BasisBibel NT+Ps (BB)
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Anfang des Schreibens

1,1-4

Das Wort, das Leben bringt

11Was von Anfang an da war.Was wir gehört haben.Was wir mit eigenen Augen gesehen haben.Was wir angeschautund mit eigenen Händen berührt haben. –Darum geht es:um das Wort1,1 Wort: Gemeint ist das Wort, durch das Gott die Welt erschaffen hat. Der griechische Begriff für Wort ist im Unterschied zum Deutschen nicht sächlich, sondern männlich: der Logos. Damit ist die Vorstellung von einer Person verbunden, die schon vor aller Schöpfung bei Gott ist. In Jesus ist dieses Wort als Mensch zur Welt gekommen. , das Leben bringt.2Denn das Leben selbst ist sichtbar geworden,und wir haben es gesehen.Wir sind Zeugen dafürund verkünden es euch:Es ist das ewige Leben1,2 ewiges Leben: Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm.,das beim Vater1,2 Vater: Vertrauensvolle Anrede für Gott. warund für uns sichtbar wurde.3Was wir gesehen und gehört haben,das verkünden wir auch euch.Dadurch sollt auch ihr mit uns verbunden sein.Und mit uns verbunden zu sein,heißt zugleich:Mit dem Vater1,3 Vater: Vertrauensvolle Anrede für Gott. und seinem Sohn1,3 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. Jesus1,3 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus1,3 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. verbunden zu sein.4Dies schreiben wir,um unsere Freude vollkommen zu machen.

Gemeinschaft mit Gott

1,5–2,17

Gott ist Licht

5Das ist die Botschaft,die wir von Jesus1,5 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus1,5 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. gehört habenund die wir euch verkünden:Gott ist Licht1,5 Licht: Das Licht ist das erste Werk in Gottes Schöpfung. Im übertragenen Sinn bedeutet das Licht Leben, während Dunkelheit für den Tod steht. Im Neuen Testament wird Jesus als Licht der Welt bezeichnet, weil die Menschen durch ihn das ewige Leben erhalten.,in ihm gibt es keine Spur von Dunkelheit1,5 Dunkelheit: Die Abwesenheit des Lichts. In der Vorstellung der Antike der Bereich, in dem die Dämonen ihr Unwesen treiben. .6Wir lügen,wenn wir behaupten:»Wir haben Gemeinschaft mit Gott!«,aber unser Leben nach der Dunkelheit1,6 Dunkelheit: Die Abwesenheit des Lichts. In der Vorstellung der Antike der Bereich, in dem die Dämonen ihr Unwesen treiben. ausrichten.Was wir tun,steht dann im Gegensatz zur Wahrheit1,6 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. .7Gott selbst ist ja im Licht1,7 Licht: Das Licht ist das erste Werk in Gottes Schöpfung. Im übertragenen Sinn bedeutet das Licht Leben, während Dunkelheit für den Tod steht. Im Neuen Testament wird Jesus als Licht der Welt bezeichnet, weil die Menschen durch ihn das ewige Leben erhalten..Wenn wir nun ein Leben führen,das – wie er selbst – im Licht1,7 Licht: Das Licht ist das erste Werk in Gottes Schöpfung. Im übertragenen Sinn bedeutet das Licht Leben, während Dunkelheit für den Tod steht. Im Neuen Testament wird Jesus als Licht der Welt bezeichnet, weil die Menschen durch ihn das ewige Leben erhalten. ist,haben wir Gemeinschaft untereinander.Dann reinigt uns das Blut1,7 Blut: Im Blut ist nach biblischer Auffassung das Leben enthalten. Alles Blut gehört in besonderer Weise Gott, weil er allein Leben schaffen kann. ,das sein Sohn1,7 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. Jesus1,7 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. vergossen hat,von jeder Schuld1,7 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet..

8Wir betrügen uns selbst,wenn wir behaupten:»Uns trifft keine Schuld1,8 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet.Dann ist die Wahrheit1,8 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. nicht in uns am Werk.9Wenn wir aber unsere Schuld1,9 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. eingestehen,ist Gott treu und gerecht:Er vergibt uns die Schuld1,9 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet.und reinigt uns von allem Unrecht.10Wir machen sogar Gott zum Lügner,wenn wir behaupten:»Wir haben noch nie etwas getan,wodurch wir schuldig1,10 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. geworden sind!«Dann ist Gottes Wort1,10 Wort: Gemeint ist das Wort, durch das Gott die Welt erschaffen hat. Der griechische Begriff für Wort ist im Unterschied zum Deutschen nicht sächlich, sondern männlich: der Logos. Damit ist die Vorstellung von einer Person verbunden, die schon vor aller Schöpfung bei Gott ist. In Jesus ist dieses Wort als Mensch zur Welt gekommen. nicht in uns am Werk.
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Jesus Christus, unser Beistand

21Meine Kinder2,1 Kinder: Anrede an die Christen, für die der Brief bestimmt ist.,das schreibe ich euch,damit ihr keine Schuld2,1 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. auf euch ladet.Wenn aber dennoch jemand schuldig2,1 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. wird,dann haben wir einen Beistand2,1 Beistand: Ursprünglich der Anwalt vor Gericht. Bei Johannes der Heilige Geist, der an die Stelle von Jesus tritt, bei den Jüngern bleibt und ihnen hilft. beim Vater2,1 Vater: Vertrauensvolle Anrede für Gott. :Jesus2,1 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus2,1 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. ,der ganz und gar gerecht ist.2Er hat für unsere Schuld2,2 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. sein Leben gegeben2,2 sein Leben gegeben: Wörtlich heißt es in Vers 2: »Er ist die Sühne für unsere Schuld«.und hat uns so mit Gott versöhnt.Und das gilt nicht nur für unsere Schuld2,2 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet.,sondern auch für die der ganzen Welt.

3Ob wir Gott wirklich kennen,können wir daran ablesen,dass wir seine Gebote halten.4Wer behauptet:»Ich kenne ihn«,aber seine Gebote nicht hält,ist ein Lügner.In ihm ist die Wahrheit2,4 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. nicht am Werk.5Aber wer sich an sein Wort2,5 Wort: Gemeint ist das Wort, durch das Gott die Welt erschaffen hat. Der griechische Begriff für Wort ist im Unterschied zum Deutschen nicht sächlich, sondern männlich: der Logos. Damit ist die Vorstellung von einer Person verbunden, die schon vor aller Schöpfung bei Gott ist. In Jesus ist dieses Wort als Mensch zur Welt gekommen. hält,in dem ist die Liebe Gottes wahrhaftig vollendet.Daran können wir ablesen,ob wir in der Gegenwart Gottes leben.6Wer von sich sagt:»Ich lebe in der Gegenwart Gottes!«,geht damit eine Verpflichtung ein –so zu leben,wie Jesus2,6 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. gelebt hat.

Das neue Gebot

7Ihr Lieben,was ich euch schreibe,ist kein neues Gebot,sondern es ist das alte.Ihr kennt es ja schon von Anfang an.Dieses alte Gebot ist die Botschaft,die ihr bereits gehört habt.8Und trotzdem ist es zugleich ein neues Gebot,das ich euch schreibe.Es entspricht der Wahrheit2,8 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. Gottes –im Leben von Jesus2,8 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. wie in eurem.Denn die Dunkelheit2,8 Dunkelheit: Die Abwesenheit des Lichts. In der Vorstellung der Antike der Bereich, in dem die Dämonen ihr Unwesen treiben. vergeht,und das Licht2,8 Licht: Das Licht ist das erste Werk in Gottes Schöpfung. Im übertragenen Sinn bedeutet das Licht Leben, während Dunkelheit für den Tod steht. Im Neuen Testament wird Jesus als Licht der Welt bezeichnet, weil die Menschen durch ihn das ewige Leben erhalten. der göttlichen Wahrheit2,8 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. leuchtet schon.

9Wer behauptet:»Ich lebe im Licht!«,aber seinen Bruder oder seine Schwester hasst,lebt noch in der Dunkelheit2,9 Dunkelheit: Die Abwesenheit des Lichts. In der Vorstellung der Antike der Bereich, in dem die Dämonen ihr Unwesen treiben. .10Wer seinen Bruder oder seine Schwester liebt,bleibt im Licht2,10 Licht: Das Licht ist das erste Werk in Gottes Schöpfung. Im übertragenen Sinn bedeutet das Licht Leben, während Dunkelheit für den Tod steht. Im Neuen Testament wird Jesus als Licht der Welt bezeichnet, weil die Menschen durch ihn das ewige Leben erhalten..In ihm gibt es nichts,was ihn vom Glauben2,10 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. abbringen kann.11Aber wer seinen Bruder oder seine Schwester hasst,lebt in der Dunkelheit2,11 Dunkelheit: Die Abwesenheit des Lichts. In der Vorstellung der Antike der Bereich, in dem die Dämonen ihr Unwesen treiben. .Ja, er tappt regelrecht im Dunkelnund weiß nicht,wohin er geht.Denn die Dunkelheit2,11 Dunkelheit: Die Abwesenheit des Lichts. In der Vorstellung der Antike der Bereich, in dem die Dämonen ihr Unwesen treiben. hat seine Augen blind gemacht.

Das Wort ist in euch lebendig

12Ihr Kinder2,12 Kinder: Anrede an die Christen, für die der Brief bestimmt ist.,das gebe ich euch schriftlich:Eure Schuld ist vergebendurch die Macht seines Namens2,12 Name: Gemeint ist der Name Jesus. Der Name steht in biblischer Zeit für den Träger des Namens selbst. Wer im Namen von jemand handelt, handelt nicht nur in seinem Auftrag oder mit seiner Vollmacht. Durch ihn handelt vielmehr der Auftraggeber selbst..13Ihr Eltern,das gebe ich euch schriftlich:Ihr habt den erkannt,der von Anfang an da war.Ihr jungen Leute,das gebe ich euch schriftlich:Ihr habt den Bösen2,13 Satan, Teufel: Der Gegenspieler Gottes. Sein Ziel ist das Verderben der Menschen. besiegt.14Ihr Kinder,so habt ihr es schwarz auf weiß:Ihr habt den Vater erkannt.Ihr Eltern,so habt ihr es schwarz auf weiß:Ihr habt den erkannt,der von Anfang an da war.Ihr jungen Leute,so habt ihr es schwarz auf weiß:Ihr seid stark.Gottes Wort wirkt in euch.Ihr habt den Bösen2,14 Satan, Teufel: Der Gegenspieler Gottes. Sein Ziel ist das Verderben der Menschen. besiegt.15Ihr sollt nicht die Welt2,15 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. liebenund auch nicht das,was in der Welt2,15 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. ist.Wenn jemand die Welt2,15 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. liebt,hat die Liebe zum Vater2,15 Vater: Vertrauensvolle Anrede für Gott. keinen Raum in ihm.16Zur Welt gehören das irdische Verlangen2,16 das irdische Verlangen: D. h. das Verlangen, das auf irdische Dinge gerichtet ist.,die Blicke voller Begierdeund das Prahlen mit Wohlstand.Aber das alles kommt nicht vom Vater2,16 Vater: Vertrauensvolle Anrede für Gott. ,sondern stammt aus der Welt2,16 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. .17Die Welt2,17 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. und ihre Gier vergehen.Aber wer tut, was Gott will,wird in Ewigkeit leben2,17 ewiges Leben: Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm..

Die letzte Stunde

2,18–3,24

Warnung vor den Widersachern von Christus

18Ihr Kinder2,18 Kinder: Anrede an die Christen, für die der Brief bestimmt ist.,die letzte Stunde2,18 letzte Stunde: Bevor Gottes Gericht kommt. ist da!Ihr habt gehört: Der Widersacher von Christus2,18 Widersacher von Christus: Gestalt, in der die Macht des Bösen als Person auftritt, um die Menschen in die Irre zu führen. kommt.Und jetzt sind sogar viele Widersacher2,18 Widersacher von Christus: Gestalt, in der die Macht des Bösen als Person auftritt, um die Menschen in die Irre zu führen. gekommen.Daran erkennen wir:Die letzte Stunde2,18 letzte Stunde: Bevor Gottes Gericht kommt. ist wirklich da.19Die Widersacher2,19 Widersacher von Christus: Gestalt, in der die Macht des Bösen als Person auftritt, um die Menschen in die Irre zu führen. kamen aus unserer Mitte,aber sie gehörten nicht wirklich zu uns.Wenn sie zu uns gehört hätten,dann wären sie bei uns geblieben.Aber an ihnen sollte sichtbar werden:Es gehören einfach nicht alle zu uns.20Doch ihr habt die Salbung2,20 salben, Salbung: Eine Salbung wurde durch Einreiben oder Begießen des Kopfes und Leibes mit Öl (Olivenöl) vorgenommen. empfangenvon dem, der heilig2,20 heilig: Heilig ist in der Bibel alles, was zu Gott gehört und mit ihm in Verbindung steht. ist.Und dadurch seid ihr allein den Besitz der Erkenntnis gekommen.21Ich habe euch nicht etwa deshalb geschrieben,weil ihr die Wahrheit2,21 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. nicht kennt.Denn ihr kennt sieund ihr wisst,dass aus der Wahrheit2,21 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. keine Lüge kommt.

22Wer ist denn der Lügner?Doch wohl der, der abstreitet,dass Jesus2,22 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. der Christus2,22 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. ist.Der ist der Widersacher von Christus2,22 Widersacher von Christus: Gestalt, in der die Macht des Bösen als Person auftritt, um die Menschen in die Irre zu führen. .Und mit dem Sohn2,22 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. lehnt er auch den Vater2,22 Vater: Vertrauensvolle Anrede für Gott. ab.23Wer den Sohn2,23 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. ablehnt,kann auch nicht zum Vater2,23 Vater: Vertrauensvolle Anrede für Gott. gehören.Wer sich zum Sohn2,23 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. bekennt,gehört auch zum Vater2,23 Vater: Vertrauensvolle Anrede für Gott. .

24Die Botschaft,die ihr von Anfang an gehört habt,sollt ihr im Innern bewahren.Wenn ihr das bewahrt,was ihr von Anfang an gehört habt,könnt ihr gewiss sein:Ihr werdet mit dem Sohn2,24 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. und dem Vater2,24 Vater: Vertrauensvolle Anrede für Gott. verbunden bleiben.25Und das ist es,was Christus2,25 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. selbst uns versprochen hat:das ewige Leben2,25 ewiges Leben: Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm..

26So viel über die Leute,die euch in die Irre führen wollen.Ihretwegen habe ich euch das alles geschrieben.27Aber ihr habt von Christus2,27 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. die Salbung2,27 salben, Salbung: Eine Salbung wurde durch Einreiben oder Begießen des Kopfes und Leibes mit Öl (Olivenöl) vorgenommen. empfangenund diese Salbung2,27 salben, Salbung: Eine Salbung wurde durch Einreiben oder Begießen des Kopfes und Leibes mit Öl (Olivenöl) vorgenommen. bleibt in euch wirksam.Deshalb braucht ihr keinen anderen Lehrer2,27 Lehrer: Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde..Denn die Salbung2,27 salben, Salbung: Eine Salbung wurde durch Einreiben oder Begießen des Kopfes und Leibes mit Öl (Olivenöl) vorgenommen. lehrt euch alles.Was sie euch lehrt,ist Gottes Wahrheit2,27 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. und keine Lüge.Und ihr sollt mit Gott verbunden bleiben,so wie die Salbung2,27 salben, Salbung: Eine Salbung wurde durch Einreiben oder Begießen des Kopfes und Leibes mit Öl (Olivenöl) vorgenommen. es euch gelehrt hat.

Aufruf zur Treue

28Also, Kinder,bleibt mit Gott verbunden.Dann können wir voller Zuversicht sein,wenn er erscheint.Und wir werden bei seinem Kommennicht beschämt vor ihm zurückweichen müssen.29Wenn ihr wisst,dass Gott gerecht2,29 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. ist,erkennt ihr:Jeder, der sich in seinem Handelnvon der Gerechtigkeit2,29 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. leiten lässt,hat Gott zum Vater2,29 Vater: Vertrauensvolle Anrede für Gott. .
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Die Kinder Gottes

31Seht doch,wie groß die Liebe ist,die der Vater3,1 Vater: Vertrauensvolle Anrede für Gott. uns geschenkt hat:Wir heißen Kinder Gottesund wir sind es tatsächlich.Aber die Welt3,1 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. weiß nicht,wer wir sind.Denn sie hat Gott nicht erkannt.2Ihr Lieben,jetzt sind wir Kinder Gottes.Aber was wir einmal sein werden,ist noch gar nicht sichtbar.Wir wissen jedoch:Wenn es sichtbar wird,werden wir Gott ähnlich sein.Denn dann werden wir ihn sehen,wie er wirklich ist.3Und wer das voller Hoffnung von Gott erwartet,hält sein Leben rein von aller Schuld3,3 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet.so wie Gott rein3,3 rein, unrein: Bei den Juden ist Reinheit die Voraussetzung, dass Gegenstände oder Menschen in Gottes Nähe kommen dürfen. ist.

4Wer sich auf die Sünde3,4 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. einlässt,lehnt sich gegen Gott auf.Ja, Sünde3,4 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. ist Auflehnung gegen Gott.5Ihr wisst:Christus3,5 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. ist in die Welt3,5 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. gekommen,um die Sünde3,5 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. wegzunehmen.Er selbst ist ohne Sünde3,5 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck..6Wer mit ihm verbunden bleibt,kann keine Sünde3,6 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. begehen.Wer aber Sünden3,6 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. begeht,hat ihn nicht gesehen und nicht erkannt.

7Kinder3,7 Kinder: Anrede an die Christen, für die der Brief bestimmt ist.,niemand soll euch in die Irre führen.Wer sich in seinem Handelnvon der Gerechtigkeit3,7 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. leiten lässt,ist gerecht3,7 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben.so wie Christus3,7 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. gerecht3,7 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. ist.8Wer sich dagegen auf die Sünde3,8 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. einlässt,kommt vom Teufel3,8 Satan, Teufel: Der Gegenspieler Gottes. Sein Ziel ist das Verderben der Menschen..Denn der Teufel3,8 Satan, Teufel: Der Gegenspieler Gottes. Sein Ziel ist das Verderben der Menschen. sündigt3,8 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. von Anfang an.Gottes Sohn3,8 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. ist in die Welt3,8 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. gekommen,um die Werke des Teufels3,8 Satan, Teufel: Der Gegenspieler Gottes. Sein Ziel ist das Verderben der Menschen. zu zerstören.9Wer Gott zum Vater3,9 Vater: Vertrauensvolle Anrede für Gott. hat,lässt sich nicht auf die Sünde3,9 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. ein.Denn Gottes Same3,9 Same Gottes: Der Geist Gottes, der bei der Taufe ins Herz des Menschen gelegt wird und das neue Leben bewirkt. lebt in ihm.Er kann keine Sünde3,9 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. begehen,weil er ja Gott zum Vater3,9 Vater: Vertrauensvolle Anrede für Gott. hat.10Daran sind die Kinder Gottesund die Kinder des Teufels3,10 Satan, Teufel: Der Gegenspieler Gottes. Sein Ziel ist das Verderben der Menschen. zu unterscheiden:Jeder, der sich in seinem Handelnnicht von der Gerechtigkeit3,10 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. leiten lässt,stammt nicht von Gott.Das gilt besonders von einem Menschen,der seinen Bruder oder seine Schwester nicht liebt.

Liebt einander!

11Denn das ist die Botschaft,die ihr von Anfang an gehört habt:Wir sollen einander lieben.12Wir sollen nicht wie Kain3,12 Kain: Erster Sohn von Adam. Er erschlug seinen Bruder Abel. sein,der vom Bösen3,12 Satan, Teufel: Der Gegenspieler Gottes. Sein Ziel ist das Verderben der Menschen. kamund seinen Bruder ermordete.Und warum hat er ihn ermordet?Weil sein ganzes Tun böse war,das seines Bruders aber gerecht3,12 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben..

13Brüder und Schwestern,ihr braucht euch nicht zu wundern,wenn die Welt3,13 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. euch hasst.14Wir wissen:Wir sind aus dem Bereich des Todesin den des Lebens3,14 ewiges Leben: Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm. hinübergegangen –denn wir lieben unsere Brüder und Schwestern.Wer nicht liebt,bleibt im Bereich des Todes.15Wer seinen Bruder oder seine Schwester hasst,ist ein Mörder.Und ihr wisst:Kein Mörder kann das ewige Leben3,15 ewiges Leben: Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm.als einen bleibenden Besitz erlangen.16Christus3,16 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. hat sein Leben für uns eingesetzt.Daran haben wir erkannt,wie groß seine Liebe zu uns ist.Genauso müssen auch wirunser Leben für unsere Geschwister einsetzen.17Stellt euch vor:Jemand ist mit allem gut versorgt,sieht aber,dass sein Bruder oder seine Schwester Not leidet.Wenn er dann sein Herz vor ihrer Not verschließt –wie sollte da noch die Liebe Gottesin ihm wirksam bleiben?

Wer liebt, lebt in Gottes Gegenwart

18Ihr Kinder3,18 Kinder: Anrede an die Christen, für die der Brief bestimmt ist.,unsere Liebe darf nicht nur aus Wortenund Lippenbekenntnissen bestehen.Sie soll sich in Taten zeigenund darin,dass sie der Wahrheit3,18 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. entspricht.19Daran werden wir erkennen,dass die Wahrheit3,19 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. wirklich unser Leben bestimmt3,19 unser Leben bestimmt: Wörtlich heißt es in Vers 19: »das wir aus der Wahrheit sind.«.Und damit können wir vor Gottunser Herz3,19 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. beruhigen.20Schon unser eigenes Herz3,20 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. klagt uns an3,20 klagt uns an: Dass unsere Liebe nicht groß genug ist..Aber Gott ist größer als unser Herz3,20 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln.,er kennt uns durch und durch.

21Ihr Lieben,wenn unser Herz3,21 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. uns dann nicht mehr anklagt,können wir voller Zuversicht zu Gott aufsehen.22Und wir bekommen von ihm,um was wir auch bitten.Denn wir halten seine Geboteund tun,was ihm gefällt.23Und das ist sein Gebot:Wir sollen an den Namen3,23 Name: Der Name steht in biblischer Zeit für den Träger des Namens selbst. Wer im Namen von jemandem handelt, handelt nicht nur in seinem Auftrag oder mit seiner Vollmacht. Durch ihn handelt vielmehr der Auftraggeber selbst.seines Sohnes3,23 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. Jesus3,23 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus3,23 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. glauben.Und wir sollen einander lieben,so wie Christus3,23 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. es uns geboten hat.24Wer seine Gebote hält,lebt in seiner Gegenwartund er3,24 Er: In diesem Vers ist im griechischen Text nicht eindeutig zu erkennen, ob von Gott oder Christus die Rede ist. ist gegenwärtig in ihm.An dem Geist3,24 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt.,den er uns gegeben hat,erkennen wir:Er3,24 Er: In diesem Vers ist im griechischen Text nicht eindeutig zu erkennen, ob von Gott oder Christus die Rede ist. ist in uns gegenwärtig.