BasisBibel NT+Ps (BB)
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Briefanfang

1,1-20

Absender und Empfänger

11Paulus1,1 Paulus: Bedeutender Apostel, der die gute Nachricht von Jesus weit über das Land der Bibel hinaus bekannt machte.,Apostel1,1 Apostel: Wörtlich »Ausgesandter«. Jemand, der mit einem bestimmten Auftrag zu einem Adressaten geschickt wird. von Christus1,1 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus1,1 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. im Auftrag von Gott, unserem Retter –und im Auftrag von Christus1,1 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus1,1 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. selbst,auf den wir hoffen.

2An Timotheus1,2 Timotheus: Begleiter des Paulus auf der zweiten und dritten Missionsreise.,den ich zu meinem rechtmäßigen Kind1,2 rechtmäßiges Kind: Als rechtmäßiges Kind ist Timotheus zugleich Erbe und Nachfolger von Paulus. im Glauben1,2 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. gemacht habe.

Ich wünsche dir Gnade1,2 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu.,Barmherzigkeit und Friede1,2 Friede: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft. von Gott,dem Vater,und Christus1,2 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus1,2 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. ,unserem Herrn1,2 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet..

Erneuerung des Auftrags an Timotheus

3Nach wie vor gilt1,3 Nach wie vor gilt: »Nach wie vor gilt« ist erklärender Zusatz. Im Griechischen bilden die Verse 3 und 4 die erste Hälfte eines Vergleichssatzes. Die zweite Hälfte des Satzes fehlt jedoch. Daher ist der Vergleich im Sinne einer Bestätigung aufzufassen.,worum ich dichbei meiner Abreise nach Mazedonien1,3 Mazedonien: Römische Provinz im Norden der griechischen Halbinsel; Hauptstadt: Thessalonich.gebeten habe.Du solltest in Ephesus1,3 Ephesus: Bedeutende Hafenstadt am Ägäischen Meer im Westen Kleinasiens und Hauptstadt der römischen Provinz Asien. bleiben,um gewissen Leuten dortdie Verbreitung von falschen Lehren zu verbieten.4Sie sollen sich auch nicht mit erfundenen Geschichtenund endlosen Stammbäumen befassen.Denn das führt nur zu sinnlosen Gedankenspielereien.Dem Verwaltungsamt für die Sache Gottes,das den Glauben1,4 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. betrifft,ist es aber nicht dienlich.5Das Ziel der richtigen Lehre ist vielmehr Liebe.Sie erwächst aus reinem Herzen1,5 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln.,gutem Gewissenund aufrichtigem Glauben1,5 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott..6Dieses Ziel haben einige aus dem Auge verlorenund sich auf leeres Geschwätz verlegt.7Sie wollen Gesetzeslehrer1,7 Gesetzeslehrer: Jüdische Theologen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung des Gesetzes war. sein.Aber sie verstehen nichts von dem,was sie sagenund was sie so selbstsicher behaupten.

8Wir wissen aber:Das Gesetz1,8 Gesetz: Die Regeln und Gebote, die das menschliche Zusammenleben regeln und schützen. ist gut,wenn man es bestimmungsgemäß anwendet.9Man muss sich dabei nur im Klaren sein,an wen sich das Gesetz1,9 Gesetz: die Regeln und Gebote, die das menschliche Zusammenleben regeln und schützen. richtet –nämlich nicht an die Gerechten1,9 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben.,sondern an die Gesetzlosen und Ungehorsamen,die Gottlosen und Schuldbeladenen1,9 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet..Nichtswürdige Menschen,die vor nichts Ehrfurcht haben.Vater- und Muttermörder sowie Totschläger.10Leute, die in verbotenen sexuellen Beziehungen leben.Männer, die mit Männern schlafen.Menschenhändler,Lügnerund Menschen, die falsch schwören.Außerdem alle anderen,die irgendetwas tun,was im Widerspruch zur unverfälschten Lehre steht.11Diese Lehre stimmt mit der Guten Nachricht1,11 Gute Nachricht: Griechisch »euangelion«; häufig mit »Evangelium« wiedergegeben. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff: »Gute Botschaft«, »Gute Nachricht«. überein,die mir anvertraut wurde.In ihr wird die ganze Herrlichkeit1,11 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor.und Erhabenheit Gottes offenbar.

Dank des Paulus für die eigene Beauftragung

12Ich danke Christus1,12 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus1,12 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. ,unserem Herrn1,12 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.,der mir die nötige Kraft gegeben hat.Denn er hat mir sein Vertrauen geschenktund mich in seinen Dienst genommen.13Dabei war ich früher ein Lästerer,habe ihn verfolgt,und mich voll Überheblichkeit gegen ihn gestellt.Aber er hat mir sein Erbarmen geschenkt.Denn ungläubig1,13 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott., wie ich war,wusste ich nicht,was ich tat.14Ja, unser Herr1,14 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. schenkte uns Gnade1,14 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu.über alle Maßen.Und mit ihr Glaube1,14 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. und Liebe,die aus der Verbundenheit mit Christus1,14 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus1,14 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. erwachsen.

15Das folgende Wort1,15 Wort: Die Herkunft des Zitats ist unklar. ist zuverlässigund verdient vorbehaltlose Annahme:»Christus1,15 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus1,15 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. ist in diese Welt1,15 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. gekommen,um die Schuldbeladenen1,15 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. zu retten.«Und ich selbst bin der erste unter ihnen.16Aber gerade deshalbhat er mir sein Erbarmen geschenkt.Denn Christus1,16 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus1,16 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. wollte an mir als Erstembeispielhaft seine ganze Geduld zeigen.Sie gilt allen,die künftig zum Glauben1,16 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. an ihn kommenund dadurch das ewige Leben1,16 ewiges Leben: Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm. empfangen.17Dem ewigen König,dem unvergänglichen, unsichtbaren und einzigen Gottgebührt die Ehre1,17 Ehre, ehren: Das Ansehen bzw. die Bedeutung Gottes oder eines Menschen. Jemanden ehren heißt, ihn so zu behandeln, wie es diesem Ansehen entspricht..Er regiert in Herrlichkeit1,17 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor.für immer und ewig.Amen1,17 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« !

Verpflichtung des Timotheus auf seinen Auftrag

18Timotheus1,18 Timotheus: Begleiter des Paulus auf der zweiten und dritten Missionsreise., mein Kind,ich vertraue dir diese Lehre an.Nach wie vor gelten die prophetischen Worte,die dir bei deiner Einsetzung1,18 bei deiner Einsetzung: »bei deiner Einsetzung« ist erklärender Zusatz. zugesprochen wurden.Aus ihnen sollst du die nötige Kraft schöpfen,um den guten Kampf zu kämpfen.19Bewahre den Glauben1,19 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. und ein gutes Gewissen!Manche lehnen das abund haben in ihrem Glauben1,19 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. Schiffbruch erlitten.20Hymenäus und Alexander gehören dazu.Ich habe sie dem Satan1,20 Satan, Teufel: Der Gegenspieler Gottes. Sein Ziel ist das Verderben der Menschen. ausgeliefert.Durch diese Strafe sollen sie lernen,Gott nicht mehr zu lästern1,20 Gotteslästerung: Meint das verächtliche Verhöhnen oder sogar Verfluchen des Gottesnamens..
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Anweisungen für das Leben der Gemeinde

2,1–3,16

Das Gebet für alle Menschen, besonders für die Machthaber

21Meine erste und wichtigste Bitte ist es,vor Gott für alle Menschen einzutreten –wenn ihr allein betet2,1 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. oder in Gemeinschaft,ob als Fürbitte oder als Dank2,1 Dankgebet: In der jüdischen Familie eröffnet der Hausvater die Mahlzeit mit dem Dank an Gott. .2Das gilt auch für die Königeund alle übrigen Machthaber.Denn wir wollen in Ruhe und Frieden2,2 Friede: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft. leben –in ungehinderter Ausübung unseres Glaubens2,2 Ausübung des Glaubens: In anderen Übersetzungen »Frömmigkeit«. Gebet, Gottesdienst und eine Lebensgestaltung, die dem Glauben an Jesus entspricht. und in Würde.3So ist es rechtund gefällt Gott, unserem Retter.4Er will ja, dass alle Menschen gerettet werdenund zur Erkenntnis der Wahrheit2,4 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. gelangen.5Denn nur einer ist Gott,und nur einer der Vermittlerzwischen Gott und den Menschen:der Mensch Christus2,5 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus2,5 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. .6Der hat sich selbst hingegebenals Lösegeld für alle Menschen.Das gilt es zu bezeugenzu den festgesetzten Zeiten.

7Dazu hat Gott mich eingesetztals mit der Verkündigung Beauftragter und als Apostel2,7 Apostel: Wörtlich »Ausgesandter«. Jemand, der mit einem bestimmten Auftrag zu einem Adressaten geschickt wird. – was ich sage,ist die Wahrheit,ich lüge nicht –,als Lehrer2,7 Lehrer: Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde. für die Heiden2,7 Heiden: In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben.im Glauben2,7 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. und in der Wahrheit2,7 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. .

Das Verhalten im Gottesdienst

8Zurück zum Gebet2,8 Gebet: Reden des Menschen mit Gott.:Ich erwarte,dass dabei in allen Gemeindendie Männer in Reinheit2,8 in Reinheit: Gemeint ist: bereit für die unmittelbare Hinwendung zu Gott. ihre Hände zu Gott erheben2,8 Gebetshaltung: In biblischer Zeit gibt es verschiedene Haltungen, die Menschen beim Beten einnehmen (z. B. Liegen, Knien, Stehen).frei von Zornund feindseligen Gedanken.

9Und von den Frauen erwarte ich,dass sie sich dem Anlass entsprechend würdig anziehen.Sie sollen sich mit Anstandund Zurückhaltung zurechtmachen –ohne aufwendige Frisuren,Gold, Perlen oder teure Kleidung.10Mit guten Taten sollen sie sich schmücken.So gehört es sich für Frauen,die zeigen wollen,dass sie Gott ehren.

11Die Frau soll durch stilles Zuhören lernenund sich dabei völlig unterordnen.12Ich erlaube nicht,dass eine Frau lehrtoder sich über einen Mann stellt.Sie soll sich vielmehr still verhalten.13Denn zuerst wurde Adam geschaffen2,13 geschaffen: Der Vers bezieht sich auf 1. Mose/Genesis 2,21-23.,danach erst Eva.14Und nicht Adam hat sich verführen lassen2,14 verführen lassen: Der Vers spielt auf 1. Mose/Genesis 3,1-7 an..Sondern die Frau ließ sich verführenund übertrat damit Gottes Gebot.15Sie wird aber dadurch gerettet werden,dass sie Kinder zur Welt bringt.Sie muss ihr Leben in Glaube2,15 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott., Liebe und Heiligkeit2,15 heilig: Heilig ist in der Bibel alles, was zu Gott gehört und mit ihm in Verbindung steht. führen,und das mit aller Zurückhaltung.
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Die Voraussetzungen für das Amt des Gemeindeleiters

31Das folgende Wort3,1 Wort: Die Herkunft des Zitats ist unbekannt. ist zuverlässig:»Wer Gemeindeleiter3,1 Gemeindeleiter: Bezeichnung für den Leiter einer frühchristlichen Gemeinde. werden will,der strebt nach einem großen Amt.«2An einem Gemeindeleiter3,2 Gemeindeleiter: Bezeichnung für den Leiter einer frühchristlichen Gemeinde.darf es nichts auszusetzen geben:Er darf nur eine Frau haben.Er soll klar sein im Urteil,besonnen und würdig,gastfreundlichund ein guter Lehrer3,2 Lehrer: Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde..3Er darf weder ein Trinker seinnoch ein gewalttätiger Mensch.Vielmehr soll er gütig sein,friedliebend und nicht geldgierig.4Er soll seine eigene Hausgemeinschaft gut führenund seine Kinder zu Gehorsam und Würde erziehen.5Denn wenn jemand nicht einmalseine eigene Hausgemeinschaft führen kann –wie soll der für die Gemeinde Gottes sorgen?6Ein Gemeindeleiter3,6 Gemeindeleiter: Bezeichnung für den Leiter einer frühchristlichen Gemeinde. darf kein Neuling3,6 Neuling: D. h. er darf nicht erst vor Kurzem Christ geworden sein. sein.Sonst besteht die Gefahr,dass er verblendet3,6 verblendet: D. h. auf falsche Lehren hereinfällt, vgl. 1. Timotheus 6,3-4. wird.Und dann wird er im Gerichtvom Teufel3,6 Satan, Teufel: Der Gegenspieler Gottes. Sein Ziel ist das Verderben der Menschen. angeklagt.7Auch außerhalb der Gemeindemuss er einen guten Ruf genießen.Sonst besteht die Gefahr,dass er ins Gerede kommtund schließlich dem Teufel3,7 Satan, Teufel: Der Gegenspieler Gottes. Sein Ziel ist das Verderben der Menschen. in die Falle geht.

Die Voraussetzungen für das Amt des Zuständigen für den Gemeindedienst

8Die Zuständigen für den Gemeindedienst3,8 Zuständige für den Gemeindedienst: Von Griechisch »Diakonos« Diakon, d. h. der Dienende. Ihre Aufgabe war der Dienst an den Tischen, d. h. die Sorge für die Bedürftigen der Gemeinde und damit die Verwaltung der materiellen Güter. sollen ebenfalls würdig sein.Auf ihr Wort muss man sich verlassen können.Sie dürfen weder übermäßig viel Wein3,8 Wein: Wein gehörte im Land der Bibel zu den alltäglichen Nahrungsmitteln. Zugleich symbolisiert er Lebensfreude und Wohlstand. trinkennoch darauf aus sein,sich zu bereichern.9Sie sollen mit reinem Gewissendas Geheimnis des Glaubens3,9 Geheimnis des Glaubens: Vgl. dazu 1. Timotheus 3,16, wo der Inhalt dieses Geheimnisses in einem alten christlichen Hymnus beschrieben wird: Es ist die rechte Verkündigung von Christus, durch die der rettende Glaube bei den Menschen entsteht. bewahren.10Die Zuständigen für den Gemeindedienst3,10 Zuständige für den Gemeindedienst: Von Griechisch »Diakonos« Diakon, d. h. der Dienende. Ihre Aufgabe war der Dienst an den Tischen, d. h. die Sorge für die Bedürftigen der Gemeinde und damit die Verwaltung der materiellen Güter. soll man aber zunächst einmal prüfen.Sie sollen nur dann zum Dienst zugelassen werden,wenn nichts gegen sie vorliegt.11Entsprechend sollendie für diesen Bereich zuständigen Frauen3,11 Zuständige für den Gemeindedienst: Von Griechisch »Diakonos« Diakon, d. h. der Dienende. Ihre Aufgabe war der Dienst an den Tischen, d. h. die Sorge für die Bedürftigen der Gemeinde und damit die Verwaltung der materiellen Güter. würdig sein.Sie dürfen nicht zu Verleumdungen neigen,sondern sollen klar im Urteilund in jeder Hinsicht zuverlässig sein.12Die Zuständigen für den Gemeindedienst3,12 Zuständige für den Gemeindedienst: Von Griechisch »Diakonos« Diakon, d. h. der Dienende. Ihre Aufgabe war der Dienst an den Tischen, d. h. die Sorge für die Bedürftigen der Gemeinde und damit die Verwaltung der materiellen Güter. dürfen nur eine Frau haben.Sie sollen gut für ihre Kinder sorgenund ihre Hausgemeinschaft gut führen.13Denn diejenigen,die ihren Dienst gut verrichten,erwerben sich hohes Ansehen.Und aus dem Glauben3,13 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. an Christus3,13 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus3,13 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. gewinnen sie eine große Offenheit und Freiheit.

Grund und Ziel der Anweisungen

14Ich schreibe dir das in der Hoffnung,bald zu dir kommen zu können.15Es könnte aber sein,dass sich mein Kommen verzögert.Dann musst du wissen,wie man sich zu verhalten hat,wenn man zur Hausgemeinschaft Gottes gehört.Denn nichts anderesist die Gemeinde des lebendigen Gottes.Und damit ist sie Pfeiler und Fundament der Wahrheit.16Und unbestreitbar groß ist das Geheimnis,auf dem die Ausübung des Glaubens3,16 Ausübung des Glaubens: In anderen Übersetzungen »Frömmigkeit«. Gebet, Gottesdienst und eine Lebensgestaltung, die dem Glauben an Jesus entspricht. beruht:Er3,16 Er: Gemeint ist Jesus Christus. erschien als Mensch in der irdischen Welt3,16 als Mensch in der irdischen Welt: Wörtlich heißt es in Vers 16: »Er erschien im Fleisch«.und wurde in sein Recht eingesetztin der himmlischen Welt3,16 in der himmlischen Welt: Wörtlich heißt es in Vers 16: »Aber im Geist (Gottes)«. Gemeint ist der himmlische Bereich..Er zeigte sich den Engeln3,16 Engel: Das Wort »Engel« kommt vom griechischen »angelos« und bedeutet »Bote/Gesandter« Gottes.und wurde bei den Heiden3,16 Heiden: In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben. verkündet.Überall in der Welt3,16 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. fand er Glauben3,16 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.und wurde in Gottes Herrlichkeit3,16 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. aufgenommen.