BasisBibel (BB)
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Landbesitz für den Tempel und die Herrscher

451Weiter sagte Gott:Wenn ihr das Land als Erbbesitz45,1 Erbbesitz: Der Anteil der Israeliten an dem Land, das Gott ihnen gibt. Sie dürfen das Land für ihren Lebensunterhalt nutzen, der Eigentümer bleibt Gott. aufteilt,sollt ihr etwas davon für den Herrn vorsehen.Der Abschnitt des Landes, den ihr vorseht, ist heilig45,1 heilig: Menschen oder Dinge, die zu Gott gehören und mit ihm in Verbindung stehen. Mehr ….Er soll zwölfeinhalb Kilometer45,1 zwölfeinhalb Kilometer: Wörtlich »25.000«. Es ist anzunehmen, dass, wie überall in Ezechiel 40–48, die große Elle gemeint ist. Sie entspricht etwa 52 cm. langund zehn Kilometer45,1 zehn Kilometer: Wörtlich »20.000«. Die Übersetzung folgt der griechischen Überlieferung, die die Länge verdoppelt. Es ist anzunehmen, dass, wie überall in Ezechiel 40–48, die große Elle gemeint ist. Sie entspricht etwa 52 cm. breit sein.Der Abschnitt, den ihr vorseht,soll in seinem ganzen Umfang heilig sein.2Ein Quadrat von 250 mal 250 Metern45,2 250 Meter: Wörtlich »500«. Es ist anzunehmen, dass, wie überall in Ezechiel 40–48, die große Elle gemeint ist. Sie entspricht etwa 52 cm.soll dem Heiligtum45,2 Heiligtum: Nach der Rückkehr aus der Verbannung sollten Gottesdienst und Verwaltung mit einem idealen Heiligtum neu geordnet werden. vorbehalten sein.Dazu kommt eine freie Fläche von 25 Metern45,2 25 Meter: Wörtlich »50 Ellen«. Hier wird mit der großen Elle gerechnet. Sie entspricht etwa 52 cm.an allen Seiten um das Quadrat herum.

3Das Heiligtum soll als Allerheiligstes45,3 Allerheiligstes: Meint hier das gesamte Tempelgelände, nicht nur den besonderen Raum im Tempelgebäude.in einer Hälfte des Abschnitts liegen:Miss einen Bereich ab,der zwölfeinhalb Kilometer45,3 zwölfeinhalb Kilometer: Wörtlich »25.000«. Es ist anzunehmen, dass, wie überall in Ezechiel 40–48, die große Elle gemeint ist. Sie entspricht etwa 52 cm. langund fünf Kilometer45,3 fünf Kilometer: Wörtlich »10.000«. Es ist anzunehmen, dass, wie überall in Ezechiel 40–48, die große Elle gemeint ist. Sie entspricht etwa 52 cm. breit ist.4Das ist der heilige45,4 heilig: Menschen oder Dinge, die zu Gott gehören und mit ihm in Verbindung stehen. Mehr … Bereich,den es in eurem Land geben soll.Er soll den Priestern45,4 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr … vorbehalten sein,die am Heiligtum Dienst leisten.Nur sie dürfen in die Nähe des Herrn kommen,um ihm zu dienen.In diesem Bereich sollen ihre Häuser stehen –in dem Bereich, in dem auch das Heiligtum steht.

5Den Leviten45,5 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr …, die am Tempel45,5 Tempel: Nach der Rückkehr aus der Verbannung sollten Gottesdienst und Verwaltung mit einem idealen Heiligtum neu geordnet werden. Dienst leisten,soll die andere Hälfte gehören.Sie soll zwölfeinhalb Kilometer45,5 zwölfeinhalb Kilometer: Wörtlich »25.000«. Es ist anzunehmen, dass, wie überall in Ezechiel 40–48, die große Elle gemeint ist. Sie entspricht etwa 52 cm. langund fünf Kilometer45,5 fünf Kilometer: Wörtlich »10.000«. Es ist anzunehmen, dass, wie überall in Ezechiel 40–48, die große Elle gemeint ist. Sie entspricht etwa 52 cm. breit sein.Sie ist ihr Besitz.Darin sollen die Städte liegen, in denen die Leviten wohnen.

6Ihr sollt einen Bereich für die Stadt45,6 die Stadt: Stadt, die anstelle des zerstörten Jerusalems gebaut wird. Sie soll das neue Jerusalem sein und erhält in Ezechiel 48,35 den Namen »Hier ist der Herr«. vorsehen.Er soll zweieinhalb Kilometer45,6 zweieinhalb Kilometer: Wörtlich »5000«. Es ist anzunehmen, dass, wie überall in Ezechiel 40–48, die große Elle gemeint ist. Sie entspricht etwa 52 cm. breitund zwölfeinhalb Kilometer45,6 zwölfeinhalb Kilometer: Wörtlich »25.000«. Es ist anzunehmen, dass, wie überall in Ezechiel 40–48, die große Elle gemeint ist. Sie entspricht etwa 52 cm. lang sein.Er soll an den heiligen45,6 heilig: Menschen oder Dinge, die zu Gott gehören und mit ihm in Verbindung stehen. Mehr … Abschnitt grenzen,der für Gott vorgesehen wurde.Dem ganzen Haus Israel45,6 Haus Israel: Ausdruck für das Zusammengehören Israels als Gottes Volk. Mehr … soll er gehören.

7Auch der Herrscher soll Land erhalten.Es soll westlich und östlich der Stadt45,7 die Stadt: Stadt, die anstelle des zerstörten Jerusalems gebaut wird. Sie soll das neue Jerusalem sein und erhält in Ezechiel 48,35 den Namen »Hier ist der Herr«. liegenund neben dem für Gott vorgesehenen Abschnitt.Es soll so groß sein wie eins der Erbteile45,7 Erbteil: Von der Verteilung des Landes an die einzelnen Stämme Israels erzählt Ezechiel 47,13–48,29.,die den Stämmen Israels zugewiesen werden sollen.Die Erbteile erstrecken sich immervon der Westgrenze bis zur Ostgrenze 8des Landes.Das soll das Eigentum des Herrschers in Israel sein.

Die Herrscher meines Volkessollen mein Volk nicht mehr vertreiben.Stattdessen teilen sie den Israeliten das Land zu,wie es den einzelnen Stämmen45,8 Stämme Israels: Israel versteht sich als Verband von zwölf Stämmen, die auf die Nachkommen der Söhne Jakobs zurückgehen. Mehr … zusteht.9So spricht Gott, der Herr45,9 so spricht der HERR: Typische Einleitung eines Gotteswortes, vor allem in prophetischen Büchern.:Es reicht jetzt, ihr Herrscher Israels!Schafft Gewalt und Zerstörung abund handelt nach Recht und Gerechtigkeit.Hört auf, mein Volk zu vertreiben!– So lautet der Ausspruch von Gott, dem Herrn45,9 Ausspruch des HERRN: Formelhafter Ausdruck, der vor allem in den Prophetenbüchern ein Gotteswort kennzeichnet..

Das richtige Maß für Abgaben

10Weiter sagte Gott:Benutzt Messinstrumente auf gerechte Weiseund verwendet die richtigen Maßeinheiten:11Eimer45,11 Eimer: Wörtlich »Efa«. Gefäß zum Abmessen von trockenen Materialien. Ein Efa entspricht etwa 20–21 l. und Krug45,11 Krug: Wörtlich »Bat«. Ein Bat ist ein Gefäß zum Abmessen von Flüssigkeiten und entspricht etwa 20–21 l. sollen ein einheitliches Maß haben.Ein Krug fasst ein Zehntel der Menge,die in einen Vorratskrug45,11 Vorratskrug: Wörtlich »Homer«. Ein Homer ist eigentlich ein Gefäß zum Abmessen von Getreide oder Mehl und fasst etwa 200–210 l. passt.Und auch ein Eimer fasst so viel.Der Vorratskrug ist die Grundlage für alles.1220 Gera45,12 Gera: Gewichtseinheit für Münzen und Edelmetalle. Ein Gera entspricht etwa 0,6 g. entsprechen einem Schekel45,12 Schekel: Gewichtseinheit für Münzen und Edelmetalle. Ein Schekel entspricht etwa 12 g.,und 60 Schekel entsprechen einer Mine45,12 Mine: Gewichtseinheit für Münzen und Edelmetalle. Eine Mine entspricht hier etwa 700 g..

13Ihr sollt folgende Steuern abgeben:von jedem Sack45,13 Sack: Wörtlich »ein Homer«. Ein Homer ist ein Gefäß zum Messen von Getreide oder Mehl und fasst etwa 200–210 l. Weizen ein Sechzigstelund von jedem Sack Gerste auch ein Sechzigstel.14Folgende Menge ist für Öl vorgeschrieben:von jedem Vorratskrug45,14 Vorratskrug: Wörtlich »ein Kor«. Ein Kor ist ein Gefäß zum Messen von Flüssigkeiten und fasst etwa 200–210 l. mit Öl ein Hundertstel.– Zehn Krüge45,14 Krug: Wörtlich »Bat«. Ein Bat ist ein Gefäß zum Abmessen von Flüssigkeiten und entspricht etwa 20–21 l. entsprechen einem Vorratskrug,ja, zehn Krüge entsprechen einem Vorratskrug. –15Von den Viehherden auf dem Weideland in Israelsoll für jeweils 200 Tiere eines abgegeben werden.Es dient als Speise-45,15 Speiseopfer: Besteht aus Getreide, Mehl, ungesäuerten Backwaren und Öl. Ein Teil wird auf dem Altar verbrannt. Mehr …, Brand-45,15 Brandopfer: Das geschlachtete Opfertier wird mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt. Mehr … und Schlachtopfer45,15 Schlachtopfer: Fett und Innereien wurden als Dank für Gott verbrannt, während das Fleisch von den Opfernden gegessen wurde. Mehr ….So sollt ihr für euch um Versöhnung bitten45,15 um Versöhnung bitten: Die Tempelsteuer wurde für die regelmäßigen Opfer am Tempel verwendet. Durch die Opfer bitten die Menschen Gott, die Schuld wegzunehmen, die zwischen Gott und Mensch steht. So kommt es zur Versöhnung..– So lautet der Ausspruch von Gott, dem Herrn45,15 Ausspruch des HERRN: Formelhafter Ausdruck, der vor allem in den Prophetenbüchern ein Gotteswort kennzeichnet..

16Das ganze Volk des Landes ist verpflichtet,die Steuern an den Herrscher Israels zu zahlen.17Der Herrscher hat folgende Aufgaben:Er muss Brandopfer45,17 Brandopfer: Das geschlachtete Opfertier wird mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt. Mehr …, Speise-45,17 Speiseopfer: Besteht aus Getreide, Mehl, ungesäuerten Backwaren und Öl. Ein Teil wird auf dem Altar verbrannt. Mehr … und Trankopfer45,17 Trankopfer: Ausgießen von Wein, Wasser oder Öl an einem Altar. Mehr … darbringen,und zwar an den Festen45,17 Feste: Meint religiöse Feste, die im Laufe eines Jahres gefeiert wurden; vgl. 3. Mose/Levitikus 23., Neumondfeiern45,17 Neumond: Beginn eines neuen Monats und Anlass für ein religiöses Fest. und am Sabbat45,17 Sabbat: In der Bibel der siebte Tag der Woche, heute unser Samstag. Er gilt im Judentum als Feiertag, an dem nicht gearbeitet werden darf. Mehr ….Das gilt für alle Festzeiten der Israeliten.Der Herrscher muss das Sündopfer45,17 Sündopfer: Gott schenkt dem Sünder die Möglichkeit, die Beziehung zu ihm in Ordnung zu bringen. Der Wert des Sündopfers hängt von der Stellung der Person ab. Mehr …, das Speiseopfer,das Brand- und das Schlachtopfer45,17 Schlachtopfer: Fett und Innereien wurden als Dank für Gott verbrannt, während das Fleisch von den Opfernden gegessen wurde. Mehr … darbringen.So bittet er für die Israeliten um Versöhnung.

Neujahr und Passafest

18So spricht Gott, der Herr45,18 so spricht der HERR: Typische Einleitung eines Gotteswortes, vor allem in prophetischen Büchern.:Am Anfang des ersten Monats im Jahrsollst du45,18 du: Meint den Propheten Ezechiel. dafür sorgen, dass das Heiligtum45,18 Heiligtum: Nach der Rückkehr aus der Verbannung sollten Gottesdienst und Verwaltung mit einem idealen Heiligtum neu geordnet werden. rein45,18 rein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein. In der Bibel sind dabei bestimmte religiöse Vorschriften zu beachten. Mehr … wird.Du sollst einen makellosen jungen Stierals Sündopfer45,18 Sündopfer: Gott schenkt dem Sünder die Möglichkeit, die Beziehung zu ihm in Ordnung zu bringen. Der Wert des Sündopfers hängt von der Stellung der Person ab. Mehr … darbringen.19Ein Priester45,19 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr … soll etwas vom Blut des Sündopfers nehmenund es auf folgende Stellen streichen:auf die Türpfosten des Tempels45,19 Tempel: Hier das eigentliche Tempelgebäude, das in Vorhalle, Hauptraum und Allerheiligstes aufgeteilt war.,auf die vier Ecken des Absatzes am Altar45,19 Altar: Meint den Brandopferaltar vor dem Tempelgebäude.und auf die Türpfosten des Tors zum inneren Vorhof45,19 innerer Vorhof: Das eigentliche Tempelgebäude war von einem inneren und einem äußeren Vorhof umgeben..20So sollt ihr es auch am siebten Tag des Monats machen.So sorgt ihr dafür, dass der Tempel rein45,20 rein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein. In der Bibel sind dabei bestimmte religiöse Vorschriften zu beachten. Mehr … wird.Das wird notwendig,wenn jemand aus Versehenoder unwissentlich falsch gehandelt hat.

21Am 14. Tag des ersten Monatssollt ihr das Passafest45,21 Passafest: Fest, das jährlich im Frühjahr gefeiert wird und an die Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei in Ägypten erinnert; vgl. 2. Mose/Exodus 12–13. Mehr … feiern.Das Fest dauert sieben Tage.Dabei soll ungesäuertes Brot45,21 ungesäuertes Brot: Wird ohne Sauerteig gebacken. Dadurch entfällt die Wartezeit bei der Teigherstellung, sodass sich das Brot schnell herstellen lässt. gegessen werden.22Zum Fest soll der Herrschereinen Stier als Opfer darbringen.Es ist ein Sündopfer45,22 Sündopfer: Gott schenkt dem Sünder die Möglichkeit, die Beziehung zu ihm in Ordnung zu bringen. Der Wert des Sündopfers hängt von der Stellung der Person ab. Mehr … für ihnund für das ganze Volk des Landes.23An allen sieben Tagen des Festessoll er Brandopfer45,23 Brandopfer: Das geschlachtete Opfertier wird mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt. Mehr … für den Herrn darbringen:jeden Tag sieben Stiereund sieben makellose Widder.Dazu kommt täglich ein Ziegenbock als Sündopfer.24Zu jedem Opfer soll er zusätzlichzwölf Kilogramm Mehl45,24 zwölf Kilogramm Mehl: Wörtlich »ein Efa«. Ein Efa ist ein Gefäß zum Messen von Mehl oder Getreide und fasst etwa 20–21 l. Die Opfergabe wird nicht benannt, kann aber aus anderen Vorschriften erschlossen werden. als Speiseopfer45,24 Speiseopfer: Besteht aus Getreide, Mehl, ungesäuerten Backwaren und Öl. Ein Teil wird auf dem Altar verbrannt. Mehr … darbringen.Zu den zwölf Kilogramm Mehl kommen stets zwei Liter45,24 zwei Liter: Wörtlich »ein Hin«. Ein Hin ist ein Gefäß zum Messen von Flüssigkeiten und fasst etwa 2 l. Öl.

25Im siebten Monat ist ein anderes Fest45,25 ein anderes Fest: 3. Mose/Levitikus 23,33-43 zufolge beginnt am 15. Tag des siebten Monats das Laubhüttenfest..Es beginnt am 15. Tag des Monats.Dann soll der Herrscher sieben Tage langdas Gleiche darbringen wie zum Passafest45,25 Passafest: Fest, das jährlich im Frühjahr gefeiert wird und an die Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei in Ägypten erinnert; vgl. 2. Mose/Exodus 12–13. Mehr …:die entsprechenden Sünd-45,25 Sündopfer: Gott schenkt dem Sünder die Möglichkeit, die Beziehung zu ihm in Ordnung zu bringen. Der Wert des Sündopfers hängt von der Stellung der Person ab. Mehr …, Brand-45,25 Brandopfer: Das geschlachtete Opfertier wird mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt. Mehr … und Speiseopfer45,25 Speiseopfer: Besteht aus Getreide, Mehl, ungesäuerten Backwaren und Öl. Ein Teil wird auf dem Altar verbrannt. Mehr …und die entsprechende Menge Öl.
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Neumondfest und Sabbat

461So spricht Gott, der Herr46,1 so spricht der HERR: Typische Einleitung eines Gotteswortes, vor allem in prophetischen Büchern.:Das Tor zum inneren Vorhof46,1 innerer Vorhof: Das eigentliche Tempelgebäude war von einem inneren und einem äußeren Vorhof umgeben., das im Osten liegt,bleibt an den sechs Werktagen geschlossen.Nur am Sabbat46,1 Sabbat: In der Bibel der siebte Tag der Woche, heute unser Samstag. Er gilt im Judentum als Feiertag, an dem nicht gearbeitet werden darf. Mehr … und an Neumondfesten46,1 Neumond: Beginn eines neuen Monats und Anlass für ein religiöses Fest. wird es geöffnet.2Der Herrscher soll es durch den Raum betreten,der zum äußeren Vorhof führt.An den Pfosten des Tors soll er stehen bleiben.Dann bringen die Priester46,2 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr … für ihnein Brandopfer46,2 Brandopfer: Das geschlachtete Opfertier wird mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt. Mehr … und ein Schlachtopfer46,2 Schlachtopfer: Fett und Innereien wurden als Dank für Gott verbrannt, während das Fleisch von den Opfernden gegessen wurde. Mehr … dar.Er verbeugt sich tief auf der Schwelle des Torsund geht wieder hinaus.Das Tor soll bis zum Abend nicht geschlossen werden.3Am Sabbat und an den Neumondtagensoll auch das Volk des Landes den Herrn anbeten.Dazu kommt es vor den Eingang desselben Torgebäudes.

4Der Herrscher soll dem Herrn Brandopfer46,4 Brandopfer: Das geschlachtete Opfertier wird mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt. Mehr … darbringen.Am Sabbat46,4 Sabbat: In der Bibel der siebte Tag der Woche, heute unser Samstag. Er gilt im Judentum als Feiertag, an dem nicht gearbeitet werden darf. Mehr … sind das sechs makellose Lämmerund ein makelloser Widder46,4 Widder: Ausgewachsenes männliches Schaf mit gebogenen Hörnern. Mehr ….5Zu dem Widder kommen zwölf Kilogramm Mehl46,5 zwölf Kilogramm Mehl: Wörtlich »ein Efa«. Ein Efa ist ein Gefäß zum Messen von Mehl oder Getreide und fasst etwa 20–21 l. Die Opfergabe wird nicht benannt, kann aber aus anderen Vorschriften erschlossen werden.als Speiseopfer46,5 Speiseopfer: Besteht aus Getreide, Mehl, ungesäuerten Backwaren und Öl. Ein Teil wird auf dem Altar verbrannt. Mehr … hinzu.Zu je zwölf Kilogramm Mehl kommen noch zwei Liter46,5 zwei Liter: Wörtlich »ein Hin«. Ein Hin ist ein Gefäß zum Messen von Flüssigkeiten und fasst etwa 2 l. Öl.Was die Lämmer betrifft, so soll er darbringen,was er sich leisten kann.6Am Neumondfest46,6 Neumond: Beginn eines neuen Monats und Anlass für ein religiöses Fest. besteht die Opfergabeaus einem jungen Stier, sechs Lämmern und einem Widder.Alle Tiere sollen makellos sein.7Er soll zu dem Stier und dem Widderje zwölf Kilogramm Mehl und je zwei Liter Öl darbringen.Zu den Lämmern soll er als Opfer46,7 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch) für Gott, die Gemeinschaft mit ihm schafft. In der Regel wird das Opfer oder Teile davon auf dem Altar verbrannt. Mehr … darbringen,was er sich leisten kann.8Wenn der Herrscher in das Torgebäude hineingeht,muss er es vom äußeren Vorhof aus betreten.Auf demselben Weg muss er es wieder verlassen.

9Wenn das Volk des Landeszu den festgelegten Zeiten46,9 festgelegte Zeiten: Meint sowohl die festgelegten Zeiten, an denen im Lauf eines Tages Opfer dargebracht wurden, als auch die jährlich gefeierten religiösen Feste, zu denen viele Besucher zum Tempel kamen. vor den Herrn tritt, gilt:Wer das Tempelgelände durch das Nordtor betritt,um den Herrn anzubeten,muss durch das Südtor wieder hinausgehen.Wer durch das Südtor hereinkommt,muss zum Nordtor wieder hinausgehen.Niemand darf durch dasselbe Tor hinausgehen,durch das er hineingegangen ist.Man muss stets zum gegenüberliegenden Tor hinausgehen.10Der Herrscher kommt und geht mit dem Volk.Wenn es hineingeht, geht auch er hinein,und wenn es hinausgeht, geht er auch hinaus.

11Bei den Festen46,11 Feste: Meint religiöse Feste, die im Laufe eines Jahres gefeiert wurden; vgl. 3. Mose/Levitikus 23. und zu den festgelegten Zeitenmüssen Speiseopfer46,11 Speiseopfer: Besteht aus Getreide, Mehl, ungesäuerten Backwaren und Öl. Ein Teil wird auf dem Altar verbrannt. Mehr … dargebracht werden:Zu jedem Stier und zu jedem Widder46,11 Widder: Ausgewachsenes männliches Schaf mit gebogenen Hörnern. Mehr …kommen je zwölf Kilogramm Mehl46,11 zwölf Kilogramm Mehl: Wörtlich »ein Efa«. Ein Efa ist ein Gefäß zum Messen von Mehl und Getreide und fasst etwa 20–21 l. Die Opfergabe wird nicht benannt, kann aber aus anderen Vorschriften erschlossen werden. und je zwei Liter46,11 zwei Liter: Wörtlich »ein Hin«. Ein Hin ist ein Gefäß zum Messen von Flüssigkeiten und fasst etwa 2 l. Öl.Zu den Lämmern muss man dazugeben,was man sich leisten kann.

Freiwillige und regelmäßige Opfergaben

12Weiter sagte Gott:Der Herrscher kann auch freiwillige Opfer darbringen.Das soll er auf die gleiche Weise tun,wie er am Sabbat46,12 Sabbat: In der Bibel der siebte Tag der Woche, heute unser Samstag. Er gilt im Judentum als Feiertag, an dem nicht gearbeitet werden darf. Mehr … Brand-46,12 Brandopfer: Das geschlachtete Opfertier wird mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt. Mehr … und Schlachtopfer46,12 Schlachtopfer: Fett und Innereien wurden als Dank für Gott verbrannt, während das Fleisch von den Opfernden gegessen wurde. Mehr … darbringt.Man soll ihm das Osttor öffnen.Dann kann er die Brand- oder Schlachtopfer darbringen,als freiwillige Opfer für den Herrn.Danach soll er wieder aus dem Tor hinausgehen.Wenn er gegangen ist, soll man das Tor schließen.

13Man soll dem Herrn täglich Brandopfer46,13 Brandopfer: Das geschlachtete Opfertier wird mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt. Mehr … darbringen.Jeden Morgen soll man sie darbringen.Es muss je ein makelloses einjähriges Lamm sein.14Zusätzlich soll man jeden Morgenein Speiseopfer46,14 Speiseopfer: Besteht aus Getreide, Mehl, ungesäuerten Backwaren und Öl. Ein Teil wird auf dem Altar verbrannt. Mehr … darbringen:zwei Kilogramm46,14 zwei Kilogramm: Wörtlich »ein sechstel Efa«. Ein Efa ist ein Gefäß zum Messen von Mehl und Getreide und fasst etwa 20–21 l. Ein Liter Mehl wiegt etwa 600 g. feines Mehlund einen dreiviertel Liter46,14 dreiviertel Liter: Wörtlich »ein Drittel Hin«. Ein Hin ist ein Gefäß zum Messen von Flüssigkeiten und fasst etwa 2 l. Öl46,14 Öl: Aus den Früchten des Olivenbaums gepresstes Öl, das zu den Grundnahrungsmitteln gehörte., um es anzurühren.Das ist das Speiseopfer für den Herrn.Diese Anordnung ist regelmäßig einzuhalten.Sie gilt für immer.15Man soll das Lamm, das Speiseopfer und das Ölan jedem Morgen darbringen.Es ist ein regelmäßiges Brandopfer.

Regeln für das Erbe des Herrschers

16So spricht Gott, der Herr46,16 so spricht der HERR: Typische Einleitung eines Gotteswortes, vor allem in prophetischen Büchern.:Angenommen, der Herrscher will einem seiner Nachkommenvon seinem Erbbesitz46,16 Erbbesitz: Der Anteil der Israeliten an dem Land, das Gott ihnen gibt. Sie dürfen das Land für ihren Lebensunterhalt nutzen, der Eigentümer bleibt Gott. ein Geschenk machen.Das Geschenk geht in den Besitz des Nachkommen über.Damit wird es zu dessen Erbbesitz,den er weitervererben darf.17Anders ist es,wenn der Herrscher etwas von seinem Erbbesitzeinem seiner Diener schenkt:Das Geschenk gehört dem Diener nur bis zum Jubeljahr46,17 Jubeljahr: Jahr des Schuldenerlasses. 3. Mose/Levitikus 25 zufolge sollen alle 50 Jahre Schulden erlassen, veränderte Besitzverhältnisse überprüft und Sklaven befreit werden..Danach fällt es an den Herrscher zurück.Nur den Nachkommen des Herrscherssoll das Geschenk als Erbbesitz gehören.

18Der Herrscher darf dem Volk keinen Erbbesitz46,18 Erbbesitz: Der Anteil der Israeliten an dem Land, das Gott ihnen gibt. Sie dürfen das Land für ihren Lebensunterhalt nutzen, der Eigentümer bleibt Gott. wegnehmen.Er darf das Volk nicht von dessen Land vertreiben.Er darf nur seinen Nachkommenetwas von seinem eigenen Erbbesitz schenken.So wird mein Volk nicht zerstreutund niemandem wird etwas weggenommen.

Nachtrag zur Beschreibung des neuen Tempels

19Der Mann46,19 der Mann: Ein von Gott gesandter Bote, der Ezechiel in der Vision durch das Heiligtum führt. führte mich in den Norden des Tempelgeländes.Er brachte mich durch einen Eingangin den heiligen Bereich46,19 heiliger Bereich: Meint den Innenhof des Tempels, das Tempelgebäude und die Nebengebäude. Nur die Priester dürfen dort hingehen. für die Priester46,19 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr ….Er zeigte mir einen Ort an dessen Rückseite,Richtung Westen.20Der Mann sagte zu mir:»Hier kochen46,20 kochen: Ein Teil der Opfergaben, die zum Tempel gebracht wurden, diente der Versorgung von Priestern und Leviten; vgl. 4. Mose/Numeri 18,8-10. die Priester die Opfergaben,die als Schuldopfer46,20 Schuldopfer: Wird als eine Art Wiedergutmachung dargebracht. Gott schenkt dem Schuldigen die Möglichkeit, die gestörte Beziehung zu ihm wieder in Ordnung zu bringen. oder Sündopfer46,20 Sündopfer: Gott schenkt dem Sünder die Möglichkeit, die Beziehung zu ihm in Ordnung zu bringen. Der Wert des Sündopfers hängt von der Stellung der Person ab. Mehr … dargebracht wurden.Hier backen sie mit dem Mehl,das als Speiseopfergabe46,20 Speiseopfer: Besteht aus Getreide, Mehl, ungesäuerten Backwaren und Öl. Ein Teil wird auf dem Altar verbrannt. Mehr … dargebracht wurde.Die Gaben dürfen nicht auf den äußeren Vorhof46,20 äußerer Vorhof: Das eigentliche Tempelgebäude war von einem inneren und einem äußeren Vorhof umgeben. gelangen.Sonst würde etwas Heiliges auf das Volk übertragen46,20 Heiliges auf das Volk übertragen: Was heilig ist, gehört zum Bereich Gottes. Wer damit in Berührung kommt, muss darauf vorbereitet sein. Damit niemand unvorbereitet und aus Versehen mit dem Heiligen in Berührung kommt, werden der Bereich Gottes und der Bereich der Menschen streng voneinander getrennt.

21Dann führte er mich auf den äußeren Vorhof.Er ließ mich an den vier Ecken des Hofs vorbeigehen.An jeder Ecke des Hofs war noch ein Hof.22Diese vier kleinen Höfe in den Ecken des Vorhofswaren 20 Meter46,22 20 Meter: Wörtlich »40«. Es ist anzunehmen, dass, wie überall in Ezechiel 40–48, die große Elle gemeint ist. Sie entspricht etwa 52 cm. lang und 15 Meter46,22 15 Meter: Wörtlich »30«. Es ist anzunehmen, dass, wie überall in Ezechiel 40–48, die große Elle gemeint ist. Sie entspricht etwa 52 cm. breit.Alle vier waren gleich groß.23In allen vier Höfen verliefen rundum Steinreihen.In die Steinreihen waren Kochstellen eingebaut.24Der Mann46,24 der Mann: Ein von Gott gesandter Bote, der Ezechiel in der Vision durch das Heiligtum führt. sagte zu mir:»Das ist der Ort für die Leute, die am Tempel46,24 Tempel: Nach der Rückkehr aus der Verbannung sollten Gottesdienst und Verwaltung mit einem idealen Heiligtum neu geordnet werden. kochen.Dort bereiten sie die Schlachtopfer46,24 Schlachtopfer: Fett und Innereien wurden als Dank für Gott verbrannt, während das Fleisch von den Opfernden gegessen wurde. Mehr … für das Volk zu.«
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Der Fluss des Lebens

471Der Mann47,1 der Mann: Ein von Gott gesandter Bote, der Ezechiel in der Vision durch das Heiligtum führt. brachte mich zum Eingang des Tempels47,1 Tempel: Hier das eigentliche Tempelgebäude, das in Vorhalle, Hauptraum und Allerheiligstes aufgeteilt war..Unter der Türschwelle sprudelte Wasser hervor.Es floss nach Osten,denn die Vorderseite des Tempelswar nach Osten gerichtet.Das Wasser floss an der rechten Seite des Tempels abund südlich am Altar47,1 Altar: Meint den Brandopferaltar vor dem Tempelgebäude. vorbei.2Der Mann führte mich durch das äußere Nordtor47,2 äußeres Nordtor: Der direkte Weg durch das Osttor ist versperrt, da dieses Tor nach dem Einzug der Herrlichkeit Gottes in den Tempel geschlossen bleibt; vgl. Ezechiel 44,1-3. hinaus.Er ließ mich außen herum zum äußeren Osttor gehen.Auf der rechten Seite des Tors sah ich das Wasser herausfließen.

3Der Mann47,3 der Mann: Ein von Gott gesandter Bote, der Ezechiel in der Vision durch das Heiligtum führt. ging weiter Richtung Osten.Er hatte eine Messschnur47,3 Messschnur: Eine Schnur, die man zum Bauen und Landvermessen verwendet. in der Handund maß 500 Meter47,3 500 Meter: Wörtlich »1000 Ellen«. Hier wird mit der großen Elle gerechnet. Sie entspricht etwa 52 cm. ab.Dann ließ er mich durch das Wasser gehen.Es reichte mir bis zu den Knöcheln.4Er maß noch einmal 500 Meter abund ließ mich wieder durch das Wasser gehen.Nun reichte es mir bis zu den Knien.Der Mann maß weitere 500 Meter abund ließ mich noch einmal durch das Wasser gehen.Diesmal reichte es mir bis zur Hüfte.5Schließlich maß er noch einmal 500 Meter ab.Das Wasser war zu einem Fluss geworden,den ich nicht mehr durchqueren konnte.Es war so tief, dass man schwimmen musste.6Der Mann fragte mich:»Hast du das gesehen, du Mensch47,6 du Mensch: Anrede Gottes für den Propheten, die nur im Buch Ezechiel verwendet wird.Dann führte er mich zurück zum Ufer des Flusses.

7Als ich wieder am Ufer angekommen war,sah ich dort viele Bäume stehen.Sie standen auf jeder Seite des Flusses.8Der Mann47,8 der Mann: Ein von Gott gesandter Bote, der Ezechiel in der Vision durch das Heiligtum führt. sagte zu mir:»Das Wasser fließt in ein Gebiet im Ostenund dann in den Jordangraben.Der Fluss mündet schließlich ins Tote Meer47,8 Totes Meer: Großer See, in den der Jordan mündet, mit ungewöhnlich hohem Salzgehalt.und macht das Wasser darin lebendig.9Denn wenn der Fluss ins Meer fließt,wird aus dem salzigen Meerwasser wieder Süßwasser.Es wird viele Fische47,9 viele Fische: Im Toten Meer gibt es wegen des hohen Salzgehaltes keine Fische. geben.Überall, wo der Fluss fließt,wird es von Lebewesen wimmeln.Ja, überall dort, wo der Fluss vorbeifließt,wird es Leben geben.10Fischer werden an der Küste stehen,zwischen En-Gedi und En-Eglajim47,10 En-Gedi, En-Eglajim: Ortschaften am westlichen Ufer des Toten Meers..Überall werden Plätze sein,um Fischernetze zu trocknen.Sie werden alle Arten von Fischen fangen,und es gibt so viele davon wie im Mittelmeer.Ja, es wird sehr viele Fische geben.11Die Sümpfe und Tümpel aber werden nicht zu Süßwasser,denn aus ihnen soll man Salz47,11 Salz: Wurde zum Haltbarmachen von Lebensmitteln verwendet und war kostbar. gewinnen.

12An beiden Ufern des Flusseswerden alle Arten von Bäumen wachsen.Ihre Früchte dienen als Nahrung.Ihre Blätter welken nichtund sie tragen immer Früchte.Jeden Monat bringen sie neue Früchte hervor,denn das Wasser kommt aus dem Heiligtum47,12 aus dem Heiligtum: Das Heiligtum steht für die Gegenwart Gottes, von der der Fluss des Lebens ausgeht..Ja, ihre Früchte werden als Nahrung dienenund ihre Blätter als Heilmittel.«

Die Neuverteilung des Landes

Ezechiel 47,13–48,35

Gott legt die Grenzen des Landes fest

13So spricht Gott, der Herr47,13 so spricht der HERR: Typische Einleitung eines Gotteswortes, vor allem in prophetischen Büchern.:Das sind die Grenzen,in denen ihr das Land als Erbbesitz47,13 Erbbesitz: Der Anteil der Israeliten an dem Land, das Gott ihnen gibt. Sie dürfen das Land für ihren Lebensunterhalt nutzen, der Eigentümer bleibt Gott. verteilen sollt.Es geht an die zwölf Stämme Israels47,13 Stämme Israels: Israel versteht sich als Verband von zwölf Stämmen, die auf die Nachkommen der Söhne Jakobs zurückgehen. Mehr ….Josef47,13 Josef: Der Stamm Josef setzt sich aus zwei Stämmen zusammen, die jeweils einen eigenen Anteil erhalten. Da der Stamm Levi anders behandelt wird, sind es insgesamt wieder zwölf Stämme. soll einen doppelten Besitzanteil erhalten.14Jeder Stamm erhält den gleichen Besitzanteil.Ich hatte feierlich geschworen,euren Vorfahren dieses Land47,14 dieses Land: Meint das Land, das Gott den Israeliten versprochen hat; vgl. beispielsweise 1. Mose/Genesis 17,1-8. zu geben.Euch fällt es jetzt als Erbbesitz zu.

15Das sind die Grenzen des Landes:An der Nordseite verläuft die Grenze vom Mittelmeerin Richtung Hetlon, Lebo-Hamat47,15 Lebo-Hamat: Bedeutende Stadt am Fluss Orontes im heutigen Syrien. und Zedad,16dann weiter über Hamat, Berota, Sibrajimbis nach Hazar-Enan in Hauran.Sibrajim liegt zwischen dem Gebiet von Damaskus47,16 Damaskus: Bedeutende Handelsstadt am Rand der syrischen Wüste. Mehr …und dem Gebiet von Hamat.17Ja, das ist der Grenzverlauf vom Meer nach Hazar-Enan,nach Damaskus und Richtung Norden.Nördlich der Grenze liegt das Gebiet von Hamat.Das ist die Grenze an der Nordseite.18An der Ostseite verläuft die Grenzevon einem Punkt zwischen Hauran und Damaskusbis zum Toten Meer47,18 Totes Meer: Großer See, in den der Jordan mündet, mit ungewöhnlich hohem Salzgehalt. und nach Tamar.Zwischen Gilead47,18 Gilead: Landschaft im heutigen Jordanien, zwischen See Gennesaret und Totem Meer. und dem Land Israelsbildet also der Jordan47,18 Jordan: Wichtigster Fluss in der Region, der vom Hermongebirge durch den See Gennesaret ins Tote Meer fließt. Mehr … die Grenze.Das ist die Grenze an der Ostseite.19An der Südseite, Richtung Teman, verläuft die Grenzevon Tamar zum »Wasser von Meriba« bei Kadesch47,19 Kadesch: Name einer Oase auf der Sinaihalbinsel.,dann weiter bis zum Bach Ägyptens47,19 Bach Ägyptens: Grenzfluss auf der östlichen Sinaihalbinsel. und zum Mittelmeer.Das ist Grenze an der Südseite, Richtung Teman.20An der Westseite ist das Mittelmeer die Grenze.Sie endet bei Lebo-Hamat47,20 Lebo-Hamat: Bedeutende Stadt am Fluss Orontes im heutigen Syrien..Das ist Grenze an der Westseite.

21Dieses Land sollt ihr unter euch aufteilen,unter den Stämmen Israels47,21 Stämme Israels: Israel versteht sich als Verband von zwölf Stämmen, die auf die Nachkommen der Söhne Jakobs zurückgehen. Mehr ….22So soll es ablaufen:Ihr verteilt es als Erbbesitz47,22 Erbbesitz: Der Anteil der Israeliten an dem Land, das Gott ihnen gibt. Sie dürfen das Land für ihren Lebensunterhalt nutzen, der Eigentümer bleibt Gott. unter euch,indem ihr Lose47,22 Los: Unterschiedlich markierte Steinchen, die in einem Behälter geschüttelt und auf den Boden geworfen wurden, um eine Entscheidung herbeizuführen. Mehr … werft.Die Fremden47,22 Fremde: Menschen aus anderen Völkern, die unter den Israeliten leben. Sie werden durch den Anteil am Erbbesitz in die Gemeinschaft der Israeliten aufgenommen. unter euch Israelitensollen dabei wie Einheimische gelten.Auch sie erhalten Erbbesitz bei den Stämmen Israels,zusammen mit euch.Das gilt für die Fremden, die bei euch lebenund schon Kinder bekommen haben.23Der Besitz soll von dem Stamm kommen,bei dem der Fremde gelebt hat.Dort sollt ihr ihm seinen Erbbesitz zuweisen.– So lautet der Ausspruch von Gott, dem Herrn47,23 Ausspruch des HERRN: Formelhafter Ausdruck, der vor allem in den Prophetenbüchern ein Gotteswort kennzeichnet..