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  • Der Brief an die Hebräer
  • heb 13,9

Ermahnungen für den Alltag

131Die Liebe zu denen, die euch vertraut sind, bleibe!

2Die Liebe zu denen, die euch fremd sind, aber vergesst nicht - so haben manche, ohne es zu wissen, Engel beherbergt.

3Denkt an die Gefangenen, weil auch ihr Gefangene seid; denkt an die Misshandelten, weil auch ihr Verletzliche seid.

4Die Ehe werde bei allen in Ehren gehalten, und das Ehebett bleibe unbefleckt. Denn Unzüchtige und Ehebrecher wird Gott richten.

5Führt ein Leben frei von Geldgier, begnügt euch mit dem, was da ist. Denn Gott selbst hat gesagt: Ich werde dich niemals preisgeben und dich niemals verlassen.

6So können wir getrost sagen:

Der Herr ist mein Helfer, ich werde mich nicht fürchten; was kann ein Mensch mir antun?

7Behaltet diejenigen, die die Gemeinde geleitet und euch das Wort Gottes weitergesagt haben, im Gedächtnis; achtet darauf, wie ihr Leben geendet hat, und ahmt ihren Glauben nach.

8Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit.

9Lasst euch nicht durch schillernde und fremdartige Lehren verführen. Denn es ist gut, dass das Herz gefestigt wird durch Gnade, nicht durch Speisegebote; die sie befolgten, hatten keinen Nutzen davon.

10Wir haben einen Altar, von dem zu essen keine Vollmacht hat, wer dem Zelt dient.

11Denn die Leiber der Tiere, deren Blut der Hohe Priester als Sühnopfer ins Heiligtum hineinbringt, werden ausserhalb des Lagers verbrannt.

12Darum hat auch Jesus, um durch sein eigenes Blut das Volk zu heiligen, ausserhalb des Tors gelitten.

13Lasst uns also vor das Lager hinausziehen zu ihm und seine Schmach tragen,

14denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.

15Durch ihn wollen wir Gott allezeit als Opfer ein Lob darbringen, das heisst die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen.

16Vergesst nicht, einander Gutes zu tun und an der Gemeinschaft festzuhalten, denn an solchen Opfern findet Gott Gefallen.

17Gehorcht denen, die die Gemeinde leiten, denn sie wachen über eure Seelen und müssen Rechenschaft ablegen, und fügt euch ihnen, damit sie es mit Freuden tun und nicht mit Seufzen; das wäre für euch ja kein Gewinn.

Bitten, Grüsse, Segenswunsch

18Betet für uns! Denn wir sind überzeugt, ein gutes Gewissen zu haben, da wir uns bemühen, in jeder Hinsicht ein gutes Leben zu führen.

19Und ich ermahne euch besonders eindringlich, dies zu tun, damit ich euch umso schneller wiedergegeben werde.

20Der Gott des Friedens aber, der den grossen Hirten der Schafe, Jesus, unseren Herrn, durch das Blut des ewigen Bundes heraufgeführt hat von den Toten,

21er rüste euch aus mit allem Guten, dass ihr seinen Willen tut. Er wirke in uns, was vor ihm wohlgefällig ist, durch Jesus Christus, dem die Ehre gebührt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

22Ich rede euch aber zu, liebe Brüder und Schwestern, nehmt das Wort der Ermutigung an. Ich habe euch ja nur kurz geschrieben.

23Ihr wisst, dass unser Bruder Timotheus abgereist ist; wenn er demnächst kommt, werde ich euch mit ihm zusammen besuchen.

24Grüsst alle, die die Gemeinde leiten, und alle Heiligen. Es grüssen euch die Brüder und Schwestern, die in Italien sind.

25Die Gnade sei mit euch allen.