BasisBibel (BB)
23231Paulus23,1 Paulus: Bedeutender Apostel, der die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, im Mittelmeerraum bekannt machte. Mehr … richtete seinen Blickfest auf die Mitglieder des jüdischen Rats23,1 jüdischer Rat: Oberste Behörde zur Regelung religiöser Angelegenheiten. Mehr …und sagte: »Ihr Brüder!Bis zum heutigen Tag habe ich immer so gelebt,dass ich vor Gott ein reines Gewissen habe.«2Da befahl der Hohepriester23,2 Hohepriester: Hatte die Aufsicht über alles, was das Heiligtum, den Gottesdienst und den Dienst der Priester betraf. Mehr … Hananiasden Ratsältesten23,2 Ratsälteste: Mitglieder des jüdischen Rats, der obersten Behörde zur Regelung religiöser Angelegenheiten., die neben Paulus standen,ihm auf den Mund zu schlagen.3Daraufhin sagte Paulus zu ihm:»Gott wird dich schlagen, du Scheinheiliger23,3 du Scheinheiliger: Wörtlich »Du weiß getünchte Wand!« Die weiße Farbe ist Fassade und lässt Risse in der Wand nur scheinbar verschwinden.!Du willst nach dem Gesetz23,3 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. Mehr … über mich Gericht halten?Dabei missachtest du doch selbst das Gesetz,wenn du mich schlagen lässt!«4Die umstehenden Ratsältesten fuhren ihn an:»Wie kannst du es wagen,den Hohepriester Gottes zu beleidigen!«5Paulus entschuldigte sich: »Brüder,ich wusste nicht, dass er der Hohepriester ist.In der Heiligen Schrift steht23,5 in der Heiligen Schrift steht: Zitat aus 2. Mose/Exodus 22,27. ja:›Du sollst ein Oberhaupt in deinem Volk nicht verfluchen!‹«

6Paulus23,6 Paulus: Bedeutender Apostel, der die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, im Mittelmeerraum bekannt machte. Mehr … wusste,dass der jüdische Rat23,6 jüdischer Rat: Oberste Behörde zur Regelung religiöser Angelegenheiten. Mehr … teils aus Sadduzäern23,6 Sadduzäer: Angehörige einer jüdischen Glaubensgruppe, in der Priester eine bedeutende Rolle spielten. Neben den vornehmen Priesterfamilien gehörten ihr auch andere Vertreter der führenden Gesellschaftsschicht an. Mehr …und teils aus Pharisäern23,6 Pharisäer: Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Vorschriften und Gesetze sehr streng auslegte. Mehr … bestand.Deshalb rief er in die Versammlung hinein: »Ihr Brüder!Ich bin Pharisäer und komme aus einer Pharisäerfamilie.Ich stehe hier vor Gerichtwegen meiner Hoffnung auf die Auferstehung23,6 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes. Mehr … der Toten!«7Kaum hatte Paulus das gesagt,brach zwischen den Pharisäernund den Sadduzäern ein Streit los.Die ganze Versammlung spaltete sich in zwei Lager.8Die Sadduzäer behaupten nämlich,dass es keine Auferstehung23,8 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes. Mehr … gibt –ebenso wenig wie Engel23,8 Engel: Boten Gottes, die in seinem Auftrag unterwegs sind und seine Botschaft überbringen. Mehr … oder Geister.Die Pharisäer dagegen bekennen sich zu all dem.9So kam es zu einer lautstarken Auseinandersetzung.Schließlich standen einige Schriftgelehrte23,9 Schriftgelehrte: Menschen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung der Heiligen Schrift ist. Mehr … auf,die zur Gruppe der Pharisäer gehörten,um ihren Standpunkt zu verteidigen.Sie erklärten:»Wir können diesem Mann nichts vorwerfen.Vielleicht hat ja tatsächlich ein Geistoder ein Engel mit ihm gesprochen.«

10Der Streit wurde immer heftiger.Am Ende befürchtete der Kommandant23,10 Kommandant: Apostelgeschichte 21,31-40 erzählt, dass der Kommandant der römischen Truppen in Jerusalem Paulus angesichts eines Volksaufstands gefangen nehmen lässt.,dass Paulus23,10 Paulus: Bedeutender Apostel, der die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, im Mittelmeerraum bekannt machte. Mehr … zwischen den Parteien zerrissen würde.Er ließ eine Abteilung Soldaten kommen.Die sollten Paulus aus der Menge herausholenund ihn wieder in die Festung23,10 Festung: Gemeint ist wahrscheinlich die Burg Antonia nördlich des Tempels. Dort waren die römischen Truppen in Jerusalem stationiert. bringen.11In der folgenden Nacht erschien der Herr23,11 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass man sich in seinen Dienst stellt. Mehr … dem Paulusund sagte: »Nur Mut!Wie du in Jerusalem23,11 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. Mehr … mein Zeuge warst,so sollst du auch in Rom23,11 Rom: Hauptstadt des Römischen Reiches, im heutigen Italien gelegen. mein Zeuge sein!«

Paulus entkommt einer Verschwörung

12Am nächsten Morgen trafen sich etliche Juden23,12 Juden: Menschen, die zu Gottes Volk gehören. Im Gegensatz zu anderen Völkern werden alle jüdischen Männer beschnitten. Mehr …,um sich gegen Paulus23,12 Paulus: Bedeutender Apostel, der die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, im Mittelmeerraum bekannt machte. Mehr … zusammenzuschließen.Sie legten einen feierlichen Eid ab:»Wir wollen weder essen noch trinken,bis wir Paulus getötet haben.«13Mehr als 40 Männerbeteiligten sich an dieser Verschwörung.14Sie gingen zu den führenden Priestern23,14 führende Priester: Der amtierende Hohepriester, seine Vorgänger und weitere Priester aus der Führungsschicht. Mehr …und den Ratsältesten23,14 Ratsälteste: Mitglieder des jüdischen Rats, der obersten Behörde zur Regelung religiöser Angelegenheiten. und sagten:»Wir haben einen feierlichen Eid geschworen,nichts zu essen, bis wir Paulus getötet haben.15Geht jetzt mit dem jüdischen Rat23,15 jüdischer Rat: Oberste Behörde zur Regelung religiöser Angelegenheiten. Mehr … zum Kommandanten23,15 Kommandant: Apostelgeschichte 21,31-40 erzählt, dass der Kommandant der römischen Truppen in Jerusalem Paulus angesichts eines Volksaufstands gefangen nehmen lässt..Bittet ihn,euch Paulus noch einmal vorführen zu lassen –als ob ihr seinen Fall genauer untersuchen wolltet.Wir halten uns dann bereit, ihn umzubringen,bevor er hier ankommt.«

16Aber ein Neffe von Paulus23,16 Paulus: Bedeutender Apostel, der die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, im Mittelmeerraum bekannt machte. Mehr …, der Sohn seiner Schwester,hörte von dem geplanten Anschlag.Er ging in die Festung23,16 Festung: Gemeint ist wahrscheinlich die Burg Antonia nördlich des Tempels. Dort waren die römischen Truppen in Jerusalem stationiert. und berichtete Paulus davon.17Paulus rief einen Hauptmann herbei und bat ihn:»Bring diesen jungen Mann zum Kommandanten23,17 Kommandanten: Wörtlich »Führer einer Tausendschaft«. Militärischer Rang im römischen Heer..Er hat eine Nachricht für ihn.«18Der Hauptmann brachte den Neffen zum Kommandantenund sagte: »Der Gefangene Paulus hat mich rufen lassenund mich gebeten, diesen jungen Mann zu dir zu bringen.Er hat dir etwas zu berichten.«19Der Kommandant zog ihn zur Seiteund erkundigte sich: »Was hast du mir zu melden?«20Der Neffe sagte:»Die Juden23,20 Juden: Menschen, die zu Gottes Volk gehören. Im Gegensatz zu anderen Völkern werden alle jüdischen Männer beschnitten. Mehr … haben verabredet, dich um etwas zu bitten.Du sollst Paulus morgen noch einmaldem jüdischen Rat23,20 jüdischer Rat: Oberste Behörde zur Regelung religiöser Angelegenheiten. Mehr … vorführen –angeblich, um seinen Fall noch genauer zu untersuchen.21Du darfst dich auf keinen Fall darauf einlassen!Denn mehr als 40 von ihnenhaben sich gegen Paulus zusammengeschlossen.Sie haben einen Eid abgelegt,weder zu essen noch zu trinken,bis sie Paulus umgebracht haben.Sie halten sich schon bereitund warten nur noch auf deine Zusage.«22Der Kommandant wies den jungen Mann an:»Verrate keinem Menschen,dass du mir von diesem Plan erzählt hast.«Dann ließ er ihn gehen.

Paulus wird zu Felix nach Cäsarea gebracht

23Der Kommandant23,23 Kommandant: Apostelgeschichte 21,31-40 erzählt, dass der Kommandant der römischen Truppen in Jerusalem Paulus angesichts eines Volksaufstands gefangen nehmen lässt. rief zwei Hauptmänner zu sichund gab ihnen den Befehl:»200 Soldaten sollen sichzum Abmarsch nach Cäsarea23,23 Cäsarea: Hafenstadt am Mittelmeer und Hauptstadt der römischen Provinz Judäa. bereit machen,dazu noch 70 Reiter und 200 Leichtbewaffnete.Zur dritten Nachtstunde23,23 dritte Nachtstunde: Die Zeit zwischen Sonnenaufgang und -untergang wurde in zwölf Stunden eingeteilt, die je nach Jahreszeit unterschiedlich lang waren. Die dritte Stunde ist abends, etwa um 21.00 Uhr. ist Aufbruch.24Besorgt auch Reittiere für Paulusund bringt ihn sicher zu Felix23,24 Felix: Römischer Statthalter in der Provinz Judäa 52–60 n. Chr.,dem römischen Statthalter23,24 römischer Statthalter: Verwalter einer Region oder Provinz im Auftrag des römischen Senats oder des Kaisers. Mehr …25Außerdem schrieb der Kommandant einen Briefmit folgendem Inhalt:26»Von Claudius Lysiasan den hochverehrten Bevollmächtigten Felix.Sei gegrüßt!27Diesen Mann hatten die Juden23,27 Juden: Menschen, die zu Gottes Volk gehören. Im Gegensatz zu anderen Völkern werden alle jüdischen Männer beschnitten. Mehr … in ihre Gewalt gebrachtund wollten ihn umbringen.Ich schritt mit meinen Soldaten ein,um ihn in Sicherheit zu bringen –zumal ich erfahren habe, dass er römischer Bürger23,27 römischer Bürger: Das Bürgerrecht beinhaltet verschiedene Rechte und Pflichten, die nicht gleichermaßen für andere Bewohner des Römischen Reichs galten. Dazu gehörten Wahlrecht, Kriegsdienst und das Verbot bestimmter grausamer Hinrichtungsarten wie der Kreuzigung oder Folter. Mehr … ist.28Weil ich herausfinden wollte, was sie ihm vorwarfen,führte ich ihn dem jüdischen Rat23,28 jüdischer Rat: Oberste Behörde zur Regelung religiöser Angelegenheiten. Mehr … vor.29Es stellte sich heraus, dass sich ihre Vorwürfenur auf Streitfragen über ihr Gesetz23,29 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. Mehr … beziehen.Es liegt keine Anklage gegen ihn vor,die ein Todesurteiloder eine Gefängnisstrafe rechtfertigt.30Doch dann wurde mir gemeldet,dass gegen den Mann ein Anschlag geplant ist.Deshalb habe ich ihn umgehend zu dir geschickt.Ich habe auch die Kläger angewiesen,ihre Anschuldigungen bei dir vorzutragen.«

31Die Soldaten übernahmen Paulus23,31 Paulus: Bedeutender Apostel, der die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, im Mittelmeerraum bekannt machte. Mehr … wie befohlenund brachten ihn noch in der Nacht bis nach Antipatris.32Am nächsten Tag kehrten die Fußtruppenin ihre Festung zurück,während die Reiter mit Paulus weiterzogen.33In Cäsarea23,33 Cäsarea: Hafenstadt am Mittelmeer und Hauptstadt der römischen Provinz Judäa. übergaben siedem römischen Statthalter23,33 römischer Statthalter: Verwalter einer Region oder Provinz im Auftrag des römischen Senats oder des Kaisers. Mehr … den Briefund führten ihm Paulus vor.34Felix23,34 Felix: Römischer Statthalter in der Provinz Judäa 52–60 n. Chr. las den Briefund fragte Paulus: »Aus welcher Provinz stammst du?«»Aus Kilikien23,34 Kilikien: Römische Provinz im Südosten Kleinasiens mit der Hauptstadt Tarsus, heute in der Türkei gelegen.«, bekam er zur Antwort.35Da erklärte Felix: »Ich werde dich vernehmen,sobald auch deine Ankläger hier sind.«Dann befahl er, Paulus im Palast des Herodes23,35 Palast des Herodes: Amtssitz des römischen Bevollmächtigten in Cäsarea. Er war von Herodes dem Großen erbaut worden.,dem sogenannten Prätorium, zu bewachen.
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Die Haft des Paulus in Cäsarea

Apostelgeschichte 24,1–26,32

Die führenden Juden klagen Paulus an

241Fünf Tage späterkam der Hohepriester24,1 Hohepriester: Hatte die Aufsicht über alles, was das Heiligtum, den Gottesdienst und den Dienst der Priester betraf. Mehr … Hananias nach Cäsarea24,1 Cäsarea: Hafenstadt am Mittelmeer und Hauptstadt der römischen Provinz Judäa..Einige Ratsälteste24,1 Ratsälteste: Mitglieder des jüdischen Rats, der obersten Behörde zur Regelung religiöser Angelegenheiten. und ein Anwalt,ein gewisser Tertullus, begleiteten ihn.Sie erhoben Anklage gegen Paulus24,1 Paulus: Bedeutender Apostel, der die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, im Mittelmeerraum bekannt machte. Mehr … bei Felix24,1 Felix: Römischer Statthalter in der Provinz Judäa 52–60 n. Chr.,dem römischen Statthalter24,1 römischer Statthalter: Verwalter einer Region oder Provinz im Auftrag des römischen Senats oder des Kaisers. Mehr ….2Nachdem man Paulus gerufen hatte,begann Tertullus mit seiner Anklagerede:»Verehrter Felix!Dein Verdienst ist es,dass wir schon so lange in Frieden leben.Und deiner Umsicht verdanken wirwichtige Neuerungen für dieses Volk24,2 dieses Volk: Bevölkerung der Provinz Judäa, die mehrheitlich jüdisch war..3Das erkennen wir immer und überallin tiefster Dankbarkeit an.4Doch um dich nicht unnötig aufzuhalten,bitte ich dich:Schenke uns kurz deine wohlwollende Aufmerksamkeit.5Wir haben festgestellt:Dieser Mann ist gefährlich wie die Pest.Als Anführer der Nazoräer-Sekte24,5 Nazoräer-Sekte: »Nazoräer« ist eine Bezeichnung für die Herkunft von Jesus aus der Stadt Nazaret. Hier werden seine Anhänger als Gruppe mit diesem Namen belegt. stiftet er Unruheunter allen Juden24,5 Juden: Menschen, die zu Gottes Volk gehören. Im Gegensatz zu anderen Völkern werden alle jüdischen Männer beschnitten. Mehr … auf der ganzen Welt.6Er hat sogar versucht, den Tempel24,6 Tempel: Das zentrale Heiligtum in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes und war Zufluchtsort für Verfolgte. Mehr … zu entweihen.Dabei haben wir ihn festgenommen.[...] 7[...] 8[...]24,8 [...]: Einige Handschriften fügen hinzu: »Wir wollten ihn nach unserem eigenen Gesetz verurteilen. 7 Aber der Kommandant Lysias hat ihn mit Gewalt aus unseren Händen befreit. 8 Und Lysias hat befohlen: ›Wer eine Anklage gegen ihn hat, soll sich an dich wenden.‹«Wenn du ihn selbst verhörst,wirst du verstehen, warum wir ihn anklagen.«

9Die Juden24,9 Juden: Menschen, die zu Gottes Volk gehören. Im Gegensatz zu anderen Völkern werden alle jüdischen Männer beschnitten. Mehr … unterstützten Tertullusund erklärten: »Genauso verhält es sich!«

Paulus verteidigt sich vor Felix

10Der römische Statthalter24,10 römischer Statthalter: Verwalter einer Region oder Provinz im Auftrag des römischen Senats oder des Kaisers. Mehr …forderte Paulus24,10 Paulus: Bedeutender Apostel, der die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, im Mittelmeerraum bekannt machte. Mehr … mit einem Zeichen zum Reden auf,und Paulus erwiderte:»Ich weiß, dass du seit vielen Jahrenals Richter über dieses Volk24,10 dieses Volk: Bevölkerung der Provinz Judäa, die mehrheitlich jüdisch war. eingesetzt bist.Deshalb gehe ich voller Zuversichtan meine Verteidigung.11Ich bin erst vor zwölf Tagen nach Jerusalem24,11 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. Mehr … gekommen,um im Tempel24,11 Tempel: Das zentrale Heiligtum in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes und war Zufluchtsort für Verfolgte. Mehr … zu beten.Das kannst du leicht überprüfen.12Niemand hat mich dort Streitgespräche führen sehenoder beobachtet,dass ich einen Aufstand angezettelt hätte –weder im Tempel noch in den Synagogen24,12 Synagoge: Versammlungsstätte einer jüdischen Gemeinde. Mehr …noch irgendwo sonst in der Stadt.13Für nichts von dem, was mir hier vorgeworfen wird,können sie dir Beweise vorlegen.

14Das allerdings gebe ich vor dir offen zu:Ich diene dem Gott unserer Vorfahren so,wie es dem neuen Weg24,14 neuer Weg: Eine der ältesten Kurzbezeichnungen für das, was im Namen von Jesus Christus verkündet wird. entspricht.Sie bezeichnen ihn als Sekte.Aber ich glaube an alles,was im Gesetz und bei den Propheten24,14 Gesetz und Propheten: Im Neuen Testament eine gebräuchliche Bezeichnung für die Heilige Schrift. Christen lesen bestimmte Texte aus dem Alten Testament als Ankündigung für das Schicksal von Jesus Christus. Ein zentraler Text ist beispielsweise Jesaja 52,13–53,12. steht.15Und ich setze die gleiche Hoffnung auf Gottwie diese Leute hier:die Hoffnung, dass die Toten auferstehen24,15 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes. Mehr … werden –sowohl die Gerechten24,15 Gerechte: Menschen, die Gottes Gebote befolgen, sodass das Leben in Gemeinschaft miteinander gelingt. als auch die Frevler24,15 Frevler: Menschen, die Gottes Gebote missachten und ihre eigenen Interessen gewaltsam durchsetzen. Mehr ….16Aus diesem Grund bemühe auch ich mich,immer ein reines Gewissen zu haben –vor Gott und vor den Menschen.

17Nach vielen Jahren bin ich wiedernach Jerusalem24,17 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. Mehr … zurückgekehrt.Ich hatte Geldspenden für mein Volk dabeiund wollte Gott Opfer24,17 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch) für Gott, die Gemeinschaft mit ihm schafft. In der Regel wird das Opfer oder Teile davon auf dem Altar verbrannt. Mehr … darbringen.18Dabei hat man mich im Tempel24,18 Tempel: Das zentrale Heiligtum in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes und war Zufluchtsort für Verfolgte. Mehr … gesehen.Die vorgeschriebene Reinigung24,18 vorgeschriebene Reinigung: Religiöse Handlung, mit der Menschen und Dinge dafür vorbereitet werden, in der Nähe Gottes zu sein. Hier ist sie Teil eines Gelübdes, von dessen Einlösung in Apostelgeschichte 21,23-26 erzählt wird.hatte ich bereits vollzogen.Weder war ich von einer Menschenmenge umringtnoch in einen Tumult verwickelt.19Bei den Leuten, die mich gesehen hatten,handelte es sich um Juden24,19 Juden: Menschen, die zu Gottes Volk gehören. Im Gegensatz zu anderen Völkern werden alle jüdischen Männer beschnitten. Mehr … aus der Provinz Asia24,19 Provinz Asia: Römische Provinz im Westen der heutigen Türkei mit der Hauptstadt Ephesus. Mehr ….Sie sollten eigentlich jetzt vor dir stehenund Anklage erheben,wenn sie mir etwas vorzuwerfen haben!20Du kannst aber auch diese Männer hier fragen.Welches Vergehen haben sie denn festgestellt,als ich vor dem jüdischen Rat24,20 jüdischer Rat: Oberste Behörde zur Regelung religiöser Angelegenheiten. Mehr … verhört wurde?21Es kann sich höchstens um einen einzigen Satz handeln.Damals, als ich vor ihnen stand24,21 als ich vor ihnen stand: Die Erzählung vom Verhör des Paulus vor dem jüdischen Rat findet sich in Apostelgeschichte 23,1-11., habe ich ausgerufen:›Ich stehe heute vor eurem Gericht,weil ich an die Auferstehung24,21 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes. Mehr … der Toten glaube!‹«

Felix verschleppt den Prozess

22Felix24,22 Felix: Römischer Statthalter in der Provinz Judäa 52–60 n. Chr. wusste über den neuen Weg24,22 neuer Weg: Eine der ältesten Kurzbezeichnungen für das, was im Namen von Jesus Christus verkündet wird. sehr gut Bescheid.Er vertagte die Verhandlung mit den Worten:»Ich werde euren Fall entscheiden,sobald Kommandant Lysias da ist.«23Er befahl dem zuständigen Hauptmann,Paulus24,23 Paulus: Bedeutender Apostel, der die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, im Mittelmeerraum bekannt machte. Mehr … weiter in Gewahrsam zu halten,aber die Haft zu erleichtern.Keiner von seinen Freundensollte daran gehindert werden, für ihn zu sorgen.

24Einige Tage später kam Felix24,24 Felix: Römischer Statthalter in der Provinz Judäa 52–60 n. Chr.zusammen mit seiner Frau Drusilla24,24 Drusilla: Tochter von Herodes Agrippa I., die Jüdin24,24 Juden: Menschen, die zu Gottes Volk gehören. Im Gegensatz zu anderen Völkern werden alle jüdischen Männer beschnitten. Mehr … war.Er ließ Paulus24,24 Paulus: Bedeutender Apostel, der die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, im Mittelmeerraum bekannt machte. Mehr … herbeibringen.Dann hörte er sich an,was Paulus über den Glauben an Christus Jesus24,24 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr … sagte.25Aber Paulus sprach zuletzt auchüber Gerechtigkeit24,25 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach dem Willen Gottes. Mehr …,Enthaltsamkeit und das bevorstehende Gericht24,25 Gericht, verurteilen: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott der Richter, der am Ende der Zeit ein Urteil über sie spricht. Mehr ….Da erschrak Felix und sagte:»Für heute kannst du gehen.Wenn ich Zeit habe, lasse ich dich wieder holen.«26Gleichzeitig hoffte er,von Paulus Geld zu bekommen.Deshalb ließ er ihn noch öfter zu sich bringenund unterhielt sich mit ihm.

27Zwei Jahre später wurde Felix24,27 Felix: Römischer Statthalter in der Provinz Judäa 52–60 n. Chr.durch Porcius Festus24,27 Porcius Festus: Römischer Statthalter in der Provinz Judäa 60 n. Chr. abgelöst.Felix wollte den Juden24,27 Juden: Menschen, die zu Gottes Volk gehören. Im Gegensatz zu anderen Völkern werden alle jüdischen Männer beschnitten. Mehr … noch einen Gefallen erweisen.Deshalb sorgte er dafür,dass Paulus24,27 Paulus: Bedeutender Apostel, der die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, im Mittelmeerraum bekannt machte. Mehr … weiterhin im Gefängnis blieb.
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Festus nimmt den Prozess wieder auf

251Drei Tage nach seinem Amtsantrittreiste Festus25,1 Festus: Römischer Statthalter in der Provinz Judäa 60 n. Chr. von Cäsarea25,1 Cäsarea: Hafenstadt am Mittelmeer und Hauptstadt der römischen Provinz Judäa. nach Jerusalem25,1 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. Mehr ….2Die führenden Priester25,2 führende Priester: Der amtierende Hohepriester, seine Vorgänger und weitere Priester aus der Führungsschicht. Mehr …und die angesehensten Männer des jüdischen Volkes25,2 Juden: Menschen, die zu Gottes Volk gehören. Im Gegensatz zu anderen Völkern werden alle jüdischen Männer beschnitten. Mehr …erneuerten bei ihm ihre Anklage gegen Paulus25,2 Paulus: Bedeutender Apostel, der die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, im Mittelmeerraum bekannt machte. Mehr ….Sie baten den Statthalter25,2 römischer Statthalter: Verwalter einer Region oder Provinz im Auftrag des römischen Senats oder des Kaisers. Mehr …3um einen Beweis für sein Wohlwollen:Er solte Paulus wieder nach Jerusalem verlegen lassen.Denn sie planten einen Anschlag gegen Paulusund wollten ihn unterwegs umbringen lassen.4Aber Festus antwortete:»Paulus bleibt im Gefängnis in Cäsarea25,4 Cäsarea: Hafenstadt am Mittelmeer und Hauptstadt der römischen Provinz Judäa..Ich selbst werde in Kürze dorthin zurückkehren.«5Weiter sagte er:»Eure Bevollmächtigten können ja mitkommen.Wenn der Mann tatsächlich etwas Unrechtes getan hat,sollen sie dort Anklage gegen ihn erheben.«

6Festus25,6 Festus: Römischer Statthalter in der Provinz Judäa 60 n. Chr. blieb nur acht oder zehn Tage in Jerusalem25,6 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. Mehr ….Dann zog er weiter nach Cäsarea25,6 Cäsarea: Hafenstadt am Mittelmeer und Hauptstadt der römischen Provinz Judäa..Gleich am nächsten Tageröffnete er die Gerichtsverhandlungund ließ Paulus25,6 Paulus: Bedeutender Apostel, der die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, im Mittelmeerraum bekannt machte. Mehr … vorführen.7Als er vor Gericht erschien, umringten ihn die Juden25,7 Juden: Menschen, die zu Gottes Volk gehören. Im Gegensatz zu anderen Völkern werden alle jüdischen Männer beschnitten. Mehr …,die aus Jerusalem gekommen waren.Sie brachten viele schwere Anklagen gegen ihn vor,die sie aber nicht beweisen konnten.8Paulus verteidigte sich:»Ich habe mir nichts zuschulden kommen lassen –weder gegen das Gesetz25,8 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. Mehr … der Judennoch gegen den Tempel25,8 Tempel: Das zentrale Heiligtum in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes und war Zufluchtsort für Verfolgte. Mehr … oder den Kaiser25,8 Kaiser: Kaiser Nero, der 54–68 n. Chr. über das Römische Reich herrschte.

9Festus25,9 Festus: Römischer Statthalter in der Provinz Judäa 60 n. Chr. wollte den Juden25,9 Juden: Menschen, die zu Gottes Volk gehören. Im Gegensatz zu anderen Völkern werden alle jüdischen Männer beschnitten. Mehr … aber einen Gefallen tun.Deshalb fragte er Paulus25,9 Paulus: Bedeutender Apostel, der die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, im Mittelmeerraum bekannt machte. Mehr …:»Willst du nach Jerusalem25,9 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. Mehr … gehen?Dort könnte in meiner Gegenwartein Urteil in dieser Sache gefällt werden.«10Aber Paulus erwiderte:»Ich stehe hier vor dem kaiserlichen Gericht,und vor ihm muss mein Fall entschieden werden.Ich habe den Juden kein Unrecht getan,wie du sehr wohl weißt.11Wenn ich wirklich ein Unrechtoder ein todeswürdiges Verbrechen begangen habe,bin ich bereit zu sterben.Wenn aber ihre Anschuldigungen nicht haltbar sind,darf niemand mich ihnen aus Gefälligkeit ausliefern.Ich verlange, dass mein Fall vor den Kaiser kommt25,11 vor den Kaiser kommen: Als römischer Bürger hatte Paulus das Recht, direkt an den Kaiser zu appellieren oder bei ihm Berufung einzulegen.12Daraufhin besprach sich Festus mit seinen Beratern.Dann antwortete er:»Du wolltest, dass dein Fall vor den Kaiser kommt.Also sollst du vor den Kaiser gebracht werden!«

Festus informiert König Agrippa über Paulus

13Einige Zeit später kamen König Agrippa25,13 Agrippa: Herodes Agrippa II. herrschte ab 50 n. Chr. im Namen des römischen Kaisers unter anderem über die Städte Tiberias und Tarichäa am See Gennesaret und hatte die Aufsicht über den Tempel in Jerusalem.und seine Schwester Berenike nach Cäsarea25,13 Cäsarea: Hafenstadt am Mittelmeer und Hauptstadt der römischen Provinz Judäa.,um Festus25,13 Festus: Römischer Statthalter in der Provinz Judäa 60 n. Chr. einen Antrittsbesuch abzustatten.14Nachdem sie schon einige Tage da waren,legte Festus dem König den Fall des Paulus25,14 Paulus: Bedeutender Apostel, der die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, im Mittelmeerraum bekannt machte. Mehr … vor:»Felix25,14 Felix: Römischer Statthalter in der Provinz Judäa 52–60 n. Chr. und Vorgänger von Festus. hat hier einen Mannals Gefangenen zurückgelassen.15Als ich in Jerusalem25,15 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. Mehr … war,erhoben die führenden Priester25,15 führende Priester: Der amtierende Hohepriester, seine Vorgänger und weitere Priester aus der Führungsschicht. Mehr …und die Ratsältesten25,15 Ratsälteste: Mitglieder des jüdischen Rats, der obersten Behörde zur Regelung religiöser Angelegenheiten. der Juden25,15 Juden: Menschen, die zu Gottes Volk gehören. Im Gegensatz zu anderen Völkern werden alle jüdischen Männer beschnitten. Mehr … Anklage gegen ihn.Sie forderten seine Verurteilung.16Ich antwortete ihnen:›Es ist bei den Römern25,16 Römer: Das römische Bürgerrecht beinhaltet verschiedene Rechte und Pflichten, die nicht gleichermaßen für andere Bewohner des Römischen Reichs galten. Dazu gehörten Wahlrecht, Kriegsdienst und das Verbot bestimmter grausamer Hinrichtungsarten wie der Kreuzigung oder Folter. nicht üblich,einen Angeklagten einfachaus Gefälligkeit auszuliefern.Der Angeklagte muss zuerst den Anklägernpersönlich gegenübergestellt werden.Dabei muss er Gelegenheit erhalten,sich gegen die Anklage zu verteidigen.‹17Daraufhin kamen einige von ihnen mit mir hierher.Ich habe dann unverzüglichfür den nächsten Tag eine Gerichtsverhandlung angesetztund ließ den Mann vorführen.18Bei der Gegenüberstellungbrachten die Ankläger aber keine Beschuldigungenwegen irgendwelcher schwerer Vergehen vor.Das hatte ich eigentlich erwartet.19Es ging lediglich um einige Streitfragen,die ihre eigene Religion betreffen.Und um einen gewissen Jesus25,19 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr …, der längst tot ist.Aber Paulus behauptet, dass dieser Jesus lebt.20In solchen Dingen kenne ich mich nicht genügend aus.Deshalb fragte ich Paulus:›Willst du nicht nach Jerusalem gehenund den Fall dort entscheiden lassen?‹21Aber Paulus legte dagegen Berufung ein.Er wollte bis zu einer EntscheidungSeiner Kaiserlichen Majestät25,21 Seine Kaiserliche Majestät: Als römischer Bürger hatte Paulus das Recht, direkt an den Kaiser zu appellieren oder bei ihm Berufung einzulegen. in Haft bleiben.Also befahl ich, ihn weiter in Haft zu halten,bis ich ihn zum Kaiser schicken kann.«22Da sagte Agrippa zu Festus:»Ich würde den Mann gern einmal selbst hören.«»Morgen sollst du dazu Gelegenheit haben«,antwortete Festus.

23Am folgenden Tag erschienen Agrippa25,23 Agrippa: Herodes Agrippa II. herrschte ab 50 n. Chr. im Namen des römischen Kaisers unter anderem über die Städte Tiberias und Tarichäa am See Gennesaret und hatte die Aufsicht über den Tempel in Jerusalem. und Berenike25,23 Berenike: Schwester von König Herodes Agrippa II.mit großem Gefolge.Begleitet von den Kommandanten25,23 Kommandanten: Die Kommandanten der römischen Truppen, die in Cäsarea stationiert waren.und den angesehensten Männern der Stadt,betraten sie den Empfangssaal.Auf Befehl von Festus25,23 Festus: Römischer Statthalter in der Provinz Judäa 60–62 n. Chr.wurde Paulus25,23 Paulus: Bedeutender Apostel, der die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, im Mittelmeerraum bekannt machte. Mehr … der Versammlung vorgeführt.24Dann ergriff Festus das Wort:»König Agrippa! Verehrte Gäste!Hier seht ihr den Mann,wegen dessen Verurteilung die versammelten Juden25,24 Juden: Menschen, die zu Gottes Volk gehören. Im Gegensatz zu anderen Völkern werden alle jüdischen Männer beschnitten. Mehr …mich so sehr bedrängt haben.Sowohl in Jerusalem25,24 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. Mehr … als auch hier in Cäsarea25,24 Cäsarea: Hafenstadt am Mittelmeer und Hauptstadt der römischen Provinz Judäa.haben sie laut gefordert:›Er darf nicht am Leben bleiben!‹25Ich habe jedoch festgestellt,dass er nichts getan hat,worauf die Todesstrafe steht.Er hat aber selbst verlangt,dass sein Fall vor Seine Kaiserliche Majestät25,25 Seine kaiserliche Majestät: Als römischer Bürger hatte Paulus das Recht, direkt an den Kaiser zu appellieren oder bei ihm Berufung einzulegen. kommt.Deshalb habe ich beschlossen,ihn zum Kaiser zu schicken.26Ich weiß allerdings kaum etwas Sicheres,das ich meinem Herrn über ihn schreiben könnte.Deshalb habe ich ihn euchund vor allem dir, König Agrippa,vorführen lassen.Nach der Vernehmung werde ich wohl in der Lage sein,einen Bericht zu verfassen.27Denn ich finde es unsinnig,einen Gefangenen nach Rom25,27 Rom: Hauptstadt des Römischen Reiches, im heutigen Italien gelegen. zu schicken,ohne Gründe dafür anzugeben.«