Weisheit 2
Gedanken der Gottlosen über das Leben und ihr Spott über den Gerechten
Sachwissen
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7.05. Das Buch der Weisheit/Sapienta Salomonis (Weish/SapSal)
Wie das Hohelied oder das Predigerbuch wird das Buch der Weisheit dem König Salomo zugeschrieben, dessen Weisheit nach 1Kön 10,6 weltbekannt war. Das Buch selbst erwähnt Salomo nicht mit Namen, doch Anklänge an den biblischen Bericht über ihn in 7,7 und 9,8 lassen den Schluss zu, dass jener der Verfasser sein soll. In der griechischen Übersetzung wird das Buch daher mit der Überschrift „Weisheit Salomos“ betitelt (= lat. sapientia Salomonis), in der lateinischen Vulgata heißt es „Buch der Weisheit“.
Sohn Gottes
(→ Söhne) Im Alten Testament konnte ganz Israel, im Frühjudentum auch der einzelne exemplarisch → Gerechte in Israel »Sohn Gottes« genannt werden (Ex 4,22-23; Hos 11,1; Weish 2,17-20). Das Neue Testament sieht in beidem einen prophetischen Hinweis auf Jesus Christus, in dem dieser Titel seine wahre Erfüllung finden sollte (vgl. Mt 2,15; 27,43).
auferstehen, Auferstehung
Nach dem Alten Testament besitzt Gott Macht auch über Tod und → Totenreich (Dtn 32,39; 1 Sam 2,6). Doch herrscht im Allgemeinen die Auffassung, dass der Aufenthalt im Totenreich für immer von Gott und vom Leben trennt (siehe Ps 6,6 und Vergleichstellen dazu). Auch Ijob rechnet nicht mit einer Auferstehung; das macht seinen Appell an Gottes Gerechtigkeit ja gerade so dringlich (Ijob 19,25-27). Nur selten kommt die Hoffnung auf, dass Gott den einzelnen Frommen auch jenseits des Todes Leben – sogar noch ein erfüllteres Leben – zu schenken vermag (Ps 16,8-11; 49,16; 73,23-26; vgl. Weish 2,21–5,16).