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BasisBibel

Die BasisBibel ist die weltweit erste Bibelübersetzung für die Neuen Medien. Sie erreicht Menschen in einer Sprache, die sie verstehen und die sie bewegt und das mit den Medien, die sie täglich nutzen: PC und Internet.

  • Die Gute Nachricht nach Markus
  • Mk 4

Jesus spricht zu dem Volk in Gleichnissen

41 Wieder einmal war Jesus am See

und wollte zu den Menschen sprechen.

Es versammelte sich eine so große Volksmenge um ihn,

dass er in ein Boot stieg.

Dort setzte er sich hin.

Er war auf dem See

und die Volksmenge blieb am Ufer.

Die Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas berichten v.a. über das Wirken von Jesus in der Gegend um den See Gennesaret.

Auf dem See hatte Jesus den Wind im Rücken, der seine Worte ans Ufer trug. So konnten die Leute ihn besser verstehen.

Die Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas berichten v.a. über das Wirken von Jesus in der Gegend um den See Gennesaret. Ein Blick auf den See Gennesaret bei Tabgha. Ein Blick auf den See Gennesaret. Der See Gennesaret Das Land der Bibel – Oberflächengestalt Das Wirken von Jesus in Galiläa und sein Weg nach Jerusalem Das Auftreten von Jesus nach dem Johannesevangelium

2 Jesus erklärte ihnen vieles durch Gleichnisse

und lehrte sie.

Das Wort bezeichnet eine Rede in Bildern und Vergleichen.

Das Wort bezeichnet eine Rede in Bildern und Vergleichen.

Das Gleichnis vom Säen auf verschiedenen Böden

3 Jesus sagte zu den Menschen:

»Hört mir zu!

Seht doch:

Ein Bauer ging aufs Feld,

um zu säen.

Im Unterschied zu heute wurde im Altertum zuerst gesät und dann der Boden umgebrochen.

Im Unterschied zu heute wurde im Altertum zuerst gesät und dann der Boden umgebrochen. Ägyptische Landarbeiter und Bauern bei der Bestellung von Ackerland.

4 Während er die Körner auswarf,

fiel ein Teil davon auf den Weg.

Da kamen die Vögel

und pickten sie auf.

5 Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden,

wo es nicht viel Erde gab.

Die Körner gingen schnell auf,

weil sie nicht tief im Boden lagen.

6 Aber als die Sonne hoch stand,

wurden die Pflanzen verbrannt.

Sie vertrockneten,

weil sie keine tiefen Wurzeln hatten.

7 Ein weiterer Teil fiel zwischen die Disteln.

Die Disteln schossen hoch

und erstickten die junge Saat.

Deshalb brachten sie keine Frucht.

Disteln sind im Land der Bibel sehr häufig. Sie wachsen in dichten Streifen auf kultivierten oder brachliegenden Böden.

Disteln sind im Land der Bibel sehr häufig. Sie wachsen in dichten Streifen auf kultivierten oder brachliegenden Böden. Eine Silberdistel im Land der Bibel.

8 Aber ein anderer Teil fiel auf guten Boden.

Sie gingen auf

und wuchsen heran

und brachten Frucht:

Manche Pflanzen brachten dreißig,

andere sechzig,

andere sogar hundert Körner Frucht

Getreide (vor allem Weizen) diente als Grundnahrungsmittel zum Backen von Brot und wurde überall in den fruchtbaren Regionen vom Land der Bibel angebaut.

Getreide (vor allem Weizen) diente als Grundnahrungsmittel zum Backen von Brot und wurde überall in den fruchtbaren Regionen vom Land der Bibel angebaut. Reifes Getreidefeld.

9 Und Jesus sagte:

»Wer Ohren zum Hören hat,

soll gut zuhören.«

Warum Jesus in Gleichnissen redet

10 Als Jesus allein war,

fragten die Zwölf

und seine anderen Begleiter:

»Warum erzählst du Gleichnisse

Gemeint sind die zwölf Jünger, die während seiner Wirkungszeit immer bei Jesus waren.

Das Wort bezeichnet eine Rede in Bildern und Vergleichen.

11 Er antwortete ihnen:

»Euch ist das Geheimnis vom Reich Gottes enthüllt.

Aber die anderen Menschen

erfahren das alles nur in Gleichnissen.

Nach Markus lässt sich das Wirken von Jesus erst von seinem Tod am Kreuz her richtig verstehen – vorher wird es nur auf verborgene (geheime) Weise sichtbar.

Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«.

Das Wort bezeichnet eine Rede in Bildern und Vergleichen.

Nach Markus lässt sich das Wirken von Jesus erst von seinem Tod am Kreuz her richtig verstehen – vorher wird es nur auf verborgene (geheime) Weise sichtbar.
Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«.

12 Denn sie sollen

mit offenen Augen sehen

und nichts erkennen.

Und sie sollen mit offenen Ohren hören

und nichts verstehen.

Sie sollen nicht zu Gott umkehren,

damit er ihnen ihre Schuld nicht vergibt

Der Begriff beschreibt den Zustand eines Menschen, der gegenüber Gott und seinem Willen verschlossen ist.

Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet.

Jesus bezieht sich an dieser Stelle auf eine Aussage aus dem Buch des Propheten Jesaja (vgl. Jesaja 6,10).

Der Begriff beschreibt den Zustand eines Menschen, der gegenüber Gott und seinem Willen verschlossen ist.
Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet.

Jesus erklärt das Gleichnis vom Säen auf verschiedenen Böden

13 Und Jesus sagte zu seinen Jüngern:

»Wenn ihr dieses Gleichnis schon nicht versteht,

wie wollt ihr dann all die anderen Gleichnisse verstehen?

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

Das Wort bezeichnet eine Rede in Bildern und Vergleichen.

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

14 Der Bauer sät das Wort aus.

Im Unterschied zu heute wurde im Altertum zuerst gesät und dann der Boden umgebrochen.

Gemeint ist das Wort Gottes, d.h. die Botschaft, die Gott den Menschen gibt.

15 Was auf den Weg fällt,

steht für die Menschen,

die das Wort hören,

wenn es gesät wird.

Aber sofort kommt der Satan

und nimmt das Wort wieder weg,

das in sie hineingesät wurde.

Gemeint ist das Wort Gottes, d.h. die Botschaft, die Gott den Menschen gibt.

Der Gegenspieler Gottes. Sein Ziel ist das Verderben der Menschen.

Im Unterschied zu heute wurde im Altertum zuerst gesät und dann der Boden umgebrochen.

Der Gegenspieler Gottes. Sein Ziel ist das Verderben der Menschen.

16 Was auf felsigen Boden fällt,

steht für die Menschen,

die das Wort hören

und es sofort mit Freude annehmen.

Gemeint ist das Wort Gottes, d.h. die Botschaft, die Gott den Menschen gibt.

17 Aber es schlägt keine Wurzeln in ihnen,

weil sie ihre Meinung schnell wieder ändern.

Wenn ihnen das Wort Schwierigkeiten

oder Verfolgung bringt,

lassen sie sich sofort davon abbringen.

Gemeint ist das Wort Gottes, d.h. die Botschaft, die Gott den Menschen gibt.

18 Für wieder andere steht das,

was zwischen die Disteln fällt:

Es sind Menschen,

die das Wort hören,

Disteln sind im Land der Bibel sehr häufig. Sie wachsen in dichten Streifen auf kultivierten oder brachliegenden Böden.

Gemeint ist das Wort Gottes, d.h. die Botschaft, die Gott den Menschen gibt.

19 aber dann kommen die Alltagssorgen,

der Reiz des Geldes

oder die Gier nach irgendetwas anderem.

Die Disteln überwuchern

und ersticken das Wort

und es bringt keine Frucht.

Disteln sind im Land der Bibel sehr häufig. Sie wachsen in dichten Streifen auf kultivierten oder brachliegenden Böden.

Gemeint ist das Wort Gottes, d.h. die Botschaft, die Gott den Menschen gibt.

20 Aber was auf guten Boden gesät ist,

steht für die Menschen,

die das Wort hören

und aufnehmen.

Und bei ihnen bringt es reiche Frucht:

Manche Pflanzen bringen dreißig,

andere sechzig,

andere sogar hundert Körner Frucht

Gemeint ist das Wort Gottes, d.h. die Botschaft, die Gott den Menschen gibt.

Getreide (vor allem Weizen) diente als Grundnahrungsmittel zum Backen von Brot und wurde überall in den fruchtbaren Regionen vom Land der Bibel angebaut.

Ein weiteres Gleichnis: von der Lampe

21 Und Jesus sagte zu seinen Jüngern:

»Bringt man etwa eine Öllampe in einen Raum,

um sie dann unter einen Topf zu stellen?

Natürlich nicht,

sondern man stellt sie auf einen Ständer.

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

Um im Haushalt nach Sonnenuntergang noch ein wenig Licht zu haben, verwendete man kleine Öllämpchen aus Ton.

Um im Haushalt nach Sonnenuntergang noch ein wenig Licht zu haben, verwendete man kleine Öllämpchen aus Ton. Typische Öllampe aus neutestamentlicher Zeit.

22 Es gibt nichts Verborgenes,

das nicht zutage kommen soll.

Nichts geschieht im Geheimen,

das nicht ans Licht kommen soll.

23 Wer Ohren zum Hören hat,

soll gut zuhören.«

24 Weiter sagte er zu ihnen:

»Beachtet das, was ihr hört.

Derselbe Maßstab,

den ihr an andere anlegt,

gilt auch für euch.

Wenn ihr großzügig messt,

bekommt ihr noch dazu.

25 Wer viel hat,

dem wird noch mehr gegeben.

Wer nichts hat,

dem wird auch das noch weggenommen, was er hat.«

Das Gleichnis von der Saat, die ganz von selbst wächst

26 Und Jesus sagte:

»Mit dem Reich Gottes ist es wie bei einem Bauern:

Er streut die Körner auf das Land,

Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«.

Im Unterschied zu heute wurde im Altertum zuerst gesät und dann der Boden umgebrochen.

27 dann legt er sich schlafen

und steht wieder auf –

tagaus, tagein.

Und die Saat geht auf

und wächst –

der Bauer weiß nicht wie.

28 Ganz von selbst bringt die Erde die Frucht hervor.

Zuerst den Halm,

dann die Ähre,

zuletzt den reifen Weizen in der Ähre.

Getreide (vor allem Weizen) diente als Grundnahrungsmittel zum Backen von Brot und wurde überall in den fruchtbaren Regionen vom Land der Bibel angebaut.

29 Wenn die Frucht reif ist,

schickt er sofort die Erntearbeiter los,

denn die Erntezeit ist da.«

Getreide (vor allem Weizen) diente als Grundnahrungsmittel zum Backen von Brot und wurde überall in den fruchtbaren Regionen vom Land der Bibel angebaut.

Die Getreideernte fand im Land der Bibel in der Zeit von April bis Juni statt. In den Monaten August und September wurden die Früchte wie Feigen, Trauben und Granatäpfel und im Oktober schließlich die Oliven geerntet.

Die Getreideernte fand im Land der Bibel in der Zeit von April bis Juni statt. In den Monaten August und September wurden die Früchte wie Feigen, Trauben und Granatäpfel und im Oktober schließlich die Oliven geerntet. Ägyptische Darstellung der Getreideernte.

Das Gleichnis vom Senfkorn

30 Und Jesus fragte:

»Womit sollen wir das Reich Gottes vergleichen?

Mit welchem Gleichnis können wir es darstellen?

Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«.

Das Wort bezeichnet eine Rede in Bildern und Vergleichen.

31 Das Reich Gottes gleicht einem Senfkorn.

Wenn es in die Erde gesät wird,

ist es das kleinste von allen Körnern,

die ausgesät werden.

Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«.

Die Senfpflanze ist im Land der Bibel weit verbreitet.

Die Senfpflanze ist im Land der Bibel weit verbreitet. Blüte einer Senfpflanze mit ihren Samen.

32 Aber wenn es ausgesät ist,

geht es auf

und wird größer als alle Sträucher.

Es bringt so große Zweige hervor,

dass die Vögel des Himmels

in seinem Schatten ihr Nest bauen können.«

33 In vielen solchen Gleichnissen

verkündete Jesus seine Botschaft,

damit die Menschen sie verstehen konnten.

Das Wort bezeichnet eine Rede in Bildern und Vergleichen.

34 Ohne Gleichnisse redete er nicht zu ihnen.

Aber wenn er mit seinen Jüngern alleine war,

erklärte er ihnen alles.

Das Wort bezeichnet eine Rede in Bildern und Vergleichen.

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

Im Sturm auf die Probe gestellt

35 Am Abend dieses Tages

sagte Jesus zu seinen Jüngern:

»Wir wollen ans andere Ufer fahren.«

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

36 Sie ließen die Volksmenge zurück.

Dann fuhren sie mit dem Boot los,

in dem er saß.

Auch andere Boote fuhren mit.

Siehe Markus 4,1. Jesus hatte sich in ein Boot gesetzt, weil er von dort aus besser zu den Menschen sprechen konnte.

37 Da kam ein starker Sturm auf.

Die Wellen schlugen ins Boot hinein,

sodass es schon volllief.

38 Jesus schlief hinten im Boot auf einem Kissen.

Seine Jünger weckten ihn

und riefen:

»Lehrer! Macht es dir nichts aus,

dass wir untergehen?«

Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde. In den frühchristlichen Gemeinden Bezeichnung für ein Amt. Der Lehrer gibt die Überlieferung von Jesus weiter und lehrt die rechte Art und Weise zu leben.

Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde. In den frühchristlichen Gemeinden Bezeichnung für ein Amt. Der Lehrer gibt die Überlieferung von Jesus weiter und lehrt die rechte Art und Weise zu leben.

39 Jesus stand auf,

bedrohte den Wind

und sagte zu dem See:

»Werde ruhig! Sei still!«

Da legte sich der Wind

und es wurde ganz still.

Die Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas berichten v.a. über das Wirken von Jesus in der Gegend um den See Gennesaret.

40 Und Jesus fragte die Jünger:

»Warum habt ihr solche Angst?

Wo ist euer Glaube

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

»Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.

»Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.

41 Aber die Jünger überkam große Furcht.

Sie fragten sich:

»Wer ist er eigentlich?

Sogar der Wind und die Wellen

gehorchen ihm.«

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

Copyright BasisBibel. Neues Testament und Psalmen, © 2012 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart


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