BasisBibel (BB)
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Anweisungen für Timotheus als Gemeindeleiter

1. Timotheus 4,1–6,2

Die Abwehr von falschen Lehren

41Der Geist Gottes4,1 Geist Gottes: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. Mehr … sagt klar und deutlich:In den letzten Tagen4,1 in den letzten Tagen: Die Tage, bevor Christus wiederkommt. Sie sind eine Zeit von Angst und Schrecken, bevor mit dem Gericht Gottes über die Welt endgültig das Reich Gottes anbricht.werden sich manche vom Glauben4,1 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. Mehr … abwenden.Sie werden auf Geister hören,die sie in die Irre führen,und Lehren von Dämonen4,1 Dämon: Eine böse Macht, die man sich in der Antike als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt einen Menschen ganz in Besitz. Mehr … annehmen.2Dazu werden sie verführt von scheinheiligen Lügnern,deren Schuld in ihr Gewissen eingebrannt ist.3Sie verbieten die Ehe und fordern,bestimmte Speisen nicht zu essen.Dabei hat Gott diese Speisen doch für die geschaffen,die glauben und die Wahrheit4,3 Wahrheit: Meint die Versöhnung mit Gott, die den Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus geschenkt ist. erkannt haben.Die sollen sie mit Dankbarkeit genießen.4Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut4,4 was Gott geschaffen hat, ist gut: Dieses Urteil findet sich so im Schöpfungsbericht 1. Mose/Genesis 1,31..Und er hat nichts verworfen,was mit Dankbarkeit angenommen wird.5Es wird nämlich heilig4,5 heilig: Menschen oder Dinge, die zu Gott gehören und mit ihm in Verbindung stehen. Mehr … durch Gottes Wortund durch unsere Fürbitte4,5 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. Mehr ….

6Gib das den Brüdern und Schwestern4,6 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. Mehr … weiter.So wirst du ein guter Diener von Christus Jesus4,6 Diener von Christus: Bezeichnung für eine Person, die Christus als ihren Herrn anerkennt. In seinem Auftrag und mit seiner Vollmacht verkündet sie das Wort Gottes. Mehr … sein.Denn du lebst von den Worten des Glaubensund der rechten Lehre.Ihr bist du doch treu gefolgt.7Aber die wertlosen und erfundenen uralten Geschichtenmusst du zurückweisen.Arbeite stattdessen daran,deinen Glauben immer besser auszuüben4,7 Ausübung des Glaubens: Gebet, Gottesdienst und eine Lebensführung, die dem Willen Gottes und dem Glauben an Christus entspricht. Mehr …!8Denn sich nur in körperlicher Entbehrung zu üben,nützt kaum etwas.Aber seinen Glauben auszuüben, nützt in jeder Hinsicht.Denn damit ist das Versprechen Gottes verbunden,uns das jetzige und das zukünftige Leben4,8 zukünftiges Leben: Leben im Reich Gottes in Gemeinschaft mit Gott. zu schenken.9Auf das Wort, das ich dir gerade gesagt habe,kannst du dich verlassen.Es ist wert, von allen angenommen zu werden.10Das ist es, wofür wir uns abmühen und kämpfen:Wir haben unsere Hoffnungauf den lebendigen Gott gesetzt.Er ist der Retter aller Menschen,besonders derjenigen, die zum Glauben4,10 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. Mehr … gekommen sind.11Das sind die Anweisungen, die du geben und lehren sollst.

Ermahnung zum vorbildlichen Leben und Lehren

12Niemand soll dich wegen deiner Jugend gering schätzen.Vielmehr sollst du ein Vorbild für die Glaubenden4,12 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. Mehr … sein –in deinen Reden und in deiner Lebensführung.Sei auch ein Vorbild in der Liebe,im rechten Glauben und in der Rechtschaffenheit.

13Bis zu meinem Kommen sind das deine Aufgaben:die Schriftlesung4,13 Schriftlesung: Das Vorlesen aus der Heiligen Schrift im Gottesdienst., die Ermutigung der Gemeindeund die rechte Lehre.14Vernachlässige die besondere Gabe4,14 besondere Gabe: Die Fähigkeit, eine Gemeinde zu leiten, womit Timotheus beauftragt ist. nicht,die Gott dir geschenkt hat.Dies geschah durch prophetischen Zuspruch4,14 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Mehr …,bei dem die Gemeindeältesten4,14 Gemeindeälteste: Leitungsamt in frühchristlichen Gemeinden, das meistens von älteren Männern ausgeübt wurde. Mehr … dir die Hände auflegten4,14 die Hände auflegen: Geste, mit der eine höherstehende Person einer anderen Person bestimmte Rechte überträgt. So kann beispielsweise ein Nachfolger eingesetzt werden..15Dafür sollst du dich einsetzen und dafür eintreten.Dann können alle sehen, welche Fortschritte du machst.16Achte auf dich selbst und auf die Lehre.Bleib treu bei deinen Aufgaben.Wenn du das tust, rettest du dich selbstund alle, die auf dich hören.
551Wenn du einen älteren Mann ermahnen musst,sollst du ihn nicht heftig anfahren.Sprich zu ihm, als ob er dein Vater wäre.Jüngere Männer sollst du wie Brüder ansprechen,2ältere Frauen wie Mütterund jüngere Frauen wie Schwestern –mit aller gebotenen Zurückhaltung.

Die Versorgung der Witwen

3Unterstütze die Witwen5,3 Witwe: Frau, deren Mann verstorben ist und die dadurch rechtlich, sozial und wirtschaftlich in eine schwierige Lage geriet. Von der Gemeinschaft wird gefordert, dass sie Witwen versorgt und niemand ihre schwache Stellung ausnutzt. Mehr …,die wirklich im Witwenstand5,3 Witwenstand: Einrichtung der sozialen Fürsorge für Witwen. Sie übernahmen im Gegenzug bestimmte öffentliche Aufgaben für die Gemeinde. leben.4Hat eine Witwe Kinder oder Enkel,dann sind zunächst diese verantwortlich:Sie sollen lernen,ihre Pflichten gegenüber ihrer Familie zu erfüllen.So müssen sie den älteren Angehörigenihre Dankbarkeit zeigen.Denn so gefällt es Gott.5Anders eine Witwe im Witwenstand,die ganz allein dasteht.Sie hat ihre Hoffnung auf Gott gesetztund verbringt Tag und Nacht in Bitte und Gebet5,5 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. Mehr ….6Dagegen ist eine Witwe,die ein Leben im Überfluss führt,schon zu Lebzeiten tot.7Diese Anweisungen sollst du ihnen geben,damit es an ihnen nichts auszusetzen gibt.8Wer aber seine Angehörigen nicht versorgt,vor allem jemand aus seiner Hausgemeinschaft5,8 Hausgemeinschaft: Alle Bewohner eines Hauses – sowohl die Familie des Hausherrn als auch die Diener und Sklaven. Mehr …,hat Verrat am Glauben begangen.Er ist schlimmer als ein Ungläubiger.

9Eine Witwe5,9 Witwe: Frau, deren Mann verstorben ist und die dadurch rechtlich, sozial und wirtschaftlich in eine schwierige Lage geriet. Von der Gemeinschaft wird gefordert, dass sie Witwen versorgt und niemand ihre schwache Stellung ausnutzt. Mehr … darf nur dannin den Witwenstand5,9 Witwenstand: Einrichtung der sozialen Fürsorge für Witwen. Sie übernahmen im Gegenzug bestimmte öffentliche Aufgaben für die Gemeinde. aufgenommen werden,wenn sie über sechzig Jahre alt ist.Außerdem darf sie nur einen Mann gehabt haben.10Sie muss für ihre guten Taten bekannt sein:Sie soll Kinder aufgezogen haben.Sie soll gastfreundlich gewesen sein.Sie soll den Heiligen5,10 Heilige: Bezeichnung für die Anhänger von Jesus Christus. die Füße gewaschen haben.Sie soll Notleidenden geholfen haben.Sie soll sich also in jeder Hinsicht bemüht haben,Gutes zu tun.11Jüngere Witwen sollst du dagegen zurückweisen.Am Ende bringt ihre Lebenslust sie dazu,ihre Bindung an Christus5,11 Christus: Bedeutet übersetzt »der Gesalbte«. Im Alten Testament werden Könige, aber auch Propheten und Priester bei Amtsantritt gesalbt. Später wird der von Gott zum Herrscher der Welt bestimmte Retter so genannt. Im Neuen Testament ist das Jesus. Mehr … aufzugeben.Dann wollen sie wieder heiraten.12Und dadurch machen sie sich schuldig,ihr erstes Treueversprechen5,12 Treueversprechen: Die Aufnahme in den Witwenstand war offenbar mit einem Versprechen gegenüber der Gemeinde und Christus verbunden, das durch erneute Heirat gebrochen wurde. gebrochen zu haben.13Außerdem gewöhnen sie sich daran,untätig zu sein und von Haus zu Haus zu laufen.Und sie sind nicht nur faul: Sie reden zu viel,sind vorlaut und sprechen über Dinge,die sie nichts angehen.

14Ich erwarte also,dass die jüngeren Witwen5,14 Witwe: Frau, deren Mann verstorben ist und die dadurch rechtlich, sozial und wirtschaftlich in eine schwierige Lage geriet. Von der Gemeinschaft wird gefordert, dass sie Witwen versorgt und niemand ihre schwache Stellung ausnutzt. Mehr … wieder heiraten.Sie sollen Kinder bekommen und ihren Haushalt führen.Dann bieten sie unseren Gegnern keinen Anlass,schlecht über uns zu reden.15Einige dieser jüngeren Witwenhaben sich nämlich vom rechten Weg abgewandtund folgen jetzt dem Satan5,15 Satan, Teufel: Gegenspieler Gottes. Er versucht, die Menschen zu einem Verhalten zu bewegen, das Gottes Willen widerspricht. Mehr ….16Hat eine gläubige Frau Witwen in der Familie,soll sie diese selbst unterstützen.Die Gemeinde soll damit nicht belastet werden,damit sie die anderen Witwenim Witwenstand5,16 Witwenstand: Einrichtung der sozialen Fürsorge für Witwen. Sie übernahmen im Gegenzug bestimmte öffentliche Aufgaben für die Gemeinde. versorgen kann.

Anweisungen zu den Gemeindeältesten

17Die Ältesten5,17 Gemeindeälteste: Leitungsamt in frühchristlichen Gemeinden, das meistens von älteren Männern ausgeübt wurde. Mehr …,die ihre Aufgabe als Gemeindeleiter gut erfüllen,verdienen doppelte Unterstützung.Das gilt besonders für diejenigen,die sich in Verkündigung und Lehre abmühen.18Denn in der Heiligen Schrift steht5,18 in der Heiligen Schrift steht: Zitat aus der griechischen Übersetzung von 5. Mose/Deuteronomium 25,4.:»Du sollst einem Ochsenbeim Dreschen5,18 dreschen: Das Lösen der Getreidekörner aus der Ähre mithilfe eines von Rindern gezogenen Dreschschlittens. nicht das Maul zubinden.«Es heißt5,18 es heißt: Hier wird ein Wort von Jesus zitiert, das sich so auch in Lukas 10,7 findet. außerdem:»Wer arbeitet, hat ein Anrecht auf seinen Lohn.«19Nimm keine Klage gegen einen Gemeindeältesten an –es sei denn, dass zwei oder drei Zeugen sie bestätigen5,19 zwei oder drei Zeugen sie bestätigen: Diese Regel findet sich in 5. Mose/Deuteronomium 19,15..20Gemeindeälteste, die sich schuldig5,20 Schuld: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Mehr … machen,sollst du vor allen anderen zur Rechenschaft ziehen.Dann werden auch alle anderen gewarnt sein.

21Ich beschwöre dich bei Gott,bei Christus Jesus5,21 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr …und bei den Erzengeln5,21 Erzengel: Oberste Engel in der himmlischen Ratsversammlung.:Befolge diese Anweisungen ohne jedes Vorurteilund bevorzuge niemanden!22Leg niemandem vorschnell die Hände auf5,22 die Hände auflegen: Geste, mit der eine höherstehende Person einer anderen Person bestimmte Rechte überträgt. So kann beispielsweise ein Nachfolger eingesetzt werden..Sonst machst du dich mitschuldig,wenn er Schuld5,22 Schuld: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Mehr … auf sich lädt.Bewahre dir deine Heiligkeit5,22 heilig: Menschen oder Dinge, die zu Gott gehören und mit ihm in Verbindung stehen. Mehr …!

Persönliche Ratschläge an Timotheus

23Trinke in Zukunft nicht nur Wasser,sondern nimm etwas Wein5,23 Wein: Ein im Mittelmeerraum übliches Nahrungs- und Genussmittel. Wein ist zugleich Sinnbild für Lebensfreude und Wohlstand. Mehr … dazu.Das ist gut für deinen Magenund bei deinen häufigen Krankheiten.24Die Schuld5,24 Schuld: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Mehr … mancher Menschen ist so offenkundig,dass sie gleichsam vor ihnen herzum Gericht5,24 Gericht, verurteilen: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott der Richter, der am Ende der Zeit ein Urteil über sie spricht. Mehr … Gottes läuft.Bei anderen zeigt sich die Schuld erst später.25Ebenso sind auch die guten Werke offenkundig.Und selbst wenn sie es nicht sind,können sie doch nicht auf Dauer verborgen bleiben.
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Anweisungen an die Sklaven

61Wer als Sklave6,1 Sklaven: Sie gehörten zum Eigentum anderer Menschen, bekamen keinen Lohn für ihre Arbeit und konnten nicht frei über ihr Leben entscheiden. Mehr … unter dem Joch6,1 Joch: Holzbalken, der Tieren über den Nacken gelegt wird, um einen Wagen oder Pflug zu ziehen. Hier Bild für den Sklavendienst. seines Herrn steht,soll ihm mit der gebotenen Achtung begegnen.Denn sie sollen keinen Anlass geben,dass der Name Gottes6,1 Name Gottes: Steht für Gott selbst und seine Gegenwart, vor allem im Heiligtum. Mehr … und unsere Lehrein Verruf kommen.2Nun kann es aber sein, dass sie Herren haben,die selbst zum Glauben6,2 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. Mehr … gekommen sind.Dann sollen sie diese nicht weniger achten,weil sie nun Brüder6,2 Brüder: Übliche Anrede unter Mitgliedern der Gemeinde. sind.Sie sollen ihnen vielmehr umso eifriger dienen.Denn auch die Herren sind zum Glauben gekommenund werden von Christus6,2 Christus: Bedeutet übersetzt »der Gesalbte«. Im Alten Testament werden Könige, aber auch Propheten und Priester bei Amtsantritt gesalbt. Später wird der von Gott zum Herrscher der Welt bestimmte Retter so genannt. Im Neuen Testament ist das Jesus. Mehr … geliebt.Und sie geben sich Mühe, Gutes zu tun.Das sollst du lehren, und dazu sollst du sie ermahnen.

Briefschluss

1. Timotheus 6,3-21

Warnung vor falschen Lehren, Streit und Geldgier

3Wer etwas anderes lehrt,hält sich nicht an die unverfälschten Worteunseres Herrn6,3 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass man sich in seinen Dienst stellt. Mehr … Jesus Christus6,3 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr ….Und ebenso wenig hält er sich an die Lehre,die der Ausübung des Glaubens6,3 Ausübung des Glaubens: Gebet, Gottesdienst und eine Lebensführung, die dem Willen Gottes und dem Glauben an Christus entspricht. Mehr … entspricht.4Er ist überheblich und ohne Einsicht.Ja, er ist geradezu süchtig nach Streitereienund Wortgefechten.Daraus entsteht nichts als Neid, Streit,Verleumdungen, üble Verdächtigungen –5ein fortwährender Zank zwischen Leuten,die den Verstand verloren haben.Sie haben sich selbst um die Wahrheit6,5 Wahrheit: Meint die Versöhnung mit Gott, die den Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus geschenkt ist. gebracht.Denn sie meinen,mit ihrem Glauben6,5 Glauben: Sie versuchen, Profit aus ihrem Glauben zu schlagen, indem sie beispielsweise Geld dafür verlangen, für andere zu beten. ein Geschäft machen zu können.

6Richtig verstanden, ist die Ausübung des Glaubens6,6 Ausübung des Glaubens: Gebet, Gottesdienst und eine Lebensführung, die dem Willen Gottes und dem Glauben an Christus entspricht. Mehr …ein großer Gewinn –wenn man dabei noch genügsam ist.7Denn wir haben nichts in die Welt mitgebracht.Also können wir auch nichts aus ihr mitnehmen.8Wenn wir Nahrung und Kleidung haben,soll uns das genügen!9Aber diejenigen, die reich werden wollen,werden damit zugleich auf die Probe gestellt.Sie geraten in die Fallevieler unvernünftiger und schädlicher Begierden.Die stürzen die Menschen ins Verderbenund in ihren Untergang.10Denn Geldgier ist die Wurzel von allem Bösen.Manche sind ihr so verfallen,dass sie vom Glauben6,10 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. Mehr … abgekommen sind.Und dadurch haben sie sich selbstgroßen Schmerz zugefügt.

Erinnerung an das Bekenntnis bei der Einführung in das Amt

11Du aber, Mensch Gottes6,11 Mensch Gottes: Ehrentitel für den Gemeindeleiter, der die besondere Verbundenheit mit Gott zum Ausdruck bringt., hüte dich davor!Bemühe dich vielmehr um Gerechtigkeit6,11 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach dem Willen Gottes. Mehr …,Ausübung des Glaubens6,11 Ausübung des Glaubens: Gebet, Gottesdienst und eine Lebensführung, die dem Willen Gottes und dem Glauben an Christus entspricht. Mehr …, den Glauben6,11 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. Mehr … selbst,Liebe, Standhaftigkeit und Freundlichkeit.12Kämpfe den guten Kampf des Glaubens!Erlange das ewige Leben6,12 ewiges Leben: Leben im Reich Gottes und in unmittelbarer Gemeinschaft mit Gott nach der Auferstehung vom Tod. Mehr …!Zu beidem bist du berufen.Und dazu hast du dich bekannt,als du vor vielen Zeugendas gute Bekenntnis abgelegt6,12 Bekenntnis ablegen: Bei der Einführung in das Amt des Gemeindeleiters wurde ein Bekenntnis gesprochen. hast.13Ich gebe dir die folgende Anweisung.Ich tue das vor Gott, von dem alles Leben kommt6,13 von dem alles Leben kommt: Von der Erschaffung der Welt erzählt 1. Mose/Genesis 1–3.und vor Christus Jesus6,13 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr …, der vor Pontius Pilatus6,13 Pontius Pilatus: Verwaltete 26–36 n. Chr. die römischen Provinzen Judäa und Samaria im Auftrag des Kaisers. Mehr …das gute Bekenntnis bezeugt6,13 Bekenntnis bezeugt: In Johannes 18,37 legt Jesus ein Bekenntnis gegenüber dem römischen Statthalter in Jerusalem ab. hat:14Erfülle deinen Auftrag vorbildlich,sodass daran nichts auszusetzen ist –bis zum Erscheinen unseres Herrn6,14 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass man sich in seinen Dienst stellt. Mehr … Jesus Christus.15Das wird Gott zu der Zeit geschehen lassen,die er bestimmt hat.Er ist der vollkommene und einzige Herrscher.Er ist der König, der über alle Könige regiert,der Herr, der über allen Herren steht.16Er allein besitzt Unsterblichkeit.Er wohnt in einem Licht, dem niemand sich nähern kann.Kein Mensch hat ihn je gesehen,und kein Mensch kann ihn jemals sehen.Ihm gebührt Ehre und ewige Macht. Amen6,16 Amen: Das hebräische Wort bedeutet »So ist es! / So soll es sein!« Mehr …!

Anweisungen an die Reichen

17Gib denjenigen, die in dieser Welt6,17 Welt, diese Welt: Die von griechischer Kultur geprägte Umwelt der frühen Gemeinden, die sich nicht an christlichen Maßstäben orientierte. Mehr … reich sind,die Anweisung, nicht überheblich zu sein.Sie sollen ihre Hoffnung nichtauf etwas so Unsicheres wie Reichtum setzen,sondern auf Gott.Er gibt uns alles in reichem Maß,und wir dürfen es genießen.18Die Reichen sollen Gutes tun,großzügig sein mit guten Werken,freigebig und bereit, mit anderen zu teilen.19Damit schaffen sie sich eine sichere Grundlagefür die Zukunft.So können sie das wahre Leben6,19 wahres Leben: Durch den Glauben an Gott geschenktes Leben in Gemeinschaft mit ihm. erlangen.

Abschließende Ermahnung an Timotheus und Gruß

20Du, Timotheus6,20 Timotheus: Begleiter des Paulus auf der zweiten und dritten Missionsreise. Mehr …, bewahre dieses Vermächtnis.Meide das belanglose Geschwätz und die Einwände,hinter denen die sogenannte Erkenntnis6,20 Erkenntnis: Philosophische Strömung, bei der das Wissen um »göttliche Geheimnisse« für das Heil des Menschen entscheidend ist. steht!21Dazu bekennen sich manche,die vom Weg des Glaubens6,21 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. Mehr … abgekommen sind.Gnade6,21 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. Mehr … sei mit euch!