BasisBibel NT+Ps (BB)
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Christus – der lebendige Stein

21Hört also auf mit aller Bosheit und aller Unwahrheit,mit Scheinheiligkeit, Neid und aller üblen Nachrede.2Wie neugeborene Kinder nach Milch schreien,sollt ihr nach der unverfälschten Nahrungvon Gottes Wort2,2 Wort (Gottes): Die Botschaft, dass Jesus der Christus ist. verlangen.Durch sie wachst ihr im Glauben2,2 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. heran,sodass ihr gerettet werdet.3Denn ihr habt ja bereits schmecken dürfen,wie gut der Herr ist2,3 wie gut der Herr ist: Der Vers ist ein nicht gekennzeichnetes Zitat aus Psalm 34,9..

4Kommt her zu ihm!Er ist der lebendige Stein2,4 lebendige Stein: Vgl. Matthäus 21,42. Der Satz erinnert an Zitate aus Psalm 118,22 und Jesaja 28,16. Die eigentlichen Zitate folgen in den Versen 6-7.,der von den Menschen verworfen2,4 verwerfen: Für das Fundament lassen sich nur Steine von bester Qualität gebrauchen. Die Bauleute begutachten sie und sortieren sie aus. wurde.Aber bei Gott ist er auserwählt und kostbar.5Lasst euch auch selbst als lebendige Steinezur Gemeinde aufbauen.Sie ist das Haus,in dem Gottes Geist2,5 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. gegenwärtig ist.So werdet ihr zu einer heiligen Priesterschaft2,5 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten.und bringt Opfer2,5 Opfer: Gemeint ist wohl: Die ganze Lebensführung wird in den Dienst Gottes gestellt. dar,in denen sein Geist2,5 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. wirkt.Das sind Opfer2,5 Opfer: Gemeint ist wohl: Die ganze Lebensführung wird in den Dienst Gottes gestellt.,die Gott gefallen –weil sie durch Jesus2,5 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus2,5 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. vermittelt sind.6Deshalb heißt es in der Heiligen Schrift2,6 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind.:»Seht doch,ich lege auf dem Zion2,6 Zion/Zionsstadt: Ursprünglicher Name der von König David eroberten Jebusiterfestung. Später ging der Name auf den Tempelberg über und wurde schließlich zur Bezeichnung für ganz Jerusalem und seine Bewohner. einen ausgewählten, kostbaren Grundstein.Wer an ihn glaubt2,6 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.,wird nicht zugrunde gehen.«

7Für euch ist er kostbar,weil ihr an ihn glaubt2,7 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott..Aber für diejenigen,die nicht an ihn glauben2,7 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott., gilt:»Der Stein, den die Bauleute verworfen2,7 verwerfen: Für das Fundament lassen sich nur Steine von bester Qualität gebrauchen. Die Bauleute begutachten sie und sortieren sie aus. haben,ist zum Grundstein2,7 Grundstein, Eckstein: Fundamentstein, der für das Bauwerk unverzichtbar ist. geworden.«8Er ist2,8 ist: Das Zitat stammt aus Jesaja 8,14. »ein Stein,an dem man sich anstößt,und ein Fels,über den man zu Fall kommt«.Sie stoßen sich an ihm,weil sie dem Wort nicht gehorchen.Und eben dazu sind sie auch bestimmt.9Aber ihr seid auserwählt:Eine königliche Priesterschaft2,9 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten.,ein heiliger2,9 heilig: Heilig ist in der Bibel alles, was zu Gott gehört und mit ihm in Verbindung steht. Stamm,ein Volk,das in besonderer Weise Gott gehört.Denn ihr sollt seine großen Taten verkünden.Es sind die Taten dessen,der euch aus der Finsternisin sein wunderbares Licht gerufen hat.10Ihr, die ihr früher nicht sein Volk wart,seid jetzt Gottes eigenes Volk.Ihr, die ihr früher kein Erbarmen fandet,erfahrt jetzt seine Barmherzigkeit.

Als Christ leben in der Gesellschaft

2,11–4,11

Frei zum Tun des Guten

11Meine Lieben,ihr seid hier Fremde2,11 Fremde: Der griechische Begriff bezeichnet jemanden, der an seinem Aufenthaltsort kein Bürgerrecht hat. und Gäste2,11 Gäste: Der griechische Begriff bezeichnet jemanden, der sich für kurze Zeit in fremder Umgebung aufhält..Deshalb ermahne ich euch:Gebt nicht den irdischen Begierden2,11 irdischen Begierden: Wörtlich heißt es in Vers 11: »Gebt nicht den fleischlichen Begierden nach«. nach,die euch von innen her vernichten wollen.12Euer Lebenswandel unter den Heiden2,12 Heiden: In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben.soll vorbildlich sein.Sie reden zwar noch schlecht über euch,als wärt ihr Verbrecher.Aber gleichzeitig sehen sie eure guten Werke.Deshalb werden sie am Tag des Gerichts2,12 Gericht, verurteilen: Gemeint ist das Gericht Gottes: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott auch der Richter, der am Ende der Zeit das Urteil über sie zu sprechen hat.Gott loben.13Fügt euch um des Herrn2,13 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. willenjeder von Menschen eingesetzten Ordnung –dem Kaiser2,13 Kaiser: Gemeint ist der römische Kaiser. Das Land der Bibel gehörte zu dieser Zeit zum römischen Reich., der über allen steht,14wie auch seinen Bevollmächtigten.Denn die hat er beauftragt,um die Verbrecher zu bestrafenund die Rechtschaffenen zu belohnen.15Denn so entspricht es Gottes Willen:Durch euer rechtschaffenes Handeln sollt ihrdas dumme Geschwätz der törichten Menschenzum Schweigen bringen.16Handelt als Freie.Aber benutzt die Freiheit nicht als Deckmantel für Böses.Sondern handelt als unfreie Diener Gottes2,16 Diener Gottes: Bezeichnung für eine Person, die in enger Verbindung zu Gott steht. .17Bringt allen Menschen Achtung entgegen.Liebt eure Brüder und Schwestern2,17 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. .Habt Ehrfurcht vor Gottund begegnet dem Kaiser2,17 Kaiser: Gemeint ist der römische Kaiser. Das Land der Bibel gehörte zu dieser Zeit zum römischen Reich. mit Achtung.

Christus als Beispiel

18Ihr Sklaven2,18 Sklave, Sklavin: Sklaverei gab es in der ganzen Alten Welt in mannigfachen Formen und unter den verschiedensten Bedingungen.,ordnet euch euren Herren unter und achtet sie.Dies betrifft nicht nur die guten und freundlichen,sondern gerade auch die unberechenbaren.19Denn das ist Gnade2,19 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu.:wenn jemand Schweres geduldig erträgtund sogar zu Unrecht leidet –und das, weil er weiß,dass er in seinem GewissenGott verpflichtet ist.20Welchen Ruhm soll es euch denn einbringen,wenn ihr Schläge aushaltet,weil ihr Unrecht tut?Aber wenn ihr Gutes tutund deswegen Leiden ertragt –das ist wirklich eine Gnade2,20 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. von Gott.21Dazu hat er euch nämlich berufen.

Denn auch Christus2,21 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. hat für euch gelitten.Er hat euch ein Beispiel gegeben,damit ihr ihm in seiner Fußspur nachfolgt.22Er hat keine Schuld2,22 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. auf sich geladenund aus seinem Mund kam nie ein unwahres Wort.23Wenn er beschimpft wurde,gab er es nicht zurück.Wenn er litt,drohte er nicht mit Vergeltung.Sondern er übergab seine Sachedem gerechten Richter2,23 Richter: Gemeint ist Gott..24Er selbst hat unsere Sünde2,24 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck.mit seinem eigenen Leib hinaufgetragen an das Holz2,24 Holz: Gemeint ist das Kreuz, an dem Jesus gestorben ist..Dadurch sind wir für die Sünde2,24 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. totund können für die Gerechtigkeit2,24 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. leben.Durch seine Wunden seid ihr geheilt.25Ihr wart wie Schafe,die sich verirrt hatten.Aber jetzt seid ihrzu eurem Hirten2,25 Hirt: Verantwortlich für den Schutz und Bestand der Herde. Im alten Orient steht das Hirtenbild für den König oder für Gott. und Beschützer zurückgekehrt.
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Anweisungen für Eheleute

31Genauso sollt ihr Fraueneuch euren Männern unterordnen.Denn die Lebensführung der Frauen kann viel bewirken:Sie kann ohne ein Wort auch die Männer gewinnen,die bisher nicht auf das Wort3,1 Wort: Gemeint ist das Wort Gottes, d. h. die Botschaft, die Gott den Menschen gibt. hören wollen.2Was sie überzeugt,ist eure heilige Lebensführung,die von der Ehrfurcht vor Gott geprägt ist.3Schmückt euch nicht äußerlich,indem ihr euer Haar aufwendig frisiert,Goldschmuck anlegtund kostbare Kleider anzieht.4Sondern schmückt euch mit dem,was im Herzen3,4 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. verborgen ist:Ein freundlicher und stiller Geistist der unvergängliche Schmuck,der in Gottes Augen wertvoll ist.5So haben sich auch früherdie heiligen3,5 heilig: Heilig ist in der Bibel alles, was zu Gott gehört und mit ihm in Verbindung steht. Frauen geschmückt,die ihre Hoffnung auf Gott gesetzt haben.Dazu gehörte auch die Unterordnung unter ihre Männer.6Sara3,6 Sara: Frau von Abraham und Mutter von Isaak. Sie galt als unfruchtbar, bekam aber gemäß Gottes Versprechen noch im hohen Alter einen Sohn. zum Beispiel:Sie gehorchte Abraham3,6 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. und nannte ihn »Herr«.Erweist euch als ihre Töchter,indem ihr rechtschaffen seidund keine Einschüchterung fürchtet.7Genauso ihr Männer:Seid verständnisvoll im Umgang mit euren Frauen,sie sind nämlich der schwächere Teil.Bringt ihnen Achtung entgegen.Denn auch sie haben Anteil an eurem Erbe3,7 Erbbesitz: Der Anteil jedes einzelnen Israeliten am gesamten Land eines Stammes. Er kann nicht veräußert werden, da er sonst dem Gesamteigentum des Stammes verloren geht.der Gnade3,7 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. Gottes,die das ewige Leben schenkt.So wird euren Gebeten3,7 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. nichts im Weg stehen.

Abwendung vom Bösen

8Schließlich bitte ich euch:Seid untereinander einig,mitfühlend,voller Liebe zu den Brüdern und Schwestern3,8 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. ,barmherzig und bescheiden.9Zahlt Böses nicht mit Bösem heimoder eine Beschimpfung mit einer Beschimpfung.Stattdessen sollt ihr segnen3,9 Segen, segnen: Besondere Zuwendung Gottes zu seinen Geschöpfen, durch die er ihnen Kraft, Leben und Wohlergehen schenkt..Denn Gott hat euch dazu berufen,seinen Segen3,9 Segen, segnen: Besondere Zuwendung Gottes zu seinen Geschöpfen, durch die er ihnen Kraft, Leben und Wohlergehen schenkt. zu erben.

10Wer das Leben3,10 ewiges Leben: Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm. erlangenund gute Tage sehen will,soll seine Zunge hüten.Nichts Böses darf aus seinem Mund kommenund nichts Unwahres über seine Lippen.11Er soll sich vom Bösen abwendenund Gutes tun.Um Frieden3,11 Friede: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft. soll er sich bemühen,ja, sich mit ganzer Kraft dafür einsetzen.12Denn die Augen des Herrn3,12 Herr (für Gott): Bezeichnung für Gott. Sie bringt zum Ausdruck, dass er allen menschlichen Herrschern und allen Göttern, die von anderen Völkern verehrt wurden, unendlich überlegen ist. ruhen auf den Gerechten3,12 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes.und ihrem Gebet3,12 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. schenkt er sein Ohr.Aber er wendet sich gegen alle,die Böses tun.

Leiden und Hoffen

13Wer kann euch schon etwas Böses antun,wenn ihr euch mit voller Hingabe für das Gute einsetzt?14Glückselig seid ihr –auch wenn ihr für die Gerechtigkeit3,14 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. leiden müsst.Fürchtet euch nicht vor den Drohungen eurer Gegner,lasst euch von ihnen nicht einschüchtern.15Erkennt von ganzem Herzen an,dass der Herr3,15 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet., Christus3,15 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. , heilig3,15 heilig: Heilig ist in der Bibel alles, was zu Gott gehört und mit ihm in Verbindung steht. ist.Immer wieder verlangt man von euch,Rechenschaft zu geben über die Hoffnung,die euch erfüllt.Deshalb müsst ihr bereit sein,allen, die fragen,Rede und Antwort zu stehen.16Aber antwortet ihnen freundlichund in Ehrfurcht vor Gott,ihr habt ja ein gutes Gewissen.Dann müssen sich alle schämen,die euch in Verruf gebracht haben,wie schlecht sie über euch reden –angesichts des rechtschaffenen Lebens,das ihr in der Verbundenheit mit Christus3,16 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. führt.17Es ist jedenfalls besser,für gute Taten zu leiden als für schlechte –wenn Gott es so willund ihr leiden müsst.

Christus als Grund für die Hoffnung

18Denn auch Christus3,18 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. hat für die Sünden3,18 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. gelitten,der Gerechte3,18 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. für die Ungerechten,ein für alle Mal.So sollte er euch zu Gott führen.Als Mensch3,18 Als Mensch: Wörtlich heißt es in Vers 18: »dem Fleisch nach«. wurde er getötet.Aber als einer, der durch den Geist mit Gott verbunden war,3,18 als einer, der durch den Geist mit Gott verbunden war: Wörtlich heißt es in Vers 18: »dem Geist nach«.wurde er lebendig gemacht.19Dabei ging er auch zu den Seelen im Gefängnisund verkündete die Gute Nachricht3,19 Gute Nachricht: Griechisch »euangelion«; häufig mit »Evangelium« wiedergegeben. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff: »Gute Botschaft«, »Gute Nachricht«..20Das sind diejenigen,die früher, zur Zeit Noahs3,20 Noah: Er wurde von Gott wegen seines vorbildlichen Lebens vor dem Untergang in der »Sintflut« gerettet.,ungehorsam gewesen waren.Damals wartete Gott geduldig ab,während Noah3,20 Noah: Er wurde von Gott wegen seines vorbildlichen Lebens vor dem Untergang in der »Sintflut« gerettet. die Arche3,20 Arche: Bezeichnung für das kastenartige Schiff, in dem die Familie Noahs und die Tiere vor der Sintflut gerettet wurden. baute.In ihr fanden aber nur wenige,nämlich acht Menschen, Rettung –durch das Wasser der Flut hindurch.21Das ist das Gegenbild zum Wasser der Taufe3,21 Taufe: Taufen bedeutet vom Wortsinn her »in Wasser eintauchen«. Die Handlung steht zeichenhaft für das Abwaschen von Schuld.,die euch jetzt rettet.Bei der Taufe3,21 Taufe: Taufen bedeutet vom Wortsinn her »in Wasser eintauchen«. Die Handlung steht zeichenhaft für das Abwaschen von Schuld. wird ja nicht der Schmutzvom Körper gewaschen.Vielmehr ist sie die an Gott gerichtete Bitteum ein neues, gutes Gewissen.Dass die Taufe uns rettet3,21 Dass die Taufe uns rettet: »Dass die Taufe uns rettet« ist erklärender Zusatz.,verdanken wir der Auferstehung3,21 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. von Jesus3,21 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus3,21 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. .22Der sitzt an der rechten Seite3,22 rechte Seite: Der Platz rechts neben einem Herrscher ist für seinen Stellvertreter bestimmt. Gottes,nachdem er in den Himmel3,22 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. gegangen ist.Engel3,22 Engel: Das Wort »Engel« kommt vom griechischen »angelos« und bedeutet »Bote/Gesandter« Gottes., Gewalten und die gottfeindlichen Kräftesind ihm unterstellt.
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Das neue Leben

41Weil also Christus4,1 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. als Mensch gelitten hat,müsst auch ihr euch seine Haltung aneignen.So seid ihr innerlich gewappnet.Denn nur wer als Mensch4,1 als Mensch: Wörtlich heißt es in Vers 18: »dem Fleisch nach«. gelitten hat,hat mit der Sünde4,1 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. abgeschlossen.2Er gehorcht dann für den Rest seiner irdischen Lebenszeit4,2 seiner irdischen Lebenszeit: Wörtlich heißt es in Vers 2: »für den Rest seiner Lebenszeit im Fleisch«.nicht mehr den menschlichen Begierden.Sondern er wird tun,was dem Willen Gottes entspricht.3In der Vergangenheit habt ihr ja lange genug so gehandelt,wie es heidnischen4,3 Heiden: In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben. Vorstellungen entspricht.Ihr habt ein Leben voller Zügellosigkeit geführtund euren Begierden nachgegeben.Ihr wart dem Alkohol verfallen,habt Fress- und Saufgelage abgehaltenund in schändlicher Weise Götzen verehrt.4Jetzt wundern sich die Leute,dass ihr bei ihrem zügellosen Treibennicht mehr mitmacht –und lästern über euch.5Aber sie werden Rechenschaft ablegen müssen –vor dem, der schon bereitsteht,Gericht4,5 Gericht, verurteilen: Gemeint ist das Gericht Gottes: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott auch der Richter, der am Ende der Zeit das Urteil über sie zu sprechen hat. zu haltenüber die Lebenden und die Toten.6Auch den Toten wurde ja die Gute Nachricht4,6 Gute Nachricht: Griechisch »euangelion«; häufig mit »Evangelium« wiedergegeben. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff: »Gute Botschaft«, »Gute Nachricht«. verkündet.Denn sie wurden zwarfür ihre irdischen Taten verurteilt4,6 für ihre irdischen Taten verurteilt: Wörtlich heißt es in Vers 6: »Denn sie wurden zwar in Bezug auf das Fleisch verurteilt«.wie es für Menschen angemessen ist.Aber durch den Geist Gottes4,6 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt.gewinnen sie auch das ewige Leben4,6 ewiges Leben: Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm.so wie es dem Willen Gottes entspricht.7Das Ende aller Dinge ist nahe.Seid also besonnenund bewahrt einen klaren Kopf,damit ihr richtig beten4,7 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. könnt.

Gute Verwalter der Gaben Gottes

8Haltet vor allem mit Ausdaueran der Liebe zueinander fest!Denn die Liebe macht viel Schuld4,8 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. wieder gut.9Seid gastfreundlich untereinander,ohne euch zu beklagen.10Dient einander –jeder mit der Gabe,die er erhalten hat.So erweist ihr euch als gute Verwalterder vielfältigen Gnade4,10 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. Gottes.11Wenn jemand in der Verkündigung tätig ist,soll er Worte Gottes4,11 Wort (Gottes): Die Botschaft, dass Jesus der Christus ist. verkündigen.Wenn jemand für den Gemeindedienst zuständig ist,soll das aus der Kraft heraus geschehen,die Gott gibt.So soll in allem,was ihr sagt und tut,durch Jesus4,11 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus4,11 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Gott verherrlicht werden.Ihm gehört die Herrlichkeit4,11 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. und Macht für immer und ewig.Amen4,11 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« .

Sich als Christ bewähren

4,12–5,11

Mit Christus leiden

12Meine Lieben!Wundert euch nicht über die Ereignisse,die wie ein Feuer über euch hereingebrochen sind.Sie sollen euch auf die Probe stellenund kommen daher nicht unerwartet.13Freut euch lieber,dass ihr dadurch am Leiden von Christus4,13 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Anteil habt.Dann könnt ihr auch vor Freude jubeln,wenn seine Herrlichkeit4,13 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. offenbar wird.14Glückselig seid ihr,wenn ihr beschimpft werdet,weil ihr zu Christus gehört4,14 weil ihr zu Christus gehört: Wörtlich heißt es in Vers 14: »wegen des Namens von Christus«. Der Vers nimmt Bezug auf eine Seligpreisung aus der Bergpredigt – vgl. Matthäus 5,11..Denn dann ruht der Geist4,14 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. der Herrlichkeit4,14 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. auf euch –der Geist Gottes4,14 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt..15Der Grund für das Leiden darf aber nicht sein,dass jemand ein Mörder, Dieb oder Verbrecher ist –oder dass er Geld unterschlägt oder veruntreut.16Wenn er aber leidet,weil er Christ4,16 Christen: Bezeichnung für die Anhänger von Jesus Christus, die zunächst nur von Außenstehenden gebraucht wurde. ist,braucht er sich nicht zu schämen.Vielmehr soll er dadurchdie Herrlichkeit4,16 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. Gottes mehren.17Denn die Zeit ist da,in der das Gericht4,17 Gericht, verurteilen: Gemeint ist das Gericht Gottes: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott auch der Richter, der am Ende der Zeit das Urteil über sie zu sprechen hat. Gottes beginnt –und zwar bei seinem eigenen Haus4,17 bei seinem eigenen Haus: Gemeint ist die christliche Gemeinde. – Das Motiv, dass Gottes Gericht bei seinem eigenen Volk beginnt, ist bei den Propheten des Alten Testaments vorgegeben – vgl. Jeremia 25,29 oder Ezechiel 9,6..Was bei uns geschieht,ist also nur der Anfang.Wie wird dann erst das Ende von denen aussehen,die nicht an die Gute Nachricht4,17 Gute Nachricht: Griechisch »euangelion«; häufig mit »Evangelium« wiedergegeben. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff: »Gute Botschaft«, »Gute Nachricht«. von Gott glauben?18So heißt4,18 heißt: Das Zitat stammt aus Sprichwörter 11,31. es ja:»Sogar der Gerechte4,18 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. wird nurmit knapper Not gerettet.Wo wird dann erstder gottlose und schuldbeladene4,18 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. Mensch zu finden sein?«19Darum gilt für die,die nach dem Willen Gottes leiden:Sie sollen ihr Leben dem treuen Schöpfer anvertrauenund rechtschaffen sein.