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Es kommt zur Entscheidungsschlacht

181David18,1 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … musterte das Kriegsvolk, das bei ihm war,und bestimmte Truppenführer über 1000 und 100 Mann.2Dann setzte David das Heer in Marsch:ein Drittel unter der Führung von Joab18,2 Joab: Neffe Davids und Befehlshaber in dessen Heer. Er war für viele Jahre ein treuer Unterstützer Davids.,ein Drittel unter der Führung von Abischai,dem Sohn der Zeruja und Bruder Joabs,ein Drittel unter der Führung von Ittai aus Gat18,2 Ittai aus Gat: Gefolgsmann Davids, der mit dem König Jerusalem verlassen hatte; vgl. 2. Samuel 15,17-23..Der König sagte zu dem Kriegsvolk:»Es steht fest! Ich selbst ziehe mit euch ins Feld!«3Doch das Kriegsvolk widersprach:»Nein! Du darfst nicht ins Feld ziehen!Wenn wir fliehen müssen,hat das nicht viel zu bedeuten.Oder wenn die Hälfte von uns stirbt,hat auch das nicht viel zu bedeuten.Du aber bist wie 10.000 Mann von uns!Es ist besser, wenn du in der Stadt bleibstund uns von dort zu Hilfe kommen kannst.«4Da sagte der König zu ihnen:»Gut! So will ich es tun!«Und der König stellte sich neben das Stadttor.Dann marschierte das ganze Heer vorbei,in Gruppen von 1000 und 100 Mann.5Der König aber befahl Joab, Abischai und Ittai:»Passt auf, dass dem jungen Mann nichts passiert,dem Abschalom18,5 Abschalom: Einer der Söhne von König David. Er versuchte seinen Vater gewaltsam vom Thron zu stoßen, vgl. 2. Samuel 15,7–19,9.Alle Soldaten konnten den Befehl hören,den der König im Blick auf Abschalom erteilte.Das hatte er allen Truppenführern so befohlen.

6So zog das Kriegsvolk gegen Israel18,6 gegen Israel: Hier Bezeichnung für das Heer Abschaloms, mit dem er gegen seinen Vater David ins Feld zieht. ins Feld,und im Wald von Efraim kam es zur Schlacht.7Davids Soldaten konnten das Heer Israels schlagen,die Israeliten erlitten eine schwere Niederlage.An diesem Tag fielen 20.000 Mann.8Der Kampf breitete sich dort ausüber das ganze unwegsame Gelände.Und der Wald fraß an diesem Tag mehr Soldaten18,8 der Wald fraß Soldaten: Ausdruck dafür, dass auf der Flucht durch den Wald viele Soldaten starben.,als dem Schwert zum Opfer fielen.

Abschalom wird getötet

9Plötzlich kam Abschalom18,9 Abschalom: Einer der Söhne von König David. Er versuchte seinen Vater gewaltsam vom Thron zu stoßen, vgl. 2. Samuel 15,7–19,9. in das Blickfeldvon Davids18,9 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … Soldaten.Abschalom ritt auf einem Maultier18,9 Maultier: Kreuzung aus Pferd und Esel. Maultiere waren die Reittiere der Königsfamilie, wurden aber auch als Lasttiere eingesetzt..Das Maultier lief gerade unter einem großen Baum durch,der dichte Zweige hatte.Abschalom war mit dem Kopf zwischen die Äste geratenund hing fest zwischen Himmel und Erde.Denn das Maultier unter ihm war weitergelaufen.10Einer sah das und meldete es Joab18,10 Joab: Neffe Davids und Befehlshaber in dessen Heer. Er war für viele Jahre ein treuer Unterstützer Davids.: »Achtung!Ich habe Abschalom gesehen.Der hängt in einem Baum!«11Da sagte Joab zu dem Mann,der ihm Bericht erstattete:»Sieh mal an!Das hast du gesehen!Warum hast du ihn dort nicht gleich zu Boden gestoßen?Ich hätte dir dafür 10 Silbermünzen18,11 10 Silbermünzen: Wörtlich »10 Silber-Schekel«. Ein Silber-Schekel ist eine Münze im Wert von etwa 12 g Silber. gegebenund einen Gürtel geschenkt.«12Der Mann entgegnete Joab:»Selbst für 1000 Silbermünzen18,12 1000 Silbermünzen: Wörtlich »1000 Silber-Schekel«. Ein Silber-Schekel ist eine Münze im Wert von etwa 12 g Silber. bar auf die Handhätte ich niemals Hand an den Sohn des Königs gelegt.Denn der König hat dir, Abischai und Ittaiin unserer Gegenwart befohlen:›Bewahrt mir das Leben des jungen Mannes,des Abschalom!‹13Ich hätte also heimtückisch gegen ihn gehandelt.Doch dem König kann man nichts verheimlichen.Du aber hättest dich aus der Sache herausgehalten.«14Da sagte Joab:»Ich kann nicht noch mehr Zeit mit dir verschwenden!«Dann nahm er drei Spieße in die Hand.Die stieß er Abschalom mitten ins Herz,als er noch lebend im Geäst des Baumes hing.

15Zehn junge Männer standen um den Baum herum.Es waren Joabs Waffenträger18,15 Waffenträger: Trägt zusätzliche Ausrüstung für einen Kämpfer und gehört zu seinen Vertrauten..Die schlugen Abschalom18,15 Abschalom: Einer der Söhne von König David. Er versuchte seinen Vater gewaltsam vom Thron zu stoßen, vgl. 2. Samuel 15,7–19,9. tot.16Danach blies Joab18,16 Joab: Neffe Davids und Befehlshaber in dessen Heer. Er war für viele Jahre ein treuer Unterstützer Davids. in das Widderhorn18,16 Widderhorn: Hebräisch schofar. Ein Musik- und Signalinstrument, das aus dem Horn eines Widders hergestellt wird. Mehr …,sodass seine Leute die Verfolgung einstellten.Denn Joab wollte das Volk Israel schonen.17Man nahm den Leichnam Abschalomsund warf ihn in dem Wald in ein tiefes Erdloch.Dann errichtete man darüber einen großen Steinhaufen.Ganz Israel aber war geflohen, jeder zu seinem Zelt18,17 jeder zu seinem Zelt: Mit dieser Redewendung wird die Auflösung eines Heeres und die Rückkehr der Soldaten nach Hause zum Ausdruck gebracht..

18Abschalom hatte sich schon zu seinen Lebzeiteneinen Stein genommen und zur Erinnerung aufgestellt.Dieses Denkmal steht im Königstal18,18 Königstal: Es liegt wahrscheinlich in der Nähe von Jerusalem..Denn er hatte sich überlegt:»Ich habe keinen Sohn,der die Erinnerung an meinen Namen lebendig hält.«Darum nannte er das Denkmal nach seinem Namen.Es heißt bis heute »Hand Abschaloms«.

Zwei Boten liefern sich ein Wettrennen

19Ahimaaz, der Sohn des Zadok18,19 Zadok: Priester am Heiligtum zur Zeit von König David. Er gilt als Stammvater der Priester von Jerusalem., sagte:»Ich will zum König laufenund ihm die Botschaft bringen:Der Herr hat ihm zum Recht verholfen.Er hat ihm den Sieg über seine Feinde geschenkt.«20Joab18,20 Joab: Neffe Davids und Befehlshaber in dessen Heer. Er war für viele Jahre ein treuer Unterstützer Davids. aber erwiderte: »Heute nicht!An einem anderen Tag darfst du der Bote sein.Heute aber hättest du keine gute Nachricht.Denn der Sohn des Königs ist tot.«21Dann beauftragte Joab einen Nubier18,21 Nubier: Wörtlich »Kuschiter«. Das Gebiet der Kuschiter reichte vom südlichen Ägypten bis in den heutigen Sudan.:»Auf, melde dem König, was du gesehen hast!«Der Nubier verbeugte sich vor Joab und lief los.22Ahimaaz, der Sohn des Zadok, versuchte es noch einmalund sagte zu Joab: »Sei’s drum!Ich will trotzdem hinter dem Nubier herlaufen.«Joab entgegnete: »Warum willst du das, mein Sohn?Du hast doch keine Botschaft, die sich auszahlt.«23»Sei’s drum! Ich will trotzdem laufen!«Da sagte Joab zu ihm: »Dann lauf!«Ahimaaz aber schlug einen anderen Weg einund überholte den Nubier.

24David18,24 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … saß gerade zwischen den beiden Toren18,24 zwischen den beiden Toren: Manche Städte verfügten über eine Toranlage mit einem inneren und äußeren Tor..Ein Wächter aber stieg auf das Dach des äußeren Toresund trat an die Brüstung.Als er seinen Blick in die Ferne richtete,sah er einen Mann, der allein gelaufen kam.25Der Wächter rief es von der Mauer.Man meldete es dem König, und der sagte:»Wenn er allein ist, hat er eine gute Nachricht.«Der Mann kam immer näher.26Da entdeckte der Wächter noch einen Läufer.Sofort rief er es zum Tor hinunter:»Da ist noch einer, der allein gelaufen kommt!«Da sagte der König:»Auch der hat sicher eine gute Nachricht.«27Der Wächter meldete weiter:»So wie er läuft, glaube ich,Ahimaaz, den Sohn des Zadok18,27 Zadok: Priester am Heiligtum zur Zeit von König David. Er gilt als Stammvater der Priester von Jerusalem., zu erkennen.«Der König sagte: »Ein guter Mann!Er kommt sicher mit einer guten Nachricht.«28Ahimaaz kam heran und sagte zum König:»Alles ist gut!«Dann verneigte er sich vor dem Königmit dem Gesicht zur Erde und sprach:»Gepriesen sei der Herr, dein Gott.Er hat die Männer ausgeliefert,die sich gegen meinen Herrn und König erhoben haben.«29Der König fragte nach:»Und? Geht es dem jungen Mann gut, dem Abschalom18,29 Abschalom: Einer der Söhne von König David. Er versuchte seinen Vater gewaltsam vom Thron zu stoßen, vgl. 2. Samuel 15,7–19,9.Ahimaaz antwortete darauf:»Ich sah nur ein großes Schlachtgetümmel,als Joab18,29 Joab: Neffe Davids und Befehlshaber in dessen Heer. Er war für viele Jahre ein treuer Unterstützer Davids. den Knecht des Königs losschickteund mich hinterher.Darum weiß ich nichts!«30Der König sagte:»Tritt zur Seite! Stell dich hierher!«Kaum hatte er sich auf die Seite gestellt,31kam auch schon der Nubier18,31 Nubier: Wörtlich »Kuschiter«. Das Gebiet der Kuschiter reichte vom südlichen Ägypten bis in den heutigen Sudan. heran.Und der Nubier sagte: »Mein Herr und König!Erlaube mir, dass ich dir die Botschaft bringe:Der Herr hat dir zum Recht verholfen.Er hat dir heute den Sieg über alle geschenkt,die sich gegen dich erhoben haben.«32Der König fragte nun auch den Nubier:»Geht es dem jungen Mann gut, dem Abschalom?«Darauf antwortete der Nubier:»Was dem jungen Mann zugestoßen ist,soll allen Feinden meines Herrn und Königs zustoßen.Es soll alle treffen,die sich in böser Absicht gegen dich erhoben haben.«
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David trauert um seinen Sohn

191Der König zuckte zusammen,stieg hinauf in die Kammer über dem Tor und weinte.Während er hinaufstieg, rief er immer wieder:»Mein Sohn Abschalom19,1 Abschalom: Einer der Söhne von König David. Er versuchte seinen Vater gewaltsam vom Thron zu stoßen, vgl. 2. Samuel 15,7–19,9., mein Sohn, mein Sohn Abschalom!Ach, wäre ich doch an deiner Stelle gestorben!Abschalom, mein Sohn, mein Sohn!«2Man meldete es Joab19,2 Joab: Neffe Davids und Befehlshaber in dessen Heer. Er war für viele Jahre ein treuer Unterstützer Davids.:»Siehe, der König weint, er trauert um Abschalom!«3Und so kam es an diesem Tag,dass die Siegesfreude im ganzen Heer zur Trauer wurde.Denn alle hörten an diesem Tag davon,dass der König voller Schmerz um seinen Sohn trauerte.4Alle Soldaten schlichen sich an diesem Tag davon,als sie durch das Tor in die Stadt kamen.Sie schlichen sich davon, als müssten sie sich schämen,weil sie aus der Schlacht geflohen wären.5Der König aber hatte sein Gesicht verhülltund schrie laut:»Mein Sohn Abschalom, Abschalom, mein Sohn mein Sohn!«

6Joab19,6 Joab: Neffe Davids und Befehlshaber in dessen Heer. Er war für viele Jahre ein treuer Unterstützer Davids. ging zum König ins Torhaus und sagte:»Heute hast du alle deine Soldaten offen beleidigt.Dabei waren sie es, die dir das Leben gerettet habenund das deiner Söhne, Töchter, Frauen und Nebenfrauen19,6 Nebenfrau: Ehefrau, die weniger Rechte als die Hauptfrau besitzt, aber höhergestellt ist als eine Sklavin..7Du liebst die, die dich hassen,und du hasst die, die dich lieben!Ja, heute hast du durch dein Verhalten gezeigt,dass dir Feldherren und Soldaten egal sind.Ja, heute habe ich erkannt:Wenn Abschalom noch leben würdeund wir alle wären heute tot, so wäre es dir recht!8Doch jetzt steh auf und geh hinaus!Rede von ganzem Herzen mit deinen Soldaten!Denn ich schwöre dir beim Herrn:Wenn du nicht gleich hinausgehst,bleibt diese Nacht kein einziger mehr bei dir!Das wäre schlimmer für dich als alles Schlimme,was dir seit deiner Jugend bis heute geschehen ist.«9Da stand der König auf und setzte sich ins Tor19,9 Tor: Torgebäude in der Stadtmauer. Der Platz davor diente als Marktplatz und Versammlungsort für Gerichtsverhandlungen..Im ganzen Heer aber sprach es sich herum:»Seht, der König sitzt im Tor!«Und so kam das ganze Heer und trat vor den König.

Davids Heimkehr und Schebas Aufstand

2. Samuel 19,9–20,26

David bereitet seine Rückkehr vor

Israel war geflohen, jeder zu seinem Zelt.10Danach kam es im ganzen Volk zum Streit,die Stämme Israels waren sich uneinig:»Der König hat uns vor unseren Feinden gerettet.Er war es auch,der uns aus der Gewalt der Philister befreit19,10 aus der Gewalt der Philister befreit: 2. Samuel 5,17-25 erzählt vom Sieg König Davids über die Philister. hat.Jetzt musste er vor Abschalom aus dem Land fliehen!11Abschalom19,11 Abschalom: Einer der Söhne von König David. Er versuchte seinen Vater gewaltsam vom Thron zu stoßen, vgl. 2. Samuel 15,7–19,9. aber, den wir zu unserem König salbten,ist in der Schlacht gestorben.Warum macht jetzt keiner den Mund auf?Es geht doch darum, den König zurückzuholen!«12So redete man in ganz Israel, der König erfuhr davon.

Daraufhin schickte König David19,12 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … Botenund ließ den Priestern Zadok19,12 Zadok: Priester am Heiligtum zur Zeit von König David. Er gilt als Stammvater der Priester von Jerusalem. und Abjatar19,12 Abjatar: Sohn des Priesters aus Nob, später selbst Priester in Jerusalem. Er unterstützte David auf seinem Weg, König zu werden. ausrichten:»Redet mit den Ältesten19,12 Älteste: Bezeichnung für ein leitendes Amt in der Gemeinschaft, das von älteren Männern ausgeübt wurde. von Juda19,12 Juda: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet lag im judäischen Bergland.:Warum wollt ihr die Letzten sein,die den König in seinen Palast zurückholen?13Ihr seid doch meine Brüder,ihr seid mein Fleisch und Blut19,13 mein Fleisch und Blut: Der Ausdruck für das verwandtschaftliche Verhältnis zeigt, wie eng David und Juda zusammengehören.!Warum wollt ihr die Letzten sein,die den König zurückholen?14Und zu Amasa19,14 Amasa: Neffe von König David, der von Davids Sohn Abschalom zum Befehlshaber über sein Heer gemacht worden war. sollt ihr sagen:Bist du nicht auch mein Fleisch und Blut?Gott soll mir antun, was immer er will,wenn du nicht mein oberster Heerführer wirst.Für immer sollst du den Platz von Joab19,14 Joab: David ersetzt seinen treuen Heerführer Joab durch Amasa. 2. Samuel 17,25 erzählt, dass Abschalom es genauso gemacht hat. einnehmen.«15So gewann David das Herz aller Leute aus Juda.Alle waren sich einig und ließen dem König sagen:»Komm zurück mit allen deinen Leuten!«

Auf dem Heimweg: Schimi kommt David entgegen

16Der König machte sich auf den Heimwegund kam zum Jordan19,16 Jordan: Wichtigster Fluss in der Region, der vom Hermongebirge durch den See Gennesaret ins Tote Meer fließt. Mehr ….Die Judäer hatten inzwischen Gilgal19,16 Gilgal: Heiligtum in der Nähe von Jericho. Dort haben die Israeliten nach ihrem Durchzug durch den Jordan zwölf Steine aufgestellt, vgl. Josua 4,19-20. erreicht.Sie wollten dem König entgegengehen,um ihn sicher über den Jordan zu führen.17Auch der Benjaminiter Schimi19,17 Schimi: Er hatte David bei dessen Flucht aus Jerusalem mit Steinen beworfen, vgl. 2. Samuel 16,5-14., der Sohn des Gera,war eilig aus Bahurim gekommen.Er zog mit den Leuten aus Juda19,17 Juda: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet lag im judäischen Bergland. hinab,um König David19,17 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … zu empfangen.18Ihm folgten 1000 Mann aus Benjamin19,18 Benjamin: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet liegt im judäischen Bergland, nördlich von Jerusalem..Darunter war auch Ziba, der Diener aus dem Haus Saul19,18 Saul: Israelitischer Heerführer und erster König in Israel um 1000 v. Chr. Mehr …,mit seinen 15 Söhnen und 20 Knechten.Sie hatten schon vor dem König den Jordan erreicht.19Dann waren sie auf die andere Uferseite gegangen,um der Familie des Königs über den Fluss zu helfen.Damit wollten sie ihm etwas Gutes tun.Schimi aber, der Sohn des Gera,fiel vor dem König auf die Knie,als der den Jordan überschritt.20Und er sagte zum König:»Bitte, mein Herr, vergib mir meine Schuld!Denk nicht daran, was dein Knecht19,20 Knecht: Selbstbezeichnung von Menschen, die ihr Gegenüber damit als ihren Herrn anerkennen. getan hat –an dem Tag, als mein Herr und König Jerusalem verließ.Der König soll es sich nicht mehr zu Herzen nehmen.21Dein Knecht weiß es ja:Ich habe Unrecht getan!Dafür bin ich heute als Erster hierhergekommen,um meinen Herrn und König zu empfangen –als Erster von allen Leuten aus dem Haus Josef19,21 Haus Josef: Bezeichnung für die Stämme des späteren Nordreichs Israel.22Doch Abischai, der Sohn der Zeruja, fiel ihm ins Wort:»Muss Schimi nicht auf der Stelle sterben,weil er den Gesalbten19,22 Gesalbter: Hebräisch Messias. Bezeichnet den im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, später auch den zum Herrscher der Welt bestimmten Retter. des Herrn verflucht hat?«23David erwiderte darauf:»Was habe ich mit euch zu tun, ihr Söhne der Zeruja?Warum tretet ihr heute als meine Gegner auf?Niemand aus Israel soll heute hingerichtet werden.Denn mir ist ganz und gar bewusst,dass ich heute wieder König über Israel bin.«24Dann sagte der König zu Schimi:»Du wirst nicht sterben!«Und der König schwor es ihm.

Auf dem Heimweg: Mefi-Boschet tritt auf

25Auch Mefi-Boschet19,25 Mefi-Boschet: Er hatte David bei dessen Flucht aus Jerusalem im Stich gelassen, vgl. 2. Samuel 16,1-4., der Sohn Sauls, war gekommen,um den König zu empfangen.Er hatte seine Füße nicht gepflegtund seinen Bart nicht geschnitten.Auch seine Kleider hatte er nicht gewaschenseit dem Tag, als der König weggegangen war.Und er wollte es nicht tun bis zu dem Tag,an dem der König wohlbehalten heimkehren sollte.26Als nun Mefi-Boschet aus Jerusalem kamund dem König entgegeneilte, fragte ihn der König:»Warum bist du damals19,26 damals: 2. Samuel 16,1-4 erzählt, dass Mefi-Boschet in Jerusalem blieb, als David die Stadt auf der Flucht vor Abschalom verließ. nicht mitgekommen, Mefi-Boschet?«27Er antwortete: »Mein Herr und König!Mein Diener hat mich damals hintergangen.Denn ich hatte zu ihm gesagt:›Sattle mir den Esel, dass ich auf ihm reitenund mit dem König ziehen kann!‹Denn dein Knecht19,27 Knecht: Selbstbezeichnung von Menschen, die ihr Gegenüber damit als ihren Herrn anerkennen. ist ja an den Beinen gelähmt19,27 an den Beinen gelähmt: Wie es dazu kam, erzählt 2. Samuel 4,4..28Doch dann ist er fortgegangenund hat mich bei meinem Herrn und König verleumdet.Aber mein Herr und König ist wie der Engel Gottes!Tu mit mir, was du für richtig hältst!29Denn alle Nachkommen aus meinem Vaterhaushatten ja nichts anderes zu erwarten als den Tod.Doch du, mein Herr und König, hast mir gestattet,dass ich an deinem Tisch sitzen und essen darf.Was für ein Recht hätte ich da noch,den König um irgendetwas zu bitten?«30Der König sagte zu ihm:»Warum machst du so viele Worte?Ich habe doch schon entschieden:Du und Ziba, ihr teilt euch das Land!«31Da erwiderte Mefi-Boschet dem König:»Er kann auch alles haben!Die Hauptsache ist, dass mein Herr und Königwohlbehalten in sein Haus zurückgekehrt ist.«

Auf dem Heimweg: Barsillai verabschiedet David

32Auch der Gileaditer Barsillaiwar aus Roglim an den Jordan19,32 Jordan: Wichtigster Fluss in der Region, der vom Hermongebirge durch den See Gennesaret ins Tote Meer fließt. Mehr … gekommen.Er überquerte mit dem König den Jordan,um ihn am anderen Ufer zu verabschieden.33Mit seinen 80 Jahren war Barsillai ein alter Mann.Er hatte den König mit Gütern versorgt19,33 mit Gütern versorgt: Welche das waren, wird in 2. Samuel 17,28-29 aufgezählt.,als dieser sich in Mahanajim aufhielt.Denn er war außergewöhnlich reich.34Der König sagte zu Barsillai:»Komm doch mit mir!Dann kann ich dich bei mir in Jerusalem19,34 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr … versorgen.«35Barsillai aber antwortete dem König:»Wie viele Jahre hab ich denn noch zu leben,dass ich mit dem König nach Jerusalem gehen soll?36Schon 80 Jahre hab ich jetzt auf dem Buckel!Kann ich noch unterscheiden,was gut ist und was schlecht?Kann ich noch genau schmecken,was es zu essen und zu trinken gibt?Kann ich überhaupt noch richtig hören,wie schön am Königshof gesungen wird?Nein! Ich würde meinem Herrn und Könignur zur Last fallen!37Dein Knecht19,37 Knecht: Selbstbezeichnung von Menschen, die ihr Gegenüber damit als ihren Herrn anerkennen. wollte doch nichts weiter,als den König ein Stück über den Jordan zu begleiten.Warum sollte der König ihn dafür so reich belohnen?38Dein Knecht möchte umkehren.Es ist mein Wunsch, in meiner Heimat zu sterben,wo mein Vater und meine Mutter begraben sind.Doch schau! Hier ist Kimham, dein Knecht!Der soll mit meinem Herrn und König gehen.Tu für ihn, was du für richtig hältst!«39Der König entschied: »Kimham soll mit mir kommen!Ich werde für ihn sorgen, wie du es für richtig hältst.Und hast du weitere Wünsche, erfülle ich sie dir!«

40Das ganze Volk überquerte nun den Jordan19,40 Jordan: Wichtigster Fluss in der Region, der vom Hermongebirge durch den See Gennesaret ins Tote Meer fließt. Mehr ….Als auch der König auf der anderen Uferseite war,küsste er Barsillai zum Abschied und segnete ihn.Dann kehrte dieser in seine Heimat zurück.41Der König aber zog weiter nach Gilgal19,41 Gilgal: Heiligtum in der Nähe von Jericho. Dort haben die Israeliten nach ihrem Durchzug durch den Jordan zwölf Steine aufgestellt, vgl. Josua 4,19-20.,und Kimham war mit ihm gegangen.

Israel und Juda streiten sich um David

Das ganze Volk von Juda19,41 Juda: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet lag im judäischen Bergland. hatte den König begleitetund auch das halbe Volk von Israel.42Jetzt aber kamen alle Israeliten zum Königund beschwerten sich bei ihm:»Warum haben unsere Brüder aus Juda dich gestohlen,als sie den König über den Jordan geführt haben –zusammen mit seiner Familie und allen Leuten Davids?«43Die Judäer erwiderten auf die Vorwürfe der Israeliten:»Weil der König uns am nächsten19,43 uns am nächsten: Die Judäer beziehen sich darauf, dass David aus Betlehem stammt und damit zum Stamm Juda gehört. steht!Warum regt ihr euch darüber auf?Haben wir etwa den König gefressen?Oder haben wir ihn entführt?«44Die Israeliten ließen sich das nicht gefallenund antworteten den Judäern:»Uns gehören zehn Anteile19,44 zehn Anteile: Nach Meinung der Israeliten haben die zehn Stämme Israels im Norden mehr Gewicht als der eine Stamm Juda im Süden. am König!Außerdem gelten wir mehr bei David19,44 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … als ihr.Warum behandelt ihr uns so schlecht?War es nicht zuerst unsere Idee19,44 zuerst unsere Idee: Genau so erzählt es 2. Samuel 19,10-15.,den König zurückzuholen?«Die Antwort aber, die von den Judäern kam,war noch schärfer als die Antwort der Israeliten.
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Der Streit führt zum Aufstand des Scheba

201Zufällig war dort auch ein übler Kerl namens Scheba,der Sohn des Bichri, aus dem Stamm Benjamin20,1 Benjamin: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet liegt im judäischen Bergland, nördlich von Jerusalem..Der blies in das Widderhorn20,1 Widderhorn: Hebräisch schofar. Ein Musik- und Signalinstrument, das aus dem Horn eines Widders hergestellt wird. Mehr … und rief:»Wir haben keinen Anteil an David20,1 keinen Anteil an David: Die Stämme im Norden Israels distanzieren sich von David, der zum Stamm Juda im Süden gehört..Wir haben nichts zu tun mit dem Sohn des Isai.Jeder zu seinen Zelten, Israel!«2Da liefen alle Israeliten von David20,2 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … wegund hinter Scheba her, dem Sohn des Bichri.Die Judäer20,2 Judäer: David kann seine Herrschaft damit nur noch auf den Stamm Juda im Süden stützen. aber blieben bei ihrem Königund folgten ihm vom Jordan bis nach Jerusalem20,2 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr ….3So kam David in seinen Palast nach Jerusalem.Dort hatte er die zehn Nebenfrauen zurückgelassen20,3 zehn Nebenfrauen zurückgelassen: 2. Samuel 15,13-16 erzählt, dass David bei seiner Flucht vor Abschalom zehn Nebenfrauen im Palast zurücklässt.,die auf das Haus aufpassen sollten.Jetzt ließ er sie in ein abgeschlossenes Haus bringen.Der König versorgte sie,schlief aber nicht mit ihnen.So blieben sie eingesperrt bis zum Tag ihres Todes –wie Witwen, ihr Leben lang!

Amasa wird aus dem Weg geräumt

4Der König befahl Amasa20,4 Amasa: Neffe von König David und Befehlshaber in seinem Heer.:»Ruf die Soldaten Judas zusammen,innerhalb von drei Tagen!Dann sei wieder pünktlich zur Stelle!«5Amasa ging los, um das Heer Judas zusammenzurufen.Doch er versäumte die Frist, die ihm gesetzt war.6Da sagte David zu Abischai20,6 Abischai: Bruder von Joab und einer der Anführer im Heer Davids.:»Nun droht uns noch größere Gefahr von Scheba,dem Sohn des Bichri, als damals von Abschalom20,6 Abschalom: Einer der Söhne von König David. Er versuchte seinen Vater gewaltsam vom Thron zu stoßen, vgl. 2. Samuel 15,7–19,9..Jetzt bist du dran!Nimm die Soldaten deines Herrnund jage hinter ihm her!Keinesfalls darf er die befestigten Städte erreichen!Sonst haben wir das Nachsehen.«7Also zogen die Soldaten unter seiner Führung aus:die Truppe Joabs, die Kreter und Pleter20,7 Kreter und Pleter: Eine Söldnertruppe von Nicht-Israeliten, die Davids Leibgarde bildete. Es handelt sich wahrscheinlich um Philister und Leute aus Kreta., alle Helden.Von Jerusalem aus zogen sie los,um hinter Scheba, dem Sohn des Bichri, herzujagen.

8Sie waren gerade beim großen Stein angekommen,der bei Gibeon20,8 Gibeon: Stadt 8 km nordwestlich von Jerusalem. steht, als Amasa20,8 Amasa: Neffe von König David und Befehlshaber in seinem Heer. vor ihnen erschien.Joab20,8 Joab: Neffe Davids und Befehlshaber in dessen Heer. Er war für viele Jahre ein treuer Unterstützer Davids. hatte um sein Gewand einen Gürtel gebunden,dort steckte ein Dolch in seiner Scheide.Die aber war so an seinen Hüften befestigt,dass er den Dolch leicht herausziehen konnte.9Joab fragte Amasa: »Geht’s dir gut, mein Bruder?«Dann packte er Amasa mit der rechten Hand am Bart,um ihn zu küssen.10Amasa bemerkte den Dolch nicht,den Joab mit der linken Hand führte.Der aber stieß ihm den Dolch in den Bauch,dass seine Eingeweide zum Boden quollen.Und er brauchte keinen zweiten Stoß dazu,dass er starb.Dann setzte Joab die Verfolgung fort.Zusammen mit seinem Bruder Abischaijagte er hinter Scheba, dem Sohn des Bichri, her.11Einer der Soldaten Joabs aber blieb zurück,stellte sich neben die Leiche und rief:»Wer zu Joab hält und wer für David ist,der folge Joab!«12Amasa lag aber noch immer in seinem Blutmitten auf der Straße.Als der Soldat merkte,dass alle Leute stehen blieben,schaffte er Amasa in den Straßengraben.Dort warf er ein Kleidungsstück über ihn.Denn er hatte gesehen, dass jeder stehen blieb,der an ihm vorbeikam.13Als er aber von der Straße weggeschafft war,schlossen sich alle Joab an,um hinter Scheba, dem Sohn des Bichri, herzujagen.

Die kluge Frau von Abel-Bet-Maacha

14Scheba zog durch das Gebiet aller Stämme Israels20,14 Stämme Israels: Israel versteht sich als Verband von zwölf Stämmen, die auf die Nachkommen der Söhne Jakobs zurückgehen. Mehr …bis nach Abel-Bet-Maacha20,14 Abel-Bet-Maacha: Stadt im äußersten Norden Israels, an der Grenze zum Libanon gelegen..Auch alle anderen, die auf der Flucht waren,versammelten sich und kamen hinter ihm her.15Als Joab20,15 Joab: Neffe Davids und Befehlshaber in dessen Heer. Er war für viele Jahre ein treuer Unterstützer Davids. und seine Leute dorthin gelangten,schlossen sie Scheba in Abel-Bet-Maacha ein.Sie schütteten eine Sturmrampe zur Stadt hin auf,bis sie an die Vormauer20,15 Vormauer: Eine erste Schutzmauer, die der eigentlichen Stadtmauer vorgelagert ist. heranreichte.Das ganze Kriegsvolk aber, das bei Joab war,ging daran, die Mauer zum Einsturz zu bringen.16In der Stadt lebte eine kluge Frau20,16 kluge Frau: Eine mit Weisheit und diplomatischem Geschick begabte Frau, die auch in der Politik die Funktion einer Ratgeberin wahrnehmen konnte..Die rief ihnen zu: »Hört mal her! Richtet Joab aus:Komm, ich will mit dir reden!«17Als er näher kam,fragte ihn die Frau: »Bist du Joab?«Er antwortete: »Ja, ich bin es!«Darauf sagte die Frau zu ihm:»Höre, was deine Magd20,17 Magd: Selbstbezeichnung von Menschen, die ihr Gegenüber damit als ihren Herrn anerkennen. zu sagen hat!«Er antwortete: »Ich höre.«18Da sagte sie: »In früheren Zeiten hieß es einmal:›Holt euch in der Stadt Abel einen Rat,dann nimmt’s ein gutes Ende!‹19Unsere Stadt ist doch die friedlichste und treuesteunter den Städten in Israel.Du aber willst eine Stadt auslöschen,die wie eine Mutter in Israel ist.Warum willst du das Eigentum des Herrn vernichten?«20Joab antwortete: »Nein!Es liegt mir fern, ganz fern,die Stadt zu vernichten und zu zerstören!21So ist es nicht!Schuld ist vielmehr ein Mann aus dem Gebirge Efraim20,21 Efraim: Gebirgszug im mittleren Westjordanland. Der Name kommt vom Stamm Efraim, der dort sein Siedlungsgebiet hatte..Er heißt Scheba und ist der Sohn des Bichri.Der hat seine Hand gegen König David20,21 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … erhoben!Ihn sollt ihr ausliefern, ihn allein,dann rücke ich ab von der Stadt.«Die Frau sagte zu Joab: »Pass auf!Sein Kopf wird dir über die Mauer zugeworfen!«22Dann ging die Frau zu den Leuten in der Stadtund überzeugte sie alle mit klugen Worten.Sie schnitten Scheba, dem Sohn des Bichri, den Kopf abund warfen ihn Joab zu.Da ließ Joab das Widderhorn20,22 Widderhorn: Hebräisch schofar. Ein Musik- und Signalinstrument, das aus dem Horn eines Widders hergestellt wird. Mehr … blasen.Seine Leute rückten ab von der Stadt,jeder zu seinem Zelt20,22 jeder zu seinem Zelt: Mit dieser Redewendung wird die Auflösung eines Heeres und die Rückkehr der Soldaten nach Hause zum Ausdruck gebracht..Und Joab kehrte nach Jerusalem20,22 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr … zum König zurück.

Verzeichnis der Beamten Davids

23Joab20,23 Joab: Neffe Davids und Befehlshaber in dessen Heer. Er war für viele Jahre ein treuer Unterstützer Davids. war Kommandant des Heeres von ganz Israel.Benaja, der Sohn des Jojada, hatte den Oberbefehlüber die Kreter und Pleter20,23 Kreter und Pleter: Eine Söldnertruppe von Nicht-Israeliten, die Davids Leibgarde bildete. Es handelt sich wahrscheinlich um Philister und Leute aus Kreta., nämlich über die Leibwache.24Adoniram beschaffte Arbeiter für den König20,24 Arbeiter für den König: Männer aus dem Volk, die ohne Bezahlung die königlichen Bauvorhaben ausführen mussten..Joschafat, der Sohn des Ahilud, war Staatssekretär20,24 Staatssekretär: Überwacht die Ausführung der Befehle des Königs und unterrichtet den König über Vorgänge im Volk.25und Schewa war Staatsschreiber20,25 Staatsschreiber: Beamter für alle Verwaltungsaufgaben..Die führenden Priester waren Zadok und Abjatar.26Auch Ira war ein Priester im Dienst Davids.Er stammte aus Jair.