BasisBibel NT+Ps (BB)
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Briefanfang

Absender und Empfänger

11Paulus1,1 Paulus: Bedeutender Apostel, der die gute Nachricht von Jesus weit über das Land der Bibel hinaus bekannt machte.,nach dem Willen Gotteszum Apostel1,1 Apostel: Wörtlich »Ausgesandter«. Jemand, der mit einem bestimmten Auftrag zu einem Adressaten geschickt wird. von Christus1,1 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus1,1 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. berufen,und der Bruder Timotheus1,1 Timotheus: Begleiter des Paulus auf der zweiten und dritten Missionsreise..

An die Gemeinde Gottes in Korinth1,1 Korinth: Hauptstadt der Provinz Achaia, im Süden des heutigen Griechenland.und an alle Heiligen1,1 Heilige: Bezeichnung für die Anhänger von Jesus Christus.,die in der Achaia1,1 Achaia: Römische Provinz im südlichen Teil des heutigen Griechenland mit der Hauptstadt Korinth. leben.

2Wir wünschen euch Gnade1,2 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. und Frieden1,2 Friede: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft. von Gott,unserem Vater,und dem Herrn1,2 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. Jesus1,2 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus1,2 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. !

Dank für alle Ermutigung, die Paulus von Gott erfahren hat

3Gelobt sei Gott,der Vater unseres Herrn1,3 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. Jesus1,3 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus1,3 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. !Er ist der Vater,der uns Barmherzigkeit schenkt,und der Gott,bei dem wir Ermutigung finden.4Er ermutigt uns in all unserer Not.Und so können auch wiranderen Menschen in ihrer Not Mut machen.Wir selbst haben ja ebensodurch Gott Ermutigung erfahren.5Denn das Leid,das Christus1,5 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. erlebt hat,wird zwar auch uns in reichem Maß zuteil.Aber genauso erfahren wirin reichem Maß auch die Ermutigung,die er schenkt.6Mehr noch:Wenn wir in Not geraten,so geschieht das,damit ihr ermutigt und gerettet werdet.Und wenn wir ermutigt werden,so geschieht auch das,damit ihr neuen Mut schöpft.Mit dessen Hilfekönnt ihr geduldig dieselben Leiden ertragen,die auch wir ertragen müssen.7Was euch betrifft,sind wir sehr zuversichtlich.Denn wir wissen,dass ihr genauso an der Ermutigung Anteil habtwie an dem Leiden.

Die Situation des Paulus

8Wir wollen euch nämlich eines nicht verschweigen,Brüder und Schwestern1,8 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. :In der Provinz Asien1,8 Asia, Provinz Asien: Die römische Provinz Asien (griechisch Asia) umfasste den westlichen Teil von Kleinasien (heute Türkei) mit der Hauptstadt Ephesus. sind wir wirklich in große Not geraten.Was wir da ertragen mussten,überstieg unsere Kräfte.Ja, wir bezweifelten schon,überhaupt mit dem Leben davonzukommen.9Wir hatten uns schon damit abgefunden,sterben zu müssen.Dabei sollten wir lernen,nicht auf uns selbst zu vertrauen,sondern auf Gott,der die Toten auferweckt1,9 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. .10Er hat uns vor dem sicheren Tod gerettetund wird es wieder tun.Ja, auf ihn setzen wir unsere Hoffnung,dass er uns auch in Zukunft retten wird.11Auch ihr könnt dabei mithelfen,indem ihr für uns betet.Denn aus dem Munde vieler Menschensoll ein vielstimmiges Dankgebet1,11 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. erklingen –der Dank für die Gnade1,11 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu.,die Gott uns erwiesen hat.

Versöhnung mit der Gemeinde

Warum Paulus nicht nach Korinth gekommen ist

12Nun, auf eines sind wir stolz,und das bezeugt auch unser Gewissen:Wir verhielten uns in dieser Weltimmer uneigennützig und aufrichtig,so wie es Gottes Willen entspricht.Nicht von irdischer Klugheit1,12 irdischer Klugheit: Wörtlich heißt es in Vers 12: »Wir ließen uns nicht von der Weisheit des Fleisches leiten«. ließen wir uns leiten,sondern von der Gnade1,12 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. Gottes.Das galt ganz besonders,wenn wir bei euch waren.13Was wir euch hier schreiben,meinen wir nicht anders,als ihr es lest und versteht.Ich hoffe nur,dass ihr es auch richtig verstehen werdet.14Zum Teil habt ihr uns ja bereits verstanden:An dem Tag,wenn unser Herr Jesus kommt1,14 wenn unser Herr Jesus kommt: Wörtlich heißt es in Vers 4: »Am Tag unseres Herrn Jesus könnt ihr stolz auf uns sein«. Vergleiche auch die Hinweise zum »letzten Tag«.,könnt ihr stolz auf uns sein –und wir auf euch.

15Im Vertrauen darauf hatte ich mir vorgenommen,gleich zu Beginn meiner Reise1,15 zuerst: Bevor Paulus zu seiner Reise nach Mazedonien aufbricht. Vgl. den ursprünglichen Reiseplan in 1. Korinther 16,5. zu euch zu kommen.Denn ich wollte euch zweimal1,15 zweites Mal: D. h. auch bei einem zweiten Besuch auf der Rückreise von Mazedonien. die Gnade1,15 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. Gottes bringen.16Ich wollte euch also schonauf dem Weg nach Mazedonien1,16 Mazedonien: Römische Provinz im Norden der griechischen Halbinsel; Hauptstadt: Thessalonich. besuchen.Und auf der Rückreise von Mazedonien1,16 Mazedonien: Römische Provinz im Norden der griechischen Halbinsel; Hauptstadt: Thessalonich.wollte ich noch einmal zu euch kommen.Dabei hättet ihr mich auchfür die Weiterreise nach Judäa1,16 Juda/Judäa: Der südliche Teil des Landes, in dem das Volk Israel lebte. ausstatten können.17Bin ich denn leichtsinnig gewesen,als ich mir das vorgenommen habe?Oder mache ich meine Pläne nach Menschenartund meine »Nein, nein«,wenn ich »Ja, ja« sage?18So wahr Gott treu ist:Keines unserer Worte an euchbedeutet gleichzeitig Ja und Nein.19Denn es war Gottes Sohn1,19 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt.,Jesus1,19 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus1,19 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. ,den wir bei euch verkündet haben –wir, das heißt:ich, Silvanus und Timotheus1,19 Timotheus: Begleiter des Paulus auf der zweiten und dritten Missionsreise..Und Gottes Sohn1,19 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. war nicht Ja und Nein zugleich,sondern er ist das Ja in Person.20Durch ihn sagt Gott Ja zu allem,was er je versprochen hat.Deshalb berufen wir uns auf ihn,wenn wir »Amen1,20 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« « sagen.Und so machen wir Gottes Herrlichkeit1,20 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. noch größer.21Gott aber ist es,der uns gemeinsam mit euchim Glauben1,21 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. an Christus1,21 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. festigt.Er hat uns gesalbt1,21 gesalbt: Hier Anspielung auf die Zugehörigkeit zu Christus, was im Griechischen »der Gesalbte« bedeutet.22und uns sein Siegel1,22 Siegel: Stempel zum Eindruck eines Zeichens in weiche Masse, z. B. in ein Stück Siegellack. aufgedrückt.Dazu hat er uns den Heiligen Geist1,22 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt.als Vorschuss1,22 als Vorschuss: Auf das ewige Leben, das Gott uns schenken will. ins Herz1,22 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. gegeben.

23Gott soll mein Zeuge sein!Ich versichere bei meinem Leben:Ich bin nur deshalb nicht wieder nach Korinth1,23 Korinth: Hauptstadt der Provinz Achaia, im Süden des heutigen Griechenland. gekommen,um euch zu schonen.24Wir sind schließlich nicht Herr über euren Glauben1,24 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.!Wir sind nur Mitarbeiter,die zu eurer Freude beitragen sollen.Euer Glaube1,24 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. ist ja fest genug.
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Paulus verzichtet auf den Besuch

21Ich hatte also einen Beschluss gefasst:Traurig wie ich war,wollte ich nicht noch einen Besuch bei euch machen.2Denn wenn ich euch mit meiner Traurigkeit anstecke,an wem sollte ich dann noch Freude haben?Schließlich wärt ihr ja durch mich traurig gemacht worden!3Deshalb habe ich euch lieber geschrieben.Ich wollte auch nicht noch trauriger gemacht werden,wenn ich euch besuche –schon gar nicht durch die,an denen ich eigentlich Freude haben sollte.Im Hinblick auf euch bin ich fest davon überzeugt:Nur wenn ich mich freuen kann,freut auch ihr euch alle.4Ich habe euch nämlich in großer Notund mit bedrücktem Herzen2,4 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. geschriebenund dabei viele Tränen vergossen.Ich will euch aber nicht traurig machen!Vielmehr sollt ihr erkennen,wie sehr ich euch liebe.

Paulus bittet die Gemeinde um einen neuen Anfang

5Wenn einer Traurigkeit verursacht hat,dann betrifft das nicht nur mich,sondern euch alle –oder jedenfalls den Großteil von euch,um nicht zu übertreiben.6Für den Betreffenden ist die Strafe ausreichend,die ihm von der Mehrheit auferlegt worden ist.7Jetzt geht es darum,dass ihr ihm Freude bereitetund ihm wieder Mut macht.Denn der Betreffende darf nicht untergehenin noch tieferer Traurigkeit.8Daher bitte ich euch:Entschließt euch doch dazu,ihm wieder eure Liebe zu zeigen.

9Das war ja der Anlass,weshalb ich euch geschrieben habe.Ich wollte erfahren,ob ihr die Probe bestehtund ob ihr in allem gehorsam seid.10Wen ihr aber in irgendeiner Weise froh macht,den lasse auch ich froh werden.Denn wenn ich überhaupt wieder froh geworden bin,dann nur wegen euch –durch die Gegenwart von Christus2,10 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. .11Denn der Satan2,11 Satan, Teufel: Der Gegenspieler Gottes. Sein Ziel ist das Verderben der Menschen. soll uns nicht überlisten.Schließlich sind uns seine Absichten nicht unbekannt.

Paulus reist von Troas nach Mazedonien

12Ich war bis nach Troas2,12 Troas: Hafenstadt am Ägäischen Meer im Nordwesten Kleinasiens. gekommen,um die Gute Nachricht2,12 Gute Nachricht: Griechisch »euangelion«; häufig mit »Evangelium« wiedergegeben. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff: »Gute Botschaft«, »Gute Nachricht«. von Christus2,12 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. zu verkünden.Dort hatte der Herr2,12 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. eine Tür für mich geöffnet.13Aber ich fand keine Ruhe,weil ich meinen Bruder Titus2,13 Titus: Mitarbeiter und Begleiter des Paulus aus Antiochien am Orontes. Später Gemeindeleiter auf Kreta. nicht antraf.Also verabschiedete ich michvon den Brüdern und Schwestern2,13 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. und reiste nach Mazedonien2,13 Mazedonien: Römische Provinz im Norden der griechischen Halbinsel; Hauptstadt: Thessalonich..

Die Verteidigung des Paulus

Paulus steht als Apostel im Dienst von Christus

14Dank sei Gott!Er führt uns allezeit wie in einem Triumphzug2,14 Triumphzug: Der Siegeszug des Feldherrn nach einem gewonnenen Krieg. Im Triumphzug wurden Gefangene und Beute mitgeführt und so öffentlich bloßgestellt. mit,der für Christus2,14 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. abgehalten wird.An jedem Ort wird durch uns bekannt gemacht,wer er ist –wie ein Duft2,14 wohlriechender Duft: Ein Zeichen der göttlichen Gegenwart. In der Antike galt wohlriechender Duft als Möglichkeit der sinnenhaften Erfahrung Gottes.,der sich überall verbreitet.15Denn wir sind für Gottwie ein wohlriechender Duft2,15 wohlriechender Duft: Ein Zeichen der göttlichen Gegenwart. In der Antike galt wohlriechender Duft als Möglichkeit der sinnenhaften Erfahrung Gottes.,der von Christus2,15 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. ausgeht.Er dringt sowohl zu denen,die gerettet werden,als auch zu denen,die verloren gehen.16Für die einen ist es der Geruch des Todes,der zum Tod führt.Für die anderen der Duft des Lebens,der zum Leben führt.

Wer ist dieser Aufgabe2,16 Aufgabe: Gemeint ist die Aufgabe, die Gute Nachricht zu verkünden. gewachsen?17Nun, wir machen es nicht wie so viele,die mit dem Wort Gottes2,17 Wort (Gottes): Die Botschaft, dass Jesus der Christus ist. Geschäfte treiben.Im Gegenteil:Wir verkünden es völlig uneigennützig.Und wir verkünden es,weil wir vor Gott verantwortlich sindund weil wir zu Christus2,17 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. gehören.
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Paulus als Diener des neuen Bundes

31Fangen wir jetzt schon wieder damit an,uns selbst zu empfehlen?Brauchen wir etwa Empfehlungsschreiben von euchoder an euch,so wie gewisse Leute3,1 gewisse Leute: Die Gegner des Paulus, die seine Autorität infrage stellen.?2Ihr seid unsere Empfehlung.Ihr seid in unsere Herzen3,2 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. geschrieben,und alle Menschen können es lesen und verstehen.3Ja, es ist offensichtlich:Ihr seid ein Empfehlungsschreiben,das von Christus kommt.Zustande gekommen ist es durch unseren Dienst.Es wurde nicht mit Tinte geschrieben,sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes3,3 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt..Es steht auch nicht auf Steintafeln3,3 Steintafeln: Wie die Steintafeln, auf die am Sinai die Zehn Gebote als Gesetz des Bundes mit Gott geschrieben wurden, vgl. 2. Mose/Exodus 31,18.,sondern auf Tafeln aus Fleisch und Blut3,3 Tafeln aus Fleisch und Blut: Paulus greift hier ein Bild aus Jeremia 31,33 auf.im menschlichen Herzen3,3 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln..

4Diese Überzeugung verdanken wir Christus3,4 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. .Sie gilt auch bei Gott.5Von uns aus sind wir ja gar nicht in der Lage,uns etwas Derartiges zuzuschreiben –so als hätten wir es aus eigener Kraft erreicht.Sondern es ist Gott,der uns dazu befähigt hat.6Er hat uns die Fähigkeit verliehen,Diener des neuen Bundes3,6 Bund: Eine gegenseitige Verpflichtung zwischen zwei Partnern, die durch einen förmlichen Vertrag geregelt sein kann. zu sein.Und die Grundlage dieses Bundes3,6 Bund: Eine gegenseitige Verpflichtung zwischen zwei Partnern, die durch einen förmlichen Vertrag geregelt sein kann. sind nicht Buchstaben,sondern der Heilige Geist3,6 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt..Denn der Buchstabe führt zum Tod,aber der Geist3,6 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. führt zum Leben3,6 Leben, neues Leben: Das von Gott geschenkte, unvergängliche Leben..

Der Dienst des Mose und der Dienst des Paulus

7Die Dienstordnung, die den Tod brachte,war mit Buchstaben in Stein gemeißelt.Aber schon dieser Dienstließ Gottes Herrlichkeit3,7 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. aufstrahlen:Auf dem Gesicht des Mose3,7 Mose: Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament. lag ein so heller Glanz3,7 Glanz: Als er nach seiner Begegnung mit Gott vom Berg Sinai herabstieg, vgl. 2. Mose/Exodus 34,30.,dass die Kinder Israels3,7 Israel: Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk. nicht hinsehen konnten.Dabei war das doch ein Glanz,der wieder verging.8Wie viel mehr wird dann erst die Dienstordnung,die den Heiligen Geist3,8 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. bringt,Gottes Herrlichkeit3,8 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. aufstrahlen lassen!9Schon der Dienst,der zur Verurteilung führte,war also erfüllt von Gottes Herrlichkeit3,9 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor..Wird dann der Dienst, der uns gerecht3,9 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. macht,nicht erst recht von Gottes Herrlichkeit3,9 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. erfüllt sein?10Verglichen mit dieser überwältigenden Herrlichkeit3,10 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor.war das, was damals als Herrlichkeit3,10 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. erschien,eigentlich gar keine Herrlichkeit3,10 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor..11Schon das, was vergehen musste,hatte Gottes Herrlichkeit3,11 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. ausgestrahlt.Dann wird das, was nicht mehr vergeht,doch umso mehr Gottes Herrlichkeit3,11 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. ausstrahlen!

Der alte Bund ist verhüllt, der neue Bund offen

12Das ist also unsere Hoffnung.Sie ist es,die uns frei und offen auftreten lässt.13Es ist nicht wie bei Mose,der jedes Mal sein Gesicht mit einem Schleier verhüllte.Denn die Kinder Israels3,13 Israel: Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk. sollten nicht sehen,dass der Glanz3,13 Glanz: Der Glanz in seinem Gesicht nach seiner Begegnung mit Gott auf dem Berg Sinai, vgl. 2. Mose/Exodus 34,29-35. wieder verging.14Aber Gott sorgte auch dafür,dass ihre Sinne verschlossen blieben.Denn bis zum heutigen Tagliegt derselbe Schleier über den Lesungenaus den Schriften des alten Bundes3,14 Bund: Eine gegenseitige Verpflichtung zwischen zwei Partnern, die durch einen förmlichen Vertrag geregelt sein kann. .Dieser Schleier wird nicht weggenommen,weil er nur durch die Verbundenheit mit Christus3,14 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. gelüftet werden kann.15Ja, bis heute liegt ein Schleier über ihrem Herzen3,15 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln.,wenn aus den Schriften des Mose3,15 Mose: Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament. vorgelesen wird.16Aber sobald Israel3,16 Israel: Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk. sich dem Herrn3,16 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. zuwendet,wird der Schleier abgenommen.17Der Herr wirkt nämlich durch seinen Geist3,17 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt..Und wo der Geist3,17 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. des Herrn3,17 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. wirkt,da herrscht Freiheit.18Wir alle sehen die Herrlichkeit3,18 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. des Herrn3,18 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.mit unverhülltem Gesichtwie in einem Spiegel.Dabei werden wir selbst zu seinem Ebenbild verwandelt.Wir bekommen immer mehr Anteil an seiner Herrlichkeit3,18 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor.so wie es der Geist3,18 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. des Herrn3,18 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. bewirkt.