BasisBibel (BB)
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361So sollen Bezalel und Oholiab die Arbeiten ausführen,

zusammen mit allen Fachleuten.Ihnen hat der Herr Weisheit und Einsicht gegeben.So können sie alle Arbeitenfür die Einrichtung des Heiligtums ausführen,wie der Herr es geboten hat.«

2Darauf berief Mose Bezalel, Oholiab und alle Fachleute.Der Herr hatte ihnen Weisheit gegeben.Sie alle waren gern bereit,mit der Arbeit zu beginnen.3Sie erhielten von Mose alle Abgaben der Israeliten,mit denen das Heiligtum errichtet werden sollte.

Auch weiterhin brachten die Israeliten freiwilligMorgen für Morgen ihre Gaben zu Mose36,3 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. Mehr ….4Da kamen die Fachleute, die das Heiligtum bauten,ein jeder von der Arbeit, an der er gerade war.5Sie sagten zu Mose:»Das Volk bringt viel zu viel.Es ist mehr, als wir für die Arbeit brauchen,die uns der Herr aufgetragen hat.«6Da befahl Mose, dass man im Lager ausrief:»Keiner, weder Mann noch Frau,soll mehr eine Arbeit tun36,6 Arbeit tun: Hier klingt das Gebot an, den Sabbat zu halten; vgl. 2. Mose/Exodus 20,8-11.,um eine Abgabe für das Heiligtum zu bringen.«So wurde das Volk davon abgehalten,immer mehr zu bringen.7Das Material reichte aus,um alle Arbeiten auszuführen.Es blieb sogar noch etwas davon übrig.

Das Zelt für die Wohnung Gottes

8Alle Fachleute unter den Handwerkernbauten die Wohnung36,8 Wohnung: Bezeichnet das Heiligtum, in dem die Israeliten Gott in der Wüste verehren. für Gott.Sie bestand aus zehn Zeltbahnen.Man webte sie aus feinem Leinengarn,violetter, purpurroter36,8 Purpur: Intensiver rot-violetter Farbstoff, mit dem in der Antike Stoffe und Wolle gefärbt wurden. Purpur ist sehr kostbar und war hauptsächlich den Reichen und Mächtigen vorbehalten. Mehr … und karmesinroter36,8 Karmesinrot: Ein aus Schildläusen gewonnener roter Farbstoff. Wolleund bestickte sie mit Kerubim.9Jede Zeltbahn war 14 Meter36,9 14 Meter: Wörtlich »28 Ellen«. Eine Elle entspricht etwa 45 cm und wird vom Ellenbogen bis zu den Fingerspitzen gemessen. lang und 2 Meter36,9 2 Meter: Wörtlich »4 Ellen«. Eine Elle entspricht etwa 45 cm und wird vom Ellenbogen bis zu den Fingerspitzen gemessen. breit.Alle hatten dasselbe Maß.10Je fünf Zeltbahnen wurden aneinandergenäht.11So entstanden zwei große Stücke.An einen Rand des einen Stücks nähte man Schlaufenaus violetter Wolle,ebenso an den Rand des anderen Stücks.1250 Schlaufen nähte man so an jedes Stück,dass sie einander gegenüberlagen.13Dafür machte man 50 goldene Haken.Mit ihnen verband man die beiden Stückean den Schlaufen,sodass sie zusammen die Wohnung bildeten.

Das Überzelt

14Sodann webte man Zeltbahnen aus Ziegenhaarfür das Überzelt über der Wohnung36,14 Wohnung: Bezeichnet das Heiligtum, in dem die Israeliten Gott in der Wüste verehren..Es waren elf Zeltbahnen.15Die elf Bahnen waren genau gleich,jede 15 Meter36,15 15 Meter: Wörtlich »30 Ellen«. Eine Elle entspricht etwa 45 cm und wird vom Ellenbogen bis zu den Fingerspitzen gemessen. lang und 2 Meter36,15 2 Meter: Wörtlich »4 Ellen«. Eine Elle entspricht etwa 45 cm und wird vom Ellenbogen bis zu den Fingerspitzen gemessen. breit.16Fünf der Zeltbahnen wurden zu einem Stück verbunden,und ebenso die sechs anderen Zeltbahnen.17Man nähte je 50 Schlaufenan einen Rand jedes der beiden Stücke.18Dafür machte man 50 bronzene Haken,um das Überzelt zu einem Ganzen zusammenzufügen.19Dazu machte man für das Zelt eine Überdeckeaus rot gefärbten Widderfellen.Darüber kam noch eine Decke aus festem Leder.

Der Holzbau für die Wohnung Gottes

20Man fertigte Bretter aus Akazienholzfür die Wände der Wohnung36,20 Zeltwohnung: Bezeichnet das Heiligtum, in dem die Israeliten Gott in der Wüste verehren..21Jedes Brett war fünf Meter36,21 fünf Meter: Wörtlich »10 Ellen«. Eine Elle entspricht etwa 45 cm und wird vom Ellenbogen bis zu den Fingerspitzen gemessen. langund drei viertel Meter36,21 drei viertel Meter: Wörtlich »eineinhalb Ellen«. Eine Elle entspricht etwa 45 cm und wird vom Ellenbogen bis zu den Fingerspitzen gemessen. breit.22Jedes bekam zwei Zapfen,mit denen es sich in seine Sockel stecken ließ.So machte man es bei allen Brettern der Wohnung.23Für die Südseite der Wohnung fertigte man 20 Bretter.24Dazu gehörten 40 silberne Sockel,je zwei Sockel unter ein Brett für seine beiden Zapfen.25Auch für die nördliche Seitenwandmachte man 20 Bretter,26dazu 40 silberne Sockel, zwei unter jedes Brett.27Für die Rückwand der Wohnung, die nach Westen liegt,fertigte man sechs weitere Bretter.28Dazu kamen noch zwei Bretterals Eckstücke der Rückwand.29Beide waren gleich beschaffenund hatten genaue Gegenstücke,die von unten bis oben mit ihnen zusammenhingen.Am oberen Ende hatten sie je einen Ring.30Insgesamt waren es acht Brettermit 16 silbernen Sockeln, je zwei unter jedem Brett.

31Dann fertigte man Querbalken aus Akazienholz:fünf für die Bretter der einen Seitenwand der Wohnung,32fünf Querbalken für die Bretter der anderen Seitenwandund fünf für die Bretter der Rückwand im Westen.33Der mittlere Querbalken wurde so gemacht,dass er die Bretter durchgehend in der Mitte verband.34Man überzog die Bretter mit Goldund befestigte goldene Ringe an ihnenals Halterung für die Querbalken.Auch die Querbalken überzog man mit Gold.

Der Vorhang vor dem Allerheiligsten

35Einen Vorhang webte manaus violetter, purpurroter36,35 Purpur: Intensiver rot-violetter Farbstoff, mit dem in der Antike Stoffe und Wolle gefärbt wurden. Purpur ist sehr kostbar und war hauptsächlich den Reichen und Mächtigen vorbehalten. Mehr … und karmesinroter36,35 Karmesinrot: Ein aus Schildläusen gewonnener roter Farbstoff. Wolleund feinem Leinengarn, bestickt mit Kerubim36,35 Kerubim: Himmlische Wesen mit einem menschlichen Gesicht, Flügeln und einem Löwenkörper. Ihre Abbilder im Heiligtum tragen den Thron Gottes. Mehr ….36Man hängte ihn an vier Pfosten aus Akazienholz auf,die mit Gold überzogen waren.Auch ihre Haken fertigte man aus Goldund goss für sie vier silberne Sockel.

Der Vorhang vor dem Eingang der Wohnung

37Auch für den Eingang des Zeltes36,37 Zeltwohnung: Bezeichnet das Heiligtum, in dem die Israeliten Gott in der Wüste verehren.fertigte man einen Vorhang.Er war aus violetter, purpurroter36,37 Purpur: Intensiver rot-violetter Farbstoff, mit dem in der Antike Stoffe und Wolle gefärbt wurden. Purpur ist sehr kostbar und war hauptsächlich den Reichen und Mächtigen vorbehalten. Mehr … und karmesinroter36,37 Karmesinrot: Ein aus Schildläusen gewonnener roter Farbstoff. Wolleund feinem Leinengarn gewebt.38Für diesen Vorhang fertigte man fünf Pfosten mit Hakenund überzog ihre Köpfe und Verstrebungen mit Gold.Sie bekamen fünf Sockel aus Bronze36,38 Bronze: Metall-Legierung aus Kupfer und Zinn. Sie wurde zur Herstellung von Schmuck, Waffen und Gegenständen für den Gottesdienst verwendet..
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Die Lade für die Gebote

371Bezalel machte die Lade37,1 Lade: Eine an Stangen tragbare Truhe aus Holz mit goldener Deckplatte, die für die Gegenwart Gottes bei seinem Volk steht. 2. Mose/Exodus 25,16 zufolge werden in ihr die Tafeln mit den Zehn Geboten aufbewahrt. Mehr … aus Akazienholz.Sie war eineinviertel Meter37,1 eineinviertel Meter: Wörtlich »zweieinhalb Ellen«. Eine Elle entspricht etwa 45 cm und wird vom Ellenbogen bis zu den Fingerspitzen gemessen. lang,drei viertel Meter37,1 drei viertel Meter: Wörtlich »eineinhalb Ellen«. Eine Elle entspricht etwa 45 cm und wird vom Ellenbogen bis zu den Fingerspitzen gemessen. breit und ebenso hoch.2Er überzog sie innen und außen mit reinem Goldund brachte ringsum eine goldene Leiste an.3Er goss vier goldene Ringe für ihre vier unteren Ecken,je zwei Ringe auf jeder Seite.4Er fertigte Stangen aus Akazienholzund überzog sie mit Gold.5Dann steckte er sie durch die Ringe an den Seiten der Lade,damit man die Lade tragen konnte.

Der Ort der Gegenwart Gottes

6Bezalel machte eine Platte37,6 Platte: Die goldene Platte mit den seitlich aufragenden Kerubim ist der Thron, auf dem Gott unsichtbar im Heiligtum gegenwärtig ist. Der hebräische Name leitet sich ab von »Sünde bedecken« und erinnert an Gottes Vergebung und Gnade. aus reinem Gold.Sie war eineinviertel Meter37,6 eineinviertel Meter: Wörtlich »zweieinhalb Ellen«. Eine Elle entspricht etwa 45 cm und wird vom Ellenbogen bis zu den Fingerspitzen gemessen. lang,einen drei viertel Meter37,6 drei viertel Meter: Wörtlich »eineinhalb Ellen«. Eine Elle entspricht etwa 45 cm und wird vom Ellenbogen bis zu den Fingerspitzen gemessen. breit7und hatte zwei goldene Kerubim37,7 Kerubim: Himmlische Wesen mit einem menschlichen Gesicht, Flügeln und einem Löwenkörper. Ihre Abbilder im Heiligtum tragen den Thron Gottes. Mehr ….Die Kerubim arbeitete Bezalelso aus dem Gold der Platte heraus,8dass sie an deren beiden Seiten standen.Er arbeitete die Kerubim so heraus,dass sie einander gegenüberstanden.9Die Kerubim breiteten ihre Flügel nach oben ausund beschützten die Platte mit den Flügeln.Ihre Gesichter waren einander zugewandtund zur Platte gerichtet.

Der Tisch für die Schaubrote

10Bezalel machte den Tisch aus Akazienholzfür die Schaubrote37,10 Schaubrote: Zwölf Brote, die auf einen Tisch im Heiligtum gelegt wurden. An jedem Sabbat wurden sie durch frische Brote ersetzt..Er war einen Meter37,10 ein Meter: Wörtlich »zwei Ellen«. Eine Elle entspricht etwa 45 cm und wird vom Ellenbogen bis zu den Fingerspitzen gemessen. lang,einen halben Meter37,10 ein halber Meter: Wörtlich »eine Elle«. Eine Elle entspricht etwa 45 cm und wird vom Ellenbogen bis zu den Fingerspitzen gemessen. breitund drei viertel Meter37,10 einen drei viertel Meter: Wörtlich »eineinhalb Ellen«. Eine Elle entspricht etwa 45 cm und wird vom Ellenbogen bis zu den Fingerspitzen gemessen. hoch.11Bezalel überzog ihn mit reinem Goldund brachte ringsum eine goldene Leiste an.12Ringsum gab er ihm eine handbreite Einfassungund brachte daran eine goldene Leiste an.13Er goss vier goldene Ringeund befestigte sie an den vier Ecken bei den Füßen.14Die Ringe waren dicht an der Einfassung angebracht.Sie dienten als Ösen für die Stangen,sodass man den Tisch tragen konnte.15Bezalel fertigte die Stangen aus Akazienholzund überzog sie mit Gold.Mit ihnen konnte der Tisch getragen werden.16Er machte die Gefäße für den Tisch:Schüsseln und Schalen, Kannen und Krüge,mit denen das Trankopfer37,16 Trankopfer: Ausgießen von Wein, Wasser oder Öl an einem Altar. Mehr … dargebracht wird.Sie waren aus reinem Gold.

Der goldene Leuchter

17Bezalel machte den Leuchter37,17 Leuchter: Siebenarmiger Ständer, auf dem Öllampen abgestellt werden. Er stand im Heiligtum. Mehr … aus reinem Gold.Leuchter, Fuß und Schaftwaren aus einem Stück gearbeitet,mit Blüten, Knospen und Blättern.18Er hatte sechs Arme,je drei auf jeder Seite.19Jeder Arm hatte drei Blüten,geformt wie Mandelblüten mit Knospen und Blättern.So war es an allen sechs Armen des Leuchters.20Der Schaft des Leuchters hatte vier Blüten,geformt wie Mandelblüten mit Knospen und Blättern:21je eine Knospe unter jedem Paar der Arme,die von dem Leuchter ausgingen.So war es bei jedem Paar der sechs Arme des Leuchters.22Alle Knospen und Armewaren aus dem Leuchter herausgearbeitet.Das Ganze war aus einem Stückund aus reinem Gold gearbeitet.23Bezalel machte für den Leuchter sieben Öllampen37,23 Öllampe: Lampe, in der mit einem Docht Öl verbrannt wurde. Sie war lange Zeit die wichtigste künstliche Lichtquelle. Mehr …und Dochtscheren37,23 Dochtschere: Schere zum Kürzen des Dochts. So wurde das Rußen der Lampen verhindert. und Pfannen aus reinem Gold.24Der Leuchter und alle seine Gerätewaren aus 34 Kilogramm37,24 34 Kilogramm: Wörtlich »ein Kikkar«. Ein Kikkar ist eine Gewichtseinheit und entspricht etwa 34 kg. reinem Gold gemacht.

Der Altar für das Räucheropfer

25Bezalel machte den Altar37,25 Räucheraltar: Spezieller kleiner Altar, auf dem Räucheropfer verbrannt wurden. Mehr …,auf dem Räucherwerk verbrannt wird.Er war aus Akazienholz und quadratisch,einen halben Meter37,25 halber Meter: Wörtlich »eine Elle«. Eine Elle entspricht etwa 45 cm und wird vom Ellenbogen bis zu den Fingerspitzen gemessen. lang, einen halben Meter breitund einen Meter37,25 einen Meter: Wörtlich »zwei Ellen«. Eine Elle entspricht etwa 45 cm und wird vom Ellenbogen bis zu den Fingerspitzen gemessen. hoch.Seine Hörner37,25 Hörneraltar: Typische Bauweise eines Altars. Die vier Ecken sind höher als die Opferfläche und werden »Hörner« genannt. waren aus einem Stück mit ihm gearbeitet.26Bezalel überzog den Altar mit reinem Gold:die Altarplatte, Wände und die Hörner.Ringsum brachte er eine goldene Leiste an.27Unterhalb dieser Leiste befestigte erauf beiden Seiten zwei goldene Ringe.Durch sie steckte man die Stangen,mit denen man den Altar tragen konnte.28Die Stangen fertigte er aus Akazienholzund überzog sie mit Gold.

29Bezalel stellte auch das heilige Salböl37,29 Salböl: Ein mit wohlriechenden Zusätzen vermengtes, kostbares Öl. Es wird bei bestimmten religiösen Handlungen verwendet. Mehr … herund das reine37,29 rein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein. In der Bibel sind dabei bestimmte religiöse Vorschriften zu beachten. Mehr …, duftende Räucherwerk,wie es ein Salbenmischer macht.
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Der Altar für die Brandopfer

381Bezalel baute den Brandopferaltar38,1 Brandopferaltar: Ein Podest oder Bauwerk im Freien aus Erde oder Stein, auf dem die geschlachteten Opfertiere ganz oder teilweise verbrannt wurden. Hier steht der Altar im Zelt der Begegnung. Deswegen ist er aus Holz und wie das Zelt transportabel. aus Akazienholz.Der war viereckig, zweieinhalb Meter38,1 zweieinhalb Meter: Wörtlich »5 Ellen«. Eine Elle entspricht etwa 45 cm und wird vom Ellenbogen bis zu den Fingerspitzen gemessen. lang,zweieinhalb Meter breit und eineinhalb Meter38,1 eineinhalb Meter: Wörtlich »drei Ellen«. Eine Elle entspricht etwa 45 cm und wird vom Ellenbogen bis zu den Fingerspitzen gemessen. hoch.2Seine vier Ecken formte Bezalel als Hörner38,2 Hörneraltar: Typische Bauweise eines Altars. Die vier Ecken sind höher als die Opferfläche und werden »Hörner« genannt.,die aus einem Stück mit dem Altar gemacht waren.Er überzog den Altar mit Bronze38,2 Bronze: Metall-Legierung aus Kupfer und Zinn. Sie wurde zur Herstellung von Schmuck, Waffen und Gegenständen für den Gottesdienst verwendet..

3Auch alle Geräte des Altars fertigte er aus Bronze:die Kübel, Schaufeln, Schalen, Gabeln und Kohlepfannen.4Er machte für den Altar ein Gittergeflecht aus Bronze.Das setzte er so unter die Einfassung des Altars,dass es bis zu dessen halber Höhe reichte.5Für die vier Ecken des bronzenen Gittersgoss er vier Ringe als Führungen für die Stangen.6Er fertigte Stangen aus Akazienholzund überzog sie mit Bronze.7Er führte sie an den beiden Seiten des Altarsdurch die Ringe.Daran konnte man ihn tragen.Der Altar war aus Brettern gefügt und innen hohl.

Das Wasserbecken

8Er fertigte das Wasserbecken aus Bronze38,8 Bronze: Metall-Legierung aus Kupfer und Zinn. Sie wurde zur Herstellung von Schmuck, Waffen und Gegenständen für den Gottesdienst verwendet.und das Gestell dafür.Dazu verwendete er die Spiegel38,8 Spiegel: In der Antike gab es noch keine Spiegel aus Glas. Stattdessen wurden polierte Platten aus Bronze oder Kupfer verwendet. der Frauen,die am Eingang des Zeltes der Begegnung Dienst taten.

Der Vorhof

9Bezalel machte den Vorhof des Zelts.Der wurde durch Stoffbahnenaus feinem Leinengarn begrenzt.An der Südseite war die Begrenzung 50 Meter38,9 50 Meter: Wörtlich »100 Ellen«. Eine Elle entspricht etwa 45 cm und wird vom Ellenbogen bis zu den Fingerspitzen gemessen. lang.10Dafür machte er 20 Pfosten mit 20 Sockeln aus Bronze38,10 Bronze: Metall-Legierung aus Kupfer und Zinn. Sie wurde zur Herstellung von Schmuck, Waffen und Gegenständen für den Gottesdienst verwendet.,silbernen Haken und Verstrebungen.11Die Nordseite war in derselben Weisedurch Stoffbahnen begrenzt.Sie war ebenfalls 50 Meter38,11 50 Meter: Wörtlich »100 Ellen«. Eine Elle entspricht etwa 45 cm und wird vom Ellenbogen bis zu den Fingerspitzen gemessen. langmit 20 Pfosten und 20 Sockeln aus Bronze,silbernen Haken und Verstrebungen.12An der Westseite war der Vorhofauf einer Breite von 25 Meter38,12 25 Meter: Wörtlich »50 Ellen«. Eine Elle entspricht etwa 45 cm und wird vom Ellenbogen bis zu den Fingerspitzen gemessen.durch Stoffbahnen begrenzt.Dafür gab es 10 Pfosten mit 10 Sockeln,silbernen Haken und Verstrebungen.13Die Vorderseite im Osten des Vorhofswar 25 Meter38,13 25 Meter: Wörtlich »50 Ellen«. Eine Elle entspricht etwa 45 cm und wird vom Ellenbogen bis zu den Fingerspitzen gemessen. breit.14Sie war auf der einen Seite durch Stoffbahnen begrenzt,auf siebeneinhalb Metern38,14 siebeneinhalb Meter: Wörtlich »15 Ellen«. Eine Elle entspricht etwa 45 cm und wird vom Ellenbogen bis zu den Fingerspitzen gemessen. Breite.Dafür gab es drei Pfosten mit drei Sockeln.15Auch auf der anderen Seite war sie begrenztdurch siebeneinhalb Meter lange Stoffbahnen.Auch diese Bahnen hatten drei Pfosten mit Sockeln.16Alle Stoffbahnen für den Vorhofwaren aus feinem Leinengarn.17Die Sockel für die Pfosten waren aus Bronze,Haken und Verstrebungen der Pfosten waren aus Silber.Die Köpfe der Pfosten waren mit Silber überzogen,auch ihre Verstrebungen waren aus Silber.So war es bei allen Pfosten des Vorhofs.

18Der Vorhang vor dem Eingang des Vorhofswar aus violetter, purpurroter38,18 Purpur: Intensiver rot-violetter Farbstoff, mit dem in der Antike Stoffe und Wolle gefärbt wurden. Purpur ist sehr kostbar und war hauptsächlich den Reichen und Mächtigen vorbehalten. Mehr … und karmesinroter38,18 Karmesinrot: Ein aus Schildläusen gewonnener roter Farbstoff. Wolleund feinem Leinengarn gewebt.Er war zehn Meter38,18 zehn Meter: Wörtlich »20 Ellen«. Eine Elle entspricht etwa 45 cm und wird vom Ellenbogen bis zu den Fingerspitzen gemessen. breit und zweieinhalb Meter38,18 zweieinhalb Meter: Wörtlich »5 Ellen«. Eine Elle entspricht etwa 45 cm und wird vom Ellenbogen bis zu den Fingerspitzen gemessen. hoch,genau wie die Stoffbahnen für den Vorhof.19Gehalten wurde er von vier Pfosten.Sie standen auf vier Sockeln aus Bronzeund hatten Haken aus Silber.Ihre Köpfe waren mit Silber überzogen,und ihre Verstrebungen waren aus Silber.20Alle Zeltpflöcke für die Wohnung38,20 Zeltwohnung: Bezeichnet das Heiligtum, in dem die Israeliten Gott in der Wüste verehren. und für den Vorhofwaren aus Bronze.

Das verarbeitete Material

21Das ist die Aufstellung der Beiträge für die Wohnung38,21 Wohnung: Bezeichnet das Heiligtum, in dem die Israeliten Gott in der Wüste verehren.,in der die Tafeln mit den Geboten38,21 Tafeln mit den Geboten: Meint die Steintafeln mit den Zehn Geboten, die Mose von Gott erhält; vgl. 2. Mose/Exodus 34,27-28. Sie stehen sinnbildlich für alle Gebote, die Gott seinem Volk gegeben hat. Mehr … aufbewahrt wurden.Mose ließ sie durch die Leviten38,21 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr … erhebenunter der Leitung von Itamar,dem Sohn des Priesters Aaron38,21 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester. Mehr ….22Ausgeführt wurden die Arbeiten von Bezalel.Er kam aus dem Stamm Juda38,22 Juda: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet lag im judäischen Bergland.und war der Sohn des Uri und Enkel von Hur.Er fertigte alles, was der Herr Mose geboten hatte.23Ihm stand Oholiab zur Seite,der Sohn des Ahisamach aus dem Stamm Dan38,23 Dan: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet liegt im Norden des Landes..Sie waren Kunsthandwerker und Kunstweberund verarbeiteten die violette, purpurrote38,23 Purpur: Intensiver rot-violetter Farbstoff, mit dem in der Antike Stoffe und Wolle gefärbt wurden. Purpur ist sehr kostbar und war hauptsächlich den Reichen und Mächtigen vorbehalten. Mehr …und karmesinrote38,23 Karmesinrot: Ein aus Schildläusen gewonnener roter Farbstoff. Wolle und das feine Leinen.

24Alles Gold aus den freiwilligen Gabenfür die Arbeiten am Heiligtum wog 1000 Kilogramm38,24 1000 Kilogramm: Wörtlich »29 Kikkar und 730 Schekel«. Ein Kikkar ist eine Gewichtseinheit und entspricht etwa 34 kg. Ein Schekel wiegt knapp 12 g.nach dem Gewicht, das am Heiligtum verwendet wird38,24 Gewicht, das am Heiligtum verwendet wird: Normgewicht, das am Heiligtum aufbewahrt wurde. Es sorgte dafür, dass diese Gewichtseinheit im Einzugsgebiet des Heiligtums einheitlich verwendet werden konnte..25Bei der Zählung der Gemeinde kam Silber zusammen,das dreieinhalb Tonnen38,25 dreieinhalb Tonnen: Wörtlich »100 Kikkar«. Ein Kikkar ist eine Gewichtseinheit und entspricht etwa 34 kg. und 20 Kilogramm38,25 20 Kilogramm: Wörtlich »1775 Schekel«. Ein Schekel entspricht knapp 12 g. wog –nach dem Gewicht, das am Heiligtum verwendet wird.26Jeder, der 20 Jahre oder älter war und gezählt wurde,gab Silber im Wert eines halben Silberstücks38,26 halbes Silberstück: Wörtlich »ein halber Schekel«. Ein Schekel ist eine Maßeinheit für ein Gewicht von knapp 12 g. Bevor Münzen in Gebrauch kamen, bezahlte man mit Silber- und Goldstücken, die jeweils abgewogen wurden.nach dem Gewicht, das am Heiligtum verwendet wird.Gezählt wurden 603.550 Mann.

27Die dreieinhalb Tonnen38,27 dreieinhalb Tonnen: Wörtlich »100 Kikkar«. Ein Kikkar ist eine Gewichtseinheit und entspricht etwa 34 kg. Silber wurden verwendet,um die Sockel für Heiligtum und Vorhang zu gießen.Es waren genau 100 Sockel,jeder aus 34 Kilogramm38,27 34 Kilogramm: Wörtlich »ein Kikkar«. Ein Kikkar ist eine Gewichtseinheit und entspricht etwa 34 kg. Silber.28Die 20 Kilogramm38,28 20 Kilogramm: Wörtlich »1775 Schekel«. Ein Schekel entspricht knapp 12 g. wurden gebraucht:für die Haken an den Pfosten,für den Überzug an den Köpfen der Pfostenund für die Verstrebungen.

29Die Menge an Bronze38,29 Bronze: Metall-Legierung aus Kupfer und Zinn. Sie wurde zur Herstellung von Schmuck, Waffen und Gegenständen für den Gottesdienst verwendet., die gestiftet worden war,betrug zweieinhalb Tonnen38,29 zweieinhalb Tonnen: Wörtlich »70 Kikkar«. Ein Kikkar ist eine Gewichtseinheit und entspricht etwa 34 kg. und 28 Kilogramm38,29 28 Kilogramm: Wörtlich »2400 Schekel«. Ein Schekel entspricht knapp 12 g..30Daraus fertigte mandie Sockel für den Eingang des Zeltes der Begegnung38,30 Zelt der Begegnung: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten in der Zeit, als sie durch die Wüste ziehen und bis zum Bau des Tempels in Jerusalem. Mehr …,den bronzenen Altar38,30 Altar: Eine Art Tisch oder Podest, auf dem einer Gottheit Opfergaben dargebracht wurden. Mehr …mit seinem Gittergeflecht und allen Geräten,31die Sockel für den Vorhof,die Sockel für den Eingang des Vorhofs,alle Zeltpflöcke für die Wohnungund alle Zeltpflöcke für den Vorhof.