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Es kann sehr spannend sein, wenn die Texte der Bibel beim Lesen lebendig werden und zu uns sprechen. Manchmal stößt man aber auch auf Stellen, mit denen man wenig anfangen kann, die einem unverständlich und fremd vorkommen. Fragen werden aufgeworfen und verlangen nach einer Antwort. Wie kann ich da weiterkommen?­­


1. Den Zusammenhang anschauen

Zu den Grundregeln des Bibellesens gehört, dass Bibelstellen in ihrem Zusammenhang gesehen werden müssen. Oft hilft der Kontext, eine einzelne Stelle besser zu verstehen.

2. Parallelstellen nachschlagen

Bei Verständnisproblemen empfiehlt es sich, andere Bibelstellen heranzuziehen, in denen dasselbe Thema behandelt wird. Die Vergleichsstellen am Fuß der Seite, die Themenseiten dieser Ausgabe und das Stichwortverzeichnis im Anhang geben dafür zahlreiche Hinweise. Mit einer Bibelkonkordanz oder einem Bibelprogramm für den Computer lässt sich sogar feststellen, wo ein bestimmtes Wort in der Bibel überall vorkommt.

3. Hilfsmittel nutzen

In den Anmerkungen und Sacherklärungen dieser Ausgabe finden sich wichtige Hintergrundinformationen. Wer bei geographischen und historischen Orientierungsproblemen die Zeittafel oder die Kartenskizzen im Anhang aufschlägt, findet ebenfalls sofort Hilfe. Zusätzlich können ein Bibellexikon oder ein Bibelkommentar beim Verständnis schwieriger Stellen weiterhelfen.

4. Bilder erkennen

Die Bibel redet oft in bildhafter Sprache. Das können einzelne Formulierungen aber auch ganze Geschichten wie z.B. die Gleichnisse sein. Also aufgepasst: Nicht alles ist wörtlich gemeint. Oft hilft es, sich zu fragen, wofür eine Aussage ein Bild sein könnte.

5. Zeitbedingtes und Überzeitliches unterscheiden

Die Opfergesetze des Alten Testaments befolgen wir z.B. nicht mehr; die Zehn Gebote, die ebenfalls in den Mosebüchern stehen, halten wir aber nach wie vor für gültig. Es ist also nötig zu unterscheiden, was nur in einer bestimmten Situation, wegen besonderer Umstände oder zu einer bestimmten Person bzw. Gruppe gesagt ist, und was über die Zeiten hinweg und für alle gilt.

6. Von Jesus her lesen

Die Texte der Bibel sind nicht aus einem Guss. Manchmal scheinen sich ihre Aussagen sogar zu widersprechen. Bei der Entscheidung, woran ich mich halten soll, ist es hilfreich, von Jesus her zu lesen. An dem, was die Bibel von ihm und über ihn sagt, muss sich alles andere messen lassen.

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