BasisBibel (BB)
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Neue Vorbereitungen zur Überführung der Bundeslade

151David15,1 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. baute sich Häuser in der Stadt Davids15,1 Stadt Davids: Name für den ältesten besiedelten Teil Jerusalems, im Südosten der heutigen Altstadt gelegen. Der Name erinnert an die Eroberung durch König David, vgl. 2. Samuel 5,6-9..Für die Lade15,1 Lade: Eine an Stangen tragbare Truhe aus Holz mit goldener Deckplatte, die für die Gegenwart Gottes bei seinem Volk steht. 2. Mose/Exodus 25,16 zufolge werden in ihr die Tafeln mit den Zehn Geboten aufbewahrt. Gottes richtete er einen Platz einund schlug ein Zelt für sie auf.2Damals ordnete David an:»Nur die Leviten15,2 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. dürfen die Lade Gottes tragen,niemand sonst.Denn der Herr15,2 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. hat sie dazu erwählt,die Lade des Herrn zu tragen.Für immer sollen sie ihm dienen.«3Dann versammelte David alle Israeliten in Jerusalem15,3 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört..Denn er wollte die Lade des Herrnzu dem Platz hinaufbringen,den er für sie eingerichtet hatte.

4David ließ die Nachkommen Aarons15,4 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester.und die Leviten15,4 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. zusammenkommen.5Von den Nachkommen des Kehat waren esdas Oberhaupt Uriel und seine Verwandten.Sie stellten 120 Mann.6Von den Nachkommen des Merari waren esdas Oberhaupt Asaja und seine Verwandten.Sie stellten 220 Mann.7Von den Nachkommen des Gerschom waren esdas Oberhaupt Joel und seine Verwandten.Sie stellten 130 Mann.8Von den Nachkommen des Elizafan waren esdas Oberhaupt Schemaja und seine Verwandten.Sie stellten 200 Mann.9Von den Nachkommen des Hebron waren esdas Oberhaupt Eliel und seine Verwandten.Sie stellten 80 Mann.10Von den Nachkommen des Usiel waren esdas Oberhaupt Amminadab und seine Verwandten.Sie stellten 112 Mann.

11David15,11 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. rief die Priester Zadok15,11 Zadok: Priester am Heiligtum in Jerusalem zur Zeit von König David. Er gilt als Stammvater der Hohepriester. und Abjatar15,11 Abjatar: Sohn des Priesters aus Nob, später selbst Priester in Jerusalem. Er unterstützte David auf seinem Weg, König zu werden. zu sich.Dazu kamen die Leviten15,11 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi.Uriel, Asaja, Joel, Schemaja, Eliel und Amminadab.12David sagte: »Ihr seid die Oberhäupter der Leviten.Bereitet euch vorund sorgt dafür, dass ihr und eure Brüder heilig15,12 heilig: Die Priester und Leviten sollen sich darauf vorbereiten, in die Nähe Gottes zu kommen. seid.Bringt die Lade15,12 Lade: Eine an Stangen tragbare Truhe aus Holz mit goldener Deckplatte, die für die Gegenwart Gottes bei seinem Volk steht. 2. Mose/Exodus 25,16 zufolge werden in ihr die Tafeln mit den Zehn Geboten aufbewahrt. des Herrn, des Gottes Israels,an den Ort, den ich für sie eingerichtet habe.13Beim ersten Versuch15,13 erste Versuch: Der erste Versuch, die Bundeslade nach Jerusalem zu bringen, scheitert, weil ein Träger sie unerlaubt berührt, vgl. 1. Chronik 13,6-14. dazu wart ihr ja nicht dabei.Da ist der Herr, unser Gott, über uns hereingebrochen.Denn wir hatten uns nicht so um die Lade gekümmert,wie es vorgeschrieben ist.«14Also sorgten die Priester und die Leviten dafür,dass sie heilig waren.So waren sie bereit, die Lade des Herrn,des Gottes Israels, wegzubringen.15Die Leviten trugen die Lade Gottesmit Tragestangen auf ihren Schultern.So hatte es Mose geboten15,15 Mose hat es geboten: Die Anweisungen zum Tragen der Lade finden sich in 4. Mose/Numeri 4,15. nach dem Wort des Herrn.

David bestellt die Sänger und Musiker

16David15,16 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. befahl den Vorstehern der Leviten15,16 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi.,ihre Verwandten zum Dienst einzuteilen.Das waren die Sänger und Musiker.Sie sollten Harfen15,16 Harfe: Musikinstrument mit einer größeren Anzahl von Saiten, die gezupft wurden., Leiern15,16 Leier: Musikinstrument mit bis zu 10 Saiten, die gezupft wurden. und Zimbeln15,16 Zimbel: Musikinstrument aus einem Paar kleiner bronzener Teller, die rhythmisch aneinandergeschlagen werden. spielen,damit die Stimmen voll Freude klingen.17Darauf teilten die Leviten die Musiker ein:Zuerst war da Heman15,17 Heman: Psalm 88 wird Heman zugeschrieben., der Sohn des Joel.Von seinen Verwandten war es Asaf15,17 Asaf: Asaf wird eine Reihe von Psalmen zugeschrieben, beispielsweise Psalm 50.,der Sohn des Berechja.Von den Nachkommen des Merari war esihr Verwandter Etan15,17 Etan: Psalm 89 wird Etan zugeschrieben., der Sohn des Kuschaja.18In zweiter Reihe hinter ihnen standen ihre Verwandten:Secharja, Jaasiel, Schemiramot, Jehiel, Unni, Eliab,Benaja, Maaseja, Mattitja, Elifelehu, Mikneja,Obed-Edom und Jeiel, die Torwächter15,18 Torwächter: Leviten, die den Zugang zum Tempel und die Abgaben überwachten..

19Die Sänger Heman15,19 Heman: Psalm 88 wird Heman zugeschrieben., Asaf15,19 Asaf: Asaf wird eine Reihe von Psalmen zugeschrieben, beispielsweise Psalm 50. und Etan15,19 Etan: Psalm 89 wird Etan zugeschrieben.ließen auch Zimbeln15,19 Zimbel: Musikinstrument aus einem Paar kleiner bronzener Teller, die rhythmisch aneinandergeschlagen werden. aus Bronze erklingen.20Auf der Leier15,20 Leier: Musikinstrument mit bis zu 10 Saiten, die gezupft wurden. spielten Secharja, Jaasiel, Schemiramot,Jehiel, Unni, Eliab, Maaseja und Benaja.21Mit der Harfe15,21 Harfe: Musikinstrument mit einer größeren Anzahl von Saiten, die gezupft wurden. leiteten den Gesang:Mattitja, Elifelehu, Mikneja,Obed-Edom, Jeiel und Asasja.22Kenanja war bei den Leviten15,22 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. zuständigfür das Tragen der Lade15,22 Lade: Eine an Stangen tragbare Truhe aus Holz mit goldener Deckplatte, die für die Gegenwart Gottes bei seinem Volk steht. 2. Mose/Exodus 25,16 zufolge werden in ihr die Tafeln mit den Zehn Geboten aufbewahrt..Er gab auch Anweisungen zum Tragen,denn er verstand etwas davon.23Berechja und Elkana waren Torwächter15,23 Torwächter: Leviten, die den Zugang zum Tempel und die Abgaben an den Tempel überwachten. bei der Lade.24Die Priester15,24 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Schebanja, Joschafat, Netanel,Amasai, Secharja, Benaja und Elieserbliesen die Trompeten15,24 Trompete: Ein Musik- und Signalinstrument, das aus einem Metallrohr mit Schalltrichter besteht. Es kommt sowohl im Gottesdienst als auch beim Militär zum Einsatz. vor der Lade Gottes.Auch Obed-Edom und Jehija waren Torwächter bei der Lade.

David holt die Bundeslade

25Dann war es so weit.David15,25 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete., die Ältesten15,25 Älteste: Bezeichnung für ein leitendes Amt in der Gemeinschaft, das von älteren Männern ausgeübt wurde. Israelsund die Truppenführer von 1000 Mann gingen los.Voller Freude holten sie die Bundeslade15,25 Lade: Eine an Stangen tragbare Truhe aus Holz mit goldener Deckplatte, die für die Gegenwart Gottes bei seinem Volk steht. 2. Mose/Exodus 25,16 zufolge werden in ihr die Tafeln mit den Zehn Geboten aufbewahrt. des Herrn15,25 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr.aus dem Haus von Obed-Edom.26Gott half den Leviten15,26 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi.,die diesmal die Bundeslade des Herrn trugen.Daraufhin brachten sie sieben junge Stiereund sieben Schafböcke als Opfer15,26 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch) für Gott, die Gemeinschaft mit ihm schafft. In der Regel wird das Opfer oder Teile davon auf dem Altar verbrannt. dar.27David hatte ein Gewand aus Leinen an,ebenso alle Leviten, die die Lade trugen.So waren auch die Sänger gekleidetund Kenanja, der das Tragen der Lade beaufsichtigte.Außerdem trug David einen Priesterschurz15,27 Priesterschurz: Teil der Dienstkleidung eines Priesters. Er wird in 2. Mose/Exodus 28,6-14 beschrieben. aus Leinen.28Alle Israeliten holten die Bundeslade des Herrn.Sie jubelten laut zu den Klängen des Widderhorns15,28 Widderhorn: Hebräisch schofar. Ein Musik- und Signalinstrument, das aus dem Horn eines Widders hergestellt wird.,der Trompeten15,28 Trompete: Ein Musik- und Signalinstrument, das aus einem Metallrohr mit Schalltrichter besteht. Es kommt sowohl im Gottesdienst als auch beim Militär zum Einsatz. und Zimbeln15,28 Zimbel: Musikinstrument aus einem Paar kleiner bronzener Teller, die rhythmisch aneinandergeschlagen werden..Auch Harfen15,28 Harfe: Musikinstrument mit einer größeren Anzahl von Saiten, die gezupft wurden. und Leiern15,28 Leier: Musikinstrument mit bis zu 10 Saiten, die gezupft wurden. waren zu hören.29So kam die Bundeslade des Herrn in die Stadt Davids15,29 Stadt Davids: Name für den ältesten besiedelten Teil Jerusalems, im Südosten der heutigen Altstadt gelegen. Der Name erinnert an die Eroberung durch König David, vgl. 2. Samuel 5,6-9..Michal aber, die Tochter Sauls15,29 Saul: Israelitischer Heerführer und erster König in Israel um 1000 v. Chr., schaute durchs Fenster.Und sie sah König David, wie er hüpfte und tanzte.Da verachtete sie ihn in ihrem Herzen.
16161Als die Lade16,1 Lade: Eine an Stangen tragbare Truhe aus Holz mit goldener Deckplatte, die für die Gegenwart Gottes bei seinem Volk steht. 2. Mose/Exodus 25,16 zufolge werden in ihr die Tafeln mit den Zehn Geboten aufbewahrt. Gottes angekommen war,stellte man sie in die Mitte eines Zelts.David16,1 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. hatte es für sie aufgeschlagen.Dann brachten sie für GottBrandopfer16,1 Brandopfer: Das geschlachtete Opfertier wird mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt. und Schlachtopfer16,1 Schlachtopfer: Fett und Innereien wurden als Dank für Gott verbrannt, während das Fleisch von den Opfernden gegessen wurde. dar.2Nachdem David die Opfer16,2 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch) für Gott, die Gemeinschaft mit ihm schafft. In der Regel wird das Opfer oder Teile davon auf dem Altar verbrannt. dargebracht hatte,segnete16,2 Segen, segnen: Wer einen anderen Menschen segnet, bittet Gott, dem Gesegneten Kraft, Leben und Wohlergehen zu schenken. er das Volk im Namen des Herrn.3Schließlich gab er allen Israeliten,jedem einzelnen, Männern wie Frauen,Fladenbrot, Dattelkuchen und Rosinenkuchen mit.

David lässt ein Danklied singen

4David16,4 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. bestimmte einige Leviten16,4 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. zum Dienstvor der Lade16,4 Lade: Eine an Stangen tragbare Truhe aus Holz mit goldener Deckplatte, die für die Gegenwart Gottes bei seinem Volk steht. 2. Mose/Exodus 25,16 zufolge werden in ihr die Tafeln mit den Zehn Geboten aufbewahrt. des Herrn16,4 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr..Sie sollten an den Herrn, den Gott Israels, denken,ihm danken und ihn rühmen.5Asaf16,5 Asaf: Sänger und Leiter einer Gruppe von Musikern am Tempel in Jerusalem. war der Erste, als Zweiter folgte Secharja.Jaasiel, Schemiramot, Jehiel, Mattitja, Eliab,Benaja, Obed-Edom und Jeiel hatten Harfen16,5 Harfe: Musikinstrument mit einer größeren Anzahl von Saiten, die gezupft wurden. und Leiern16,5 Leier: Musikinstrument mit bis zu 10 Saiten, die gezupft wurden.,Asaf spielte die Zimbeln16,5 Zimbel: Musikinstrument aus einem Paar kleiner bronzener Teller, die rhythmisch aneinandergeschlagen werden..6Die Priester16,6 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Benaja und Jahasiel wurden beauftragt,mit ihren Trompeten16,6 Trompete: Ein Musik- und Signalinstrument, das aus einem Metallrohr mit Schalltrichter besteht. Es kommt sowohl im Gottesdienst als auch beim Militär zum Einsatz.stets vor der Bundeslade Gottes zu sein.7An diesem Tag beauftragte David erstmalsAsaf und seine Brüder,den Herrn so zu preisen:

816,8 Vers 8-22: Die Verse 8-22 zitieren Psalm 105,1-15. Dankt dem Herrn! Ruft seinen Namen aus!

Verkündet seine Taten unter den Völkern!

9Singt für ihn, musiziert für ihn!

Sprecht über alle seine Wunder16,9 Zeichen, Wunder: Gottes Eingreifen in die Welt wird an seinen Wundertaten und Schöpfungswerken sichtbar.!

10Rühmt seinen heiligen Namen16,10 Name Gottes: Steht für Gott selbst und seine Gegenwart, vor allem im Heiligtum.!

Von Herzen sollen sich alle freuen,

die den Herrn suchen!

11Fragt nach dem Herrn und seiner Macht!

Kommt vor sein Angesicht16,11 Angesicht: Bezeichnet im übertragenen Sinn die Zuwendung Gottes zu den Menschen. zu jeder Zeit!

12Denkt an seine Wunder, die er getan hat,

an seine Zeichen und Urteilssprüche.

13Denkt daran, ihr Nachkommen Israels16,13 Israel: Anderer Name für Jakob, den er von Gott in 1. Mose/Genesis 32,23-33 erhält., seines Knechts16,13 Knecht, Knecht Gottes: Ehrenvolle Bezeichnung für Menschen, die Gott in seinen Dienst nimmt.,

ihr Söhne Jakobs16,13 Jakob: Sohn von Isaak und Rebekka. Er ist der Vater von zwölf Söhnen, die für die Stämme Israels stehen; vgl. 1. Mose/Genesis 25,19–50,14., die er erwählt hat!

1416,14 Vers 8-22: Die Verse 8-22 zitieren Psalm 105,1-15. Er, der Herr, ist unser Gott.

Seine Bestimmungen gelten im ganzen Land.

15Denkt für immer an seinen Bund16,15 Bund: Gott verpflichtet sich, für sein Volk Israel zu sorgen. Die Menschen entsprechen seinem Bund dadurch, dass sie nach seinen Geboten leben.!

Tausend Generationen gab er sein Wort.

16Diesen Bund hat er mit Abraham geschlossen16,16 mit Abraham geschlossen: Von Gottes Bund mit Abraham, dem Stammvater Israels, erzählen 1. Mose/Genesis 15 und 1. Mose/Genesis 17.

und gegenüber Isaak16,16 Isaak: Stammvater des Volkes Israel und einziger Sohn von Abraham und Sara, vgl. 1. Mose/Genesis 21–35. durch einen Eid bekräftigt16,16 durch einen Eid bekräftigt: Von diesem Eid erzählt 1. Mose/Genesis 26,2-5..

17Für Jakob16,17 Jakob: Sohn von Isaak und Rebekka. Er ist der Vater von zwölf Söhnen, die für die Stämme Israels stehen; vgl. 1. Mose/Genesis 25,19–50,14. hat er ihn als Verheißung festgesetzt

und für Israel16,17 Israel: Nachkommen der zwölf Söhne Jakobs. Gott hat mit Israel einen Bund geschlossen. zum dauerhaften Bund erklärt:

18»Dir will ich das Land Kanaan16,18 Kanaan: Bezeichnung für das Gebiet zwischen Jordantal und Mittelmeer bis zur Stadt Sidon, bevor es durch das Volk Israel in Besitz genommen wurde. geben.

Als euer Erbbesitz16,18 Erbbesitz: Der Anteil der Israeliten an dem Land, das Gott ihnen gibt. Sie dürfen das Land für ihren Lebensunterhalt nutzen, der Eigentümer bleibt Gott. soll es euch zufallen.«

19Damals wart ihr nur eine kleine Schar,

eine Handvoll Leute und Fremde im Land.

20Sie zogen von Volk zu Volk,

von einem Königreich zum andern.

21Doch er ließ nicht zu, dass man sie unterdrückte.

Zu ihrem Schutz warnte er sogar Könige:

22»Vergreift euch nicht an meinen Gesalbten,

tut meinen Propheten16,22 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. keine Gewalt an!«

2316,23 Vers 23-33: Die Verse 23-33 zitieren Psalm 96,1-13. Singt dem Herrn, alle Länder!

Verkündet seine Hilfe von Tag zu Tag!

24Erzählt den Völkern von seiner Herrlichkeit16,24 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Gottes Herrlichkeit stellt man sich auch als strahlenden Lichtglanz vor.,

allen Nationen von seinen Wundertaten16,24 Zeichen, Wunder: Gottes Eingreifen in die Welt wird an seinen Wundertaten und Schöpfungswerken sichtbar.!

25Ja, groß ist der Herr und hoch zu loben.

Man muss ihn mehr als alle Götter16,25 Götter: Götter, die von anderen Völkern verehrt werden. Israel hat nur einen einzigen Gott. fürchten.

26Denn die Götter der Völker sind nichts.

Aber der Herr hat den Himmel gemacht.

27Schönheit und Pracht gehen von ihm aus.

Macht und Freude erfüllen seinen Ort.

28Gebt dem Herrn die Ehre, ihr Völkerscharen!

Gebt sie dem Herrn und erkennt seine Macht an!

29Gebt dem Herrn die Ehre, die seinem Namen16,29 Name Gottes: Steht für Gott selbst und seine Gegenwart, vor allem im Heiligtum. gebührt!

Bringt Opfergaben16,29 Opfergabe: Eine Gabe für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer wird auf dem Altar verbrannt und schafft Gemeinschaft mit Gott. und kommt vor ihn!

Fallt nieder vor dem Herrn in seiner heiligen Pracht!

3016,30 Vers 23-33: Die Verse 23-33 zitieren Psalm 96,1-13. Zittert vor ihm, ihr Länder!

Die Erde ist fest gegründet, dass sie nicht wankt.

31Der Himmel16,31 Himmel: Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. soll sich freuen und die Erde jauchzen.

Und unter den Völkern soll man sagen:

»Der Herr herrscht als König16,31 König: Ehrentitel für Gott, der als Herrscher der Welt verehrt wird und für Recht und Gerechtigkeit sorgt.

32Das Meer soll brausen und alles, was in ihm lebt.

Das Feld sei fröhlich und alles, was auf ihm wächst.

33Alle Bäume des Waldes sollen in Jubel ausbrechen

vor dem Angesicht16,33 Angesicht: Bezeichnet im übertragenen Sinn die Zuwendung Gottes zu den Menschen. des Herrn.

Denn er kommt, um Gericht16,33 Gericht, verurteilen: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott der Richter, der am Ende der Zeit ein Urteil über sie spricht. zu halten auf der Erde.

3416,34 Vers 34-36: Die Verse 34-36 zitieren Psalm 106,1 und Psalm 106,47-48. Dankt dem Herrn, denn er ist gut!

Ja, für immer bleibt seine Güte bestehen.

35Sagt: Befreie uns doch, Gott, unser Retter!

Führe uns zusammen

und bring uns aus den Völkern wieder heim!

Dann wollen wir deinen heiligen Namen16,35 Name Gottes: Steht für Gott selbst und seine Gegenwart, vor allem im Heiligtum. preisen.

Wir wollen uns rühmen, dass wir dich loben dürfen.

36Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels,

von Anfang an bis in alle Zukunft!

Da rief das ganze Volk: »Amen16,36 Amen: Das hebräische Wort bedeutet »So ist es! / So soll es sein!«!«,und: »Lobt den Herrn

Die Ordnung des Gottesdienstes

37David16,37 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. ließ Asaf16,37 Asaf: Sänger und Leiter einer Gruppe von Musikern am Tempel in Jerusalem. und seine Verwandtenvor der Bundeslade16,37 Lade: Eine an Stangen tragbare Truhe aus Holz mit goldener Deckplatte, die für die Gegenwart Gottes bei seinem Volk steht. 2. Mose/Exodus 25,16 zufolge werden in ihr die Tafeln mit den Zehn Geboten aufbewahrt. des Herrn16,37 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. arbeiten.Sie sollten vor der Lade Dienst tun,ununterbrochen und jeden Tag zur vorgesehenen Zeit.38Torwächter16,38 Torwächter: Leviten, die den Zugang zum Tempel und die Abgaben an den Tempel überwachten. wurden Obed-Edom und seine Verwandten,zusammen 68 Mann, sowie Hosa.Obed-Edom war der Sohn des Jedutun.39Der Priester Zadok16,39 Zadok: Priester am Heiligtum in Jerusalem zur Zeit von König David. Er gilt als Stammvater der Hohepriester. und seine Verwandten, die Priester,blieben bei der Wohnung des Herrn.Das war auf dem Kultplatz bei Gibeon16,39 Gibeon: Stadt 8 km nordwestlich von Jerusalem..40Sie sollten dem Herrn Opfer16,40 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch) für Gott, die Gemeinschaft mit ihm schafft. In der Regel wird das Opfer oder Teile davon auf dem Altar verbrannt. darbringenauf dem Brandopferaltar16,40 Brandopferaltar: Ein Podest oder Bauwerk im Freien aus Erde oder Stein, auf dem die geschlachteten Opfertiere ganz oder teilweise verbrannt wurden.,jeden Tag am Morgen und am Abend.So steht es in der Weisung16,40 Weisung: Hebräisch Tora. Sie umfasst die schriftliche und mündliche Mitteilung von Gottes Willen. des Herrn,die er den Israeliten geboten hat.41Bei ihnen waren auch Heman16,41 Heman: Einer der Tempelsänger. Psalm 88 wird Heman zugeschrieben., Jedutunund die anderen Erwählten,die namentlich bestimmt worden waren.Sie sollten den Herrn loben:»Ja, für immer bleibt seine Güte bestehen.«42Heman und Jedutun hatten Trompeten16,42 Trompete: Ein Musik- und Signalinstrument, das aus einem Metallrohr mit Schalltrichter besteht. Es kommt sowohl im Gottesdienst als auch beim Militär zum Einsatz., Zimbeln16,42 Zimbel: Musikinstrument aus einem Paar kleiner bronzener Teller, die rhythmisch aneinandergeschlagen werden.und andere Instrumente für die Musiker zur Ehre Gottes.Die Söhne von Jedutun waren für das Tor zuständig.43Schließlich ging das ganze Volk heim,jeder in sein Haus.Auch David kehrte heim, um seine Familie zu begrüßen.
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Gottes Verheißung und Davids Gebet

1. Chronik 17,1-27

Die Verheißung an David und sein Königshaus

171David17,1 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. wohnte nun in seinem Palast.Eines Tages sagte David zum Propheten17,1 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Natan:»Sieh mal, ich sitze in einem Palast aus Zedernholz17,1 Zeder: Bis zu 30 m hoher Gebirgsbaum, der vor allem im Libanon wächst..Aber die Bundeslade17,1 Lade: Eine an Stangen tragbare Truhe aus Holz mit goldener Deckplatte, die für die Gegenwart Gottes bei seinem Volk steht. 2. Mose/Exodus 25,16 zufolge werden in ihr die Tafeln mit den Zehn Geboten aufbewahrt. des Herrn17,1 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. steht in einem Zelt.«2Natan antwortete David:»Gut! Was du vorhast, führe aus!Denn Gott ist mit dir.«

3Doch in der folgenden Nacht geschah es,dass das Wort Gottes zu Natan kam17,3 das Wort des Herrn kam: Typische Redewendung in prophetischen Büchern. Sie verdeutlicht, dass die Propheten in ihren Worten Gottes Willen weitergeben.:4»Geh und sag meinem Knecht17,4 Knecht, Knecht Gottes: Ehrenvolle Bezeichnung für Menschen, die Gott in seinen Dienst nimmt. David17,4 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete.:So spricht der Herr17,4 so spricht der Herr: Typische Einleitung eines Gotteswortes, vor allem in prophetischen Büchern.!Du bist es nicht, der mir ein Haus17,4 Haus: Meint den Tempel in Jerusalem. bauen soll,damit ich darin wohne.5Denn ich habe noch nie in einem Haus gewohnt.So war es zu der Zeit,als ich Israel aus Ägypten geführt17,5 aus Ägypten geführt: 2. Mose/Exodus 1–15 erzählt, wie Gott sein Volk aus der Sklaverei in Ägypten befreit. habe.Und so ist es auch heute noch.Ich zog von einem Zelt zum anderenund von einer Wohnung zur anderen.6Als ich mit ganz Israel umhergezogen bin,habe ich nie etwas gesagt.Ich habe den Richtern17,6 Richter: Von Gott eingesetzte Anführer, vor allem für den Kampf gegen äußere Feinde. Israels aufgetragen,mein Volk zu weiden17,6 mein Volk weiden: Die Richter sind für den Schutz des Volkes zuständig wie ein Hirte für seine Schafherde..Aber keinem von ihnen habe ich vorgeworfen:›Warum habt ihr mir kein Haus aus Zedernholz17,6 Zeder: Bis zu 30 m hoher Gebirgsbaum, der vor allem im Libanon wächst. gebaut?‹7Jetzt aber sollst du zu meinem Knecht David sagen:So spricht der Herr Zebaot17,7 Zebaot: Der Beiname bedeutet übersetzt »(Gott) der himmlischen Heere« und bringt die Fülle von Gottes Macht zum Ausdruck.:Ich habe dich vom Weideland von den Schafen weggeholt17,7 von den Schafen weggeholt: 1. Samuel 16,11-13 erzählt, dass David die Schafe seines Vaters hütete, unmittelbar bevor er zum König gesalbt wurde..Du solltest der königliche Hirte17,7 königlicher Hirte: Ehrentitel für Könige im Alten Orient, der anzeigt, dass sie für den Schutz ihres Volkes zuständig sind. meines Volkes Israel17,7 Israel: Nachkommen der zwölf Söhne Jakobs. Gott hat mit Israel einen Bund geschlossen. sein.8Ich bin überall mit dir gewesen, wohin du gingst,und habe vor dir alle Feinde ausgerottet.Ich will dir einen großen Namen verschaffen,dass man dich zu den Größten auf der Erde zählt.9Ich will meinem Volk Israel einen Platz gebenund es einpflanzen, dass es dort sicher wohnen kann.Dann muss es nicht mehr zittern vor Angst.Niemand wird es mehr unterdrücken wie früher,10als ich Richter über mein Volk Israel eingesetzt habe.Ich will alle deine Feinde in die Knie zwingen.

Und so verkünde ich dir:Der Herr wird dir ein Haus17,10 ein Haus: Bild für die Familie Davids und seine Nachkommen, das Königshaus. bauen.11Irgendwann ist auch dein Leben erfüllt und du stirbst.Dann werde ich einen Nachkommen von diran deine Stelle treten lassen.Es wird einer von deinen Söhnen sein.Und ich werde dafür sorgen,dass seine Herrschaft fest in seiner Hand bleibt.12Er wird für mich ein Haus bauen, meinen Tempel17,12 Tempel: Das zentrale Heiligtum in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes und war Zufluchtsort für Verfolgte..Für immer werde ich seinen Thron stärken.13Ich werde sein Vater sein und er mein Sohn.Meine Güte will ich ihm nie entziehen,wie ich sie deinem Vorgänger entzogen habe.14Ich will ihn für alle Zeitin meinem Haus beschützenund in mein Königtum einsetzen.Sein Thron soll für immer sicher sein.«15Das waren genau die Worte,die Natan in einer Vision17,15 Vision: Eine Erscheinung, in der Gott zu verstehen gibt, was er vorhat. empfangen hatte.Und genau so gab er sie an David17,15 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. weiter.

David antwortet auf Natans Worte mit einem Gebet

16König David17,16 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. ging hinein zum Herrn17,16 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr.,setzte sich vor ihm17,16 vor ihm: Das bedeutet vor der Lade Gottes. Bevor der Tempel gebaut wurde, stand sie in einem Zelt. auf den Boden und betete:»Wer bin ich, Herr, Gott?Und ist es mein Haus17,16 mein Haus: Bild für die Familie Davids und seine Nachkommen, das Königshaus. wert,dass du mich bis hierher gebracht hast?17Doch auch das war für dich noch zu wenig, Gott.Du hast vom Haus deines Knechtes17,17 Knecht: Selbstbezeichnung von Menschen, die ihr Gegenüber damit als ihren Herrn anerkennen. gesprochenund dabei schon die Zukunft im Blick gehabt.Du hast mich angesehenwie einen ganz besonderen Menschen, Herr, Gott.18Was soll David noch zu dir sagen?So viel Ehre erweist du mir, deinem Knecht!Du kennst ja deinen Knecht.19Herr, alle diese großen Dingehast du für deinen Knecht getan.So hast du es in deinem Herzen beschlossen,damit deine großen Taten bekannt werden.20Herr, keiner ist wie du.Es gibt keinen Gott außer dir –nach allem, was wir selbst gehört haben.

21Und wer ist wie dein Volk Israel17,21 Israel: Nachkommen der zwölf Söhne Jakobs. Gott hat mit Israel einen Bund geschlossen.?Es ist das einzige Volk auf Erden,für das ein Gott sich auf den Weg gemacht hat.Du hast es freigekauft, sodass es dein Volk ist.Du hast dir einen Namen gemachtmit großen Taten, die Ehrfurcht gebieten.Andere Völker hast du vor deinem Volk vertrieben,das du aus Ägypten freigekauft17,21 aus Ägypten freigekauft: Gott hat sein Volk aus der Sklaverei in Ägypten befreit, vgl. 2. Mose/Exodus 1–15. hast.22Du hast dein Volk Israelfür alle Zeit zu deinem Volk gemacht.Und du, Herr, bist ihr Gott geworden.

23Jetzt sorge dafür, Herr,dass deine Zusagen für immer bestehen bleiben.Du hast sie ja deinem Knecht17,23 Knecht, Knecht Gottes: Ehrenvolle Bezeichnung für Menschen, die Gott in seinen Dienst nimmt. und seinem Haus gegeben.Erfülle, was du versprochen hast!24Dann wird dein Name17,24 Name Gottes: Steht für Gott selbst und seine Gegenwart, vor allem im Heiligtum. für immer hoch geschätztund groß sein, wenn man sagt:›Der Herr Zebaot17,24 Zebaot: Der Beiname bedeutet übersetzt »(Gott) der himmlischen Heere« und bringt die Fülle von Gottes Macht zum Ausdruck., der Gott Israels, ist Israels Gott!Das Haus deines Knechtes David hat vor dir Bestand.‹25Ja, du, Gott, hast deinem Knecht anvertraut,dass du ihm ein Haus17,25 ein Haus: Bild für die Familie Davids und seine Nachkommen, das Königshaus. bauen willst.Darum hat sich dein Knecht ein Herz gefasstund zu dir gebetet.26Ich weiß jetzt, Herr: Du bist Gott.Alles ist gut, was du deinem Knecht versprochen hast.27Und jetzt hast du vor,das Haus deines Knechtes zu segnen17,27 Segen, segnen: Besondere Zuwendung Gottes zu seinen Geschöpfen. Gott schenkt durch seinen Segen Leben, Kraft und Wohlergehen..Es soll für immer vor dir bestehen bleiben.Weil du, Herr, es gesegnet hast,bleibt es für immer gesegnet.«