BasisBibel (BB)
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131Stellt euch vor:

Ich kann die Sprachen der Menschen sprechenund sogar die Sprachen der Engel13,1 Engel: Boten Gottes, die in seinem Auftrag unterwegs sind und seine Botschaft überbringen. Mehr ….Wenn ich keine Liebe habe,bin ich wie ein dröhnender Gong13,1 Gong: Musikinstrument, das aus einer großen Metallscheibe besteht, die durch das Schlagen mit einem Klöppel zum Klingen gebracht wird.oder ein schepperndes Becken13,1 Becken: Musikinstrument aus tellerförmigen Metallscheiben, die entweder paarweise gegeneinander geschlagen oder mit einem Stock zum Klingen gebracht wurden..2Oder stellt euch vor:Ich kann reden wie ein Prophet13,2 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Mehr …,kenne alle Geheimnisseund habe jede Erkenntnis.Oder sogar:Ich besitze den stärksten Glauben13,2 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. Mehr …sodass ich Berge versetzen kann.Wenn ich keine Liebe habe,bin ich nichts.3Stellt euch vor:Ich verteile meinen gesamten Besitz.Oder ich bin sogar bereit,mich bei lebendigem Leib verbrennen zu lassen.Wenn ich keine Liebe habe,nützt mir das gar nichts.

4Die Liebe ist geduldig.Gütig ist sie, die Liebe.Die Liebe ereifert sich nicht.Sie prahlt nicht und spielt sich nicht auf.5Sie ist nicht unverschämt.Sie sucht nicht den eigenen Vorteil.Sie ist nicht reizbar und trägt das Böse nicht nach.6Sie freut sich nicht, wenn ein Unrecht geschieht.Sie freut sich aber, wenn die Wahrheit siegt.7Sie erträgt alles. Sie glaubt alles.Sie hofft alles. Sie hält allem stand.

8Die Liebe hört niemals auf.Prophetische Eingebungen13,8 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Mehr … werden aufhören.Das Reden in unbekannten Sprachen13,8 in unbekannten Sprachen reden: Durch den Heiligen Geist bewirktes Reden in einer fremden, dem Sprecher vielleicht unbekannten Sprache oder auch in einer völlig unbekannten Ausdrucksweise. wird verstummen.Die Erkenntnis wird an ihr Ende kommen.9Denn was wir erkennen, sind nur Bruchstücke,und was wir als Propheten sagen, sind nur Bruchstücke.10Wenn aber das Vollkommene kommt,vergehen die Bruchstücke.

11Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind.Ich urteilte wie ein Kind und dachte wie ein Kind.Als ich ein Mann geworden war,legte ich alles Kindliche ab.12Denn jetzt sehen wir nur ein rätselhaftes Spiegelbild.Aber dann sehen wir von Angesicht zu Angesicht.Jetzt erkenne ich nur Bruchstücke.Aber dann werde ich vollständig erkennen,so wie Gott mich schon jetzt vollständig kennt.13Was bleibt, sind Glaube13,13 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. Mehr …, Hoffnung, Liebe –diese drei.Doch am größten von ihnen ist die Liebe.
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Reden in unbekannten Sprachen und prophetisches Reden

141Bleibt unbeirrt auf dem Weg der Liebe!Strebt nach den Gaben, die der Heilige Geist14,1 Heiliger Geist: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. Mehr … schenkt –vor allem aber danach, als Prophet14,1 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Mehr … zu reden.2Wer in unbekannten Sprachen redet14,2 in unbekannten Sprachen reden: Durch den Heiligen Geist bewirktes Reden in einer fremden, dem Sprecher vielleicht unbekannten Sprache oder auch in einer völlig unbekannten Ausdrucksweise.,spricht nicht zu den Menschen, sondern zu Gott.Denn niemand versteht ihn.Was er unter dem Einfluss des Geistes sagt,bleibt vielmehr ein Geheimnis.3Wer dagegen als Prophet redet,spricht zu den Menschen.Er baut die Gemeinde auf,er ermutigt die Menschen und tröstet sie.4Wer in unbekannten Sprachen redet,baut damit nur sich selbst auf.Wer aber als Prophet redet,baut die Gemeinde auf.5Ich wünschte mir,dass ihr alle in unbekannten Sprachen reden könntet.Noch lieber wäre es mir,wenn ihr als Propheten reden könntet.Wer als Prophet redet, ist bedeutender als derjenige,der in unbekannten Sprachen redet –es sei denn, er deutet seine Rede auch.Das hilft dann mit, die Gemeinde aufzubauen.

Reden in unbekannten Sprachen bleibt ohne Auslegung unverständlich

6Was wäre, Brüder und Schwestern14,6 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. Mehr …,wenn ich zu euch kommeund in unbekannten Sprachen rede14,6 in unbekannten Sprachen reden: Durch den Heiligen Geist bewirktes Reden in einer fremden, dem Sprecher vielleicht unbekannten Sprache oder auch in einer völlig unbekannten Ausdrucksweise..Was habt ihr davon,wenn ich euch nichts Verständliches vermittle?Das kann eine Vision sein oder eine Erkenntnis,eine prophetische Botschaft14,6 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Mehr … oder eine Lehre.7So ist es ja auch bei den Musikinstrumenten,zum Beispiel bei einer Flöte14,7 Flöte: Musikinstrument aus Holz, Rohr oder Knochen, das mit dem Mund geblasen wird. Mehr … oder Leier14,7 Leier: Musikinstrument mit bis zu 10 Saiten, die gezupft wurden. Mehr …:Nur wenn sich die Töne unterscheiden,kann man die Melodie der Flöte oder Leier erkennen.8Oder wenn die Trompete14,8 Trompete: Ein Musik- und Signalinstrument, das aus einem Metallrohr mit Schalltrichter besteht. Es kommt sowohl im Gottesdienst als auch beim Militär zum Einsatz. Mehr … kein klares Signal gibt,wer rüstet sich dann zum Kampf?9Genauso wirkt es,wenn ihr in unbekannten Sprachen redet.Wenn ihr keine verständlichen Worte gebraucht,wie soll man das Gesagte verstehen können?Ihr werdet in den Wind reden!10Niemand weiß, wie viele Sprachen es auf der Welt gibt.Und kein Volk ist ohne Sprache.11Wenn ich eine Sprache nicht verstehe,werde ich für den ein Fremder sein, der sie spricht.Und wer sie spricht,ist umgekehrt ein Fremder für mich.12Das gilt auch für euch.Ihr strebt nach den Gaben des Heiligen Geistes14,12 Heiliger Geist: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. Mehr ….Dann strebt nach Gaben, die die Gemeinde aufbauen.Davon könnt ihr nicht genug haben.

13Darum gilt:Wer in unbekannten Sprachen redet14,13 in unbekannten Sprachen reden: Durch den Heiligen Geist bewirktes Reden in einer fremden, dem Sprecher vielleicht unbekannten Sprache oder auch in einer völlig unbekannten Ausdrucksweise.,soll Gott um die Gabe bitten,seine Rede auch deuten zu können!14Denn wenn ich in unbekannten Sprachen bete14,14 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. Mehr …,dann betet zwar mein Geist.Aber mein Verstand bewirkt nichts.15Was folgt daraus?Ich will mit dem Geist beten.Ich will aber auch mit dem Verstand beten.Ich will mit dem Geist singen.Ich will aber auch mit dem Verstand singen.16Da sprichst du vielleicht einen Lobpreis,wie es dir der Geist eingibt14,16 der Geist eingibt: Meint das Reden in unbekannten Sprachen, das durch den Geist Gottes bewirkt wird..Wie soll dann ein Unkundigerauf dein Dankgebet mit »Amen14,16 Amen: Das hebräische Wort bedeutet »So ist es! / So soll es sein!« Mehr …« antworten können?Er versteht ja nicht, was du sagst.17Du sprichst zwar ein schönes Dankgebet,der andere wird dadurch aber nicht aufgebaut.18Ich danke Gott dafür,dass ich mehr als ihr allein unbekannten Sprachen reden14,18 in unbekannten Sprachen reden: Durch den Heiligen Geist bewirktes Reden in einer fremden, dem Sprecher vielleicht unbekannten Sprache oder auch in einer völlig unbekannten Ausdrucksweise. kann.

Prophetisches Reden ist nützlicher

19Aber in der Gemeinde will ich lieberfünf Worte mit Sinn und Verstand sagen.Denn so kann ich andere besser unterweisenals mit zehntausend Worten in unbekannten Sprachen.20Brüder und Schwestern14,20 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. Mehr …,seid doch nicht wie Kinder, wenn es ums Verstehen geht.Wenn es allerdings um die Bosheit geht,sollt ihr wie kleine Kinder sein.Aber beim Verstehen sollt ihr euchals Erwachsene erweisen.21Im Gesetz steht14,21 im Gesetz steht: Das Zitat stammt nicht aus den im Neuen Testament »Gesetz« genannten fünf Büchern Mose. Hier wird stattdessen ein Gedanke aus Jesaja 28,11 aufgenommen und in einen neuen Zusammenhang gestellt.:»In anderen Sprachen und durch fremde Lippenwill ich zu diesem Volk reden, spricht der Herr14,21 Herr: Bezeichnung für Gott. Das griechische Alte Testament verwendet das Wort »Herr« an den Stellen, an denen im hebräischen Text der Gottesname steht. Mehr ….Aber auch dann werden sie nicht auf mich hören.«22Das Reden in unbekannten Sprachen14,22 in unbekannten Sprachen reden: Durch den Heiligen Geist bewirktes Reden in einer fremden, dem Sprecher vielleicht unbekannten Sprache oder auch in einer völlig unbekannten Ausdrucksweise. ist also kein Zeichen für die,die zum Glauben14,22 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. Mehr … gekommen sind.Es ist vielmehr ein Zeichen für die Ungläubigen.Bei der prophetischen Rede14,22 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Mehr … ist es umgekehrt:Sie ist nicht für die Ungläubigen bestimmt,sondern für die, die zum Glauben gekommen sind.23Da kommt die Gemeinde zusammen,und alle reden in unbekannten Sprachen.Wenn jetzt Unkundige oder Ungläubige hereinkommen,werden sie euch nicht für verrückt halten?24Oder alle in der Gemeinde reden als Propheten14,24 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Mehr ….Wenn jetzt ein Ungläubiger oder Unkundiger dazukommt,fühlt er sich von allen zur Rechenschaft gezogen.Er weiß sich von allen geprüft.25Was in seinem Herzen verborgen ist,kommt ans Licht.Er wird sich niederwerfen, Gott anbeten und bekennen:»Gott ist wirklich mitten unter euch!«

Der richtige Gebrauch der Geistesgaben im Gottesdienst

26Was folgt nun daraus, Brüder und Schwestern14,26 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. Mehr …?Wenn ihr zusammenkommt,kann jeder etwas beitragen:einen Psalm14,26 Psalm: Lieder und Gebete, wie sie sich beispielsweise im Buch der Psalmen im Alten Testament finden., eine Lehre, eine Vision,eine Rede in unbekannten Sprachen14,26 in unbekannten Sprachen reden: Durch den Heiligen Geist bewirktes Reden in einer fremden, dem Sprecher vielleicht unbekannten Sprache oder auch in einer völlig unbekannten Ausdrucksweise.oder eine Deutung dazu.Alles soll dazu dienen, die Gemeinde aufzubauen.27Wenn es Reden in unbekannten Sprachen gibt,dann sollen es jeweils zwei oder höchstens drei sein.Einer soll nach dem anderen redenund jemand soll die Rede deuten.28Wenn aber niemand die Rede deuten kann,soll der betreffende Rednerin der Gemeindeversammlung schweigen.Er soll dann reden, wenn er allein istund nur Gott es hört.

29Auch von denen, die als Propheten14,29 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Mehr … reden,sollen nur zwei oder drei zu Wort kommen.Die anderen sollen dann ihre Rede beurteilen.30Wenn aber ein anderer von den Anwesendengerade eine Vision hat,dann soll der erste schweigen!31Ihr könnt doch alle nacheinander als Propheten reden.Dann können alle etwas lernenund alle werden ermutigt.32Die Wiedergabe der prophetischen Botschaftunterliegt nämlich dem Willen des Propheten.33Denn Gott geht es nicht um Unordnung,sondern um Frieden14,33 Frieden: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft, der aus der Beziehung mit Gott hervorgeht. Mehr …!

Wie für alle Gemeinden der Heiligen14,33 Heilige: Bezeichnung für die Anhänger von Jesus Christus.gilt auch für euch:34Frauen14,34 Frauen: Die Verse 34-35 widersprechen dem, was Paulus in 1. Korinther 11,2-16 über die Rolle von Frauen in der Gemeinde sagt. Hier handelt es sich vermutlich um einen späteren Einschub. sollen in der Gemeindeversammlung schweigen.Ihnen ist es nicht erlaubt, dort zu sprechen.Vielmehr sollen sie sich unterordnen,wie es das Gesetz14,34 Gesetz: Meint die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. Ein Schweigegebot für Frauen in der Gemeinde findet sich dort nicht. vorschreibt.35Wenn sie etwas genauer wissen wollen,sollen sie zu Hause ihre Männer fragen.Denn für eine Frau ist es eine Schande,in der Gemeindeversammlung öffentlich zu sprechen.

36Ist das Wort Gottes etwa von euch ausgegangen?Ist es vielleicht nur zu euch gekommen?37Vielleicht meint einer, ein Prophet14,37 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Mehr … zu seinOder er fühlt sich vom Geist Gottes14,37 Geist Gottes: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. Mehr … erfüllt.Dann muss er auch einsehen:Was ich euch schreibe, ist ein Gebot des Herrn.38Wer das nicht anerkennt,den wird Gott auch nicht anerkennen.39Also, meine Brüder und Schwestern14,39 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. Mehr …,strebt danach, prophetisch reden14,39 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Mehr … zu können.Und verhindert nicht das Reden in unbekannten Sprachen14,39 in unbekannten Sprachen reden: Durch den Heiligen Geist bewirktes Reden in einer fremden, dem Sprecher vielleicht unbekannten Sprache oder auch in einer völlig unbekannten Ausdrucksweise..40Aber alles soll einwandfrei und wohlgeordnet geschehen!
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Die Auferweckung der Toten

1. Korinther 15,1-58

Die Überlieferung von der Auferweckung von Christus

151Brüder und Schwestern15,1 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. Mehr …,ich will euch auf die Gute Nachricht15,1 Gute Nachricht: Wörtliche Übersetzung von »Evangelium«. Botschaft, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind. Mehr … hinweisen,die ich euch verkündet habe.Ihr habt sie ja angenommen,und ihr steht fest auf diesem Grund.2Ihr werdet gerettet, wenn ihr daran festhaltet.Bewahrt den Wortlaut, den ich euch verkündet habe.Wenn ihr das nicht tut,wärt ihr vergeblich zum Glauben15,2 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. Mehr … gekommen.3Was ich euch weitergegeben habe,habe ich selbst als Überlieferung15,3 Überlieferung: Der Text, der in den Versen 3-5 folgt, ist vermutlich ein altes Glaubensbekenntnis. empfangen.Grundlegend ist:Christus15,3 Christus: Bedeutet übersetzt »der Gesalbte«. Im Alten Testament werden Könige, aber auch Propheten und Priester bei Amtsantritt gesalbt. Später wird der von Gott zum Herrscher der Welt bestimmte Retter so genannt. Im Neuen Testament ist das Jesus. Mehr … ist für unsere Sünden15,3 Sünden: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Mehr … gestorben,wie es in der Heiligen Schrift steht15,3 in der Heiligen Schrift steht: Paulus deutet den Tod von Christus auf dem Hintergrund von Jesaja 52,13–53,12. Dort wird von einem Knecht Gottes erzählt, der stellvertretend für die Schuld anderer leidet und stirbt..4Er wurde begraben und am dritten Tag auferweckt15,4 Auferweckung: Meint die Auferstehung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes.,wie es in der Heiligen Schrift steht15,4 in der Heiligen Schrift steht: Im Hintergrund stehen hier vermutlich Texte wie 2. Makkabäer 7. Dort wird von sieben Brüdern erzählt, die ermordet werden, weil sie die Gebote Gottes befolgen. Sie sterben im Glauben an die Auferstehung..5Er hat sich Kephas15,5 Kephas: Aramäische Form des Namens Petrus. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon. gezeigt,danach auch den Zwölf15,5 die Zwölf: Meint die zwölf Jünger, die Jesus begleiteten. Davon, dass Jesus Christus sich seinen Jüngern nach der Auferstehung gezeigt hat, erzählt beispielsweise Lukas 24,13-43..

6Später zeigte er sich über fünfhundertBrüdern und Schwestern15,6 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. Mehr … auf einmal.Die meisten von ihnen sind noch am Leben,einige sind aber gestorben.7Danach hat er sich Jakobus15,7 Jakobus: Bruder von Jesus, der zusammen mit Petrus und Johannes die Gemeinde in Jerusalem leitet. gezeigt,schließlich allen Aposteln15,7 Apostel: Wörtlich »Ausgesandte«. Menschen, die dazu berufen sind, die Gute Nachricht von Jesus Christus zu verkünden..8Ganz zuletzt hat er sich auch mir gezeigt –also gleichsam einem Missratenen.9Ich bin nämlich der unwürdigste unter den Aposteln.Ich verdiene es nicht, Apostel genannt zu werden.Denn ich habe die Gemeinde Gottes verfolgt15,9 die Gemeinde Gottes verfolgt: Bevor Paulus zum Apostel berufen wurde, hat er Menschen verfolgt, die an Jesus Christus glaubten; vgl. Galater 1,13-16..10Aber durch die Gnade15,10 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. Mehr … Gottes bin ich, was ich bin.Und seine Gnade, die er mir erwiesen hat,blieb nicht ohne Wirkung.Im Gegenteil:Ich habe mehr für die Gute Nachricht15,10 Gute Nachricht: Wörtliche Übersetzung von »Evangelium«. Botschaft, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind. Mehr … gearbeitetals alle anderen Apostel.Aber das habe nicht ich getan,sondern die Gnade Gottes, die mit mir ist.11Gleichgültig, ob ich es sageoder die anderen Apostel:Das15,11 das: Meint den Glauben an die Auferstehung, wie er in 1. Korinther 15,3-5 zum Ausdruck kommt. ist unsere Verkündigung und der Glaube15,11 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. Mehr …,den ihr angenommen habt.

Der Grund für die Hoffnung auf die Auferstehung der Toten

12Nun lautet die Verkündigung:»Christus15,12 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr … wurde vom Tod auferweckt15,12 Auferweckung: Meint die Auferstehung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes.Wie können dann einige von euch sagen,»Es gibt keine Auferstehung15,12 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes. Mehr … der Toten«?13Wenn es nämlich keine Auferstehung der Toten gibt,dann wurde auch Christus nicht auferweckt.14Wenn aber Christus nicht auferweckt wurde,dann hat unsere Verkündigung keinen Sinn.Auch euer Glaube15,14 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. Mehr … ist dann sinnlos.15Dann wären wir falsche Zeugen für das,was Gott getan hat.Denn im Gegensatz dazu würden wir bezeugen:Er hat Christus auferweckt.Aber er hätte ihn eben nicht auferweckt,wenn es gar keine Auferstehung der Toten gibt.16Denn wenn die Toten nicht auferweckt werden,dann wurde auch Christus nicht auferweckt.17Wenn aber Christus nicht auferweckt wurde,dann ist euer Glaube vergeblich.Dann seid ihr immer noch Sünder15,17 Sünder: Menschen, die sich von Gott abgewendet haben und seinen Willen missachten..18Dann sind also auch die verloren,die im Vertrauen auf Christus gestorben sind.19Wenn wir nur für dieses Leben auf Christus hoffen,sind wir bedauernswerter als alle anderen Menschen.

Christus ist der Erste, der auferweckt wurde

20Nun ist Christus15,20 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr … aber vom Tod auferweckt15,20 Auferweckung: Meint die Auferstehung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes. worden,und zwar als Erster der Verstorbenen.21Denn durch einen Menschen15,21 ein Mensch: Meint Adam, den ersten Menschen. kam der Tod in die Welt.So bringt auch ein Mensch die Auferstehung15,21 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes. Mehr … der Toten.22Weil wir mit Adam15,22 Adam: Name des ersten Menschen. Das Wort kann im Hebräischen auch einen einzelnen Menschen oder die Menschheit bezeichnen. verbunden sind,müssen wir alle sterben.Weil wir aber mit Christus verbunden sind,werden wir alle lebendig gemacht.

23Das geschieht für jeden nach dem Platz,den Gott für ihn bestimmt hat:Als Erster wird Christus15,23 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr … auferweckt.Danach, wenn er wiederkommt15,23 wenn er wiederkommt: Meint den Tag des Herrn, an dem Gott Gericht hält und sein Reich endgültig anbricht.,folgen alle, die zu ihm gehören.24Dann kommt das Ende:Christus übergibt Gott, dem Vater, seine Herrschaft.Zuvor wird jede andere Herrschaft, jede Gewaltund jede Macht vernichtet.25Denn15,25 denn: Paulus begründet in den Versen 25-27 die Herrschaft von Christus, indem er Gedanken aus Psalm 110,1 und Psalm 8,7 aufnimmt. Christus muss so lange herrschen,bis Gott ihm alle seine Feinde zu Füßen gelegt hat.26Der letzte Feind, den er vernichten wird, ist der Tod.27Denn15,27 denn: Paulus begründet in den Versen 25-27 die Herrschaft von Christus, indem er Gedanken aus Psalm 110,1 und Psalm 8,7 aufnimmt. alles hat Gott ihm zu Füßen gelegt.Das bedeutet: Alles ist ihm unterworfen.Eines ist jedoch offenkundig:Davon ist der ausgenommen,der ihm alles unterworfen hat – Gott.28Sobald ihm nun alles unterworfen ist,wird auch der Sohn15,28 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. Im Neuen Testament wird der Titel ausschließlich für Jesus verwendet. Mehr … selbst sich unterwerfen:Er wird sich Gott unterwerfen,der ihm alles unterworfen hat.Das geschieht,damit Gott alles umfasst und in allem gegenwärtig ist.

Die Hoffnung auf die Auferstehung bestimmt unser Leben

29Wenn das alles nicht zutrifft:Was machen dann eigentlich diejenigen von euch,die sich für die Toten taufen15,29 taufen: Wörtlich »(in Wasser) eintauchen«. Die Handlung steht zeichenhaft für das Abwaschen von Schuld und Sünde. Mehr … lassen?Wenn die Toten gar nicht auferweckt15,29 Auferweckung: Meint die Auferstehung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes. werden,wozu lassen sie sich dann für sie taufen?30Und wir?Wofür begeben wir uns jede Stunde neu in Lebensgefahr?31Täglich setze ich mein Leben aufs Spiel,liebe Brüder und Schwestern15,31 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. Mehr …so wahr ihr durch Christus15,31 Christus: Bedeutet übersetzt »der Gesalbte«. Im Alten Testament werden Könige, aber auch Propheten und Priester bei Amtsantritt gesalbt. Später wird der von Gott zum Herrscher der Welt bestimmte Retter so genannt. Im Neuen Testament ist das Jesus. Mehr … Jesus15,31 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr …, unseren Herrn15,31 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass man sich in seinen Dienst stellt. Mehr …,mein ganzer Stolz seid.32Habe ich nicht in Ephesus15,32 Ephesus: Bedeutende Hafenstadt und Hauptstadt der römischen Provinz Asia. Sie liegt im Westen der heutigen Türkei. so hart gekämpft,wie ein Mensch sonst mit wilden Tieren kämpft.Was nützt mir das?Wenn die Toten nicht auferweckt15,32 Auferweckung: Meint die Auferstehung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes. werden,dann15,32 dann: Es folgt ein Zitat aus der griechischen Übersetzung von Jesaja 22,13. lasst uns essen und trinken!Denn morgen sind wir tot!33Lasst euch nicht täuschen:Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten!15,33 Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten!: Paulus zitiert hier eine zu seiner Zeit sprichwörtliche griechische Redewendung.34Kommt zur Vernunft, wie es sich gehört.Und ladet keine Schuld15,34 Schuld: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Mehr … auf euch!Zu eurer Schande muss ich sagen:Einige von euch kennen Gott wirklich nicht!

Wie geschieht die Auferweckung der Toten?

35Jetzt könnte man natürlich fragen:»Wie werden die Toten auferweckt15,35 Auferweckung: Meint die Auferstehung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes.?Mit was für einem Körper werden sie wiederkommen?«36Was für eine dumme Frage!Was du säst, muss sterben.Erst dann kann es wieder lebendig werden.37Und was du säst,ist ja nicht die ausgewachsene Pflanze.Du säst nur ein nacktes Samenkorn,zum Beispiel vom Weizenoder von irgendeiner anderen Pflanze.38Aber Gott gibt ihm die Gestalt, die er vorgesehen hat.Und zwar jeder Samenart ihre eigene.39Lebewesen ist nicht gleich Lebewesen,sondern jedes gehört zu einer anderen Art:Die Menschen gehören zu einer anderen Artals die Rinder oder das Geflügel oder die Fische.40Es gibt ja auch Himmelskörper und irdische Körper.Die Himmelskörper haben eine ganz andere Schönheitals die irdischen Körper.41Die Sonne leuchtet anders als der Mond,der Mond wieder anders als die Sterne.Und kein Stern leuchtet wie ein anderer.

42So ist es auch mit der Auferstehung15,42 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes. Mehr … der Toten:Was hier auf der Erde gesät wird, ist vergänglich.Aber was auferweckt15,42 Auferweckung: Meint die Auferstehung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes. wird, ist unvergänglich!43Was hier gesät wird, ist unansehnlich.Aber was auferweckt wird,lässt Gottes Herrlichkeit15,43 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Gottes Herrlichkeit stellt man sich auch als strahlenden Lichtglanz vor. Mehr … sichtbar werden.Was hier gesät wird, ist schwach.Aber was auferweckt wird, ist voller Kraft.44Gesät wird ein natürlicher Leib.Auferweckt wird aber ein Leib,der vom Geist Gottes15,44 Geist Gottes: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. Mehr … geschaffen ist.Wie es einen natürlichen Leib gibt,so gibt es auch einen vom Geist Gottes geschaffenen Leib.45So steht es ja in der Heiligen Schrift15,45 in der Heiligen Schrift steht (Vers 45): Zitat aus der griechischen Übersetzung der Schöpfungsgeschichte 1. Mose/Genesis 2,7.:»Der erste Mensch, Adam, wurde zu einem lebendigen Wesen.«Der letzte Adam15,45 letzter Adam: Dem Adam, der als erster Mensch geschaffen wurde, wird hier Jesus Christus als letzter Adam entgegengestellt. In dieser Welt sind die Menschen vom ersten Adam geprägt und damit von Sünde und Tod. Aber die neue, von Christus geprägte Menschheit hat Schuld und Tod überwunden. wurde Geist, der lebendig macht15,45 Geist, der lebendig macht: Gottes schöpferische Kraft, die durch Christus wirkt..

46Aber zuerst kommt nicht dervom Geist Gottes15,46 Geist Gottes: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. Mehr … geschaffene Leib.Zuerst ist der natürliche Leib da.Dann erst kommt der vom Geist Gottes geschaffene.47Der erste Mensch15,47 erster Mensch: Meint Adam, der als erster Mensch geschaffen wurde; vgl. 1. Mose/Genesis 2,7. wurde aus dem Staub der Erde gemacht.Der zweite Mensch15,47 zweiter Mensch: Meint Christus. stammt vom Himmel15,47 Himmel: Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. Mehr ….48Alle Menschen, die aus Erde gemacht sind,sind so wie der erste Mensch,der aus Erde gemacht wurde.Und alle himmlischen Menschen sind sowie der erste himmlische Mensch.49Jetzt sind wir das Abbild des Menschen,der aus Erde gemacht wurde.Dann werden wir das Abbilddes himmlischen Menschen sein.

Die Verwandlung der Lebenden und der Sieg über den Tod

50Eins muss ich euch aber sagen, Brüder und Schwestern15,50 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. Mehr …:Menschen aus Fleisch und Blutkönnen das Reich Gottes15,50 Reich Gottes: Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. Mehr … nicht erben.Was vergänglich ist, kann nicht unsterblich werden.51Seht doch,ich weihe euch hier wirklich in ein Geheimnis ein:Wir werden nicht alle sterben,wir werden aber alle verwandelt werden.52Das geschieht ganz plötzlich, in einem Augenblick,beim letzten Trompetenstoß15,52 letzter Trompetenstoß: Vorstellung, die mit dem Tag des Herrn verbunden ist. Dann hält Gott Gericht und sein Reich bricht endgültig an..Die Trompete15,52 Trompete: Ein Musik- und Signalinstrument, das aus einem Metallrohr mit Schalltrichter besteht. Es kommt sowohl im Gottesdienst als auch beim Militär zum Einsatz. Mehr … wird erschallen –da werden die Totenzu unvergänglichem Leben15,52 unvergängliches Leben: Leben im Reich Gottes und in unmittelbarer Gemeinschaft mit Gott nach der Auferstehung vom Tod. erweckt15,52 Auferweckung: Meint die Auferstehung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes..Wir aber werden verwandelt.53Denn was vergänglich ist,muss sich in Unvergänglichkeit kleiden.Und was sterblich ist,muss sich in Unsterblichkeit kleiden.54So hüllt sich das Vergängliche in Unvergänglichkeitund das Sterbliche in Unsterblichkeit.Wenn das geschieht, geht das Wort in Erfüllung,das in der Heiligen Schrift steht15,54 in der Heiligen Schrift steht (Vers 54): Das Zitat setzt sich zusammen aus Jesaja 25,8 und Hosea 13,14 in der griechischen Übersetzung.:»Der Tod ist vernichtet!Der Sieg ist vollkommen!55Tod, wo ist dein Sieg?Tod, wo ist dein Stachel15,55 Stachel: Meint entweder den Giftstachel eines Insekts oder den Stachelstock des Viehtreibers.56Der Stachel des Todes ist die Sünde15,56 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. Mehr ….Aber die Sünde erhält ihre Macht erst durch das Gesetz15,56 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. Mehr ….57Dank sei Gott!Denn er schenkt er uns den Siegdurch unseren Herrn Jesus Christus15,57 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr ….

58Meine lieben Brüder und Schwestern15,58 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. Mehr …,haltet am Glauben15,58 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. Mehr … fest.Seid unerschütterlich.Setzt euch mit aller Kraft für die Sache des Herrn15,58 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass man sich in seinen Dienst stellt. Mehr … ein!Ihr wisst ja: Was ihr für den Herrn tut, ist nicht vergeblich.