BasisBibel (BB)
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Ermahnung, sich den Erfolg nicht selbst zuzuschreiben

91Höre, Israel: Heute wirst über den Jordan9,1 Jordan: Wichtigster Fluss in der Region, der vom Hermongebirge durch den See Gennesaret ins Tote Meer fließt. ziehen.Du wirst zu fremden Völkern kommen,die größer und mächtiger sind als du.Doch du wirst ihren Besitz übernehmen,große Städte mit himmelhohen Mauern.2Eines dieser Völker sind die Anakiter9,2 Anakiter: Die aus Hebron und Umgebung stammenden Nachkommen des Anak. Sie waren für ihre außergewöhnliche Körpergröße bekannt.,ein großes Volk von Riesen.Du kennst sie und du hast gehört, was man über sie sagt:»Wer kann es mit den Anakitern aufnehmen?«3Heute wirst du es erleben:Der Herr9,3 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr., dein Gott,wird selbst vor dir her über den Jordan ziehen.Er wird wie ein Feuer sein, das alles verbrennt.Er wird mit diesen Völkern kurzen Prozess machen.Er wird sie vor dir in den Staub werfen,und du wirst sie vertreiben und schnell vernichten.Genauso9,3 genau so: Ein solches Versprechen findet sich beispielsweise in 1. Mose/Genesis 15,18-21. hat es der Herr dir versprochen.

4Wenn der Herr, dein Gott, sie vor dir herjagt,dann rede dir ja nicht ein:»Weil ich so gerecht9,4 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach dem Willen Gottes. bin,hat der Herr mich in dieses Land gebracht.Nun kann ich es in Besitz nehmen.«Nein! Weil diese Völker so verkommen sind,vertreibt der Herr, dein Gott, sie vor dir.5Nicht weil du so gerecht und anständig bist,kommst du in ihr Land und erhältst es als Besitz.Nein! Weil diese fremden Völker so böse sind,vertreibt der Herr, dein Gott, sie vor dir.So hat er es deinen Vätern versprochen,das hat er Abraham, Isaak und Jakob9,5 Abraham, Isaak, Jakob: Stehen zusammenfassend für die Anfänge Israels, wie sie in 1. Mose/Genesis 12–50 erzählt werden. geschworen.6Merk dir das: Nicht wegen deiner Gerechtigkeitgibt dir der Herr, dein Gott, dieses gute Land.Nicht deswegen nimmst du es in Besitz.Denn du bist und bleibst ein halsstarriges Volk!

Israel war ungehorsam am Berg Gottes

7Erinnere dich daran9,7 erinnere dich daran: Der folgende Abschnitt erzählt von Israels Ungehorsam gegenüber Gott. Er nimmt auf einzelne Geschichten Bezug, die in 2. Mose/Exodus 15–4. Mose/Numeri 20 erzählt werden. und vergiss es nicht:Es war in der Wüste.Da hast du den Herrn9,7 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr., deinen Gott, oft zum Zorn gereizt.Seit ihr aus Ägypten aufgebrochen9,7 aus Ägypten geführt: 2. Mose/Exodus 1–15 erzählt, wie Gott sein Volk aus der Sklaverei in Ägypten befreit. seid,habt ihr euch ständig gegen den Herrn aufgelehnt –bis ihr hierher an diesen Ort gekommen seid.8Besonders am Horeb9,8 Horeb: Auch »Sinai« genannter Gottesberg in der Wüste, an dem sich das Volk Israel ein Götterbild herstellt und es anbetet; vgl. 2. Mose/Exodus 32. habt ihr den Herrn zornig gemacht.Deswegen wollte der Herr euch schon vernichten.9Damals9,9 damals: 2. Mose/Exodus 24,12-18 erzählt davon, wie Mose auf den Gottesberg steigt und Gottes Gebote empfängt. stieg ich den Berg hinauf.Ich sollte die Tafeln aus Stein bekommen.Es sind die Tafeln des Bundes9,9 Tafeln des Bundes: Meint die Steintafeln mit den Zehn Geboten. Ähnlich wie bei einem Vertrag stehen auf den Tafeln die Regeln, die für den Bund Gottes mit seinem Volk gelten.,den der Herr mit euch geschlossen hat.40 Tage und 40 Nächte blieb ich auf dem Berg,aß kein Stück Brot und trank keinen Schluck Wasser.10Da übergab mir der Herr die beiden Tafeln aus Stein –beschrieben vom Finger Gottes.Auf ihnen standen alle Worte9,10 alle Worte: Meint die Zehn Gebote, die stellvertretend für alle Gebote stehen, die Gott seinem Volk gegeben hat.,die der Herr am Berg zu euch gesprochen hatte.Mitten aus dem Feuer hatte er sie gesprochen,als ihr am Fuß des Berges versammelt wart.

11Das Ende der 40 Tage und 40 Nächte war gekommen.Da gab mir der Herr die beiden Steintafeln,die Tafeln des Bundes9,11 Tafeln des Bundes: Meint die Steintafeln mit den Zehn Geboten. Ähnlich wie bei einem Vertrag stehen auf den Tafeln die Regeln, die für den Bund gelten, den Gott mit seinem Volk schließt..12Und der Herr sagte zu mir:»Steh auf und steig schnell den Berg hinunter!Denn dein Volk, das du aus Ägypten geführt9,12 aus Ägypten geführt: 2. Mose/Exodus 1–15 erzählt, wie Gott sein Volk aus der Sklaverei in Ägypten befreit. hast,läuft ins Verderben.Sie sind sofort von dem Weg abgewichen,den ich ihnen gewiesen habe:Sie haben sich ein Götterbild9,12 Götterbild: 2. Mose/Exodus 32 erzählt, wie sich das Volk Israel aus Goldschmuck ein goldenes Kalb anfertigt und es anbetet. Damit verstößt es gegen Gottes Gebot, sich kein Bild von Gott zu machen; vgl. 2. Mose/Exodus 20,4. gemacht!«

13Weiter sagte der Herr zu mir:»Ich habe dieses Volk durchschaut:Es ist und bleibt ein halsstarriges Volk!14Lass mich! Ich will sie vernichten!Ich werde ihre Namen auslöschen,niemand unter dem Himmel wird sich an sie erinnern.Aber aus dir will ich ein Volk machen,das mächtiger und größer ist als dieses.«15Da drehte ich mich um und stieg vom Berg herunter.Noch immer stand der Berg in Flammen.Ich trug die beiden Tafeln des Bundes9,15 Tafeln des Bundes: Meint die Steintafeln mit den Zehn Geboten. Ähnlich wie bei einem Vertrag stehen auf den Tafeln die Regeln, die für den Bund gelten, den Gott mit seinem Volk schließt.,fest hielt ich sie in meinen beiden Händen.16Dann sah ich, was geschehen war:Es war eine schlimme Sünde9,16 Sünden: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können.!Ihr hattet euch dem Herrn, eurem Gott, widersetztund euch ein goldenes Kalb9,16 goldenes Kalb: Verächtliche Bezeichnung für das Standbild eines Stieres, das als Götterbild verehrt wurde. gegossen.So schnell seid ihr vom Weg abgewichen,den der Herr euch gewiesen hatte.17Da packte ich die beiden Tafeln9,17 die beiden Tafeln: Meint die Steintafeln mit den Zehn Geboten. Ähnlich wie bei einem Vertrag stehen auf den Tafeln die Regeln, die für den Bund gelten, den Gott mit seinem Volk schließt.und schleuderte sie mit beiden Händen fort.Vor euren Augen habe ich sie zerschmettert.18Dann warf9,18 werfen: Sich auf den Boden vor jemanden zu werfen, ist die intensivste Form der Bitte um Vergebung. ich mich vor dem Herrn auf den Boden.Und wieder, wie das erste Mal, aß und trank ich nichts,40 Tage und 40 Nächte9,18 40 Tage und 40 Nächte: Die Zahl 40 steht für einen abgeschlossenen Zeitraum der Buße, Strafe oder Versuchung. lang.Ich tat das, um Vergebung für euch zu erwirken.Denn was ihr getan hattet, war eine Sünde9,18 Sünden: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können..Und der Herr verurteilte es.So habt ihr ihn zornig gemacht.19Ich fürchtete den glühenden Zorn des Herrn9,19 Zorn Gottes: Sein Wille, Gericht zu halten.,der euch galt.Ich befürchtete, dass er euch vernichten werde.Aber der Herr hörte auch dieses Mal auf mich.

20Auch auf Aaron9,20 Aaron: Bruder von Mose, der das Volk Israel dabei unterstützte, das goldene Kalb herzustellen. war er sehr zornigund wollte ihn vernichten.So betete ich damals auch für Aaron.

21Danach nahm ich das goldene Kalb9,21 goldenes Kalb: Verächtliche Bezeichnung für das Standbild eines Stieres, das als Götterbild verehrt wurde.,das ihr gemacht hattet.Es war ja das Zeichen eurer Sünde9,21 Sünden: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können..Ich verbrannte es im Feuerund zerschlug und zertrümmerte es.Schließlich war es nur noch feiner Staub.Den streute ich in den Bach, der vom Berg herabfloss.

22Schon bei Tabera9,22 Tabera: Ort auf der Wanderung des Volkes Israel durch die Wüste, an dem sich das Volk bei Gott beschwert. Mose rettet das Volk durch sein Bitten vor Gottes Zorn, vgl. 4. Mose/Numeri 11,1-3., bei Massa9,22 Massa: Ort auf der Wanderung des Volkes Israel durch die Wüste, an dem sich das Volk gegen Mose auflehnt; vgl. 2. Mose/Exodus 17,1-7. und bei Kibrot-Taawa9,22 Kibrot-Taawa: Ort auf der Wanderung des Volkes Israel durch die Wüste, an dem sich das Volk gegen Gott auflehnt; vgl. 4. Mose/Numeri 11,4-35.hattet ihr den Herrn zum Zorn gereizt.23Auch bei Kadesch-Barnea9,23 Kadesch-Barnea: Ort auf der Wanderung des Volkes Israel durch die Wüste, an dem das Volk nicht auf Gottes Wort vertraut hat; vgl. 4. Mose/Numeri 13–14. war es das Gleiche.Der Herr schickte euch damals mit den Worten los:»Geht! Nehmt das Land in Besitz,das ich euch gegeben habe!«Doch ihr habt euch dem Herrn, eurem Gott, widersetztund habt ihm nicht vertraut.Ihr habt nicht auf seine Anweisung gehört.24Seit ich euch kenne,seid ihr ungehorsam gegenüber dem Herrn!

Mose betet für das Volk

25Ich hatte mich also vor dem Herrn niedergeworfen9,25 vor dem Herrn niederwerfen: Intensive Form der Bitte um Vergebung. Das hier Geschilderte wird in 2. Mose/Exodus 32,11-12 erzählt..So lag ich da – 40 Tage und 40 Nächte.Der Herr9,25 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. hatte ja gedroht, euch zu vernichten.26Und ich betete zum Herrn:»Herr, mein Gott, vernichte nicht dein Volk!Es ist doch dein Eigentum9,26 Eigentum: Bezeichnung für das Volk Israel und Ausdruck des engen Verhältnisses zwischen Gott, dem Land und seinem Volk.!Du hast es mit großer Macht befreit.Mit starker Hand hast du es aus Ägypten geführt9,26 aus Ägypten geführt: 2. Mose/Exodus 1–15 erzählt, wie Gott sein Volk aus der Sklaverei in Ägypten befreit..27Denk an Abraham, Isaak und Jakob9,27 Abraham, Isaak, Jakob: Stehen zusammenfassend für die Anfänge Israels, wie sie in 1. Mose/Genesis 12–50 erzählt werden.!Sie waren doch deine Knechte9,27 Knecht, Knecht Gottes: Ehrenvolle Bezeichnung für Menschen, die Gott in seinen Dienst nimmt.!Schau nicht zu sehr darauf,dass dieses Volk so eigensinnig ist,so böse und verkehrt!28Sonst redet man in dem Land,aus dem du uns herausgeführt hast:›Der Herr hat sie herausgeführt,um sie in der Wüste sterben zu lassen.Entweder kann er sie nicht in das Land bringen,das er ihnen versprochen hat,oder er hasst sie.‹29Sie sind aber doch dein Volk und dein Eigentum!Du hast sie herausgeführt mit deiner großen Kraftund deinem machtvoll ausgestreckten Arm.«
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Gott antwortet mit den neuen Tafeln

101Damals sagte der Herr10,1 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. zu mir:»Haue dir zwei Tafeln aus Stein zurecht,so wie die ersten10,1 so wie die ersten: Von den ersten Tafeln, die Mose von Gott erhält und die er zerbricht, weil das Volk den Bund mit Gott gebrochen hat, erzählt 2. Mose/Exodus 31,18–32,20. Gott erneuert den Bund mit seinem Volk und Mose erhält neue Tafeln, vgl. 2. Mose/Exodus 34,1-10. waren.Dann steig zu mir auf den Bergund mach dir eine Lade10,1 Lade: Eine an Stangen tragbare Truhe aus Holz mit goldener Deckplatte, die für die Gegenwart Gottes bei seinem Volk steht. 2. Mose/Exodus 25,16 zufolge werden in ihr die Tafeln mit den Zehn Geboten aufbewahrt. aus Holz.2Ich werde auf die Tafeln die Worte10,2 die Worte: Auf den Tafeln stehen die Zehn Gebote vgl. 2. Mose/Exodus 24,12 und 5. Mose/Deuteronomium 5,6-21. schreiben,die auf den ersten Tafeln standen.Die hast du ja zerschlagen.Leg die neuen Tafeln in die Lade.«

3Also machte ich eine Lade aus Akazienholzund schlug zwei Tafeln aus Stein zurecht.Sie waren so wie die ersten10,3 so wie die ersten: Von den ersten Tafeln, die Mose von Gott erhält und die er zerbricht, weil das Volk den Bund mit Gott gebrochen hat, erzählt 2. Mose/Exodus 31,18–32,20. Gott erneuert den Bund mit seinem Volk und Mose erhält neue Tafeln, vgl. 2. Mose/Exodus 34,1-10..Dann stieg ich auf den Berg,mit den beiden Tafeln in meinen Händen.4Der Herr schrieb auf die Tafeln die Zehn Worte10,4 Zehn Worte: Meint die Zehn Gebote, die Mose von Gott erhalten hat.,so wie beim ersten Mal.Er hatte sie euch aus dem Feuer herausauf dem Berg verkündet,als ihr versammelt wart.Dann gab der Herr mir die neuen Tafeln.5Ich drehte mich um und stieg vom Berg hinunter.Ich legte die Tafeln in die Lade,die ich gemacht hatte.Dort ist seither ihr Platz,so wie der Herr es mir befohlen hatte.

Aaron stirbt

6Die Israeliten zogen von Beerot-Bene-Jaakan nach Moser.Dort starb Aaron10,6 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester. und wurde auch dort begraben.Sein Sohn Eleasar10,6 Eleasar: Sohn Aarons und nach ihm Hohepriester in Israel. wurde an seiner Stelle Priester.7Von dort zogen sie weiter nach Hor-Gidgadund von Hor-Gidgad weiter nach Jotbata.In dieser Gegend fließt in den Bächen immer Wasser.

8Damals sonderte der Herr10,8 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. den Stamm Levi10,8 Levi: Einer der zwölf Stämme Israels. Er hat kein eigenes Siedlungsgebiet. Seine Nachkommen sind stattdessen für bestimmte Aufgaben im Gottesdienst verantwortlich. ausund übertrug ihm besondere Aufgaben:Sie sollten die Bundeslade10,8 Lade: Eine an Stangen tragbare Truhe aus Holz mit goldener Deckplatte, die für die Gegenwart Gottes bei seinem Volk steht. 2. Mose/Exodus 25,16 zufolge werden in ihr die Tafeln mit den Zehn Geboten aufbewahrt. des Herrn tragen,im Heiligtum vor dem Herrn stehen,ihm im Gottesdienst dienenund in seinem Namen den Segen10,8 Segen, segnen: Wer einen anderen Menschen segnet, bittet Gott, dem Gesegneten Kraft, Leben und Wohlergehen zu schenken. sprechen.Bis heute ist das ihre Aufgabe.9Deshalb hat der Stamm Levi keinen Anteil am Landund keinen Erbbesitz10,9 Erbbesitz: Anstelle von Land erhalten die Leviten den Dienst für Gott am Heiligtum. Ihr Lebensunterhalt wird durch Opfergaben an das Heiligtum gesichert. bei seinen Brüdern10,9 seine Brüder: Die anderen Stämme des Volkes Israel, zu denen eine enge Verbindung besteht..Der Herr allein ist wie sein Erbbesitz10,9 Erbbesitz: Anstelle von Land erhalten die Leviten den Dienst für Gott am Heiligtum. Ihr Lebensunterhalt wird durch Opfergaben an das Heiligtum gesichert..So hat der Herr, dein Gott, es Levi versprochen.

Gott erhört das Gebet des Mose

10Ich blieb auf dem Berg genau so langewie beim ersten Mal10,10 wie beim ersten Mal: Davon erzählt Mose in 5. Mose/Deuteronomium 9,9-10.: 40 Tage und 40 Nächte.Auch dieses Mal hörte der Herr10,10 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. auf mich.Der Herr wollte dich nicht mehr vernichten,11sondern er forderte mich auf:»Steh auf! Stell dich an die Spitze des Volkes!Sie sollen losziehen und das Land in Besitz nehmen,das ich ihnen geben will.Das habe ich ihren Vorfahren geschworen.«

12Und jetzt, Israel10,12 Israel: Nachkommen der zwölf Söhne Jakobs. Gott hat mit Israel einen Bund geschlossen., denk nach:Was fordert der Herr, dein Gott, von dir?Nur das: Begegne dem Herrn, deinem Gott, mit Ehrfurcht10,12 Ehrfurcht: Eine Haltung größter Hochachtung gegenüber Gott, die sowohl Bewunderung als auch Erschrecken zum Ausdruck bringt..Du sollst auf seinen Wegen10,12 auf seinen Wegen: Bild für ein Leben nach dem Willen und den Geboten Gottes. gehen und ihn lieben.Du sollst dem Herrn, deinem Gott, dienenmit deinem ganzen Herzen10,12 Herz: Sitz des Verstandes und des Willens. und mit deiner ganzen Seele10,12 deine ganze Seele: Israel soll sich mit seiner ganzen Lebenskraft für Gott einsetzen..13So wirst du die Gebote10,13 Gebote: Bestimmungen, die Gott den Menschen gegeben hat. Sie ordnen das Leben so, wie es nach Gottes Willen sein soll. und Gesetze des Herrn befolgen,die ich dir heute verkünde –nur zu deinem Besten.

14Sieh ein:Dem Herrn, deinem Gott, gehört alles –der Himmel10,14 Himmel: Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. und der Himmel darüber,die Erde und alles, was darauf ist.15Doch deine Vorfahren hat der Herr ins Herz geschlossen,nur sie hat er geliebt.Unter allen Völkern wählte er ihre Nachkommen aus.Und das seid heute ihr.16Aber bei euch ist es so,als ob ihr eine Vorhaut am Herzen10,16 Vorhaut am Herzen: Bild für einen Menschen, der sein Inneres vor Gott verschließt und seine eigenen Wege geht. habt.Beschneidet sie10,16 die Herzen beschneiden: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens. Die innere Beschneidung ist ein Bild dafür, dass ein Mensch sein Wollen ganz auf Gott ausrichtet. und seid nicht länger eigensinnig!17Denn der Herr, euer Gott, ist der Gott der Götter10,17 Gott der Götter: Die Formulierung zeigt an, das Gott in seiner Macht und Herrlichkeit über allem steht.,er ist der Herr der Herren10,17 Herr der Herren: Die Formulierung zeigt an, das Gott in seiner Macht und Herrlichkeit über allem steht..Er ist der große, mächtige Gott,vor dem man Ehrfurcht10,17 Ehrfurcht: Eine Haltung größter Hochachtung gegenüber Gott, die sowohl Bewunderung als auch Erschrecken zum Ausdruck bringt. hat.Er kennt kein Ansehen der Personund ist nicht bestechlich.18Er verhilft Waisen10,18 Waise: Kind, dessen Eltern gestorben sind und dessen Versorgung dadurch nicht mehr sicher ist. Von der Gemeinschaft wird gefordert, dass sie Waisen versorgt und niemand ihre schwache Stellung ausnutzt. und Witwen10,18 Witwe: Frau, deren Mann verstorben ist und die dadurch rechtlich, sozial und wirtschaftlich in eine schwierige Lage geriet. Von der Gemeinschaft wird gefordert, dass sie Witwen versorgt und niemand ihre schwache Stellung ausnutzt. zu ihrem Recht.Er liebt die Fremden10,18 Fremder: Person, die nicht zur Gemeinschaft Israels gehört und häufig wirtschaftlich schlechter gestellt war. Fremde sind durch das Gastrecht geschützt.und versorgt sie mit Nahrung und Kleidung.19Darum sollt auch ihr die Fremden lieben.Denn ihr wart selber Fremde im Land Ägypten10,19 Fremde im Land Ägypten: 2. Mose/Exodus 1 erzählt von den Erfahrungen der Israeliten als Sklaven in Ägypten..

20Begegne dem Herrn, deinem Gott, mit Ehrfurcht10,20 Ehrfurcht: Eine Haltung größter Hochachtung gegenüber Gott, die sowohl Bewunderung als auch Erschrecken zum Ausdruck bringt.!Verehre nur ihn und halte dich an ihn!Schwöre nur bei seinem Namen!21Er ist der Grund für dein Lobgebet.Er ist dein Gott, der Großes für dich getan hat.Unglaubliches haben deine Augen gesehen.22Einst10,22 einst: Als in Israel eine Hungersnot ausbrach, zog Jakob, der Stammvater der Israeliten, mit seinen Söhne und ihren Familien nach Ägypten. Dort arbeitete sein Sohn Josef am Hof des Pharao, vgl. 1. Mose/Genesis 46. zogen deine Vorfahren nach Ägypten.Da waren sie nur 70 Leute.Jetzt hat der Herr, dein Gott, dich zahlreich gemacht,so zahlreich wie die Sterne am Himmel10,22 Sterne am Himmel: In 1. Mose/Genesis 15,5 erhält Abraham, der Stammvater der Israeliten, die Verheißung, dass seine Nachkommen so zahlreich sein werden wie die Sterne am Himmel..
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Die Erinnerung an die großen Taten Gottes

111Deshalb sollst du den Herrn11,1 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr., deinen Gott, lieben!Beachte jeden Tag seinen Willen,seine Anordnungen, Gesetze, Bestimmungen und Gebote11,1 Gebote: Bestimmungen, die Gott den Menschen gegeben hat. Sie ordnen das Leben so, wie es nach Gottes Willen sein soll.!2Ihr sollt das heute begreifen, ihr, nicht eure Kinder!Sie haben schließlich nicht miterlebt,wie der Herr, euer Gott, euch erzogen11,2 erziehen: Gott erzieht die Israeliten wie ein Vater seine Kinder. Hier geht es um die Erfahrungen der Israeliten mit Gott, seit er sie aus Ägypten befreit hat. hat.Sie haben seine Größe nicht erfahren,dazu seine starke Hand und seinen ausgestreckten Arm.3Sie haben die Zeichen und Taten nicht gesehen,die er in Ägypten vollbracht11,3 in Ägypten vollbracht: 2. Mose/Exodus 5–14 erzählt von Gottes Taten bei der Befreiung der Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten. hat:was er dem Pharao11,3 Pharao: Bezeichnung für den König von Ägypten. angetan hat11,3 angetan hat: Gott bestraft den Pharao und die Ägypter mit zehn Plagen, weil der Pharao sein Versprechen, die Israeliten aus Ägypten ziehen zu lassen, nicht einhält; vgl. 2. Mose/Exodus 7,14–12,33.,dem König von Ägypten und seinem ganzen Land,4und was er mit dem Heer der Ägypter gemacht hat11,4 gemacht hat: Gott lässt das ägyptische Heer, das die Israeliten verfolgt, im Schilfmeer ertrinken; vgl. 2. Mose/Exodus 14.,mit allen ihren Pferden und Streitwagen11,4 Streitwagen: Ein für den Krieg ausgerüsteter Wagen mit zwei oder drei Mann Besatzung..Er ließ das Wasser des Schilfmeeres11,4 Schilfmeer: Beim Auszug aus Ägypten rettete Gott sein Volk, indem er es durch das Schilfmeer führte; vgl. 2. Mose/Exodus 13,17–15,21. über sie kommen,als sie euch verfolgten.So hat der Herr sie vernichtet,bis heute hat sich Ägypten davon nicht erholt.5Doch euch hat er in der Wüste viel Gutes getan,bis ihr an diesen Ort11,5 dieser Ort: Meint den Ort, der in 5. Mose/Deuteronomium 1,1 beschrieben ist und an dem Mose die vorliegende Rede hält. gekommen seid.

6Ihr habt gesehen,was er an Datan und Abiram11,6 Datan und Abiram: Die beiden lehnen sich gegen Mose auf und werden von Gott dafür bestraft, vgl. 4. Mose/Numeri 16,12-35. getan hat.Sie waren Söhne von Eliabund damit Nachkommen von Ruben11,6 Ruben: Ältester Sohn Jakobs und Stammvater des Stammes Ruben..Die Erde öffnete sich und verschlang sie,zusammen mit ihren Familien, Zeltenund allem, was dazugehörte.Mitten in Israel11,6 Israel: Nachkommen der zwölf Söhne Jakobs. Gott hat mit Israel einen Bund geschlossen. geschah das.7Mit eigenen Augen habt ihr die großen Taten gesehen,die der Herr vollbracht hat.8Deshalb sollt ihr das ganze Gebot11,8 das ganze Gebot: Steht zusammenfassend für die Gebote und Vorschriften, die in 5. Mose/Deuteronomium 12–26 folgen. befolgen,auf das ich euch heute verpflichte.Dann werdet ihr stark sein und in das Land kommen,das ihr in Besitz nehmen sollt.Ihr zieht jetzt bald dorthin,um es in Besitz zu nehmen.9Lange Zeit werdet ihr in dem Land leben,das ich euren Vorfahren versprochen11,9 euren Vorfahren versprochen: Dieses Versprechen Gottes findet sich beispielsweise in 1. Mose/Genesis 15,18-21. habe.Ich, der Herr, habe geschworen,es ihnen und ihren Nachkommen zu geben:ein Land, in dem Milch und Honig fließen11,9 Land, in dem Milch und Honig fließen: Biblische Redewendung für ein fruchtbares Land, das landwirtschaftliche Güter im Überfluss hervorbringt..

10Bald kommt ihr in das Landund werdet es in Besitz nehmen.Dieses Land ist anders als das Land Ägypten11,10 Ägypten: Fruchtbares Land am Nil und Großmacht, die das politische Geschehen im Alten Orient beeinflusste..Aus Ägypten bist du weggegangen.Wenn du dort Samen ausgesät hattest,musstest du danach das Land selbst bewässern11,10 selbst bewässern: Wörtlich »mit deinem Fuß bewässern«. Mit den Füßen wurden kleine Schöpfräder angetrieben, die Wasser aus dem Nil auf die Felder beförderten..Das tut man sonst nur mit einem Gemüsegarten.11Ja, das Land, in das du bald kommen wirst,um es in Besitz zu nehmen, ist ganz anders:Es ist ein Land mit Bergen und Tälern.Es nimmt den Regen auf,der vom Himmel fällt,und speichert das Wasser.12Es ist ein Land,um das sich der Herr, dein Gott, kümmert.Beständig hat es der Herr, dein Gott, im Blick –vom Anfang des Jahres bis zu seinem Ende.

Ermahnung, auf Gottes Wegen zu gehen

13Gehorcht meinen Geboten11,13 Gebote: Bestimmungen, die Gott den Menschen gegeben hat. Sie ordnen das Leben so, wie es nach Gottes Willen sein soll.,auf die ich euch heute verpflichte:Ihr sollt mich, den Herrn11,13 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr., euren Gott lieben.Mir sollt ihr dienenmit eurem ganzen Herzen11,13 Herz: Sitz des Verstandes und des Willens. und mit ganzer Seele11,13 mit ganzer Seele: Israel soll sich mit seiner ganzen Lebenskraft für Gott einsetzen.!14Dann schenke ich eurem Land zur richtigen Zeit Regen:Im Herbst und im Frühjahr11,14 im Herbst und im Frühjahr: Jahreszeiten, in denen auf den Feldern gesät wird und die Pflanzen Wasser brauchen, damit etwas wächst. soll es regnen.Und ihr werdet euer Getreide11,14 Getreide: Getreide, vor allem Weizen, war ein Grundnahrungsmittel, das hauptsächlich zum Backen von Brot verwendet wurde. ernten,eure Trauben und eure Oliven pressen.15Gras für euer Vieh lasse ich auf euren Weiden wachsen.Und ihr werdet genug zu essen haben und satt werden.

16Gebt acht, dass eure Herzen11,16 Herz: Sitz des Verstandes und des Willens. nicht verführt werden!Wendet euch nicht ab von eurem Gott,dient keinen anderen Göttern11,16 Götter: Götter, die von anderen Völkern verehrt werden. Israel hat nur einen einzigen Gott. und betet sie nicht an!17Denn sonst flammt der Zorn des Herrn auf gegen euch.Dann verschließt er den Himmel.Es fällt kein Regen mehr,und das Land bringt keinen Ertrag.Bald ist es dann aus mit euch in dem guten Land,das der Herr euch geben will.18Nehmt euch also diese meine Worte zu Herzen:Ihr sollt sie als Zeichen11,18 Zeichen: Viele Juden tragen beim Gebet Lederriemen mit kleinen Kapseln um den Arm und an der Stirn: die Tefillin. In den Kapseln befinden sich Pergamentzettel mit Texten aus 2. Mose/Exodus 13,1-16; 5. Mose/Deuteronomium 6,4-9 und 5. Mose/Deuteronomium 11,13-21. um den Arm binden,damit ihr euch dauernd an sie erinnert.Zur Erinnerung sollt ihr sie auf eurer Stirn tragen,damit ihr sie beständig vor Augen habt.19Prägt sie auch euren Kindern ein und wiederholt sie:Rede davon, wenn du zu Hause bist oder unterwegs,wenn du dich schlafen legst oder aufstehst!20Schreibe sie auch auf die Türpfosten11,20 Türpfosten: Noch heute finden sich »Mesusa« genannte Kapseln, die Abschnitte des Alten Testaments enthalten, an den Türen zu jüdischen Wohnungen und Häusern. deines Hauses,genauso wie an die Tore deiner Stadt.21Dann werdet ihr lange in dem versprochenen Land leben,ihr und eure Kinder.So hat der Herr es euren Vorfahren geschworen11,21 euren Vorfahren geschworen: Ein solches Versprechen Gottes findet sich beispielsweise in 1. Mose/Genesis 15,18-21..Es soll euch so lange gehören,wie sich der Himmel über die Erde wölbt.

22Ihr müsst nur dieses Gebot11,22 dieses Gebot: Steht zusammenfassend für die Gebote und Vorschriften, die in 5. Mose/Deuteronomium 12–26 folgen. ganz befolgen,das ich euch heute verkünde.Handelt danach!Den Herrn, euren Gott, sollt ihr lieben!Geht überall auf seinen Wegen11,22 auf seinen Wegen: Bild für ein Leben nach dem Willen und den Geboten Gottes. und haltet euch an ihn!23Dann wird der Herr alle diese Völker vertreiben,sobald ihr in das Land kommt.Ihr werdet den Besitz anderer Völker übernehmen,obwohl sie größer und mächtiger sind als ihr.24Jeder Ort soll euch gehören, den eure Füße betreten:Euer Gebiet wird von der Wüste11,24 Wüste: Meint die Sinaihalbinsel als Grenze zwischen Israel und Ägypten. bis zum Libanon11,24 Libanon: Gebirgszug nördlich von Israel mit bis zu 3000 m hohen, dicht bewaldeten Bergen. reichen,vom Strom Eufrat11,24 Eufrat: Neben dem Tigris einer der beiden Hauptflüsse in Assyrien und Babylonien, im heutigen Irak. bis zum Meer im Westen11,24 Meer im Westen: Meint das Mittelmeer..25Niemand wird euch Widerstand leisten können.Der Herr, euer Gott,wird Angst und Schrecken vor euch verbreiten.Im ganzen Land, das ihr betretet,wird man euch fürchten.So hat er es euch versprochen.

26Seht, ich stelle euch heute vor die Wahlzwischen Segen11,26 Segen, segnen: Besondere Zuwendung Gottes zu seinen Geschöpfen. Gott schenkt durch seinen Segen Leben, Kraft und Wohlergehen. und Fluch11,26 Fluch: Ein Unheil bringendes Wort, durch das die Lebenskraft oder das Wohlergehen des Verfluchten gemindert werden soll.:27Segen erwartet euch,wenn ihr das Gebot des Herrn, eures Gottes, befolgt.Ich habe es euch heute verkündet.28Fluch erwartet euch,wenn ihr das Gebot des Herrn, eures Gottes,nicht befolgt.Der Fluch trifft euch, wenn ihr den Weg verlasst11,28 den Weg verlassen: Bild für ein Leben gegen den Willen und gegen die Gebote Gottes.,den ich euch heute zeige.Dann werdet ihr anderen Göttern11,28 Götter: Götter, die von anderen Völkern verehrt werden. Israel hat nur einen einzigen Gott. nachlaufen,die ihr jetzt noch nicht einmal kennt.

29Segen11,29 Segen, segnen: Besondere Zuwendung Gottes zu seinen Geschöpfen. Gott schenkt durch seinen Segen Leben, Kraft und Wohlergehen. und Fluch11,29 Fluch: Ein Unheil bringendes Wort, durch das die Lebenskraft oder das Wohlergehen des Verfluchten gemindert werden soll. sollst du verkünden,wenn du in das Land gekommen bist.Der Herr, dein Gott, wird dich dort hineinbringen,und du wirst es in Besitz nehmen.Dann rufe den Segen auf dem Berg Garizim11,29 Garizim: 845 m hoher Berg, südwestlich der Stadt Sichem im Gebirge zwischen Jordan und Mittelmeer gelegen. aus,den Fluch auf dem Berg Ebal11,29 Ebal: Berg im Gebirge zwischen Jordan und Mittelmeer. Ihm gegenüber liegt der Berg Garizim.!30Diese beiden Berge liegen östlich des Jordan11,30 Jordan: Wichtigster Fluss in der Region, der vom Hermongebirge durch den See Gennesaret ins Tote Meer fließt.,an der Straße, die nach Westen führt.Es ist das Land der Kanaaniter11,30 Kanaaniter: Bewohner des Gebietes zwischen Jordantal und Mittelmeer, bevor es durch das Volk Israel in Besitz genommen wurde.,die in der Steppe leben –das Gebiet von Gilgal, bei der Orakeleiche11,30 Orakeleiche: Markanter Ort in der Landschaft, der zur Orientierung diente. In der Nähe besonderer Bäume wurde Gott oft durch Orakel befragt..

31Bald werdet ihr über den Jordan11,31 Jordan: Wichtigster Fluss in der Region, der vom Hermongebirge durch den See Gennesaret ins Tote Meer fließt. ziehenund in das Land kommen und es in Besitz nehmen.Dieses Land gibt euch der Herr, euer Gott.Ihr werdet es besitzen und darin leben.32Befolgt dann alle Gesetze und Bestimmungen,die ich euch heute gebe, und handelt danach!