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BasisBibel

Die BasisBibel ist die weltweit erste Bibelübersetzung für die Neuen Medien. Sie erreicht Menschen in einer Sprache, die sie verstehen und die sie bewegt und das mit den Medien, die sie täglich nutzen: PC und Internet.

  • Die Gute Nachricht nach Markus
  • Mk 10,14-16

Jesus bricht auf nach Judäa

101 Jesus brach von dort auf.

Er kam in das Gebiet von Judäa

und auf die andere Jordanseite.

Wieder versammelte sich eine große Volksmenge bei ihm,

und wie immer sprach er zu den Menschen.

Jesus befand sich mit seinen Jüngern vermutlich in Kafarnaum; vgl. Markus 9,33.

Der südliche Teil des Landes, in dem das Volk Israel lebte.

Der Jordan ist der wichtigste Fluss im Land der Bibel.

Der südliche Teil des Landes, in dem das Volk Israel lebte. Geburt, Kindheit und Taufe von Jesus Das Wirken von Jesus in Galiläa und sein Weg nach Jerusalem Das Auftreten von Jesus nach dem Johannesevangelium Die erste christliche Mission Die Reisen des Paulus – Reise nach Rom
Der Jordan ist der wichtigste Fluss im Land der Bibel. Blick auf den Jordan im Quellgebiet. Geburt, Kindheit und Taufe von Jesus Das Wirken von Jesus in Galiläa und sein Weg nach Jerusalem Das Auftreten von Jesus nach dem Johannesevangelium

Über die Ehescheidung

2 Da kamen Pharisäer und fragten ihn:

»Darf sich ein Mann von seiner Frau scheiden lassen?«

Damit wollten sie Jesus eine Falle stellen.

Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Gesetze sehr ernst nahm.

Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Gesetze sehr ernst nahm.

3 Jesus antwortete:

»Was hat euch Mose vorgeschrieben?«

Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament.

Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament.

4 Da sagten die Pharisäer:

»Mose hat erlaubt, dass ein Mann seiner Frau eine Scheidungsurkunde ausstellt

und sie dann wegschickt

Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Gesetze sehr ernst nahm.

Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament.

Nach jüdischem Recht musste ein Mann seiner Frau eine sog. Scheidungsurkunde ausstellen, wenn er sich von ihr trennen wollte.

In 5. Mose/Deuteronomium 24,1-4 sind alttestamentliche Gebote für die Trennung von Ehepaaren nachzulesen.

Nach jüdischem Recht musste ein Mann seiner Frau eine sog. Scheidungsurkunde ausstellen, wenn er sich von ihr trennen wollte.

5 Jesus sagte zu ihnen:

»Nur weil ihr euer Herz gegen Gott verschlossen habt,

hat Mose euch dieses Gesetz gegeben.

Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament.

Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.

Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.

6 Aber vom Anfang der Welt an

hat Gott die Menschen als Mann und Frau geschaffen.

In 1. Mose/Genesis 1,1–2,4a und 1. Mose/Genesis 2,4b-25 wird berichtet, wie Gott die Welt und die Menschen geschaffen hat.

7 Deshalb verlässt ein Mann

seinen Vater und seine Mutter

und lebt in Gemeinschaft mit seiner Frau.

8 Die zwei sind dann eins,

mit Leib und Seele.

Sie sind also nicht mehr zwei,

sondern ganz eins.

Jesus zitiert an dieser Stelle den Vers aus 1. Mose/Genesis 2,24.

9 Was Gott so verbunden hat,

das soll der Mensch nicht trennen.«

10 Zu Hause fragten ihn die Jünger noch einmal danach.

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

11 Und Jesus sagte zu ihnen:

»Wer sich von seiner Frau scheiden lässt

und eine andere heiratet,

der begeht Ehebruch gegenüber der ersten.

Nach jüdischem Recht musste ein Mann seiner Frau eine sog. Scheidungsurkunde ausstellen, wenn er sich von ihr trennen wollte.

Außerehelicher Geschlechtsverkehr von Verheirateten.

Außerehelicher Geschlechtsverkehr von Verheirateten.

12 Ebenso gilt:

Wenn sich eine Frau von ihrem Mann scheiden lässt

und einen anderen heiratet,

begeht sie Ehebruch

Nach jüdischem Recht musste ein Mann seiner Frau eine sog. Scheidungsurkunde ausstellen, wenn er sich von ihr trennen wollte.

Außerehelicher Geschlechtsverkehr von Verheirateten.

Jesus und die Kinder

13 Einige Leute brachten Kinder zu Jesus.

Er sollte sie segnen.

Aber die Jünger wiesen sie schroff zurück.

Besondere Zuwendung Gottes zu seinen Geschöpfen, durch die er ihnen Kraft, Leben und Wohlergehen schenkt.

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

Besondere Zuwendung Gottes zu seinen Geschöpfen, durch die er ihnen Kraft, Leben und Wohlergehen schenkt.

14 Als Jesus das merkte,

wurde er zornig und sagte zu ihnen:

»Lasst doch die Kinder zu mir kommen,

hindert sie nicht daran.

Denn für Menschen wie sie

ist das Reich Gottes da.

Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«.

Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«.

15 Amen, das sage ich euch:

Wer sich das Reich Gottes nicht wie ein Kind schenken lässt,

wird nie hineinkommen.«

Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!«

Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«.

Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!«

16 Und er nahm die Kinder in die Arme,

legte ihnen die Hände auf

und segnete sie.

Besondere Zuwendung Gottes zu seinen Geschöpfen, durch die er ihnen Kraft, Leben und Wohlergehen schenkt.

Die Gefahr des Reichtums

17 Jesus machte sich wieder auf den Weg.

Da kam ein Mann angelaufen.

Er fiel vor ihm auf die Knie

und fragte ihn:

»Guter Lehrer,

was soll ich tun,

damit ich das ewige Leben bekomme?«

Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde. In den frühchristlichen Gemeinden Bezeichnung für ein Amt. Der Lehrer gibt die Überlieferung von Jesus weiter und lehrt die rechte Art und Weise zu leben.

Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde. In den frühchristlichen Gemeinden Bezeichnung für ein Amt. Der Lehrer gibt die Überlieferung von Jesus weiter und lehrt die rechte Art und Weise zu leben.

18 Jesus antwortete ihm:

»Warum nennst du mich gut?

Niemand ist gut außer einem: Gott.

19 Du kennst doch die Gebote:

›Du sollst nicht töten.

Du sollst die Ehe nicht brechen.

Du sollst nicht stehlen.

Du sollst keine falschen Aussagen machen.

Du sollst nicht betrügen.

Ehre deinen Vater und deine Mutter.‹«

Diese Gebote stammen aus den sog. Zehn Geboten (vgl. 2. Mose/Exodus 20,1-12). Sie regeln das Zusammenleben zwischen den Menschen und beschreiben zugleich, wie das Verhältnis zwischen Mensch und Gott bestimmt sein soll.

Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.

Außerehelicher Geschlechtsverkehr von Verheirateten.

Gemeint ist auch das Sorgen für die Eltern, wenn sie alt geworden sind.

20 Aber der Mann sagte:

»Lehrer, das alles befolge ich

seit meiner Jugend.«

Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde. In den frühchristlichen Gemeinden Bezeichnung für ein Amt. Der Lehrer gibt die Überlieferung von Jesus weiter und lehrt die rechte Art und Weise zu leben.

21 Jesus sah ihn an.

Er gewann ihn lieb

und sagte zu ihm:

»Eins fehlt dir:

Geh los.

Verkaufe alles, was du hast,

und gib das Geld den Armen.

So wirst du unverlierbaren Reichtum im Himmel haben.

Dann komm und folge mir!«

Jesus zu folgen bedeutet, das Leben ganz in seinen Dienst zu stellen.

22 Der Mann war unglücklich über das,

was Jesus sagte,

und er ging traurig weg.

Denn er hatte großen Grundbesitz.

23 Jesus sah seine Jünger an und sagte:

»Wie schwer ist es doch für die Menschen,

die viel besitzen,

in das Reich Gottes hineinzukommen.«

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«.

24 Die Jünger waren bestürzt über seine Worte.

Aber Jesus sagte noch einmal zu ihnen:

»Ja, Kinder, wie schwer ist es doch,

in das Reich Gottes zu kommen.

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«.

25 Es ist leichter,

dass ein Kamel durch ein Nadelöhr geht,

als dass ein Reicher in das Reich Gottes hineinkommt.«

Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«.

26 Da waren die Jünger völlig bestürzt

und sagten zueinander:

»Wer kann dann überhaupt gerettet werden?«

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

27 Jesus sah sie an und sagte:

»Für Menschen ist es unmöglich,

aber nicht für Gott.

Denn für Gott ist alles möglich.«

Der Lohn für die, die alles aufgegeben haben

28 Da sagte Petrus zu Jesus:

»Sieh doch, wir haben alles zurückgelassen

und sind dir gefolgt

Jesus zu folgen bedeutet, das Leben ganz in seinen Dienst zu stellen.

29 Jesus antwortete:

»Amen, das sage ich euch:

Jeder, der etwas zurückgelassen hat

– Haus, Brüder, Schwestern,

Mutter, Vater, Kinder oder Felder –,

um mir zu folgen

und um die Gute Nachricht weiterzusagen,

Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!«

Jesus zu folgen bedeutet, das Leben ganz in seinen Dienst zu stellen.

Griechisch »euangelion«; häufig mit »Evangelium« wiedergegeben. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff: »Gute Botschaft«, »Gute Nachricht«.

Griechisch »euangelion«; häufig mit »Evangelium« wiedergegeben. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff: »Gute Botschaft«, »Gute Nachricht«.

30 wird das, was er zurückgelassen hat,

hundertfach neu bekommen:

Haus, Brüder, Schwestern,

Mutter, Kinder und Felder

schon jetzt in dieser Zeit

– wenn auch unter Verfolgungen –

und das ewige Leben

dann, wenn Gottes Reich kommt.

Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«.

31 Viele, die jetzt bei den Ersten sind,

werden dann die Letzten sein.

Und viele, die jetzt bei den Letzten sind,

werden dann die Ersten sein.«

Jesus kündigt zum dritten Mal seinen Tod an

32 Auf dem Weg hinauf nach Jerusalem

ging Jesus vor den anderen her.

Alle, die dabei waren, wunderten sich.

Aber die Jünger,

die ihm nachfolgten,

hatten Angst.

Da nahm Jesus die Zwölf noch einmal beiseite,

und sagte ihnen,

was nach dem Willen Gottes mit ihm geschehen sollte:

Mit dem zweiten Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes.

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

Jesus zu folgen bedeutet, das Leben ganz in seinen Dienst zu stellen.

Gemeint sind die zwölf Jünger, die während seiner Wirkungszeit immer bei Jesus waren.

Mit dem zweiten Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. Luftaufnahme von Jerusalem. Die Jerusalemer Altstadt mit dem Tempelberg von der Dominus-Flevit-Kirche aus gesehen. Eingang zur Grabeskirche in Jerusalem. Panoramabild: Blick vom Ölberg auf die Stadt Jerusalem. Geburt, Kindheit und Taufe von Jesus Das Wirken von Jesus in Galiläa und sein Weg nach Jerusalem Das Auftreten von Jesus nach dem Johannesevangelium Die erste christliche Mission Die Reisen des Paulus – 1. Reise Die Reisen des Paulus – 2. Reise Die Reisen des Paulus – 3. Reise Die Reisen des Paulus – Reise nach Rom Plan der Stadt Jerusalem zur Zeit von Jesus.

33 »Seht doch, wir ziehen jetzt hinauf nach Jerusalem.

Dort wird der Menschensohn

den führenden Priestern und Schriftgelehrten ausgeliefert.

Sie werden ihn zum Tod verurteilen

und ihn an die Heiden ausliefern,

die unser Land besetzt haben.

Mit dem zweiten Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes.

Eine himmlische Gestalt. Der Begriff bringt die besondere Bedeutung von Jesus zum Ausdruck.

Ein Gremium, das sich aus dem amtierenden Obersten Priester, seinem Vorgänger und weiteren Priestern zusammensetzte.

Jüdische Theologen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung des Gesetzes war. Sie nahmen die biblischen Gebote sehr ernst.

In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben.

Wörtlich lautet der Vers: »Seht doch, wir ziehen jetzt hinauf nach Jerusalem. Dort wird der Menschensohn den führenden Priestern und Schriftgelehrten ausgeliefert. Sie werden ihn zum Tod verurteilen und ihn an die Heiden ausliefern.«

Eine himmlische Gestalt. Der Begriff bringt die besondere Bedeutung von Jesus zum Ausdruck.
Ein Gremium, das sich aus dem amtierenden Obersten Priester, seinem Vorgänger und weiteren Priestern zusammensetzte.
Jüdische Theologen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung des Gesetzes war. Sie nahmen die biblischen Gebote sehr ernst.
In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben.

34 Die werden ihn verspotten und anspucken,

ihn auspeitschen und töten.

Aber nach drei Tagen wird er vom Tod auferstehen

Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich.

Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich.

Nicht herrschen, sondern dienen

35 Jakobus und Johannes,

die Söhne von Zebedäus,

traten nahe an Jesus heran

und sagten zu ihm:

»Lehrer, wir möchten,

dass du uns eine Bitte erfüllst.«

Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde. In den frühchristlichen Gemeinden Bezeichnung für ein Amt. Der Lehrer gibt die Überlieferung von Jesus weiter und lehrt die rechte Art und Weise zu leben.

36 Jesus fragte sie:

»Was möchtet ihr denn?

Was soll ich für euch tun?«

37 Sie antworteten ihm:

»Lass uns rechts und links neben dir sitzen,

wenn du regieren wirst

in deiner Herrlichkeit

Die Plätze rechts und links neben dem Gastgeber galten als Ehrenplätze.

Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor.

Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor.

38 Aber Jesus sagte zu ihnen:

»Ihr wisst nicht, um was ihr da bittet.

Könnt ihr den Becher austrinken,

den ich austrinke?

Oder könnt ihr die Taufe auf euch nehmen,

mit der ich getauft werde?«

Der Becher steht für das Leiden, das Jesus bevorsteht (vgl. Markus 10,38 und Markus 14,36).

Taufen bedeutet vom Wortsinn her »in Wasser eintauchen«. Die Handlung steht zeichenhaft für das Abwaschen von Schuld.

Die Taufe steht hier für das Leiden, das Jesus bevorsteht.

Taufen bedeutet vom Wortsinn her »in Wasser eintauchen«. Die Handlung steht zeichenhaft für das Abwaschen von Schuld.

39 Sie antworteten ihm:

»Das können wir.«

Da sagte Jesus zu ihnen:

»Ihr werdet tatsächlich den Becher austrinken,

den ich austrinke.

Und ihr werdet die Taufe auf euch nehmen,

mit der ich getauft werde.

Der Becher steht für das Leiden, das Jesus bevorsteht (vgl. Markus 10,38 und Markus 14,36).

Taufen bedeutet vom Wortsinn her »in Wasser eintauchen«. Die Handlung steht zeichenhaft für das Abwaschen von Schuld.

Die Taufe steht hier für das Leiden, das Jesus bevorsteht.

40 Aber ich habe nicht zu entscheiden,

wer rechts und links von mir sitzt.

Dort werden die sitzen,

die Gott dafür bestimmt hat.«

Die Plätze rechts und links neben dem Gastgeber galten als Ehrenplätze.

41 Die anderen zehn hörten das Gespräch mit an

und ärgerten sich über Jakobus und Johannes.

42 Da rief Jesus auch sie näher herbei

und sagte zu ihnen:

»Ihr wisst:

Die Herrscher der Völker unterdrücken die Menschen,

über die sie herrschen.

Und die Machthaber missbrauchen ihre Macht.

43 Aber bei euch darf das nicht so sein:

Sondern wer von euch groß sein will,

soll den anderen dienen.

44 Und wer von euch der Erste sein will,

soll der Sklave von allen sein.

Sklaverei gab es in der ganzen Alten Welt in mannigfachen Formen und unter den verschiedensten Bedingungen.

Sklaverei gab es in der ganzen Alten Welt in mannigfachen Formen und unter den verschiedensten Bedingungen.

45 Denn auch der Menschensohn

ist nicht gekommen,

um sich dienen zu lassen.

Im Gegenteil:

Er ist gekommen,

um anderen zu dienen

und sein Leben hinzugeben

als Lösegeld für die vielen Menschen.«

Eine himmlische Gestalt. Der Begriff bringt die besondere Bedeutung von Jesus zum Ausdruck.

Das Wort vom Hingeben des Lebens erinnert an Jesaja 53,10-12. Dort ist die Rede von einem schuldlosen Menschen, der sein Leben hingibt, um die Schuld aller Menschen zu tragen.

Jesus heilt einen Blinden

46 Dann kamen sie nach Jericho.

Als Jesus zusammen mit seinen Jüngern

und einer großen Volksmenge Jericho wieder verlassen wollte,

saß da am Straßenrand ein blinder Bettler.

Es war Bartimäus, der Sohn von Timäus.

Jericho, auch Palmenstadt genannt, ist eine Oase in der jüdäischen Wüste in der Jordansenke. Sie gilt als die älteste befestigte Stadt der Welt.

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

Jericho, auch Palmenstadt genannt, ist eine Oase in der jüdäischen Wüste in der Jordansenke. Sie gilt als die älteste befestigte Stadt der Welt. Das Wirken von Jesus in Galiläa und sein Weg nach Jerusalem

47 Als er hörte,

dass Jesus von Nazaret da war,

fing er an, laut zu rufen:

»Jesus, du Sohn Davids!

Hab Erbarmen mit mir!«

Der Ort, in dem Jesus vermutlich aufgewachsen ist. Zu seiner Zeit war Nazaret ein kleines und unbedeutendes Dorf.

David war der bedeutendste König in der Geschichte Israels (um 1000 v. Chr.).

Der Ort, in dem Jesus vermutlich aufgewachsen ist. Zu seiner Zeit war Nazaret ein kleines und unbedeutendes Dorf. Panoramabild: Blick auf die heutige Stadt Nazaret. Blick auf die heutige Stadt Nazaret. Geburt, Kindheit und Taufe von Jesus Das Wirken von Jesus in Galiläa und sein Weg nach Jerusalem Das Auftreten von Jesus nach dem Johannesevangelium Die erste christliche Mission
David war der bedeutendste König in der Geschichte Israels (um 1000 v. Chr.).

48 Viele fuhren ihn an:

»Sei still!«

Aber der Blinde schrie noch viel lauter:

»Sohn Davids!

Hab Erbarmen mit mir!«

David war der bedeutendste König in der Geschichte Israels (um 1000 v. Chr.).

49 Da blieb Jesus stehen und sagte:

»Ruft ihn her.«

Die Leute riefen den Blinden herbei

und sagten zu ihm:

»Du kannst Hoffnung haben,

steh auf, er ruft dich!«

50 Da warf der Blinde seinen Mantel ab,

sprang auf und kam zu Jesus.

Ein großes, fast quadratisches Tuch aus Wolle. Es wurde über die Schultern gehängt und um den Oberkörper gewickelt.

Ein großes, fast quadratisches Tuch aus Wolle. Es wurde über die Schultern gehängt und um den Oberkörper gewickelt. Wanderer mit Mantel, Stab und Sandalen.

51 Jesus fragte ihn:

»Was willst du?

Was soll ich für dich tun?«

Der Blinde sagte zu ihm:

»Rabbuni, dass ich sehen kann!«

Eine Steigerung der einfachen Anrede »Rabbi« (Lehrer).

Eine Steigerung der einfachen Anrede »Rabbi« (Lehrer).

52 Und Jesus sagte zu ihm:

»Geh nur, dein Glaube hat dich gerettet.«

Sofort konnte er sehen,

und er folgte Jesus auf seinem Weg.

»Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.

Jesus zu folgen bedeutet, das Leben ganz in seinen Dienst zu stellen.

»Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.

Copyright BasisBibel. Neues Testament und Psalmen, © 2012 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart


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