vorgehen wird. ist nahe.Wer jetzt noch etwas kauft,soll sich gar nicht erst darüber freuen.Wer etwas verkaufen muss, soll nicht traurig sein.Glühender Zorn kommt über ihren ganzen Reichtum.13Der Verkäufer kommt nicht zum Verkauften zurück.Selbst wenn er noch am Leben ist,wird er nicht zurückkommen.Denn glühender Zorn kommt über ihren ganzen Reichtum.Weil jeder schuldig ist,wird keiner sein Leben behalten können.14Schlagt Alarm und rüstet die Waffen!Doch niemand wird in den Krieg ziehen,denn mein glühender Zorn7,14 Zorn Gottes: Sein Wille, Gericht zu halten. Mehr …kommt über ihren ganzen Reichtum.

Das Schicksal der Besiegten

15Weiter sagte Gott:Auf der Straße wütet das Schwert,im Haus wüten Hungersnot und Pest.Wer außerhalb der Stadt ist,wird durch das Schwert getötet.Wer in der Stadt bleibt,den fressen Hungersnot und Pest.16Wenn Einzelne von ihnen entkommen,dann sind sie auf den Bergen wie verängstigte Tauben.Sie alle werden stöhnen, jeder wegen seiner Schuld.

17Alle Hände werden schlaff und alle Knie werden weich.18Sie ziehen Trauerkleider7,18 Trauerkleider: Kleidung aus rauem Leinen, auch Sack genannt. Man trägt sie zum Zeichen der Trauer auf der nackten Haut. an,ein Schauder erfasst sie.Auf allen Gesichtern sieht man Scham,alle Köpfe sind kahl geschoren7,18 kahl geschoren: Das Kahlscheren des Kopfes ist ein Trauerbrauch..19Ihr Silber werfen sie auf die Straßenund ihr Gold wird zu Dreck.Das alles kann sie nicht retten an dem Tag7,19 der Tag: Meint den Tag des Herrn, den von Gott festgelegten Gerichtstag, an dem er gegen seine Feinde vorgehen wird.,an dem der Zorn des Herrn kommt.Ihre Gier können sie damit nicht sättigenund ihren Bauch nicht füllen.Denn das hat den Anstoß für ihre Schuld7,19 Schuld: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Mehr … gegeben:20Hochmütig missbrauchten sie ihren kostbaren Schmuckund machten daraus Bilder ihrer abscheulichen Götzen7,20 Götze: Abfällige Bezeichnung für eine fremde Gottheit oder ihr Standbild..Deshalb mache ich das alles zu Dreck.21Ich gebe es Fremden zur Beuteund allen Frevlern7,21 Frevler: Menschen, die Gottes Gebote missachten und ihre eigenen Interessen gewaltsam durchsetzen. Mehr … der Erde zum Raub.Die werden die Götzenbilder entweihen.22Ich wende mein Angesicht von meinem Volk abund lasse sogar mein Heiligtum entweihen.Räuber werden in Jerusalem eindringenund meinen Tempel entweihen.

Keiner findet einen Ausweg

23Weiter sagte Gott: Fertige Ketten an!7,23 fertige Ketten an: Die Ketten sind Hinweis auf Gefangenschaft und stehen sinnbildlich für die drohende Strafe.Denn das Land ist voll von Blutvergießenund die Stadt ist voller Gewalt.24Ich lasse die schlimmsten Völker kommen,damit sie die Häuser in Besitz nehmen.Dem Hochmut der Starken setze ich ein Ende,ihre Heiligtümer werden entweiht.25Angst wird kommen.Sie suchen nach Frieden, doch sie finden ihn nicht.26Ein Unglück nach dem anderen wird kommen,eine schlechte Nachricht jagt die nächste.Dann fragen sie7,26 dann fragen sie: Die Bevölkerung wendet sich an die offiziellen Ratgeber und führenden Kräfte des Volkes. den Propheten7,26 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Mehr … nach Visionen7,26 Vision: Eine Erscheinung, in der Gott zu verstehen gibt, was er vorhat. Mehr ….Aber selbst der Priester7,26 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr … weiß keine Antwortund auch die Ältesten7,26 Älteste: Bezeichnung für ein leitendes Amt in der Gemeinschaft, das von älteren Männern ausgeübt wurde. sind ratlos.27Der König wird trauern, der Herrscher ist entsetzt.Dem Volk des Landes zittern die Hände.Nach ihrem Verhalten werde ich sie behandelnund sie nach ihrem Recht richten.Dann werden sie erkennen, dass ich der Herr bin.
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Jerusalem wird für seine Untaten bestraft

Ezechiel 8,1–10,7

Der Prophet wird nach Jerusalem gebracht

81Es war am fünften Tag des sechsten Monats,im sechsten Jahr8,1 sechstes Jahr: Gerechnet wird von dem Tag an, an dem König Jojachin 597 v. Chr. aus Jerusalem in die Verbannung nach Babylonien verschleppt wurde. der Verbannung unseres Volkes.Ich saß in meinem Haus,gemeinsam mit den Ältesten8,1 Älteste: Bezeichnung für ein leitendes Amt in der Gemeinschaft, das von älteren Männern ausgeübt wurde. Judas8,1 Juda: Bezeichnung für das Königreich im Süden mit Jerusalem als Hauptstadt. Mehr ….Da ergriff mich die Hand Gottes, des Herrn.2Ich sah eine Gestalt, die wie ein Mensch aussah.Unterhalb von dem, was seinen Hüften glich,schien ein Feuer zu flackern.Oberhalb seiner Hüften sah ich einen Glanz,der strahlte wie ein kostbarer Edelstein.3Die Gestalt streckte etwas wie eine Hand ausund packte mich an meinen Haaren.Da hob mich ein Wind hoch zwischen Himmel und Erdeund brachte mich nach Jerusalem8,3 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr ….

Der Götzendienst in Jerusalem und im Tempel

Dort ließ mich Gott Visionen8,3 Vision: Eine Erscheinung, in der Gott zu verstehen gibt, was er vorhat. Mehr … sehen.Ich fand mich wieder im Norden der Stadt,am Eingang des nördlichen Stadttors.Da stand ein Götzenbild8,3 Götzenbild: Abfällige Bezeichnung für ein aus Stein, Ton, Holz oder Metall gefertigtes Standbild einer Gottheit. Seine Herstellung und Verehrung waren in Israel verboten., das Gottes Eifersucht erregt.4Dann sah ich den Gott Israels in seiner Herrlichkeit8,4 Herrlichkeit: Ausdruck von Macht und Ansehen Gottes. Hier Bezeichnung für die Erscheinung Gottes, die der Prophet sieht.genau so, wie ich ihn in der Ebene8,4 in der Ebene: Ezechiel sieht die Herrlichkeit Gottes zum ersten Mal am Kanal Kebar, vgl. Ezechiel 1. gesehen hatte.5Er sagte zu mir:»Du Mensch8,5 du Mensch: Anrede Gottes für den Propheten, die nur im Buch Ezechiel verwendet wird., richte deinen Blick nach Norden!«Ich richtete meinen Blick nach Norden.Nördlich des Tors war ein Altar8,5 Altar: Eine Art Tisch oder Podest, auf dem einer Gottheit Opfergaben dargebracht wurden. Mehr ….Im Durchgang des Tors stand das Götzenbild,das Gottes Eifersucht erregt.6Er sagte zu mir: »Du Mensch, siehst du, was sie tun?Die Israeliten begehen schreckliche Schandtaten.Dadurch entfernen sie sich von meinem Heiligtum.Doch du wirst noch schrecklichere Schandtaten sehen.«

7Gott brachte mich zum Eingang des äußeren Hofs8,7 äußerer Hof: Der Tempel in Jerusalem war von einem inneren und einem äußeren Hof umgeben..Dort sah ich ein Loch in der Wand.8Gott sagte zu mir: »Du Mensch, durchbrich die Wand!«Als ich die Wand durchbrochen hatte,sah ich einen Eingang.9Er sagte zu mir:»Geh hinein und sieh die schlimmen Schandtaten,die sie dort begehen.«10Ich ging hinein und sah:Überall waren Zeichnungen an den Wänden –Bilder von Schlangen und anderen Tiergestalten,von allen ekligen Götzen8,10 Götze: Abfällige Bezeichnung für eine fremde Gottheit oder ihr Standbild. der Israeliten.Man hatte sie ringsum in die Wand eingeritzt.11Davor standen 70 Männer,die zu den Ältesten8,11 Älteste: Bezeichnung für ein leitendes Amt in der Gemeinschaft, das von älteren Männern ausgeübt wurde. Israels gehörten.Auch Jaasanja, der Sohn des Schafan8,11 Jaasanja, der Sohn des Schafan: Zur Zeit Ezechiels bekannte Persönlichkeit. Schafan ist als Schreiber am Königshof bekannt, vgl. 2. Könige 22,3-11., war unter ihnen.Jeder hatte eine Räucherpfanne8,11 Räucherpfanne: Kleines Gefäß, in dem auf glühenden Kohlen Weihrauch verbrannt wurde. Mehr … in der Hand,aus der der Duft einer Weihrauchwolke8,11 Weihrauch: Harz des Weihrauchbaums. Es wird beim Räucheropfer in bronzenen Pfannen verbrannt und verbreitet einen wohlriechenden Duft. Mehr … aufstieg.12Gott sagte zu mir: »Du Mensch, hast du gesehen,was die Ältesten8,12 Älteste: Bezeichnung für ein leitendes Amt in der Gemeinschaft, das von älteren Männern ausgeübt wurde. Israels im Verborgenen tun?Jeder tut das,im hintersten Zimmer vor seinem Götzenbild8,12 Götzenbild: Abfällige Bezeichnung für ein aus Stein, Ton, Holz oder Metall gefertigtes Standbild einer Gottheit. Seine Herstellung und Verehrung waren in Israel verboten..Sie denken: Der Herr sieht uns nicht,der Herr hat das Land verlassen8,12 das Land verlassen: Zeigt an, dass Gott sein Volk angesichts der Bedrohung durch äußere Feinde nicht mehr schützt.13Dann sagte er zu mir: »Du wirst sehen,dass sie noch schrecklichere Schandtaten begehen.«

14Gott führte mich zu dem Tor im Norden,durch das man zum Tempel des Herrn gelangt.Dort saßen Frauen, die den Gott Tammus8,14 Tammus: Babylonischer Fruchtbarkeitsgott. beweinten.15Gott sagte zu mir: »Du Mensch, hast du das gesehen?Du wirst noch schrecklichere Schandtaten sehen.«

16Dann führte er mich in den inneren Hof des Tempels8,16 innerer Hof des Tempels: Der Tempel in Jerusalem war von einem inneren und äußeren Hof umgeben..Zwischen der Vorhalle und dem Brandopferaltar8,16 Brandopferaltar: Altar vor dem Tempelgebäude, auf dem geschlachtete Opfertiere ganz oder teilweise verbrannt werden.sah ich etwa 25 Männer.Sie standen mit dem Rücken zum Eingang des Tempels,das Gesicht nach Osten gerichtet.Die Männer verbeugten sich in Richtung Osten,um die Sonne anzubeten.17Gott sagte zu mir: »Du Mensch, hast du das gesehen?Ist es nicht schlimm genug für die Judäer8,17 Juda: Bezeichnung für das Königreich im Süden mit Jerusalem als Hauptstadt. Mehr …,dass sie solche Abscheulichkeiten begehen?Das ganze Land überziehen sie mit Gewalt.Immer wieder reizen sie michund wedeln mit Zweigen vor meiner Nase8,17 wedeln mit Zweigen vor meiner Nase: Religiöser Brauch, der Gottes Missfallen hervorruft.!18Darum werde ich voller Zorn8,18 Zorn Gottes: Sein Wille, Gericht zu halten. Mehr … gegen sie vorgehenschonungslos und ohne Mitleid.Selbst wenn sie noch so laut zu mir schreien,werde ich nicht auf sie hören.«
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Die Bestrafung von Jerusalem beginnt

91Ich hörte, wie Gott mit lauter Stimme rief:»Kommt her, um die Stadt zu bestrafen!Jeder soll sein Werkzeug zum Zerstören mitbringen.«2Da kamen sechs Männer auf dem Weg vom oberen Tor,das im Norden liegt.Jeder hatte sein Werkzeug zum Zerstören dabei.Mit ihnen kam ein weiterer Mann.Er war in Leinen gekleidet9,2 in Leinen gekleidet: Bekleidung eines Priesters oder eines besonderen göttlichen Boten.und trug eine Tasche mit Schreibzeug an seiner Seite.Die Männer kamen näherund blieben am Bronzealtar9,2 Bronzealtar: Wird hier von Gott als besonderer Ort hervorgehoben. König Ahas hatte den Altar aus dem Tempel entfernen lassen, vgl. 2. Könige 16,14. stehen.

3Da erhob sich der Gott Israels von seinem Platz.Seine Herrlichkeit9,3 seine Herrlichkeit: Ausdruck von Macht und Ansehen Gottes. Hier Bezeichnung für die Erscheinung Gottes, die der Prophet sieht., die über den Kerubim9,3 Kerubim: Himmlische Wesen mit einem menschlichen Gesicht, Flügeln und einem Löwenkörper. Hier Bezeichnung für die Lebewesen, die den Thron Gottes tragen. schwebte,bewegte sich vorwärts bis zur Schwelle des Tempels.Er rief den Mann, der in Leinen gekleidet warund das Schreibzeug an seiner Seite trug.4Der Herr sagte zum ihm:»Geh mitten durch die Stadt, mitten durch Jerusalem9,4 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr …!Den Leuten, die stöhnen,male ein Zeichen9,4 Zeichen: Wörtlich »Taw«. Meint den hebräischen Buchstaben taw, der im althebräischen Alphabet aussieht wie das Zeichen »X«. auf die Stirn.Denn sie stöhnen über die vielen Schandtaten,die in der Stadt begangen werden.«5Ich hörte, wie Gott zu den anderen sagte:»Geht hinter ihm durch die Stadt und schlagt zu!Seid schonungslos und habt kein Mitleid.6Tötet alte und junge Leute, Frauen und Kinder.Bringt Verderben!Wer aber das Zeichen auf seiner Stirn trägt,den rührt nicht an.Beginnt bei meinem Heiligtum.«Da begannen sie bei den Ältesten9,6 Älteste: Bezeichnung für ein leitendes Amt in der Gemeinschaft, das von älteren Männern ausgeübt wurde.,die vor dem Tempel standen.7Weiter sagte Gott: »Macht den Tempel unrein!Füllt seine Höfe mit Leichen9,7 Leichen: Die Berührung von Toten macht unrein, vgl. 4. Mose/Numeri 19,11-16.! Dann geht hinaus.«Sie gingen hinaus und machten in der Stadt weiter.

Der Prophet wird verschont

8Die Männer erschlugen alle, nur mich ließen sie übrig.Da warf ich mich nieder, mit dem Gesicht zum Boden.Ich schrie und sagte: »Ach Herr, Gott!Willst du den ganzen Rest Israels vernichten,wenn du deinen Zorn9,8 Zorn Gottes: Sein Wille, Gericht zu halten. Mehr … über Jerusalem ausschüttest?«9Er sagte zu mir:»Die Schuld der Israeliten und der Judäer ist groß.Das Maß ist jetzt voll!Sie haben im Land unschuldiges Blut vergossenund in der Stadt das Recht mit Füßen getreten.Sie denken: Der Herr hat das Land verlassen,der Herr sieht es nicht.10Deshalb werde ich schonungslos seinund ohne Mitleid handeln.Ich lasse sie die Folgen ihres Verhaltens spüren.«11Dann kam der Mann zurück,der in Leinen gekleidet war.Die Tasche mit dem Schreibzeug trug er an der Seite.Er berichtete:»Ich habe getan, was du mir aufgetragen hast.«