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- Der Brief des Apostels Paulus an die Christen in Ephesus
- Eph 2
Vom Tod zum Leben
21Auch euch hat Gott zusammen mit Christus lebendig gemacht.A Ihr wart nämlich tot – tot aufgrund der Verfehlungen und Sünden,
2die euer früheres Leben bestimmten. Ihr hattet euch nach den Maßstäben dieser Welt gerichtet und wart dem gefolgt, der über die Mächte der unsichtbaren Welt zwischen Himmel und Erde herrscht, jenem Geist, der bis heute in denen am Werk ist, die nicht bereit sind, Gott zu gehorchen.A
3Wir alle haben früher so gelebt; wir ließen uns von den Begierden unserer eigenen Natur leiten und taten, wozu unsere selbstsüchtigen Gedanken uns drängten. So, wie wir unserem Wesen nach waren, hatten wir – genau wie alle anderen – nichts verdient als Gottes Zorn.A
4Doch Gottes Erbarmen ist unbegreiflich groß! Wir waren aufgrund unserer Verfehlungen tot, aber er hat uns so sehr geliebt, dass er uns zusammen mit Christus lebendig gemacht hat. Ja, es ist nichts als Gnade, dass ihr gerettet seid!
6Zusammen mit Jesus Christus hat er uns vom Tod auferweckt, und zusammen mit ihm hat er uns schon jetzt einen Platz in der himmlischen Welt gegeben, weil wir mit Jesus Christus verbunden sindA.
7Bis in alle EwigkeitA will er damit zeigen, wie überwältigend groß seine Gnade ist, seine Güte, die er uns durch Jesus ChristusB erwiesen hat.
8Noch einmal: Durch ´Gottes` Gnade seid ihr gerettet, und zwar aufgrund des Glaubens. Ihr verdankt eure Rettung also nicht euch selbst; nein, sie ist Gottes Geschenk.A
9Sie gründet sich nicht auf ´menschliche` Leistungen, sodass niemand ´vor Gott` mit irgendetwas großtun kann.
10Denn was wir sind, ist Gottes Werk; er hat uns durch Jesus ChristusA dazu geschaffen, das zu tun, was gut und richtig ist. Gott hat alles, was wir tun sollen, vorbereitet; an uns ist es nun, das Vorbereitete auszuführenB.
Juden und Nichtjuden: durch Christus zu einer Einheit gemacht
11Denkt doch einmal zurück! ´Ihr wisst ja,` dass ihr wegen eurer nichtjüdischen HerkunftA die »Unbeschnittenen« genannt werdet, und zwar von denen, die sich selbst als die »Beschnittenen« bezeichnen (dabei ist ihre Beschneidung etwas rein Äußerliches, ein menschlicher Eingriff an ihrem KörperB). Wie stand es denn früher um euch?
12Früher hattet ihr keinerlei Beziehung zu ChristusA. Ihr hattet keinen Zugang zum israelitischen Bürgerrecht und wart ausgeschlossen von den Bündnissen, die Gott mit seinem Volk eingegangen war; seine Zusagen galten ihnen und nicht euchB. Euer Leben in dieser Welt war ein Leben ohne HoffnungC, ein Leben ohne Gott.
13Doch das alles ist durch Jesus Christus Vergangenheit.A Weil Christus sein Blut für euch vergossen hat, seid ihr jetzt nicht mehr fern von Gott, sondern habt das Vorrecht, in seiner Nähe zu sein.B
14Ja, Christus selbst ist unser Frieden. Er hat die Zweiteilung überwunden und hat aus Juden und NichtjudenA eine Einheit gemacht. Er hat die Mauer niedergerissen, die zwischen ihnen stand, und hat ihre Feindschaft beendet. Denn durch die Hingabe seines eigenen LebensB
15hat er das Gesetz mit seinen zahlreichen Geboten und Anordnungen außer Kraft gesetzt. Sein Ziel war es, Juden und Nichtjuden durch die Verbindung mit ihm selbstA zu einem neuen Menschen zu machen und auf diese Weise Frieden zu schaffen.
16Dadurch, dass er am Kreuz starb, hat er sowohl Juden als auch Nichtjuden mit Gott versöhnt und zu einem einzigen Leib, der Gemeinde, zusammengefügt; durch seinen eigenen Tod hat er die Feindschaft getötet.A
17Er ist ´in diese Welt` gekommen und hat Frieden verkündetA – Frieden für euch, die ihr fern von Gott wart, und Frieden für die, die das Vorrecht hatten, in seiner Nähe zu seinB.C
18Denn dank Jesus Christus haben wir alle – Juden wie Nichtjuden – durch ein und denselben GeistA freien Zutritt zum Vater.
19Ihr seid jetzt also nicht länger Fremde ohne Bürgerrecht, sondern seid – zusammen mit allen anderen, die zu seinem heiligem Volk gehören – Bürger des HimmelsA; ihr gehört zu Gottes Haus, zu Gottes Familie.
20Das Fundament des Hauses, in das ihr eingefügt seid, sind die Apostel und ProphetenA, und der EcksteinB dieses Gebäudes ist Jesus ChristusC selbst.
21Er hältA den ganzen Bau zusammen; durch ihnB wächst er und wird ein heiliger, dem Herrn geweihter TempelC.
22Durch ChristusA seid auch ihr in dieses Bauwerk eingefügt, in dem Gott durch seinen Geist wohnt.B



