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Die Bibel – eine Bibliothek

Das Wort »Bibel« stammt aus der griechischen Sprache und bedeutet »Bücher« (biblia). Denn die Bibel ist eigentlich eine Sammlung von verschiedenen Einzelschriften oder Büchern. Sie gleicht einer ganzen Bibliothek mit insgesamt 77 Bänden: 39 im Alten Testament, 27 im Neuen Testament und 11 sogenannte Spätschriften des Alten Testaments. Manche von ihnen sind äußerst umfangreich, andere füllen nur wenige Seiten.

Das Alte Testament

Die Schriften des Alten Testaments existierten zunächst als einzelne Schriftrollen in hebräischer Sprache. Sie sind von verschiedenen Autoren und in unterschiedlichen Stilformen geschrieben worden. Seit dem 5. Jahrhundert v.Chr. haben jüdische Gelehrte die heiligen Schriften gesammelt und zu größeren Einheiten zusammengefügt.

Die Spätschriften des Alten Testaments (Apokryphen)

Die Spätschriften/Apokryphen sind Zusätze und Ergänzungen zum Alten Testament, die nicht in die hebräische Bibel aufgenommen wurden. Nur die griechische Übersetzung des Alten Testaments überliefert sie. Entstanden sind sie zwischen 300 und 100 v.Chr. Nicht alle Bibelausgaben enthalten diese Schriften.

Das Neue Testament

Die 27 Bücher des Neuen Testaments wurden in Griechisch geschrieben. Den Anfang bilden die vier Evangelien, die die Geschichte Jesu berichten. An sie schließt sich die Apostelgeschichte an, die von der Missionsarbeit der ersten Christen erzählt. Darauf folgen 21 Briefe von unterschiedlichen Absendern. Die Offenbarung des Johannes beschließt das Neue Testament.

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