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21Warum toben die HeidenA
und ersinnen die VölkerB Nichtiges?

hebr. gojim; d.h. die Völker außerhalb des auserwählten Gottesvolkes Israel.

das Wort kann auch die Stämme Israels bezeichnen (vgl. Apg 4,25-28).

2Die Könige der Erde lehnen sich auf,
und die Fürsten verabreden sich
gegen den HERRN und gegen seinen GesalbtenA:

od. seinen Messias (hebr. maschiach; gr. Christus), d.h. der von Gott gesalbte Retter-König, der Israel am Ende der Zeiten erretten und der Welt Frieden bringen soll (vgl. Dan 9,25-26).

3»Lasst uns ihre Bande zerreißen
und ihre Fesseln von uns werfen!«

4Der im Himmel thront, lacht;
der Herr spottet über sie.

5Dann wird er zu ihnen reden in seinem Zorn
und sie schrecken mit seinem Grimm:

6» Ich habe meinen König eingesetztA
auf Zion, meinem heiligen Berg!« –

od. gesalbt. Die Salbung mit Öl war das Zeichen der göttlichen Berufung der Könige Israels (vgl. 1Sam 16,6-13).

7Ich will den Ratschluss des HERRN verkünden;
er hat zu mir gesagt:
»Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.

8Erbitte von mir, so will ich dir die Heidenvölker zum Erbe geben
und die Enden der Erde zu deinem Eigentum.

9Du sollst sie mit eisernem Zepter zerschmettern,
wie Töpfergeschirr sie zerschmeißen!«

10So nehmt nun Verstand an, ihr Könige,
und lasst euch warnen, ihr Richter der Erde!

11Dient dem HERRN mit Furcht
und frohlockt mit Zittern.

12Küsst den Sohn,A damit er nicht zornig wird
und ihr nicht umkommt auf dem Weg;
denn wie leicht kann sein Zorn entbrennen!
Wohl allen, die sich bergen bei ihm!B

d.h. küsst seine Füße; im Altertum ein Zeichen der Unterwerfung unter einen siegreichen, mächtigen König.

w. die sich bergen / ihre Zuflucht suchen in ihm.