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BasisBibel

Die BasisBibel ist die weltweit erste Bibelübersetzung für die Neuen Medien. Sie erreicht Menschen in einer Sprache, die sie verstehen und die sie bewegt und das mit den Medien, die sie täglich nutzen: PC und Internet.

  • Die Gute Nachricht nach Markus
  • Mk 15,34

Jesus wird von Pilatus verhört

151 Früh am Morgen fiel die Entscheidung über Jesus.

Die führenden Priester trafen sie

zusammen mit den Ratsältesten und den Schriftgelehrten

– also der ganze jüdische Rat.

Sie ließen Jesus fesseln,

führten ihn ab

und übergaben ihn Pilatus.

Ein Gremium, das sich aus dem amtierenden Obersten Priester, seinem Vorgänger und weiteren Priestern zusammensetzte.

Mitglieder des jüdischen Rates, die keine Priester oder Theologen waren.

Jüdische Theologen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung des Gesetzes war. Sie nahmen die biblischen Gebote sehr ernst.

Zur Zeit von Jesus die oberste Behörde des Judentums.

Leitender römischer Bevollmächtigter in Judäa 26–36 n. Chr.

Ein Gremium, das sich aus dem amtierenden Obersten Priester, seinem Vorgänger und weiteren Priestern zusammensetzte.
Mitglieder des jüdischen Rates, die keine Priester oder Theologen waren.
Jüdische Theologen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung des Gesetzes war. Sie nahmen die biblischen Gebote sehr ernst.
Zur Zeit von Jesus die oberste Behörde des Judentums.
Leitender römischer Bevollmächtigter in Judäa 26–36 n. Chr. Pilatusinschrift aus Cäsarea Maritima. Plan der Stadt Jerusalem zur Zeit von Jesus.

2 Pilatus fragte ihn:

»Bist du der König der Juden

Jesus antwortete ihm:

»Du sagst es.«

Leitender römischer Bevollmächtigter in Judäa 26–36 n. Chr.

Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt.

Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt.

3 Die führenden Priester brachten viele Anklagepunkte gegen ihn vor.

Ein Gremium, das sich aus dem amtierenden Obersten Priester, seinem Vorgänger und weiteren Priestern zusammensetzte.

4 Da wandte sich Pilatus noch einmal an Jesus

und fragte ihn:

»Hast du gar nichts dazu zu sagen?

Sieh doch,

was sie dir alles vorwerfen.«

Leitender römischer Bevollmächtigter in Judäa 26–36 n. Chr.

5 Aber Jesus sagte kein einziges Wort.

Pilatus wunderte sich sehr darüber.

Leitender römischer Bevollmächtigter in Judäa 26–36 n. Chr.

Jesus wird zum Tod verurteilt

6 Jedes Jahr zum Passafest

begnadigte Pilatus einen Gefangenen,

den das Volk bestimmen durfte.

Jüdisches Frühjahrsfest, das an die Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei in Ägypten erinnert.

Leitender römischer Bevollmächtigter in Judäa 26–36 n. Chr.

Jüdisches Frühjahrsfest, das an die Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei in Ägypten erinnert.

7 Damals saß ein gewisser Barrabas im Gefängnis zusammen mit anderen,

die bei einem Aufstand einen Mord begangen hatten.

8 Die Volksmenge zog zu Pilatus hinauf

und bat ihn um die übliche Begnadigung.

Leitender römischer Bevollmächtigter in Judäa 26–36 n. Chr.

9 Pilatus fragte sie:

»Soll ich euch den König der Juden freigeben?«

Leitender römischer Bevollmächtigter in Judäa 26–36 n. Chr.

Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt.

10 Denn ihm war klar,

dass die führenden Priester ihm Jesus

nur aus Neid übergeben hatten.

Ein Gremium, das sich aus dem amtierenden Obersten Priester, seinem Vorgänger und weiteren Priestern zusammensetzte.

11 Aber die führenden Priester hetzten die Volksmenge auf.

Sie sollten von Pilatus fordern,

doch lieber Barrabas freizulassen.

Ein Gremium, das sich aus dem amtierenden Obersten Priester, seinem Vorgänger und weiteren Priestern zusammensetzte.

Leitender römischer Bevollmächtigter in Judäa 26–36 n. Chr.

12 Da wandte sich Pilatus noch einmal an die Volksmenge

und fragte sie:

»Was soll ich mit dem anderen machen,

den ihr den ›König der Juden‹ nennt?«

Leitender römischer Bevollmächtigter in Judäa 26–36 n. Chr.

Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt.

13 Da schrien sie:

»Ans Kreuz mit ihm!«

Grausame Hinrichtungsart, die von den Römern an Sklaven, Räubern und Aufrührern vollstreckt wurde.

Grausame Hinrichtungsart, die von den Römern an Sklaven, Räubern und Aufrührern vollstreckt wurde. Felsspalte im Innern der Grabeskirche. Kreuz im Inneren der Grabeskirche.

14 Pilatus fragte sie:

»Was hat er denn verbrochen?«

Aber sie schrien nur noch lauter:

»Ans Kreuz mit ihm!«

Leitender römischer Bevollmächtigter in Judäa 26–36 n. Chr.

Grausame Hinrichtungsart, die von den Römern an Sklaven, Räubern und Aufrührern vollstreckt wurde.

15 Pilatus wollte die Volksmenge zufriedenstellen.

Deshalb gab er ihnen Barrabas frei.

Jesus ließ er auspeitschen.

Dann übergab er ihn den Soldaten,

damit sie ihn kreuzigten.

Leitender römischer Bevollmächtigter in Judäa 26–36 n. Chr.

Grausame Hinrichtungsart, die von den Römern an Sklaven, Räubern und Aufrührern vollstreckt wurde.

Die Soldaten verspotten Jesus

16 Die Soldaten brachten Jesus in den Innenhof des Palastes,

das sogenannte Prätorium.

Dort versammelte sich die ganze Kohorte um ihn.

Das Prätorium war ein Palast im Zentrum von Jerusalem, der dem leitenden römischen Regierungsbeamten als Amtssitz diente.

Etwa 500 bis 1000 Mann.

17 Dann hängten sie Jesus einen purpurfarbenen Mantel um.

Sie flochten ihm eine Krone aus Dornenzweigen

und setzen sie ihm auf.

Gemeint ist wohl der rote römische Soldatenmantel.

Ein dorniger Busch, der in Israel und dem Nachbarland Syrien weit verbreitet ist. Seinen Namen »Christusdorn« bekam er, weil aus seinen Zweigen vermutlich die Dornenkrone geflochten wurde, die man Jesus vor seiner Hinrichtung aufsetzte.

Ein dorniger Busch, der in Israel und dem Nachbarland Syrien weit verbreitet ist. Seinen Namen »Christusdorn« bekam er, weil aus seinen Zweigen vermutlich die Dornenkrone geflochten wurde, die man Jesus vor seiner Hinrichtung aufsetzte. Blätterloser Zweig vom Christusdorn-Busch. Zweig des Christusdorns mit Dornen und Blättern.

18 Sie jubelten ihm zu

wie einem König:

»Hoch lebe der König der Juden

Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt.

19 Dabei schlugen sie ihm mit einem Stock auf den Kopf

und spuckten ihn an.

Sie knieten nieder

und warfen sich vor ihm auf den Boden.

Niederknien und sich zu Boden werfen sind Gesten, mit denen man in der Antike einen König begrüßte oder mit denen man sich Gott näherte.

20 Nachdem sie ihn so verspottet hatten,

nahmen sie ihm den Mantel ab

und zogen ihm seine eigenen Kleider wieder an.

Und sie führten Jesus aus der Stadt,

um ihn zu kreuzigen.

Gemeint ist wohl der rote römische Soldatenmantel.

Grausame Hinrichtungsart, die von den Römern an Sklaven, Räubern und Aufrührern vollstreckt wurde.

Jesus am Kreuz

21 Da kam ein Mann vorbei.

Es war Simon von Zyrene,

der Vater von Alexander und Rufus.

Er kam gerade vom Feld zurück.

Den zwangen sie,

für Jesus das Kreuz zu tragen.

Gegend in Nordafrika, benannt nach der gleichnamigen Stadt.

Grausame Hinrichtungsart, die von den Römern an Sklaven, Räubern und Aufrührern vollstreckt wurde.

Gegend in Nordafrika, benannt nach der gleichnamigen Stadt.

22 Und sie brachten ihn zu der Stelle,

die Golgota heißt,

das bedeutet übersetzt »Schädelplatz«.

Hebräisch für »Schädel«. Bezeichnet eine Anhöhe bei der Stadt Jerusalem, deren Form möglicherweise an einen Schädel erinnerte.

Hebräisch für »Schädel«. Bezeichnet eine Anhöhe bei der Stadt Jerusalem, deren Form möglicherweise an einen Schädel erinnerte. Eingang zur Grabeskirche in Jerusalem. Felsspalte im Innern der Grabeskirche. Kreuz im Inneren der Grabeskirche. Das heilige Grab im Innern der Grabeskirche. Das Gartengrab in Jerusalem. Das Wirken von Jesus in Galiläa und sein Weg nach Jerusalem Das Auftreten von Jesus nach dem Johannesevangelium Plan der Stadt Jerusalem zur Zeit von Jesus.

23 Sie wollten ihm Wein zu trinken geben,

der mit Myrrhe versetzt war.

Aber er nahm ihn nicht.

Wein gehörte im Land der Bibel zu den alltäglichen Nahrungsmitteln. Zugleich symbolisiert er Lebensfreude und Wohlstand.

Duftendes Harz eines immergrünen Baums.

Wein gehörte im Land der Bibel zu den alltäglichen Nahrungsmitteln. Zugleich symbolisiert er Lebensfreude und Wohlstand. Weinrebe mit Trauben.
Duftendes Harz eines immergrünen Baums. Die Blüten des Baumes, aus dem Myrrhe gewonnen wird.

24 Dann kreuzigten sie ihn.

Sie verteilten seine Kleider

und losten aus,

wer was bekommen sollte.

Grausame Hinrichtungsart, die von den Römern an Sklaven, Räubern und Aufrührern vollstreckt wurde.

25 Es war die dritte Stunde,

als sie ihn kreuzigten.

9:00 Uhr.

Grausame Hinrichtungsart, die von den Römern an Sklaven, Räubern und Aufrührern vollstreckt wurde.

26 Auf einem Schild stand der Grund für seine Verurteilung:

»Der König der Juden«.

Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt.

27 Mit Jesus kreuzigten sie zwei Verbrecher.

Den einen rechts, den anderen links von ihm.

Grausame Hinrichtungsart, die von den Römern an Sklaven, Räubern und Aufrührern vollstreckt wurde.

28 [...]

Einige spätere Handschriften des Neuen Testaments fügen aus Lukas 22,37 hinzu: »So erfüllte sich die Heilige Schrift, die sagt: Und er wurde zu den Verbrechern gezählt.« (vgl. Jesaja 53,12)

29 Die Leute, die vorbeikamen,

lästerten über ihn.

Sie schüttelten ihre Köpfe

und sagten:

»Ha! Du wolltest doch den Tempel abreißen

und in nur drei Tagen wieder aufbauen.

Das zentrale Heiligtum der Juden in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes.

Das zentrale Heiligtum der Juden in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes. Blick auf ein Modell des Tempels in Jerusalem zur Zeit von Jesus. Das Wirken von Jesus in Galiläa und sein Weg nach Jerusalem Das Auftreten von Jesus nach dem Johannesevangelium Die erste christliche Mission Plan der Stadt Jerusalem zur Zeit von Jesus.

30 Rette dich selbst!

Steig vom Kreuz herunter.«

Grausame Hinrichtungsart, die von den Römern an Sklaven, Räubern und Aufrührern vollstreckt wurde.

31 Genauso machten sich die führenden Priester

zusammen mit den Schriftgelehrten

über ihn lustig.

Sie sagten:

»Andere hat er gerettet.

Sich selbst kann er nicht retten.

Ein Gremium, das sich aus dem amtierenden Obersten Priester, seinem Vorgänger und weiteren Priestern zusammensetzte.

Jüdische Theologen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung des Gesetzes war. Sie nahmen die biblischen Gebote sehr ernst.

32 Der Christus, der König von Israel,

soll jetzt vom Kreuz herabsteigen.

Wenn wir das sehen,

glauben wir an ihn.«

Auch die beiden Verbrecher,

die mit ihm gekreuzigt waren,

verspotteten ihn.

Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen.

Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk.

Grausame Hinrichtungsart, die von den Römern an Sklaven, Räubern und Aufrührern vollstreckt wurde.

»Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.

Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen.
Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk.
»Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.

Jesus stirbt

33 Es war die sechste Stunde,

da breitete sich im ganzen Land Finsternis aus.

Das dauerte bis zur neunten Stunde.

12:00 Uhr.

15:00 Uhr.

34 In der neunten Stunde

schrie Jesus laut:

»Eloï, Eloï, lema sabachtani?«

Das heißt übersetzt:

»Mein Gott, mein Gott,

warum hast du mich verlassen?«

15:00 Uhr.

Der Ruf von Jesus ist ein Zitat aus Psalm 22. Angeredet wird »mein Gott«. Auch in der äußersten Verlassenheit wendet Jesus sich an seinen Gott.

35 Als sie das hörten,

sagten einige von denen, die dabeistanden:

»Habt ihr das gehört?

Er ruft nach Elija

Prophet aus der Frühzeit des Volkes Israel. Er lebte im 9. Jahrhundert v. Chr.

Prophet aus der Frühzeit des Volkes Israel. Er lebte im 9. Jahrhundert v. Chr.

36 Einer lief hin,

tauchte einen Schwamm in Essig,

steckte ihn auf eine Stange

und hielt ihn Jesus zum Trinken hin.

Er sagte:

»Lasst mich nur machen!

Wir wollen mal sehen,

ob Elija kommt

und ihn herunterholt.«

Meint in der Bibel nicht ein Würzmittel, sondern einen billigen, sauren Wein.

Prophet aus der Frühzeit des Volkes Israel. Er lebte im 9. Jahrhundert v. Chr.

Meint in der Bibel nicht ein Würzmittel, sondern einen billigen, sauren Wein.

37 Aber Jesus schrie laut auf und starb.

38 Da zerriss der Vorhang im Tempel

von oben bis unten in zwei Teile.

Gemeint ist der Vorhang, der den innersten Raum (Allerheiligstes) von dem Bereich trennt, der für Menschen zugänglich ist. Das Zerreißen des Vorhangs macht deutlich: Der Weg zu Gott ist jetzt für alle frei.

Das zentrale Heiligtum der Juden in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes.

39 Ein römischer Hauptmann stand gegenüber vom Kreuz.

Er sah genau,

wie Jesus starb.

Da sagte er:

»Dieser Mensch war wirklich der Sohn Gottes

Zur Zeit von Jesus stand der gesamte Mittelmeerraum und somit auch das Land der Bibel unter römischer Vorherrschaft.

Grausame Hinrichtungsart, die von den Römern an Sklaven, Räubern und Aufrührern vollstreckt wurde.

Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt.

Zur Zeit von Jesus stand der gesamte Mittelmeerraum und somit auch das Land der Bibel unter römischer Vorherrschaft. Das Kolosseum in Rom. Römischer Soldat in Rüstung. Die Reisen des Paulus – Reise nach Rom
Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt.

40 Es waren auch Frauen da,

die aus der Ferne alles mit ansahen.

Unter ihnen war Maria aus Magdala

und Maria, die Mutter von Jakobus dem Jüngeren und von Joses,

und Salome.

41 Schon als Jesus in Galiläa war,

waren sie ihm gefolgt

und hatten ihn unterstützt.

Außer ihnen waren noch viele andere Frauen da,

die mit Jesus nach Jerusalem gezogen waren.

Region im Norden Israels, das Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der Küstenebene.

Mit dem zweiten Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes.

Region im Norden Israels, das Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der Küstenebene. Das Land der Bibel – Oberflächengestalt Geburt, Kindheit und Taufe von Jesus Das Wirken von Jesus in Galiläa und sein Weg nach Jerusalem Das Auftreten von Jesus nach dem Johannesevangelium Die erste christliche Mission
Mit dem zweiten Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. Luftaufnahme von Jerusalem. Die Jerusalemer Altstadt mit dem Tempelberg von der Dominus-Flevit-Kirche aus gesehen. Eingang zur Grabeskirche in Jerusalem. Panoramabild: Blick vom Ölberg auf die Stadt Jerusalem. Geburt, Kindheit und Taufe von Jesus Das Wirken von Jesus in Galiläa und sein Weg nach Jerusalem Das Auftreten von Jesus nach dem Johannesevangelium Die erste christliche Mission Die Reisen des Paulus – 1. Reise Die Reisen des Paulus – 2. Reise Die Reisen des Paulus – 3. Reise Die Reisen des Paulus – Reise nach Rom Plan der Stadt Jerusalem zur Zeit von Jesus.

Jesus wird ins Grab gelegt

42 Es war sehr spät geworden

und außerdem war es Vorbereitungstag

also der Tag vor dem Sabbat.

Da am Sabbat nicht gearbeitet werden durfte, wurde der Tag davor – der sog. Vorbereitungstag – dazu genutzt, alles für den Sabbat vorzubereiten.

Der letzte Tag der jüdischen Woche. An diesem Tag wird Gottesdienst gefeiert und keine Arbeit verrichtet.

Der letzte Tag der jüdischen Woche. An diesem Tag wird Gottesdienst gefeiert und keine Arbeit verrichtet.

43 Deshalb wagte es Josef von Arimathäa,

zu Pilatus zu gehen

und ihn um den Leichnam von Jesus zu bitten.

Josef war ein hoch angesehenes Mitglied des jüdischen Rates.

Er gehörte zu denen,

die darauf warten,

dass Gott sein Reich in der Welt anbrechen lässt.

Leitender römischer Bevollmächtigter in Judäa 26–36 n. Chr.

Zur Zeit von Jesus die oberste Behörde des Judentums.

Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«.

Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«.

44 Pilatus war erstaunt zu hören,

dass Jesus schon tot war.

Er rief den Hauptmann herbei

und fragte ihn,

ob Jesus wirklich schon tot war.

Leitender römischer Bevollmächtigter in Judäa 26–36 n. Chr.

45 Als er vom Hauptmann die Bestätigung bekam,

überließ er Josef den Leichnam.

46 Und Josef kaufte ein Leinentuch,

nahm Jesus vom Kreuz ab

und wickelte ihn in das Leinentuch.

Dann legte er ihn in eine Grabkammer,

die in den Felsen gehauen war.

Schließlich rollte er einen Stein

vor den Eingang zur Grabkammer.

Grausame Hinrichtungsart, die von den Römern an Sklaven, Räubern und Aufrührern vollstreckt wurde.

Tote wurden in Israel zur Zeit des Alten und Neuen Testaments meist in Grabkammern bestattet, die in den Felsen hineingehauen waren.

Tote wurden in Israel zur Zeit des Alten und Neuen Testaments meist in Grabkammern bestattet, die in den Felsen hineingehauen waren. Ein Felsengrab bei der Ortschaft Betfage. Das Gartengrab in Jerusalem. Seitenansicht eines Rollsteingrabs. Innenansicht eines Einzelgrabs. Grundriss eines Gemeinschaftsgrabs.

47 Und Maria aus Magdala

und Maria, die Mutter von Joses,

sahen mit an,

wo der Leichnam hingelegt wurde.

Copyright BasisBibel. Neues Testament und Psalmen, © 2012 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart


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