BasisBibel (BB)
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Bundesbruch und Bundeserneuerung

2. Mose/Exodus 32,1–34,35

Das goldene Kalb

321Das Volk merkte,dass Mose32,1 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. lange nicht vom Berg32,1 Berg Sinai: Gottesberg in der Wüste, auf dem Gott im Gewittersturm erscheint und Mose die Zehn Gebote erhält; vgl. 2. Mose/Exodus 19–20. herabkam.Da lief das Volk zusammen und redete auf Aaron32,1 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester. ein:»Auf, mach uns Götter32,1 Götter: Götter, die von anderen Völkern verehrt werden. Israel hat nur einen einzigen Gott., die uns anführen!Denn wir wissen nicht,was mit diesem Mose geschehen ist –dem Mann, der uns aus Ägypten hierher geführt32,1 aus Ägypten geführt: 2. Mose/Exodus 1–15 erzählt, wie Gott sein Volk aus der Sklaverei in Ägypten befreit. hat.«2Da befahl ihnen Aaron:»Reißt die goldenen Ringe ab,die eure Frauen, Söhne und Töchteran den Ohren tragen!Dann bringt sie her zu mir!«3Da rissen sich alle die goldenen Ringe von den Ohrenund brachten sie Aaron.4Der nahm das Gold von ihnen entgegen.Dann bearbeitete er es mit dem Meißelund machte ein goldenes Kalb32,4 goldenes Kalb: Verächtliche Bezeichnung für das Standbild eines Stieres, das als Götterbild verehrt wurde. daraus.Da riefen sie: »Das sind deine Götter, Israel!Die haben dich aus dem Land Ägypten geführt.«5Als Aaron das sah,baute er davor einen Altar32,5 Altar: Eine Art Tisch oder Podest, auf dem einer Gottheit Opfergaben dargebracht wurden. und ordnete an:»Morgen ist ein Fest für den Herrn32,5 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr.6Am nächsten Tag standen sie früh aufund brachten Brandopfer32,6 Brandopfer: Das geschlachtete Opfertier wird mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt. und Schlachtopfer32,6 Schlachtopfer: Fett und Innereien wurden als Dank für Gott verbrannt, während das Fleisch von den Opfernden gegessen wurde. dar.Das Volk setzte sich nieder.Sie aßen und tranken.Dann standen sie auf, um sich zu vergnügen.

Mose setzt sich für das Volk ein

7Der Herr32,7 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. redete mit Mose32,7 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. auf dem Berg32,7 Berg Sinai: Gottesberg in der Wüste, auf dem Gott im Gewittersturm erscheint und Mose die Zehn Gebote erhält; vgl. 2. Mose/Exodus 19–20.:»Geh, steig hinab!Denn dein Volk, das du aus Ägypten geführt32,7 aus Ägypten geführt: 2. Mose/Exodus 1–15 erzählt, wie Gott sein Volk aus der Sklaverei in Ägypten befreit. hast,läuft ins Verderben.8Schnell sind sie von dem Weg abgewichen,den ich ihnen gewiesen habe.Sie haben sich ein goldenes Kalb32,8 goldenes Kalb: Verächtliche Bezeichnung für das Standbild eines Stieres, das als Götterbild verehrt wurde. gemachtund es angebetet.Sie haben ihm Opfer32,8 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch) für Gott, die Gemeinschaft mit ihm schafft. In der Regel wird das Opfer oder Teile davon auf dem Altar verbrannt. dargebracht und gerufen:›Das sind deine Götter32,8 Götter: Götter, die von anderen Völkern verehrt werden. Israel hat nur einen einzigen Gott., Israel!Die haben dich aus Ägypten geführt.‹«9Weiter sagte der Herr:»Ich habe mir dieses Volk angesehen:Es ist ein halsstarriges Volk.10Jetzt lass mich!Denn ich bin zornig32,10 Zorn Gottes: Sein Wille, Gericht zu halten. auf dieses Volkund will es vernichten.Aber dich werde ich zu einem großen Volk machen.«

11Mose32,11 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. aber beschwichtigte den Herrn, seinen Gott:»Warum, Herr, lässt du dich vom Zorn32,11 Zorn Gottes: Sein Wille, Gericht zu halten. hinreißen?Es ist doch dein Volk!Du hast es mit großer Kraft und starker Handaus Ägypten geführt32,11 aus Ägypten geführt: 2. Mose/Exodus 1–15 erzählt, wie Gott sein Volk aus der Sklaverei in Ägypten befreit..12Warum sollen die Ägypter sagen:›In böser Absicht hat er sie herausgeführt.Er wollte sie in den Bergen umbringenund vom Erdboden vernichten?‹Ändere doch deinen Beschluss, lass ab vom Zorn!Hab Mitleid und tu deinem Volk nichts Böses an!13Erinnere dich an deine Knechte32,13 Knecht, Knecht Gottes: Ehrenvolle Bezeichnung für Menschen, die Gott in seinen Dienst nimmt.:Abraham, Isaak und Israel32,13 Abraham, Isaak, Israel: Stehen zusammenfassend für die Anfänge des Volkes Israel, wie sie in 1. Mose/Genesis 12–50 erzählt werden..Denn ihnen hast du mit einem Eid zugesichert32,13 mit einem Eid zugesichert: Der Stammvater Abraham erhält dieses Versprechen von Gott in 1. Mose/Genesis 22,16-17.:Ich will euch so viele Nachkommen gebenwie Sterne am Himmel sind.Ihnen will ich das ganze Land geben,das ich euch versprochen habe.Sie sollen es für immer besitzen.«14Da hatte der Herr Mitleid mit seinem Volk.Das Böse, das er ihm angedroht hatte, tat er nicht.

Mose kehrt vom Berg zurück

15Daraufhin machte sich Mose32,15 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. auf den Rückwegund stieg vom Berg32,15 Berg Sinai: Gottesberg in der Wüste, auf dem Gott im Gewittersturm erscheint und Mose die Zehn Gebote erhält; vgl. 2. Mose/Exodus 19–20. hinab.In der Hand hatte er die beiden Tafeln mit den Geboten32,15 Tafeln mit den Geboten: Meint die Steintafeln mit den Zehn Geboten, die Mose von Gott erhält; vgl. 2. Mose/Exodus 34,27-28. Sie stehen sinnbildlich für alle Gebote, die Gott seinem Volk gegeben hat..Sie waren auf beiden Seiten beschrieben,vorn und hinten.16Gott selbst hatte die Tafeln angefertigt.Die Schrift auf den Tafeln hatte Gott selbstin den Stein geritzt.

17Als Josua32,17 Josua: Nachfolger von Mose. Nach dessen Tod führte er Israel in das verheißene Land. das Volk schreien hörte,sagte er zu Mose32,17 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote.:»Im Lager ist Kriegslärm!«18Doch Mose entgegnete:»So klingt kein Geschrei von Siegern,auch nicht das Geschrei von Besiegten.Ich höre laute Gesänge.«19Als er näher zum Lager kam,sah er das Kalb32,19 goldenes Kalb: Verächtliche Bezeichnung für das Standbild eines Stieres, das als Götterbild verehrt wurde. und wie sie darum tanzten.Da wurde Mose sehr zornig.Er schleuderte die Tafeln aus den Händenund zerschmetterte sie am Fuß des Berges.20Das Kalb aber, das sie gemacht hatten,verbrannte er im Feuerund zerstampfte es zu Pulver.Das streute er auf das Wasserund gab es den Israeliten zu trinken.21Dann fragte Mose Aaron32,21 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester.:»Was hat dir dieses Volk getan,dass du es zu einer so großen Sünde32,21 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. verführt hast?«22Aaron antwortete:»Mein Herr, sei nicht zornig auf mich!Du weißt doch, wie schlecht das Volk ist.23Sie haben von mir verlangt:›Mach uns Götter32,23 Götter: Götter, die von anderen Völkern verehrt werden. Israel hat nur einen einzigen Gott., die uns anführen!Denn wir wissen nicht,was mit diesem Mose geschehen ist –dem Mann, der uns aus Ägypten hierher geführt32,23 aus Ägypten geführt: 2. Mose/Exodus 1–15 erzählt, wie Gott sein Volk aus der Sklaverei in Ägypten befreit. hat.‹24Da sagte ich zu ihnen:›Wer Gold hat, reiße es sich ab!‹Sie gaben es mir.Ich warf es ins Feuer,und heraus kam dieses Kalb.«25Da schaute sich Mose das Volk an:Die Leute waren zügellos geworden.Aaron hatte die Zügel losgelassen,sodass sie aufsässig geworden waren.

Die Israeliten werden bestraft

26Mose32,26 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. trat in das Tor des Lagers und rief:»Her zu mir, wer für den Herrn32,26 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. ist!«Da sammelten sich alle Leviten32,26 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. um ihn.27Er sagte zu ihnen:»So spricht der Herr32,27 so spricht der Herr: Typische Einleitung eines Gotteswortes, vor allem in prophetischen Büchern., der Gott Israels:Jeder binde sein Schwert um!Geht durch das ganze Lagervon einem Tor bis zum andern.Jeder erschlage seinen Bruder32,27 Bruder: Hier Bezeichnung für jemanden, der zum Volk Gottes gehört.,seinen Freund und seinen Verwandten.«28Die Leviten taten, was Mose befohlen hatte.Damals fielen vom Volk an die 3000 Mann.29Da sagte Mose:»Tretet heute in den Dienst für den Herrn,damit er euch Segen gibt.Denn keiner von euchhat seinen Sohn oder seinen Bruder verschont.«

Mose bittet für die Israeliten

30Am nächsten Morgen sagte Mose32,30 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. zum Volk:»Ihr habt eine schwere Sünde begangen32,30 eine schwere Sünde begangen: Handeln, das Gottes Willen widerspricht und dadurch die Trennung zwischen Gott und Mensch bewirkt.!Ich will jetzt zum Herrn32,30 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. hinaufsteigen,und vielleicht kann ich für eure SündeVersöhnung erwirken.«31Mose kehrte zum Herrn zurück und sagte:»Ach, dieses Volk hat eine schwere Sünde begangen.Sie haben sich Götter aus Gold gemacht.32Bitte, vergib ihnen ihre Sünde.Wenn du das nicht willst, dann streiche michaus dem Buch, das du geschrieben hast.«33Der Herr antwortete Mose:»Ich streiche aus meinem Buch32,33 aus dem Buch Gottes streichen: Bild für den Tod. Dahinter steht der Gedanke, dass Gott ein Buch über alle Menschen führt. nur den,der diese Sünde gegen mich begangen hat.34Nun geh, führe das Volk, wohin ich dir gesagt habe.Siehe, mein Engel32,34 Engel: Boten Gottes, die in seinem Auftrag unterwegs sind und seine Botschaft überbringen. wird vor dir hergehen.Aber am Tag, wenn ich sie zur Rechenschaft ziehe,werde ich sie für ihre Sünde bestrafen.«35Der Herr strafte das Volk mit Unheil,weil sie das Kalb32,35 goldenes Kalb: Verächtliche Bezeichnung für das Standbild eines Stieres, das als Götterbild verehrt wurde. gefordert hatten,das Aaron32,35 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester. gemacht hatte.
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Befehl zum Aufbruch vom Sinai

331Der Herr33,1 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. sagte zu Mose33,1 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote.:»Brich auf mit dem Volk,das du aus dem Land Ägypten geführt hast.Zieh in das Land,von dem ich Abraham, Isaak und Jakob geschworen33,1 Abraham, Isaak und Jakob geschworen: In 1. Mose/Genesis 15,7-21 hat Gott sich gegenüber Abraham feierlich verpflichtet, seinen Nachkommen das Land zu geben. habe:›Deinen Nachkommen will ich es geben.‹2Ich werde einen Engel33,2 Engel: Boten Gottes, die in seinem Auftrag unterwegs sind und seine Botschaft überbringen. senden, der vor dir hergeht.Ich werde die Kanaaniter33,2 Kanaaniter: Bewohner des Gebietes zwischen Jordantal und Mittelmeer, bevor es durch das Volk Israel in Besitz genommen wurde. und Amoriter vertreiben,die Hetiter33,2 Hetiter: Volksgruppe im südlichen Kanaan, bevor das Land durch das Volk Israel in Besitz genommen wurde., Perisiter, Hiwiter und Jebusiter33,2 Jebusiter: Bevölkerungsgruppe, die vor den Israeliten in Jerusalem und dem umliegenden Gebiet lebte..3Ihr sollt in ein Land33,3 Land, in dem Milch und Honig fließen: Biblische Redewendung für ein fruchtbares Land, das landwirtschaftliche Güter im Überfluss hervorbringt. kommen, in dem Milch und Honig fließen.Ich selbst aber will nicht mit dir ziehen.Denn du bist ein halsstarriges Volk.Ich würde dich sonst unterwegs vernichten.«

4Als das Volk diese harten Worte hörte,hielten sie Trauer,und keiner legte seinen Schmuck an.5Da sagte der Herr zu Mose33,5 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote.:»Sag den Israeliten:Ihr seid ein halsstarriges Volk.Wenn ich nur einen Augenblick mit dir ziehen würde,würde ich dich vernichten.Nun lege deinen Schmuck ab!33,5 Nun lege deinen Schmuck ab!: 2. Mose/Exodus 32,2-6 erzählt davon, dass die Israeliten aus ihrem Schmuck ein goldenes Kalb machten und es anbeteten. Indem sie hier auf ihren Schmuck verzichten, verzichten sie auf die Möglichkeit, sich Götterbilder herzustellen.Dann will ich entscheiden, was ich mit dir tue.«6Da legten die Israeliten ihren Schmuck ab.Seit sie am Berg Horeb waren,trugen sie keinen Schmuck mehr.

Das Zelt der Begegnung

7Mose schlug das Zelt immer weit entfernt vom Lager auf.Er nannte es Zelt der Begegnung33,7 Zelt der Begegnung: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten in der Zeit, als sie durch die Wüste ziehen und bis zum Bau des Tempels in Jerusalem..Wer den Herrn33,7 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. befragen wollte,musste das Lager verlassen,um zum Zelt der Begegnung zu kommen.8Wenn Mose33,8 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. zum Zelt hinausging,erhob sich das ganze Volk.Jeder trat vor sein Zelt,und sie blickten Mose nach,bis er in das Zelt hineinging.9Sobald Mose im Zelt war,kam die Wolkensäule33,9 Wolkensäule: Senkrecht stehende Wolke in Form einer Säule. Durch sie zeigte Gott seinem Volk tagsüber den Weg durch die Wüste. herab.Sie stand im Eingang des Zelts,solange Gott mit Mose redete.10Wenn das Volk die Wolkensäuleim Eingang des Zelts stehen sah,erhoben sich alle.Sie warfen sich nieder, jeder vor seinem Zelt.11Der Herr redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht,nicht anders als ein Mensch mit dem andern redet.Danach kehrte Mose jedes Mal in das Lager zurück.Aber Josua33,11 Josua: Nachfolger von Mose. Nach dessen Tod führte er Israel in das verheißene Land., der Sohn des Nun,entfernte sich nie aus dem Zelt.Er war noch jung und diente Mose.

Mose bittet für das Volk

12Mose sagte zum Herrn33,12 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr.:»Siehe, du sagst zu mir:›Führe dieses Volk auf seinem Weg!‹Aber du hast mich nicht wissen lassen,wen du mit mir senden willst.Du hast doch gesagt:›Ich kenne dich mit Namen.Du hast Gnade33,12 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. bei mir gefunden.‹13Wenn ich aber Gnade bei dir gefunden habe,so zeig mir bitte, was du vorhast.Dann kann ich sehen,dass ich wirklich Gnade bei dir gefunden habe.Bedenke auch, dass diese Leute dein Volk sind.«14Gott sagte: »Ich werde auf dem Weg gegenwärtig seinund dich dorthin bringen,wo du ungestört leben kannst.«15Mose sagte:»Aber wenn du nicht auf unserem Weg gegenwärtig bist,dann führe uns lieber nicht von hier weg.16Woran soll man denn erkennen,dass ich zusammen mit deinem Volkbei dir Gnade gefunden habe?Doch daran, dass du mit uns gehst!Dann werden ich und dein Volk unsvon jedem anderen Volk auf der Erde unterscheiden.«17Da sagte der Herr zu Mose:»Auch was du jetzt gesagt hast, will ich tun.Denn du hast Gnade bei mir gefunden,und ich kenne dich mit Namen.«

Mose will Gottes Herrlichkeit sehen

18Mose33,18 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. bat:»Lass mich deine Herrlichkeit33,18 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Gottes Herrlichkeit stellt man sich auch als strahlenden Lichtglanz vor. sehen!«19Da sagte Gott:»Ich will all meine Güte an dir vorüberziehen lassenund den Namen des Herrn vor dir ausrufen33,19 den Namen des Herrn vor dir ausrufen: Gnade und Barmherzigkeit sind Eigenschaften Gottes, die so untrennbar zu ihm gehören wie sein Name; vgl. 2. Mose/Exodus 34,6.:›Wem ich gnädig33,19 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. bin, dem bin ich gnädig,und mit wem ich Erbarmen habe,mit dem habe ich Erbarmen.‹«20Weiter sagte Gott:»Du kannst mein Angesicht nicht sehen.Denn kein Mensch kann mich sehenund am Leben bleiben.«21Und der Herr33,21 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. fügte hinzu:»Aber siehe, da ist ein Platz in meiner Nähe.Stell dich da auf den Felsen!22Wenn dann meine Herrlichkeit vorüberzieht,will ich dich in den Felsspalt stellen.Solange ich vorüberziehe,werde ich meine Hand über dich halten.23Danach werde ich meine Hand wegziehen,und du kannst hinter mir hersehen.Aber mein Angesicht kann man nicht sehen.«
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Gott erneuert den Bund

341Der Herr34,1 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. sagte zu Mose34,1 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote.:»Hau dir zwei Steintafeln zurecht,genau wie die ersten beiden34,1 wie die ersten beiden: 2. Mose/Exodus 24,12-18 erzählt von den ersten beiden Tafeln, die Mose in 2. Mose/Exodus 32,19 zerstört, weil die Israeliten Gott untreu geworden sind.,die du zerschmettert hast.Ich will darauf die Worte34,1 die Worte: Meint die Zehn Gebote, die Mose von Gott erhalten hat. schreiben,die auf den ersten Tafeln gestanden haben.2Mach dich für morgen bereitund steig in der Frühe auf den Berg Sinai34,2 Berg Sinai: Gottesberg in der Wüste, auf dem Gott im Gewittersturm erscheint und Mose die Zehn Gebote erhält; vgl. 2. Mose/Exodus 19–20..Dort auf dem Gipfel stell dich vor mich hin.3Niemand darf mit dir hinaufsteigen.Auf dem ganzen Berg darf sich niemand sehen lassen.Nicht einmal Schafe und Rinderdürfen am Fuß des Berges weiden.«

4Da hieb Mose34,4 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. zwei Steintafeln zurecht,genau wie die ersten beiden.Er machte sich früh am Morgen aufund stieg auf den Berg Sinai34,4 Berg Sinai: Gottesberg in der Wüste, auf dem Gott im Gewittersturm erscheint und Mose die Zehn Gebote erhält; vgl. 2. Mose/Exodus 19–20.,wie der Herr es befohlen hatte.Die beiden Steintafeln nahm er mit sich.5Da fuhr der Herr in einer Wolke herab.Mose stellte sich dort vor ihn hinund rief den Herrn bei seinem Namen an.6Der Herr ging an ihm vorüber.Mose rief: »Herr, Herr, Gott!Du bist reich an Barmherzigkeit und Gnade34,6 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt.,unendlich geduldig und voller Güte und Treue.7Tausende lässt du deine Güte erfahren.Du vergibst Schuld34,7 Schuld: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können., Vergehen und Sünde.Ungestraft aber lässt du nichts.Du verfolgst die Schuld der Väteran Kindern und Enkelnbis in die dritte und vierte Generation.«

8Schnell neigte sich Mose34,8 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. zur Erde,warf sich nieder 9und sagte:»Herr, wenn ich bei dir Gnade34,9 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. gefunden habe,so zieh bitte mit uns.Denn es ist ein halsstarriges Volk.Vergib uns unsere Schuld und Sünde,und nimm uns als dein Eigentum34,9 Eigentum: Bezeichnung für das Volk Israel und Ausdruck des engen Verhältnisses zwischen Gott, dem Land und seinem Volk. an.«10Gott sagte: »Hiermit schließe ich einen Bund34,10 Bund: Vertrag, mit dem zwei Partner eine gegenseitige Verpflichtung eingehen. Ist Gott einer der Partner, kann er sich auch einseitig zur Treue gegenüber seinem Volk oder einzelnen Menschen verpflichten.!Vor deinem ganzen Volk will ich Wunder tun.Solche Wunder sind für kein Volk auf der ganzen Erdejemals geschaffen worden.Das ganze Volk, in dessen Mitte du bist,wird die Taten des Herrn sehen.Was ich an dir tun werde,wird Staunen erregen.«

Kein Bündnis mit den Bewohnern des Landes

11»Beachte genau, was ich dir heute gebiete.Ich werde die Amoriter und Kanaaniter34,11 Kanaaniter: Bewohner des Gebietes zwischen Jordantal und Mittelmeer, bevor es durch das Volk Israel in Besitz genommen wurde.vor dir vertreiben,die Hetiter34,11 Hetiter: Volksgruppe im südlichen Kanaan, bevor das Land durch das Volk Israel in Besitz genommen wurde., Perisiter, Hiwiter und Jebusiter34,11 Jebusiter: Bevölkerungsgruppe, die vor den Israeliten in Jerusalem und dem umliegenden Gebiet lebte..12Sieh dich vor, dass du kein Bündnis schließtmit den Bewohnern des Landes, in das du kommst.Wenn sie bei dir wohnen bleiben,könnten sie dir sonst zur Falle werden.13Reißt ihre Altäre34,13 Altar: Eine Art Tisch oder Podest, auf dem einer Gottheit Opfergaben dargebracht wurden. ein,zerschlagt ihre Kultsteine34,13 Kultstein: Hebräisch Massebe. Ein von Menschen aufgerichteter Stein mit religiöser Bedeutung.,haut ihre Kultpfähle34,13 Kultpfahl: Hebräisch Aschera. Ein von Menschen aufgerichteter Holzpfahl mit religiöser Bedeutung. um.14Einen fremden Gott sollst du nicht anbeten.Denn der Herr34,14 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. heißt ›der Eifersüchtige‹34,14 der Eifersüchtige: Gott will nicht, dass sein Volk andere Götter anbetet und sich von ihnen Hilfe erhofft. Er will sein einziger Gott sein..Er ist ein eifersüchtiger Gott.15Sieh dich vor, dass du kein Bündnis schließtmit den Bewohnern des Landes.Sie treiben Unzucht mit ihren Götternund bringen ihnen Schlachtopfer34,15 Schlachtopfer: Fett und Innereien wurden als Dank für Gott verbrannt, während das Fleisch von den Opfernden gegessen wurde. dar.Sie könnten dich einladen,von ihrem Schlachtopfer zu essen.16Keine ihrer Töchter darfst dufür einen deiner Söhne zur Frau nehmen.Ihre Töchter würden mit ihren Göttern Unzucht treiben.Sie würden auch deine Söhne verleiten,das zu tun.«

Die richtige Verehrung Gottes

17»Du sollst dir keinen Gott aus Metall gießen.1834,18 Vers 18-26: Anweisungen für die in den Versen 18-26 genannten Feste finden sich in 2. Mose/Exodus 23,14-19. Das Fest der ungesäuerten Brote34,18 Fest der ungesäuerten Brote: Fest, das jährlich im Frühjahr gefeiert wird und an die Befreiung des Volkes Israel aus Ägypten erinnert; vgl. 2. Mose/Exodus 12,14-20. In der Eile des Aufbruchs war keine Zeit, Brot aus Sauerteig zu backen. Deshalb wird in dieser Festwoche nur ungesäuertes Brot gegessen. sollst du halten:Sieben Tage lang sollst du Brot ohne Sauerteig essen,immer zur festgesetzten Zeit im Monat Abib34,18 Abib: Name des ersten Monats im biblischen Kalender. Er fällt in den März/April unseres Kalenders..Denn im Monat Abib bist du aus Ägypten ausgezogen34,18 aus Ägypten geführt: 2. Mose/Exodus 1–15 erzählt, wie Gott sein Volk aus der Sklaverei in Ägypten befreit..19Wenn eines deiner Rinder oder Schafezum ersten Mal wirft,gehört mir das erstgeborene34,19 Erstgeburt: Bezeichnet den ersten Sohn, den eine Frau zur Welt bringt, oder das erste männliche Tier, das von einem Muttertier geboren wird. Sie ist für Gott bestimmt. männliche Tier.20Aber für das Fohlen des Eselssollst du ein Schaf als Opfer34,20 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch) für Gott, die Gemeinschaft mit ihm schafft. In der Regel wird das Opfer oder Teile davon auf dem Altar verbrannt. darbringen.Wenn du das nicht willst, brich ihm das Genick.Auch für jeden Erstgeborenen deiner Söhnesollst du ein solches Ersatzopfer darbringen.21Sechs Tage sollst du arbeiten,aber am siebten Tag sollst du ruhen34,21 siebten Tag sollst du ruhen: Der siebte Tag ist der Sabbat..Selbst in der Zeit des Pflügensoder in der Erntezeit sollst du ruhen.22Wenn du den ersten Weizen erntest,sollst du das Wochenfest34,22 Wochenfest: Erntefest, das jährlich im Frühsommer gefeiert wird, sieben Wochen nach dem Passafest. feiern.Am Jahresende folgt das Fest der Ernte.23Dreimal im Jahr sollen alle deine Männervor Gott den Herrn34,23 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr., den Gott Israels, treten.24Ich werde die Völker vor dir vertreibenund so dein Gebiet erweitern.Dann kann keiner mehr nach deinem Land greifen.So kannst du unbesorgtdreimal im Jahr zum Heiligtum ziehenund vor den Herrn, deinen Gott, treten.25Du darfst mein Opfertier nicht so schlachten,dass das Blut über Sauerteig fließt.Das Passaopfer34,25 Passaopfer: Tier, das im Zusammenhang mit dem Passafest geschlachtet wird. Das Fest erinnert an die Befreiung der Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten, vgl. 2. Mose/Exodus 12–13. darf nicht über Nachtbis zum Morgen liegen bleiben.26Das Beste vom ersten Ertrag34,26 erster Ertrag: Wie bei der Erstgeburt ist der erste Teil der Ernte für Gott bestimmt. Er wird Gott zum Dank als Opfer dargebracht. deines Ackersbringe in das Haus des Herrn, deines Gottes.Koche nicht ein Ziegenböckchenin der Milch seiner Mutter.«

27Der Herr sagte zu Mose34,27 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote.:»Schreib diese Worte auf!Denn auf der Grundlage dieser Worteschließe ich mit dir und Israel einen Bund34,27 Bund: Vertrag, mit dem zwei Partner eine gegenseitige Verpflichtung eingehen. Ist Gott einer der Partner, kann er sich auch einseitig zur Treue gegenüber seinem Volk oder einzelnen Menschen verpflichten.28Mose blieb 40 Tage und 40 Nächteauf dem Berg34,28 Berg Sinai: Gottesberg in der Wüste, auf dem Gott im Gewittersturm erscheint und Mose die Zehn Gebote erhält; vgl. 2. Mose/Exodus 19–20. bei dem Herrn.Er aß kein Brot und trank kein Wasser.Er schrieb die Worte des Bundes auf die Tafeln.Das sind die Zehn Worte34,28 Zehn Worte: Meint die Zehn Gebote, die Mose von Gott erhalten hat..

Mose verhüllt sein Gesicht

29Als Mose34,29 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. vom Berg Sinai34,29 Berg Sinai: Gottesberg in der Wüste, auf dem Gott im Gewittersturm erscheint und Mose die Zehn Gebote erhält; vgl. 2. Mose/Exodus 19–20. herabstieg,hatte er die zwei Tafeln34,29 Tafeln mit den Geboten: Meint die Steintafeln mit den Zehn Geboten, die Mose von Gott erhält; vgl. 2. Mose/Exodus 34,27-28. Sie stehen sinnbildlich für alle Gebote, die Gott seinem Volk gegeben hat. mit den Geboten in der Hand.Von seinem Gesicht gingen Strahlen aus,weil er mit Gott geredet hatte.Das wusste Mose aber nicht.30Doch Aaron und alle Israeliten sahen es.Sie fürchteten sich, in seine Nähe zu kommen.31Aber Mose rief sie herbei.Aaron34,31 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester. und alle Männer, die der Gemeinde vorstanden,wandten sich Mose wieder zu,und er redete zu ihnen.32Später kamen auch alle Israeliten herbei.Mose gebot ihnen alles,was der Herr34,32 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. ihm auf dem Berg Sinai gesagt hatte.33Sobald Mose nicht mehr mit ihnen redete,legte er eine Priestermaske34,33 Priestermaske: Das hebräische Wort, das nur hier vorkommt, wird oft mit »Decke« oder »Schleier« übersetzt. So verstand es auch Paulus in 2. Korinther 3,13. Gemeint ist vermutlich eine Maske, die der Priester anlegte, wenn er im Namen Gottes auftrat. vor sein Gesicht.34Immer wenn Mose in das Zelt34,34 Zelt der Begegnung: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten in der Zeit, als sie durch die Wüste ziehen und bis zum Bau des Tempels in Jerusalem. ging,um mit dem Herrn zu reden,legte er die Maske ab.Wenn er herauskam, verkündete er den Israeliten,was Gott geboten hatte.35Wenn die Israeliten die Strahlen sahen,die vom Gesicht des Mose ausgingen,legte er die Maske vor sein Gesicht.Wenn er in das Zelt ging, um mit Gott zu reden,legte er sie wieder ab.