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551Damit beendete Salomo5,1 Salomo: Einer der berühmtesten Könige von Israel, der etwa 970–930 v. Chr. regierte. Mehr … alle Arbeiten,die er am Tempel5,1 Tempel: Das zentrale Heiligtum in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes und war Zufluchtsort für Verfolgte. Mehr … des Herrn tun wollte.Er brachte Gold, Silber und die Gerätschaftenin die Schatzkammer des Tempels.Schon sein Vater David5,1 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr …hatte sie für den Dienst am Tempel bestimmt.

Die Einweihung des Tempels

2. Chronik 5,2–7,22

Salomo bringt die Bundeslade in den Tempel

2Salomo5,2 Salomo: Einer der berühmtesten Könige von Israel, der etwa 970–930 v. Chr. regierte. Mehr … plante eine Versammlung in Jerusalem5,2 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr ….Die Ältesten5,2 Älteste: Bezeichnung für ein leitendes Amt in der Gemeinschaft, das von älteren Männern ausgeübt wurde. Israels5,2 Israel: Nachkommen der zwölf Söhne Jakobs. Gott hat mit Israel einen Bund geschlossen. Mehr … sollten kommen,dazu alle Stammesführer und Familienoberhäupter.Er wollte nämlich die Bundeslade5,2 Lade: Eine an Stangen tragbare Truhe aus Holz mit goldener Deckplatte, die für die Gegenwart Gottes bei seinem Volk steht. 2. Mose/Exodus 25,16 zufolge werden in ihr die Tafeln mit den Zehn Geboten aufbewahrt. Mehr … des Herrn heraufholen.Sie war noch in der Stadt Davids5,2 Stadt Davids: Name für den ältesten besiedelten Teil Jerusalems, im Südosten der heutigen Altstadt gelegen. Der Name erinnert an die Eroberung durch König David, vgl. 2. Samuel 5,6-9. – das ist Zion5,2 Zion: Tempelberg von Jerusalem, aber auch Bezeichnung für die ganze Stadt. Mehr ….3Und alle Israeliten versammelten sichzu einem Fest beim König in Jerusalem.Das war im siebten Monat5,3 siebter Monat: Festmonat, in dessen Verlauf das jüdische Neujahrsfest, der Versöhnungstag und das Laubhüttenfest gefeiert werden; vgl. 3. Mose/Levitikus 23,23-43..4Alle Ältesten Israels kamen.Die Leviten5,4 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr … trugen die Lade5,4 Lade: Eine an Stangen tragbare Truhe aus Holz mit goldener Deckplatte, die für die Gegenwart Gottes bei seinem Volk steht. 2. Mose/Exodus 25,16 zufolge werden in ihr die Tafeln mit den Zehn Geboten aufbewahrt. Mehr … des Herrn.5Sie trugen die Lade, das Zelt der Begegnung5,5 Zelt der Begegnung: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten in der Zeit, als sie durch die Wüste ziehen und bis zum Bau des Tempels in Jerusalem. Mehr …und alle heiligen Geräte5,5 heilige Geräte: Gegenstände, die für den Gottesdienst benötigt werden. aus dem Zelt.Es waren die Priester5,5 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr … aus dem Stamm Levi,die alles wegtrugen.6König Salomo und die Israeliten,die zusammengekommen waren,versammelten sich vor der Lade.Dort brachten sie Schafe und Rinder als Opfer5,6 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch) für Gott, die Gemeinschaft mit ihm schafft. In der Regel wird das Opfer oder Teile davon auf dem Altar verbrannt. Mehr … dar.Es waren so viele,dass man sie nicht zählen konnte.

7So brachten die Priester5,7 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr …die Bundeslade5,7 Lade: Eine an Stangen tragbare Truhe aus Holz mit goldener Deckplatte, die für die Gegenwart Gottes bei seinem Volk steht. 2. Mose/Exodus 25,16 zufolge werden in ihr die Tafeln mit den Zehn Geboten aufbewahrt. Mehr … des Herrn an ihren Bestimmungsort.Sie kam in den hinteren Raum des Tempels5,7 Tempel: Das zentrale Heiligtum in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes und war Zufluchtsort für Verfolgte. Mehr …,ins Allerheiligste5,7 Allerheiligstes: Ort der Gegenwart Gottes im hinteren Teil der Haupthalle des Jerusalemer Tempels. Mehr …, unter die Flügel der Kerubim5,7 Kerubim: Himmlische Wesen mit einem menschlichen Gesicht, Flügeln und einem Löwenkörper. Ihre Abbilder im Heiligtum tragen den Thron Gottes. Mehr ….8Die Kerubim breiteten ihre Flügel über den Ort,an dem die Lade5,8 Lade: Eine an Stangen tragbare Truhe aus Holz mit goldener Deckplatte, die für die Gegenwart Gottes bei seinem Volk steht. 2. Mose/Exodus 25,16 zufolge werden in ihr die Tafeln mit den Zehn Geboten aufbewahrt. Mehr … stand.So bedeckten sie die Lade und ihre Stangen von oben.9Doch die Stangen waren so lang,dass ihre Enden aus dem Allerheiligsten herausragten.Im Tempel konnte man sie sehen, aber nicht außerhalb.Bis zum heutigen Tag sind sie da.10In der Lade befand sich nichtsaußer den beiden Tafeln,die Mose5,10 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. Mehr … am Horeb5,10 Horeb: Auch »Sinai« genannter Gottesberg in der Wüste, auf dem Gott im Gewittersturm erscheint und Mose die Zehn Gebote erhält; vgl. 2. Mose/Exodus 19–20. hineingelegt hatte.Es waren die Tafeln des Bundes5,10 Tafeln des Bundes: Meint die Tafeln mit den Zehn Geboten, die Mose von Gott erhält; vgl. 2. Mose/Exodus 34,1-4. Sie stehen sinnbildlich für alle Gebote Gottes.,den der Herr mit den Israeliten geschlossen hatte –damals, als sie Ägypten verlassen hatten5,10 aus Ägypten geführt: 2. Mose/Exodus 1–15 erzählt, wie Gott sein Volk aus der Sklaverei in Ägypten befreit..

Gottes Herrlichkeit erscheint in einer Wolke

11Alle Priester5,11 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr …, die sich eingefunden hatten,reinigten sich5,11 Reinigung, sich reinigen: Religiöse Handlung, mit der Menschen und Dinge dafür vorbereitet werden, in der Nähe Gottes zu sein. im Heiligtum.Sie achteten nicht einmal darauf,zu welcher Abteilung sie gehörten.Dann verließen sie das Heiligtum.12Alle Sänger von den Leviten5,12 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr …waren in feines Leinen gekleidet:Asaf5,12 Asaf: Asaf wird eine Reihe von Psalmen zugeschrieben, beispielsweise Psalm 50., Heman5,12 Heman: Psalm 88 wird Heman zugeschrieben., Jedutun, ihre Söhne und ihre Brüder.Mit Zimbeln5,12 Zimbel: Musikinstrument aus einem Paar kleiner bronzener Teller, die rhythmisch aneinandergeschlagen werden. Mehr …, Harfen5,12 Harfe: Musikinstrument mit einer größeren Anzahl von Saiten, die gezupft wurden. und Leiern5,12 Leier: Musikinstrument mit bis zu 10 Saiten, die gezupft wurden. Mehr …standen sie östlich vom Altar5,12 Altar: Eine Art Tisch oder Podest, auf dem einer Gottheit Opfergaben dargebracht wurden. Mehr ….Bei ihnen waren 120 Priester, die Trompeten5,12 Trompete: Ein Musik- und Signalinstrument, das aus einem Metallrohr mit Schalltrichter besteht. Es kommt sowohl im Gottesdienst als auch beim Militär zum Einsatz. Mehr … bliesen.13Die Trompeter und Sänger musizierten mit einer Stimme.Sie lobten und dankten dem Herrn.Sie vereinten Trompeten, Zimbeln und alle Instrumentezu einem Lobgesang für den Herrn:»Ja, er ist gut!Für immer bleibt seine Güte bestehen.«Im gleichen Moment erfüllte eine Wolke5,13 eine Wolke: Bild für die Anwesenheit Gottes im Tempel. Beim Auszug aus Ägypten begleitete Gott sein Volk in einer Wolkensäule, vgl. 2. Mose/Exodus 13,21-22. das Haus,das Haus des Herrn.14Solange diese Wolke da war,konnten die Priester nicht hineingehen und Dienst tun.Denn die Herrlichkeit5,14 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Gottes Herrlichkeit stellt man sich auch als strahlenden Lichtglanz vor. Mehr … des Herrnerfüllte den Tempel5,14 Tempel: Das zentrale Heiligtum in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes und war Zufluchtsort für Verfolgte. Mehr ….
661Damals sagte Salomo6,1 Salomo: Einer der berühmtesten Könige von Israel, der etwa 970–930 v. Chr. regierte. Mehr …:»Der Herr hat gesprochen:›Ich will im Wolkendunkel leben.‹2Und ich, ich habe nun für dich dieses Haus6,2 Haus Gottes: Bezeichnet den Tempel in Jerusalem. gebaut:Ein würdiger Ort, an dem du für immer wohnen kannst.«

Salomo spricht das Volk an

3Dann drehte sich der König umund segnete alle versammelten Israeliten.Die ganze Versammlung Israels stand auf.4Und Salomo sagte:»Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels!Was er meinem Vater David6,4 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … versprochen hatte,hat er erfüllt.Er hat getan, was er gesagt hat6,4 was er gesagt hat: Von dieser Zusage erzählt 1. Chronik 17,1-15.:5›Einst habe ich mein Volk aus Ägypten geführt6,5 aus Ägypten geführt: 2. Mose/Exodus 1–15 erzählt, wie Gott sein Volk aus der Sklaverei in Ägypten befreit..Seitdem habe ich in keinem einzigen Stamm Israels6,5 Stämme Israels: Israel versteht sich als Verband von zwölf Stämmen, die auf die Nachkommen der Söhne Jakobs zurückgehen. Mehr …eine Stadt ausgewählt.Nirgendwo sollte für meinen Namen6,5 Name Gottes: Steht für Gott selbst und seine Gegenwart, vor allem im Heiligtum. Mehr …ein Haus6,5 Haus Gottes: Bezeichnet den Tempel in Jerusalem. errichtet werden.Ich habe seitdem auch niemanden ausgewählt,um über mein Volk Israel zu herrschen.6Aber dann habe ich Jerusalem6,6 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr … ausgewählt,damit mein Name dort gegenwärtig6,6 im Namen gegenwärtig sein: Durch seinen Namen ist Gott selbst anwesend. In der Regel ist diese Vorstellung mit Jerusalem und dem Tempel verbunden. Mehr … ist.Und David habe ich ausgewählt,um über mein Volk Israel zu herrschen.‹7Mein Vater David hatte einen Herzenswunsch:Er wollte einen Tempel6,7 Tempel: Das zentrale Heiligtum in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes und war Zufluchtsort für Verfolgte. Mehr … bauenfür den Namen des Herrn, des Gottes von Israel.8Aber der Herr sagte zu meinem Vater David:›Es ist gut, dass du für meinen Namen ein Haus bauen willst.Ja, es liegt dir wirklich am Herzen.9Aber nicht du wirst diesen Tempel bauen,sondern dein Sohn, dein leiblicher Nachkomme.Er wird für meinen Namen den Tempel bauen.‹

10Der Herr hat sein Versprechen erfüllt:Ich bin an die Stelle meines Vaters David6,10 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … getretenund habe den Thron Israels bestiegen.So hatte es der Herr versprochen.Ich habe den Tempel6,10 Tempel: Das zentrale Heiligtum in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes und war Zufluchtsort für Verfolgte. Mehr … gebautfür den Namen des Herrn6,10 Name Gottes: Steht für Gott selbst und seine Gegenwart, vor allem im Heiligtum. Mehr …, des Gottes Israels.11Dort hinein habe ich die Lade6,11 Lade: Eine an Stangen tragbare Truhe aus Holz mit goldener Deckplatte, die für die Gegenwart Gottes bei seinem Volk steht. 2. Mose/Exodus 25,16 zufolge werden in ihr die Tafeln mit den Zehn Geboten aufbewahrt. Mehr … gestellt,die uns an den Bund6,11 Bund: Vertrag, mit dem zwei Partner eine gegenseitige Verpflichtung eingehen. Ist Gott einer der Partner, kann er sich auch einseitig zur Treue gegenüber seinem Volk oder einzelnen Menschen verpflichten. Mehr … erinnert.Es ist der Bund des Herrn,den er mit den Israeliten geschlossen hat.«

Salomo betet

12Salomo6,12 Salomo: Einer der berühmtesten Könige von Israel, der etwa 970–930 v. Chr. regierte. Mehr … trat vor den Altar6,12 Altar: Eine Art Tisch oder Podest, auf dem einer Gottheit Opfergaben dargebracht wurden. Mehr … des Herrn.Vor der ganzen Versammlung der Israelitenbreitete er die Arme aus.13Salomo hatte ein Podest aus Bronze6,13 Bronze: Metall-Legierung aus Kupfer und Zinn. Sie wurde zur Herstellung von Schmuck, Waffen und Gegenständen für den Gottesdienst verwendet. anfertigenund mitten in den Hof stellen lassen.Es war zweieinhalb Meter6,13 zweieinhalb Meter: Wörtlich »fünf Ellen«. Eine Elle entspricht etwa 45 cm und wird vom Ellenbogen bis zu den Fingerspitzen gemessen. lang, zweieinhalb Meter breitund eineinhalb Meter6,13 eineinhalb Meter: Wörtlich »drei Ellen«. Eine Elle entspricht etwa 45 cm und wird vom Ellenbogen bis zu den Fingerspitzen gemessen. hoch.Er betrat es nun vor der Versammlung der Israeliten.Er kniete nieder, streckte die Hände zum Himmel6,13 Himmel: Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. Mehr …14und betete: »Herr, Gott Israels!Kein Gott ist wie du –weder im Himmel noch auf der Erde.Du bewahrst den Bund6,14 Bund: Vertrag, mit dem zwei Partner eine gegenseitige Verpflichtung eingehen. Ist Gott einer der Partner, kann er sich auch einseitig zur Treue gegenüber seinem Volk oder einzelnen Menschen verpflichten. Mehr … mit deinen Knechten6,14 Knechte: Selbstbezeichnung von Menschen, die sich in den Dienst Gottes stellen und ihn dadurch als ihren Herrn anerkennen..Du hältst denen die Treue,die vor dir mit ganzem Herzen ihr Leben führen.15Du hast das Versprechen6,15 Versprechen: In 1. Chronik 17,1-15 verspricht Gott David, dass dessen Sohn einen Tempel für Gott bauen wird. gehalten,das du deinem Knecht6,15 Knecht, Knecht Gottes: Ehrenvolle Bezeichnung für Menschen, die Gott in seinen Dienst nimmt. Mehr …, meinem Vater David6,15 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr …, gegeben hast.Hier und heute hat deine Hand erfüllt,was dein Mund versprochen hat.16Herr, Gott Israels, jetzt erfülle auch,was du deinem Knecht sonst noch versprochen hast.Du hast meinem Vater David doch dein Wort gegeben:›Nie soll es dir an einem Nachkommen fehlen,der vor mir auf dem Thron Israels sitzt.Deine Söhne müssen nurihr Leben nach meiner Weisung6,16 Weisung: Hebräisch Tora. Sie umfasst die schriftliche und mündliche Mitteilung von Gottes Willen. Mehr … führen,wie du es getan hast.‹17Herr, Gott Israels, lass dein Wort jetzt wahr werden,das du David, deinem Knecht, gegeben hast!18Will Gott wirklich bei den Menschenauf der Erde wohnen?Selbst der Himmel kann dich nicht fassen,die unendliche Weite des Himmels.Wie könnte das der Tempel, den ich gebaut habe?

19Herr, mein Gott,wende dich deinem Knecht6,19 Knechte: Selbstbezeichnung von Menschen, die sich in den Dienst Gottes stellen und ihn dadurch als ihren Herrn anerkennen. zu,höre sein Gebet und sein Flehen!Ich flehe dich an: Höre die Worte des Gebets,das dein Knecht vor dir spricht.20Richte deinen Blick Tag und Nacht auf diesen Tempel6,20 Tempel: Das zentrale Heiligtum in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes und war Zufluchtsort für Verfolgte. Mehr ….Du hast doch versprochen6,20 versprochen: Ein solches Versprechen findet sich beispielsweise in 5. Mose/Deuteronomium 12,5.:›Es soll der Ort sein,an dem mein Name6,20 Name Gottes: Steht für Gott selbst und seine Gegenwart, vor allem im Heiligtum. Mehr … gegenwärtig ist.‹Erhöre nun das Gebet,das dein Knecht an diesem Ort spricht!21Höre die Bitten,die hier an diesem Ort vorgebracht werden –wenn dein Knecht und dein Volk Israel beten!Höre sie im Himmel, dem Ort, an dem du wohnst.Höre sie und vergib den Bittenden!

22Höre, wenn sich einer falsch verhältgegenüber seinem Nächsten.Der spricht einen Fluch6,22 Fluch: Ein Unheil bringendes Wort, durch das die Lebenskraft oder das Wohlergehen des Verfluchten gemindert werden soll. Mehr … über ihm aus,um ihn zu verfluchen.Der Verfluchte kommt vor deinen Altar6,22 Altar: Eine Art Tisch oder Podest, auf dem einer Gottheit Opfergaben dargebracht wurden. Mehr … in diesem Tempel6,22 Tempel: Das zentrale Heiligtum in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes und war Zufluchtsort für Verfolgte. Mehr ….23Dann höre du darauf vom Himmel6,23 Himmel: Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. Mehr … her!Greife ein und richte deine Knechte6,23 Knechte: Selbstbezeichnung von Menschen, die sich in den Dienst Gottes stellen und ihn dadurch als ihren Herrn anerkennen.:Zahle dem Frevler6,23 Frevler: Menschen, die Gottes Gebote missachten und ihre eigenen Interessen gewaltsam durchsetzen. Mehr … sein Tun heim.Er soll die Folgen seiner Tat zu spüren bekommen.Aber sprich den gerecht, der im Recht ist.Er soll seine gerechte Belohnung empfangen.

24Höre, wenn dein Volk Israelvon einem Feind besiegt wird,weil sie sich dir widersetzt haben.Doch sie kehren um, bekennen sich zu dir,beten in diesem Tempel6,24 Tempel: Das zentrale Heiligtum in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes und war Zufluchtsort für Verfolgte. Mehr … und bitten dich.25Dann höre du darauf vom Himmel6,25 Himmel: Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. Mehr … her!Vergib deinem Volk Israel seine Schuld6,25 Schuld: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Mehr ….Lass sie zurückkehren in das Land,das du ihnen und ihren Vorfahren gegeben6,25 ihren Vorfahren gegeben: Gott hat das Land zunächst Abraham, dann seinen Nachkommen und schließlich dem ganzen Volk Israel versprochen; vgl. 1. Mose/Genesis 13,14-18. hast.

26Höre, wenn der Himmel verschlossen ist,wenn kein Regen auf die Erde fällt,weil dein Volk sich dir widersetzt hat.Aber sie wenden sich von ihrem Unrecht ab,weil du sie dazu drängst.Sie beten an diesem Ort und bekennen sich zu dir.27Dann höre du darauf vom Himmel6,27 Himmel: Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. Mehr … her!Vergib deinem Knecht6,27 Knechte: Selbstbezeichnung von Menschen, die sich in den Dienst Gottes stellen und ihn dadurch als ihren Herrn anerkennen.und deinem Volk Israel ihre Schuld6,27 Schuld: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Mehr ….Zeige ihnen einen guten Weg,auf dem sie gehen können.Dann lass es wieder auf dein Land regnen,das du deinem Volk zum Erbbesitz6,27 Erbbesitz: Der Anteil der Israeliten an dem Land, das Gott ihnen gibt. Sie dürfen das Land für ihren Lebensunterhalt nutzen, der Eigentümer bleibt Gott. gegeben hast.

28Höre, wenn irgendeine Krankheit oder Plage auftritt:wenn eine Hungersnot im Land herrscht,die Pest oder Getreidebrand und Mehltau6,28 Getreidebrand und Mehltau: Krankheiten, die Nutzpflanzen befallen und zu schlechten Ernten führen. auftreten,wenn Heuschrecken6,28 Heuschrecken: Flugfähige und gefräßige Insekten, die sich von Grünpflanzen ernähren. In Schwärmen von Millionen Einzeltieren können sie ganze Ernten vernichten. Mehr … und Ungeziefer sich ausbreitenoder wenn Feinde die Städte im Land belagern.29Ein einzelner Mensch oder dein ganzes Volk Israelbringen Gebete und dringende Bitten vor.Denn jeder Mensch weiß, was ihn plagt und schmerzt.Er wird seine Hände zum Gebet erhebenin Richtung dieses Tempels6,29 Tempel: Das zentrale Heiligtum in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes und war Zufluchtsort für Verfolgte. Mehr ….30Dann höre du darauf vom Himmel her,dem Ort, an dem du wohnst!Schenke Vergebung!Gib jedem, was er verdient.Denn du kennst das Herz6,30 Herz: Sitz des Verstandes und des Willens..Ja, nur du kennst das Herz des Menschen.31So werden sie voller Ehrfurcht6,31 Ehrfurcht: Eine Haltung größter Hochachtung gegenüber Gott, die sowohl Bewunderung als auch Erschrecken zum Ausdruck bringt. Mehr … vor dir seinund entsprechend handeln.Das sollen sie tun, solange sie in dem Land leben,das du unseren Vorfahren gegeben6,31 unseren Vorfahren gegeben: Gott hat das Land zunächst Abraham, dann seinen Nachkommen und schließlich dem ganzen Volk Israel versprochen; vgl. 1. Mose/Genesis 13,14-18. hast.

32Höre auf den Ausländer,der nicht zu deinem Volk Israel gehört.Er kommt aus einem fernen Land zu dir,weil er von deinem großen Namen6,32 Name Gottes: Steht für Gott selbst und seine Gegenwart, vor allem im Heiligtum. Mehr … gehört hat –von deiner starken Hand und deinem hilfsbereiten Arm.Sie kommen und beten in diesem Tempel6,32 Tempel: Das zentrale Heiligtum in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes und war Zufluchtsort für Verfolgte. Mehr ….So kommen Fremde und beten in diesem Haus6,32 Haus Gottes: Bezeichnet den Tempel in Jerusalem..33Dann höre du darauf vom Himmel her,dem Ort, an dem du wohnst!Tu alles, worum der Fremde dich bittet.Alle Völker auf der Erdewerden so deinen Namen kennenlernen.Sie werden Ehrfurcht6,33 Ehrfurcht: Eine Haltung größter Hochachtung gegenüber Gott, die sowohl Bewunderung als auch Erschrecken zum Ausdruck bringt. Mehr … vor dir haben wie dein Volk Israel.Man wird erkennen,dass dein Name und dieses Haus zusammengehören6,33 dein Name und dieses Haus gehören zusammen: Salomo unterstreicht, dass der Tempel für immer Gottes Eigentum ist.der Tempel, den ich gebaut habe.

34Höre dein Volk,wenn es gegen seine Feinde in eine Schlacht zieht.Sie bleiben auf dem Weg,auf dem du sie geschickt hast.Sie beten zu dir und wenden sich dabei in die Richtung,in der diese Stadt6,34 diese Stadt: Meint Jerusalem. liegt.Die hast du ausgewählt.Sie wenden sich zu diesem Tempel6,34 Tempel: Das zentrale Heiligtum in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes und war Zufluchtsort für Verfolgte. Mehr …,den ich für deinen Namen6,34 Name Gottes: Steht für Gott selbst und seine Gegenwart, vor allem im Heiligtum. Mehr … gebaut habe.35Dann höre darauf vom Himmel6,35 Himmel: Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. Mehr … her,auf ihr Gebet und ihre dringenden Bitten.Verhilf ihnen zu ihrem Recht!

36Höre, wenn dein Volk sich dir widersetzt.Es gibt keinen Menschen, der nicht schuldig wird.Dann wirst du zornig auf sieund lieferst sie einem Feind aus.Der nimmt sie gefangen und verschleppt siein ein fremdes Land, sei es nah oder fern.37In diesem Land wird dein Volk gefangen gehalten.Dort bereuen sie ihre Taten,kehren um und beten zu dir:›Wir haben Sünden6,37 Sünden: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Mehr … begangen,Schuld auf uns geladen und Unrecht getan.‹38Nun kehren sie ummit ganzem Herzen6,38 Herz: Sitz des Verstandes und des Willens. und mit ganzer Seele6,38 mit ganzer Seele: Die Angesprochenen sollen sich mit ihrer ganzen Lebenskraft für Gott einsetzen..Noch sind sie im fremden Land,in das sie verschleppt wurden.Dennoch beten sie in Richtung des Landes,das du ihren Vorfahren gegeben6,38 ihren Vorfahren gegeben: Gott hat das Land zunächst Abraham, dann seinen Nachkommen und schließlich dem ganzen Volk Israel versprochen; vgl. 1. Mose/Genesis 13,14-18. hast.Sie wenden sich zu der Stadt6,38 Stadt: Meint Jerusalem., die du erwählt hast –mit dem Haus6,38 Haus Gottes: Bezeichnet den Tempel in Jerusalem., das ich für deinen Namen6,38 Name Gottes: Steht für Gott selbst und seine Gegenwart, vor allem im Heiligtum. Mehr … gebaut habe.39Dann höre darauf vom Himmel her,dem Ort, an dem du wohnst!Höre ihr Gebet und ihre dringenden Bitten.Verhilf ihnen zu ihrem Rechtund vergib deinem Volk die Sünden,die es gegen dich begangen hat.

40Jetzt, mein Gott, halte deine Augen offen.Und lass deine Ohren wachsam seinfür das Gebet6,40 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. Mehr … an diesem Ort.41*6,41 Vers 41-42: Die Verse 41-42 nehmen Psalm 132,8-10 auf. Darin geht es auch um die Rolle der Könige David und Salomo beim Tempelbau. Komm jetzt, Herr, Gott, zu deinem Ruheplatz6,41 Ruheplatz: Bezeichnung für den Tempelberg in Jerusalem. Dort steht der Tempel, der auch »Wohnung Gottes« genannt wird.,du mit deiner machtvollen Lade6,41 Lade: Eine an Stangen tragbare Truhe aus Holz mit goldener Deckplatte, die für die Gegenwart Gottes bei seinem Volk steht. 2. Mose/Exodus 25,16 zufolge werden in ihr die Tafeln mit den Zehn Geboten aufbewahrt. Mehr …!Deine Priester6,41 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr …, Herr, Gott,sollen deine Hilfe wie ein Kleid anziehen6,41 wie ein Kleid anziehen: Im Alten Orient gab es die Vorstellung, dass gute oder schlechte Eigenschaften wie Kleidungsstücke angezogen werden konnten..Und deine frommen6,41 Fromme: Menschen, die ihr ganzes Leben auf Gott ausrichten und sich für die Befolgung seiner Gebote einsetzen. Freunde sollen sichan deiner Güte freuen.42Herr, Gott,weise den König nicht ab, den du gesalbt6,42 zum König salben: Teil der religiösen Handlung, mit der eine Person zum König gemacht wird. Ein wohlriechendes Öl wird dabei über bestimmte Körperteile ausgegossen. hast.Erinnere dich an das Versprechen der Treue6,42 Versprechen der Treue: Gott verspricht König David in 1. Chronik 17,11-14, dass sein Königshaus für immer Bestand haben wird.,das du deinem Knecht6,42 Knecht, Knecht Gottes: Ehrenvolle Bezeichnung für Menschen, die Gott in seinen Dienst nimmt. Mehr … David6,42 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … gegeben hast.«
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Die Herrlichkeit Gottes erscheint und das Volk feiert

71Salomo7,1 Salomo: Einer der berühmtesten Könige von Israel, der etwa 970–930 v. Chr. regierte. Mehr … beendete das Gebet.Da kam Feuer vom Himmel7,1 Himmel: Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. Mehr … herabund verbrannte das Schlachtopfer7,1 Schlachtopfer: Fett und Innereien wurden als Dank für Gott verbrannt, während das Fleisch von den Opfernden gegessen wurde. Mehr … und die Brandopfer7,1 Brandopfer: Das geschlachtete Opfertier wird mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt. Mehr ….Die Herrlichkeit7,1 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Gottes Herrlichkeit stellt man sich auch als strahlenden Lichtglanz vor. Mehr … des Herrn erfüllte das Haus.2Daher konnten die Priester7,2 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr …nicht in das Haus des Herrn7,2 Haus Gottes: Bezeichnet den Tempel in Jerusalem. gehen.Die Herrlichkeit des Herrnerfüllte ja das Haus des Herrn.3Alle Israeliten sahen das Feuer herabkommenund sahen die Herrlichkeit des Herrn über dem Haus.Sie fielen auf die Knie und verneigten sich so tief,dass ihre Stirn das Pflaster berührte.Sie beteten den Herrn an und priesen ihn:»Ja, er ist gut!Für immer bleibt seine Güte bestehen.«

4Der König und das ganze Volkbrachten dem Herrn Schlachtopfer7,4 Schlachtopfer: Fett und Innereien wurden als Dank für Gott verbrannt, während das Fleisch von den Opfernden gegessen wurde. Mehr … dar.522.000 Rinder sowie 120.000 Schafebrachte König Salomo7,5 Salomo: Einer der berühmtesten Könige von Israel, der etwa 970–930 v. Chr. regierte. Mehr … als Schlachtopfer dar.Der König und das ganze Volk weihten so den Tempel7,5 Tempel: Das zentrale Heiligtum in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes und war Zufluchtsort für Verfolgte. Mehr … ein.6Die Priester7,6 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr … nahmen ihre Plätze ein.Auch die Leviten7,6 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr … waren mit ihren Instrumenten bereitfür die Musik zum Lob des Herrn.Die Instrumente hatte König David7,6 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … anfertigen lassen,um mit ihnen den Herrn zu preisen:»Ja, für immer bleibt seine Güte bestehen.«Jetzt trugen die Leviten Davids Lobpreis vor.Ihnen gegenüber bliesen die Priester ihre Trompeten7,6 Trompete: Ein Musik- und Signalinstrument, das aus einem Metallrohr mit Schalltrichter besteht. Es kommt sowohl im Gottesdienst als auch beim Militär zum Einsatz. Mehr ….Ganz Israel stand.7Salomo erweiterte sogar den heiligen Bereich:Auch in der Mitte des Hofes vor dem Haus des Herrnbrachte er Opfer7,7 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch) für Gott, die Gemeinschaft mit ihm schafft. In der Regel wird das Opfer oder Teile davon auf dem Altar verbrannt. Mehr … dar:Brandopfer und das Fett der Schlachtopfer.Denn der Altar7,7 Altar: Eine Art Tisch oder Podest, auf dem einer Gottheit Opfergaben dargebracht wurden. Mehr … aus Bronze, den Salomo errichtet hatte,war zu klein für Brandopfer, Speiseopfer7,7 Speiseopfer: Besteht aus Getreide, Mehl, ungesäuerten Backwaren und Öl. Ein Teil wird auf dem Altar verbrannt. Mehr … und Fett.

8Salomo7,8 Salomo: Einer der berühmtesten Könige von Israel, der etwa 970–930 v. Chr. regierte. Mehr … richtete damals dieses Fest ausund ganz Israel feierte sieben Tage lang mit ihm.Die Versammlung war riesengroß.Das Gebiet, aus dem die Leute kamen,erstreckte sich von Lebo-Hamat7,8 Lebo-Hamat: Bedeutende Stadt am Fluss Orontes im heutigen Syrien. bis zum Bach Ägyptens7,8 Bach Ägyptens: Bezeichnung für das Flusstal, das auf der östlichen Sinaihalbinsel die Grenze zu Ägypten bildet..9Sieben Tage langhatten sie die Einweihung des Altars7,9 Altar: Eine Art Tisch oder Podest, auf dem einer Gottheit Opfergaben dargebracht wurden. Mehr … gefeiert.Am achten Tag war die Schlussfeier.Danach dauerte das Fest noch einmal sieben Tage.10Am 23. Tag des siebten Monats7,10 siebter Monat: Festmonat, in dessen Verlauf das jüdische Neujahrsfest, der Versöhnungstag und das Laubhüttenfest gefeiert werden; vgl. 3. Mose/Levitikus 23,23-43.ließ Salomo die Leute in ihre Zelte zurückkehren.Sie waren fröhlich und guter Dinge.So viel Gutes hatte der Herr David7,10 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr …, Salomound seinem Volk Israel getan.11So vollendete Salomo das Haus des Herrn7,11 Haus Gottes: Bezeichnet den Tempel in Jerusalem.und den Palast.Ihm war alles gut gelungen,was er für das Haus des Herrnund für sein eigenes Haus geplant hatte.

Gott erscheint Salomo und antwortet auf das Gebet

12Der Herr erschien Salomo7,12 Salomo: Einer der berühmtesten Könige von Israel, der etwa 970–930 v. Chr. regierte. Mehr … in der Nachtund sagte zu ihm: »Ich habe dein Gebet7,12 dein Gebet: Salomos Gebet findet sich in 2. Chronik 6,12-42. gehört.Und ich habe diesen Ort für das Haus7,12 Haus Gottes: Bezeichnet den Tempel in Jerusalem. gewählt,in dem man Opfer7,12 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch) für Gott, die Gemeinschaft mit ihm schafft. In der Regel wird das Opfer oder Teile davon auf dem Altar verbrannt. Mehr … darbringt.13Stell dir vor,dass ich den Himmel verschließe und kein Regen fällt.Ich befehle, dass Heuschrecken7,13 Heuschrecken: Flugfähige und gefräßige Insekten, die sich von Grünpflanzen ernähren. In Schwärmen von Millionen Einzeltieren können sie ganze Ernten vernichten. Mehr … das Land kahl fressen.Ich schicke meinem Volk die Pest.14Dann aber besinnt sich mein Volk,das für mich wie Eigentum7,14 wie Eigentum: Wörtlich »meinen Namen über ihm ausrufen«. Auf diese Art und Weise wurde etwas in Besitz genommen. Das Bild drückt die enge Verbindung von Gott zu Israel aus, das auch als Gottes Eigentum bezeichnet wird. ist.Sie beten und suchen michund kehren von ihren bösen Wegen um.Dann will ich vom Himmel7,14 Himmel: Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. Mehr … her darauf hören.Ich will ihnen ihre Sünde7,14 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. Mehr … vergebenund will allen Schaden in ihrem Land heilen.15Jetzt will ich meine Augen offen halten.Und meine Ohren sollen aufmerksam seinfür das Gebet an diesem Ort.16Ich habe dieses Haus erwähltund für mich selbst bestimmt.Dort soll mein Name7,16 Name Gottes: Steht für Gott selbst und seine Gegenwart, vor allem im Heiligtum. Mehr … immer bleiben,dort sollen meine Augen und mein Herzfür alle Zeit sein.

17Doch nun zu dir: Führe dein Leben vor mir,wie es dein Vater David7,17 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … getan hat.Tu also alles, was ich dir befohlen habe,und halte meine Gesetze und Gebote7,17 Gebote: Bestimmungen, die Gott den Menschen gegeben hat. Sie ordnen das Leben so, wie es nach Gottes Willen sein soll. Mehr …!18Dann werde ich den Thron deines Königreichs festigen.Das habe ich deinem Vater David versprochen7,18 deinem Vater David versprochen: Dieses Versprechen findet sich in 1. Chronik 17,11-14.:›Du wirst immer einen Nachfolger haben,der über Israel herrscht.‹

19Das Gegenteil geschieht,wenn ihr euch von mir abwendet:Ihr brecht die Ordnungen und Gesetze,die ich euch gegeben habe.Ihr verehrt andere Götter7,19 Götter: Götter, die von anderen Völkern verehrt werden. Israel hat nur einen einzigen Gott. Mehr … und betet sie an.20Dann werde ich euch herausreißen aus meinem Erdboden,den ich euch gegeben habe.Dann will ich dieses Haus7,20 Haus: Meint hier sowohl das Volk Israel als auch den Tempel. von mir wegstoßen,das mir heilig ist und das meinen Namen7,20 Name Gottes: Steht für Gott selbst und seine Gegenwart, vor allem im Heiligtum. Mehr … trägt.Zu Hohn und Spott mache ich es bei allen Völkern.21Jetzt ist dieses Haus noch hoch erhaben.Aber jeder, der dann daran vorübergeht,wird entsetzt sein und sich fragen:›Warum hat der Herr das getanund dieses Land und dieses Haus so zugerichtet?‹22Und man wird antworten:›Weil sie den Herrn, den Gott ihrer Vorfahren,verlassen haben.Dabei hat er sie doch aus Ägypten geführt7,22 aus Ägypten geführt: 2. Mose/Exodus 1–15 erzählt, wie Gott sein Volk aus der Sklaverei in Ägypten befreit..Aber sie haben sich anderen Göttern zugewandt,sie angebetet und verehrt.Darum hat er all das über sie gebrachtund sie mit diesem Unglück bestraft.‹«