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BasisBibel

Die BasisBibel ist die weltweit erste Bibelübersetzung für die Neuen Medien. Sie erreicht Menschen in einer Sprache, die sie verstehen und die sie bewegt und das mit den Medien, die sie täglich nutzen: PC und Internet.

  • Die Gute Nachricht nach Johannes
  • Joh 10,11-15

Jesus redet über sich selbst: Das Gleichnis vom Hirten und den Schafen

101 »Amen, amen, das sage ich euch:

Wer nicht durch das Tor in den Schafstall geht,

sondern anderswo einsteigt,

ist ein Dieb und ein Räuber.

Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!«

Ein mit einer Steinmauer eingezäuntes Gelände, das oft mit Dornengestrüpp bedeckt war, um Diebe oder wilde Tiere fernzuhalten.

Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!«
Ein mit einer Steinmauer eingezäuntes Gelände, das oft mit Dornengestrüpp bedeckt war, um Diebe oder wilde Tiere fernzuhalten. Schafstall Schafstall auf einer Weide.

2 Der Hirt der Schafe

kommt immer durch das Tor.

Wie kaum ein anderer ist der Beruf des Hirten in der Alltagswelt des Alten Orient verankert.

Wie kaum ein anderer ist der Beruf des Hirten in der Alltagswelt des Alten Orient verankert. Ein Hirt mit seinen Schafen und Ziegen. Hirt mit Schafherde.

3 Der Wächter am Tor öffnet ihm,

und die Schafe hören seine Stimme.

Er ruft die Schafe,

die ihm gehören,

einzeln beim Namen

und führt sie ins Freie.

In Johannes 10,3 Hirt, der vor einen Schafstall über Nacht Wache hält, um die Tiere vor Übergriffen von Räubern oder wilden Tieren zu schützen.

In Johannes 10,3 Hirt, der vor einen Schafstall über Nacht Wache hält, um die Tiere vor Übergriffen von Räubern oder wilden Tieren zu schützen.

4 Wenn er alle seine Schafe hinausgetrieben hat,

geht er vor ihnen her.

Die Schafe folgen ihm,

denn sie kennen seine Stimme.

5 Aber einem Fremden werden sie nicht folgen,

sondern sie werden vor ihm fliehen.

Denn sie kennen die Stimme des Fremden nicht.«

6 Dieses Gleichnis erzählte Jesus den Pharisäern.

Aber sie verstanden nicht,

was er ihnen damit sagen wollte.

Das Wort bezeichnet eine Rede in Bildern und Vergleichen.

Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.

Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Gesetze sehr ernst nahm.

Das Wort bezeichnet eine Rede in Bildern und Vergleichen.
Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.
Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Gesetze sehr ernst nahm.

Jesus redet über sich selbst: Das Gleichnis vom Tor zu den Schafen

7 Jesus begann noch einmal:

»Amen, amen, das sage ich euch:

Ich bin das Tor zu den Schafen.

Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.

Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!«

Worte, mit denen Jesus von sich selbst und seinem Auftrag spricht. Sie entsprechen dem Namen, mit dem im Alten Testament Gott selbst sich Mose und dem Volk Israel vorstellt.

Worte, mit denen Jesus von sich selbst und seinem Auftrag spricht. Sie entsprechen dem Namen, mit dem im Alten Testament Gott selbst sich Mose und dem Volk Israel vorstellt.

8 Alle, die vor mir gekommen sind,

sind Diebe und Räuber.

Aber die Schafe haben nicht auf sie gehört.

9 Ich bin das Tor.

Wer durch mich hineingeht,

wird gerettet.

Er wird hinein- und hinausgehen

und eine gute Weide finden.

Worte, mit denen Jesus von sich selbst und seinem Auftrag spricht. Sie entsprechen dem Namen, mit dem im Alten Testament Gott selbst sich Mose und dem Volk Israel vorstellt.

10 Der Dieb kommt nur,

um die Schafe zu stehlen.

Er schlachtet sie

und stürzt sie ins Verderben.

Ich bin gekommen,

um den Schafen das Leben zu bringen –

das Leben in seiner ganzen Fülle.«

Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm.

Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm.

Jesus redet über sich selbst: Das Gleichnis vom guten Hirten

11 »Ich bin der gute Hirt.

Der gute Hirt ist bereit,

für die Schafe zu sterben.

Worte, mit denen Jesus von sich selbst und seinem Auftrag spricht. Sie entsprechen dem Namen, mit dem im Alten Testament Gott selbst sich Mose und dem Volk Israel vorstellt.

Wie kaum ein anderer ist der Beruf des Hirten in der Alltagswelt des Alten Orient verankert.

12 Anders ist das bei einem,

der die Schafe nur für Geld hütet.

Er ist kein Hirt

und die Schafe gehören ihm nicht:

Wenn er den Wolf kommen sieht,

lässt er die Schafe im Stich

und läuft weg.

Und der Wolf stürzt sich auf die Schafe

und jagt die Herde auseinander.

Wie kaum ein anderer ist der Beruf des Hirten in der Alltagswelt des Alten Orient verankert.

13 Denn so ein Mensch hütet die Schafe nur für Geld

und die Schafe sind ihm gleichgültig.

14 Ich bin der gute Hirt.

Ich kenne die, die zu mir gehören,

und sie kennen mich.

Worte, mit denen Jesus von sich selbst und seinem Auftrag spricht. Sie entsprechen dem Namen, mit dem im Alten Testament Gott selbst sich Mose und dem Volk Israel vorstellt.

Wie kaum ein anderer ist der Beruf des Hirten in der Alltagswelt des Alten Orient verankert.

15 Genauso kennt mich der Vater

und ich kenne ihn.

Ich bin bereit,

für die Schafe zu sterben.

Jesus spricht von Gott als seinem Vater.

16 Ich habe noch andere Schafe,

die nicht aus diesem Stall kommen.

Auch die muss ich führen

und sie werden auf meine Stimme hören.

Alle werden in einer Herde vereint sein

und einen Hirten haben.

Ein mit einer Steinmauer eingezäuntes Gelände, das oft mit Dornengestrüpp bedeckt war, um Diebe oder wilde Tiere fernzuhalten.

Wie kaum ein anderer ist der Beruf des Hirten in der Alltagswelt des Alten Orient verankert.

17 Deshalb liebt mich der Vater:

Denn ich bin bereit,

mein Leben herzugeben,

um es wieder neu zu erhalten.

Jesus spricht von Gott als seinem Vater.

18 Niemand kann mir das Leben nehmen.

Ich gebe es freiwillig her.

Es steht in meiner Macht,

es herzugeben. –

Und genauso steht es in meiner Macht,

es wieder neu zu erhalten.

Das ist der Auftrag,

den ich von meinem Vater bekommen habe.«

Jesus spricht von Gott als seinem Vater.

Erneute Meinungsverschiedenheiten über Jesus

19 Wegen dieser Worte

bildeten sich wieder verschiedene Lager

unter den jüdischen Zuhörern.

Wörtlich »Juden«. Im Johannesevangelium sind damit je nach Zusammenhang unterschiedliche Personen oder Gruppen gemeint, die Jesus gegenübertreten.

Wörtlich »Juden«. Im Johannesevangelium sind damit je nach Zusammenhang unterschiedliche Personen oder Gruppen gemeint, die Jesus gegenübertreten.

20 Viele von ihnen meinten:

»Er ist von einem Dämon besessen

und verrückt.

Warum hört ihr ihm nur zu?«

Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz.

Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz.

21 Andere erwiderten:

»So redet kein Besessener.

Ein Dämon kann doch nicht

einem Blinden die Augen öffnen!«

Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz.

Jesus wird abgelehnt

22 Zu der Zeit wurde in Jerusalem

das Tempelweihfest gefeiert.

Es war Winter.

Das Judentum ist eine Religion mit einer ausgeprägten Festkultur.

Das Judentum ist eine Religion mit einer ausgeprägten Festkultur.

23 Jesus ging im Tempel

in der Salomohalle auf und ab.

Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.

Das zentrale Heiligtum der Juden in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes.

Säulenhalle auf dem Tempelplatz.

Das zentrale Heiligtum der Juden in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes. Blick auf ein Modell des Tempels in Jerusalem zur Zeit von Jesus. Das Wirken von Jesus in Galiläa und sein Weg nach Jerusalem Das Auftreten von Jesus nach dem Johannesevangelium Die erste christliche Mission Plan der Stadt Jerusalem zur Zeit von Jesus.
Säulenhalle auf dem Tempelplatz. Das Auftreten von Jesus nach dem Johannesevangelium Die erste christliche Mission Plan der Stadt Jerusalem zur Zeit von Jesus.

24 Da umringten ihn die dort anwesenden Juden

und fragten:

»Wie lange willst du uns noch hinhalten?

Wenn du der Christus bist,

dann sag es uns frei heraus!«

Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt.

Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen.

Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt.
Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen.

25 Jesus antwortete ihnen:

»Ich habe es euch gesagt,

aber ihr glaubt ja nicht.

Die Taten,

die ich im Auftrag meines Vaters vollbringe,

sind meine Zeugen!

»Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.

Wörtlich heißt es in Vers 25: »Die Taten, die ich im Namen meines Vaters vollbringe, sind meine Zeugen!«

Jesus spricht von Gott als seinem Vater.

»Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.

26 Aber ihr glaubt nicht,

weil ihr nicht zu meinen Schafen gehört.

27 Meine Schafe hören auf meine Stimme.

Ich kenne sie

und sie folgen mir.

28 Ich gebe ihnen das ewige Leben.

Sie werden in Ewigkeit nicht verloren gehen

und niemand kann sie mir aus den Händen reißen.

Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm.

29 Mein Vater,

der sie mir anvertraut hat,

ist mächtiger als alle.

Niemand kann etwas aus seinen Händen reißen.

30 Ich und der Vater sind untrennbar eins.«

Jesus spricht von Gott als seinem Vater.

31 Da hoben die Anwesenden wieder Steine auf,

um ihn zu steinigen.

Wörtlich »Juden«. Im Johannesevangelium sind damit je nach Zusammenhang unterschiedliche Personen oder Gruppen gemeint, die Jesus gegenübertreten.

Schon früher, in Johannes 8,59, hatten die Zuhörer versucht, Jesus zu steinigen.

Die Steinigung war eine Form der Todesstrafe.

Die Steinigung war eine Form der Todesstrafe.

32 Jesus hielt ihnen entgegen:

»Ich habe im Auftrag des Vaters

vor euren Augen viele gute Taten vollbracht.

Für welche dieser Taten

wollt ihr mich steinigen

Jesus spricht von Gott als seinem Vater.

Die Steinigung war eine Form der Todesstrafe.

33 Die Juden antworteten ihm:

»Wir steinigen dich nicht wegen einer guten Tat,

sondern wegen Gotteslästerung:

Du bist ein Mensch

und gibst dich selbst als Gott aus.«

Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt.

Die Steinigung war eine Form der Todesstrafe.

Meint das verächtliche Verhöhnen oder sogar Verfluchen des Gottesnamens.

Meint das verächtliche Verhöhnen oder sogar Verfluchen des Gottesnamens.

34 Jesus antwortete ihnen:

»Steht nicht sogar in eurem Gesetz:

Ich habe gesagt:

Ihr seid Götter‹?

Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua.

Jesus zitiert hier Psalm 82,6.

Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.

Der Sprecher dieser Worte ist Gott.

Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.

35 Das Gesetz nennt also diejenigen Götter,

an die Gott sein Wort richtete.

Und die Heilige Schrift darf man ja nicht aufheben!

Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.

Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind.

Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind. Lesen der Heiligen Schrift mit »Deuter«

36 Der Vater hat mich zu seinem Vertreter gemacht

und in diese Welt geschickt.

Wie könnt ihr mir Gotteslästerung vorwerfen,

wenn ich sage:

›Ich bin der Sohn Gottes‹?

Wörtlich heißt es in Vers 36: »Der Vater hat mich heilig gemacht«.

Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab.

Meint das verächtliche Verhöhnen oder sogar Verfluchen des Gottesnamens.

Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt.

Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab.
Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt.

37 Wenn das, was ich tue,

nicht das Werk meines Vaters ist,

dann braucht ihr mir nicht zu glauben.

Jesus spricht von Gott als seinem Vater.

»Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.

38 Wenn ich aber solche Taten vollbringe,

dann glaubt wenigstens ihnen,

wenn ihr mir schon nicht glauben wollt.

An diesen Taten sollt ihr erkennen

und immer sicherer werden:

Der Vater ist in mir gegenwärtig

und ich bin im Vater gegenwärtig.«

»Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.

Jesus spricht von Gott als seinem Vater.

39 Da versuchten die Anwesenden erneut,

ihn festzunehmen.

Aber er konnte ihnen entkommen.

Wörtlich »Juden«. Im Johannesevangelium sind damit je nach Zusammenhang unterschiedliche Personen oder Gruppen gemeint, die Jesus gegenübertreten.

Jesus kehrt zum Jordan zurück

40 Jesus überquerte wieder den Jordan

und ging an den Ort,

wo Johannes früher getauft hatte.

Dort blieb er.

Der Jordan ist der wichtigste Fluss im Land der Bibel.

Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor.

Untertauchen im Wasser als Zeichen für das Abwaschen von Schuld. Wer sich von Johannes taufen ließ, bekannte: Ich will von meinem falschen Weg umkehren und nach Gottes Geboten leben.

Der Jordan ist der wichtigste Fluss im Land der Bibel. Blick auf den Jordan im Quellgebiet. Geburt, Kindheit und Taufe von Jesus Das Wirken von Jesus in Galiläa und sein Weg nach Jerusalem Das Auftreten von Jesus nach dem Johannesevangelium
Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor.

41 Viele Menschen kamen zu ihm

und sagten:

»Johannes hat zwar keine Zeichen vollbracht.

Aber alles,

was er über diesen Menschen gesagt hat,

hat sich als wahr erwiesen.«

Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen.

Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen.

42 Und viele kamen dort zum Glauben an ihn.

»Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.

Copyright BasisBibel. Neues Testament und Psalmen, © 2012 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart


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