BasisBibel (BB)
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Petrus verteidigt sich gegen Vorwürfe

111Auch Menschen aus den anderen Völkernhatten also das Wort Gottes11,1 Wort Gottes: Gottes Versprechen, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind. angenommen.Davon hörten nun die Apostel11,1 Apostel: Wörtlich »Ausgesandte«. Menschen, die dazu berufen sind, die Gute Nachricht von Jesus Christus zu verkünden. Im engeren Sinn die zwölf Jünger von Jesus, die ihn während seines Lebens begleiteten. Mehr …und die Brüder und Schwestern11,1 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. Mehr … in Judäa.2Als Petrus11,2 Petrus: Beiname eines Jüngers von Jesus, der übersetzt »Fels« bedeutet. Der volle Name lautet Simon Petrus. Mehr … nach Jerusalem11,2 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. Mehr … zurückkehrte,warfen ihm die Gemeindemitglieder jüdischer Herkunft11,2 Juden: Menschen, die zu Gottes Volk gehören. Im Gegensatz zu anderen Völkern werden alle jüdischen Männer beschnitten. Mehr … vor:3»Du bist zu Unbeschnittenen11,3 Unbeschnittene: Einige Juden vermieden den Kontakt mit Nicht-Juden aus Sorge, durch den Kontakt unrein zu werden und damit nicht mehr dafür vorbereitet zu sein, in die Nähe Gottes zu kommen. Apostelgeschichte 10,9-16 erzählt, dass Gott Petrus in einer Vision zeigt, dass diese Vorschrift nicht mehr gilt. gegangenund hast sogar mit ihnen gegessen.«

4Da erzählte ihnen Petrus11,4 Petrus: Beiname eines Jüngers von Jesus, der übersetzt »Fels« bedeutet. Der volle Name lautet Simon Petrus. Mehr … alles der Reihe nach:5»Ich war in der Stadt Joppe11,5 Joppe: Stadt an der Mittelmeerküste Israels, südlich des heutigen Tel Aviv gelegen. und betete11,5 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. Mehr ….Da hatte ich eine Vision11,5 Vision: Eine Erscheinung, in der Gott zu verstehen gibt, was er vorhat. Mehr ….Ein Behältnis kam von oben herab.Es sah aus wie ein großes Leinentuch,das an seinen vier Eckenvom Himmel11,5 Himmel: Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. Mehr … hinuntergelassen wurde.Es kam direkt zu mir.6Gespannt schaute ich hinein.Darin sah ich Vierbeiner, wilde Tiere,Kriechtiere und auch Vögel.7Ich hörte eine Stimme, die zu mir sagte:›Steh auf, Petrus! Schlachte und iss!‹8Ich erwiderte: ›Auf gar keinen Fall, Herr!Noch nie ist etwas Unvorschriftsmäßiges11,8 unvorschriftsmäßig: Das Essen bestimmter Tiere widersprach den jüdischen Speisegeboten. Eine Liste reiner und unreiner Tiere findet sich beispielsweise in 3. Mose/Levitikus 11. oder Unreines11,8 unrein: Tiere, Pflanzen und Lebensmittel, die den religiösen Vorschriften des Alten Testaments zufolge nicht gegessen werden dürfen.in meinen Mund gekommen.‹9Da erklang die Stimme aus dem Himmel ein zweites Mal:›Was Gott rein11,9 rein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein. In der Bibel sind dabei bestimmte religiöse Vorschriften zu beachten. Mehr … gemacht hat,das sollst du nicht unrein nennen!‹10Dies wiederholte sich noch ein drittes Mal.Dann wurde alles wieder in den Himmel hinaufgezogen.

11Im selben Augenblick standen drei Männervor dem Haus, in dem wir waren.Sie waren aus Cäsarea11,11 Cäsarea: Hafenstadt am Mittelmeer und Hauptstadt der römischen Provinz Judäa. zu mir geschickt worden.12Der Heilige Geist11,12 Heiliger Geist: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. Mehr … sagte zu mir:›Geh mit ihnen! Du brauchst keine Bedenken zu haben.‹Die sechs Brüder11,12 Brüder: Übliche Anrede unter Mitgliedern der Gemeinde. hier begleiteten mich.So kamen wir zum Haus des Mannes,der nach mir geschickt hatte.13Der berichtete uns von dem Engel11,13 Engel: Boten Gottes, die in seinem Auftrag unterwegs sind und seine Botschaft überbringen. Mehr …,den er gesehen hatte –wie er plötzlich in seinem Haus stand und sagte:›Schick jemanden nach Joppe11,13 Joppe: Stadt an der Mittelmeerküste Israels, südlich des heutigen Tel Aviv gelegen.und lass Simon zu dir bitten,der auch Petrus11,13 Petrus: Beiname eines Jüngers von Jesus, der übersetzt »Fels« bedeutet. Der volle Name lautet Simon Petrus. Mehr … genannt wird.14Der wird dir eine Botschaft bringen,durch die du gerettet wirstzusammen mit deiner ganzen Hausgemeinschaft11,14 Hausgemeinschaft: Alle Bewohner eines Hauses, sowohl die Familie des Hausherrn als auch die Diener und Sklaven..‹15Kaum hatte ich begonnen zu reden,da kam der Heilige Geist auf die Versammelten herab –genau so, wie es am Anfang bei uns war11,15 wie es am Anfang bei uns war: Petrus nimmt Bezug auf das Pfingstwunder, von dem in Apostelgeschichte 2 erzählt wird..16Ich erinnerte mich, was der Herr gesagt hatte11,16 was der Herr gesagt hatte: Apostelgeschichte 1,5 erzählt, dass Jesus diese Worte zu den Aposteln sagt, kurz bevor er von Gott in den Himmel aufgenommen wird.:Johannes11,16 Johannes der Täufer: Bereitet die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. Mehr … hat mit Wasser getauft11,16 taufen: Wörtlich »(in Wasser) eintauchen«. Religiöse Handlung, die den Willen zum Ausdruck bringt, sein Leben ganz auf Gott auszurichten..Aber ihr werdet mit dem Heiligen Geist getauft werden.‹17Auch sie sind zum Glaubenan Jesus Christus11,17 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr …, den Herrn11,17 Herr: Titel für Jesus Christus. Im griechischen Alten Testament steht das Wort »Herr« an den Stellen, an denen im hebräischen Text der Gottesname steht. Wenn Jesus Christus so genannt wird, kommt darin zum Ausdruck: In ihm begegnet Gott selbst den Menschen. Mehr …, gekommen.Und Gott hat ihnen die gleiche Gabe geschenktwie damals uns.Wenn das so ist: Sollte ich Gott etwa daran hindern?«

18Als die Apostel11,18 Apostel: Wörtlich »Ausgesandte«. Menschen, die dazu berufen sind, die Gute Nachricht von Jesus Christus zu verkünden. Im engeren Sinn die zwölf Jünger von Jesus, die ihn während seines Lebens begleiteten. Mehr … und die anderen das hörten,beruhigten sie sich.Sie priesen Gott und sagten:»Gott hat nun auch Menschen aus den anderen Völkernermöglicht, ihr Leben zu ändern.So können sie zum wahren Leben11,18 wahres Leben: Durch den Glauben an Gott geschenktes Leben in Gemeinschaft mit ihm. finden.«

Die Gemeinde in Antiochia

Apostelgeschichte 11,19-30

In Antiochia wird eine Gemeinde gegründet

19Während der Verfolgung11,19 Verfolgung: Vom Tod des Stephanus und der anschließenden Verfolgung erzählt Apostelgeschichte 7,54–8,3. nach dem Tod von Stephanushatte sich die Gemeinde im Land zerstreut.Dabei kamen die Flüchtlinge bis nach Phönizien,Zypern11,19 Zypern: Insel im östlichen Mittelmeer. Mehr … und Antiochia11,19 Antiochia: Hauptstadt der römischen Provinz Syrien..Zunächst verkündeten sie die Botschaft Gottesnur unter den Juden11,19 Juden: Menschen, die zu Gottes Volk gehören. Im Gegensatz zu anderen Völkern werden alle jüdischen Männer beschnitten. Mehr ….20Zu den Flüchtlingen gehörten Männeraus Zypern und Kyrene11,20 Kyrene: Gegend in Nordafrika, benannt nach der gleichnamigen Stadt..Als sie nach Antiochia kamen,verkündeten sie auch den Griechen11,20 Griechen: Menschen aus den Ländern im Mittelmeerraum, die keine Juden waren und Griechisch sprachen. Griechisch war im gesamten Osten des Römischen Reichs die gemeinsame Sprache. Mehr …die Gute Nachricht11,20 Gute Nachricht: Wörtliche Übersetzung von »Evangelium«. Botschaft, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind. Mehr … von Jesus11,20 Jesus Christus: Der Name Jesus Christus ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr …, dem Herrn11,20 Herr: Titel für Jesus Christus. Im griechischen Alten Testament steht das Wort »Herr« an den Stellen, an denen im hebräischen Text der Gottesname steht. Wenn Jesus Christus so genannt wird, kommt darin zum Ausdruck: In ihm begegnet Gott selbst den Menschen. Mehr ….21Der Herr stand ihnen bei.Viele Menschen kamen zum Glauben11,21 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. Mehr …und nahmen Jesus als ihren Herrn an.22Als die Gemeinde in Jerusalem11,22 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. Mehr … davon erfuhr,schickte sie Barnabas11,22 Barnabas: Leiter der Gemeinde in Antiochia und Begleiter des Paulus auf seinen Reisen. Mehr … nach Antiochia.23Als er dort eintraf und sah,was Gottes Gnade11,23 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. Mehr … bewirkt hatte,freute er sich.Er bestärkte die Gemeinde in Antiochia in ihrem Vorsatz,dem Herrn von ganzem Herzen treu zu bleiben.24Denn Barnabas war ein tüchtiger Mannmit unerschütterlichem Glauben,der ganz vom Heiligen Geist11,24 Heiliger Geist: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. Mehr … erfüllt war.So gewann die Gemeindeeine große Zahl von Glaubenden hinzu.

25Dann zog Barnabas11,25 Barnabas: Leiter der Gemeinde in Antiochia und Begleiter des Paulus auf seinen Reisen. Mehr … weiter nach Tarsus11,25 Tarsus: Hauptstadt der römischen Provinz Kilikien und Heimatstadt des Apostels Paulus.,um Saulus11,25 Saulus: Hebräischer Name von Paulus, der nach seiner Berufung zu einem Anhänger von Jesus wird. Er verkündet die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, vor allem bei den nicht-jüdischen Völkern. aufzusuchen.26Als er ihn getroffen hatte,nahm er ihn mit nach Antiochia11,26 Antiochia: Hauptstadt der römischen Provinz Syrien..Ein ganzes Jahr lang waren sie gemeinsamin der Gemeinde tätig.Sie lehrten viele Menschen.Hier in Antiochia wurden die Jünger11,26 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die an Jesus Christus glauben und sich in seinen Dienst stellen. Mehr …zum ersten Mal Christen11,26 Christen: Bezeichnung für die Anhänger von Jesus Christus, die zunächst nur von Außenstehenden gebraucht wurde. Mehr … genannt.

Die Gemeinde in Antiochia sammelt Geld für die Gemeinde in Jerusalem

27Zu dieser Zeit kamen Propheten11,27 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Mehr …von Jerusalem11,27 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. Mehr … nach Antiochia11,27 Antiochia: Hauptstadt der römischen Provinz Syrien..28Einer von ihnen hieß Agabus.Der trat vor die Gemeinde mit einer Ankündigung,die vom Heiligen Geist11,28 Heiliger Geist: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. Mehr … kam:»Eine große Hungersnotwird über die ganze Erde kommen!«So geschah es dann auchwährend der Regierungszeit von Kaiser Claudius11,28 Claudius: Regierte 41–54 n. Chr. als Kaiser über das Römische Reich..29Da beschlossen die Jünger11,29 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die an Jesus Christus glauben und sich in seinen Dienst stellen. Mehr … in Antiochia,die Brüder und Schwestern11,29 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. Mehr … in Judäa11,29 Judäa: Römische Provinz mit Jerusalem als religiösem und kulturellem Zentrum. zu unterstützen.Jeder sollte so viel geben, wie er konnte.30Das taten sie und schickten ihre Gabendurch Barnabas11,30 Barnabas: Leiter der Gemeinde in Antiochia und Begleiter des Paulus auf seinen Reisen. Mehr … und Saulusan die Gemeindeältesten11,30 Gemeindeälteste: Leitungsamt in frühchristlichen Gemeinden, das meistens von älteren Männern ausgeübt wurde. Mehr … in Jerusalem11,30 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. Mehr ….
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Herodes Agrippa I. verfolgt die Gemeinde in Jerusalem

Apostelgeschichte 12,1-25

Jakobus wird hingerichtet und Petrus gefangen genommen

121Zu dieser Zeit ging König Herodes12,1 Herodes Agrippa I.: Enkel von Herodes dem Großen. Er vereinte das Reich wieder, das unter den Söhnen von Herodes dem Großen zerfallen war, und herrschte 41–44 n. Chr. über Judäa, Samarien, Galiläa und die angrenzenden Gebiete. Mehr …mit äußerster Grausamkeitgegen einige Mitglieder der Gemeinde vor.2Jakobus, den Bruder des Johannes, ließ er enthaupten.3Herodes merkte, dass das bei den Juden12,3 Juden: Menschen, die zu Gottes Volk gehören. Im Gegensatz zu anderen Völkern werden alle jüdischen Männer beschnitten. Mehr … Beifall fand.Da ließ er auch Petrus verhaften,und zwar während der Tage der ungesäuerten Brote12,3 Tage der ungesäuerten Brote: Während des Passafests wird in Erinnerung an den Aufbruch aus Ägypten ausschließlich ungesäuertes Brot gegessen. In der Eile des Aufbruchs war damals keine Zeit, Brot aus Sauerteig zu backen..4Nach seiner Verhaftungließ Herodes ihn ins Gefängnis werfen.Die Bewachung übertrug ervier Abteilungen12,4 vier Abteilungen: Die vier Gruppen konnten Petrus in vier Schichten die Nacht hindurch bewachen. von je vier Soldaten.Nach dem Passafest12,4 Passafest: Fest, das jährlich im Frühjahr gefeiert wird und an die Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei in Ägypten erinnert; vgl. 2. Mose/Exodus 12–13. Mehr …wollte er Petrus12,4 Petrus: Beiname eines Jüngers von Jesus, der übersetzt »Fels« bedeutet. Der volle Name lautet Simon Petrus. Mehr … vor dem Volk öffentlich verurteilen.5So saß Petrus streng bewacht im Gefängnis.Aber die Gemeinde betete Tag und Nacht für ihn zu Gott.

Petrus wird aus dem Gefängnis befreit

6In der Nacht, bevor Herodes12,6 Herodes Agrippa I.: Enkel von Herodes dem Großen. Er vereinte das Reich wieder, das unter den Söhnen von Herodes dem Großen zerfallen war, und herrschte 41–44 n. Chr. über Judäa, Samarien, Galiläa und die angrenzenden Gebiete. Mehr …ihn öffentlich verurteilen wollte,schlief Petrus12,6 Petrus: Beiname eines Jüngers von Jesus, der übersetzt »Fels« bedeutet. Der volle Name lautet Simon Petrus. Mehr … zwischen zwei der Soldaten.Er war mit zwei Ketten an sie gefesselt.Die beiden anderen Soldatenhielten vor der Zellentür Wache.7Da trat ein Engel12,7 Engel: Boten Gottes, die in seinem Auftrag unterwegs sind und seine Botschaft überbringen. Mehr … des Herrn herein,und Licht erhellte den Raum.Der Engel weckte Petrus mit einem Stoß in die Seiteund sagte: »Schnell, steh auf!«Dabei fielen Petrus die Ketten von den Händen ab.8Der Engel sagte zu ihm:»Binde dir den Gürtel um und zieh deine Sandalen an!«Petrus gehorchte.Dann sagte der Engel:»Wirf deinen Mantel über und folge mir!«9Petrus folgte ihm nach draußen.Er wusste nicht, dass es Wirklichkeit war,was er gerade mit dem Engel erlebte.Es kam ihm vor wie ein Traum.10Sie gingen am ersten Wachposten vorbeiund auch am zweiten.Dann kamen sie zu dem eisernen Tor,das in die Stadt führte.Das Tor öffnete sich von selbst vor ihnen.Sie traten hinaus und gingen bis zur nächsten Straße.Dann war der Engel plötzlich verschwunden.

11Da kam Petrus12,11 Petrus: Beiname eines Jüngers von Jesus, der übersetzt »Fels« bedeutet. Der volle Name lautet Simon Petrus. Mehr … zu sich und sagte:»Es ist tatsächlich wahr –der Herr12,11 Herr: Bezeichnung für Gott. Das griechische Alte Testament verwendet das Wort »Herr« an den Stellen, an denen im hebräischen Text der Gottesname steht. Mehr … hat seinen Engel12,11 Engel: Boten Gottes, die in seinem Auftrag unterwegs sind und seine Botschaft überbringen. Mehr … gesandt.Der hat mich aus der Gewalt des Herodes12,11 Herodes Agrippa I.: Enkel von Herodes dem Großen. Er vereinte das Reich wieder, das unter den Söhnen von Herodes dem Großen zerfallen war, und herrschte 41–44 n. Chr. über Judäa, Samarien, Galiläa und die angrenzenden Gebiete. Mehr … befreit.Und er hat mich vor einer Verurteilung bewahrt,die sich das jüdische Volk12,11 Juden: Menschen, die zu Gottes Volk gehören. Im Gegensatz zu anderen Völkern werden alle jüdischen Männer beschnitten. Mehr … erhofft hatte.«12Als ihm das klar geworden war,ging er zum Haus von Maria.Sie war die Mutter des Johannes,der auch Markus genannt wurde.Viele aus der Gemeinde waren dort versammeltund beteten.

13Petrus12,13 Petrus: Beiname eines Jüngers von Jesus, der übersetzt »Fels« bedeutet. Der volle Name lautet Simon Petrus. Mehr … klopfte an das Tor.Eine Dienerin kam, um zu öffnen.Ihr Name war Rhode.14Sie erkannte Petrus an der Stimme.Vor lauter Freude vergaß sie, das Tor zu öffnen.Sie lief zurück ins Haus und meldete:»Petrus steht vor dem Tor!«15Die dort Versammelten sagten zu ihr:»Du bist verrückt.«Doch sie blieb dabei.Da meinten sie: »Dann ist es wohl sein Engel12,15 Engel: Boten Gottes, die in seinem Auftrag unterwegs sind und seine Botschaft überbringen. Mehr …16Petrus aber klopfte weiter an.Endlich öffneten sie die Tür.Als sie ihn sahen,waren sie außer sich vor Freude.17Petrus bat mit einer Handbewegung um Ruhe.Dann erzählte er ihnen,wie der Herr12,17 Herr: Bezeichnung für Gott. Das griechische Alte Testament verwendet das Wort »Herr« an den Stellen, an denen im hebräischen Text der Gottesname steht. Mehr … ihn aus dem Gefängnis geführt hatte.Er sagte: »Berichtet das auch Jakobusund den anderen Brüdern und Schwestern!«Dann verabschiedete er sich und verließ die Stadt.

18Bei Tagesanbruch entstand große Aufregungunter den Soldaten.Sie fragten sich,was wohl mit Petrus12,18 Petrus: Beiname eines Jüngers von Jesus, der übersetzt »Fels« bedeutet. Der volle Name lautet Simon Petrus. Mehr … geschehen war.19Denn Herodes12,19 Herodes Agrippa I.: Enkel von Herodes dem Großen. Er vereinte das Reich wieder, das unter den Söhnen von Herodes dem Großen zerfallen war, und herrschte 41–44 n. Chr. über Judäa, Samarien, Galiläa und die angrenzenden Gebiete. Mehr … ließ überall nach ihm suchen,aber er war unauffindbar.Da ließ Herodes die Wachposten verhörenund befahl, sie zur Hinrichtung abzuführen.Danach zog Herodes von Jerusalem12,19 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. Mehr … nach Cäsarea12,19 Cäsarea: Hafenstadt am Mittelmeer und Hauptstadt der römischen Provinz Judäa.,wo er seinen Regierungspalast hatte.

Der Tod von Herodes Agrippa I.

20Damals lag Herodes12,20 Herodes Agrippa I.: Enkel von Herodes dem Großen. Er vereinte das Reich wieder, das unter den Söhnen von Herodes dem Großen zerfallen war, und herrschte 41–44 n. Chr. über Judäa, Samarien, Galiläa und die angrenzenden Gebiete. Mehr … im Streitmit den Einwohnern von Tyros und Sidon12,20 Tyros, Sidon: Bedeutende Hafenstädte, im heutigen Libanon gelegen. Zur Zeit von Herodes hatten sie einen großen nicht-jüdischen Bevölkerungsanteil..Gemeinsam schickten sie eine Abordnung zu ihmund baten um Frieden.Sie konnten sogarden königlichen Palastverwalter Blastusals Fürsprecher gewinnen.Die Einwohner von Tyros und Sidonwaren nämlich auf Nahrungsmittelaus dem Gebiet des Königs angewiesen.21Es war der Tag, an dem das Ende des Streitsfeierlich verkündet werden sollte.Herodes legte seine königlichen Gewänder anund nahm auf der Rednertribüne Platz.Dann hielt er eine Ansprache an die Abordnung.22Das Volk rief ihm zu:»Da hören wir die Stimme Gottesund nicht die eines Menschen!«23Im selben Augenblickstrafte ihn der Engel12,23 Engel: Boten Gottes, die in seinem Auftrag unterwegs sind und seine Botschaft überbringen. Mehr … des Herrn,weil er nicht Gott die Ehre gab12,23 weil er Gott nicht die Ehre gab: Der Tod des Herodes gilt hier als Strafe dafür, dass er sich selbst als Gott verehren ließ. Der jüdische Historiker Josephus berichtet, dass Herodes Agrippa I. während eines öffentlichen Auftritts zusammenbrach und fünf Tage später starb..Er wurde von Würmern zerfressen und starb.

24Das Wort Gottes12,24 Wort Gottes: Gottes Versprechen, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind. aber breitete sich immer weiter aus.25Nachdem Barnabas12,25 Barnabas: Leiter der Gemeinde in Antiochia und Begleiter des Paulus auf seinen Reisen. Mehr … und Saulus12,25 Saulus: Hebräischer Name von Paulus, der nach seiner Berufung zu einem Anhänger von Jesus wird. Er verkündet die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, vor allem bei den nicht-jüdischen Völkern. in Jerusalem12,25 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. Mehr …ihren Auftrag12,25 Auftrag: Meint den Auftrag, die Geldspende der Gemeinde in Antiochia für die Gemeinde in Jerusalem zu überbringen, vgl. Apostelgeschichte 11,27-30. erfüllt hatten,kehrten sie nach Antiochia12,25 Antiochia: Hauptstadt der römischen Provinz Syrien. zurück.Johannes Markus nahmen sie mit.
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Die Verbreitung der Guten Nachricht bis nach Rom

Apostelgeschichte 13,1–28,31

Die erste Missionsreise des Paulus

Apostelgeschichte 13,1–14,28

Barnabas und Paulus werden für ihre Reise beauftragt

131In der Gemeinde von Antiochia13,1 Antiochia: Hauptstadt der römischen Provinz Syrien.gab es eine Reihe von Propheten13,1 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Mehr … und Lehrern13,1 Lehrer: Menschen, die die biblischen Schriften besonders gut kannten und für andere auslegten.:Barnabas13,1 Barnabas: Leiter der Gemeinde in Antiochia und Begleiter des Paulus auf seinen Reisen. Mehr … sowie Simeon, genannt »der Schwarze«,Lukius von Kyrene13,1 Kyrene: Gegend in Nordafrika, benannt nach der gleichnamigen Stadt.,Manaen, der gemeinsam mit dem Landesfürsten Herodes13,1 Herodes Antipas: Sohn von Herodes dem Großen und Herrscher über Galiläa und Peräa (4 v. Chr.–39 n. Chr.). Mehr …erzogen worden war,und Saulus13,1 Saulus: Hebräischer Name von Paulus, der nach seiner Berufung zu einem Anhänger von Jesus wird. Er verkündet die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, vor allem bei den nicht-jüdischen Völkern..2Einmal fasteten13,2 Fasten: Der freiwillige Verzicht auf Essen und Trinken ist in der Bibel eine übliche religiöse Praxis. Mehr … sie für einige Zeitund widmeten sich ganz dem Gebet.Da sprach der Heilige Geist13,2 Heiliger Geist: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. Mehr … zu ihnen:»Stellt mir Barnabas und Saulus für die Aufgabe frei,zu der ich sie berufen habe.«3Daraufhin fasteten sie noch einmal,beteten13,3 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. Mehr … und legten ihnen die Hände auf13,3 die Hände auflegen: Durch das Auflegen der Hände wird Gottes Segen weitergegeben..Dann ließen sie Barnabas und Saulus ziehen.

Auf Zypern: Barnabas und Paulus begegnen dem Zauberer Barjesus

4Der Heilige Geist13,4 Heiliger Geist: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. Mehr … schickte Barnabas13,4 Barnabas: Leiter der Gemeinde in Antiochia und Begleiter des Paulus auf seinen Reisen. Mehr … und Saulus13,4 Saulus: Hebräischer Name von Paulus, der nach seiner Berufung zu einem Anhänger von Jesus wird. Er verkündet die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, vor allem bei den nicht-jüdischen Völkern.auf den Weg.Sie reisten nach Seleukia13,4 Seleukia: Hafen von Antiochia am Orontes, auf dem Gebiet des heutigen Syrien..Von dort fuhren sie mit dem Schiff nach Zypern13,4 Zypern: Insel im östlichen Mittelmeer. Mehr … weiter.5In Salamis13,5 Salamis: Hafen an der Ostküste Zyperns. angekommen, verkündeten sie das Wort Gottes13,5 Wort Gottes: Gottes Versprechen, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind.in den jüdischen Synagogen13,5 Synagoge: Versammlungsstätte einer jüdischen Gemeinde. Mehr ….Als Helfer hatten sie noch Johannes bei sich.

6Dann reisten sie über die ganze Insel bis nach Paphos13,6 Paphos: Hafenstadt an der Südküste Zyperns..Dort trafen sie einen Juden13,6 Juden: Menschen, die zu Gottes Volk gehören. Im Gegensatz zu anderen Völkern werden alle jüdischen Männer beschnitten. Mehr … namens Barjesus,einen Zauberer13,6 Zauberei: Praktiken und Methoden, um Ereignisse, Menschen oder Gegenstände auf übernatürliche Art und Weise zu beeinflussen. Mehr … und falschen Propheten13,6 falscher Prophet: Gibt vor, im Auftrag Gottes zu reden, und verführt seine Mitmenschen so zu falschem Tun. Mehr ….7Er gehörte zum Gefolgedes römischen Statthalters13,7 römischer Statthalter: Verwalter einer Region oder Provinz im Auftrag des römischen Senats oder des Kaisers. Mehr … Sergius Paulus,der ein gebildeter Mann war.Der Statthalter hatte Barnabas13,7 Barnabas: Leiter der Gemeinde in Antiochia und Begleiter des Paulus auf seinen Reisen. Mehr … und Saulus13,7 Saulus: Hebräischer Name von Paulus, der nach seiner Berufung zu einem Anhänger von Jesus wird. Er verkündet die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, vor allem bei den nicht-jüdischen Völkern.zu sich rufen lassen, um das Wort Gottes13,7 Wort Gottes: Gottes Versprechen, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind. zu hören.8Aber Elymas, das bedeutet: Zauberer– wie sich Barjesus auf Griechisch nannte –,trat ihnen entgegen.Er versuchte mit allen Mitteln zu verhindern,dass der römische Statthalter zum Glauben kam.9Saulus13,9 Saulus: Hebräischer Name von Paulus, der nach seiner Berufung zu einem Anhänger von Jesus wird. Er verkündet die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, vor allem bei den nicht-jüdischen Völkern., der auch Paulus heißt,nahm Elymas fest in den Blick.Erfüllt vom Heiligen Geist13,9 Heiliger Geist: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. Mehr …,10sagte er: »Du bist voll List und Tücke,du Sohn des Teufels13,10 Satan, Teufel: Gegenspieler Gottes. Er versucht, die Menschen zu einem Verhalten zu bewegen, das Gottes Willen widerspricht. Mehr … und Feind aller Gerechtigkeit.Willst du nicht endlich aufhören,die klaren Anweisungen des Herrn13,10 Herr: Bezeichnung für Gott. Das griechische Alte Testament verwendet das Wort »Herr« an den Stellen, an denen im hebräischen Text der Gottesname steht. Mehr … zu verdrehen?11Du wirst schon sehen: Der Herr wird dich bestrafen!Du wirst blind seinund eine Zeit lang die Sonne nicht mehr sehen.«Sofort wurde Elymas in tiefste Dunkelheit gehüllt.Er tappte umher und suchte jemanden,der ihn an der Hand führte.12Als der römische Statthalter sah, was geschehen war,kam er zum Glauben.Er war tief beeindruckt,wie mächtig die Lehre des Herrn war.

In Antiochia in Pisidien: Paulus spricht in der Synagoge

13Paulus13,13 Paulus: Bedeutender Apostel, der die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, im Mittelmeerraum bekannt machte. Mehr … und seine Begleiter setzten mit dem Schiffvon Paphos13,13 Paphos: Hafenstadt an der Südküste Zyperns. nach Perge13,13 Perge: Stadt in Pamphylien an der südlichen Mittelmeerküste Kleinasiens, in der heutigen Türkei gelegen. in Pamphylien13,13 Pamphylien: Gebiet an der Südküste der heutigen Türkei. über.Dort trennte sich Johannes von ihnenund kehrte nach Jerusalem13,13 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. Mehr … zurück.14Paulus und Barnabas13,14 Barnabas: Leiter der Gemeinde in Antiochia und Begleiter des Paulus auf seinen Reisen. Mehr … zogen von Perge aus weiterund kamen nach Antiochia in Pisidien13,14 Antiochia in Pisidien: Stadt in Kleinasien in der heutigen Türkei, Hauptstadt der römischen Provinz Pisidien..Am Sabbat13,14 Sabbat: In der Bibel der siebte Tag der Woche, heute unser Samstag. Er gilt im Judentum als Feiertag, an dem nicht gearbeitet werden darf. Mehr … gingen sie dort in die Synagoge13,14 Synagoge: Versammlungsstätte einer jüdischen Gemeinde. Mehr …und nahmen Platz.15Nach der Lesung aus dem Gesetz und den Propheten13,15 Gesetz und Propheten: Im Neuen Testament eine gebräuchliche Bezeichnung für die Heilige Schrift.ließen die Synagogenleiter13,15 Synagogenleiter: War für alle Angelegenheiten einer Synagoge, der Versammlungsstätte jüdischer Gemeinden, zuständig. Mehr … ihnen sagen:»Ihr Brüder,wenn ihr ein ermutigendes Wort für die Leute habt,dann sprecht!«

16Da stand Paulus13,16 Paulus: Bedeutender Apostel, der die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, im Mittelmeerraum bekannt machte. Mehr … auf,bat mit einer Handbewegung um Ruheund sagte: »Ihr Leute aus Israel13,16 Leute aus Israel: Menschen, die zu Gottes Volk gehören. Im Gegensatz zu anderen Völkern werden alle jüdischen Männer beschnitten.und ihr anderen, die ihr an den Gott Israels glaubt,hört her!17Der Gott unseres Volkes, der Gott Israels,hat unsere Vorfahren erwählt13,17 unsere Vorfahren erwählt: Vom Bund Gottes mit Israels Stammvater Abraham erzählt 1. Mose/Genesis 17..Er hat sie zu einem großen Volk gemacht,während sie als Fremde im Land Ägypten lebten13,17 im Land Ägypten lebten: Von der Zeit, die das Volk Israel in der Sklaverei in Ägypten lebte bis hin zur Befreiung durch Gott, erzählt 2. Mose/Exodus 1–15..Mit starker Hand hat er sie aus Ägypten herausgeführt.1840 Jahre lang ertrug er ihr Verhalten,während sie durch die Wüste13,18 Wüste: Meint die Zeit der Wüstenwanderung, als Israel aus Ägypten geflohen war; vgl. 2. Mose/Exodus 16–19 und 4. Mose/Numeri 10,11–21,35. zogen.19Er unterwarf im Land Kanaan13,19 Kanaan: Bezeichnung für das Gebiet zwischen Jordantal und Mittelmeer bis zur Stadt Sidon, bevor es durch das Volk Israel in Besitz genommen wurde. Mehr … sieben Völkerund gab das Land den Israeliten zum Erbbesitz13,19 Erbbesitz: Der Anteil der Israeliten an dem Land, das Gott ihnen gibt. Sie dürfen das Land für ihren Lebensunterhalt nutzen, der Eigentümer bleibt Gott..20Das dauerte insgesamt 450 Jahre13,20 450 Jahre: Gerechnet wird von dem Zeitpunkt, als die Israeliten nach Ägypten kamen, bis zum Abschluss der Eroberung des von Gott verheißenen Landes, wie sie im Buch Josua erzählt wird..Dann gab Gott dem Volk Israel Richter13,20 Richter: Anführer der Israeliten in der Zeit zwischen der Besiedlung des verheißenen Landes und der Einsetzung von König Saul.bis zur Zeit des Propheten Samuel13,20 Samuel: Prophet und Richter um 1000 v. Chr., in der Übergangszeit zum Königtum..21Von da an wollten sie einen König haben.Und Gott gab ihnen Saul13,21 Saul: Israelitischer Heerführer und erster König in Israel um 1000 v. Chr. Mehr …, den Sohn von Kisch,aus dem Stamm Benjamin13,21 Benjamin: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet liegt im judäischen Bergland, nördlich von Jerusalem..Saul regierte 40 Jahre lang.22Dann setzte Gott ihn wieder abund machte David13,22 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … zu ihrem König.Von ihm hat Gott bezeugt13,22 bezeugt: Was Gott über David sagt, steht ähnlich in 1. Samuel 13,14.:›Ich habe David ausgewählt, den Sohn des Isai.Er ist ein Mann nach meinem Herzen.Er wird in allem so handeln, wie ich es will.‹23Nun hat Gott einen Nachkommen Davids13,23 Nachkomme Davids: Nachdem das Königreich Davids untergegangen war, hoffte man auf einen Nachkommen Davids als Retter und Erlöser Israels; vgl. 2. Samuel 7,12-16.als Retter zu Israel gesandt –genau wie er es versprochen hat.Dieser Retter ist Jesus13,23 Jesus Christus: Der Name Jesus Christus ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr ….

24Bevor Jesus13,24 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … auftrat,hat Johannes13,24 Johannes der Täufer: Bereitete die Menschen auf das Kommen von Jesus vor, vgl. Lukas 3,1-22. dem ganzen Volk Israel verkündet13,24 dem ganzen Volk Israel verkündet: Die Worte von Johannes dem Täufer finden sich in Lukas 3,3.:›Lasst euch taufen13,24 taufen: Wörtlich »(in Wasser) eintauchen«. Religiöse Handlung, die den Willen zum Ausdruck bringt, sein Leben ganz auf Gott auszurichten. und ändert euer Leben!‹25Als Johannes am Ende seines Wirkens stand,sagte er zu den Leuten13,25 sagte er zu den Leuten: Die folgenden Worte erinnern an Lukas 3,16.:›Was denkt ihr, wer ich bin?Ich bin nicht der, für den ihr mich haltet!Der kommt nach mir.Ich bin es nicht einmal wert,ihm die Sandalen von den Füßen loszubinden.‹

26Brüder und Schwestern13,26 Bruder, Schwester: Wörtlich »Brüder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder einer Gemeinschaft., ihr Nachkommen Abrahams13,26 Abraham: Stammvater des Volkes Israel, vgl. 1. Mose/Genesis 12–25. Mehr …und auch ihr anderen,die ihr an den Gott Israels glaubt:Wir sind es, denen Gottdie Botschaft von dieser Rettung gesandt hat.27Die Bewohner von Jerusalem13,27 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. Mehr …und ihre führenden Männerhaben nicht erkannt, wer Jesus13,27 Jesus Christus: Der Name Jesus Christus ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr … war.Sie haben ihn zum Tod verurteilt.Dadurch haben sie die Ankündigungen der Propheten13,27 die Ankündigungen der Propheten: Christen lesen bestimmte Texte aus dem Alten Testament als Ankündigung für das Schicksal von Jesus Christus. Ein zentraler Text ist beispielsweise Jesaja 52,13–53,12.in Erfüllung gehen lassen,die an jedem Sabbat vorgelesen13,27 an jedem Sabbat vorgelesen: Bei den Gottesdiensten am Sabbat wurden in den Synagogen Texte aus den fünf Büchern Mose und den Propheten vorgelesen. werden.28Sie fanden nichts, wofür Jesus den Tod verdient hätte.Dennoch forderten sie von Pilatus13,28 Pontius Pilatus: Verwaltete 26–36 n. Chr. die römischen Provinzen Judäa und Samaria im Auftrag des Kaisers. Mehr … seine Hinrichtung.29Damit hatten sie alles getan,was in der Heiligen Schrift über Jesus vorhergesagt13,29 in der Heiligen Schrift über Jesus vorhergesagt: Christen lesen bestimmte Texte aus dem Alten Testament als Ankündigung für das Schicksal von Jesus Christus. Ein zentraler Text ist beispielsweise Jesaja 52,13–53,12. ist.Danach nahmen sie ihn vom Holzbalken13,29 Holzbalken: Bezeichnung für das Kreuz, an dem Jesus gestorben ist. abund legten ihn ins Grab.30Aber Gott hat ihn von den Toten auferweckt13,30 Auferweckung: Meint die Auferstehung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes..31Viele Tage lang zeigte Jesus sich13,31 zeigte Jesus sich: Die Erzählungen von den Erscheinungen des auferstandenen Jesus bei seinen Jüngerinnen und Jüngern finden sich in Lukas 24. denen,die mit ihm von Galiläa13,31 Galiläa: Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der nördlichen Küstenebene. Mehr … nach Jerusalem gezogen waren.Die sind jetzt seine Zeugen vor dem Volk.

32So verkünden wir euch nun die Gute Nachricht13,32 Gute Nachricht: Wörtliche Übersetzung von »Evangelium«. Botschaft, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind. Mehr …:Was Gott unseren Vorfahren versprochen hat,33das hat er in Erfüllung gehen lassen13,33 in Erfüllung gehen lassen: Christen lesen bestimmte Texte aus dem Alten Testament als Ankündigung für das Schicksal von Jesus Christus. Hier wird Psalm 2,7 als Aussage Gottes über Jesus gelesen.und zwar für uns, ihre Nachkommen.Er hat Jesus13,33 Jesus Christus: Der Name Jesus Christus ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr … von den Toten auferweckt13,33 Auferweckung: Meint die Auferstehung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes.,wie es ja auch im zweiten Psalm steht13,33 im zweiten Psalm steht: Zitat aus Psalm 2,7.:›Du bist mein Sohn13,33 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. Im Neuen Testament wird der Titel ausschließlich für Jesus verwendet. Mehr …, heute habe ich dich gezeugt!‹34Gott hat Jesus von den Toten auferwecktund nicht zugelassen, dass sein Körper verwest.Davon hatte Gott gesprochen, als er sagte13,34 als er sagte: Zitat aus der griechischen Übersetzung von Jesaja 55,3.:›Ich will euch die unvergänglichen Güter schenken,die ich David13,34 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … versprochen habe.‹35Darum heißt es auch an einer anderen Stelle13,35 an einer anderen Stelle: Zitat aus der griechischen Übersetzung von Psalm 16,10.:›Du lässt nicht zu, dass dein treuer Diener verwest.‹36David starb nach Gottes Willen,nachdem er sein Leben langden Menschen seiner Generation gedient hatte.Er wurde bei seinen Vorfahren bestattet,und sein Körper verweste.37Aber derjenige, den Gott auferweckt hat,dessen Leib verweste nicht.

38Brüder und Schwestern13,38 Bruder, Schwester: Wörtlich »Brüder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder einer Gemeinschaft., das sollt ihr wissen:Durch Jesus13,38 Jesus Christus: Der Name Jesus Christus ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr … wird euchdie Vergebung eurer Sünden13,38 Sünden: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Mehr … angeboten.Das Gesetz des Mose13,38 Gesetz des Mose: Im Neuen Testament übliche Bezeichnung für die fünf Bücher Mose. hatte nicht die Kraft,euch vor Gott gerecht zu machen.39Aber durch Jesus wird jeder, der glaubt13,39 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. Mehr …,vor Gott als gerecht dastehen13,39 gerecht, als gerecht gelten: Gott nimmt die Menschen an und verurteilt sie nicht, obwohl sie seine Gebote übertreten. Darin zeigt sich Gottes Liebe zu den Menschen. Mehr ….40Gebt also acht, dass es nicht so kommt,wie es bei den Propheten vorhergesagt13,40 bei den Propheten vorhergesagt: Christen lesen bestimmte Texte aus dem Alten Testament als Ankündigung für das Schicksal von Jesus Christus. Im Folgenden wird aus der griechischen Übersetzung von Habakuk 1,5 zitiert. ist:41›Schaut her, ihr Spötter13,41 Spötter: Angeredet werden Menschen, die Jesus Christus nicht als von Gott gesandten Retter und Erlöser der Welt anerkennen.!Wundert euch und geht zugrunde.Denn in euren Tagen handle ich so,wie ihr es nicht erwartet.Ihr würdet es nicht glauben,wenn man euch davon erzählen würde.‹«

42Als Paulus13,42 Paulus: Bedeutender Apostel, der die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, im Mittelmeerraum bekannt machte. Mehr … und Barnabas13,42 Barnabas: Leiter der Gemeinde in Antiochia und Begleiter des Paulus auf seinen Reisen. Meh