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Über das Reden in fremden Sprachen

141Bleibt unbeirrt auf dem Weg der Liebe!Strebt nach den Gaben,die der Heilige Geist14,1 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. verleiht –vor allem aber danach,als Prophet14,1 Prophet: Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. zu reden.2Wer in fremden Sprachen14,2 Sprachen, fremde Sprachen: Das durch den Heiligen Geist bewirkte Reden in einer fremden, dem Sprecher vielleicht völlig unbekannten Sprache oder auch in einer völlig unbekannten Ausdrucksweise. redet,spricht nicht zu den Menschen,sondern zu Gott.Denn niemand versteht ihn.Was er unter dem Einfluss des Geistes14,2 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. sagt,bleibt vielmehr ein Geheimnis.3Wer dagegen als Prophet14,3 Prophet: Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. redet,spricht zu den Menschen.Er baut die Gemeinde auf,ermutigt sieund tröstet sie.4Wer in fremden Sprachen14,4 Sprachen, fremde Sprachen: Das durch den Heiligen Geist bewirkte Reden in einer fremden, dem Sprecher vielleicht völlig unbekannten Sprache oder auch in einer völlig unbekannten Ausdrucksweise. redet,baut damit nur sich selbst auf.Wer aber als Prophet14,4 Prophet: Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. redet,baut die Gemeinde auf.5Ich wünschte mir,dass ihr alle in fremden Sprachen14,5 Sprachen, fremde Sprachen: Das durch den Heiligen Geist bewirkte Reden in einer fremden, dem Sprecher vielleicht völlig unbekannten Sprache oder auch in einer völlig unbekannten Ausdrucksweise. reden könntet.Noch lieber wäre es mir allerdings,wenn ihr als Propheten14,5 Prophet: Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. reden könntet.Wer als Prophet14,5 Prophet: Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. redet,ist bedeutender als derjenige,der in fremden Sprachen14,5 Sprachen, fremde Sprachen: Das durch den Heiligen Geist bewirkte Reden in einer fremden, dem Sprecher vielleicht völlig unbekannten Sprache oder auch in einer völlig unbekannten Ausdrucksweise. redet.Es sei denn, er legt seine Rede auch aus.Das hilft dann mit,die Gemeinde aufzubauen.

Das Reden in fremden Sprachen ist nicht förderlich für die Gemeinde

6Brüder und Schwestern14,6 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. ,jetzt stellt euch doch nur einmal vor:Ich komme zu euchund rede in fremden Sprachen14,6 Sprachen, fremde Sprachen: Das durch den Heiligen Geist bewirkte Reden in einer fremden, dem Sprecher vielleicht völlig unbekannten Sprache oder auch in einer völlig unbekannten Ausdrucksweise..Was habt ihr davon,wenn ich euch nichts Verständliches vermittle –zum Beispiel eine Offenbarungoder eine Erkenntnisoder eine prophetische14,6 Prophet: Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Botschaftoder eine Lehre.7So ist es ja auch bei den hölzernen Musikinstrumenten,zum Beispiel bei einer Flöte14,7 Flöte: Musikinstrument aus Holz, Rohr oder Knochen mit einer Längsbohrung, das mit dem Mund geblasen wird. oder Leier14,7 Leier: Die Leier (Jochlaute) ist ein antikes Saiteninstrument aus dem 9. Jahrhundert v. Chr. Sie war das typische Instrument am Hof und im Tempel.:Wenn sich die einzelnen Töne nicht unterscheiden –wie soll man dann erkennen,was auf der Flöte14,7 Flöte: Musikinstrument aus Holz, Rohr oder Knochen mit einer Längsbohrung, das mit dem Mund geblasen wird. oder auf der Leier14,7 Leier: Die Leier (Jochlaute) ist ein antikes Saiteninstrument aus dem 9. Jahrhundert v. Chr. Sie war das typische Instrument am Hof und im Tempel. gespielt wird?8Oder wenn von der Trompete14,8 Trompete: Musikinstrument (Blasinstrument) aus einem Metallrohr mit Schalltrichter. Ein militärisches Signalistrument, mit dem z. B. zum Kampf gerufen wurde.nur ein gepresster Ton kommt –wer rüstet sich dann zum Kampf?9Genauso wirkt es,wenn ihr in fremden Sprachen14,9 Sprachen, fremde Sprachen: Das durch den Heiligen Geist bewirkte Reden in einer fremden, dem Sprecher vielleicht völlig unbekannten Sprache oder auch in einer völlig unbekannten Ausdrucksweise. redet.Wenn ihr keine verständlichen Worte gebraucht –wie soll man das Gesagte verstehen können?Ihr werdet in den Wind reden!10Wer weiß, wie viele Sprachen es auf der Welt gibt,ja, nichts geschieht ohne Sprache.11Wenn ich eine Sprache nicht spreche,werde ich für den, der sie spricht, ein Fremder sein.Und wer sie spricht,wird umgekehrt für mich ein Fremder sein.12Bei euch ist es genauso.Ihr strebt doch nach den Gaben des Heiligen Geistes14,12 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt..Dann strebt danach,an solchen Gaben reich zu werden,die die Gemeinde aufbauen.

Anweisungen für das Reden in fremden Sprachen

13Darum gilt:Wer in fremden Sprachen14,13 Sprachen, fremde Sprachen: Das durch den Heiligen Geist bewirkte Reden in einer fremden, dem Sprecher vielleicht völlig unbekannten Sprache oder auch in einer völlig unbekannten Ausdrucksweise. redet,soll um die Gabe beten14,13 Gebet: Reden des Menschen mit Gott.,seine Rede auch übersetzen zu können!14Denn wenn ich in fremden Sprachen14,14 Sprachen, fremde Sprachen: Das durch den Heiligen Geist bewirkte Reden in einer fremden, dem Sprecher vielleicht völlig unbekannten Sprache oder auch in einer völlig unbekannten Ausdrucksweise. bete14,14 Gebet: Reden des Menschen mit Gott.,dann betet zwar mein Geist.Aber mein Verstand ist untätig.15Was folgt daraus?Ich will mit dem Geist beten14,15 Gebet: Reden des Menschen mit Gott..Ich will aber auch mit dem Verstand beten14,15 Gebet: Reden des Menschen mit Gott..Ich will mit dem Geist singen.Ich will aber auch mit dem Verstand singen.16Denn angenommen,du sprichst einen Lobpreis,wie es dir der Geist14,16 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. eingibt14,16 eingibt: Also in fremden Sprachen.wie soll dann ein Unkundigerauf dein Dankgebet14,16 Dankgebet: In der jüdischen Familie eröffnet der Hausvater die Mahlzeit mit dem Dank an Gott. mit »Amen14,16 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« « antworten können?Er versteht ja nicht,was du sagst.17Du sprichst zwar ein schönes Dankgebet14,17 Dankgebet: In der jüdischen Familie eröffnet der Hausvater die Mahlzeit mit dem Dank an Gott. ,der andere wird dadurch aber nicht aufgebaut.

18Ich danke Gott dafür,dass ich in fremden Sprachen14,18 Sprachen, fremde Sprachen: Das durch den Heiligen Geist bewirkte Reden in einer fremden, dem Sprecher vielleicht völlig unbekannten Sprache oder auch in einer völlig unbekannten Ausdrucksweise. reden kann.Ich tue das mehr als ihr alle zusammen.19Aber in der Gemeinde will ich lieberfünf Worte mit Sinn und Verstand sagen.Das ist besser als zehntausend Worte in fremden Sprachen14,19 Sprachen, fremde Sprachen: Das durch den Heiligen Geist bewirkte Reden in einer fremden, dem Sprecher vielleicht völlig unbekannten Sprache oder auch in einer völlig unbekannten Ausdrucksweise..Denn so kann ich auch andere unterweisen.

Das Reden als Prophet dient der Gemeinde mehr

20Brüder und Schwestern14,20 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. ,seid doch nicht unmündig wie Kinder,wenn es ans Denken geht.Wenn es dagegen um die Bosheit geht,sollt ihr wie Kleinkinder sein.Aber beim Denken sollt ihr euchals mündige Erwachsene erweisen.21Im Gesetz14,21 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. heißt14,21 heißt: Das Zitat ist an Jesaja 28,11-12 angelehnt. es:»So spricht der Herr14,21 Herr (für Gott): Bezeichnung für Gott. Sie bringt zum Ausdruck, dass er allen menschlichen Herrschern und allen Göttern, die von anderen Völkern verehrt wurden, unendlich überlegen ist.:In fremden Sprachen und durch fremde Lippenwill ich zu diesem Volk reden.Aber auch dann werden sie nicht auf mich hören.«22Das Reden in fremden Sprachen14,22 Sprachen, fremde Sprachen: Das durch den Heiligen Geist bewirkte Reden in einer fremden, dem Sprecher vielleicht völlig unbekannten Sprache oder auch in einer völlig unbekannten Ausdrucksweise. ist also ein Zeichen14,22 Wunder, Zeichen: Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen. aber nicht für die, die zum Glauben14,22 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. gekommen sind,sondern für die Ungläubigen.Bei der prophetischen14,22 Prophet: Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Rede ist es umgekehrt:Sie ist nicht für die Ungläubigen bestimmt,sondern für die, die zum Glauben14,22 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. gekommen sind.23Stellt euch vor:Die Gemeinde kommt zusammenund alle reden in fremden Sprachen14,23 Sprachen, fremde Sprachen: Das durch den Heiligen Geist bewirkte Reden in einer fremden, dem Sprecher vielleicht völlig unbekannten Sprache oder auch in einer völlig unbekannten Ausdrucksweise..Wenn jetzt Unkundige oder Ungläubige hereinkommen,werden sie euch wohl für verrückt halten.24Stellt euch aber umgekehrt vor:Alle reden als Propheten14,24 Prophet: Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat..Wenn jetzt ein Ungläubiger oder Unkundiger hereinkommt,wird er sich von allen zur Rechenschaft gezogen sehen.Er weiß sich von allen geprüft.25Das, was in seinem Herzen14,25 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. verborgen ist,kommt ans Licht.Er wird sich niederwerfen14,25 Gebetshaltung: In biblischer Zeit gibt es verschiedene Haltungen, die Menschen beim Beten einnehmen (z. B. Liegen, Knien, Stehen).,Gott anbeten14,25 Gebetshaltung: In biblischer Zeit gibt es verschiedene Haltungen, die Menschen beim Beten einnehmen (z. B. Liegen, Knien, Stehen). und bekennen:»Tatsächlich, Gott ist mitten unter euch!«

Anweisungen für die Gestaltung des Gottesdiensts

26Was folgt nun daraus,Brüder und Schwestern14,26 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. ?Wenn ihr zusammenkommt,kann jeder etwas beitragen:einen Psalm14,26 Psalmen: Lieder oder Gebete von Menschen, die sich mit ihrer Klage und ihrem Lob an Gott wenden.,eine Lehre,eine Offenbarung,eine Rede in fremden Sprachen14,26 Sprachen, fremde Sprachen: Das durch den Heiligen Geist bewirkte Reden in einer fremden, dem Sprecher vielleicht völlig unbekannten Sprache oder auch in einer völlig unbekannten Ausdrucksweise.oder eine Deutung dazu.Alles soll dazu dienen,die Gemeinde aufzubauen.27Wenn es Reden in fremden Sprachen14,27 Sprachen, fremde Sprachen: Das durch den Heiligen Geist bewirkte Reden in einer fremden, dem Sprecher vielleicht völlig unbekannten Sprache oder auch in einer völlig unbekannten Ausdrucksweise. gibt,dann nur zwei oder höchstens drei –und immer der Reihe nach.Außerdem soll jemand die Rede übersetzen.28Wenn niemand die Rede übersetzen kann,soll derjenige, der sie halten will,in der Gemeindeversammlung schweigen.Er soll dann reden,wenn er allein istund nur Gott es hört.

29Auch von denen, die als Propheten14,29 Prophet: Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. reden,sollen nur zwei oder drei zu Wort kommen.Die anderen sollen dann ihre Rede beurteilen.30Wenn aber einer von denen,die dabeisitzen,gerade eine Offenbarung erlebt,dann soll der Erste schweigen!31Ihr könnt doch alle der Reihe nach als Propheten14,31 Prophet: Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. reden.Dann können alle etwas lernenund alle werden ermutigt.32Denn der Geist, der einen Propheten14,32 Prophet: Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. ergreift,wartet14,32 wartet: Wörtlich lautet der Vers 32: »Denn der Geist, der einen Propheten ergreift, ordnet sich dem Propheten unter«., bis der Prophet14,32 Prophet: Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. bereit ist.33aDenn Gott geht es nicht um Unordnung,sondern um Frieden14,33a Friede: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft.!

Anweisungen für die Frauen im Gottesdienst

33bWie für alle Gemeinden der Heiligen14,33b Heilige: Bezeichnung für die Anhänger von Jesus Christus.gilt auch für euch:34Die Frauen sollen in der Gemeindeversammlung schweigen14,34 schweigen: Bei 1. Korinther 14,33b-35 handelt es sich wahrscheinlich um einen späteren Einschub – in 1. Korinther 11,2-16 argumentiert Paulus anders..Ihnen ist es nicht erlaubt, hier zu reden.Im Gegenteil:Sie sollen sich unterordnen,wie es das Gesetz14,34 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. vorschreibt.35Wenn sie etwas genauer wissen wollen,sollen sie zu Hause ihren Ehemann fragen.Denn für eine Frau ist es eine Schande,in der Gemeindeversammlung öffentlich zu sprechen.

36Ist das Wort Gottes etwa von euch ausgegangen?Ist es vielleicht nur zu euch gekommen?

Abschließende Anweisungen für den Gottesdienst

37Wer glaubt,ein Prophet14,37 Prophet: Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. zu seinoder vom Geist Gottes14,37 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. erfüllt,der muss auch einsehen:Was ich euch schreibe,ist ein Gebot des Herrn14,37 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet..38Wer das nicht anerkennt,braucht seinerseits nicht mit Anerkennung zu rechnen.39Also, meine Brüder und Schwestern14,39 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. ,strebt danach,prophetisch14,39 Prophet: Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. reden zu können.Aber ihr braucht deswegen das Reden in fremden Sprachen14,39 Sprachen, fremde Sprachen: Das durch den Heiligen Geist bewirkte Reden in einer fremden, dem Sprecher vielleicht völlig unbekannten Sprache oder auch in einer völlig unbekannten Ausdrucksweise.nicht zu verhindern.40Nur soll alles anständig und wohlgeordnet zugehen!
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Zur Frage nach der Auferweckung der Toten

Die Überlieferung von der Auferweckung von Christus

151Brüder und Schwestern15,1 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. ,ich will euch auf die Gute Nachricht15,1 Gute Nachricht: Griechisch »euangelion«; häufig mit »Evangelium« wiedergegeben. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff: »Gute Botschaft«, »Gute Nachricht«. hinweisen,die ich euch verkündet habe.Ihr habt sie ja angenommenund sie ist euer fester Grund.2Durch sie werdet ihr gerettet,wenn ihr an dem Wortlaut festhaltet,den ich euch verkündet habe.Wenn nicht,wärt ihr vergeblich zum Glauben15,2 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. gekommen.3Was ich euch weitergegeben habe,habe ich selbst als Überlieferung15,3 Überlieferung: Paulus zitiert wahrscheinlich ein altes christliches Glaubensbekenntnis. empfangen.Grundlegend ist:

Dass Christus15,3 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. für unsere Schuld15,3 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. gestorben ist –wie es in den Heiligen Schriften15,3 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind. steht.4Dass er begraben15,4 Tod, Bestattung: Im Land der Bibel wurden die Toten außerhalb der Ortschaften begraben, da die Grabstätten als unrein galten. wurdeund dass er am dritten Tag auferweckt15,4 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. wurde –wie es in den Heiligen Schriften15,4 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind. steht.5Und dass er sich Kephas15,5 Kephas: »Kephas« ist die aramäische Form des Namens »Petrus«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon. gezeigt hat,danach auch den Zwölf15,5 Zwölf: Gemeint sind die zwölf Jünger, die während der Zeit seines Wirkens immer bei Jesus waren. .

6Später sahen ihn über fünfhundertBrüder und Schwestern15,6 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. gleichzeitig.Die meisten von ihnen sind noch am Leben,einige sind allerdings auch schon gestorben.7Danach hat er sich Jakobus15,7 Jakobus: In Markus 6,3 namentlich genannter Bruder von Jesus. Zur Zeit des Paulus leitete er zusammen mit Petrus und Johannes die Gemeinde in Jerusalem. gezeigt,schließlich allen Aposteln15,7 Apostel: Wörtlich »Ausgesandter«. Jemand, der mit einem bestimmten Auftrag zu einem Adressaten geschickt wird. .8Ganz zuletzt ist er auch mir erschienen –also gleichsam einem Missratenen15,8 Missratener: Paulus bezeichnet sich als Missratenen, weil er sich selbst als unvollkommen und im Grunde ungeeignet zum Aposteldienst empfindet. Denn vor seiner Berufung zum Apostel hat er selbst die christlichen Gemeinden verfolgt, vgl. Galater 1,13-16; Apostelgeschichte 8,1-3; Apostelgeschichte 9,1-9..

9Ich bin nämlich der unwürdigste unter den Aposteln15,9 Apostel: Wörtlich »Ausgesandter«. Jemand, der mit einem bestimmten Auftrag zu einem Adressaten geschickt wird. .Ich verdiene es eigentlich nicht,Apostel15,9 Apostel: Wörtlich »Ausgesandter«. Jemand, der mit einem bestimmten Auftrag zu einem Adressaten geschickt wird. genannt zu werden.Denn ich habe die Gemeinde Gottes verfolgt.10Aber durch die Gnade15,10 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. Gottes bin ich,was ich bin.Und seine Gnade15,10 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu., die er mir erwiesen hat,blieb nicht ohne Wirkung.Im Gegenteil:Ich habe mehr für die Gute Nachricht15,10 Gute Nachricht: Griechisch »euangelion«; häufig mit »Evangelium« wiedergegeben. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff: »Gute Botschaft«, »Gute Nachricht«. gearbeitetals sie alle15,10 alle: D. h. die anderen Apostel..Aber das habe ich nicht mir selbst zuzuschreiben,sondern der Gnade15,10 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. Gottes,die mich begleitet.11Aber gleichgültig, ob ich es sageoder die anderen Apostel15,11 Apostel: Wörtlich »Ausgesandter«. Jemand, der mit einem bestimmten Auftrag zu einem Adressaten geschickt wird. :Das15,11 Das: Gemeint ist das Glaubensbekenntnis in 1. Korinther 15,3-8. ist unsere Verkündigungund das15,11 das: Gemeint ist das Glaubensbekenntnis in 1. Korinther 15,3-8. ist der Glaube15,11 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.,den ihr angenommen habt.

Die Auferweckung von Christus ist der Grund der Hoffnung auf die Auferweckung der Toten

12Nun lautet die Verkündigung:»Christus15,12 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. wurde vom Tod auferweckt15,12 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. Wie können dann einige von euch sagen,»Es gibt keine Auferstehung15,12 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. der Toten«?13Wenn es nämlich keine Auferstehung15,13 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. der Toten gibt,dann wurde auch Christus15,13 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. nicht auferweckt.14Wenn aber Christus15,14 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. nicht auferweckt15,14 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. wurde,dann hat unsere Verkündigung keinen Sinn.Auch euer Glaube15,14 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. ist dann sinnlos.15Dann wäre es ja falsch,was wir über Gott bezeugen.Denn im Gegensatz zu dem,was er getan hätte,würden wir bezeugen:Er hat Christus15,15 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. auferweckt15,15 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. .Aber er hätte ihn eben nicht auferweckt15,15 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. ,wenn es gar keine Auferstehung15,15 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. der Toten gibt.16Denn wenn es richtig ist,dass Tote überhaupt nicht auferweckt15,16 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. werden,dann wurde auch Christus15,16 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. nicht auferweckt15,16 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. .17Wenn aber Christus15,17 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. nicht auferweckt15,17 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. wurde,dann ist euer Glaube15,17 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. vergeblich.Dann seid ihr auch immer noch mit Schuld15,17 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. beladen.18Dann sind also auch die verloren,die im Vertrauen auf Christus15,18 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. gestorben sind.19Wenn wir nur für das jetzige Leben auf Christus15,19 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. hoffen,sind wir bedauernswerter als alle anderen Menschen.

Adam brachte den Tod in die Welt, Christus die Auferweckung der Toten

20Jetzt ist Christus15,20 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. aber vom Tod auferweckt15,20 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. worden,und zwar als Erster15,20 Erster: Wörtlich heißt es: »als erste Frucht«. der Verstorbenen.21Denn ein Mensch hat den Tod gebracht.Deshalb bringt ein Mensch auch die Auferstehung15,21 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. der Toten.22Weil wir mit Adam verbunden sind,müssen wir alle sterben.Aber genauso werden wir alle lebendig gemacht,weil wir mit Christus15,22 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. verbunden sind.

23Das geschieht für jeden nach dem Platz,den Gott für ihn bestimmt hat:als Erster15,23 Erster: Wörtlich heißt es: »als erste Frucht«. Christus15,23 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. .Danach, wenn Christus15,23 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. wiederkommt,alle, die zu ihm gehören.24Dann kommt das Ende:Christus15,24 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. übergibt Gott, dem Vater,die Herrschaft über sein Reich15,24 Reich Gottes: Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«..Zuvor wird er alles vernichten,das seinerseits den Anspruch auf Herrschaft,Macht oder Wunderkräfte erhebt.25Denn Christus muss über sein Reich herrschen,bis15,25 bis: Paulus zitiert hier Psalm 8,7, ohne dies ausdrücklich zu sagen. »Gott alle seine Feinde zu Boden geworfen hat.Er macht sie zum Schemel15,25 Schemel: Fußbank, die zum Thron des Königs gehört. Sinnbild der königlichen Herrschaft. für seine Füße.«26Der letzte Feind,den er vernichten wird,ist der Tod.27Denn15,27 Denn: Paulus zitiert hier Psalm 8,7, ohne dies ausdrücklich zu sagen. »alles hat Gott ihm zu Füßen gelegt.«Hier heißt es:Alles ist ihm unterworfen.Es ist jedoch offenkundig,dass davon der ausgenommen ist,der ihm alles unterworfen hat – Gott15,27 Gott: »Gott« ist verdeutlichender Zusatz..28Sobald ihm nun alles unterworfen ist,wird auch der Sohn15,28 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. selbst sich unterwerfen:Er wird sich Gott unterwerfen,der ihm alles unterworfen hat.Dann umfasst Gott alles15,28 Dann umfasst Gott alles: Wörtlich heißt es in Vers 28: »Dann ist Gott alles in allem.«und ist in allem gegenwärtig15,28 und ist in allem gegenwärtig: Wörtlich heißt es in Vers 28: »Dann ist Gott alles in allem.«.

Der Glaube an die Auferweckung der Toten ist der Grund für das christliche Handeln

29Wenn das alles nicht zutrifft:Was machen dann eigentlich diejenigen von euch,die sich stellvertretend für die Verstorbenen taufen15,29 Taufe: Taufen bedeutet vom Wortsinn her »in Wasser eintauchen«. Die Handlung steht zeichenhaft für das Abwaschen von Schuld. lassen?Wenn die Toten gar nicht auferweckt15,29 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. werden,wozu lässt man sich dann für sie taufen15,29 Taufe: Taufen bedeutet vom Wortsinn her »in Wasser eintauchen«. Die Handlung steht zeichenhaft für das Abwaschen von Schuld.?

30Und wir?Wofür begeben wir uns jede Stunde neu in Lebensgefahr?31Täglich setze ich mein Leben aufs Spiel,liebe Brüder und Schwestern15,31 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. so wahr ihr durch Christus15,31 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus15,31 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. , unseren Herrn15,31 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.,mein ganzer Stolz seid.32In Ephesus15,32 Ephesus: Bedeutende Hafenstadt am Ägäischen Meer im Westen Kleinasiens und Hauptstadt der römischen Provinz Asien. habe ich wie nur je ein Menschgekämpft, als ginge es um mein Leben.Was nützt mir das?Wenn die Toten nicht auferweckt15,32 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. werden,dann15,32 dann: Paulus zitiert hier Jesaja 22,13. »lasst uns essen und trinken!Denn morgen sind wir tot!«33Lasst euch nicht täuschen15,33 täuschen: Paulus zitiert hier eine zu seiner Zeit sprichwörtliche griechische Redewendung.:»Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten!«34Kommt endlich wieder auf den Boden,wie es sich gehört,und ladet keine Schuld15,34 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. auf euch!Zu eurer Schande muss ich sagen:Einige von euch kennen Gott wirklich nicht!

Wie geschieht die Auferweckung der Toten?

35Jetzt könnte man natürlich fragen:»Wie werden die Toten auferweckt15,35 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. ?Mit was für einem Körper werden sie wiederkommen?«36Was für eine dumme Frage!Das, was du säst15,36 Säen: Im Unterschied zu heute wurde im Altertum zuerst gesät und dann der Boden umgebrochen.,kann nur lebendig werden,wenn es zuvor gestorben ist.37Und was du säst15,37 Säen: Im Unterschied zu heute wurde im Altertum zuerst gesät und dann der Boden umgebrochen.,ist ja nicht die ausgewachsene Pflanze15,37 die ausgewachsene Pflanze: Wörtlich heißt es in Vers 37: »Und was du säst, ist noch nicht der Leib, der entstehen soll.«.Du säst15,37 Säen: Im Unterschied zu heute wurde im Altertum zuerst gesät und dann der Boden umgebrochen. nur ein nacktes Samenkorn,zum Beispiel vom Weizen15,37 Getreide: Getreide (vor allem Weizen) diente als Grundnahrungsmittel zum Backen von Brot und wurde überall in den fruchtbaren Regionen vom Land der Bibel angebaut.oder von irgendeiner anderen Pflanze.38Aber Gott gibt ihm die Gestalt,die er vorgesehen hat.Und zwar jeder Samenart ihre eigene.39Lebewesen15,39 Fleisch: Wörtlich »Fleisch«. Gemeint ist der ganze Mensch mit Leib und Seele. Das Fleisch gehört zur Erde, im Gegensatz dazu gehört der Geist zum Bereich Gottes. ist nicht gleichLebewesen15,39 Fleisch: Wörtlich »Fleisch«. Gemeint ist der ganze Mensch mit Leib und Seele. Das Fleisch gehört zur Erde, im Gegensatz dazu gehört der Geist zum Bereich Gottes.,sondern jedes gehört zu einer anderen Art15,39 Fleisch: Wörtlich »Fleisch«. Gemeint ist der ganze Mensch mit Leib und Seele. Das Fleisch gehört zur Erde, im Gegensatz dazu gehört der Geist zum Bereich Gottes.:die Menschen zu einer anderenals die Rinderoder das Geflügeloder die Fische15,39 Fische: Fische hatten als Grundnahrungsmittel einen hohen Stellenwert für die Menschen im Land der Bibel..40Es gibt ja auch Himmelskörperund irdische Körper.Die Himmelskörper haben einen anderen Glanzals die irdischen.41Die Sonne leuchtet anders als der Mond,der Mond wieder anders als die Sterne.Und kein Stern leuchtet wie der andere.

42So ist es auch mit der Auferstehung15,42 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. der Toten:Das Leben,das hier auf der Erde gesät wird,ist vergänglich.Aber das Leben15,42 Leben, neues Leben: Das von Gott geschenkte, unvergängliche Leben.,zu dem wir auferweckt15,42 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. werden,ist unvergänglich!43Das Leben,das hier gesät15,43 Säen: Im Unterschied zu heute wurde im Altertum zuerst gesät und dann der Boden umgebrochen. wird,ist armselig.Aber das Leben15,43 Leben, neues Leben: Das von Gott geschenkte, unvergängliche Leben.,zu dem wir auferweckt15,43 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. werden,ist erfüllt von Gottes Herrlichkeit15,43 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor..Das Leben,das hier gesät15,43 Säen: Im Unterschied zu heute wurde im Altertum zuerst gesät und dann der Boden umgebrochen. wird,ist schwach.Aber das Leben15,43 Leben, neues Leben: Das von Gott geschenkte, unvergängliche Leben.,zu dem wir auferweckt15,43 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. werden,ist voller Kraft.44Gesät15,44 Säen: Im Unterschied zu heute wurde im Altertum zuerst gesät und dann der Boden umgebrochen. wird ein natürlicher Leib.Auferweckt15,44 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. wird ein vom Geist Gottes15,44 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt.neu geschaffener Leib.Wie es einen natürlichen Leib gibt,so gibt es auch einen vom Geist Gottes15,44 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt.neu geschaffenen Leib.45So steht15,45 steht: Das Zitat stammt aus 1. Mose/Genesis 2,7. es ja in der Heiligen Schrift15,45 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind.:»Der erste Mensch, Adam, wurde ein lebendiges Wesen.«Der letzte Adam15,45 letzter Adam: D. h. Christus. wurde Geist,der lebendig macht.

46Aber zuerst kommt nicht der vom Geist Gottes15,46 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt.neu geschaffene Leib.Zuerst ist der natürliche Leib da.Dann erst kommt der vom Geist Gottes15,46 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. neu geschaffene.47Der erste Mensch wurde aus Erde gemacht.Er ist irdisch.Der zweite Mensch stammt vom Himmel15,47 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt..48Alle irdischen Menschen sind sowie der erste irdische Mensch.Und alle himmlischen15,48 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. Menschen sind sowie der erste himmlische15,48 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. Mensch.49Jetzt sind wir das Abbild des irdischen Menschen.Dann werden wir das Abbild des himmlischen15,49 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. Menschen sein.

Die Verwandlung der Lebenden und der letzte Sieg

50Eins muss ich euch aber sagen,Brüder und Schwestern15,50 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. :Menschen aus Fleisch15,50 Fleisch: Wörtlich »Fleisch«. Gemeint ist der ganze Mensch mit Leib und Seele. Das Fleisch gehört zur Erde, im Gegensatz dazu gehört der Geist zum Bereich Gottes. und Blut15,50 Blut: Im Blut ist nach biblischer Auffassung das Leben enthalten. Alles Blut gehört in besonderer Weise Gott, weil er allein Leben schaffen kann. können das Reich Gottes15,50 Reich Gottes: Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«. nicht erben.Was vergänglich ist,kann nicht unsterblich werden.51Seht doch,ich weihe euch hier wirklich in ein Geheimnis ein:Wir werden nicht alle sterben,wir werden aber alle verwandelt werden.52Das geschieht ganz plötzlich,in einem Augenblick,beim letzten Trompetenstoß15,52 Trompete: Musikinstrument (Blasinstrument) aus einem Metallrohr mit Schalltrichter. Ein militärisches Signalistrument, mit dem z. B. zum Kampf gerufen wurde.:Die Trompete15,52 Trompete: Musikinstrument (Blasinstrument) aus einem Metallrohr mit Schalltrichter. Ein militärisches Signalistrument, mit dem z. B. zum Kampf gerufen wurde. wird erschallen –da werden die Toten zu unvergänglichem Leben15,52 Leben, neues Leben: Das von Gott geschenkte, unvergängliche Leben. erweckt15,52 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. .Und gleichzeitig werden wir verwandelt.53Denn was vergänglich ist,muss die Unvergänglichkeit anziehen –wie ein neues Kleid15,53 wie ein neues Kleid: »Wie ein neues Kleidungsstück« ist verdeutlichender Zusatz..Und was sterblich ist,muss sich in Unsterblichkeit kleiden.54So hüllt sich das Vergängliche in Unvergänglichkeitund das Sterbliche in Unsterblichkeit.Wenn das geschieht,geht das Wort in Erfüllung,das in der Heiligen Schrift15,54 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind. steht15,54 steht: Das Zitat ist zusammengesetzt aus Jesaja 25,8 und Hosea 13,14.:»Der Tod ist vernichtet!Der Sieg ist vollkommen!55Tod, wo ist dein Sieg?Tod, wo ist dein Stachel15,55 Stachel: Entweder der Giftstachel eines Insekts oder der Stachelstock des Viehtreibers.56Der Stachel15,56 Stachel: Entweder der Giftstachel eines Insekts oder der Stachelstock des Viehtreibers. des Todes ist die Schuld15,56 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet..Aber die Schuld15,56 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. hat ihre Macht durch das Gesetz15,56 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose..57Dank sei Gott!Durch unseren Herrn15,57 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. Jesus15,57 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus15,57 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. schenkt er uns den Sieg!

58Meine lieben Brüder und Schwestern15,58 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. ,haltet am Glauben15,58 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. fest!Seid unerschütterlich!Setzt euch mit aller Kraft für die Sache des Herrn15,58 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. ein!Ihr wisst ja:Was ihr für den Herrn15,58 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. tut,ist nicht vergeblich!
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Briefschluss

Anweisungen zur Spendensammlung für die Gemeinde in Jerusalem

161Nun noch ein Wort zur Spendensammlung für die Heiligen16,1 Heilige: Bezeichnung für die Anhänger von Jesus Christus. in Jerusalem16,1 Jerusalem: Hauptstadt des Königreichs Juda und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David. :Macht es so,wie ich es auch für die Gemeinden in Galatien16,1 Galatien: Landschaft in Kleinasien, heute Zentralanatolien in der Türkei.angeordnet habe:2Am ersten Tag jeder Woche16,2 erster Wochentag: Nach unserer heutigen Zählung ist das der Sonntag.soll jeder von euch etwas zurücklegen.Er soll so viel ansammeln,wie ihm möglich ist.Denn ihr sollt mit dem Spendensammelnnicht erst dann anfangen,wenn ich komme!3Wenn ich dann da bin,werde ich diejenigen losschicken,die ihr für geeignet haltet.Sie bekommen Briefe mitund sollen eure Gaben nach Jerusalem16,3 Jerusalem: Hauptstadt des Königreichs Juda und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David. bringen.4Wenn es sich aber empfiehlt,dass ich selbst hinreise,sollen sie mit mir kommen.

Die Reisepläne von Paulus

5Ich komme über Mazedonien16,5 Mazedonien: Römische Provinz im Norden der griechischen Halbinsel; Hauptstadt: Thessalonich. zu euch.Dort werde ich allerdings nur durchreisen.6Dagegen möchte ich bei euch länger bleiben,wenn das möglich ist.Vielleicht verbringe ich sogar den Winter bei euch.Dann könnt ihr mich auch für die Weiterreise ausstatten,egal, wohin sie mich führt.7Ich will euch nämlich diesmal nicht nurkurz auf der Durchreise besuchen.Ich hoffe vielmehr,einige Zeit mit euch verbringen zu können,wenn der Herr16,7 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. es erlaubt.8Ich werde noch bis zum Pfingstfest in Ephesus16,8 Ephesus: Bedeutende Hafenstadt am Ägäischen Meer im Westen Kleinasiens und Hauptstadt der römischen Provinz Asien. bleiben.9Denn hier hat sich mir eine Tür aufgetan,die noch ein erfolgreiches Wirken verspricht.Doch es gibt viele Gegner.

Timotheus als Stellvertreter für Paulus, Auskunft über Apollos

10Wenn aber Timotheus zu euch kommt,sorgt dafür,dass er keine Angst zu haben braucht,seinem Auftrag bei euch nachzukommen.Denn er arbeitet genauso für den Herrn16,10 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. wie ich auch.11Niemand soll ihn verachten!Lasst ihn in Frieden16,11 Friede: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft. wieder von euch ziehen,damit er zu mir zurückkehren kann.