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Der Krieg gegen die Ammoniter

191Einige Zeit später starb Nahasch,der König der Ammoniter19,1 Ammoniter: Nachbarvolk Israels im Ostjordanland..Sein Sohn Hanun wurde an seiner Stelle König.2David19,2 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … überlegte sich:»Ich will Hanun, dem Sohn von Nahasch, die Treue halten.Denn sein Vater hat mir die Treue gehalten.«Darum schickte David Boten,um ihm wegen seines Vaters Beileid zu bekunden.So kamen Davids Boten in das Land der Ammoniter,um Hanun die Anteilnahme auszusprechenam Tod seines Vaters.3Die Obersten der Ammoniter sagten zu Hanun:»Meinst du, David will deinem Vaterdie letzte Ehre erweisen?Schickt er dir diese Männer wirklich,um dir sein Beileid zu bekunden?Kommen seine Leute nicht eher zu dir,um das Land zu erkunden,es auszuspähen und auszukundschaften?«4Da ließ Hanun die Boten Davids festnehmen.Er ließ ihnen den Bart scheren19,4 den Bart scheren: Eine Demütigung, die als gezielte Provokation eingesetzt wird.und die Gewänder abschneiden bis hinauf zum Hintern.So schickte er sie weg.

5Als sie auf dem Weg waren, meldete man David19,5 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr …,was mit den Männern geschehen war.Der schickte ihnen jemanden entgegen,denn die Männer schämten sich sehr.Der König ließ ihnen ausrichten: »Bleibt in Jericho19,5 Jericho: Oasenstadt in der judäischen Wüste nördlich des Toten Meers. Mehr …,bis euch die Bärte wieder gewachsen sind.Dann sollt ihr zurückkommen.«6Die Ammoniter19,6 Ammoniter: Nachbarvolk Israels im Ostjordanland. erkannten,dass sie sich bei David verhasst gemacht hatten.Deshalb schickten Hanun und die AmmoniterBoten mit 34 Tonnen19,6 34 Tonnen: Wörtlich »1000 Kikkar«. Ein Kikkar entspricht etwa 34 kg. Silber los.Damit wollten sie Reiter mit ihren Streitwagen19,6 Streitwagen: Ein für den Krieg ausgerüsteter Wagen mit zwei oder drei Mann Besatzung. Mehr … anwerbenaus Mesopotamien19,6 Mesopotamien: Der Name bedeutet »Zweistromland« und bezeichnet eine Region im heutigen Irak, die durch die beiden großen Flüsse Eufrat und Tigris geprägt ist., Maacha in Aram19,6 Aram: Bezeichnung für verschiedene Staaten im Gebiet des heutigen Syrien. und Zoba19,6 Zoba: Königreich der Aramäer im Libanongebirge..7Tatsächlich bekamen sie 32.000 Streitwagen zusammenund gewannen den König von Maacha mit seinem Volk.Das zog los und schlug vor Medeba ein Lager auf.Auch die Ammoniter kamen aus ihren Städten zusammenund zogen in die Schlacht.

8Als David19,8 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … das hörte,schickte er Joab19,8 Joab: Neffe Davids und Befehlshaber in dessen Heer. Er war für viele Jahre ein treuer Unterstützer Davids. mit dem ganzen Heerund seinen besten Soldaten los.9Daraufhin rückten die Ammoniter19,9 Ammoniter: Nachbarvolk Israels im Ostjordanland. ausund stellten sich vor der Stadt zum Kampf auf.Die Könige aber,die aus anderen Ländern gekommen waren,blieben weit draußen auf dem freien Feld.10Joab sah, dass eine Schlacht an zwei Fronten drohte,eine vor ihm und eine hinter ihm.Deshalb stellte er sich aus allen Soldaten Israelseine schlagkräftige Truppe zusammen.Die ließ er gegen die Aramäer antreten.11Das übrige Kriegsvolk stellte erunter den Befehl seines Bruders Abischai.Es trat gegen die Ammoniter an.12Dann sagte er:»Wenn die Aramäer stärker sind als ich,sollst du mir zu Hilfe kommen.Wenn aber die Ammoniter stärker sind als du,werde ich dir helfen.13Nur Mut! Wir wollen hart kämpfenfür unser Volk und für die Städte unseres Gottes.Der Herr soll dann tun, was er für richtig hält.«14Dann ging Joab mit seiner Truppe zum Angriff über.Die Aramäer ergriffen vor ihm die Flucht.15Als die Ammoniter die Aramäer davonlaufen sahen,ergriffen auch sie die Fluchtvor Joabs Bruder Abischai.Sie zogen sich in die Stadt zurück.Joab aber zog nach Jerusalem19,15 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr ….

Der Krieg gegen die Aramäer

16Die Aramäer mussten einsehen,dass sie von Israel19,16 Israel: Nachkommen der zwölf Söhne Jakobs. Gott hat mit Israel einen Bund geschlossen. Mehr … geschlagen worden waren.Da schickten sie Boten losund ließen die Aramäer ausrücken,die auf der anderen Seite des Flusses lebten.An ihrer Spitze stand Schobach,der Heerführer von Hadad-Eser19,16 Hadad-Eser: König von Zoba, einem Gebiet nördlich und westlich von Damaskus. Er regierte um 1000 v. Chr..17Als man das David19,17 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … meldete,zog er die Truppen von ganz Israel zusammen.Er überquerte den Jordan19,17 Jordan: Wichtigster Fluss in der Region, der vom Hermongebirge durch den See Gennesaret ins Tote Meer fließt. Mehr …, traf auf die Aramäerund ließ eine Schlachtreihe gegen sie bilden.In dieser Ordnungzog er gegen die Aramäer in den Kampf.Die nahmen die Schlacht mit ihm auf.18Die Aramäer aber wurden von Israelin die Flucht geschlagen.David vernichtete vom aramäischen Heer7000 Streitwagen19,18 Streitwagen: Ein für den Krieg ausgerüsteter Wagen mit zwei oder drei Mann Besatzung. Mehr … und 40.000 Fußsoldaten.Auch Schobach, den Heerführer, tötete er.19Alle, die Hadad-Eser zum Krieg verpflichtet hatte,mussten einsehen, dass sie Israel unterlegen waren.Da schlossen sie Frieden mit David und dienten ihm.Die Aramäer wollten den Ammonitern nicht mehr helfen.
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Joab erobert die Hauptstadt der Ammoniter und besiegt die Philister

201Es kam der Jahreswechsel.Das war die Zeit,in der die Könige Feldzüge unternahmen.Joab20,1 Joab: Neffe Davids und Befehlshaber in dessen Heer. Er war für viele Jahre ein treuer Unterstützer Davids. führte die Streitkräfte.Er verwüstete das Land der Ammoniter20,1 Ammoniter: Nachbarvolk Israels im Ostjordanland.,zog weiter und belagerte Rabba.Während David20,1 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … selbst in Jerusalem20,1 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr … blieb,eroberte Joab die Stadt Rabba und zerstörte sie.2David nahm ihrem König die Krone vom Kopf.Sie war 34 Kilogramm20,2 34 Kilogramm: Wörtlich »ein Kikkar«. Ein Kikkar ist eine Gewichtseinheit und entspricht etwa 34 kg. schwer, aus Gold,und hatte einen Edelstein.Sie wurde nun die Krone Davids.Die Beute, die er aus der Stadt herausholte,war ungeheuer groß.3Die Bevölkerung der Stadt ließ er wegführenund für sich arbeiten.Er setzte sie ein bei Stein- und Eisensägen und Äxten.So machte er es mit allen Städten der Ammoniter.Dann kehrte David mit dem ganzen Heernach Jerusalem zurück.

4Später kam es in Geser20,4 Geser: Ortschaft 40 km westlich von Jerusalem. zum Kampf gegen die Philister20,4 Philister: Nachbarvolk Israels im Westen. Ihr Siedlungsgebiet lag vor allem in der südlichen Küstenebene am Mittelmeer. Mehr ….Da erschlug Sibbechai aus Huscha den Sippai,einen Nachkommen der Rafaiter20,4 Rafaiter: Bewohner des Landes, bevor es durch das Volk Israel in Besitz genommen wurde. Wegen ihrer überdurchschnittlichen Körpergröße wurden sie als Riesen bezeichnet..Die Philister wurden besiegt.5Noch einmal kam es zum Kampf mit den Philistern.Elhanan, der Sohn des Jair, erschlug Lachmi,den Bruder von Goliat20,5 Goliat: Einzelkämpfer im Heer der Philister, der wegen seiner überdurchschnittlichen Körpergröße gefürchtet war. 1. Samuel 17 erzählt von Davids Sieg über Goliat. aus Gat20,5 Gat: Eine der fünf Hauptstädte der Philister, im Bergland zwischen Jerusalem und dem Mittelmeer gelegen..Das Holz an seiner Lanze war so dick wie ein Balken,der zu einem Webstuhl20,5 Webstuhl: Mechanische Vorrichtung zum Herstellen eines Tuchs oder Teppichs. gehört.6Und es geschah noch Folgendes,als es in Gat zu einem Kampf kam:Da war ein Mann aus Rafa,der riesengroß war.Der hatte Hände mit sechs Fingernund Füße mit sechs Zehen.Zusammen waren es also 24.Auch er gehörte zu den Nachkommen der Rafaiter.7Als er die Israeliten verspottete, tötete ihn Jonatan,der Sohn des Schima, der ein Bruder Davids war.8Diese Gegner stammten ab von den Rafaitern aus Gat.Sie fielen durch die Hand Davids und seiner Leute.
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Davids Vorbereitungen zum Tempelbau

1. Chronik 21,1–29,30

Bauplatz und Handwerker

1. Chronik 21,1–22,19

David führt eine Volkszählung durch

211David21,1 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … begann damit, die Israeliten zu zählen.Dazu war er durch den Satan21,1 Satan: Feind des Menschen, später auch im Sinn von »Teufel« der Gegenspieler Gottes. verleitet worden,der sich gegen Israel gestellt hatte.2David sagte zu Joab21,2 Joab: Neffe Davids und Befehlshaber in dessen Heer. Er war für viele Jahre ein treuer Unterstützer Davids.und zu den führenden Männern des Volkes:»Auf, zählt die Israeliten zwischen Beerscheba und Dan21,2 Beerscheba und Dan: Die beiden Orte kennzeichnen die Nord- und Südgrenze von Davids Königreich.und tragt mir das Ergebnis vor!Denn ich will wissen, wie viele es sind.«3Joab widersprach:»Der Herr sorgt dafür, dass das Volk groß genug ist.Er kann ihm noch hundertmal so viele Männer hinzufügen.Sind sie nicht alle deine Untertanen, mein Herr und König?Warum fragst du nach ihrer Zahl, Herr?Warum soll Israel sich derart schuldig21,3 schuldig: Durch die Zählung erweckt David den Eindruck, dass er sich im Krieg nicht auf Gott, sondern auf seine eigene Einschätzung der Lage verlassen will. machen?«4Aber der König blieb bei seinem Befehl an Joab.Also brach Joab auf, zog durch ganz Israelund kam nach Jerusalem21,4 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr … zurück.5Joab teilte David mit,was bei der Zählung des Volkes herausgekommen war:In ganz Israel21,5 Israel, Juda: Beschreibt das gesamte Gebiet, in dem das Volk Israel lebt. gab es 1.100.000 Mann,die mit dem Schwert bewaffnet waren.In Juda21,5 Juda: Israel und Juda beschreiben das gesamte Gebiet, in dem das Volk Israel lebt. waren es weitere 470.000 Bewaffnete.6Joab hielt aber den Auftrag des Königs für abscheulich.Darum zählte er die Männer nicht,die zu den Stämmen Levi21,6 Levi: Einer der zwölf Stämme Israels. Er hat kein eigenes Siedlungsgebiet. Seine Nachkommen sind stattdessen für bestimmte Aufgaben im Gottesdienst verantwortlich. und Benjamin21,6 Benjamin: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet liegt im judäischen Bergland, nördlich von Jerusalem. gehörten.

7Gott gefiel die Zählung nicht21,7 gefiel die Zählung nicht: Durch die Zählung erweckt David den Eindruck, dass er sich im Krieg nicht auf Gott, sondern auf seine eigene Einschätzung der Lage verlassen will..Darum bestrafte er Israel21,7 Israel: Nachkommen der zwölf Söhne Jakobs. Gott hat mit Israel einen Bund geschlossen. Mehr ….8David21,8 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … sagte zu Gott:»Es war ein großes Unrecht, was ich getan habe!Nun aber vergib mir, deinem Knecht, die Schuld.Ja, ich habe ohne Sinn und Verstand gehandelt.«9Da sagte der Herr zu Gad, dem Seher21,9 Seher: Mensch, dem Gott die Gabe verliehen hat, verborgene Dinge und künftige Ereignisse vorherzusehen. im Dienst Davids:10»Geh und rede mit David!So spricht der Herr21,10 so spricht der HERR: Typische Einleitung eines Gotteswortes, vor allem in prophetischen Büchern.:Drei schlimme Dinge lege ich dir vor.Wähl dir eines davon aus,das ich dir antun soll.«

11Da kam Gad zu David21,11 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … und sagte ihm:»So spricht der Herr21,11 so spricht der HERR: Typische Einleitung eines Gotteswortes, vor allem in prophetischen Büchern.!Such dir aus, was du willst:12Willst du drei Jahre Hungersnot?Oder willst du drei Monate lang vor deinen Gegnern fliehen?Dabei wird dich das Schwert deiner Feinde treffen.Oder willst du, dass drei Tage langdie Pest als Schwert des Herrn im Land wütet?Dabei wird der Engel21,12 Engel: Boten Gottes, die in seinem Auftrag unterwegs sind und seine Botschaft überbringen. Mehr … des Herrn Zerstörung anrichteninnerhalb der Grenzen Israels.Also, was soll ich dem antworten,der mich geschickt hat?«13Darauf sagte David zu Gad: »Ich bin in großer Not!Ich will in die Hand des Herrn fallen,denn sein Erbarmen ist sehr groß.In die Gewalt von Menschen will ich nicht fallen.«14Da ließ der Herr die Pest in Israel ausbrechen.70.000 Menschen aus Israel fielen ihr zum Opfer.

15Gott schickte einen Engel21,15 Engel: Boten Gottes, die in seinem Auftrag unterwegs sind und seine Botschaft überbringen. Mehr … nach Jerusalem21,15 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr …,um es zu vernichten.Als der Engel dabei war, die Stadt zu vernichten,blickte der Herr auf Jerusalem und sah das Elend.Es tat ihm leid.Er sagte zu dem Engel, der die Vernichtung brachte:»Es ist genug! Hör jetzt auf!«Da stand der Engel des Herrn gerade beim Dreschplatz21,15 Dreschplatz: Ebener Platz außerhalb einer Siedlung, auf dem das Getreide gedroschen und die Spreu vom Weizen getrennt wird. Mehr …,der dem Jebusiter21,15 Jebusiter: Angehöriger einer Bevölkerungsgruppe, die bereits vor den Israeliten in Jerusalem und dem umliegenden Gebiet lebte. Arauna gehörte.16David21,16 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … sah, das der Engel des Herrnzwischen Himmel und Erde stand.Er hatte das Schwert gezogenund streckte es gegen Jerusalem aus.David und die Ältesten21,16 Älteste: Bezeichnung für ein leitendes Amt in der Gemeinschaft, das von älteren Männern ausgeübt wurde. warfen sich zu Boden.Sie trugen Trauergewänder21,16 Trauergewand: Kleidungsstück aus rauem Leinen, das zum Zeichen von Trauer oder Buße auf bloßer Haut getragen wurde. Es wird auch »Sack« genannt..17David betete zu Gott:»Ich bin es doch, der beschlossen hat,das Volk zu zählen.Ich bin es, der eine Sünde21,17 Sünde: Die Volkszählung wird hier als Sünde bezeichnet, weil sie den Eindruck erweckt, dass David sich im Krieg nicht auf Gott, sondern auf seine eigene Einschätzung der Lage verlassen hat. begangenund falsch gehandelt hat.Aber diese Herde21,17 diese Herde: Bezeichnung für das Volk Israel, das in König David seinen Hirten hat. hat doch nichts getan.Herr, mein Gott,deine Strafe soll mich und meine Familie treffen!Aber dein Volk soll von der Plage verschont werden.«

David erwirbt den Bauplatz für den Tempel und baut einen Altar

18Der Engel21,18 Engel: Boten Gottes, die in seinem Auftrag unterwegs sind und seine Botschaft überbringen. Mehr … des Herrn gab Gad einen Befehl.Er sollte zu David21,18 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … sagen:»Geh zu dem Dreschplatz21,18 Dreschplatz: Ebener Platz außerhalb einer Siedlung, auf dem das Getreide gedroschen und die Spreu vom Weizen getrennt wird. Mehr …,der dem Jebusiter21,18 Jebusiter: Angehöriger einer Bevölkerungsgruppe, die bereits vor den Israeliten in Jerusalem und dem umliegenden Gebiet lebte. Arauna gehört.Errichte dort einen Altar21,18 Altar: Eine Art Tisch oder Podest, auf dem einer Gottheit Opfergaben dargebracht wurden. Mehr … für den Herrn19Also ging David dorthin,wie Gad es ihm im Namen des Herrn befohlen hatte.

20Arauna war gerade dabei, Weizen zu dreschen21,20 dreschen: Das Lösen der Getreidekörner aus der Ähre mithilfe eines Stocks oder anderer Geräte bei der Ernte. Mehr ….Als er sich umdrehte, sah er den Engel21,20 Engel: Boten Gottes, die in seinem Auftrag unterwegs sind und seine Botschaft überbringen. Mehr ….Die vier Söhne von Arauna, die bei ihrem Vater waren,versteckten sich.21David21,21 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … ging auf Arauna zu,und Arauna bemerkte ihn.Er sah David und verließ den Dreschplatz21,21 Dreschplatz: Ebener Platz außerhalb einer Siedlung, auf dem das Getreide gedroschen und die Spreu vom Weizen getrennt wird. Mehr ….Er verbeugte sich tief vor David,mit dem Gesicht zum Boden.22David sagte zu Arauna: »Überlass mir den Dreschplatz,damit ich dort einen Altar für den Herrn bauen kann!Gib ihn mir zum vollen Kaufpreis.Vielleicht wird so die Pest aufhören,die unter dem Volk wütet.«23Arauna sagte zu David: »Nimm ihn dir!Mein Herr, der König, mag damit tun, was er will.Sieh her, ich gebe dir Rinder für Brandopfer21,23 Brandopfer: Das geschlachtete Opfertier wird mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt. Mehr …,die Dreschschlitten21,23 Dreschschlitten: Mit spitzen Steinen oder Eisenmessern besetztes Gerät, mit dessen Hilfe die Getreidekörner nach der Ernte aus den Ähren gelöst werden. Mehr … als Brennholzund Weizen für das Speiseopfer21,23 Speiseopfer: Besteht aus Getreide, Mehl, ungesäuerten Backwaren und Öl. Ein Teil wird auf dem Altar verbrannt. Mehr ….Das alles schenke ich dir.«24Doch König David sagte zu Arauna:»Nein, ich will ihn wirklich zum vollen Preis kaufen.Ich will nicht dir etwas wegnehmenund es dem Herrn geben.Ich will kein unbezahltes Brandopfer darbringen!«25So gab David Arauna sieben Kilogramm21,25 sieben Kilogramm: Wörtlich »600 Schekel«. Ein Schekel ist eine Gewichtseinheit und entspricht etwa 12 g. Gold.

26Auf dem Platz baute David21,26 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … einen Altar21,26 Altar: Eine Art Tisch oder Podest, auf dem einer Gottheit Opfergaben dargebracht wurden. Mehr … für den Herrn.Dann brachte er Brand-21,26 Brandopfer: Das geschlachtete Opfertier wird mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt. Mehr … und Schlachtopfer21,26 Schlachtopfer: Fett und Innereien wurden als Dank für Gott verbrannt, während das Fleisch von den Opfernden gegessen wurde. Mehr … dar.So rief er den Herrn an.Der antwortete mit Feuer,das vom Himmel auf den Altar fiel.27Der Herr sprach mit dem Engel21,27 Engel: Boten Gottes, die in seinem Auftrag unterwegs sind und seine Botschaft überbringen. Mehr …,und der steckte sein Schwert wieder in die Scheide.28Daran erkannte David,dass der Herr ihm dort antwortete.Darum brachte er Opfer21,28 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch) für Gott, die Gemeinschaft mit ihm schafft. In der Regel wird das Opfer oder Teile davon auf dem Altar verbrannt. Mehr … daram Dreschplatz21,28 Dreschplatz: Ebener Platz außerhalb einer Siedlung, auf dem das Getreide gedroschen und die Spreu vom Weizen getrennt wird. Mehr … des Jebusiters21,28 Jebusiter: Angehöriger einer Bevölkerungsgruppe, die bereits vor den Israeliten in Jerusalem und dem umliegenden Gebiet lebte. Arauna.

29Die Wohnung des Herrn21,29 Wohnung des HERRN: Andere Bezeichnung für das Zelt der Begegnung, in dem Gott verehrt wurde, bevor der Tempel in Jerusalem gebaut war. und ein Altar21,29 Altar: Eine Art Tisch oder Podest, auf dem einer Gottheit Opfergaben dargebracht wurden. Mehr … für Brandopfer21,29 Brandopfer: Das geschlachtete Opfertier wird mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt. Mehr …standen damals auf dem Kultplatz bei Gibeon21,29 Kultplatz bei Gibeon: Lokales Heiligtum auf einer Anhöhe außerhalb von Jerusalem..Mose21,29 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. Mehr … hatte sie in der Wüste angefertigt21,29 angefertigt: Von Bau und Ausstattung des Zelts der Begegnung erzählt 2. Mose/Exodus 35–40..30David21,30 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … wagte es nicht, dort vor Gott zu tretenund ihn dort aufzusuchen.So sehr hatte ihn das Schwert erschreckt,das der Engel21,30 Engel: Boten Gottes, die in seinem Auftrag unterwegs sind und seine Botschaft überbringen. Mehr … des Herrn trug.