BasisBibel NT+Ps (BB)
221Ich möchte allerdings,dass ihr wisst,wie sehr ich mich für euch einsetze.Ich kämpfe gleichermaßen für euchwie für die Leute in Laodizea2,1 Laodizea: Stadt in Phrygien nahe der Mündung des Flusses Lykos im Südwesten Kleinasien, der heutigen Türkei, ca. 15 km entfernt von Kolossä..Und genauso kämpfe ich für alle anderen,die mich nicht persönlich kennengelernt haben.2Es geht mir darum,ihnen im Herzen2,2 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. Mut zu machen.Dann können sie in Liebe verbunden bleibenund in allem zu umfassender Einsicht gelangen.Denn sie sollen das Geheimnis Gottes erkennen:Christus2,2 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. .3In ihm sind alle Schätze der Weisheit2,3 Weisheit: Die Fähigkeit zu erkennen, wie die Welt und das Leben geordnet sind und wie der Mensch sich am besten in diese Ordnung einfügt. Die Weisheit hat ihren Ursprung bei Gott, der die Welt weise gegründet hat. und Erkenntnis verborgen.

4Das sage ich,damit euch niemanddurch seine Überredungskünste täuschen kann.5Denn auch wenn ich körperlich abwesend bin,so bin ich doch im Geist bei euch.Ich sehe mit Freude,wie geordnet alles bei euch zugeht –und wie unerschütterlich euer Glaube2,5 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. an Christus2,5 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. ist.

Gegen falsche Lehren

2,6-23

Gegen falsche Philosophie: Christus als Lebensgrundlage

6Ihr habt Christus2,6 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus2,6 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. , den Herrn2,6 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet., angenommen.Richtet also euer Leben an ihm aus!7Ihr seid doch in ihm verwurzeltund gründet euch als Gemeinde ganz auf ihn.Ihr werdet gefestigt durch den Glauben2,7 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.,so wie er euch gelehrt wurde –und habt allen Grund zu überschwänglicher Dankbarkeit!

8Gebt acht,dass euch niemand in die Falle lockt!Weder durch seine Philosophie2,8 Philosophie: Meint nicht nur eine philosophische Lehre im engeren Sinn, sondern bezeichnet auch religiöse Strömungen.noch durch falsche Lehren,die nur auf menschlicher Überlieferung beruhen.Ihre Grundlage sind die Elemente2,8 Elemente: Feuer, Wasser, Luft und Erde, die man in der Antike für die Grundstoffe des Weltalls hielt. Bei Paulus Mächte, die im Gegensatz zu Christus stehen. dieser Welt2,8 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. und nicht Christus2,8 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. !9Denn in ihm ist die Gottheitmit der ganzen Fülle ihrer Kraftleibhaftig gegenwärtig.10Und auch ihr habt Anteil an dieser Fülle,weil ihr zu Christus2,10 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. gehört.Und er steht als Hauptüber allen Mächten und Gewalten.

11Er ist es auch,durch den ihr die Beschneidung2,11 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. empfangen habt.Allerdings ist das keine Beschneidung2,11 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. ,die von Menschenhand vollzogen wurde.Sie besteht vielmehr darin,dass ihr den Körper abgelegt habt,der nur auf das Irdische ausgerichtet war2,11 der nur auf das Irdische ausgerichtet war: Wörtlich heißt es in Vers 11: »Sie besteht vielmehr darin, dass ihr euren Körper des Fleisches abgelegt habt.«.Das ist die Beschneidung2,11 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. ,die uns Christus2,11 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. schenkt.12In der Taufe2,12 Taufe: Taufen bedeutet vom Wortsinn her »in Wasser eintauchen«. Die Handlung steht zeichenhaft für das Abwaschen von Schuld. wurdet ihr mit ihm begraben.Und in der Taufe2,12 Taufe: Taufen bedeutet vom Wortsinn her »in Wasser eintauchen«. Die Handlung steht zeichenhaft für das Abwaschen von Schuld. wurdet ihr auch mit ihm auferweckt2,12 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. .Denn ihr habt an die Macht Gottes geglaubt2,12 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.,der Christus2,12 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. vom Tod auferweckt2,12 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. hat.13Ja, ihr wart tot aufgrund eurer Verfehlungen.Und euer auf das Irdische ausgerichteter Körper2,13 auf das Irdische ausgerichteter Körper: Wörtlich heißt es in Vers 13: »Und euer Fleisch hatte die Beschneidung noch nicht empfangen.«hatte die Beschneidung2,13 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. noch nicht empfangen,die Christus schenkt2,13 die Christus schenkt: »die Christus schenkt« ist erklärender Zusatz..Aber Gott hat euch zusammen mit ihmlebendig gemacht,indem er uns alle Verfehlungen vergeben hat.14Er hat den Schuldschein getilgt,den wir eigenhändig unterschrieben hatten –einschließlich seiner Vorschriften,die gegen uns standen.Er hat ihn ans Kreuz2,14 Kreuz, Kreuzigung: Grausame Hinrichtungsart, die von den Römern an Sklaven, Räubern und Aufrührern vollstreckt wurde. angenageltund damit beseitigt.15Er hat die Mächte und Gewalten entwaffnetund sie öffentlich zur Schau gestellt.Er führt sie im Triumphzug2,15 Triumphzug: Der Siegeszug des Feldherrn nach einem gewonnenen Krieg. Im Triumphzug wurden Gefangene und Beute mitgeführt und so öffentlich bloßgestellt. mit,der für Christus2,15 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. abgehalten wird.

Konsequenzen für die Gemeinde

16Niemand soll euch wegen etwas verurteilen,das ihr esst oder trinkt.Und auch nicht dafür,dass ihr bestimmte Feste2,16 jüdische Feste: Das Judentum ist eine Religion mit einer ausgeprägten Festkultur. ,den Neumond2,16 Neumond: Im jüdischen Kalender der erste Tag des Monats. Er ist ein Festtag, in dem zum Ausdruck kommt, dass der neue Monat Gott geweiht ist. oder den Sabbat2,16 Sabbat: Der letzte Tag der jüdischen Woche. An diesem Tag wird Gottesdienst gefeiert und keine Arbeit verrichtet.nicht beachtet.17Das alles ist doch nur ein Nichtsangesichts dessen, was uns erwartet.Aber Christus2,17 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. ist die Wirklichkeit.

18Niemand soll euch den Siegespreis2,18 Siegespreis: Der Siegeskranz, den der Sieger eines sportlichen Wettkampfes als Preis erhält. absprechen!Schon gar nicht Leute,die Demut heuchelnund Engel2,18 Engel: Das Wort »Engel« kommt vom griechischen »angelos« und bedeutet »Bote/Gesandter« Gottes. verehren –und das mit irgendetwas begründen,was sie bei ihrer Einweihung2,18 Einweihung: Die feierliche Einführung in die Philosophie, also die religiöse Strömung, deren Anhänger sie sind. gesehen haben.Jetzt machen sie sich ohne Grund wichtig.Denn ihr Denken ist nurauf das Irdische ausgerichtet2,18 auf das Irdische ausgerichtet: Wörtlich heißt es in Vers 18: »Denn ihr Denken wird vom Fleisch bestimmt.«.19Sie halten nicht am Haupt2,19 Haupt: Also an Christus als »Haupt des Leibes«, d. h. der Gemeinde, vgl. Kolosser 1,18. fest.Dabei wird von ihm her der ganze Leibdurch Sehnen und Bänder gestütztund zusammengehalten.So wächst er heran,wie Gott es bestimmt.

20Ihr seid doch mit Christus2,20 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. gestorbenund damit tot für die Elemente2,20 Elemente: Feuer, Wasser, Luft und Erde, die man in der Antike für die Grundstoffe des Weltalls hielt. Bei Paulus Mächte, die im Gegensatz zu Christus stehen. dieser Welt2,20 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. .Warum lasst ihr euch dann Vorschriften machen,als ob ihr noch in dieser Welt2,20 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. lebt:21»Fasse dies nicht an!Iss nicht davon!Berühre jenes nicht!«22Das alles ist dazu da,verbraucht zu werdenund dann weg zu sein.Und die entsprechenden Vorschriften und Lehrenstammen lediglich von Menschen.23Das Ganze genießt zwar den Ruf,weise2,23 Weisheit: Die Fähigkeit zu erkennen, wie die Welt und das Leben geordnet sind und wie der Mensch sich am besten in diese Ordnung einfügt. Die Weisheit hat ihren Ursprung bei Gott, der die Welt weise gegründet hat. zu sein –mit seinen Frömmigkeitsübungen,seiner Demutund der Härte gegenüber dem eigenen Körper.Aber es ist nichts wertund befriedigt nur die menschliche Eitelkeit.
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Das Leben als Christ

3,1–4,6

Sich ausrichten auf Christus

31Wenn ihr also zusammen mit Christus3,1 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. auferweckt3,1 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. worden seid,dann richtet euch nach oben hin3,1 nach oben hin: Auf die himmlische Welt. aus.Dort sitzt Christus3,1 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. an der rechten Seite3,1 rechte Seite: Der Platz rechts neben einem Herrscher ist für seinen Stellvertreter bestimmt. Gottes.2Wendet euch dem zu,was dort oben3,2 dort oben: In der himmlischen Welt. ist,nicht dem Irdischen hier unten!3Ihr seid doch gestorben,und euer Leben ist mit Christus3,3 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. bei Gott verborgen.4Es kommt aber die Zeit,wenn Christus3,4 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. , euer Leben, erscheint.Und dann wird auch offenbar,dass ihr zusammen mit ihmAnteil an Gottes Herrlichkeit3,4 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. habt.

Der alte und der neue Mensch

5Darum tötet alles,was euch an Irdischemnoch in den Gliedern steckt:Unzucht, Unsittlichkeit,unreine3,5 rein, unrein: Bei den Juden ist Reinheit die Voraussetzung, dass Gegenstände oder Menschen in Gottes Nähe kommen dürfen. Leidenschaft, Lust auf Böses und Habgier,die nichts anderes ist als Götzendienst.6Wegen dieser Dingebricht der Zorn Gottes3,6 Gottes Zorn: D. h. der Zorn Gottes, der im Gericht am letzten Tag offenbar wird. über die Menschen herein,die ihm nicht gehorchen.7Auch ihr habt früher euer Leben entsprechend geführt,als es noch von diesen Dingen beherrscht war.8Jetzt aber sollt ihr das alles ablegen:Zorn, Wut und Bosheit.Kein Wort soll über eure Lippen kommen,das andere verleumdet oder herabsetzt.9Belügt einander nicht.Denn ihr habt den alten Menschenmit seinen Gewohnheiten ausgezogen10und den neuen Menschen angelegtwie ein neues Kleid3,10 wie ein neues Kleid: »Wie ein neues Kleidungsstück« ist verdeutlichender Zusatz..Der Schöpfer hat ihn nach seinem Bild erneuert,damit er zur Erkenntnis gelangt.11Wo das geschieht,spielt es keine Rolle mehr,was jemand ist:Grieche3,11 Grieche: Gemeint sind Menschen aus den Ländern rings um Israel, die keine Juden waren und Griechisch sprachen. Griechisch war im gesamten Osten des römischen Reichs gemeinsame Sprache. oder Jude3,11 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. ,Beschnittener3,11 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. oder Unbeschnittener,Fremder, Skythe3,11 Skythe: Die Skythen sind ein Volk im Gebiet nördlich des Schwarzen Meeres. Inbegriff für Wildheit und Brutalität.,Sklave oder freier Mensch.Denn Christus3,11 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. umfasst das alles3,11 umfasst das alles: Wörtlich heißt es in Vers 11: »Denn Christus ist alles in allem«.und ist in allem gegenwärtig3,11 und ist in allem gegenwärtig: Wörtlich heißt es in Vers 11: »Denn Christus ist alles in allem«..

Als neue Menschen leben

12Gott hat euch als seine Heiligen3,12 Heilige: Bezeichnung für die Anhänger von Jesus Christus. erwählt,denen er seine Liebe schenkt.Darum legt nun die entsprechende »Kleidung« an:herzliches Erbarmen,Güte, Demut, Freundlichkeit und Geduld.13Ertragt euch gegenseitigund vergebt einander,wenn einer dem anderen etwas vorwirft.Wie der Herr3,13 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. euch vergeben hat,so sollt auch ihr vergeben!14Und über all das legt die Liebe an.Sie ist das Band,das alles andere zusammenhält und vollendet.15Und der Friede3,15 Friede: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft.,den Christus3,15 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. schenkt,lenke eure Herzen3,15 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln..Dazu seid ihr berufenals Glieder des einen Leibes.Und dafür sollt ihr dankbar sein!

16Das Wort,in dem Christus3,16 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. gegenwärtig ist,wohne in reichem Maß bei euch.Belehrt euch gegenseitigund bringt euch zur Vernunft.Tut das in aller Weisheit3,16 Weisheit: Die Fähigkeit zu erkennen, wie die Welt und das Leben geordnet sind und wie der Mensch sich am besten in diese Ordnung einfügt. Die Weisheit hat ihren Ursprung bei Gott, der die Welt weise gegründet hat. .Singt Gott aus vollem HerzenPsalmen3,16 Psalmen: Lieder oder Gebete von Menschen, die sich mit ihrer Klage und ihrem Lob an Gott wenden., Hymnen und geistliche Lieder.Denn er hat euch Gnade3,16 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. geschenkt.17Alles, was ihr sagt und tut,soll im Namen3,17 Name: Der Name steht in biblischer Zeit für den Träger des Namens selbst. Wer im Namen von jemandem handelt, handelt nicht nur in seinem Auftrag oder mit seiner Vollmacht. Durch ihn handelt vielmehr der Auftraggeber selbst. des Herrn3,17 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. Jesus3,17 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. geschehen.Und durch ihn sollt ihrGott, dem Vater, danken.

Anweisungen für den Alltag

18Ihr Frauen,ordnet euch euren Männern unter.So ist es angemessen,wenn man zum Herrn3,18 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. gehört!19Ihr Männer,liebt eure Frauenund seid nicht rücksichtslos gegen sie!20Ihr Kinder,gehorcht euren Eltern in allem.Denn so ist es richtig,wenn man zum Herrn3,20 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. gehört!21Ihr Väter,schüchtert eure Kinder nicht ein,damit sie nicht kleinlaut werden!

22Ihr unfreien Diener3,22 Dienerin, Diener: Das griechische Wort für »Diener« bezeichnet Männer und Frauen, die für einen Herrn arbeiteten und in dessen Haus lebten. ,gehorcht in allem euren irdischen Herren!Nicht nur da,wo man es sieht,um euch bei ihnen beliebt zu machen.Sondern aus ehrlicher Überzeugung3,22 Überzeugung: Wörtlich heißt es in Vers 22: »aus ehrlichem Herzen«.und aus Ehrfurcht vor dem Herrn3,22 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet..23Was immer ihr tut,das tut von Herzen.Tut es für den Herrn3,23 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.und nicht für Menschen.24Und seid euch bewusst,dass ihr dafür vom Herrn3,24 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.das verheißene Erbe3,24 verheißenes Erbe: Das ewige Leben. als Lohn bekommt.Dient Christus3,24 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. , dem Herrn3,24 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.!25Wer allerdings Unrecht tut,wird seine gerechte Strafe erhalten.Denn der Herr3,25 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. ist ein unparteiischer Richter.
441Ihr Herren,gebt euren Dienern4,1 Dienerin, Diener: Das griechische Wort für »Diener« bezeichnet Männer und Frauen, die für einen Herrn arbeiteten und in dessen Haus lebten. ,was recht und billig ist.Seid euch bewusst,dass auch ihr im Himmel4,1 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. einen Herrn4,1 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. habt.

Nicht aufhören zu beten

2Hört nicht auf zu beten4,2 Gebet: Reden des Menschen mit Gott..Bleibt dabei stets wachsam4,2 Wachsamkeit: Grundhaltung angesichts der erwarteten Wiederkunft von Christus. Im Begriff der Wachsamkeit sind alle moralischen Einzelforderungen zusammengefasst. und voller Dankbarkeit!3Betet gleichzeitig auch für uns,dass Gott uns eine Tür für das Wort öffnet.Dann können wir das Christusgeheimnis4,3 Christusgeheimnis: Von diesem Geheimnis war schon in Kolosser 1,26-27 die Rede. verkünden,für das ich in Haft bin!4Betet4,4 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. auch,dass ich es anderen so enthüllen kann,wie mein Verkündigungsauftrag es erfordert.5Führt im Unterschied zu denen draußen4,5 denen draußen: Menschen, die nicht zur christlichen Gemeinde gehören und das Christusgeheimnis nicht kennen.ein Leben voller Weisheit4,5 Weisheit: Die Fähigkeit zu erkennen, wie die Welt und das Leben geordnet sind und wie der Mensch sich am besten in diese Ordnung einfügt. Die Weisheit hat ihren Ursprung bei Gott, der die Welt weise gegründet hat. .Macht das Beste aus der Zeit!6Eure Rede sei stets verbindlich,aber mit der nötigen Prise Salz.Dann wisst ihr auch,wie ihr jedem die angemessene Antwort geben könnt.

Briefschluss

4,7-18

Persönliche Mitteilungen

7Wie es mir geht,darüber wird euch Tychikus ausführlich berichten.Er ist mein lieber Bruderund treuer Helfer,der zusammen mit mirim Dienst für den Herrn4,7 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. steht.8Zu diesem Zweckhabe ich ihn ja zu euch geschickt.Ihr sollt alles über mich erfahrenund im Herzen4,8 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. neuen Mut schöpfen.9Zusammen mit ihm schicke ich Onesimus,den treuen und lieben Bruder.Er ist ja einer von euch.Die beiden werden euch alles berichten,was hier vorgeht.

Grüße von Mitarbeitern des Paulus

10Aristarch, mein Mitgefangener, lässt euch grüßen,ebenso Markus, der Vetter von Barnabas4,10 Barnabas: Leiter der Gemeinde in Antiochia und Begleiter des Paulus auf der ersten Missionsreise. .Seinetwegen habt ihr ja bereits Anweisungen erhalten.Wenn er zu euch kommt,nehmt ihn freundlich auf!11Außerdem lässt euch Jesus grüßen,der Justus genannt wird.Diese drei sind die einzigenjüdischen4,11 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. Mitarbeiter am Reich Gottes4,11 Reich Gottes: Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«.,die mir beistanden.12Grüße auch von Epaphras,der ja einer von euch ist.Als Diener4,12 Diener von Christus: Bezeichnung für das Verhältnis, in dem eine Person zu Christus steht: In seinem Auftrag und mit seiner Vollmacht verkündet sie das Wort Gottes und wirkt beim Aufbau der Gemeinden mit. von Christus4,12 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus4,12 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. tritt er in seinen Gebeten4,12 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. immer wieder für euch ein.Er betet4,12 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. darum,dass ihr vollkommen werdetund in allem, was ihr tut,vom Willen Gottes erfüllt seid.13Ich kann bezeugen:Er setzt sich unermüdlich für euch ein –und genauso für die Glaubenden4,13 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.in Laodizea4,13 Laodizea: Stadt in Phrygien nahe der Mündung des Flusses Lykos im Südwesten Kleinasien, der heutigen Türkei, ca. 15 km entfernt von Kolossä. und Hierapolis4,13 Hierapolis: Stadt in Phrygien am Fluss Lykos im Südwesten Kleinasiens, der heutigen Türkei (heute: Pamukkale)..14Grüße schließlich auchvon unserem lieben Lukas, dem Arzt,sowie von Demas.

Gruß an die Gemeinde in Laodizea

15Grüßt mir die Brüder und Schwestern4,15 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. in Laodizea4,15 Laodizea: Stadt in Phrygien nahe der Mündung des Flusses Lykos im Südwesten Kleinasien, der heutigen Türkei, ca. 15 km entfernt von Kolossä.besonders Nympha und die Gemeinde,die sich in ihrem Haus trifft.16Lest diesen Brief bei euch vor.Und sorgt anschließend dafür,dass er in der Gemeinde von Laodizea4,16 Laodizea: Stadt in Phrygien nahe der Mündung des Flusses Lykos im Südwesten Kleinasien, der heutigen Türkei, ca. 15 km entfernt von Kolossä. vorgelesen wird.Umgekehrt soll der Brief aus Laodizea4,16 Laodizea: Stadt in Phrygien nahe der Mündung des Flusses Lykos im Südwesten Kleinasien, der heutigen Türkei, ca. 15 km entfernt von Kolossä.auch bei euch vorgelesen werden.17Und dem Archippus sollt ihr ausrichten:»Achte darauf,dass du den Auftrag erfüllst,den du durch den Herrn4,17 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. bekommen hast!«

Eigenhändiger Gruß

18Meinen persönlichen Gruß schreibe ich, Paulus4,18 Paulus: Bedeutender Apostel, der die gute Nachricht von Jesus weit über das Land der Bibel hinaus bekannt machte.,mit eigener Hand.Denkt an michund daran, dass ich in Haft bin.Gnade4,18 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. sei mit euch!