BasisBibel (BB)

Briefanfang

1. Johannes 1,1-4

Das Wort, das Leben bringt

11Was von Anfang an gegeben war,war das Wort1,1 das Wort: Im 1. Johannesbrief steht »das Wort« wie am Anfang des Johannesevangeliums in Johannes 1,1-18 für Jesus Christus, durch den Gott der Welt Rettung schenkt., das Leben bringt.Wir haben es gehört.Wir haben es mit eigenen Augen gesehen.Wir haben es angeschaut und mit eigenen Händen berührt.2Ja, das Leben selbst ist sichtbar geworden,und wir haben es gesehen.Wir bezeugen es und verkünden es euch:das ewige Leben1,2 ewiges Leben: Leben im Reich Gottes und in unmittelbarer Gemeinschaft mit Gott nach der Auferstehung vom Tod., das beim Vater1,2 Vater: Vertrauensvolle Anrede oder Bezeichnung für Gott. warund für uns sichtbar wurde.3Wir haben es gesehen und gehörtund verkünden es auch euch.Dadurch sollt auch ihr mit uns Gemeinschaft haben.Die Gemeinschaft mit uns ist aber zugleichdie Gemeinschaft mit dem Vaterund seinem Sohn1,3 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. Im Neuen Testament wird der Titel ausschließlich für Jesus verwendet. Jesus Christus1,3 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt..4Dies schreiben wir,damit die Freude uns ganz und gar erfüllt.

Gemeinschaft mit Gott

1. Johannes 1,5–2,17

Leben im Licht

5Das ist die Botschaft,die wir von Jesus Christus1,5 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. gehört habenund die wir euch verkünden:Gott ist Licht1,5 Licht: Bild für die Gnade Gottes. Sie zeigt sich in seiner liebevollen Zuwendung zu den Menschen, die er ihnen in seinem Sohn Jesus Christus schenkt. Durch ihn erhalten die Menschen das wahre Leben in unmittelbarer Gemeinschaft mit Gott., in ihm gibt es keine Spur von Finsternis.6Wir lügen, wenn wir behaupten:»Wir haben Gemeinschaft mit Gott!«,und leben doch in der Finsternis.Was wir tun, entspricht dann nicht der Wahrheit1,6 Wahrheit: Wahr ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Als Mensch ist Jesus Zeuge für diese Wahrheit, als Sohn Gottes, der von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst..7Wenn wir aber im Licht leben,wie Gott selbst im Licht ist,haben wir Gemeinschaft miteinander.Dann reinigt uns das Blut1,7 Blut: Sinnbild für den Tod von Jesus Christus am Kreuz. In Tod und Auferstehung von Jesus Christus schenkt Gott den Menschen Versöhnung. von jeder Schuld1,7 Schuld: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können.,das sein Sohn1,7 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. Im Neuen Testament wird der Titel ausschließlich für Jesus verwendet. Jesus für uns vergossen hat.

Jesus Christus ist unser Beistand

8Wir betrügen uns selbst, wenn wir behaupten:»Wir haben keine Schuld1,8 Schuld: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. auf uns geladen!«Dann wirkt die Wahrheit1,8 Wahrheit: Wahr ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Als Mensch ist Jesus Zeuge für diese Wahrheit, als Sohn Gottes, der von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. nicht in uns.9Wenn wir aber unsere Schuld eingestehen,ist Gott treu und gerecht:Er vergibt uns die Schuldund reinigt uns von allem Unrecht,das wir begangen haben.10Wir machen sogar Gott zum Lügner, wenn wir behaupten:»Wir haben noch nie etwas getan,wodurch wir schuldig geworden sind!«Dann wirkt sein Wort1,10 sein Wort: Im 1. Johannesbrief steht »das Wort« wie am Anfang des Johannesevangeliums in Johannes 1,1-18 für Jesus Christus, durch den Gott der Welt Rettung schenkt. nicht in uns.