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BasisBibel

Die BasisBibel ist die weltweit erste Bibelübersetzung für die Neuen Medien. Sie erreicht Menschen in einer Sprache, die sie verstehen und die sie bewegt und das mit den Medien, die sie täglich nutzen: PC und Internet.

  • Die Gute Nachricht nach Markus
  • Mk 6,30-44

Jesus in Nazaret

61 Jesus ging vom Haus des Jaïrus weg

und kam in seine Heimatstadt Nazaret.

Seine Jünger begleiteten ihn.

Häuser waren zur Zeit des Neuen Testaments meist einstöckig. Sie hatten ein flaches Dach, das über eine Außentreppe zugänglich war.

Jesus war im Haus des Jaïrus gewesen (Markus 5,21-43), und hatte dort die Tochter des Jaïrus vom Tod auferweckt.

Der Ort, in dem Jesus vermutlich aufgewachsen ist. Zu seiner Zeit war Nazaret ein kleines und unbedeutendes Dorf.

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

Häuser waren zur Zeit des Neuen Testaments meist einstöckig. Sie hatten ein flaches Dach, das über eine Außentreppe zugänglich war. Einfaches Familienhaus zur Zeit von Jesus. Dach eines größeren Hauses mit einer umgebenden Schutzmauer. Schematischer Grundriss eines Vierraumhauses
Der Ort, in dem Jesus vermutlich aufgewachsen ist. Zu seiner Zeit war Nazaret ein kleines und unbedeutendes Dorf. Panoramabild: Blick auf die heutige Stadt Nazaret. Blick auf die heutige Stadt Nazaret. Geburt, Kindheit und Taufe von Jesus Das Wirken von Jesus in Galiläa und sein Weg nach Jerusalem Das Auftreten von Jesus nach dem Johannesevangelium Die erste christliche Mission
Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

2 Am Sabbat lehrte Jesus in der Synagoge.

Viele, die ihn hörten,

waren tief beeindruckt.

Sie fragten:

»Wo hat er das her?

Woher hat er solche Weisheit bekommen?

Und wieso geschehen

durch seine Hände solche Wunder?

Der letzte Tag der jüdischen Woche. An diesem Tag wird Gottesdienst gefeiert und keine Arbeit verrichtet.

Versammlungsstätte jüdischer Gemeinden.

Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen.

Der letzte Tag der jüdischen Woche. An diesem Tag wird Gottesdienst gefeiert und keine Arbeit verrichtet.
Versammlungsstätte jüdischer Gemeinden. Blick auf die Ruine der Synagoge von Kafarnaum. Die Synagoge von Kafarnaum aus dem 4. Jahrhundert.
Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen.

3 Ist das nicht der Zimmermann,

der Sohn von Maria?

Und ist das nicht der Bruder von

Jakobus, Joses, Judas und Simon?

Leben nicht auch seine Schwestern hier bei uns?«

Deshalb lehnten sie ihn ab.

4 Aber Jesus sagte zu ihnen:

»Nirgendwo gilt ein Prophet so wenig

wie in seiner Heimatstadt,

bei seinen Verwandten

und bei seiner Familie.«

Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat.

Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat.

5 Deshalb konnte er dort auch keine Wunder tun.

Er legte nur einigen Kranken die Hände auf

und heilte sie.

Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen.

6 Und Jesus wunderte sich über ihren Unglauben.

»Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.

Jesus sendet seine Jünger aus

6 Jesus zog durch die Dörfer in der Umgebung

und lehrte.

»Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.

7 Und er rief die Zwölf zu sich.

Er sandte sie aus,

immer zu zweit.

Und er gab ihnen die Vollmacht

über die bösen Geister.

Gemeint sind die zwölf Jünger, die während der Zeit seines Wirkens immer bei Jesus waren.

Eine dämonische Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz.

Gemeint sind die zwölf Jünger, die während der Zeit seines Wirkens immer bei Jesus waren.
Eine dämonische Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz.

8 Und er ordnete an:

»Außer einem Wanderstock

sollt ihr auf dem Weg nichts mitnehmen:

kein Brot, keine Tragetasche

und auch kein Geld im Gürtel.

Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel

Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel Verschiedene Brotsorten aus biblischen Zeiten.

9 Ihr dürft Sandalen anziehen,

aber kein Untergewand

Im Altertum lief die einfache Bevölkerung innerhalb des Hauses und in der Ortschaft in der Regel barfuß. Für Reisen und bei der Arbeit auf dem Feld trug man jedoch Sandalen.

Kurz- oder langärmeliges Hemdkleid, das unter dem Mantel getragen wurde. Wohlhabendere Menschen trugen oft ein zweites Hemd als Untergewand.

Im Altertum lief die einfache Bevölkerung innerhalb des Hauses und in der Ortschaft in der Regel barfuß. Für Reisen und bei der Arbeit auf dem Feld trug man jedoch Sandalen. Eine Sandale aus der Zeit des Neuen Testaments. Römischer Soldat in Rüstung.
Kurz- oder langärmeliges Hemdkleid, das unter dem Mantel getragen wurde. Wohlhabendere Menschen trugen oft ein zweites Hemd als Untergewand.

10 Außerdem sagte er:

»Wenn ihr in einem Haus aufgenommen werdet,

bleibt so lange dort,

bis ihr von dort weiterzieht.

Häuser waren zur Zeit des Neuen Testaments meist einstöckig. Sie hatten ein flaches Dach, das über eine Außentreppe zugänglich war.

11 Wenn euch die Leute in einem Ort nicht aufnehmen

und euch nicht zuhören wollen,

dann zieht gleich weiter.

Schüttelt den Staub von dort ab,

der an euren Füßen hängt.

Dadurch sollen die Leute erkennen,

worum es geht.«

Eine zeichenhafte Handlung, die den Abbruch der Beziehungen und die Überantwortung an Gottes Gericht zum Ausdruck bringt.

Eine zeichenhafte Handlung, die den Abbruch der Beziehungen und die Überantwortung an Gottes Gericht zum Ausdruck bringt.

12 Und die Jünger zogen los.

Sie verkündeten den Menschen:

»Ändert euer Leben!«

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

13 Und sie trieben viele Dämonen aus.

Sie salbten viele Kranke mit Öl

und heilten sie.

Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz.

Galt zur Zeit von Jesus als universelles Heilmittel. Wenn die Jünger Kranke mit Öl salben, zeigt sich darin, wie sich Gott den Menschen zuwendet und ihnen helfen will.

Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz.

Was die Leute über Jesus denken

14 Der König Herodes hörte von Jesus.

Denn sein Name war überall bekannt geworden.

Die Leute sagten:

»Er ist Johannes der Täufer,

der von den Toten auferstanden ist.

Deshalb hat er solche Wunderkräfte

Sohn von Herodes dem Großen und Herrscher über Galiläa und Peräa in der Zeit von 4 v.–39 n. Chr.

Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor.

Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen.

Sohn von Herodes dem Großen und Herrscher über Galiläa und Peräa in der Zeit von 4 v.–39 n. Chr.
Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor.

15 Andere sagten:

»Er ist Elija

Wieder andere behaupteten:

»Er ist ein Prophet

wie einer der Propheten aus vergangener Zeit.«

Prophet aus der Frühzeit des Volkes Israel. Er lebte im 9. Jahrhundert v. Chr.

Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat.

Prophet aus der Frühzeit des Volkes Israel. Er lebte im 9. Jahrhundert v. Chr.

16 Als Herodes das hörte,

sagte er:

»Es ist Johannes,

dem ich den Kopf abschlagen ließ.

Er ist auferstanden.«

Sohn von Herodes dem Großen und Herrscher über Galiläa und Peräa in der Zeit von 4 v.–39 n. Chr.

Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor.

Der Tod von Johannes dem Täufer

17 Herodes hatte Johannes festnehmen

und ins Gefängnis werfen lassen.

Der Grund war:

Herodes hatte Herodias geheiratet,

die Frau seines Bruders Philippus.

Sohn von Herodes dem Großen und Herrscher über Galiläa und Peräa in der Zeit von 4 v.–39 n. Chr.

Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor.

Eine Nichte von Herodes dem Großen. Sie ließ Johannes den Täufer töten.

Ein Sohn von Herodes dem Großen, der von 4 v.–34 n. Chr. über Ituräa und Trachonitis herrschte.

Eine Nichte von Herodes dem Großen. Sie ließ Johannes den Täufer töten.
Ein Sohn von Herodes dem Großen, der von 4 v.–34 n. Chr. über Ituräa und Trachonitis herrschte.

18 Daraufhin hatte Johannes zu Herodes gesagt:

»Du hast die Frau deines Bruders geheiratet.

Das ist verboten!«

Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor.

Sohn von Herodes dem Großen und Herrscher über Galiläa und Peräa in der Zeit von 4 v.–39 n. Chr.

In 2. Mose/Exodus 20,17 und 3. Mose/Levitikus 20,21 sind alttestamentliche Gebote zum Thema »Ehe« zu finden.

19 Deshalb war Herodias voller Hass auf Johannes.

Sie wollte ihn töten,

hatte aber keine Möglichkeit dazu.

Eine Nichte von Herodes dem Großen. Sie ließ Johannes den Täufer töten.

Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor.

20 Denn Herodes scheute sich,

Johannes etwas anzutun.

Er wusste,

dass Johannes ein frommer

und heiliger Mann war.

Er hielt seine schützende Hand über ihn.

Was er von Johannes zu hören bekam,

brachte ihn oft in große Verlegenheit.

Dennoch hörte er ihm gerne zu.

Sohn von Herodes dem Großen und Herrscher über Galiläa und Peräa in der Zeit von 4 v.–39 n. Chr.

Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor.

Heilig ist alles, was zu Gott gehört und mit ihm in Verbindung steht. Ebenso werden Menschen als Heilige bezeichnet, die in einer besonderen Beziehung zu Gott stehen und nach seinem Willen leben.

Heilig ist alles, was zu Gott gehört und mit ihm in Verbindung steht. Ebenso werden Menschen als Heilige bezeichnet, die in einer besonderen Beziehung zu Gott stehen und nach seinem Willen leben.

21 Aber es kam der Tag,

dass die Gelegenheit für Herodias günstig war:

Herodes hatte Geburtstag

und veranstaltete ein Festessen

für seine hohen Regierungsbeamten,

die höchsten Offiziere

und die angesehensten Bürger von Galiläa.

Eine Nichte von Herodes dem Großen. Sie ließ Johannes den Täufer töten.

Sohn von Herodes dem Großen und Herrscher über Galiläa und Peräa in der Zeit von 4 v.–39 n. Chr.

Region im Norden Israels, das Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der Küstenebene.

Region im Norden Israels, das Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der Küstenebene. Das Land der Bibel – Oberflächengestalt Geburt, Kindheit und Taufe von Jesus Das Wirken von Jesus in Galiläa und sein Weg nach Jerusalem Das Auftreten von Jesus nach dem Johannesevangelium Die erste christliche Mission

22 Da kam die Tochter von Herodias herein

und tanzte.

Herodes und seine Gäste waren überwältigt.

Der König sagte zu dem Mädchen:

»Wünsche dir, was du willst –

ich werde es dir geben.«

Eine Nichte von Herodes dem Großen. Sie ließ Johannes den Täufer töten.

Sohn von Herodes dem Großen und Herrscher über Galiläa und Peräa in der Zeit von 4 v.–39 n. Chr.

23 Er versprach ihr hoch und heilig,

und zwar mehrfach:

»Um was du mich auch bittest,

ich werde es dir geben –

und wenn es die Hälfte meines Königreichs ist.«

24 Da ging das Mädchen hinaus

und fragte seine Mutter:

»Was soll ich mir wünschen?«

Die Mutter sagte:

»Den Kopf von Johannes dem Täufer

Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor.

25 Eilig ging sie wieder zum König

und sagte ihm ihren Wunsch:

»Ich will,

dass du mir sofort

den Kopf von Johannes dem Täufer

auf einer Schale überreichst.«

Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor.

26 Der König war bestürzt.

Aber weil er es vor seinen Gästen

feierlich versprochen hatte,

wollte er ihr die Bitte nicht abschlagen.

27 Sofort schickte der König den Henker los.

Er befahl ihm,

den Kopf von Johannes zu bringen.

Und er ging ins Gefängnis

und schlug ihm den Kopf ab.

Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor.

28 Und er brachte den Kopf von Johannes auf einer Schale.

Und er gab ihn dem Mädchen

und das Mädchen gab ihn seiner Mutter.

Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor.

29 Als die Jünger von Johannes davon erfuhren,

kamen sie,

holten seine Leiche

und legten sie in eine Grabkammer.

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor.

Tote wurden in Israel zur Zeit des Alten und Neuen Testaments meist in Grabkammern bestattet, die in den Felsen hineingehauen waren.

Tote wurden in Israel zur Zeit des Alten und Neuen Testaments meist in Grabkammern bestattet, die in den Felsen hineingehauen waren. Ein Felsengrab bei der Ortschaft Betfage. Das Gartengrab in Jerusalem. Seitenansicht eines Rollsteingrabs. Innenansicht eines Einzelgrabs. Grundriss eines Gemeinschaftsgrabs.

Die Rückkehr der Jünger

30 Die Apostel kamen zu Jesus zurück.

Sie berichteten ihm alles,

was sie getan

und gelehrt hatten.

Wörtlich »Ausgesandter«. Jemand, der mit einem bestimmten Auftrag zu einem Adressaten geschickt wird.

Wörtlich »Ausgesandter«. Jemand, der mit einem bestimmten Auftrag zu einem Adressaten geschickt wird.

31 Und er sagte zu ihnen:

»Kommt mit an einen ruhigen Ort,

nur ihr allein,

und ruht euch ein wenig aus.«

Denn ständig kamen

und gingen die Leute

und sie fanden nicht einmal Zeit zum Essen.

32 So fuhren sie mit dem Boot

an eine abgelegene Stelle,

um für sich allein zu sein.

Jesus macht fünftausend Menschen satt

33 Die Leute sahen,

wie sie abfuhren,

und viele erkannten,

wo sie hinwollten.

So strömten sie auf dem Landweg

aus allen umliegenden Orten herbei

und kamen noch vor ihnen dorthin.

34 Als Jesus ausstieg,

sah er die große Volksmenge

und bekam Mitleid mit den Menschen.

Sie waren wie Schafe,

die keinen Hirten haben.

Und er redete lange zu ihnen.

Wie kaum ein anderer ist der Beruf des Hirten in der Alltagswelt des Alten Orient verankert.

Wie kaum ein anderer ist der Beruf des Hirten in der Alltagswelt des Alten Orient verankert. Ein Hirt mit seinen Schafen und Ziegen. Hirt mit Schafherde.

35 So vergingen viele Stunden.

Da kamen seine Jünger zu ihm

und sagten:

»Es ist eine einsame Gegend hier

und es ist sehr spät.

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

36 Lass doch die Leute gehen.

Dann können sie zu den umliegenden Höfen

und in die Dörfer ziehen,

und sich etwas zu essen kaufen.«

37 Aber Jesus antwortete ihnen:

»Gebt ihr ihnen etwas zu essen.«

Da sagten sie zu ihm:

»Sollen wir etwa losgehen

und für zweihundert Silbermünzen Brot kaufen

und es ihnen zu essen geben?«

Zur Zeit des Neuen Testaments ist eine Silbermünze der übliche Tageslohn eines Lohnarbeiters.

Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel

Zur Zeit des Neuen Testaments ist eine Silbermünze der übliche Tageslohn eines Lohnarbeiters. Silbermünze mit dem Abbild von König Herodes Agrippa I.

38 Jesus fragte sie:

»Wie viele Brote habt ihr dabei?

Geht und seht nach.«

Als sie es herausgefunden hatten,

sagten sie:

»Fünf, und zwei Fische

Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel

Fische hatten als Grundnahrungsmittel einen hohen Stellenwert für die Menschen im Land der Bibel.

Fische hatten als Grundnahrungsmittel einen hohen Stellenwert für die Menschen im Land der Bibel. Verschiedene Fische aus dem See Gennesaret

39 Und er ordnete an:

»Alle sollen sich in Gruppen

zum Essen im grünen Gras niederlassen.«

40 So lagerten sich die Leute

in Gruppen zu hundert oder zu fünfzig.

41 Dann nahm Jesus die fünf Brote

und die zwei Fische.

Er blickte zum Himmel auf

und sprach das Dankgebet.

Dann brach er die Brote in Stücke

und gab sie seinen Jüngern,

die sie verteilen sollten.

Auch die zwei Fische

ließ er an alle austeilen.

Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel

Fische hatten als Grundnahrungsmittel einen hohen Stellenwert für die Menschen im Land der Bibel.

Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt.

In der jüdischen Familie eröffnet der Hausvater die Mahlzeit mit dem Dank an Gott.

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt.
In der jüdischen Familie eröffnet der Hausvater die Mahlzeit mit dem Dank an Gott.

42 Alle aßen und wurden satt.

43 Sie sammelten noch zwölf Körbe voll mit den Brot- und Fischresten.

Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel

Fische hatten als Grundnahrungsmittel einen hohen Stellenwert für die Menschen im Land der Bibel.

44 Es waren fünftausend Männer,

die von den Broten gegessen hatten.

Gezählt wurden offensichtlich nur die Männer. Es ist aber davon auszugehen, dass auch viele Frauen und Kinder anwesend waren.

Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel

Jesus geht über das Wasser

45 Sofort danach drängte Jesus seine Jünger,

in das Boot zu steigen.

Sie sollten an die andere Seite des Sees

nach Betsaida vorausfahren.

Er selbst wollte inzwischen

die Volksmenge verabschieden.

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

Die Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas berichten v.a. über das Wirken von Jesus in der Gegend um den See Gennesaret.

Stadt nordöstlich des See Gennesaret und Heimatstadt der Jünger Petrus, Andreas und Philippus.

Die Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas berichten v.a. über das Wirken von Jesus in der Gegend um den See Gennesaret. Ein Blick auf den See Gennesaret bei Tabgha. Ein Blick auf den See Gennesaret. Der See Gennesaret Das Land der Bibel – Oberflächengestalt Das Wirken von Jesus in Galiläa und sein Weg nach Jerusalem Das Auftreten von Jesus nach dem Johannesevangelium
Stadt nordöstlich des See Gennesaret und Heimatstadt der Jünger Petrus, Andreas und Philippus. Umgebung von Betsaida Gedenkstein an der Ausgrabungsstätte von Betsaida Das Wirken von Jesus in Galiläa und sein Weg nach Jerusalem Das Auftreten von Jesus nach dem Johannesevangelium

46 Nachdem er sich von der Menge getrennt hatte,

stieg er auf einen Berg,

um zu beten.

47 Als es dunkel wurde,

war das Boot mitten auf dem See

und Jesus war allein an Land.

Die Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas berichten v.a. über das Wirken von Jesus in der Gegend um den See Gennesaret.

48 Da sah er,

wie sich die Jünger beim Rudern abquälten,

denn der Wind blies ihnen direkt entgegen.

Um die vierte Nachtwache kam er zu ihnen.

Er lief über den See

und wollte an ihnen vorübergehen.

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

Nach römischem Brauch war die Nacht in vier »Nachtwachen« aufgeteilt. Die vierte ging von 3 bis 6 Uhr morgens.

Die Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas berichten v.a. über das Wirken von Jesus in der Gegend um den See Gennesaret.

49 Aber die Jünger erblickten ihn,

wie er über den See lief.

Sie hielten ihn für ein Gespenst

und schrien laut auf.

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

Die Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas berichten v.a. über das Wirken von Jesus in der Gegend um den See Gennesaret.

50 Denn sie sahen ihn alle

und wurden von Furcht gepackt.

Aber Jesus redete mit ihnen

und sagte:

»Erschreckt nicht.

Ich bin es.

Ihr braucht keine Angst zu haben.«

51 Er stieg zu ihnen ins Boot

und der Wind legte sich.

Da waren die Jünger völlig fassungslos.

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

52 Denn trotz der wunderbaren Brotvermehrung

hatten sie nichts verstanden.

Ihre Herzen waren wie verschlossen.

In Markus 6,33-44 wird berichtet, wie Jesus mehr als 5000 Menschen satt gemacht hat.

Der Begriff beschreibt den Zustand eines Menschen, der gegenüber Gott und seinem Willen verschlossen ist.

Der Begriff beschreibt den Zustand eines Menschen, der gegenüber Gott und seinem Willen verschlossen ist.

Jesus heilt Kranke in Gennesaret

53 Jesus und die Jünger setzten die Überfahrt fort

und legten in Gennesaret an.

Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten.

Der Ort liegt am Westufer des gleichnamigen Sees Gennesaret südwestlich von Kafarnaum.

Der Ort liegt am Westufer des gleichnamigen Sees Gennesaret südwestlich von Kafarnaum. Das Wirken von Jesus in Galiläa und sein Weg nach Jerusalem

54 Als sie aus dem Boot stiegen,

erkannten ihn die Leute sofort.

55 Sie liefen in der ganzen Gegend überall hin,

um die Kranken zu holen.

Sie brachten sie auf ihren Matten dorthin,

wo sie hörten,

dass Jesus war.

Zur Zeit von Jesus schliefen die meisten Menschen lediglich auf einer geflochtenen Strohmatte.

Zur Zeit von Jesus schliefen die meisten Menschen lediglich auf einer geflochtenen Strohmatte.

56 Wo Jesus auch hinkam,

in Dörfer, Städte oder Bauernhöfe:

Sie legten die Kranken auf den Plätzen nieder.

Dort flehten sie ihn an:

»Lass uns nur die Quasten deines Mantels berühren.«

Und wer immer ihn berührte,

wurde gesund.

Fäden aus Wolle, die durch ein Loch im Gewand gezogen und dann verknotet wurden, sodass die Fäden sichtbar herunterhingen.

Fäden aus Wolle, die durch ein Loch im Gewand gezogen und dann verknotet wurden, sodass die Fäden sichtbar herunterhingen.

Copyright BasisBibel. Neues Testament und Psalmen, © 2012 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart


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