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Die ersten Zeichen von Ezechiel

Ezechiel 4,1–5,17

Erstes Zeichen: Jerusalem wird belagert

41Gott sagte zu mir:Du Mensch4,1 du Mensch: Anrede Gottes für den Propheten, die nur im Buch Ezechiel verwendet wird., nimm dir einen Lehmziegel4,1 Lehmziegel: Luftgetrockneter Baustein aus Lehm, der zum Bauen von Häusern verwendet wurde..Leg ihn vor dich hinund ritz die Umrisse der Stadt Jerusalem4,1 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr … hinein.2Zeig an dem Stein die Belagerung Jerusalems.Errichte einen Wall4,2 Wall: Um eine Stadt herum errichteter Damm aus Erde. Er verhindert sowohl die Flucht aus der belagerten Stadt als auch die Versorgung der Stadt von außen. um ihn herumund schütte eine Belagerungsrampe4,2 Belagerungsrampe: Zum Sturm auf eine Stadt wurden riesige Rampen aus Erde aufgeschüttet, um die Truppen direkt auf die Stadtmauer zu bringen. auf.Leg befestigte Heerlager anund stell ringsum Rammböcke4,2 Rammbock: Holzbalken oder Baumstamm, manchmal am Ende mit Metall verstärkt, der gegen Tore und Türen gestoßen wird, bis sie brechen. auf.3Dann nimm dir eine Eisenplatte.Stell sie als eiserne Mauerzwischen dich und die Stadt.Schau nun stur auf die Stadt:So ist sie unter Belagerungund du wirst sie belagern.Das zeigt dem Haus Israel4,3 Haus Israel: Ausdruck für das Zusammengehören Israels als Gottes Volk. Mehr …, was kommen wird.

Zweites Zeichen: Ezechiel wird gefesselt

4Weiter sagte Gott:Leg dich auf deine linke Seite4,4 linke Seite: Hier Sinnbild für den Norden des Landes, das Nordreich Israel.und nimm die Schuld des Hauses Israel4,4 Haus Israel: Bezeichnet hier das Nordreich Israel. auf dich.Solange du auf dieser Seite liegst,sollst du die Schuld der Israeliten tragen.5So sollst du die Schuld des Hauses Israel tragen,3904,5 390: 390 Jahre sind etwa der Zeitraum von den ersten Königen Israels, David und Salomo, bis zur Zerstörung Jerusalems durch den babylonischen König Nebukadnezzar II. Tage lang.Ja, so sollst du die Schuld des Hauses Israel tragen.

6Wenn du damit fertig bist,leg dich auf deine rechte Seite4,6 rechte Seite: Hier Sinnbild für den Süden des Landes, das Südreich Juda..Nimm nun 404,6 40: 40 Jahre sind etwa der Zeitraum von der Zerstörung Jerusalems durch Nebukadnezzar II. bis zum Erlass des Perserkönigs Kyros II., der den Israeliten die Rückkehr nach Jerusalem erlaubte; vgl. Esra 1. Tage langdie Schuld des Hauses Juda4,6 Haus Juda: Bezeichnung für das Südreich Juda mit der Hauptstadt Jerusalem. auf dich –für jedes Jahr seiner Schuld gebe ich dir einen Tag.7Lass dabei das belagerte Jerusalem4,7 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr … nicht aus den Augen!Droh der Stadt mit geballter Faustund sprich zu ihr als Prophet4,7 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Mehr ….8Ich werde dich mit Stricken fesseln,bis die Zeit der Belagerung vorbei ist.So lange kannst du dich nichtvon einer Seite auf die andere drehen.

Drittes Zeichen: Menschen im belagerten Jerusalem hungern

9Weiter sagte Gott:»Nimm dir4,9 nimm dir: Die Mischung der Getreidesorten deutet an, dass hier die letzten Reste an Lebensmitteln zusammengesucht werden. Weizen und Gerste,Bohnen und Linsen, Hirse und Dinkel.Füll alles in ein einziges Gefäßund back daraus Brot für dich.Solange du auf der Seite liegst,sollst du davon essen – 3904,9 390: 390 Jahre sind etwa der Zeitraum von den ersten Königen Israels, David und Salomo, bis zur Zerstörung Jerusalems durch Nebukadnezzar II. Tage lang.10Deine Nahrung soll genau abgewogen sein:240 Gramm4,10 240 Gramm: Wörtlich »20 Schekel«. Ein Schekel entspricht knapp 12 g. Brot für jeden Tag.Zu festgelegten Zeiten sollst du es essen.11Auch das Wasser, das du trinkst,soll genau abgemessen sein: ein Becher4,11 Becher: Wörtlich »ein Sechstel Hin«. Ein Hin ist ein Gefäß zum Messen von Flüssigkeiten und fasst etwa 2 l. Wasser.Zu festgelegten Zeiten sollst du es trinken.12Wie Fladen aus Gerstenbrot sollst du das Brot essen.Vor ihren Augen sollst du es auf Menschenkot4,12 Menschenkot: Seine Verwendung als Brennmaterial beim Backen macht das Brot unrein. backen.«13Weiter sagte der Herr:»Ebenso werden die Israeliten ihr unreines Brot4,13 unreines Brot: Lebensmittel, die den religiösen Vorschriften nicht entsprachen, dürfen eigentlich nicht gegessen werden. essenbei den Völkern, unter die ich sie zerstreue.«14Da entgegnete ich: »Ach Herr, mein Gott!Noch nie habe ich etwas gegessen, das unrein macht –von meiner Kindheit an bis heute.Ich habe kein Fleisch gegessenvon einem verendeten oder gerissenen Tier4,14 verendete oder gerissene Tiere: Fleisch von Tieren, die nicht vorschriftsmäßig geschlachtet wurden, gilt als unrein; vgl. 3. Mose/Levitikus 11,24-40..Ja, unreines Fleisch habe ich nicht angerührt!«15Daraufhin sagte er zu mir:»Gut, du kannst Rindermist4,15 Rindermist: Auch heute noch gängiges Brennmaterial beim Backen von Brot. Seine Verwendung verstößt nicht gegen die Speisevorschriften. statt Menschenkot nehmenund darauf dein Brot backen.«

16Weiter sagte Gott zu mir: »Du Mensch4,16 du Mensch: Anrede Gottes für den Propheten, die nur im Buch Ezechiel verwendet wird.,ich werde in Jerusalem jeden Stab4,16 Stab: Ein Holzstock, auf dem die im Orient üblichen ringförmigen Brote aufgereiht werden. zerbrechen,an dem ein Ring Brot als Vorrat hängt.Dann werden die Bewohner Jerusalems4,16 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr … ihr Brot abwiegenund es mit Sorgen essen.Auch ihr Wasser werden sie abmessenund es mit Grauen trinken.17Es wird ihnen an Brot und Wasser fehlenund einer nach dem anderen wird verzweifeln.Sie gehen an ihrer Schuld4,17 Schuld: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Mehr … zugrunde.«
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Viertes Zeichen: Die Bewohner Jerusalems werden vernichtet

51Gott sagte zu mir:Du Mensch5,1 du Mensch: Anrede Gottes für den Propheten, die nur im Buch Ezechiel verwendet wird., nimm dir ein scharfes Schwert.Benutz es als Rasiermesserund schneide deine Haare und deinen Bart ab.Dann nimm dir eine Waage und teile die Haare5,1 Haare: Stehen hier sinnbildlich für die Bewohner Jerusalems. auf.2Ein Drittel verbrenne im Feuer, mitten in Jerusalem5,2 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr …,wenn die Zeit der Belagerung5,2 Belagerung: Meint die Belagerung Jerusalems durch Nebukadnezzar, der die Stadt 586 v. Chr. zerstörte. vorbei ist.Ein Drittel zerschneide mit dem Schwertund verteile es rings um die Stadt.Ein Drittel zerstreue im Wind.Ich werde mit gezogenem Schwert hinter ihnen her sein!

3Nimm von den Haaren eine Handvollund binde sie in den Zipfel deines Mantels.4Doch selbst von ihnen wirf einen Teil mitten ins Feuerund verbrenne sie im Feuer.Das Feuer wird sich ausbreitenund das ganze Haus Israel5,4 Haus Israel: Ausdruck für das Zusammengehören Israels als Gottes Volk. Mehr … verzehren.

Strafgericht über Jerusalem

5So spricht Gott, der Herr5,5 so spricht der HERR: Typische Einleitung eines Gotteswortes, vor allem in prophetischen Büchern.: Das ist Jerusalem5,5 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr ….Mitten unter den Völkern habe ich die Stadt gegründet,umgeben von anderen Ländern.6Doch Jerusalem widersetzte sichmeinen Geboten5,6 Gebote: Bestimmungen, die Gott den Menschen gegeben hat. Sie ordnen das Leben so, wie es nach Gottes Willen sein soll. Mehr … und Anordnungen.Jerusalem hat mehr Schuld auf sich geladenals die Völker und Länder, die es umgeben.Seine Bewohner verachteten meine Gebote,meine Anordnungen traten sie mit Füßen.7Darum spricht Gott, der Herr:Ihr5,7 ihr: Gott spricht hier die Bewohner Jerusalems an. wart widerspenstiger als die Völker,die um euch herum wohnen.Meine Anordnungen habt ihr mit Füßen getretenund meine Gebote nicht befolgt.Nicht einmal die Gebote der Völker,die um euch herum wohnen,habt ihr befolgt!

8Darum spricht Gott, der Herr:Ich selbst wende mich nun gegen dich5,8 dich: Meint Jerusalem. Die Stadt steht hier stellvertretend für ihre Bewohner..Vor den Augen der anderen Völkerwerde ich dich bestrafen.9Ich werde an dir tun, was ich noch nie getan habeund so nie wieder tun werde.Das mache ich,weil du diese ganzen Schandtaten verübt hast.10Mitten in der Stadt werden Väter ihre Kinder fressenund Kinder ihre Väter.Ja, ich werde dich bestrafen.Diejenigen, die von dir übrig bleiben,werde ich in alle Winde zerstreuen.

11Gott, der Herr spricht:Bei meinem Leben!Du hast mein Heiligtum verunreinigt5,11 mein Heiligtum verunreinigt: Meint die Verehrung anderer Götter im Tempel in Jerusalem, vgl. Ezechiel 8.mit deinen abscheulichen Götzenbildern5,11 Götzenbild: Abfällige Bezeichnung für ein aus Stein, Ton, Holz oder Metall gefertigtes Standbild einer Gottheit. Seine Herstellung und Verehrung waren in Israel verboten.und deinen ganzen Schandtaten.Deshalb werde ich dich5,11 dich: Meint Jerusalem. Die Stadt steht hier stellvertretend für ihre Bewohner. kahlscheren.Ich werde dich nicht verschonenund kein Mitleid mit dir haben.12Ein Drittel von dir wird an der Pest sterbenund in deiner Mitte vor Hunger umkommen.Ein Drittel wird durch das Schwert getötet werden,rings um dich herum.Ein Drittel werde ich in alle Winde zerstreuen.Mit gezogenem Schwert werde ich hinter ihnen her sein.13Sie werden meinen ganzen Zorn5,13 Zorn Gottes: Sein Wille, Gericht zu halten. Mehr … zu spüren bekommen.Ich werde meine Wut5,13 Wut: Ausdruck der Leidenschaft, mit der Gott handelt. an ihnen stillen und mich rächen.Dann werden sie erkennen, dass ich der Herr bin.Ich sage das voller Eifer und in meiner Wut auf sie.

14Ich mache dich, Jerusalem5,14 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr …, zu einem Trümmerhaufen.Alle Völker, die um dich herum wohnen,werden dich verhöhnen.Und jeder, der an dir vorbeigeht, wird es sehen.15So wirst du zum Hohn und zum Gespött.Du wirst ein Bild des Schreckens sein –eine Warnung für alle Völker,die um dich herum wohnen.Das alles wird geschehen, wenn ich dich bestrafe.Dann treffe ich dich mit Zorn,Wut und schrecklichen Strafen.Ich, der Herr, habe geredet.

16Ich werde die Hungersnot wie tödliche Pfeilegegen die Bewohner Jerusalems5,16 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr … schießen,um sie zu vernichten.Ja, ich werde diese Pfeile abschießen,um euch zu vernichten.Eine Hungersnot werde ich über euch bringen.Ich werde jeden Stab5,16 Stab: Ein Holzstock, auf dem die im Orient üblichen ringförmigen Brote aufgereiht werden. zerbrechen,an dem noch ein Ring Brot als Vorrat hängt.17Hungersnot und wilde Tiere schicke ich zu euch,damit sie euch die Kinder rauben.Pest und Blutvergießen lasse ich bei euch wüten,der Gewalt des Schwertes liefere ich euch aus.Ich, der Herr, habe geredet.
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Gerichtsworte von Ezechiel über Jerusalem

Ezechiel 6,1–7,27

Strafgericht über die Berge Israels

61Das Wort des Herrn kam6,1 das Wort des HERRN kam: Typische Redewendung in prophetischen Büchern. Sie verdeutlicht, dass die Propheten in ihren Worten Gottes Willen weitergeben. zu mir:2Du Mensch6,2 du Mensch: Anrede Gottes für den Propheten, die nur im Buch Ezechiel verwendet wird., schau in die Richtung,in der die Berge Israels6,2 Berge Israels: Bezeichnung für das Wohngebiet des Volkes Israel, zu dem das Bergland westlich des Jordan gehörte. liegen.Sprich gegen sie als Prophet6,2 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Mehr … 3und sag zu ihnen:Ihr Berge Israels, hört das Wort Gottes, des Herrn.So spricht Gott, der Herr6,3 so spricht der HERR: Typische Einleitung eines Gotteswortes, vor allem in prophetischen Büchern., zu den Bergen und Hügeln,zu den Schluchten und Tälern:Seht her! Ich lasse das Schwert über euch kommenund zerstöre eure Kultplätze6,3 Kultplatz: Lokales Heiligtum auf einer Anhöhe oder Bezeichnung für einen Ort, an dem fremde Götter verehrt werden..4Eure Altäre6,4 Altar: Eine Art Tisch oder Podest, auf dem einer Gottheit Opfergaben dargebracht wurden. Mehr … werden verwüstetund eure Räucheraltäre6,4 Räucheraltar: Spezieller kleiner Altar, auf dem Räucheropfer verbrannt wurden. Mehr … zertrümmert.Die Leichen der Erschlagenenwerde ich vor eure Götzen6,4 Götze: Abfällige Bezeichnung für eine fremde Gottheit oder ihr Standbild. fallen lassen.5Ja, ich werfe die Leichen der Israelitenvor ihre Götzen.Eure Knochen streue ich rings um eure Altäre.

6Überall dort, wo ihr wohnt,werden die Städte in Trümmern liegenund die Kultplätze verwüstet.Dann werden eure Altäre verlassen und verwüstet sein,eure Götzen werden zertrümmert und verschwinden.Eure Räucheraltäre werden zerschlagen –so werden eure Machwerke vernichtet.7Die Leichen der Erschlagenenwerden mitten unter euch liegen.Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin.

Einige Israeliten werden verschont

8Weiter sagte Gott:Ich lasse einen Rest von euch übrig,einige werden dem Schwert entkommen.Doch sie werden in fremde Länder zerstreutund unter anderen Völkern leben.9Eure Überlebenden werden an mich denkenbei den Völkern, zu denen sie verschleppt werden.Ich zerbreche ihr treuloses Herz,das sich von mir abgewandt hat.Genauso ergeht es ihren treulosen Augen,die ihren Götzen6,9 Götze: Abfällige Bezeichnung für eine fremde Gottheit oder ihr Standbild. hinterher schauten.Sie werden sich vor sich selbst ekelnwegen ihrer Bosheit und aller Schandtaten,die sie begangen haben.10Dann werden sie erkennen, dass ich der Herr bin.Nicht umsonst habe ich angekündigt,ihnen dieses Unheil anzutun.

Strafgericht über die Verehrer der Götzen

11So spricht Gott, der Herr6,11 so spricht der HERR: Typische Einleitung eines Gotteswortes, vor allem in prophetischen Büchern. zu mir:Klatsch in deine Hände und stampf mit deinem Fuß6,11 klatsch in deine Hände und stampf mit deinem Fuß: Gesten, die die Empörung Gottes sichtbar machen.!Sag: »Wehe über alle schlimmen Schandtaten,die die Israeliten begangen haben!«Das Unheil wird sie treffenwegen all der schlimmen Schandtaten,die sie begangen haben.Durch Schwert, Hungersnot und Pest werden sie sterben.12Wer in der Ferne ist, wird durch die Pest sterben.Wer in der Nähe ist, wird durch das Schwert fallen.Wer übrig bleibt und verschont worden ist,wird vor Hunger sterben.Sie werden meinen Zorn6,12 Zorn Gottes: Sein Wille, Gericht zu halten. Mehr … zu spüren bekommen.13Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin.Die Leichen der Erschlagenenwerden inmitten ihrer Götzen6,13 Götze: Abfällige Bezeichnung für eine fremde Gottheit oder ihr Standbild. liegen,um ihre Altäre6,13 Altar: Eine Art Tisch oder Podest, auf dem einer Gottheit Opfergaben dargebracht wurden. Mehr … herum.So wird es an allen Orten sein,an denen sie ihren Götzen Opfer dargebracht haben:Auf jedem hohen Hügel und jedem Berggipfel,unter jedem grünen Baum6,13 grüner Baum: Besonders prächtige Bäume galten als Ort der Fruchtbarkeit. Dort wurden religiöse Bräuche durchgeführt.und jeder dicht belaubten Eiche.14Ich werde meine Hand gegen sie ausstreckenund ihr Land zur Wüste und Einöde machen:von der Wüste im Süden bis nach Ribla6,14 Ribla: 300 km nordöstlich von Jerusalem, im heutigen Syrien gelegene Ortschaft. im Norden,ja, überall, wo sie wohnen.Dann werden sie erkennen, dass ich der Herr bin.