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BasisBibel

Die BasisBibel ist die weltweit erste Bibelübersetzung für die Neuen Medien. Sie erreicht Menschen in einer Sprache, die sie verstehen und die sie bewegt und das mit den Medien, die sie täglich nutzen: PC und Internet.

  • Die Gute Nachricht nach Matthäus
  • Mt 20,1-16

Das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg

201 Jesus fuhr fort:

»Das Himmelreich gleicht einem Grundbesitzer:

Er zog früh am Morgen los,

um Arbeiter für seinen Weinberg einzustellen.

Jesus erklärt, was er mit dem Satz in Matthäus 19,30 gemeint hat. Dazu benutzt er ein Gleichnis.

Wörtliche Übersetzung »Königsherrschaft der Himmel«.

Ein mit einer Mauer aus Feldsteinen umgebener Garten, in dem Wein angebaut wurde. Er galt in Israel als ein wertvoller Besitz.

Wörtliche Übersetzung »Königsherrschaft der Himmel«.
Ein mit einer Mauer aus Feldsteinen umgebener Garten, in dem Wein angebaut wurde. Er galt in Israel als ein wertvoller Besitz.

2 Er einigte sich mit den Arbeitern

auf einen Lohn von einem Silberstück für den Tag.

Dann schickte er sie in seinen Weinberg.

Ein mit einer Mauer aus Feldsteinen umgebener Garten, in dem Wein angebaut wurde. Er galt in Israel als ein wertvoller Besitz.

3 Um die dritte Stunde ging er wieder los.

Da sah er noch andere Männer,

die ohne Arbeit waren

und auf dem Marktplatz herumstanden.

9:00 Uhr.

4 Er sagte zu ihnen:

›Ihr könnt auch in meinen Weinberg gehen.

Ich werde euch angemessen dafür bezahlen.‹

Ein mit einer Mauer aus Feldsteinen umgebener Garten, in dem Wein angebaut wurde. Er galt in Israel als ein wertvoller Besitz.

5 Die Männer gingen hin.

Später, um die sechste Stunde,

und dann nochmal um die neunte Stunde

machte der Mann noch einmal das Gleiche.

12:00 Uhr.

15:00 Uhr.

6 Als er um die elfte Stunde noch einmal losging,

traf er wieder einige Männer,

die dort herumstanden.

Er fragte sie:

›Warum steht ihr hier den ganzen Tag untätig herum?‹

17.00 Uhr.

7 Sie antworteten ihm:

›Weil uns niemand eingestellt hat!‹

Da sagte er zu ihnen:

›Ihr könnt auch in meinen Weinberg gehen!‹

Ein mit einer Mauer aus Feldsteinen umgebener Garten, in dem Wein angebaut wurde. Er galt in Israel als ein wertvoller Besitz.

8 Am Abend sagte der Besitzer des Weinbergs

zu seinem Verwalter:

›Ruf die Arbeiter zusammen

und zahl ihnen den Lohn aus!

Fang bei den Letzten an

und hör bei den Ersten auf.‹

Wörtlich »Herr«. Diese Bezeichnung ist doppeldeutig zu verstehen und spielt darauf an, dass mit dem Besitzer des Weinbergs Gott gemeint ist.

Ein mit einer Mauer aus Feldsteinen umgebener Garten, in dem Wein angebaut wurde. Er galt in Israel als ein wertvoller Besitz.

9 Also kamen zuerst die Arbeiter,

die um die elfte Stunde angefangen hatten.

Sie erhielten ein Silberstück.

17.00 Uhr.

10 Zuletzt kamen die an die Reihe,

die als Erste angefangen hatten.

Sie dachten:

›Bestimmt werden wir mehr bekommen!‹

Doch auch sie erhielten jeder ein Silberstück.

11 Als sie ihren Lohn bekommen hatten,

schimpften sie über den Grundbesitzer.

12 Sie sagten:

›Die da, die als Letzte gekommen sind,

haben nur eine Stunde gearbeitet.

Aber du hast sie genauso behandelt wie uns.

Dabei haben wir den ganzen Tag

in der Hitze geschuftet!‹

13 Da sagte der Grundbesitzer zu einem von ihnen:

›Guter Mann, ich tue dir kein Unrecht.

Hast du dich nicht mit mir auf ein Silberstück als Lohn geeinigt?

14 Nimm also das,

was dir zusteht,

und geh!

Ich will dem Letzten hier

genauso viel geben wie dir.

15 Kann ich mit dem, was mir gehört,

etwa nicht das machen, was ich will?

Oder bist du neidisch,

weil ich so großzügig bin?‹

16 So werden die Letzten die Ersten

und die Ersten die Letzten sein.«

Jesus kündigt zum dritten Mal seinen Tod an

17 Danach zog Jesus hinauf nach Jerusalem.

Unterwegs nahm er die Zwölf beiseite

und sagte zu ihnen:

Mit dem zweiten Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes.

Gemeint sind die zwölf Jünger, die während seiner Wirkungszeit immer bei Jesus waren.

Mit dem zweiten Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. Luftaufnahme von Jerusalem. Die Jerusalemer Altstadt mit dem Tempelberg von der Dominus-Flevit-Kirche aus gesehen. Eingang zur Grabeskirche in Jerusalem. Panoramabild: Blick vom Ölberg auf die Stadt Jerusalem. Geburt, Kindheit und Taufe von Jesus Das Wirken von Jesus in Galiläa und sein Weg nach Jerusalem Das Auftreten von Jesus nach dem Johannesevangelium Die erste christliche Mission Die Reisen des Paulus – 1. Reise Die Reisen des Paulus – 2. Reise Die Reisen des Paulus – 3. Reise Die Reisen des Paulus – Reise nach Rom Plan der Stadt Jerusalem zur Zeit von Jesus.

18 »Seht doch:

Wir ziehen jetzt hinauf nach Jerusalem.

Dort wird der Menschensohn den führenden Priestern und Schriftgelehrten ausgeliefert.

Sie werden ihn zum Tod verurteilen

Mit dem zweiten Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes.

Eine himmlische Gestalt. Der Begriff bringt die besondere Bedeutung von Jesus zum Ausdruck.

Ein Gremium, das sich aus dem amtierenden Obersten Priester, seinem Vorgänger und weiteren Priestern zusammensetzte.

Jüdische Theologen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung des Gesetzes war. Sie nahmen die biblischen Gebote sehr ernst.

Eine himmlische Gestalt. Der Begriff bringt die besondere Bedeutung von Jesus zum Ausdruck.
Ein Gremium, das sich aus dem amtierenden Obersten Priester, seinem Vorgänger und weiteren Priestern zusammensetzte.
Jüdische Theologen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung des Gesetzes war. Sie nahmen die biblischen Gebote sehr ernst.

19 und ihn an die Heiden ausliefern,

die unser Land besetzt haben.

Die werden ihn verspotten,

auspeitschen und kreuzigen.

Aber am dritten Tag

wird er vom Tod auferweckt.«

In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben.

Grausame Hinrichtungsart, die von den Römern an Sklaven, Räubern und Aufrührern vollstreckt wurde.

In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben.
Grausame Hinrichtungsart, die von den Römern an Sklaven, Räubern und Aufrührern vollstreckt wurde. Felsspalte im Innern der Grabeskirche. Kreuz im Inneren der Grabeskirche.

Nicht herrschen, sondern dienen

20 Da kam die Mutter der beiden Söhne von Zebedäus

zusammen mit ihren Söhnen zu Jesus.

Sie warf sich vor ihm nieder

und wollte ihn um etwas bitten.

21 Jesus fragte sie:

»Was willst du?«

Sie sagte zu ihm:

»Lass doch meine beiden Söhne

rechts und links neben dir sitzen,

wenn du regieren wirst in deinem Reich.«

Die Plätze rechts und links neben dem Gastgeber galten als Ehrenplätze.

22 Jesus antwortete:

»Ihr wisst nicht,

um was ihr da bittet!

Könnt ihr den Becher austrinken,

den ich austrinken werde?«

Sie erwiderten:

»Das können wir!«

Der Becher steht für das Leiden, das Jesus bevorsteht (vgl. Markus 10,38 und Markus 14,36).

23 Da sagte Jesus zu ihnen:

»Ihr werdet tatsächlich meinen Becher austrinken.

Aber ich habe nicht zu entscheiden,

wer rechts und links von mir sitzt.

Dort werden die sitzen,

die mein Vater dafür bestimmt hat.«

Der Becher steht für das Leiden, das Jesus bevorsteht (vgl. Markus 10,38 und Markus 14,36).

Die Plätze rechts und links neben dem Gastgeber galten als Ehrenplätze.

24 Die anderen zehn hörten das Gespräch mit an

und ärgerten sich über die beiden Brüder.

25 Da rief Jesus auch sie näher herbei

und sagte zu ihnen:

»Ihr wisst:

Die Herrscher der Völker unterdrücken die Menschen,

über die sie herrschen.

Und die Machthaber missbrauchen ihre Macht.

26 Aber bei euch darf das nicht so sein:

Sondern wer von euch groß sein will,

soll den anderen dienen.

27 Und wer von euch der Erste sein will,

soll euer Sklave sein.

28 Genauso ist auch der Menschensohn

nicht gekommen,

um sich dienen zu lassen.

Im Gegenteil:

Er ist gekommen,

um anderen zu dienen

und sein Leben hinzugeben

als Lösegeld für die vielen Menschen.«

Eine himmlische Gestalt. Der Begriff bringt die besondere Bedeutung von Jesus zum Ausdruck.

Das Wort vom Hingeben des Lebens erinnert an Jesaja 53,10-12. Dort ist die Rede von einem schuldlosen Menschen, der sein Leben hingibt, um die Schuld aller Menschen zu tragen.

Jesus heilt zwei Blinde

29 Jesus verließ Jericho zusammen mit seinen Jüngern.

Eine große Volksmenge folgte ihm.

Jericho, auch Palmenstadt genannt, ist eine Oase in der jüdäischen Wüste in der Jordansenke. Sie gilt als die älteste befestigte Stadt der Welt.

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

Jericho, auch Palmenstadt genannt, ist eine Oase in der jüdäischen Wüste in der Jordansenke. Sie gilt als die älteste befestigte Stadt der Welt. Das Wirken von Jesus in Galiläa und sein Weg nach Jerusalem
Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

30 Und sieh doch:

Da saßen zwei Blinde am Straßenrand.

Als sie hörten,

dass Jesus vorbeiging,

riefen sie:

»Hab Erbarmen mit uns!

Herr, du Sohn Davids

David war der bedeutendste König in der Geschichte Israels (um 1000 v. Chr.).

David war der bedeutendste König in der Geschichte Israels (um 1000 v. Chr.).

31 Die Volksmenge fuhr die Blinden an:

»Seid still!«

Aber die Blinden schrien noch viel lauter:

»Herr, du Sohn Davids,

hab Erbarmen mit uns!«

David war der bedeutendste König in der Geschichte Israels (um 1000 v. Chr.).

32 Da blieb Jesus stehen.

Er rief sie zu sich

und fragte sie:

»Was wollt ihr?

Was soll ich für euch tun?«

33 Die Blinden sagten zu ihm:

»Herr, dass wir sehen können!«

34 Jesus hatte Mitleid mit ihnen.

Er berührte ihre Augen.

Sofort konnten sie sehen

und folgten Jesus.

Jesus zu folgen bedeutet, das Leben ganz in seinen Dienst zu stellen.

Copyright BasisBibel. Neues Testament und Psalmen, © 2012 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart


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