BasisBibel NT+Ps (BB)
551Wenn du einen älteren Mann zurechtweisen musst,sollst du ihn nicht heftig anfahren.Sprich zu ihm,als ob er dein Vater wäre.Jüngere Männer sollst du wie Brüder ansprechen,2ältere Frauen wie Mütterund jüngere Frauen wie Schwestern –mit aller gebotenen Zurückhaltung.

Anordnungen zum Witwenstand

3Zahle den Witwen5,3 Witwe: Witwen gehören zur Zeit der Bibel zu den Personen, für die das Mose-Gesetz besonderen Schutz forderte. Unterhalt,die wirklich im Witwenstand5,3 Witwenstand: Von der Gemeinde anerkannte und unterstützte Witwen, die keine Angehörigen hatten. Sie erfüllten im Gegenzug für die Unterstützung bestimmte öffentliche Aufgaben wie z. B. das Gebet für die Gemeinde. leben.4Hat eine Witwe5,4 Witwe: Witwen gehören zur Zeit der Bibel zu den Personen, für die das Mose-Gesetz besonderen Schutz forderte. Kinder oder Enkel,dann sind zunächst diese an der Reihe:Sie sollen lernen,in ihrer eigenen Familieihrem Glauben5,4 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. entsprechend zu leben.Das heißt,sie müssen ihren älteren Angehörigenihre Dankbarkeit zeigen.Denn so gefällt es Gott.5Anders eine Witwe5,5 Witwe: Witwen gehören zur Zeit der Bibel zu den Personen, für die das Mose-Gesetz besonderen Schutz forderte. im Witwenstand5,5 Witwenstand: Von der Gemeinde anerkannte und unterstützte Witwen, die keine Angehörigen hatten. Sie erfüllten im Gegenzug für die Unterstützung bestimmte öffentliche Aufgaben wie z. B. das Gebet für die Gemeinde. ,die ganz allein dasteht.Sie hat ihre Hoffnung auf Gott gesetztund verbringt Tag und Nachtin Bitte und Gebet5,5 Gebet: Reden des Menschen mit Gott..6Dagegen ist eine Witwe5,6 Witwe: Witwen gehören zur Zeit der Bibel zu den Personen, für die das Mose-Gesetz besonderen Schutz forderte. ,die ein ausschweifendes Leben führt,schon zu Lebzeiten tot.7Diese Anweisungen sollst du ihnen geben,damit es an ihnen nichts auszusetzen gibt.8Wer aber seine Angehörigen nicht versorgt,vor allem jemand aus seiner Hausgemeinschaft,hat Verrat am Glauben5,8 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. begangen.Er ist schlimmer als ein Ungläubiger.

9Eine Witwe5,9 Witwe: Witwen gehören zur Zeit der Bibel zu den Personen, für die das Mose-Gesetz besonderen Schutz forderte. darf nur dannin den Witwenstand5,9 Witwenstand: Von der Gemeinde anerkannte und unterstützte Witwen, die keine Angehörigen hatten. Sie erfüllten im Gegenzug für die Unterstützung bestimmte öffentliche Aufgaben wie z. B. das Gebet für die Gemeinde. aufgenommen werden,wenn sie über sechzig Jahre alt ist.Außerdem darf sie nur einen Mann gehabt haben.10Sie muss für ihre guten Taten bekannt sein.Das heißt:Sie soll Kinder aufgezogen haben.Sie soll gastfreundlich gewesen sein.Sie soll den Heiligen5,10 Heilige: Bezeichnung für die Anhänger von Jesus Christus. die Füße gewaschen haben.Sie soll Notleidenden geholfen haben.Sie soll sich also in allem bemüht haben,Gutes zu tun.11Witwen5,11 Witwe: Witwen gehören zur Zeit der Bibel zu den Personen, für die das Mose-Gesetz besonderen Schutz forderte. , die jünger sind,sollst du dagegen abweisen.Am Ende bringt ihre Lebenslust sie dazu,ihre ausschließlichen Bindung an Christus5,11 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. aufzugeben.Dann wollen sie wieder heiraten.12Und dadurch machen sie sich schuldig,ihr vorhergehendes Treueversprechen5,12 Treueversprechen: Das griechische Wort bedeutet sowohl »Treue« als auch »Glaube«. Die Aufnahme in den Witwenstand geschah wahrscheinlich durch ein Treueversprechen gegenüber der Gemeinde und damit gegenüber Christus. Der Bruch dieses Versprechens konnte deshalb auch als Bruch mit dem Glauben verstanden werden. gebrochen zu haben.13Gleichzeitig lernen sie untätig zu sein.Sie machen in den Häusern die Runde –und nicht nur das:Sie reden zu viel,sind vorlautund sprechen über Dinge,nach denen sie niemand gefragt hat.

14Ich erwarte also,dass die jüngeren Witwen5,14 Witwe: Witwen gehören zur Zeit der Bibel zu den Personen, für die das Mose-Gesetz besonderen Schutz forderte. wieder heiraten.Sie sollen Kinder bekommenund ihren Haushalt führen.Dann bieten sie unseren Gegnern keinen Anlass,schlecht über uns zu reden.15Einige dieser jüngeren Witwen5,15 Witwe: Witwen gehören zur Zeit der Bibel zu den Personen, für die das Mose-Gesetz besonderen Schutz forderte. sind nämlich schon vom rechten Weg abgekommenund folgen dem Satan5,15 Satan, Teufel: Der Gegenspieler Gottes. Sein Ziel ist das Verderben der Menschen..16Hat eine gläubige Frau Witwen5,16 Witwe: Witwen gehören zur Zeit der Bibel zu den Personen, für die das Mose-Gesetz besonderen Schutz forderte. in der Familie,soll sie diesen selbst helfen.Die Gemeinde soll damit nicht belastet werden,um die Witwen5,16 Witwe: Witwen gehören zur Zeit der Bibel zu den Personen, für die das Mose-Gesetz besonderen Schutz forderte. im Witwenstand5,16 Witwenstand: Von der Gemeinde anerkannte und unterstützte Witwen, die keine Angehörigen hatten. Sie erfüllten im Gegenzug für die Unterstützung bestimmte öffentliche Aufgaben wie z. B. das Gebet für die Gemeinde. versorgen zu können.

Anordnungen zu den Gemeindeältesten

17Die Ältesten5,17 Gemeindeältester: Bezeichnung für ein Leitungsamt in frühchristlichen Gemeinden, das stets von älteren Männern ausgeübt wurde.,die ihre Aufgabe als Gemeindeleiter gut erfüllen,haben doppelten Unterhalt verdient.Das gilt besonders für diejenigen,die sich in Verkündigung und Lehre abmühen.18Denn in der Heiligen Schrift5,18 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind. steht5,18 steht: Das Zitat stammt aus 5. Mose/Deuteronomium 25,4.:»Du sollst einem Ochsen5,18 Gespann: In biblischer Zeit wurden in der Landwirtschaft Rinder oder Esel als Zugtiere eingesetzt, die man paarweise zusammenspannte.beim Dreschen5,18 Dreschen: Das Herauslösen der Getreidekörner aus den Ähren durch ein mit scharfkantigen Steinen besetztes Holzbrett, das von einem Ochsengespann gezogen wurde. keinen Maulkorb anlegen.«Es heißt5,18 heißt: Hier wird ein Wort von Jesus zitiert, dass in dieser Form auch in Lukas 10,7 überliefert ist. Möglicherweise ist das der erste Nachweis einer schriftlichen Überlieferung von Jesusworten. außerdem:»Wer arbeitet,hat ein Anrecht auf seinen Lohn.«19Nimm keine Klage gegen einen Gemeindeältesten5,19 Gemeindeältester: Bezeichnung für ein Leitungsamt in frühchristlichen Gemeinden, das stets von älteren Männern ausgeübt wurde. an –es sei denn,sie wird von zwei oder drei Zeugen bestätigt5,19 von zwei oder drei Zeugen bestätigt: Diese Regel ist in 5. Mose/Deuteronomium 19,15 festgelegt..20Gemeindeälteste5,20 Gemeindeältester: Bezeichnung für ein Leitungsamt in frühchristlichen Gemeinden, das stets von älteren Männern ausgeübt wurde., die Schuld5,20 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. auf sich laden,sollst du vor allen anderenzur Rechenschaft ziehen.Das soll die Übrigen zur Vorsicht bewegen5,20 zur Vorsicht bewegen: Wörtlich heißt es in Vers 20: »Das dient dazu, dass auch die Übrigen Angst haben.«.

21Ich beschwöre dich bei Gott,bei Christus5,21 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus5,21 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. und bei den Erzengeln5,21 Engel: Das Wort »Engel« kommt vom griechischen »angelos« und bedeutet »Bote/Gesandter« Gottes.:Befolge diese Anweisungen vorurteilslosund ohne jemanden zu begünstigen!22Lege5,22 Handauflegung: Rituelle Geste, bei der eine höherstehende Person einer anderen Person die Hände auf den Kopf legt und dadurch bestimmte Rechte überträgt, einen Nachfolger einsetzt oder eine Person für eine Aufgabe bestimmt. niemandem vorschnell die Hände auf5,22 Handauflegung: Rituelle Geste, bei der eine höherstehende Person einer anderen Person die Hände auf den Kopf legt und dadurch bestimmte Rechte überträgt, einen Nachfolger einsetzt oder eine Person für eine Aufgabe bestimmt..Sonst machst du dich mitschuldig,wenn er Schuld5,22 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. auf sich lädt.Bewahre dir deine Heiligkeit5,22 heilig: Heilig ist in der Bibel alles, was zu Gott gehört und mit ihm in Verbindung steht.!

23Trinke in Zukunft nicht nur Wasser,sondern nimm etwas Wein5,23 Wein: Wein gehörte im Land der Bibel zu den alltäglichen Nahrungsmitteln. Zugleich symbolisiert er Lebensfreude und Wohlstand. dazu.Das ist gut für deinen Magenund bei deinen häufigen Krankheiten.24Die Schuld5,24 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. mancher Menschen ist so offenkundig,dass sie gleichsam vor ihnen herzum Gericht5,24 Gericht, verurteilen: Gemeint ist das Gericht Gottes: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott auch der Richter, der am Ende der Zeit das Urteil über sie zu sprechen hat. Gottes läuft.Bei anderen,wo das nicht so offenkundig ist5,24 wo das nicht so offenkundig ist: »wo das nicht so offenkundig ist« ist erklärender Zusatz.,kommt sie hinterher.25Ebenso sind auch die guten Werke offenkundig.Und selbst wenn sie es nicht sind,können sie doch nicht auf Dauer verborgen bleiben.
6

Anweisungen an die Sklaven

61Alle, die als Sklavenunter dem Joch ihrer Herren stehen,sollen ihnen mit der gebotenen Achtung begegnen.Denn sie sollen keinen Anlass geben,dass der Name6,1 Name: Der Name steht in biblischer Zeit für den Träger des Namens selbst. Wer im Namen von jemandem handelt, handelt nicht nur in seinem Auftrag oder mit seiner Vollmacht. Durch ihn handelt vielmehr der Auftraggeber selbst. Gottes und unsere Lehrein Verruf kommen.2Nun kann es aber sein,dass sie Herren haben,die selbst zum Glauben6,2 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. gekommen sind.Dann sollen sie diese nicht weniger achten,weil sie nun Brüder6,2 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. sind.Sondern sie sollen ihnen sogar umso eifriger dienen.Denn sie sind zum Glauben6,2 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. gekommenund werden von Christus geliebt.Und sie geben sich Mühe,Gutes zu tun.

Das sollst du lehren und den Betreffenden einschärfen.

Ermahnung zur Treue zum empfangenen Auftrag

6,3-19

Warnung vor Geldgier

3Wer etwas anderes lehrt,hält sich nicht an die unverfälschten Worteunseres Herrn6,3 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. Jesus6,3 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus6,3 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. .Und ebenso wenig hält er sich an die Lehre,die der Ausübung des Glaubens6,3 Ausübung des Glaubens: In anderen Übersetzungen »Frömmigkeit«. Gebet, Gottesdienst und eine Lebensgestaltung, die dem Glauben an Jesus entspricht. entspricht.4Er ist verblendetund ohne Einsicht.Ja, er ist geradezu süchtig nach Gedankenspielenund Wortgefechten.Daraus entsteht nichts als Neid, Streit,Verleumdungen, üble Verdächtigungen –5ein fortwährender Zank zwischen Leuten,denen der gesunde Menschenverstandabhandengekommen ist.Sie haben sich selbst um die Wahrheit gebracht.Denn sie meinen,sich durch die Ausübung des Glaubens6,5 Ausübung des Glaubens: In anderen Übersetzungen »Frömmigkeit«. Gebet, Gottesdienst und eine Lebensgestaltung, die dem Glauben an Jesus entspricht. bereichern zu können.

6In der Tat kann die Ausübung des Glaubens6,6 Ausübung des Glaubens: In anderen Übersetzungen »Frömmigkeit«. Gebet, Gottesdienst und eine Lebensgestaltung, die dem Glauben an Jesus entspricht. eine große Bereicherung sein –wenn man genügsam ist.7Denn wir haben nichts in die Welt mitgebracht.Also können wir auch nichts aus ihr mitnehmen.8Wenn wir Nahrung und Kleidung6,8 Mantel, Kleidung: Ein großes, fast quadratisches Tuch aus Wolle. Es wurde über die Schultern gehängt und um den Oberkörper gewickelt. haben,soll uns das genügen!9Aber diejenigen,die reich werden wollen,werden damit zugleich auf die Probe gestellt.Auf sie lauert die Fallevieler unvernünftiger und schädlicher Begierden.Die stürzen sie in Verderbenund bedeuten ihren Untergang.10Denn Geldgier ist die Wurzel von allem Bösen.Manche sind ihr so verfallen,dass sie vom Glauben6,10 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. abgekommen sind.Und dadurch haben sie sich selbstgroßen Schmerz zugefügt.

Erinnerung an das Bekenntnis bei der Beauftragung

11Du aber, Mensch Gottes, hüte dich davor!Bemühe dich vielmehr um Gerechtigkeit6,11 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes.,Ausübung des Glaubens6,11 Ausübung des Glaubens: In anderen Übersetzungen »Frömmigkeit«. Gebet, Gottesdienst und eine Lebensgestaltung, die dem Glauben an Jesus entspricht. ,den Glauben6,11 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. selbst,Liebe,Standhaftigkeitund Freundlichkeit.12Kämpfe den guten Kampf des Glaubens6,12 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.!Erringe das ewige Leben6,12 ewiges Leben: Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm.!Zu beidem6,12 zu beidem: Zum Glaubenskampf, bei dem es darum geht, das ewige Leben zu erringen. bist du berufen.Und dazu hast du dich bekannt,als du vor vielen Zeugendas gute Bekenntnis abgelegt6,12 Bekenntnis ablegen: Bei der Einführung in das Amt des Gemeindeleiters. hast.

13Ich gebe dir die folgende Anweisung.Ich tue das vor Gott,von dem alles Leben kommt –und vor Christus6,13 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus6,13 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. ,der vor Pontius Pilatus6,13 Pontius Pilatus: Leitender römischer Bevollmächtigter in Judäa 26–36 n. Chr.das gute Bekenntnis bezeugt hat:14Erfülle deinen Auftrag vorbildlich und untadelig –bis zum Erscheinen unseres Herrn6,14 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. Jesus6,14 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus6,14 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. .15Das wird Gott zur rechten Zeit geschehen lassen.Er ist der erhabene Herrscher,er allein hat die Macht.Er ist der König, der über alle Könige regiert,der Herr, der über allen Herren steht.16Er allein besitzt Unsterblichkeit.Er wohnt in einem Licht,dem niemand sich nähern kann.Kein Mensch hat ihn je gesehen,und kein Mensch kann ihn jemals sehen.Er regiert in Ehre und ewiger Macht.Amen!

Anweisungen an die Reichen

17Gib denjenigen,die in der jetzigen Zeit reich sind,die Anweisung,nicht überheblich zu sein.Sie sollen ihre Hoffnung nichtauf etwas so Unsicheres wie Reichtum setzen,sondern auf Gott.Er gibt uns alles im Überfluss,und wir dürfen es genießen.18Die Reichen sollen Gutes tun,großzügig sein mit guten Werken,freigebigund bereit, mit anderen zu teilen.19So schaffen sie sich eine bleibende Grundlagefür die Zukunft,damit sie das wahre Leben6,19 Leben, neues Leben: Das von Gott geschenkte, unvergängliche Leben. erringen können.

Briefschluss

6,20-21

Abschließende Mahnung an Timotheus und Gruß

20Du, Timotheus6,20 Timotheus: Begleiter des Paulus auf der zweiten und dritten Missionsreise.,bewahre dieses Vermächtnis.Meide das belanglose Geschwätzund die Einwände,hinter denen die sogenannte »Erkenntnis«6,20 »Erkenntnis«: Philosophische Strömung, bei der die Erkenntnis, d. h. das Wissen um »göttliche Geheimnisse«, entscheidende Bedeutung für das Heil des Menschen gewinnt. steht!21Dazu bekennen sich manche,die vom Weg des Glaubens6,21 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. abgekommen sind.Gnade6,21 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. sei mit euch!