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BasisBibel

Die BasisBibel ist die weltweit erste Bibelübersetzung für die Neuen Medien. Sie erreicht Menschen in einer Sprache, die sie verstehen und die sie bewegt und das mit den Medien, die sie täglich nutzen: PC und Internet.

  • Der Brief an die Römer
  • Röm 9

Das Versprechen Gottes gegenüber Israel

91 Für das, was ich jetzt sage,

berufe ich mich auf Christus.

Es ist die Wahrheit,

ich lüge nicht.

Auch mein Gewissen bezeugt es

und erhält dafür die Bestätigung

durch den Heiligen Geist:

Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen.

Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt.

Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen.
Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt.

2 Ich bin wirklich sehr traurig,

ja, mir schmerzt regelrecht das Herz.

Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln.

3 Denn es geht um meine Brüder und Schwestern.

Ich wünschte nur,

ich könnte an ihre Stelle treten

und selbst verflucht sein –

ausgeschlossen aus der Gemeinschaft mit Christus.

Es sind doch meine Landsleute,

mein eigenes Fleisch und Blut.

Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen.

4 Sie sind doch Israeliten!

Sie sind Kinder Gottes

und haben Anteil an seiner Herrlichkeit.

Mit ihnen hat Gott mehrfach einen Bund geschlossen.

Er hat ihnen das Gesetz gegeben

und sie gelehrt,

ihn in rechter Weise zu verehren.

Und er hat ihnen sein Versprechen gegeben.

Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk.

Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor.

Eine gegenseitige Verpflichtung zwischen zwei Partnern, die durch einen förmlichen Vertrag geregelt sein kann.

Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.

Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk.
Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor.
Eine gegenseitige Verpflichtung zwischen zwei Partnern, die durch einen förmlichen Vertrag geregelt sein kann. Landschaft mit dem Dankopfer Noahs
Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.

5 Sie sind Nachkommen der Stammväter,

von denen auch Christus

seiner irdischen Herkunft nach abstammt.

Gott, der über allem steht,

sei in Ewigkeit gelobt!

Amen.

Abraham, Isaak und Jakob; die Israeliten verstehen sich als Nachkommen dieser drei »Stammväter«.

Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen.

Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist.

Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!«

Abraham, Isaak und Jakob; die Israeliten verstehen sich als Nachkommen dieser drei »Stammväter«.
Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!«

Gott trifft seine Wahl

6 Es ist ja nicht so,

dass Gottes Zusage hinfällig ist.

Allerdings gehören nicht alle,

die aus Israel stammen,

auch wirklich zu Israel.

Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk.

7 Genauso wenig sind alle Menschen,

die von Abraham abstammen,

auch wirklich seine Nachkommen.

Sondern Gott hatte gesagt:

»Die Nachkommen Isaaks

sollen als deine Nachkommen gelten.«

Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«.

Das Zitat stammt aus 1. Mose/Genesis 21,12.

Einziger Sohn von Abraham und Sara.

Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«.
Einziger Sohn von Abraham und Sara.

8 Das heißt:

Die leiblichen Nachkommen von Abraham

sind nicht zwangsläufig Kinder Gottes.

Vielmehr gelten nur diejenigen

wirklich als seine Nachkommen,

die auf die Welt kamen,

weil Gott es versprochen hat.

D.h. die Nachkommen von Isaak und Ismael. Abraham hatte zwei Söhne von zwei Frauen: Isaak von seiner Frau Sara und Ismael von seiner Dienerin Hagar. Vgl. 1. Mose/Genesis 16 und 1. Mose/Genesis 21.

Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«.

Nur die Nachkommen von Isaak gelten als die wirklichen Nachkommen von Abraham. Denn Isaak kam auf die Welt, weil Gott es Abraham versprochen hattte. Vgl. 1. Mose/Genesis 21,12. D.h. obwohl beide Kinder denselben Vater haben, trifft Gott eine Auswahl.

9 Denn Gott gab Abraham das Versprechen:

»Nächstes Jahr um diese Zeit werde ich wiederkommen.

Dann wird Sara einen Sohn haben.«

Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«.

Das Zitat stammt aus 1. Mose/Genesis 18,10. Vgl. auch 1. Mose/Genesis 18,14.

Frau von Abraham und Mutter von Isaak. Sie galt als unfruchtbar, bekam aber gemäß Gottes Versprechen noch im hohen Alter einen Sohn.

Frau von Abraham und Mutter von Isaak. Sie galt als unfruchtbar, bekam aber gemäß Gottes Versprechen noch im hohen Alter einen Sohn.

10 Und das war nicht der einzige Fall,

bei Rebekka war es ähnlich:

Sie bekam nur von einem Mann Kinder,

nämlich von unserem Vorfahren Isaak.

Einziger Sohn von Abraham und Sara.

11 Ihre Kinder waren noch nicht geboren

und keines hatte irgendetwas Gutes oder Böses getan.

Aber Gott hatte schon seine Wahl getroffen

und bestimmt,

was geschehen sollte –

Die Zwillinge Jakob und Esau.

D.h., obwohl beide Kinder denselben Vater und dieselbe Mutter haben, trifft Gott eine Auswahl.

12 und zwar unabhängig von irgendwelchen Taten,

sondern allein aufgrund seiner eigenen Entscheidung.

Da sagte Gott zu Rebekka:

»Der Ältere wird dem Jüngeren dienen.«

Das Zitat stammt aus 1. Mose/Genesis 25,23.

13 So steht es auch an einer anderen Stelle:

»Jakob habe ich geliebt,

Esau dagegen habe ich nicht geliebt.«

Das Zitat stammt aus Maleachi 1,2-3.

Bezeichnung für Israel und Name des Vaters der zwölf Stämme.

Bezeichnung für Israel und Name des Vaters der zwölf Stämme. Zentrale Orte und Landschaften aus der Jakobsüberlieferung Verteilung des Landes an die einzelnen Stämme Israels

Gott schenkt sein Erbarmen, wem er will

14 Was sollen wir dazu sagen?

Etwa:

»Ist Gott nicht ungerecht!«?

Auf keinen Fall!

15 Er sagt ja zu Mose:

»Ich werde dem mein Erbarmen schenken,

mit dem ich Erbarmen habe.

Und ich werde dem mein Mitleid zeigen,

mit dem ich Mitleid habe.«

Das Zitat stammt aus 2. Mose/Exodus 33,19.

Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament.

Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament.

16 Es kommt also nicht darauf an,

ob der Mensch etwas will

oder ob er sich abmüht.

Sondern es kommt allein auf Gottes Erbarmen an.

17 Entsprechend steht über den Pharao

in der Heiligen Schrift:

»Ich habe dich nur deshalb zum Herrscher gemacht,

um an dir meine Macht zu zeigen.

Dadurch soll mein Name

auf der ganzen Erde bekannt werden.«

Das Zitat stammt aus 2. Mose/Exodus 9,16.

Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind.

Der Name steht in biblischer Zeit für den Träger des Namens selbst. Wer im Namen von jemandem handelt, handelt nicht nur in seinem Auftrag oder mit seiner Vollmacht. Durch ihn handelt vielmehr der Auftraggeber selbst.

Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind. Lesen der Heiligen Schrift mit »Deuter«
Der Name steht in biblischer Zeit für den Träger des Namens selbst. Wer im Namen von jemandem handelt, handelt nicht nur in seinem Auftrag oder mit seiner Vollmacht. Durch ihn handelt vielmehr der Auftraggeber selbst.

18 Gott entscheidet also frei,

wem er sein Erbarmen schenkt.

Und ebenso, bei wem er dafür sorgt,

dass er sich ihm gegenüber verschließt.

19 Du könntest jetzt einwenden:

»Wieso zieht Gott uns dann überhaupt zur Rechenschaft?

Seinem Willen kann sich doch niemand widersetzen!«

20 Du Mensch, wer bist du eigentlich,

dass du dir anmaßt,

mit Gott zu streiten!

»Sagt etwa ein Gefäß zu dem,

der es geformt hat:

›Warum hast du mich so gemacht?‹«

Das folgende Zitat stammt aus der griechischen Übersetzung von Jesaja 45,9.

Schalen waren im Land der Bibel als Haushaltsgefäße für vielfältige Zwecke im Gebrauch.

Schalen waren im Land der Bibel als Haushaltsgefäße für vielfältige Zwecke im Gebrauch. Eine Schale aus Keramik.

21 Hat nicht der Töpfer alle Macht über den Ton?

Er kann doch aus ein und demselben Tonklumpen

verschiedene Gefäße herstellen:

eine Schale für die Festtafel genauso

wie einen Nachttopf.

Schalen waren im Land der Bibel als Haushaltsgefäße für vielfältige Zwecke im Gebrauch.

Wörtlich heißt es in Vers 21: »Eine Schale für Ehrenhaftes«.

Wörtlich heißt es in Vers 21: »eine Schale für Unansehnliches«.

22 Jetzt stellt euch einmal vor:

Gott will zwar seinen Zorn zeigen

und seine Macht offenbaren.

Aber dennoch hat er die Gefäße,

die seinen Zorn erregen,

mit großer Geduld ertragen –

also Gefäße,

die eigentlich zum Zerschlagen erschaffen wurden.

23 Und gleichzeitig will er seine ganze Herrlichkeit

an den Gefäßen offenbaren,

denen sein Erbarmen gilt.

Denn die hat er zuvor

für die Herrlichkeit bestimmt.

Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor.

24 Solche »Gefäße« sind wir.

Uns hat Gott berufen –

und zwar nicht nur aus dem jüdischen Volk,

sondern auch aus den heidnischen Völkern.

Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt.

In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben.

Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt.
In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben.

25 So sagt er auch bei Hosea:

»Ich werde die Menschen ›mein Volk‹ nennen,

die nicht mein Volk waren –

und die Frau, die nicht geliebt war,

›meine geliebte Frau‹.

Paulus zitiert hier frei nach Hosea 2,25 und Hosea 2,1.

Wirkte um 750 v. Chr. als Prophet in Israel. Er übte Kritik am Unglauben Israels und an der Verehrung fremder Götter.

Wirkte um 750 v. Chr. als Prophet in Israel. Er übte Kritik am Unglauben Israels und an der Verehrung fremder Götter.

26 Und an dem Ort,

wo man ihnen gesagt hat:

›Ihr seid nicht mein Volk‹ –

dort wird man sie ›Kinder des lebendigen Gottes‹ nennen.«

27 Und Jesaja verkündet laut über Israel:

»Die Kinder Israels können so zahlreich sein

wie der Sand am Meer.

Dennoch wird nur ein kleiner Rest von ihnen gerettet.

Er wirkte um 700 v. Chr. als Prophet und verkündete den Menschen den Willen Gottes.

Paulus zitiert hier frei nach Jesaja 10,22-23.

Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk.

Er wirkte um 700 v. Chr. als Prophet und verkündete den Menschen den Willen Gottes.

28 Denn der Herr wird auf der Erde

sein Wort in die Tat umsetzen:

Er wird Israel retten,

aber gleichzeitig wird er es zurechtstutzen

Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk.

Wörtlich »Er wird vollenden und verkürzen.« Israel ist erklärender Zusatz. Die Vollendung Israels bedeutet Rettung, vgl. Römer 9,27 – allerdings nur für ein zurechtgestutztes, ein »verkürztes« Israel.

29 Es ist so, wie Jesaja es vorhergesagt hat:

»Hätte der Herr Zebaot

keine Nachkommen von uns übrig gelassen,

wäre es uns wie Sodom ergangen.

Wir hätten das Schicksal von Gomorra geteilt.«

Er wirkte um 700 v. Chr. als Prophet und verkündete den Menschen den Willen Gottes.

Das Zitat stammt aus Jesaja 1,9.

Bezeichnung für Gott. Sie bringt zum Ausdruck, dass er allen menschlichen Herrschern und allen Göttern, die von anderen Völkern verehrt wurden, unendlich überlegen ist.

Hebräisch: »Heerscharen«. Gemeint sind sowohl himmlische als auch irdische Heere. »Herr Zebaot« wird in der griechischen Übersetzung des Alten Testaments meist als »Herr über die ganze Welt« übersetzt.

Die Städte Sodom und Gomorra wurden vernichtet, weil ihre Bewohner sich ganz von Gott abgewandt hatten und alles taten, was gegen Gottes Gebote ging.

Hebräisch: »Heerscharen«. Gemeint sind sowohl himmlische als auch irdische Heere. »Herr Zebaot« wird in der griechischen Übersetzung des Alten Testaments meist als »Herr über die ganze Welt« übersetzt.
Die Städte Sodom und Gomorra wurden vernichtet, weil ihre Bewohner sich ganz von Gott abgewandt hatten und alles taten, was gegen Gottes Gebote ging.

Die Heiden und Israel gehen verschiedene Wege

30 Was sollen wir weiter dazu sagen?

Es ist doch so:

Die Heiden haben sich nicht darum bemüht,

vor Gott als gerecht anerkannt zu werden.

Dennoch gelten sie als gerecht

und zwar als gerecht aufgrund des Glaubens.

In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben.

Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben.

»Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.

Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben.
»Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.

31 Israel dagegen hat sich bemüht,

das Gesetz zu befolgen.

Dadurch wollte es vor Gott als gerecht gelten.

Aber durch das Gesetz war dies nicht zu erreichen.

Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk.

Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.

Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben.

32 Warum nicht?

Weil es nicht aus dem Glauben heraus geschah,

sondern weil sie auf ihre eigenen Taten vertrauten.

Dabei stolperten sie über den Stein des Anstoßes.

»Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.

33 Über ihn steht schon in der Heiligen Schrift:

»Seht doch:

Auf den Berg Zion lege ich

einen Stein, an dem man Anstoß nimmt –

einen Fels, über den man sich ärgert.

Wer an den glaubt,

wird nicht zugrunde gehen.«

Das Zitat stammt aus Jesaja 28,16. Vgl auch Jesaja 8,14.

»Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.

Copyright BasisBibel. Neues Testament und Psalmen, © 2012 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart


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