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BasisBibel

Die BasisBibel ist die weltweit erste Bibelübersetzung für die Neuen Medien. Sie erreicht Menschen in einer Sprache, die sie verstehen und die sie bewegt und das mit den Medien, die sie täglich nutzen: PC und Internet.

  • Die Gute Nachricht nach Johannes
  • Joh 20

Maria aus Magdala, Petrus und ein Jünger am leeren Grab

201 Am ersten Wochentag nach dem Sabbat

ging Maria aus Magdala zum Grab.

Es war früh am Morgen und noch dunkel.

Da sah sie,

dass der Stein vor der Grabkammer

entfernt worden war.

Nach unserer heutigen Zählung ist das der Sonntag.

Der letzte Tag der jüdischen Woche. An diesem Tag wird Gottesdienst gefeiert und keine Arbeit verrichtet.

Ort am Westufer des Sees Gennesaret.

Tote wurden in Israel zur Zeit des Alten und Neuen Testaments meist in Grabkammern bestattet, die in den Felsen hineingehauen waren.

Der letzte Tag der jüdischen Woche. An diesem Tag wird Gottesdienst gefeiert und keine Arbeit verrichtet.
Ort am Westufer des Sees Gennesaret. Tal am Arbel bei Magdala. Das Wirken von Jesus in Galiläa und sein Weg nach Jerusalem
Tote wurden in Israel zur Zeit des Alten und Neuen Testaments meist in Grabkammern bestattet, die in den Felsen hineingehauen waren. Ein Felsengrab bei der Ortschaft Betfage. Das Gartengrab in Jerusalem. Seitenansicht eines Rollsteingrabs. Innenansicht eines Einzelgrabs. Grundriss eines Gemeinschaftsgrabs.

2 Sie rannte zu Simon Petrus

und zu dem anderen Jünger,

den Jesus besonders liebte.

Denen berichtete sie:

»Sie haben den Herrn aus dem Grab fortgebracht.

Und wir wissen nicht,

wo sie ihn hingelegt haben.«

»Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon.

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.

Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.

Tote wurden in Israel zur Zeit des Alten und Neuen Testaments meist in Grabkammern bestattet, die in den Felsen hineingehauen waren.

»Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon.
Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.
Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.
Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.

3 Sofort machten sich Petrus und der andere Jünger

auf den Weg zum Grab.

»Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon.

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

Tote wurden in Israel zur Zeit des Alten und Neuen Testaments meist in Grabkammern bestattet, die in den Felsen hineingehauen waren.

4 Die beiden rannten zusammen los,

aber der andere Jünger überholte Petrus

und war als Erster dort.

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

»Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon.

5 Er beugte sich vor

und sah die Leinenbinden daliegen.

Aber er betrat die Grabkammer nicht.

Tote wurden in Israel zur Zeit des Alten und Neuen Testaments meist in Grabkammern bestattet, die in den Felsen hineingehauen waren.

6 Als Simon Petrus nachkam,

ging er gleich in die Grabkammer hinein.

Er sah die Leinenbinden daliegen

»Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon.

Tote wurden in Israel zur Zeit des Alten und Neuen Testaments meist in Grabkammern bestattet, die in den Felsen hineingehauen waren.

7 und auch das Tuch,

mit dem das Gesicht von Jesus verhüllt gewesen war.

Das lag aber nicht bei den Binden.

Es war zusammengerollt

und lag an einem anderen Platz.

Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.

8 Nun ging auch der andere Jünger hinein,

der zuerst am Grab angekommen war.

Er sah alles

und kam zum Glauben.

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

Tote wurden in Israel zur Zeit des Alten und Neuen Testaments meist in Grabkammern bestattet, die in den Felsen hineingehauen waren.

»Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.

»Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.

9 Sie hatten ja die Heilige Schrift noch nicht verstanden,

nach der Jesus vom Tod auferstehen musste.

Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind.

Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.

Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich.

Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind. Lesen der Heiligen Schrift mit »Deuter«
Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich.

10 Dann kehrten die Jünger wieder nach Hause zurück.

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

Jesus zeigt sich Maria aus Magdala

11 Maria blieb draußen vor dem Grab stehen

und weinte.

Mit Tränen in den Augen beugte sie sich vor

und schaute in die Grabkammer hinein.

Tote wurden in Israel zur Zeit des Alten und Neuen Testaments meist in Grabkammern bestattet, die in den Felsen hineingehauen waren.

12 Da sah sie zwei Engel.

Sie trugen leuchtend weiße Gewänder

und saßen dort,

wo der Leichnam von Jesus gelegen hatte.

Einer saß am Kopfende,

der andere am Fußende.

Das Wort »Engel« kommt vom griechischen »angelos« und bedeutet »Bote/Gesandter« Gottes.

Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.

Das Wort »Engel« kommt vom griechischen »angelos« und bedeutet »Bote/Gesandter« Gottes.

13 Die Engel fragten Maria:

»Frau, warum weinst du?«

Maria antwortete:

»Sie haben meinen Herrn fortgebracht.

Und ich weiß nicht,

wo sie ihn hingelegt haben!«

Das Wort »Engel« kommt vom griechischen »angelos« und bedeutet »Bote/Gesandter« Gottes.

Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.

14 Nach diesen Worten drehte sie sich um

und sah Jesus dastehen.

Sie wusste aber nicht,

dass es Jesus war.

Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.

15 Jesus fragte sie:

»Frau, warum weinst du?

Wen suchst du?«

Maria dachte:

Er ist der Gärtner.

Darum sagte sie zu ihm:

»Herr,

wenn du ihn fortgeschafft hast,

dann sage mir,

wo du ihn hingelegt hast.

Ich will ihn zurückholen!«

Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.

16 Jesus sagte zu ihr:

»Maria!«

Sie wandte sich ihm zu

und sagte auf Hebräisch zu ihm:

»Rabbuni

(Das heißt: »Lehrer!«)

Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.

Eine Steigerung der einfachen Anrede »Rabbi« (Lehrer).

Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde. In den frühchristlichen Gemeinden Bezeichnung für ein Amt. Der Lehrer gibt die Überlieferung von Jesus weiter und lehrt die rechte Art und Weise zu leben.

Eine Steigerung der einfachen Anrede »Rabbi« (Lehrer).
Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde. In den frühchristlichen Gemeinden Bezeichnung für ein Amt. Der Lehrer gibt die Überlieferung von Jesus weiter und lehrt die rechte Art und Weise zu leben.

17 Jesus sagte zu ihr:

»Halte mich nicht fest!

Ich bin noch nicht zum Vater hinaufgestiegen.

Aber geh zu meinen Brüdern

und richte ihnen von mir aus:

›Ich gehe hinauf

zu meinem Vater und eurem Vater,

zu meinem Gott und eurem Gott.‹«

Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.

Jesus spricht von Gott als seinem Vater.

Gemeint sind die Jünger von Jesus.

18 Maria aus Magdala ging zu den Jüngern.

Sie verkündete ihnen:

»Ich habe den Herrn gesehen!«

Und sie erzählte,

was er zu ihr gesagt hatte.

Ort am Westufer des Sees Gennesaret.

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.

Jesus zeigt sich den Jüngern

19 Es war schon spätabends

an diesem ersten Wochentag nach dem Sabbat.

Die Jünger waren beieinander

und hatten die Türen fest verschlossen.

Denn sie hatten Angst vor den jüdischen Behörden.

Da kam Jesus zu ihnen.

Er trat in ihre Mitte

und sagte:

»Friede sei mit euch!«

Nach unserer heutigen Zählung ist das der Sonntag.

Der letzte Tag der jüdischen Woche. An diesem Tag wird Gottesdienst gefeiert und keine Arbeit verrichtet.

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

Wörtlich »Juden«. Im Johannesevangelium sind damit je nach Zusammenhang unterschiedliche Personen oder Gruppen gemeint, die Jesus gegenübertreten.

Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.

Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft.

Wörtlich »Juden«. Im Johannesevangelium sind damit je nach Zusammenhang unterschiedliche Personen oder Gruppen gemeint, die Jesus gegenübertreten.
Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft.

20 Nach diesen Worten

zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite.

Die Jünger waren voll Freude,

weil sie den Herrn sahen.

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.

21 Jesus sagte noch einmal:

»Friede sei mit euch!

Wie mich der Vater gesandt hat,

so beauftrage ich jetzt euch!«

Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.

Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft.

Jesus spricht von Gott als seinem Vater.

22 Dann hauchte er sie an

und sagte:

»Empfangt den Heiligen Geist!

Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt.

Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt.

23 Wem ihr seine Schuld vergebt,

dem ist sie wirklich vergeben.

Wem ihr sie aber nicht vergebt,

dem ist sie nicht vergeben.«

Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet.

Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet.

Jesus zeigt sich den Jüngern und Thomas

24 Thomas, der auch Didymus genannt wird,

gehörte zum Kreis der Zwölf.

Er war jedoch nicht dabei gewesen,

als Jesus gekommen war.

Der griechische Name bedeutet übersetzt »Zwilling«.

Gemeint sind die zwölf Jünger, die während der Zeit seines Wirkens immer bei Jesus waren.

Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.

Gemeint sind die zwölf Jünger, die während der Zeit seines Wirkens immer bei Jesus waren.

25 Die anderen Jünger berichteten ihm:

»Wir haben den Herrn gesehen!«

Er erwiderte:

»Erst will ich selbst die Löcher von den Nägeln

an seinen Händen sehen.

Mit meinem Finger will ich sie fühlen.

Und ich will meine Hand

in die Wunde an seiner Seite legen.

Sonst glaube ich nicht!«

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.

»Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.

26 Acht Tage später waren die Jünger wieder beieinander.

Diesmal war Thomas mit dabei.

Wieder waren die Türen verschlossen.

Da kam Jesus noch einmal zu ihnen.

Er trat in ihre Mitte

und sagte:

»Friede sei mit euch!«

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.

Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft.

27 Dann sagte er zu Thomas:

»Nimm deinen Finger

und untersuche meine Hände.

Strecke deine Hand aus

und lege sie in die Wunde an meiner Seite.

Du sollst nicht länger ungläubig sein,

sondern zum Glauben kommen!«

»Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.

28 Thomas antwortete ihm:

»Mein Herr und mein Gott!«

Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.

29 Da sagte Jesus zu ihm:

»Du glaubst,

weil du mich gesehen hast.

Glückselig sind die,

die mich nicht sehen

und trotzdem glauben

Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.

»Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.

Nachwort

Der Zweck dieses Buches

30 Jesus hat noch viele andere Zeichen vollbracht,

die seine Jünger miterlebt haben.

Sie sind nicht in diesem Buch aufgeschrieben.

Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.

Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen.

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

Gemeint ist dieses Buch der Bibel, die Gute Nachricht nach Johannes.

Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen.

31 Was aber in diesem Buch steht,

wurde aufgeschrieben,

damit ihr festbleibt in dem Glauben:

Jesus ist der Christus, der Sohn Gottes!

Wenn ihr das glaubt,

habt ihr durch ihn das Leben!

Gemeint ist dieses Buch der Bibel, die Gute Nachricht nach Johannes.

»Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.

Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.

Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen.

Wörtlich heißt es in Vers 31: »Wenn ihr das glaubt, habt ihr in seinem Namen das Leben«.

Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm.

Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen.
Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm.

Copyright BasisBibel. Neues Testament und Psalmen, © 2012 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart


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