BasisBibel (BB)
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Davids Kriege gegen die Nachbarvölker

81Danach besiegte David8,1 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. die Philister und demütigte sie.So übernahm David von den Philistern die Vorherrschaft.

2Ebenso besiegte er die Moabiter8,2 Moabiter: Nachbarvolk Israels im Ostjordanland..Er nahm eine Messschnur8,2 Messschnur: Eine Schnur, die man zum Bauen und Landvermessen verwendet. zur Hand und befahl ihnen,sich nebeneinander auf den Boden zu legen.Dann maß er jeweils eine Strecke von zwei Schnurlängen.Alle, die in diesem Bereich lagen, ließ er töten.Dazwischen maß er eine Strecke von einer Schnurlänge.Diese ließ er am Leben.So kam Moab unter die Herrschaft Davidsund musste Tribut8,2 Tribut: Geld- oder Sachleistungen, die ein unterworfenes Volk an die Großmacht zahlen muss. zahlen.

3Ebenso besiegte David den König Hadad-Eser8,3 Hadad-Eser: König von Zoba, einem Gebiet nördlich und westlich von Damaskus. Er regierte um 1000 v. Chr. von Zoba,den Sohn des Rehob.Das geschah zu der Zeit, als Hadad-Eser versuchte,seine Macht am Fluss8,3 Fluss: Der Name wird hier nicht genannt. Es könnte sich um den Orontes handeln, der durch den Libanon und Syrien ins Mittelmeer fließt. wiederherzustellen.4Aus seinem Heer nahm David 1700 Reiterund 20.000 Fußsoldaten gefangen.Dann machte David alle Streitwagen unbrauchbar8,4 unbrauchbar machen: Den Zugpferden sollen die Sehnen an den Hinterbeinen zerschnitten werden, damit die Streitwagen nicht mehr eingesetzt werden können.bis auf 100, die er für sich behielt.

5Daraufhin eilten die Aramäer vom Königreich Damaskus8,5 Damaskus: Bedeutende Handelsstadt am Rand der syrischen Wüste.dem König Hadad-Eser8,5 Hadad-Eser: König von Zoba, einem Gebiet nördlich und westlich von Damaskus. Er regierte um 1000 v. Chr. von Zoba zu Hilfe.David8,5 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. aber tötete von den Aramäern 22.000 Mann6und richtete Militärposten in Aram-Damaskus ein.So kamen die Aramäer unter die Herrschaft Davidsund mussten Tribut8,6 Tribut: Geld- oder Sachleistungen, die ein unterworfenes Volk an die Großmacht zahlen muss. zahlen.Und der Herr8,6 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. half David bei allem,was er unternahm.

7Die Soldaten Hadad-Esers8,7 Hadad-Eser: König von Zoba, einem Gebiet nördlich und westlich von Damaskus. Er regierte um 1000 v. Chr. hatten goldene Köcher8,7 Köcher: Behältnis für das Mitführen von Pfeilen..Die nahm David8,7 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. und brachte sie nach Jerusalem8,7 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört..8Aus den Städten Tebach und Berotai,die zu Hadad-Eser gehörten,nahm König David eine große Menge Bronze8,8 Bronze: Metall-Legierung aus Kupfer und Zinn. Sie wurde zur Herstellung von Schmuck, Waffen und Gegenständen für den Gottesdienst verwendet. mit.9Toi, der König von Hamat, hörte davon,dass David die Streitmacht Hadad-Esers besiegt hatte.10Da schickte er seinen Sohn Hadoram zu König David.Der sollte ihm Grüße überbringen und dazu gratulieren,dass er gegen Hadad-Eser gekämpft und ihn besiegt hatte.– Toi lag nämlich mit Hadad-Eser im Krieg. –Als Geschenke hatte Hadoram verschiedene Gefäßeaus Gold, Silber und Bronze dabei.11Auch diese nahm König David mit,um sie für den Herrn in den Tempel zu geben8,11 in den Tempel geben: 1. Könige 7,51 erzählt, dass Davids Sohn Salomo dieses Gold und Silber nach der Fertigstellung des Tempels in die Schatzkammer bringen lässt..Das tat er zusammen mit dem ganzen Gold und Silber,das er für den Herrn bestimmt hatte.Es stammte von allen Völkern, die er besiegt hatte:12von den Aramäern, Moabitern8,12 Moabiter: Nachbarvolk Israels im Ostjordanland., Ammonitern8,12 Ammoniter: Nachbarvolk Israels im Ostjordanland., Philistern8,12 Philister: Nachbarvolk Israels im Westen. Ihr Siedlungsgebiet lag vor allem in der südlichen Küstenebene am Mittelmeer.und Amalekitern8,12 Amalekiter: Räuberisches Nomadenvolk im Südwesten Israels und auf der Sinaihalbinsel. Sie werden als Sinnbild für die Feinde Israels genannt. und nicht zuletzt von der Beute,die er beim König Hadad-Eser von Zoba,dem Sohn des Rehob, gemacht hatte.

13Außerdem machte sich David8,13 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. einen Namen,als er von der Schlacht gegen Edom8,13 Edom: Nachbarstaat Israels im Süden. zurückkehrte:Im Salztal hatte er 18.000 Mann erschlagen.14Und er richtete Militärposten in Edom ein.Ja, in ganz Edom richtete er Militärposten ein.So kam ganz Edom unter die Herrschaft Davids.Und der Herr half David bei allem, was er unternahm.

Verzeichnis der Beamten Davids

15So herrschte David8,15 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. als König über ganz Israelund sorgte bei seinem Volk für Recht und Gerechtigkeit.16Joab8,16 Joab: Neffe Davids und Befehlshaber in dessen Heer. Er war für viele Jahre ein treuer Unterstützer Davids., der Sohn der Zeruja, war Kommandant des Heeres.Joschafat, der Sohn des Ahilud, war Staatssekretär8,16 Staatssekretär: Überwacht die Ausführung der Befehle des Königs und unterrichtet den König über Vorgänge im Volk..17Die führenden Priester8,17 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. waren Zadok und Abjatar,der Sohn des Ahimelech und Enkel des Ahitub.Seraja war Staatsschreiber8,17 Staatsschreiber: Beamter für alle Verwaltungsaufgaben..18Benaja, der Sohn des Jojada, hatte den Oberbefehlüber die Kreter und Pleter8,18 Kreter und Pleter: Eine Söldnertruppe von Nicht-Israeliten, die Davids Leibgarde bildete. Es handelt sich wahrscheinlich um Philister und Leute aus Kreta., nämlich über die Leibwache.Auch die Söhne Davids waren Priester.
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Geschichten vom Königshof in Jerusalem

2. Samuel 9,1–14,33

Noch ein Nachkomme aus der Familie Sauls

2. Samuel 9,1-13

David holt Mefi-Boschet an den Königshof

91David fragte sich: »Könnte es sein,dass noch einer vom Königshaus Sauls am Leben ist?Dann will ich ihm etwas Gutes tun.Das habe ich Jonatan versprochen9,1 Jonatan versprochen: David bezieht sich auf den Freundschaftsbund, den er mit Jonatan, dem Vater des Mefi-Boschet, geschlossen hat; vgl. 1. Samuel 20,14-17.

2Zum Königshaus Sauls9,2 Saul: Israelitischer Heerführer und erster König in Israel um 1000 v. Chr. gehörte damals noch ein Knecht,der Ziba hieß.Den riefen sie zu David9,2 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete..Der König fragte ihn: »Bist du Ziba?«Er antwortete: »Ja, hier ist dein Knecht9,2 Knechte: Selbstbezeichnung von Menschen, die sich in den Dienst Gottes stellen und ihn dadurch als ihren Herrn anerkennen.3Der König fragte weiter:»Ist denn keiner mehr vom Königshaus Sauls am Leben?Ich würde ihm in Gottes Namen etwas Gutes tun.«Ziba sagte zum König:»Doch, es gibt noch einen Sohn von Jonatan!Der ist an beiden Beinen gelähmt9,3 an beiden Beinen gelähmt: Der Grund dafür wird in 2. Samuel 4,4 erzählt.4Der König fragte ihn weiter: »Wo ist er?«Ziba antwortete dem König: »In Lo-Dabar!Er ist im Haus von Machir, dem Sohn des Ammiel.«

5Da ließ König David9,5 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. ihn aus Lo-Dabar holen,aus dem Haus von Machir, dem Sohn des Ammiel.6So kam Mefi-Boschet zu David,sein Vater war Jonatan und Saul9,6 Saul: Israelitischer Heerführer und erster König in Israel um 1000 v. Chr. sein Großvater.Mefi-Boschet verneigte sichund warf sich mit dem Gesicht auf den Boden.David fragte: »Bist du Mefi-Boschet?«Er antwortete: »Ja, hier ist dein Knecht!«7Da sagte David zu ihm:»Fürchte dich nicht!Ich will dir etwas Gutes tun.Das habe ich deinem Vater Jonatan versprochen9,7 Jonatan versprochen: David bezieht sich auf den Freundschaftsbund, den er mit Jonatan, dem Vater des Mefi-Boschet, geschlossen hat; vgl. 1. Samuel 20,14-17..Ich will dir alle Felder zurückgeben,die deinem Großvater Saul gehört haben.Und du sollst täglich an meinem Tisch essen.«8Da verneigte er sich nochmals und erwiderte:»Dein Knecht ist es nicht wert,dass du so großzügig zu ihm bist.Ich bin doch nicht mehr als ein toter Hund9,8 toter Hund: Bild, mit dem ein Untergebener seinen niedrigen Rang zum Ausdruck bringt.

David regelt die Versorgung von Mefi-Boschet

9Der König ließ Ziba kommen, den Verwalter Sauls,und traf folgende Anordnung:»Alles, was Saul9,9 Saul: Israelitischer Heerführer und erster König in Israel um 1000 v. Chr. und seinem ganzen Haus gehört hat,gebe ich dem Sohn deines früheren Herrn.10Für ihn sollst du das Ackerland bebauen,du selbst mit deinen Söhnen und Knechten.Was du erntest,soll ihm zum Lebensunterhalt dienen.Mefi-Boschet aber, der Sohn deines früheren Herrn,soll täglich an meinem Tisch essen.«Ziba hatte 15 Söhne und 20 Knechte.11Und Ziba versprach dem König:»Ganz so, wie es mein Herr und König angeordnet hat,wird es dein Knecht ausführen.«So kam es, dass Mefi-Boschet am Tisch des Königs aßwie einer von dessen eigenen Söhnen.

12Mefi-Boschet9,12 Mefi-Boschet: Enkel von König Saul und Sohn von Jonatan, mit dem David gut befreundet war. hatte übrigens einen kleinen Sohn,der hieß Micha.Und alle, die im Haus des Ziba wohnten,waren Knechte von Mefi-Boschet.13Mefi-Boschet aber wohnte in Jerusalem9,13 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört.,weil er täglich am Tisch des Königs aß.Er war ja an beiden Beinen gelähmt.
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Weitere Kriege

2. Samuel 10,1-19

Der Krieg gegen die Ammoniter

101Danach geschah Folgendes:Der König der Ammoniter10,1 Ammoniter: Nachbarvolk Israels im Ostjordanland. starbund sein Sohn Hanun wurde König an seiner Stelle.2David10,2 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. überlegte sich:»Ich will Hanun, dem Sohn Nahaschs, die Treue halten,so wie sein Vater mir die Treue gehalten hat.«Darum schickte David eine Abordnung,um ihm wegen seines Vaters Beileid zu bekunden.Als Davids Gesandte ins Land der Ammoniter kamen,3redeten die Obersten der Ammoniter mit Hanun.Sie sagten zu ihrem neuen Herrn: »Meinst du,David will deinem Vater die letzte Ehre erweisen?Schickte er dir diese Männer wirklich,um dir sein Beileid zu bekunden?Nein! David hat seine Gesandten zu dir geschickt,um die Hauptstadt10,3 Hauptstadt: Meint die Stadt Rabba, nordöstlich des Toten Meers. zu erkunden, auszuspionierenund dann zu zerstören.«4Da ließ Hanun die Gesandten Davids festnehmenund ihnen den Bart zur Hälfte abscheren.Auch ihre Kleider ließ er zur Hälfte abschneiden,nämlich bis hinauf zum Gürtel.So schickte er sie weg.

5Als die Nachricht davon David10,5 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. erreichte,schickte er ihnen jemanden entgegen.Denn die Männer schämten sich sehr.Der König ließ ihnen ausrichten:»Bleibt in Jericho10,5 Jericho: Oasenstadt in der judäischen Wüste nördlich des Toten Meers., bis euer Bart wieder gewachsen ist.Dann sollt ihr zurückkommen.«6Die Ammoniter10,6 Ammoniter: Nachbarvolk Israels im Ostjordanland. erkannten,dass sie David gegen sich aufgebracht hatten.Die Ammoniter schickten nun Botenin die Aramäerstaaten von Bet-Rehob und Zoba.Dort verpflichteten sie 20.000 Fußsoldaten.Außerdem stellte der König von Maacha 1000 Mannund der Herrscher von Tob 12.000 Mann.

7Als David10,7 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. davon hörte, schickte er Joab10,7 Joab: Neffe Davids und Befehlshaber in dessen Heer. Er war für viele Jahre ein treuer Unterstützer Davids.mit dem ganzen Heer, den besten Soldaten.8Daraufhin rückten die Ammoniter10,8 Ammoniter: Nachbarvolk Israels im Ostjordanland. ausund stellten sich vor dem Stadttor zum Kampf auf.Die Truppen aus den Aramäerstaaten Zoba und Rehobsowie von Maacha und Tob standen abseits im Feld.9Joab sah, dass eine Schlacht an zwei Fronten drohte.Deshalb stellte er sich aus allen Soldaten Israelseine schlagkräftige Truppe zusammen.Die ließ er gegen die Aramäer antreten.10Das übrige Kriegsvolk stellte erunter den Befehl seines Bruders Abischaiund ließ es gegen die Ammoniter antreten.11Dann sagte er: »Wenn die Aramäer stärker sind als ich,sollst du mir helfen.Wenn aber die Ammoniter stärker sind als du,werde ich dir zu Hilfe kommen.12Nur Mut! Lasst uns hart kämpfen,für unser Volk und für die Städte unseres Gottes.Der Herr10,12 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. soll dann tun, was er für richtig hält.«13Dann ging Joab mit seiner Truppe zum Angriff über,und die Aramäer ergriffen vor ihm die Flucht.14Als die Ammoniter die Aramäer davonlaufen sahen,ergriffen auch sie die Flucht vor Abischai.Sie zogen sich in die Stadt zurück.Da brach Joab den Krieg gegen die Ammoniter abund kehrte nach Jerusalem10,14 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. zurück.

Der Krieg gegen die Aramäer

15Die Aramäer hatten einsehen müssen,dass sie diesmal Israel unterlegen waren.Deshalb taten sie sich zusammen.16Hadad-Eser10,16 Hadad-Eser: König von Zoba, einem Gebiet nördlich und westlich von Damaskus. Er regierte um 1000 v. Chr. schickte Boten in die Gegend des Eufrat10,16 Eufrat: Neben dem Tigris einer der beiden Hauptflüsse in Assyrien und Babylonien, im heutigen Irak.und ließ die Aramäer ausrücken, die dort wohnten.Sie kamen bis Helam10,16 Helam: Lässt sich nicht genau lokalisieren, wahrscheinlich eine Ortschaft östlich vom See Gennesaret in Gilead., angeführt von Schobach,dem Heerführer von Hadad-Eser.17Als man David10,17 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. davon Meldung machte,zog er die Truppen von ganz Israel zusammen.Er überschritt den Jordan10,17 Jordan: Wichtigster Fluss in der Region, der vom Hermongebirge durch den See Gennesaret ins Tote Meer fließt. und rückte bis Helam vor.Dort stellten sich die Aramäer David entgegen,und es kam zur Schlacht.18Die Aramäer aber wurden von Israelin die Flucht geschlagen.David vernichtete vom aramäischen Heer700 Streitwagen10,18 Streitwagen: Ein für den Krieg ausgerüsteter Wagen mit zwei oder drei Mann Besatzung. und 40.000 Reiter.Außerdem erschlug er Schobach, ihren Heerführer,sodass er dort starb.19Und alle Könige,die Hadad-Eser zum Krieg verpflichtet hatte,mussten einsehen, dass sie Israel unterlegen waren.Da schlossen sie Frieden mit den Israelitenund unterwarfen sich ihrer Herrschaft.Die Aramäer aber wagten es nicht mehr,den Ammonitern nochmals Hilfe zu leisten.