BasisBibel (BB)
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David trauert um seinen Sohn

191Der König zuckte zusammen,stieg hinauf in die Kammer über dem Tor und weinte.Während er hinaufstieg, rief er immer wieder:»Mein Sohn Abschalom19,1 Abschalom: Einer der Söhne von König David. Er versuchte seinen Vater gewaltsam vom Thron zu stoßen, vgl. 2. Samuel 15,7–19,9., mein Sohn, mein Sohn Abschalom!Ach, wäre ich doch an deiner Stelle gestorben!Abschalom, mein Sohn, mein Sohn!«2Man meldete es Joab19,2 Joab: Neffe Davids und Befehlshaber in dessen Heer. Er war für viele Jahre ein treuer Unterstützer Davids.:»Siehe, der König weint, er trauert um Abschalom!«3Und so kam es an diesem Tag,dass die Siegesfreude im ganzen Heer zur Trauer wurde.Denn alle hörten an diesem Tag davon,dass der König voller Schmerz um seinen Sohn trauerte.4Alle Soldaten schlichen sich an diesem Tag davon,als sie durch das Tor in die Stadt kamen.Sie schlichen sich davon, als müssten sie sich schämen,weil sie aus der Schlacht geflohen wären.5Der König aber hatte sein Gesicht verhülltund schrie laut:»Mein Sohn Abschalom, Abschalom, mein Sohn mein Sohn!«

6Joab19,6 Joab: Neffe Davids und Befehlshaber in dessen Heer. Er war für viele Jahre ein treuer Unterstützer Davids. ging zum König ins Torhaus und sagte:»Heute hast du alle deine Soldaten offen beleidigt.Dabei waren sie es, die dir das Leben gerettet habenund das deiner Söhne, Töchter, Frauen und Nebenfrauen19,6 Nebenfrau: Ehefrau, die weniger Rechte als die Hauptfrau besitzt, aber höhergestellt ist als eine Sklavin..7Du liebst die, die dich hassen,und du hasst die, die dich lieben!Ja, heute hast du durch dein Verhalten gezeigt,dass dir Feldherren und Soldaten egal sind.Ja, heute habe ich erkannt:Wenn Abschalom noch leben würdeund wir alle wären heute tot, so wäre es dir recht!8Doch jetzt steh auf und geh hinaus!Rede von ganzem Herzen mit deinen Soldaten!Denn ich schwöre dir beim Herrn:Wenn du nicht gleich hinausgehst,bleibt diese Nacht kein einziger mehr bei dir!Das wäre schlimmer für dich als alles Schlimme,was dir seit deiner Jugend bis heute geschehen ist.«9Da stand der König auf und setzte sich ins Tor19,9 Tor: Torgebäude in der Stadtmauer. Der Platz davor diente als Marktplatz und Versammlungsort für Gerichtsverhandlungen..Im ganzen Heer aber sprach es sich herum:»Seht, der König sitzt im Tor!«Und so kam das ganze Heer und trat vor den König.

Davids Heimkehr und Schebas Aufstand

2. Samuel 19,9–20,26

David bereitet seine Rückkehr vor

Israel war geflohen, jeder zu seinem Zelt.10Danach kam es im ganzen Volk zum Streit,die Stämme Israels waren sich uneinig:»Der König hat uns vor unseren Feinden gerettet.Er war es auch,der uns aus der Gewalt der Philister befreit19,10 aus der Gewalt der Philister befreit: 2. Samuel 5,17-25 erzählt vom Sieg König Davids über die Philister. hat.Jetzt musste er vor Abschalom aus dem Land fliehen!11Abschalom19,11 Abschalom: Einer der Söhne von König David. Er versuchte seinen Vater gewaltsam vom Thron zu stoßen, vgl. 2. Samuel 15,7–19,9. aber, den wir zu unserem König salbten,ist in der Schlacht gestorben.Warum macht jetzt keiner den Mund auf?Es geht doch darum, den König zurückzuholen!«12So redete man in ganz Israel, der König erfuhr davon.

Daraufhin schickte König David19,12 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … Botenund ließ den Priestern Zadok19,12 Zadok: Priester am Heiligtum zur Zeit von König David. Er gilt als Stammvater der Priester von Jerusalem. und Abjatar19,12 Abjatar: Sohn des Priesters aus Nob, später selbst Priester in Jerusalem. Er unterstützte David auf seinem Weg, König zu werden. ausrichten:»Redet mit den Ältesten19,12 Älteste: Bezeichnung für ein leitendes Amt in der Gemeinschaft, das von älteren Männern ausgeübt wurde. von Juda19,12 Juda: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet lag im judäischen Bergland.:Warum wollt ihr die Letzten sein,die den König in seinen Palast zurückholen?13Ihr seid doch meine Brüder,ihr seid mein Fleisch und Blut19,13 mein Fleisch und Blut: Der Ausdruck für das verwandtschaftliche Verhältnis zeigt, wie eng David und Juda zusammengehören.!Warum wollt ihr die Letzten sein,die den König zurückholen?14Und zu Amasa19,14 Amasa: Neffe von König David, der von Davids Sohn Abschalom zum Befehlshaber über sein Heer gemacht worden war. sollt ihr sagen:Bist du nicht auch mein Fleisch und Blut?Gott soll mir antun, was immer er will,wenn du nicht mein oberster Heerführer wirst.Für immer sollst du den Platz von Joab19,14 Joab: David ersetzt seinen treuen Heerführer Joab durch Amasa. 2. Samuel 17,25 erzählt, dass Abschalom es genauso gemacht hat. einnehmen.«15So gewann David das Herz aller Leute aus Juda.Alle waren sich einig und ließen dem König sagen:»Komm zurück mit allen deinen Leuten!«

Auf dem Heimweg: Schimi kommt David entgegen

16Der König machte sich auf den Heimwegund kam zum Jordan19,16 Jordan: Wichtigster Fluss in der Region, der vom Hermongebirge durch den See Gennesaret ins Tote Meer fließt. Mehr ….Die Judäer hatten inzwischen Gilgal19,16 Gilgal: Heiligtum in der Nähe von Jericho. Dort haben die Israeliten nach ihrem Durchzug durch den Jordan zwölf Steine aufgestellt, vgl. Josua 4,19-20. erreicht.Sie wollten dem König entgegengehen,um ihn sicher über den Jordan zu führen.17Auch der Benjaminiter Schimi19,17 Schimi: Er hatte David bei dessen Flucht aus Jerusalem mit Steinen beworfen, vgl. 2. Samuel 16,5-14., der Sohn des Gera,war eilig aus Bahurim gekommen.Er zog mit den Leuten aus Juda19,17 Juda: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet lag im judäischen Bergland. hinab,um König David19,17 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … zu empfangen.18Ihm folgten 1000 Mann aus Benjamin19,18 Benjamin: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet liegt im judäischen Bergland, nördlich von Jerusalem..Darunter war auch Ziba, der Diener aus dem Haus Saul19,18 Saul: Israelitischer Heerführer und erster König in Israel um 1000 v. Chr. Mehr …,mit seinen 15 Söhnen und 20 Knechten.Sie hatten schon vor dem König den Jordan erreicht.19Dann waren sie auf die andere Uferseite gegangen,um der Familie des Königs über den Fluss zu helfen.Damit wollten sie ihm etwas Gutes tun.Schimi aber, der Sohn des Gera,fiel vor dem König auf die Knie,als der den Jordan überschritt.20Und er sagte zum König:»Bitte, mein Herr, vergib mir meine Schuld!Denk nicht daran, was dein Knecht19,20 Knecht: Selbstbezeichnung von Menschen, die ihr Gegenüber damit als ihren Herrn anerkennen. getan hat –an dem Tag, als mein Herr und König Jerusalem verließ.Der König soll es sich nicht mehr zu Herzen nehmen.21Dein Knecht weiß es ja:Ich habe Unrecht getan!Dafür bin ich heute als Erster hierhergekommen,um meinen Herrn und König zu empfangen –als Erster von allen Leuten aus dem Haus Josef19,21 Haus Josef: Bezeichnung für die Stämme des späteren Nordreichs Israel.22Doch Abischai, der Sohn der Zeruja, fiel ihm ins Wort:»Muss Schimi nicht auf der Stelle sterben,weil er den Gesalbten19,22 Gesalbter: Hebräisch Messias. Bezeichnet den im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, später auch den zum Herrscher der Welt bestimmten Retter. des Herrn verflucht hat?«23David erwiderte darauf:»Was habe ich mit euch zu tun, ihr Söhne der Zeruja?Warum tretet ihr heute als meine Gegner auf?Niemand aus Israel soll heute hingerichtet werden.Denn mir ist ganz und gar bewusst,dass ich heute wieder König über Israel bin.«24Dann sagte der König zu Schimi:»Du wirst nicht sterben!«Und der König schwor es ihm.

Auf dem Heimweg: Mefi-Boschet tritt auf

25Auch Mefi-Boschet19,25 Mefi-Boschet: Er hatte David bei dessen Flucht aus Jerusalem im Stich gelassen, vgl. 2. Samuel 16,1-4., der Sohn Sauls, war gekommen,um den König zu empfangen.Er hatte seine Füße nicht gepflegtund seinen Bart nicht geschnitten.Auch seine Kleider hatte er nicht gewaschenseit dem Tag, als der König weggegangen war.Und er wollte es nicht tun bis zu dem Tag,an dem der König wohlbehalten heimkehren sollte.26Als nun Mefi-Boschet aus Jerusalem kamund dem König entgegeneilte, fragte ihn der König:»Warum bist du damals19,26 damals: 2. Samuel 16,1-4 erzählt, dass Mefi-Boschet in Jerusalem blieb, als David die Stadt auf der Flucht vor Abschalom verließ. nicht mitgekommen, Mefi-Boschet?«27Er antwortete: »Mein Herr und König!Mein Diener hat mich damals hintergangen.Denn ich hatte zu ihm gesagt:›Sattle mir den Esel, dass ich auf ihm reitenund mit dem König ziehen kann!‹Denn dein Knecht19,27 Knecht: Selbstbezeichnung von Menschen, die ihr Gegenüber damit als ihren Herrn anerkennen. ist ja an den Beinen gelähmt19,27 an den Beinen gelähmt: Wie es dazu kam, erzählt 2. Samuel 4,4..28Doch dann ist er fortgegangenund hat mich bei meinem Herrn und König verleumdet.Aber mein Herr und König ist wie der Engel Gottes!Tu mit mir, was du für richtig hältst!29Denn alle Nachkommen aus meinem Vaterhaushatten ja nichts anderes zu erwarten als den Tod.Doch du, mein Herr und König, hast mir gestattet,dass ich an deinem Tisch sitzen und essen darf.Was für ein Recht hätte ich da noch,den König um irgendetwas zu bitten?«30Der König sagte zu ihm:»Warum machst du so viele Worte?Ich habe doch schon entschieden:Du und Ziba, ihr teilt euch das Land!«31Da erwiderte Mefi-Boschet dem König:»Er kann auch alles haben!Die Hauptsache ist, dass mein Herr und Königwohlbehalten in sein Haus zurückgekehrt ist.«

Auf dem Heimweg: Barsillai verabschiedet David

32Auch der Gileaditer Barsillaiwar aus Roglim an den Jordan19,32 Jordan: Wichtigster Fluss in der Region, der vom Hermongebirge durch den See Gennesaret ins Tote Meer fließt. Mehr … gekommen.Er überquerte mit dem König den Jordan,um ihn am anderen Ufer zu verabschieden.33Mit seinen 80 Jahren war Barsillai ein alter Mann.Er hatte den König mit Gütern versorgt19,33 mit Gütern versorgt: Welche das waren, wird in 2. Samuel 17,28-29 aufgezählt.,als dieser sich in Mahanajim aufhielt.Denn er war außergewöhnlich reich.34Der König sagte zu Barsillai:»Komm doch mit mir!Dann kann ich dich bei mir in Jerusalem19,34 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr … versorgen.«35Barsillai aber antwortete dem König:»Wie viele Jahre hab ich denn noch zu leben,dass ich mit dem König nach Jerusalem gehen soll?36Schon 80 Jahre hab ich jetzt auf dem Buckel!Kann ich noch unterscheiden,was gut ist und was schlecht?Kann ich noch genau schmecken,was es zu essen und zu trinken gibt?Kann ich überhaupt noch richtig hören,wie schön am Königshof gesungen wird?Nein! Ich würde meinem Herrn und Könignur zur Last fallen!37Dein Knecht19,37 Knecht: Selbstbezeichnung von Menschen, die ihr Gegenüber damit als ihren Herrn anerkennen. wollte doch nichts weiter,als den König ein Stück über den Jordan zu begleiten.Warum sollte der König ihn dafür so reich belohnen?38Dein Knecht möchte umkehren.Es ist mein Wunsch, in meiner Heimat zu sterben,wo mein Vater und meine Mutter begraben sind.Doch schau! Hier ist Kimham, dein Knecht!Der soll mit meinem Herrn und König gehen.Tu für ihn, was du für richtig hältst!«39Der König entschied: »Kimham soll mit mir kommen!Ich werde für ihn sorgen, wie du es für richtig hältst.Und hast du weitere Wünsche, erfülle ich sie dir!«

40Das ganze Volk überquerte nun den Jordan19,40 Jordan: Wichtigster Fluss in der Region, der vom Hermongebirge durch den See Gennesaret ins Tote Meer fließt. Mehr ….Als auch der König auf der anderen Uferseite war,küsste er Barsillai zum Abschied und segnete ihn.Dann kehrte dieser in seine Heimat zurück.41Der König aber zog weiter nach Gilgal19,41 Gilgal: Heiligtum in der Nähe von Jericho. Dort haben die Israeliten nach ihrem Durchzug durch den Jordan zwölf Steine aufgestellt, vgl. Josua 4,19-20.,und Kimham war mit ihm gegangen.

Israel und Juda streiten sich um David

Das ganze Volk von Juda19,41 Juda: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet lag im judäischen Bergland. hatte den König begleitetund auch das halbe Volk von Israel.42Jetzt aber kamen alle Israeliten zum Königund beschwerten sich bei ihm:»Warum haben unsere Brüder aus Juda dich gestohlen,als sie den König über den Jordan geführt haben –zusammen mit seiner Familie und allen Leuten Davids?«43Die Judäer erwiderten auf die Vorwürfe der Israeliten:»Weil der König uns am nächsten19,43 uns am nächsten: Die Judäer beziehen sich darauf, dass David aus Betlehem stammt und damit zum Stamm Juda gehört. steht!Warum regt ihr euch darüber auf?Haben wir etwa den König gefressen?Oder haben wir ihn entführt?«44Die Israeliten ließen sich das nicht gefallenund antworteten den Judäern:»Uns gehören zehn Anteile19,44 zehn Anteile: Nach Meinung der Israeliten haben die zehn Stämme Israels im Norden mehr Gewicht als der eine Stamm Juda im Süden. am König!Außerdem gelten wir mehr bei David19,44 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … als ihr.Warum behandelt ihr uns so schlecht?War es nicht zuerst unsere Idee19,44 zuerst unsere Idee: Genau so erzählt es 2. Samuel 19,10-15.,den König zurückzuholen?«Die Antwort aber, die von den Judäern kam,war noch schärfer als die Antwort der Israeliten.
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Der Streit führt zum Aufstand des Scheba

201Zufällig war dort auch ein übler Kerl namens Scheba,der Sohn des Bichri, aus dem Stamm Benjamin20,1 Benjamin: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet liegt im judäischen Bergland, nördlich von Jerusalem..Der blies in das Widderhorn20,1 Widderhorn: Hebräisch schofar. Ein Musik- und Signalinstrument, das aus dem Horn eines Widders hergestellt wird. Mehr … und rief:»Wir haben keinen Anteil an David20,1 keinen Anteil an David: Die Stämme im Norden Israels distanzieren sich von David, der zum Stamm Juda im Süden gehört..Wir haben nichts zu tun mit dem Sohn des Isai.Jeder zu seinen Zelten, Israel!«2Da liefen alle Israeliten von David20,2 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … wegund hinter Scheba her, dem Sohn des Bichri.Die Judäer20,2 Judäer: David kann seine Herrschaft damit nur noch auf den Stamm Juda im Süden stützen. aber blieben bei ihrem Königund folgten ihm vom Jordan bis nach Jerusalem20,2 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr ….3So kam David in seinen Palast nach Jerusalem.Dort hatte er die zehn Nebenfrauen zurückgelassen20,3 zehn Nebenfrauen zurückgelassen: 2. Samuel 15,13-16 erzählt, dass David bei seiner Flucht vor Abschalom zehn Nebenfrauen im Palast zurücklässt.,die auf das Haus aufpassen sollten.Jetzt ließ er sie in ein abgeschlossenes Haus bringen.Der König versorgte sie,schlief aber nicht mit ihnen.So blieben sie eingesperrt bis zum Tag ihres Todes –wie Witwen, ihr Leben lang!

Amasa wird aus dem Weg geräumt

4Der König befahl Amasa20,4 Amasa: Neffe von König David und Befehlshaber in seinem Heer.:»Ruf die Soldaten Judas zusammen,innerhalb von drei Tagen!Dann sei wieder pünktlich zur Stelle!«5Amasa ging los, um das Heer Judas zusammenzurufen.Doch er versäumte die Frist, die ihm gesetzt war.6Da sagte David zu Abischai20,6 Abischai: Bruder von Joab und einer der Anführer im Heer Davids.:»Nun droht uns noch größere Gefahr von Scheba,dem Sohn des Bichri, als damals von Abschalom20,6 Abschalom: Einer der Söhne von König David. Er versuchte seinen Vater gewaltsam vom Thron zu stoßen, vgl. 2. Samuel 15,7–19,9..Jetzt bist du dran!Nimm die Soldaten deines Herrnund jage hinter ihm her!Keinesfalls darf er die befestigten Städte erreichen!Sonst haben wir das Nachsehen.«7Also zogen die Soldaten unter seiner Führung aus:die Truppe Joabs, die Kreter und Pleter20,7 Kreter und Pleter: Eine Söldnertruppe von Nicht-Israeliten, die Davids Leibgarde bildete. Es handelt sich wahrscheinlich um Philister und Leute aus Kreta., alle Helden.Von Jerusalem aus zogen sie los,um hinter Scheba, dem Sohn des Bichri, herzujagen.

8Sie waren gerade beim großen Stein angekommen,der bei Gibeon20,8 Gibeon: Stadt 8 km nordwestlich von Jerusalem. steht, als Amasa20,8 Amasa: Neffe von König David und Befehlshaber in seinem Heer. vor ihnen erschien.Joab20,8 Joab: Neffe Davids und Befehlshaber in dessen Heer. Er war für viele Jahre ein treuer Unterstützer Davids. hatte um sein Gewand einen Gürtel gebunden,dort steckte ein Dolch in seiner Scheide.Die aber war so an seinen Hüften befestigt,dass er den Dolch leicht herausziehen konnte.9Joab fragte Amasa: »Geht’s dir gut, mein Bruder?«Dann packte er Amasa mit der rechten Hand am Bart,um ihn zu küssen.10Amasa bemerkte den Dolch nicht,den Joab mit der linken Hand führte.Der aber stieß ihm den Dolch in den Bauch,dass seine Eingeweide zum Boden quollen.Und er brauchte keinen zweiten Stoß dazu,dass er starb.Dann setzte Joab die Verfolgung fort.Zusammen mit seinem Bruder Abischaijagte er hinter Scheba, dem Sohn des Bichri, her.11Einer der Soldaten Joabs aber blieb zurück,stellte sich neben die Leiche und rief:»Wer zu Joab hält und wer für David ist,der folge Joab!«12Amasa lag aber noch immer in seinem Blutmitten auf der Straße.Als der Soldat merkte,dass alle Leute stehen blieben,schaffte er Amasa in den Straßengraben.Dort warf er ein Kleidungsstück über ihn.Denn er hatte gesehen, dass jeder stehen blieb,der an ihm vorbeikam.13Als er aber von der Straße weggeschafft war,schlossen sich alle Joab an,um hinter Scheba, dem Sohn des Bichri, herzujagen.

Die kluge Frau von Abel-Bet-Maacha

14Scheba zog durch das Gebiet aller Stämme Israels20,14 Stämme Israels: Israel versteht sich als Verband von zwölf Stämmen, die auf die Nachkommen der Söhne Jakobs zurückgehen. Mehr …bis nach Abel-Bet-Maacha20,14 Abel-Bet-Maacha: Stadt im äußersten Norden Israels, an der Grenze zum Libanon gelegen..Auch alle anderen, die auf der Flucht waren,versammelten sich und kamen hinter ihm her.15Als Joab20,15 Joab: Neffe Davids und Befehlshaber in dessen Heer. Er war für viele Jahre ein treuer Unterstützer Davids. und seine Leute dorthin gelangten,schlossen sie Scheba in Abel-Bet-Maacha ein.Sie schütteten eine Sturmrampe zur Stadt hin auf,bis sie an die Vormauer20,15 Vormauer: Eine erste Schutzmauer, die der eigentlichen Stadtmauer vorgelagert ist. heranreichte.Das ganze Kriegsvolk aber, das bei Joab war,ging daran, die Mauer zum Einsturz zu bringen.16In der Stadt lebte eine kluge Frau20,16 kluge Frau: Eine mit Weisheit und diplomatischem Geschick begabte Frau, die auch in der Politik die Funktion einer Ratgeberin wahrnehmen konnte..Die rief ihnen zu: »Hört mal her! Richtet Joab aus:Komm, ich will mit dir reden!«17Als er näher kam,fragte ihn die Frau: »Bist du Joab?«Er antwortete: »Ja, ich bin es!«Darauf sagte die Frau zu ihm:»Höre, was deine Magd20,17 Magd: Selbstbezeichnung von Menschen, die ihr Gegenüber damit als ihren Herrn anerkennen. zu sagen hat!«Er antwortete: »Ich höre.«18Da sagte sie: »In früheren Zeiten hieß es einmal:›Holt euch in der Stadt Abel einen Rat,dann nimmt’s ein gutes Ende!‹19Unsere Stadt ist doch die friedlichste und treuesteunter den Städten in Israel.Du aber willst eine Stadt auslöschen,die wie eine Mutter in Israel ist.Warum willst du das Eigentum des Herrn vernichten?«20Joab antwortete: »Nein!Es liegt mir fern, ganz fern,die Stadt zu vernichten und zu zerstören!21So ist es nicht!Schuld ist vielmehr ein Mann aus dem Gebirge Efraim20,21 Efraim: Gebirgszug im mittleren Westjordanland. Der Name kommt vom Stamm Efraim, der dort sein Siedlungsgebiet hatte..Er heißt Scheba und ist der Sohn des Bichri.Der hat seine Hand gegen König David20,21 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … erhoben!Ihn sollt ihr ausliefern, ihn allein,dann rücke ich ab von der Stadt.«Die Frau sagte zu Joab: »Pass auf!Sein Kopf wird dir über die Mauer zugeworfen!«22Dann ging die Frau zu den Leuten in der Stadtund überzeugte sie alle mit klugen Worten.Sie schnitten Scheba, dem Sohn des Bichri, den Kopf abund warfen ihn Joab zu.Da ließ Joab das Widderhorn20,22 Widderhorn: Hebräisch schofar. Ein Musik- und Signalinstrument, das aus dem Horn eines Widders hergestellt wird. Mehr … blasen.Seine Leute rückten ab von der Stadt,jeder zu seinem Zelt20,22 jeder zu seinem Zelt: Mit dieser Redewendung wird die Auflösung eines Heeres und die Rückkehr der Soldaten nach Hause zum Ausdruck gebracht..Und Joab kehrte nach Jerusalem20,22 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr … zum König zurück.

Verzeichnis der Beamten Davids

23Joab20,23 Joab: Neffe Davids und Befehlshaber in dessen Heer. Er war für viele Jahre ein treuer Unterstützer Davids. war Kommandant des Heeres von ganz Israel.Benaja, der Sohn des Jojada, hatte den Oberbefehlüber die Kreter und Pleter20,23 Kreter und Pleter: Eine Söldnertruppe von Nicht-Israeliten, die Davids Leibgarde bildete. Es handelt sich wahrscheinlich um Philister und Leute aus Kreta., nämlich über die Leibwache.24Adoniram beschaffte Arbeiter für den König20,24 Arbeiter für den König: Männer aus dem Volk, die ohne Bezahlung die königlichen Bauvorhaben ausführen mussten..Joschafat, der Sohn des Ahilud, war Staatssekretär20,24 Staatssekretär: Überwacht die Ausführung der Befehle des Königs und unterrichtet den König über Vorgänge im Volk.25und Schewa war Staatsschreiber20,25 Staatsschreiber: Beamter für alle Verwaltungsaufgaben..Die führenden Priester waren Zadok und Abjatar.26Auch Ira war ein Priester im Dienst Davids.Er stammte aus Jair.
21

Nachträge zur Regierung Davids

2. Samuel 21,1–24,25

Das Ende der Familie Sauls und weitere Berichte

2. Samuel 21,1-22

Die Gibeoniter rächen sich an der Familie Sauls

211Während der Regierungszeit Davids21,1 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr …kam es zu einer Hungersnot.Die herrschte drei Jahre hintereinander.Da ging David ins Heiligtum,um vor das Angesicht des Herrn zu treten.Der Herr sagte:»Auf Saul21,1 Saul: Israelitischer Heerführer und erster König in Israel um 1000 v. Chr. Mehr … und seiner Familie liegt eine Blutschuld21,1 Blutschuld: Schuld am gewaltsamen Tod eines Menschen, die dem Täter anhaftet.,weil er die Gibeoniter getötet hat.«2Da ließ der König die Bewohner von Gibeon21,2 Gibeon: Stadt 8 km nordwestlich von Jerusalem. rufen,um mit ihnen die Sache zu besprechen. –Zu den Gibeonitern ist noch zu sagen,dass sie keine Israeliten waren.Sie gehörten zu den Amoritern21,2 Amoriter: Volksgruppe, die im Gebiet östlich und westlich des Jordan lebte, bevor das Volk Israel das Land in Besitz nahm.,von denen ein Rest im Land geblieben war.Die Israeliten hatten ihnen Schutz zugesichert21,2 zugesichert: Josua 9,15 erzählt von einem Friedensvertrag, den Josua mit den Bewohnern von Gibeon geschlossen hat..Doch Saul hatte versucht, sie zu vernichten.In seinem Einsatz für die Israeliten und Judäerwar er damit zu weit gegangen.

3David fragte also die Gibeoniter:»Was soll ich für euch tun?Wie kann ich das Unrecht wiedergutmachen,damit ihr dem Eigentum21,3 Eigentum: Bezeichnung für das Volk Israel und Ausdruck des engen Verhältnisses zwischen Gott, dem Land und seinem Volk. des Herrn Segen bringt?«4Die Gibeoniter antworteten ihm:»Es geht uns nicht um Silber oder Gold,das wir von Saul und seiner Familie bekommen könnten.Es steht uns auch nicht zu,irgendeinen Menschen in Israel zu töten.«David fragte weiter: »Was denn sonst?Sagt, was ich für euch tun soll!«5Da sagten sie zum König:»Die Verantwortung liegt bei dem Mann,der uns fertigmachen, der uns vernichten wollte.Wir sollten keinen Platz mehr zum Leben habenim ganzen Gebiet von Israel.6Darum soll man uns sieben von seinen Söhnen geben!Wir wollen sie vor dem Herrn hinrichten,bei uns in Gibeon21,6 Gibeon: Stadt 8 km nordwestlich von Jerusalem. auf dem Berg des Herrn21,6 Berg des HERRN: So der wahrscheinliche Text nach der griechischen Überlieferung. In Gibeon gab es einen Hügel, auf dem Opfer vor dem Herrn dargebracht wurden; vgl. 1. Könige 3,4.Der König sagte: »Ich gebe sie heraus.«7Doch Mefi-Boschet, den Sohn Jonatans und Enkel Sauls,verschonte der König.Denn er hatte beim Herrn mit einem Schwur21,7 mit einem Schwur: 1. Samuel 20,14-17 erzählt vom Freundschaftsbund zwischen Jonatan und David. Deshalb schont David die Nachkommen von Jonatan. bekräftigt,dass die Freundschaft zwischen ihnen bestehen bleibt:zwischen David und Jonatan, dem Sohn Sauls.8Stattdessen nahm der König die beiden Söhne,die Rizpa, Ajas Tochter, dem Saul geboren hatte.Sie hießen Armoni und Mefi-Boschet21,8 Mefi-Boschet: Trotz Namensgleichheit mit dem in Vers 7 erwähnten Nachkommen handelt es sich um einen anderen Sohn Sauls..Dazu nahm er die fünf Söhne,die Michal21,8 Michal: Gemeint ist Merab, die ältere Schwester der Michal, die mit Adriel verheiratet war; vgl. 1. Samuel 18,17-19., Sauls Tochter, dem Adriel geboren hatte.Der war der Sohn des Barsillai und stammte aus Mehola.9Diese Söhne übergab er nun den Gibeonitern.Die richteten sie hin auf dem Berg vor dem Herrn.So starben alle sieben auf einmal.Sie wurden in den ersten Tagen der Erntezeit getötet,nämlich zu Beginn der Gerstenernte21,9 Beginn der Gerstenernte: Anfang April. Weizen wurde erst später geerntet. So konnte David hoffen, dass durch Beseitigung der Blutschuld die Hungersnot enden würde..

Rizpa schützt die Leichen der Hingerichteten

10Rizpa nahm ein Tuch aus Sackleinen21,10 Tuch aus Sackleinen: Grobes Gewebe, das zumeist aus Ziegenhaaren hergestellt wird und in der Regel schwarz ist. Aus diesem Stoff werden auch Trauerkleider genäht..Das spannte sie als Zeltdach für sich über den Felsen.Sie blieb dort bei den Leichenvom Beginn der Ernte bis zum ersten Regen im Herbst.Sie ließ es nicht zu,dass sich die Vögel bei Tag auf ihnen niederließen.Und in der Nacht verscheuchte sie die wilden Tiere.11Man berichtete David21,11 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … davon, was Rizpa getan hatte,die Tochter des Aja und Nebenfrau21,11 Nebenfrau: Ehefrau, die weniger Rechte als die Hauptfrau besitzt, aber höhergestellt ist als eine Sklavin. Sauls.12Da ging David zu den Herren der Stadt Jabesch-Gileadund holte von dort die Gebeine der Toten:von Saul21,12 Saul: Israelitischer Heerführer und erster König in Israel um 1000 v. Chr. Mehr … und von dessen Sohn Jonatan.Diese hatten ja damals21,12 damals: 1. Samuel 31,8-13 erzählt von der Bestattung Sauls und seiner Söhne. die Leichnamevom Marktplatz in Bet-Schean21,12 Bet-Schean: Bedeutende Stadt südwestlich des See Gennesaret, in einem fruchtbaren Tal gelegen. Dort kreuzten sich zwei Handelsstraßen. heimlich weggeholt.Dort hatten die Philister sie an dem Tag21,12 an dem Tag: Was damals geschah, wird in 1. Samuel 31,8-13 erzählt. aufgehängt,als sie Saul auf dem Gebirge Gilboa erschlagen hatten.13David also brachte von dort die Gebeine von Saulund von dessen Sohn Jonatan.Dann sammelte man die Gebeine ein,die von den sieben Hingerichteten übrig geblieben waren.14Man begrub sie zusammen mit den Gebeinenvon Saul und von dessen Sohn Jonatan –und zwar in Zela, im Gebiet des Stammes Benjamin21,14 Benjamin: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet liegt im judäischen Bergland, nördlich von Jerusalem.,im Grab von Kisch, dem Vater Sauls.Alles wurde so ausgeführt,wie es der König befohlen hatte.Danach ließ sich Gott gnädig stimmen,und die Hungersnot im Land hörte auf.

Begebenheiten aus den Philisterkriegen

15Außerdem geschah noch Folgendes,als die Philister21,15 Philister: Nachbarvolk Israels im Westen. Ihr Siedlungsgebiet lag vor allem in der südlichen Küstenebene am Mittelmeer. Mehr … gegen Israel Krieg führten:Damals zog David21,15 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … mit seinen Leuten hinabund kämpfte gegen die Philister.David war sehr erschöpft.16Da war ein Mann in Gob namens Jischbi,der zu den Nachkommen der Riesen21,16 Riesen: Die hier als Nachkommen des Rafa genannten Riesen gehörten zu den Bewohnern des Landes, bevor es von Israel in Besitz genommen wurde. Sie waren für ihre außergewöhnliche Körpergröße berühmt. gehörte.Der hatte eine Lanze mit einer bronzenen Spitze,die über drei Kilogramm21,16 über drei Kilogramm: Wörtlich »300 Schekel«. Ein Schekel ist eine Gewichtseinheit von etwa 12 g. wog.Auch steckte ein neues Schwert in seinem Gürtel.Er behauptete, dass er David töten werde.17Doch Abischai, der Sohn der Zeruja,kam David zu Hilfe und schlug den Philister tot.Daraufhin wurde David von seinen Leuten beschworen:»Du darfst nicht mehr mit uns in den Krieg ziehen,damit nicht die Leuchte Israels21,17 Leuchte: Bild für den Fortbestand des Königtums. Von der Sorge um das Leben Davids erzählt auch 2. Samuel 18,3. verlöscht!«

18Danach geschah noch Folgendes,als es in Gob mit den Philistern21,18 Philister: Nachbarvolk Israels im Westen. Ihr Siedlungsgebiet lag vor allem in der südlichen Küstenebene am Mittelmeer. Mehr … zum Kampf kam:Damals erschlug Sibbechai aus Huscha den Sippai,der zu den Nachkommen der Riesen gehörte.

19Und es geschah noch Folgendes,als es in Gob mit den Philistern21,19 Philister: Nachbarvolk Israels im Westen. Ihr Siedlungsgebiet lag vor allem in der südlichen Küstenebene am Mittelmeer. Mehr … zum Kampf kam:Elhanan, der Sohn des Jair aus Betlehem,erschlug den Goliat21,19 Goliat: Einzelkämpfer im Heer der Philister, der wegen seiner überdurchschnittlichen Körpergröße gefürchtet war. 1. Samuel 17 erzählt von Davids Sieg über Goliat. aus Gat.Das Holz seiner Lanze war so dickwie der Balken an einem Webstuhl21,19 Balken an einem Webstuhl: Die Querbalken an den beiden Enden des Webstuhls besaßen eine beträchtliche Dicke. Denn sie mussten die Spannung der zwischen ihnen befestigten Kettfäden aushalten..

20Und es geschah noch Folgendes,als es in Gat21,20 Gat: Eine der fünf Hauptstädte der Philister, im Bergland zwischen Jerusalem und dem Mittelmeer gelegen. zu einem Kampf kam:Da war ein riesengroßer Mann.Der hatte Hände mit sechs Fingernund Füße mit sechs Zehen.Zusammengezählt sind es also 24.Auch er gehörte zu den Nachkommen der Riesen21,20 Riesen: Die sonst Rafaiter genannten Riesen gehörten zu den Bewohnern des Landes, bevor es durch das Volk Israel in Besitz genommen wurde. Sie waren für ihre außergewöhnliche Körpergröße berühmt..21Als er die Israeliten verspottete,tötete ihn Jonatan, der Sohn des Schima,der ein Bruder Davids war.

22Diese vier Riesen waren Nachkommen des Rafa aus Gat21,22 Gat: Eine der fünf Hauptstädte der Philister, im Bergland zwischen Jerusalem und dem Mittelmeer gelegen..Sie fielen durch die Hand Davids und seiner Leute.