BasisBibel NT+Ps (BB)
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Warnung vor Selbstsicherheit

101Ich will euch nämlich nicht in Unkenntnis lassen,Brüder und Schwestern10,1 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. :Unsere Vorfahren befanden sich alle unter dem Schutz der Wolke10,1 befanden sich alle unter dem Schutz der Wolke: Die Wolkensäule bedeutet Schutz und Gegenwart Gottes, vgl. Weisheit 19,7 und Psalm 105,39; nach 2. Mose/Exodus 13,21-22 und 2. Mose/Exodus 14,19-20 zog beim Auszug aus Ägypten eine Wolkensäule vor den Israeliten her.und alle zogen durch das Meer hindurch10,1 alle zogen durch das Meer hindurch: Der Durchzug durch das Rote Meer bedeutet für Israel die Rettung durch Gott, vgl. Weisheit 19,7; 2. Mose/Exodus 14,22..2Alle haben in der Wolke und im Meer10,2 Rotes Meer: Gemeint ist das sog. Schilfmeer. Der Ort, wo die Israeliten beim Auszug aus Ägypten auf wundersame Weise durch Gott vor den Ägyptern gerettet wurden, die sie verfolgten.die »Taufe« auf Mose10,2 Mose: Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament. empfangen.3Alle haben dieselbe Speise gegessen10,3 Alle haben dieselbe Speise gegessen: Gemeint ist das Manna, das Gott den Israeliten in der Wüste als tägliche Nahrung gab, vgl. 2. Mose/Exodus 16,4-36.,durch die Gottes Geist wirkte10,3 durch die Gottes Geist wirkte: Wörtlich lautet der Vers 3: »Und alle haben dieselbe geistliche Speise gegessen.«.4Und alle haben denselben Trank getrunken10,4 alle haben denselben Trank getrunken: Gemeint ist das Wasser, das Mose durch einen Schlag mit dem Stock aus dem Felsen sprudeln ließ, vgl. 2. Mose/Exodus 17,1-6 und 4. Mose/Numeri 20,2-11.,durch den Gottes Geist wirkte10,4 durch den Gottes Geist wirkte: Wörtlich heißt es in Vers 4: »Und alle haben denselben geistlichen Trank getrunken.«.Sie tranken ja alle aus einem Felsen,durch den Gottes Geist wirkte10,4 durch den Gottes Geist wirkte: Wörtlich heißt es in Vers 4: »Denn sie tranken alle aus einem geistlichen Felsen«..Dieser Felsen ging mit ihnen.Und dieser Felsen war Christus10,4 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. .5Aber trotzdem konnte Gott nicht einverstanden sein,wie die meisten von ihnen sich verhielten.Er ließ sie in der Wüste10,5 Wüste: Im Land der Bibel gibt es mehrere Wüsten- oder Steppengebiete, z. B. die Wüste Juda, die sich östlich und südöstlich von Jerusalem erstreckt. sterben.

6Aber für uns sind diese Ereignisseein warnendes Beispiel.Wir sollen nicht darauf aus sein,Böses zu tun –so wie sie darauf aus waren.7Ihr sollt auch keine Götzen verehren,wie ein Teil von ihnen.Denn in der Heiligen Schrift10,7 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind. steht10,7 steht: Das Zitat stammt aus 2. Mose/Exodus 32,6.:»Das Volk setzte sich nieder,um zu essen und zu trinken.Dann standen sie wieder auf, um zu tanzen.«8Wir sollen auch keineverbotenen sexuellen Beziehungen habenwie einige von ihnen:Damals gingen an einem Tag 23.000 Menschen zugrunde10,8 Damals gingen an einem Tag 23.000 Menschen zugrunde: Paulus spielt auf die Ereignisse von 4. Mose/Numeri 25,1-9 an, wo allerdings von 24.000 Menschen die Rede ist. Die Zahl 23.000 geht möglicherweise auf 4. Mose/Numeri 26,62 zurück..9Ebenso wenig sollen wir Christus10,9 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. auf die Probe stellen,wie einige von ihnen es getan haben:Sie kamen durch Schlangen um10,9 Sie kamen durch Schlangen um: Paulus bezieht sich auf die Ereignisse von 4. Mose/Numeri 21,5-6.!10Ihr sollt euch auch nicht über Gott beschwerenwie einige von ihnen:Sie wurden vom Todesengel umgebracht10,10 Sie wurden vom Todesengel umgebracht: Das genaue Ereignis, auf das Paulus sich bezieht, ist unklar. Am ehesten kommen 4. Mose/Numeri 17,6-15 oder 2. Mose/Exodus 14,11-12 in der griechischen Übersetzung in Frage. Die Gestalt des Todesengels geht vielleicht auf Weisheit 18,20-25 zurück..

11Das alles geschah mit ihnen als warnendes Beispiel.Es wurde aber aufgeschrieben,um uns als Mahnung zu dienen.Denn uns steht ja das Ende der Zeiten bevor.12Wer glaubt, dass er fest steht,soll also aufpassen,dass er nicht zu Fall kommt.13Die Probe, auf die ihr gestellt wurdet,hat das menschliche Maß noch nicht überschritten.Aber Gott ist treu.Er wird nicht zulassen,dass die Prüfung über das hinausgeht,was ihr ertragen könnt.Und wenn ihr auf die Probe gestellt werdet,wird er gleichzeitig dafür sorgen,dass ihr sie bestehen könnt.

Teilnahme am Götzenopfer und am Mahl des Herrn sind unvereinbar

14Darum, meine Lieben,hütet euch davor,Götzen zu verehren.15Ich rede doch zu verständigen Menschen!Beurteilt selbst, was ich sage.16Gibt uns der Segensbecher– also der Becher10,16 Becher: Zu jedem Haushalt gehörten neben Tellern und Krügen auch Becher, die meist aus Ton gearbeitet waren. ,über den wir den Segen10,16 Segen, segnen: Besondere Zuwendung Gottes zu seinen Geschöpfen, durch die er ihnen Kraft, Leben und Wohlergehen schenkt. sprechen –nicht Anteil am Blut10,16 Blut: Im Blut ist nach biblischer Auffassung das Leben enthalten. Alles Blut gehört in besonderer Weise Gott, weil er allein Leben schaffen kann. von Christus10,16 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. ?Gibt uns das Brot10,16 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel ,das wir brechen10,16 Brotbrechen: Frühchristliche Bezeichnung für die Feier des Abendmahls. ,nicht Anteil am Leib von Christus10,16 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. ?17Es ist ein Brot10,17 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel .Deshalb sind wir ein Leib,auch wenn wir viele sind.Denn wir alle essen von dem einen Brot10,17 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel .18Seht doch,wie es bis heute10,18 bis heute: Wörtlich heißt es in Vers 18: »wie es beim Israel nach dem Fleisch ist«, d. h. bei dem konkreten, irdischen Volk Israel. beim Volk Israel10,18 Israel: Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk. ist:Haben nicht alle,die vom Opfer10,18 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch, Geschenke) für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer schafft Gemeinschaft mit Gott. In der Regel wird das Opfer auf einem Altar verbrannt. essen,Anteil an dem Gott10,18 Anteil an dem Gott: Wörtlich heißt es in Vers 18: »Haben nicht alle, die vom Opfer essen, Anteil am Altar?«,dem das Opfer10,18 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch, Geschenke) für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer schafft Gemeinschaft mit Gott. In der Regel wird das Opfer auf einem Altar verbrannt. dargebracht wird?

19Was will ich damit über das Fleisch sagen,das von einem Opfer10,19 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch, Geschenke) für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer schafft Gemeinschaft mit Gott. In der Regel wird das Opfer auf einem Altar verbrannt. für Götzen stammt?Etwa, dass dieses Fleisch etwas bedeutet?Oder gar,dass der Götze selbst von Bedeutung ist?20Nein!Aber was die Götzenverehrer opfern10,20 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch, Geschenke) für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer schafft Gemeinschaft mit Gott. In der Regel wird das Opfer auf einem Altar verbrannt.,das opfern10,20 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch, Geschenke) für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer schafft Gemeinschaft mit Gott. In der Regel wird das Opfer auf einem Altar verbrannt. sie den Dämonen10,20 Dämon: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz. und nicht Gott.Ich will aber nicht,dass ihr Anteil an Dämonen10,20 Dämon: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz. bekommt!21Ihr könnt nicht aus dem Becher10,21 Becher: Zu jedem Haushalt gehörten neben Tellern und Krügen auch Becher, die meist aus Ton gearbeitet waren. des Herrn10,21 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. trinkenund zugleich aus dem Becher10,21 Becher: Zu jedem Haushalt gehörten neben Tellern und Krügen auch Becher, die meist aus Ton gearbeitet waren. der Dämonen10,21 Dämon: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz. .Ihr könnt nicht am Tisch des Herrn10,21 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. essenund zugleich am Tisch der Dämonen10,21 Dämon: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz. .22Oder wollen wir den Herrn10,22 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. herausfordern?Sind wir etwa stärker als er?

Weiter zur Frage nach dem Verzehr von Fleisch aus Götzenopfern

23»Man darf alles!10,23 Man darf alles!: Paulus greift noch einmal das Schlagwort aus 1. Korinther 6,12 auf.« –aber nicht alles ist gut für euch.»Man darf alles!10,23 Man darf alles!: Paulus greift noch einmal das Schlagwort aus 1. Korinther 6,12 auf.« –aber nicht alles baut die Gemeinde auf.24Denkt nicht nur an euch selbst,sondern auch an die anderen!

25Ihr könnt alles Fleisch essen,das auf dem Markt10,25 Marktplatz: Zentraler Platz einer Stadt, auf dem Handel getrieben wird und auf dem Versammlungen und Gerichtsverfahren stattfinden. verkauft wird.Ihr braucht dazu nicht erst nachzuforschen10,25 nachzuforschen: Woher das Fleisch kommt.,um ein gutes Gewissen zu haben.26Denn10,26 Denn: In diesem Vers wird Psalm 24,1 zitiert. Vgl. auch Psalm 89,12.:»Dem Herrn10,26 Herr (für Gott): Bezeichnung für Gott. Sie bringt zum Ausdruck, dass er allen menschlichen Herrschern und allen Göttern, die von anderen Völkern verehrt wurden, unendlich überlegen ist. gehört die Erde mit allem,was sie erfüllt.«27Angenommen, ihr habteine Einladung bei einem Ungläubigenund ihr wollt sie annehmen.Dann könnt ihr dort alles essen,was euch vorgesetzt wird.Ihr braucht dazu nicht erst nachzuforschen10,27 nachzuforschen: Woher das Fleisch kommt.,um ein gutes Gewissen zu haben.28Aber angenommen, jemand sagt zu euch:»Das ist Fleisch von einem Götzenopfer!«Dann esst es nicht.Nehmt Rücksicht auf den,der euch darauf hingewiesen hat,und auf das Gewissen!29– Ich meine nicht euer Gewissen,sondern das des anderen.Denn warum sollte das Gewissen eines anderensich zum Richter über meine Freiheit aufspielen können?30Wenn ich etwas mit Dankbarkeit esse,darf mich niemand für das tadeln,wofür ich Dank sage.

31Wie gesagt:Ob ihr esst oder trinktoder etwas anderes tut,tut alles zur Ehre10,31 Ehre, ehren: Das Ansehen bzw. die Bedeutung Gottes oder eines Menschen. Jemanden ehren heißt, ihn so zu behandeln, wie es diesem Ansehen entspricht. Gottes!32Bietet niemandem einen Anlass,sich über euch zu ärgern:weder den Juden10,32 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. noch den Griechen10,32 Grieche: Gemeint sind Menschen aus den Ländern rings um Israel, die keine Juden waren und Griechisch sprachen. Griechisch war im gesamten Osten des römischen Reichs gemeinsame Sprache.noch der Gemeinde Gottes.33Macht es so wie ich:Ich nehme immer auf alle Rücksicht.Ich suche nicht meinen eigenen Vorteil,sondern den Vorteil der anderen,damit sie gerettet werden.
11111Nehmt mich zum Vorbild,wie ich Christus11,1 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. zum Vorbild nehme!

Missstände im Gottesdienst

Anweisungen für die Frauen: Den Kopf im Gottesdienst verhüllen

2Ich muss euch loben:Ihr denkt stets an michund haltet an den Überlieferungen fest,die ich euch weitergegeben habe.3Ich möchte aber,dass ihr Folgendes wisst:Über jedem Mann steht Christus11,3 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. als sein Haupt11,3 Haupt: Das Haupt weist den Weg, den der ganze Mensch folgen soll!,über der Frau ihr Mann als ihr Haupt11,3 Haupt: Das Haupt weist den Weg, den der ganze Mensch folgen soll!.Über Christus11,3 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. aber steht Gott als sein Haupt.4Ein Mann entehrt sein Haupt,wenn er beim Beten11,4 Gebet: Reden des Menschen mit Gott.oder bei der prophetischen11,4 Prophet: Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Redeseinen Kopf bedeckt.5Eine Frau dagegen entehrt ihr Haupt,wenn sie beim Beten11,5 Gebet: Reden des Menschen mit Gott.oder bei der prophetischen11,5 Prophet: Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Redeihren Kopf nicht verhüllt.Denn das ist genauso,als ob sie kahl geschoren wäre.6Wenn eine Frau sich nicht verhüllen will,soll sie sich die Haare doch gleich abschneiden lassen!Nun ist es aber für die Frau eine Schande,wenn sie die Haare abgeschnitten bekommt.Genauso wenn ihr Kopf kahl geschoren wird.Deshalb soll sie sich lieber verhüllen!

7Der Mann soll seinen Kopf nicht verhüllen.Denn er ist Abbild Gottesund spiegelt dessen Herrlichkeit11,7 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. wider.Die Frau dagegenspiegelt die Herrlichkeit11,7 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. des Mannes wider.8Denn der Mann wurde nicht aus der Frau geschaffen11,8 geschaffen: Paulus bezieht sich auf 1. Mose/Genesis 2,21-23.,sondern die Frau aus dem Mann.9Der Mann wurde auch nicht für die Frau erschaffen,sondern die Frau für den Mann.10Deshalb –und wegen der Engel11,10 wegen der Engel: Die Engel sind als Diener Gottes beim Gottesdienst anwesend und wachen über die Einhaltung der göttlichen Ordnung. Vgl. auch die griechische Übersetzung von Psalm 138,1: »ich will dich preisen vor den Engeln«.soll die Frau ihren Kopf verhüllenals Zeichen für die Vollmacht dessen,der über ihr steht.11In Verbundenheit mit dem Herrn11,11 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. gilt:Es gibt die Frau nicht ohne den Mannund den Mann nicht ohne die Frau.12Denn wie die Frau aus dem Mann geschaffen ist,so wird der Mann von der Frau geboren.Aber alles kommt von Gott her.

13Urteilt selbst:Gehört es sich,dass eine Frau ohne Kopfbedeckung zu Gott betet11,13 Gebet: Reden des Menschen mit Gott.?14Das lehrt euch doch schon die Natur:Es ist eine Schande für einen Mann,die Haare lang zu tragen.15Aber für eine Frau ist es eine Ehre,lange Haare zu haben.Sie hat das Haar ja als Umhang bekommen.16Falls aber wirklich noch jemandauf seiner Meinung beharren will,kann ich nur sagen:So etwas ist weder bei unsnoch bei den Gemeinden Gottes üblich.

Missstände bei der Feier des Abendmahls

17Aber da ist noch eine Sache,zu der ich euch Anweisungen geben muss.Und in dieser Hinsicht kann ich euch nicht loben:Ihr kommt nämlich nicht zu eurem Wohl zusammen,sondern zu eurem Schaden!18Vor allem geht es um Folgendes:Wie ich höre,gibt es verschiedene Lager,wenn ihr in der Gemeinde zusammenkommt.Zum Teil glaube ich das auch.19Es kann ja gar nicht anders sein,als dass es verschiedene Parteien bei euch gibt.Nur so zeigt sich,wer von euch sich bewährt.20Wenn ihr zusammenkommt,hat das nichtsmit dem vom Herrn eingesetzten Mahl11,20 Abendmahl, vom Herrn eingesetztes Mahl: Christliche Mahlfeier zur Erinnerung an das Abschiedsmahl, das Jesus mit seinen Jüngern am Abend vor seinem Tod am Kreuz feierte. zu tun.21Denn wenn es ans Essen geht,hält jeder sein eigenes Mahl11,21 eigenes Mahl: Im Gegensatz zum gemeinschaftlichen Mahl, das der Herr eingesetzt hat. Es ist nicht sicher zu entscheiden, ob die Korinther dabei zeitlich nacheinander (die einen früher, die anderen – vor allem die Ärmeren – später) gegessen haben, oder ob jeder nur seine selbst mitgebrachten Speisen verzehrt hat..Der eine ist noch hungrig,der andere schon betrunken.22Könnt ihr denn nicht zu Hause essen und trinken?Oder missachtet ihr die Gemeinde Gottesund wollt die herabsetzen,die nichts dabeihaben?Was soll ich zu euch sagen?Soll ich euch dafür etwa noch loben?Nein, dafür lobe ich euch nicht!

Die Überlieferung vom letzten Abendmahl

23Denn ich habe selbst vom Herrn11,23 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.eine Überlieferung empfangen.Und die habe ich euch weitergegeben11,23 weitergegeben: Die Worte von Jesus stehen so fast wörtlich in Lukas 22,19-20. Der ganze Bericht über das Abendmahl von Jesus mit seinen Jüngern wird auch in Matthäus 26,26-30; Markus 14,22-25 und Lukas 22,14-20 erzählt. Im Johannesevangelium finden sich ähnliche Worte im Zusammenhang der Rede von Jesus über das Brot des Lebens in Johannes 6,52-59.:

In der Nacht,in der er verraten11,23 verraten: Gemeint ist der Verrat durch Judas (Matthäus 26,14-16; Markus 14,10-11; Lukas 22,3-6; Johannes 13,21-30) und die Verhaftung von Jesus (Matthäus 26,47-50; Markus 14,43-47; Lukas 22,47-48; Johannes 18,1-9). wurde,nahm der Herr11,23 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. Jesus11,23 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. das Brot11,23 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel .24Er sprach das Dankgebet11,24 Dankgebet: In der jüdischen Familie eröffnet der Hausvater die Mahlzeit mit dem Dank an Gott. ,brach das Brot11,24 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel in Stückeund sagte:»Das ist mein Leib für euch.Tut das immer wiederzur Erinnerung an mich!«25Genauso nahm Jesus11,25 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. nach dem Essen den Becher11,25 Becher: Zu jedem Haushalt gehörten neben Tellern und Krügen auch Becher, die meist aus Ton gearbeitet waren. und sagte:»Dieser Becher11,25 Becher: Zu jedem Haushalt gehörten neben Tellern und Krügen auch Becher, die meist aus Ton gearbeitet waren. steht für den neuen Bund11,25 Bund: Eine gegenseitige Verpflichtung zwischen zwei Partnern, die durch einen förmlichen Vertrag geregelt sein kann. ,den Gott mit den Menschen schließt.Er kommt zustande durch mein Blut11,25 Blut: Im Blut ist nach biblischer Auffassung das Leben enthalten. Alles Blut gehört in besonderer Weise Gott, weil er allein Leben schaffen kann. .Tut das immer wieder,sooft ihr aus dem Becher11,25 Becher: Zu jedem Haushalt gehörten neben Tellern und Krügen auch Becher, die meist aus Ton gearbeitet waren. trinkt,zur Erinnerung an mich!«26Denn sooft ihr dieses Brot11,26 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel esstund aus diesem Becher11,26 Becher: Zu jedem Haushalt gehörten neben Tellern und Krügen auch Becher, die meist aus Ton gearbeitet waren. trinkt,verkündet ihr den Tod des Herrn11,26 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.so lange, bis er wiederkommt!

Anweisungen zur Feier des Abendmahls

27Deshalb gilt:Wer auf unwürdige Weise11,27 auf unwürdige Weise: Z. B. so wie in 1. Korinther 11,20-22 geschildert. das Brot11,27 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel isstoder aus dem Becher11,27 Becher: Zu jedem Haushalt gehörten neben Tellern und Krügen auch Becher, die meist aus Ton gearbeitet waren. des Herrn11,27 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. trinkt,der macht sich schuldig –und zwar am Leib und am Blut11,27 Blut: Im Blut ist nach biblischer Auffassung das Leben enthalten. Alles Blut gehört in besonderer Weise Gott, weil er allein Leben schaffen kann. des Herrn11,27 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet..28Jeder Mensch soll das für sich selbst überprüfen!Und nur wenn er besteht,soll er vom Brot11,28 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel essenund aus dem Becher11,28 Becher: Zu jedem Haushalt gehörten neben Tellern und Krügen auch Becher, die meist aus Ton gearbeitet waren. trinken!29Denn wer isst und trinkt,ohne zu beachten,dass es sich um den Leib des Herrn handelt –für den gilt:Mit diesem Essen und Trinkenspricht er sich selbst das Urteil.30Das ist auch der Grund,warum es bei euch so viele Schwache und Kranke gibt.Ja, manche sind sogar schon gestorben.

31Würden wir uns selbst richtig prüfen,dann müsste der Herr11,31 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. nicht das Urteil über uns sprechen.32Sein Urteil dient dazu,uns zurechtzuweisen.Damit verhindert er,dass wir zusammen mit dieser Welt11,32 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. endgültig verurteilt werden.

33Deshalb, liebe Brüder und Schwestern11,33 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. ,gebe ich euch die Anweisung:Wartet aufeinander,wenn ihr zum Essen zusammenkommt!34Wer Hunger hat,soll zu Hause essen,damit eure Zusammenkunft nichtzu eurer Verurteilung führt.

Alles Weitere werde ich regeln,wenn ich komme.
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Zur Frage, was der Geist Gottes bewirkt

Die heidnische Vergangenheit der Korinther

121Nun zu der Frage, was der Geist Gottes12,1 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. bewirkt.Brüder und Schwestern12,1 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. ,ich will euch auch darüber nicht in Unkenntnis lassen!2Erinnert euch nur daran,wie es war,als ihr noch Heiden12,2 Heiden: In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben. gewesen seid.Damals zog es euch mit unwiderstehlicher Gewaltzu stummen Götzenbildern hin.3Darum erkläre ich euch:Niemand, der vom Geist Gottes12,3 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. erfüllt ist,kann sagen:»Jesus12,3 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. ist verflucht!«Und umgekehrt kann niemand sagen:»Jesus12,3 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. ist der Herr12,3 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.!«,wenn nicht der Heilige Geist12,3 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. in ihm wirkt.

Die Gaben, die der Geist Gottes schenkt

4Es gibt zwar verschiedene Gaben,aber es ist immer derselbe Geist12,4 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt..5Es gibt verschiedene Aufgaben,aber es ist immer derselbe Herr12,5 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet..6Es gibt verschiedene Wunderkräfte12,6 Wunder, Zeichen: Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen. ,aber es ist immer derselbe Gott.Er bewirkt das alles in allen.7Das Wirken des Geistes12,7 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. zeigt sich bei jedemauf eine andere Weise.Es geht aber immer um den Nutzenfür alle.

8Der eine ist durch den Geist12,8 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. in der Lage,voller Weisheit12,8 Weisheit: Die Fähigkeit zu erkennen, wie die Welt und das Leben geordnet sind und wie der Mensch sich am besten in diese Ordnung einfügt. Die Weisheit hat ihren Ursprung bei Gott, der die Welt weise gegründet hat. zu reden.Ein anderer kann Einsicht vermitteln –durch denselben Geist12,8 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt.!9Ein dritter wird durch denselben Geistim Glauben gestärkt.Wieder ein anderer hat durch den einen Geistdie Gabe zu heilen.10Ein anderer hat die Fähigkeit,Wunder zu tun.Ein anderer kann als Prophet12,10 Prophet: Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. reden.Und wieder ein anderer kann die Geister unterscheiden12,10 die Geister unterscheiden: D. h. erkennen, was vom Geist Gottes kommt und was nicht..Der Nächste sprichtin verschiedenen Arten von fremden Sprachen12,10 Sprachen, fremde Sprachen: Das durch den Heiligen Geist bewirkte Reden in einer fremden, dem Sprecher vielleicht völlig unbekannten Sprache oder auch in einer völlig unbekannten Ausdrucksweise.,ein weiterer kann diese Sprachen12,10 Sprachen, fremde Sprachen: Das durch den Heiligen Geist bewirkte Reden in einer fremden, dem Sprecher vielleicht völlig unbekannten Sprache oder auch in einer völlig unbekannten Ausdrucksweise. übersetzen.11Aber das alles bewirkt ein und derselbe Geist12,11 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt..Er teilt jedem eine Fähigkeit zu,ganz so wie er es will.

Der menschliche Körper als Bild für die christliche Gemeinde

12Es ist wie beim menschlichen Körper:Er bildet eine Einheitund besteht doch aus vielen Körperteilen.Aber obwohl es viele Teile sind,ist es doch ein einziger Leib.So ist es auch mit Christus12,12 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. .13Denn als wir getauft12,13 Taufe: Taufen bedeutet vom Wortsinn her »in Wasser eintauchen«. Die Handlung steht zeichenhaft für das Abwaschen von Schuld. wurden,sind wir durch den einen Geistalle Teil eines einzigen Leibes geworden –egal ob wir Juden12,13 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. oder Griechen12,13 Grieche: Gemeint sind Menschen aus den Ländern rings um Israel, die keine Juden waren und Griechisch sprachen. Griechisch war im gesamten Osten des römischen Reichs gemeinsame Sprache.,Sklaven oder freie Menschen waren.Und wir sind allevon dem einen Heiligen Geist12,13 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. durchtränkt worden.

14Der menschliche Körper besteht ja auch nicht nuraus einem einzigen Teil,sondern aus vielen.15Selbst wenn der Fuß sagt:»Ich bin keine Hand,ich gehöre nicht zum Körper.«Er gehört trotzdem zum Körper.16Und wenn das Ohr sagt:»Ich bin kein Auge,ich gehöre nicht zum Körper.«Es gehört trotzdem zum Körper.17Wenn der ganze Körper ein Auge wäre,wo bliebe dann das Gehör?Wenn er ganz Gehör wäre,wo bliebe der Geruchssinn?18Nun hat Gott aber jedem einzelnen Körperteilseinen Platz am Körper zugewiesen,ganz wie er wollte.

19Wenn aber das Ganze nur ein Körperteil wäre,wie käme dann der Leib zustande?20Nun sind es zwar viele Teile,aber sie bilden einen Leib.21Deshalb kann das Auge nicht zur Hand sagen:»Ich brauche dich nicht.«Oder der Kopf zu den Füßen:»Ich brauche euch nicht.«22Vielmehr sind gerade die Teile des Körpers,die schwächer zu sein scheinen,umso notwendiger.23Die Teile des Körpers,die wir für weniger edel halten,kleiden wir mit besonderer Sorgfalt.Und gerade bei den unanständigen Körperteilenachten wir darauf,dass sie anständig bedeckt sind.24Unsere anständigen Körperteile haben dasnicht nötig.Doch Gott hat den Leib zusammengefügt.Er hat dafür gesorgt,dass die unscheinbaren Körperteilebesonders geehrt werden.25Denn im Leib darf es keine Uneinigkeit geben,sondern alle Teile sollen einträchtig füreinander sorgen.26Wenn ein Teil leidet,leiden alle anderen Teile mit.Und wenn ein Teil geehrt wird,freuen sich alle anderen Teile mit.

27Ihr seid der Leib von Christus12,27 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. !Jeder Einzelne von euch ist ein Teil davon.28Und Gott hat jedem in der Gemeindeseine Aufgabe zugewiesen.Zu nennen sind:erstens die Apostel12,28 Apostel: Wörtlich »Ausgesandter«. Jemand, der mit einem bestimmten Auftrag zu einem Adressaten geschickt wird. ,zweitens die Propheten12,28 Prophet: Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat.,drittens die Lehrer12,28 Lehrer: Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde..Dann gibt es die Fähigkeit,Wunder12,28 Wunder, Zeichen: Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen. zu tun.Als Nächstes die Gabe zu heilen.Schließlich die praktischen Hilfeleistungen,die Leitungsaufgabenund das Sprechen in verschiedenen Arten von fremden Sprachen12,28 Sprachen, fremde Sprachen: Das durch den Heiligen Geist bewirkte Reden in einer fremden, dem Sprecher vielleicht völlig unbekannten Sprache oder auch in einer völlig unbekannten Ausdrucksweise..29Sind etwa alle Apostel12,29 Apostel: Wörtlich »Ausgesandter«. Jemand, der mit einem bestimmten Auftrag zu einem Adressaten geschickt wird. ?Oder alle Propheten12,29 Prophet: Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat.?Oder Lehrer12,29 Lehrer: Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde.?Haben etwa alle die Fähigkeit,Wunder12,29 Wunder, Zeichen: Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen. zu tun?30Haben etwa alle die Gabe zu heilen?Können alle in fremden Sprachen12,30 Sprachen, fremde Sprachen: Das durch den Heiligen Geist bewirkte Reden in einer fremden, dem Sprecher vielleicht völlig unbekannten Sprache oder auch in einer völlig unbekannten Ausdrucksweise. reden?Oder können alle diese Sprachen12,30 Sprachen, fremde Sprachen: Das durch den Heiligen Geist bewirkte Reden in einer fremden, dem Sprecher vielleicht völlig unbekannten Sprache oder auch in einer völlig unbekannten Ausdrucksweise. übersetzen?31aAber ihr strebt ja nach höheren Gaben!

Das Hohelied der Liebe

Das Hohelied der Liebe: Nichts geht, wenn die Liebe fehlt

31bJetzt will ich euch einen Weg zeigen,der noch weit über das alles hinausführt.