BasisBibel (BB)
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131Da kam ein Gottesmann13,1 Gottesmann: Verkündet wie ein Prophet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat, und wirkt in seinem Namen Wunder. aus Juda13,1 Juda: Bezeichnung für das Königreich im Süden mit Jerusalem als Hauptstadt. nach Bet-El13,1 Bet-El: Staatsheiligtum an der Südgrenze Israels, 16 km nördlich von Jerusalem.,

der vom Herrn den Auftrag dazu bekommen hatte.Jerobeam13,1 Jerobeam I.: Erster König des Nordreichs Israel (926–907 v. Chr.). stand gerade am Altar13,1 Altar: Eine Art Tisch oder Podest, auf dem einer Gottheit Opfergaben dargebracht wurden. und brachte Räucheropfer13,1 Räucheropfer: Verbrennen von Weihrauch oder anderen Duftharzen auf einem Räucheraltar. dar.2Im Auftrag des Herrn rief der Gottesmann:»Altar, Altar! So spricht der Herr13,2 so spricht der Herr: Typische Einleitung eines Gotteswortes, vor allem in prophetischen Büchern.:Dem Haus David13,2 Haus David: Bezeichnung für die Familie des Königs und seine Nachkommen. David war der erste König der Israeliten, der in Jerusalem regierte. wird ein Sohn geboren werden.Joschija13,2 Joschija: Späterer König, der Reformen durchführte. Er ließ die Kultplätze zerstören und erlaubte nur noch Opfer im Tempel von Jerusalem. wird sein Name sein.Der wird auf dir die Priester als Opfer darbringen,die jetzt noch Räucheropfer darbringen.Menschenknochen13,2 Menschenknochen: Der Kontakt mit Leichen macht unrein. Dadurch wird der Altar dauerhaft unbenutzbar. werden auf dir brennen.3Noch heute wird es ein Zeichen13,3 Zeichen: Ein Wunder, das beispielhaft zeigt, dass die Prophezeiung des Gottesmannes eintreffen wird. geben.Und das wird das Zeichen sein,von dem der Herr gesprochen hat:Siehe, der Altar wird zerbrechenund die Fettasche13,3 Fettasche: Überreste der dargebrachten Opfer und Brennmaterialien. auf ihm verstreut werden.«

4Der König hörte das Wort des Gottesmannes13,4 Gottesmann: Verkündet wie ein Prophet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat, und wirkt in seinem Namen Wunder.,das er über den Altar in Bet-El13,4 Bet-El: Staatsheiligtum an der Südgrenze Israels, 16 km nördlich von Jerusalem. ausgerufen hatte.Da streckte Jerobeam am Altar seinen Arm ausund befahl: »Ergreift ihn!«Sofort wurde der Arm steif, den er ausgestreckt hatte.Er konnte ihn nicht mehr zu sich ziehen.5Gleichzeitig zerbrach der Altar.Die Fettasche13,5 Fettasche: Überreste der dargebrachten Opfer und Brennmaterialien. fiel vom Altar und wurde verstreut.Das war das Zeichen des Gottesmannes,das er im Auftrag des Herrn angekündigt hatte.6Da bat der König den Gottesmann:»Bitte den Herrn, deinen Gott,dass er sich mir wieder zuwendet!Bete für mich,damit ich meinen Arm wieder zu mir ziehen kann!«Der Gottesmann betete zum Herrn.Da konnte der König den Arm wieder zu sich ziehenund ihn wie zuvor bewegen.

7Darauf lud der König den Gottesmann13,7 Gottesmann: Verkündet wie ein Prophet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat, und wirkt in seinem Namen Wunder. ein:»Komm doch mit mir nach Hause und stärke dich!Ich will dir ein Geschenk geben.«8Doch der Gottesmann antwortete dem König:»Du könntest mir die Hälfte deines Hauses geben,aber ich komme nicht mit dir!Hier an diesem Ort werde ich kein Brot essenund auch kein Wasser trinken.9Denn so hat es der Herr mir befohlen,als er mir den Auftrag gab:Iss kein Brot! Trink kein Wasser!Nimm nicht den Weg, den du gekommen bist!«10Da ging er seines Weges, nahm aber nicht den Weg,auf dem er nach Bet-El13,10 Bet-El: Staatsheiligtum an der Südgrenze Israels, 16 km nördlich von Jerusalem. gekommen war.

Der Prophet aus Bet-El belügt den Gottesmann aus Juda

11In Bet-El13,11 Bet-El: Staatsheiligtum an der Südgrenze Israels, 16 km nördlich von Jerusalem. wohnte ein alter Prophet13,11 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat..Seine Söhne kamen und erzählten ihm,was der Gottesmann13,11 Gottesmann: Bezieht sich auf den Gottesmann aus Juda, der Jerobeam im Auftrag Gottes eine Strafe ankündigte. an diesem Tag in Bet-El getan hatte.Auch alle Worte, die er zum König gesagt hatte,berichteten sie ihrem Vater.12Da fragte ihr Vater sie:»Welchen Weg ist er gegangen?«Seine Söhne zeigten ihm den Weg,den der Gottesmann aus Juda13,12 Juda: Bezeichnung für das Königreich im Süden mit Jerusalem als Hauptstadt. genommen hatte.13Dann bat er seine Söhne: »Sattelt mir den EselSie sattelten den Esel und er ritt fort.14Er ritt dem Gottesmann nach und fand ihn,als er sich unter einem Baum ausruhte.Er fragte ihn: »Bist du der Gottesmann,der aus Juda gekommen ist?«Der antwortete: »Ja.«15Da lud der Prophet ihn ein:»Komm mit mir nach Hause und iss etwas Brot!«16Doch der Gottesmann antwortete:»Auf gar keinen Fall!Ich kann nicht umkehren und mit dir kommen!Ich werde mit dir kein Brot essenund auch kein Wasser trinken hier an diesem Ort.17Denn ich habe vom Herrn13,17 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. die Anweisung bekommen:›Iss kein Brot!Trink kein Wasser!Nimm nicht den Weg, den du gekommen bist!‹«18Da sagte der Alte:»Ich bin doch ein Prophet wie du!Durch einen Boten hat der Herr mich beauftragt:Nimm ihn mit zurück und bring ihn in dein Haus,dort soll er Brot essen und Wasser trinken.«So belog er den Gottesmann.19Der kehrte daraufhin mit ihm um,ging in sein Haus, aß Brot und trank Wasser.

20Sie saßen gerade am Tisch.Da kam das Wort des Herrn13,20 das Wort des Herrn kam: Typische Redewendung in prophetischen Büchern. Sie verdeutlicht, dass die Propheten in ihren Worten Gottes Willen weitergeben. zu dem Propheten13,20 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat.,der den Gottesmann zurückgebracht hatte.21Und so sprach der Prophet zu dem Gottesmann13,21 Gottesmann: Verkündet wie ein Prophet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat, und wirkt in seinem Namen Wunder.,der aus Juda13,21 Juda: Bezeichnung für das Königreich im Süden mit Jerusalem als Hauptstadt. gekommen war:»So spricht der Herr13,21 so spricht der Herr: Typische Einleitung eines Gotteswortes, vor allem in prophetischen Büchern.:Du hast gegen den Befehl des Herrn verstoßen!Du hast dich nicht an das Gebot gehalten,das dir der Herr, dein Gott, gegeben hatte!22Du bist zurückgekehrt an diesen Ort.Du hast Brot gegessen und Wasser getrunken,obwohl du die Anweisung hattest:›Iss kein Brot und trink kein Wasser!‹Deshalb wirst du nicht daheim begraben werden,dein Leichnam kommt nicht in das Grab deiner Väter!«

23Nachdem er gegessen und getrunken hatte,sattelte man für ihn den Esel.Der gehörte eigentlich dem Propheten13,23 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat.,der ihn zurückgebracht hatte.24Dann ritt er los.Unterwegs fiel ihn ein Löwe an und tötete ihn.Doch der Leichnam blieb auf dem Weg liegen.Auf der einen Seite stand der Esel,auf der anderen Seite der Löwe.25Als einige Männer vorbeikamen,sahen sie den Leichnam auf dem Weg liegen.Auch den Löwen beobachteten sie,der neben dem Leichnam stand.Sie kamen in die Stadt, in der der alte Prophet lebte.Dort erzählten sie davon.26Der Prophet, der ihn vom Weg abgebracht hatte,hörte davon und sagte: »Das ist der Gottesmann13,26 Gottesmann: Verkündet wie ein Prophet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat, und wirkt in seinem Namen Wunder.,der gegen den Befehl des Herrn verstoßen hat.Der Herr hat ihm einen Löwen geschickt.Der hat ihn gerissen und getötet.So erfüllt sich das Wort des Herrn,das er ihm angekündigt hat.«

27Dann forderte der Prophet13,27 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. seine Söhne auf:»Sattelt mir den EselDas taten sie auch.28Er ritt los und fand den Leichnam des Gottesmannes13,28 Gottesmann: Verkündet wie ein Prophet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat, und wirkt in seinem Namen Wunder.,der auf dem Weg lag.Der Esel und der Löwe standen neben dem Leichnam.Der Löwe hatte den Leichnam weder gefressennoch den Esel angegriffen.29Da hob der Prophet den Leichnam des Gottesmannes auf.Er legte ihn auf den Esel und nahm ihn mit zurück.Als er wieder in seiner Stadt war,trauerte der Prophet um ihn und begrub ihn.30Er legte den Leichnam in sein eigenes Grab.Dann klagte er: »O weh, mein Bruder!«31Nach dem Begräbnis sprach er zu seinen Söhnen:»Wenn ich sterbe, dann begrabt mich in dem Grab,in dem der Gottesmann liegt!Meine Knochen sollen neben seinen Knochen ruhen!32Denn was er im Auftrag des Herrn angekündigt hat13,32 angekündigt hat: Die Ankündigung des Gottesmannes findet sich in 1. Könige 13,2.,wird ganz sicher eintreffen.Es wird den Altar in Bet-El13,32 Bet-El: Staatsheiligtum an der Südgrenze Israels, 16 km nördlich von Jerusalem. treffenund alle Kultplätze in den Städten von Samaria13,32 Samaria: Steht hier stellvertretend für das gesamte Nordreich Israel mit Samaria als Hauptstadt.

33Doch selbst nach diesem Erlebnisließ Jerobeam13,33 Jerobeam I.: Erster König des Nordreichs Israel (926–907 v. Chr.). nicht ab von seinem falschen Weg13,33 falscher Weg: Bild für eine falsche Lebensweise und ein Verhalten, das nicht Gottes Willen entspricht..Er machte genauso weiter:Jeden aus dem Volk, der das wollte,machte er zum Priester an den Kultplätzen des Landes.34Das war die Sünde des Hauses Jerobeam13,34 Sünde des Hauses Jerobeam: Gottesdienst sollte nur an dem von Gott erwählten Ort stattfinden, vgl. 5. Mose/Deuteronomium 12,5-7. Wer sich nicht an diese Regel hält, verstößt gegen den Willen Gottes.und der Grund für dessen Vernichtung und Ende.
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Jerobeams Sohn stirbt

141Eines Tages wurde Jerobeams14,1 Jerobeam I.: Erster König des Nordreichs Israel (926–907 v. Chr.). Sohn Abija krank.2Deshalb sagte Jerobeam zu seiner Frau:»Steh auf und verkleide dich!Niemand darf merken, dass du Jerobeams Frau bist.Geh nach Schilo14,2 Schilo: Stadt etwa 35 km nördlich von Jerusalem. Dort stand ein Heiligtum, in dem die Bundeslade aufbewahrt wurde. zum Prophet14,2 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Ahija!Der hat mir damals14,2 damals: Die Geschichte wird in 1. Könige 11,29-39 erzählt. angekündigt,dass ich König über dieses Volk werde.3Nimm zehn Brote, Kuchen und einen Topf Honigund bring ihm das!Dann wird er dir sagen,was mit dem Jungen geschehen wird.«

4Die Frau des Jerobeam14,4 Jerobeam I.: Erster König des Nordreichs Israel (926–907 v. Chr.). machte es so.Sie ging los nach Schilo und kam zum Haus des Ahija.Damals konnte Ahija schon nichts mehr sehen,weil seine Augen altersblind waren.5Doch der Herr14,5 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. hatte Ahija bereits angekündigt:»Die Frau des Jerobeam wird zu dir kommen.Sie will von dir wissen,wie die Krankheit ihres Sohnes ausgeht.Das und das sollst du dann zu ihr sagen.Wenn sie aber kommt, wird sie sich verstellen.«

6Als Ahija ihre Schritte am Eingang hörte,rief er ihr zu:»Komm nur rein, Frau Jerobeams14,6 Jerobeam I.: Erster König des Nordreichs Israel (926–907 v. Chr.).!Warum verstellst du dich?Ich habe dir eine harte Botschaft zu verkünden.7Geh heim und richte Jerobeam Folgendes aus:So spricht der Herr14,7 so spricht der Herr: Typische Einleitung eines Gotteswortes, vor allem in prophetischen Büchern., der Gott Israels:Aus der Mitte des Volkes habe ich dich genommenund dich groß gemacht.Ich habe dich zum königlichen Hirten14,7 königlicher Hirte: Ehrentitel für Könige im Alten Orient, der anzeigt, dass sie für den Schutz ihres Volkes zuständig sind. Auch König Saul und König David trugen diesen Titel, vgl. 1. Samuel 9,16 und 1. Könige 1,35. gemachtüber mein Volk Israel.8Dem Haus David14,8 Haus David: Die Familie Davids, aus der von Generation zu Generation der künftige Thronfolger stammen wird. entriss ich die Königswürdeund schenkte sie dir.Doch du bist nicht wie mein Knecht14,8 Knecht, Knecht Gottes: Ehrenvolle Bezeichnung für Menschen, die Gott in seinen Dienst nimmt. David14,8 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete.!Er hat meine Gebote14,8 Gebote: Bestimmungen, die Gott den Menschen gegeben hat. Sie ordnen das Leben so, wie es nach Gottes Willen sein soll. befolgtund ist mir mit ganzem Herzen14,8 Herz: Sitz des Verstandes und des Willens. gefolgt.So tat er, was mir gefiel.9Du aber bist schlimmer als alle, die vor dir waren.Du bist hingegangenund hast dir andere Götter gemacht14,9 andere Götter gemacht: 1. Könige 12,25-32 erzählt davon, wie Jerobeam Statuen von zwei goldenen Kälbern anfertigen und sie in Heiligtümern in seinem Königreich aufstellen lässt..Mit deinen gegossenen Bildernhast du mich zornig gemacht und verachtet.Du hast mir den Rücken gekehrt.10Deshalb bringe ich Unheil über das Haus Jerobeam14,10 Haus Jerobeam: Bezeichnung für die Familie des Königs und seine Nachkommen. Jerobeam I. war der erste König des Nordreichs Israel.:Alle, die an die Wand pissen14,10 an die Wand pissen: Verächtliche Bezeichnung für alle männlichen Nachkommen Jerobeams, alle seine Beamten und alle Sklaven am Königshof.,werde ich ausrotten aus Israel,bis auf den letzten Mann.Ich werde das Haus Jerobeam ausfegen,wie man Dreck wegfegt, bis es wieder rein ist.11Wer von den Leuten Jerobeams in der Stadt stirbt,den sollen die Hunde fressen.Wer auf dem Feld stirbt,den sollen die Vögel des Himmels fressen.Ja, der Herr hat gesprochen!‹

12Und du, steh nur auf und geh nach Hause!Sobald du die Stadt betrittst, wird das Kind sterben.13Ganz Israel14,13 Israel: Bezeichnung für das Königreich im Norden (926–722 v. Chr.). wird es betrauern und begraben.Damit ist dieses Kind das einzige,das aus Jerobeams Familie überhaupt in ein Grab kommt.Denn der Herr, der Gott Israels,hat im Haus Jerobeam14,13 Haus Jerobeam: Bezeichnung für die Familie des Königs und seine Nachkommen. Jerobeam I. war der erste König des Nordreichs Israel. nur an ihm Gutes gefunden.14Der Herr aber wird einen anderen groß machenund als König über Israel einsetzen.Der wird das Haus Jerobeam ausrotten.Und jetzt? Wie ist es heute?14,14 Und jetzt? Wie ist es heute?: Diese Ergänzung verlässt die Erzählebene und fordert die Leser auf, zurückzublicken.15Der Herr wird Israel schlagen,dass es schwankt wie Schilf14,15 Schilf: Pflanze mit dünnem Stängel, die mehrere Meter hoch werden kann. Daher gerät sie leicht ins Schwanken oder knickt um. im Wasser.Er wird Israel aus diesem guten Land ausreißen,das er ihren Vorfahren gegeben hat.Er wird sie zerstreuenbis in die Gegend jenseits des großen Flusses14,15 großer Fluss: Meint vermutlich den Eufrat in Babylonien und wäre somit eine Anspielung auf die Verbannung nach Babylon, in die Israel nach der Zerstörung Jerusalems durch Nebukadnezzar geführt wird..Sie haben sich nämlich Kultpfähle14,15 Kultpfahl: Hebräisch Aschera. Ein von Menschen aufgerichteter Holzpfahl mit religiöser Bedeutung. gemachtund so den Herrn zum Zorn gereizt.16Deshalb wird er Israel aufgebenwegen der Sünden Jerobeams14,16 Sünden Jerobeams: König Jerobeam I. hatte Statuen von goldenen Kälbern anfertigen und sie als Götterstatuen in Tempeln außerhalb Jerusalems anbeten lassen, vgl. 1. Könige 12,25-32..Jerobeam hat sie begangenund auch noch Israel dazu verführt.«

17Da stand die Frau des Jerobeam14,17 Jerobeam I.: Erster König des Nordreichs Israel (926–907 v. Chr.). auf,ging los und kam nach Tirza14,17 Tirza: 55 km nördlich von Jerusalem gelegene Residenzstadt des Königs im Nordreich Israel..Als sie die Türschwelle betrat, starb der Junge.18Man begrub ihn und ganz Israel14,18 Israel: Bezeichnung für das Königreich im Norden (926–722 v. Chr.). trauerte um ihn.So erfüllte sich das Wort des Herrn,das er durch seinen Knecht angekündigt hatte,durch den Propheten14,18 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Ahija.

19Die übrigen Berichte über Jerobeam14,19 Jerobeam I.: Erster König des Nordreichs Israel (926–907 v. Chr.). finden sichin der Chronik der Könige von Israel14,19 Chronik der Könige von Israel: Ein uns unbekanntes Buch, das vermutlich Aufzeichnungen über den Königshof und die Regierungszeit einzelner Könige umfasste..Dort ist aufgeschrieben,wie er Krieg geführt und regiert hat.20Jerobeam herrschte 22 Jahre.Dann starb erund sein Sohn Nadab14,20 Nadab: König des Nordreichs Israel (907–906 v. Chr.). wurde König an seiner Stelle.

Die Könige von Juda von Rehabeam bis Asa

1. Könige 14,21–15,24

Südreich Juda: Rehabeam kämpft mit Schischak und stirbt

21Damals herrschte Rehabeam14,21 Rehabeam: Erster König des Südreichs Juda (926–910 v. Chr.)., Salomos Sohn, über Juda.Als er König wurde, war er 41 Jahre altund herrschte 17 Jahre in Jerusalem.Das war die Stadt, die der Herr14,21 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. erwählt hatte.Aus allen Stämmen Israels hatte er sie erwählt,um dort in seinem Namen gegenwärtig14,21 im Namen gegenwärtig sein: Durch seinen Namen ist Gott selbst anwesend. In der Regel ist diese Vorstellung mit Jerusalem und dem Tempel verbunden. zu sein.Rehabeams Mutter hieß Naama und war eine Ammoniterin14,21 Ammoniter: Nachbarvolk Israels im Ostjordanland..22Die Leute von Juda taten, was der Herr verurteilt.Sie reizten ihn noch mehr als ihre Vorfahren.Die Sünden14,22 Sünden: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können., die sie begingen, waren noch schlimmer.23Auch sie errichteten sich Kultplätze14,23 Kultplatz: Lokales Heiligtum auf einer Anhöhe oder Bezeichnung für einen Ort, an dem fremde Götter verehrt werden.,wo sie Kultsteine14,23 Kultstein: Hebräisch Massebe. Ein von Menschen aufgerichteter Stein mit religiöser Bedeutung. und Kultpfähle14,23 Kultpfahl: Hebräisch Aschera. Ein von Menschen aufgerichteter Holzpfahl mit religiöser Bedeutung. aufstellten.Auf jedem hohen Hügel und unter jedem grünen Baum14,23 grüner Baum: Besonders prächtige Bäume galten als Ort der Fruchtbarkeit. Dort wurden religiöse Bräuche durchgeführt.taten sie das.24Im Land gab es sogar Hurerei am Tempel14,24 Hurerei am Tempel: Eine Form von Götzendienst. Sie hatte das Ziel, die Fruchtbarkeit zu steigern, und war wahrscheinlich mit sexuellen Handlungen verbunden..Die Israeliten übernahmenalle abscheulichen Bräuche der Völker,die der Herr vor ihnen vertrieben hatte.

25Im fünften Regierungsjahr14,25 fünftes Regierungsjahr: Der Feldzug des Pharao wird um das Jahr 921 v. Chr. datiert. des Königs Rehabeamzog Schischak14,25 Schischak: Pharao in Ägypten (945–916 v. Chr.)., der König von Ägypten, gegen Jerusalem14,25 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört..26Dabei machte er reiche Beute:die Schätze aus dem Tempel14,26 Tempel: Das zentrale Heiligtum in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes und war Zufluchtsort für Verfolgte. des Herrnund aus dem Palast des Königs.Er nahm wirklich alles mit,sogar die goldenen Schilde14,26 Schild: Abwehrwaffe in der Schlacht und Bild für Gottes Schutz., die Salomo14,26 Salomo: Einer der berühmtesten Könige von Israel, der etwa 970–930 v. Chr. regierte. gemacht hatte.27König Rehabeam ersetzte sie durch bronzene14,27 Bronze: Metall-Legierung aus Kupfer und Zinn. Sie wurde zur Herstellung von Schmuck, Waffen und Gegenständen für den Gottesdienst verwendet. Schilde.Er übergab sie dem Befehlshaber seiner Leibwache,die am Eingang des Palastes stationiert war.28Sooft der König zum Tempel des Herrn ging,trug seine Leibwache die Schilde.Danach brachten sie die Schilde wieder in den Wachraum.

29Die übrigen Berichte über Rehabeam14,29 Rehabeam: Erster König des Südreichs Juda (926–910 v. Chr.). finden sichin der Chronik der Könige von Juda14,29 Chronik der Könige von Juda: Ein uns unbekanntes Buch, das vermutlich Aufzeichnungen über den Königshof und die Regierungszeit einzelner Könige umfasste..Dort sind alle seine Taten aufgeschrieben.30Zwischen Rehabeam und Jerobeam14,30 Jerobeam I.: Erster König des Nordreichs Israel (926–907 v. Chr.).herrschte dauernd Krieg.31Dann starb Rehabeamund wurde bei seinen Vätern in der Stadt Davids14,31 Stadt Davids: Name für den ältesten besiedelten Teil Jerusalems, im Südosten der heutigen Altstadt gelegen. Der Name erinnert an die Eroberung durch König David, vgl. 2. Samuel 5,6-9. begraben.Seine Mutter war die Ammoniterin14,31 Ammoniter: Nachbarvolk Israels im Ostjordanland. Naama.Sein Sohn Abija14,31 Abija: König des Südreichs Juda (910–908 v. Chr.). wurde König an seiner Stelle.
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Südreich Juda: König Abija

151Im 18. Regierungsjahr Jerobeams, des Sohnes Nebats,wurde Abija15,1 Abija: König des Südreichs Juda (910–908 v. Chr.). König über Juda15,1 Juda: Bezeichnung für das Königreich im Süden mit Jerusalem als Hauptstadt..2Drei Jahre regierte er in Jerusalem.Seine Mutter hieß Maachaund war die Tochter von Abischalom.3Er folgte dem schlechten Vorbild seines Vaters.Er beging alle die Sünden15,3 Sünden: Von den Sünden seines Vaters Rehabeam erzählt 1. Könige 14,22-24.,die schon sein Vater vor ihm getan hatte.Sein Herz war nicht ungeteilt beim Herrn15,3 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr., seinem Gott,wie das Herz seines Urgroßvaters Davids15,3 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete..4Trotzdem schenkte ihm der Herr, sein Gott,einen Nachfolger.So erlosch das Licht in Jerusalem nicht,auch er hatte eine Leuchte15,4 Leuchte: Die »Leuchte des Königs« ist ein Bild für den Fortbestand des Königshauses., die für ihn strahlte.Auf diese Weise schenkte Gott Jerusalem Bestand.Das geschah David zuliebe.5David hatte nämlich getan, was dem Herrn gefiel.Sein Leben lang war er nicht von dem abgewichen,was er ihm geboten hatte –außer in der Sache15,5 Sache: 2. Samuel 11,1-27 erzählt von der Affäre Davids mit Urijas Frau Batseba, während Urija im Krieg für David kämpft. mit dem Hetiter Urija.

6Schon zwischen Rehabeam15,6 Rehabeam: Erster König des Südreichs Juda (926–910 v. Chr.). und Jerobeam15,6 Jerobeam I.: Erster König des Nordreichs Israel (926–907 v. Chr.).hatte dauernd Krieg geherrscht.7Auch zwischen Abija15,7 Abija: König des Südreichs Juda (910–908 v. Chr.). und Jerobeam herrschte Krieg.Die übrigen Berichte über Abija finden sichin der Chronik der Könige von Juda15,7 Chronik der Könige von Juda: Ein uns unbekanntes Buch, das vermutlich Aufzeichnungen über den Königshof und die Regierungszeit einzelner Könige umfasste..Dort sind alle seine Taten aufgeschrieben.8Dann starb Abijaund wurde in der Stadt Davids15,8 Stadt Davids: Name für den ältesten besiedelten Teil Jerusalems, im Südosten der heutigen Altstadt gelegen. Der Name erinnert an die Eroberung durch König David, vgl. 2. Samuel 5,6-9. begraben.Sein Sohn Asa15,8 Asa: König des Südreichs Juda (908–868 v. Chr.). wurde König an seiner Stelle.

Südreich Juda: König Asa

9Im 20. Regierungsjahr des Königs Jerobeam15,9 Jerobeam I.: Erster König des Nordreichs Israel (926–907 v. Chr.). von Israel15,9 Israel: Bezeichnung für das Königreich im Norden (926–722 v. Chr.).wurde Asa15,9 Asa: König des Südreichs Juda (908–868 v. Chr.). König von Juda.1041 Jahre regierte er in Jerusalem.Seine Mutter hieß Maacha15,10 seine Mutter hieß Maacha: Maacha war eigentlich die Großmutter, behielt aber zunächst die Stellung als »Königsmutter«.und war die Tochter von Abischalom.11Asa tat, was dem Herrn15,11 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. gefiel,wie sein Vorfahre David15,11 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete..12Er vertrieb alle aus dem Land,die Hurerei am Tempel15,12 Hurerei am Tempel: Eine Form von Götzendienst. Sie hatte das Ziel, die Fruchtbarkeit zu steigern, und war wahrscheinlich mit sexuellen Handlungen verbunden. betrieben.Er entfernte auch alle Götterbilder,die seine Vorfahren gemacht hatten.13Sogar Maacha, der Königsmutter15,13 Königsmutter: Wörtlich »Herrin«. Die Mutter des Königs hatte oft eine besondere Rolle am Königshof und entsprechenden Einfluss., entzog er ihren Titel.Sie hatte nämlich einen Kultpfahl15,13 Kultpfahl: Hebräisch Aschera. Ein von Menschen aufgerichteter Holzpfahl mit religiöser Bedeutung. anfertigen lassen.Diesen Kultpfahl haute Asa umund verbrannte ihn im Kidrontal15,13 Kidrontal: Kleines Tal östlich der Stadt Davids..14Nur die Kultplätze15,14 Kultplatz: Lokales Heiligtum auf einer Anhöhe oder Bezeichnung für einen Ort, an dem fremde Götter verehrt werden. verschwanden nicht.Sonst war das Herz Asas ungeteilt beim Herrn,solange er lebte.15Er brachte auch alles in das Haus des Herrn15,15 Haus Gottes: Bezeichnet den Tempel in Jerusalem.,was sein Vater und was er selbst geweiht hatte:Gold, Silber und Geräte.

16Zwischen Asa15,16 Asa: König des Südreichs Juda (908–868 v. Chr.). und Bascha15,16 Bascha: König des Nordreichs Israel (906–883 v. Chr.)., dem König von Israel,herrschte dauernd Krieg.17König Bascha von Israel rückte gegen Juda15,17 Juda: Bezeichnung für das Königreich im Süden mit Jerusalem als Hauptstadt. vorund baute Rama15,17 Rama: Ortschaft an der Grenze zwischen den Königreichen Juda und Israel, etwa 8 km nördlich von Jerusalem. militärisch aus.So konnte er die Wege nach Juda kontrollierenund König Asa behindern.18Da nahm Asa alles Gold und Silber,das noch in den Schatzkammern zu finden war:im Haus des Herrn15,18 Haus Gottes: Bezeichnet den Tempel in Jerusalem. und im Palast des Königs.Er übergab es seinen Botenund schickte sie zu Ben-Hadad15,18 Ben-Hadad I.: König des Aramäerreichs von Damaskus, der um 900 v. Chr. regierte.,dem Sohn des Tabrimmon und Enkel des Hesjon.Der war König von Aram und wohnte in Damaskus.König Asa ließ ihm sagen:19»Zwischen dir und mir besteht doch ein Bündnis,wie schon zwischen deinem Vater und meinem Vater.Ich schicke dir Gold und Silber als Geschenk.Brich dein Bündnis mit Bascha, dem König von Israel.Dann wird er von mir abziehen.«20Ben-Hadad hörte auf König Asaund schickte seine Heerführer gegen die Städte Israels15,20 Israel: Bezeichnung für das Königreich im Norden (926–722 v. Chr.)..Er besiegte die Städte Ijon, Dan15,20 Dan: Stadt mit Staatsheiligtum an der Nordgrenze des Nordreichs Israel, etwa 50 km nördlich des See Gennesaret gelegen. und Abel-Bet-Maacha,dazu ganz Kinneret15,20 Kinneret: Ortschaft am See Gennesaret, der im Alten Testament See Kinneret heißt. bis zum Gebiet Naftali15,20 Gebiet Naftali: Meint eine Region in Galiläa, die mit dem Stamm Naftali verbunden ist..21Als Bascha davon erfuhr, hörte er auf,Rama militärisch auszubauen.Er kehrte stattdessen nach Tirza15,21 Tirza: 55 km nördlich von Jerusalem gelegene Stadt, die in der frühen Königszeit Hauptstadt des Nordreichs Israel war. zurück.22König Asa befahl ganz Juda,beim Abbruch mitzuhelfen.Bis zum letzten Mann mussten sie kommen.Sie trugen die Steine und das Bauholz aus Rama fort,mit denen Bascha gebaut hatte.König Asa baute damit Geba in Benjamin und Mizpa15,22 Mizpa: Ortschaft an der Grenze zwischen den Königreichen Juda und Israel, 12 km nördlich von Jerusalem. aus.

23Die übrigen Berichte über Asa15,23 Asa: König des Südreichs Juda (908–868 v. Chr.). finden sichin der Chronik der Könige von Juda15,23 Chronik der Könige von Juda: Ein uns unbekanntes Buch, das vermutlich Aufzeichnungen über den Königshof und die Regierungszeit einzelner Könige umfasste..Dort sind alle seine Erfolge und Taten aufgeschrieben,dazu noch die Städte, die er gebaut hat.Im Alter erkrankte er an seinen Füßen.24Dann starb Asa und wurde begrabenbei seinen Vorfahren in der Stadt Davids15,24 Stadt Davids: Name für den ältesten besiedelten Teil Jerusalems, im Südosten der heutigen Altstadt gelegen. Der Name erinnert an die Eroberung durch König David, vgl. 2. Samuel 5,6-9..Sein Sohn Joschafat15,24 Joschafat: König des Südreichs Juda (868–847 v. Chr.). wurde König an seiner Stelle.

Die Könige von Israel von Nadab bis Asa

1. Könige 15,25–16,34

Nordreich Israel: König Nadab

25Nadab15,25 Nadab: König des Nordreichs Israel (907–906 v. Chr.)., der Sohn Jerobeams, wurde König über Israelim zweiten Regierungsjahr des König Asa15,25 Asa: König des Südreichs Juda (908–868 v. Chr.). von Juda.Zwei Jahre regierte er über Israel.26Er tat, was der Herr15,26 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. verurteilt,und folgte dem schlechten Vorbild seines Vaters.Er beging die gleiche Sünde,zu der sein Vater Israel verführt hatte.27Gegen ihn wurde eine Verschwörung angezetteltvon Bascha, dem Sohn des Ahija, aus dem Stamm15,27 Stämme Israels: Israel versteht sich als Verband von zwölf Stämmen, die auf die Nachkommen der Söhne Jakobs zurückgehen. Issachar.Dieser erschlug ihn in Gibbeton, das den Philistern15,27 Philister: Nachbarvolk Israels im Westen. Ihr Siedlungsgebiet lag vor allem in der südlichen Küstenebene am Mittelmeer. gehörte.– Nadab und ganz Israel belagerten gerade Gibbeton. –28Im dritten Regierungsjahr15,28 drittes Regierungsjahr: Das ist das Jahr 906 v. Chr. des Königs Asa von Judatötete Bascha ihn und machte sich zum König.29Kaum war er König geworden,erschlug er alle, die zum Haus Jerobeam15,29 Haus Jerobeam: Bezeichnung für die Familie des Königs und seine Nachkommen. Jerobeam I. war der erste König des Nordreichs Israel. gehörten.Niemanden aus Jerobeams Familie ließ er übrig,bis sie ganz ausgelöscht war.So erfüllte sich das Wort des Herrn,das er durch seinen Knecht gesprochen hatte.Ahija von Schilo15,29 Ahija von Schilo: Von der Ankündigung erzählt 1. Könige 14,10-11. hatte es genauso angekündigt.30Das geschah wegen der Sünden Jerobeams15,30 Sünden Jerobeams: Hier hauptsächlich die Anbetung fremder Götter und Errichtung von weiteren Heiligtümern, von denen in 1. Könige 12,25-32 erzählt wird.,die er begangen und zu denen er Israel15,30 Israel: Bezeichnung für das Königreich im Norden (926–722 v. Chr.). verführt hatte.So sehr hatte er den Herrn, den Gott Israels, gereizt.31Die übrigen Berichte über Nadab finden sichin der Chronik der Könige von Israel15,31 Chronik der Könige von Israel: Ein uns unbekanntes Buch, das vermutlich Aufzeichnungen über den Königshof und die Regierungszeit einzelner Könige umfasste..32Zwischen Asa und König Bascha von Israelherrschte dauernd Krieg.

Nordreich Israel: König Bascha

33Im dritten Regierungsjahr des Königs Asa15,33 Asa: König des Südreichs Juda (908–868 v. Chr.). von Juda15,33 Juda: Bezeichnung für das Königreich im Süden mit Jerusalem als Hauptstadt.wurde Bascha15,33 Bascha: König des Nordreichs Israel (906–883 v. Chr.)., Ahijas Sohn, König über ganz Israel15,33 Israel: Bezeichnung für das Königreich im Norden (926–722 v. Chr.)..24 Jahre herrschte er in Tirza15,33 Tirza: 55 km nördlich von Jerusalem gelegene Stadt, die in der frühen Königszeit Hauptstadt des Nordreichs Israel war..34Er tat, was der Herr15,34 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. verurteilt,und folgte dem schlechten Vorbild Jerobeams.Er beging die gleiche Sünde15,34 Sünde: König Jerobeam I. hatte Statuen von goldenen Kälbern anfertigen und sie als Götterstatuen in Tempeln außerhalb Jerusalems anbeten lassen, vgl. 1. Könige 12,25-32.,zu der Jerobeam Israel verführt hatte.